Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse: Bestes Familienrezept

Fertig in 35 Minuten
Portionen 8 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Es war 22:47 Uhr an einem ganz normalen Dienstag im Oktober, und ich hatte einen Heißhunger auf etwas Herzhaftes, Klebriges, Käse-Ziehendes. Ihr kennt dieses Gefühl, wenn der Tag lang war und nur noch eine warme, salzige Umarmung in Frage kommt? Normalerweise wäre das der Moment für eine tiefe Pizza oder ein überbackenes Sandwich gewesen. Aber der Kühlschrank sah an diesem Abend aus wie ein Schlachtfeld der Reste – ein halber Hokkaido-Kürbis von letzter Woche, ein Stück gekochter Schinken, der dringend weg musste, und ein Berg geriebener Gouda. Kein Pizzateig, kein Toastbrot. Nur ein einsamer Hefeteig-Würfel im Tiefkühler, den ich vor Wochen für einen Sonntagszopf angesetzt hatte. Ich stand da, die Kühlschranktür offen, und dachte: „Das wird entweder eine Katastrophe oder die beste Idee des Monats.”

Ich habe den Kürbis einfach grob gewürfelt und in der Mikrowelle weich gedämpft – keine Zeit für Ofenrösten. Dann habe ich den aufgetauten Teig in mundgerechte Stücke gezupft, nicht geschnitten, nein, gezupft. Das fühlte sich irgendwie rebellisch an. Ich schichtete alles in eine Kastenform: eine Lage Teigstücke, eine Handvoll Kürbis, eine Prise Salz, eine Schicht Schinken, eine großzügige Ladung Käse. Und dann wieder von vorne. Nach 25 Minuten im Ofen sah es aus wie ein krummes, goldenes Monster – aber der Duft! Der Duft war wie eine warme Decke aus Butter, Kürbis und geschmolzenem Käse. Ich riss mir ein Stück ab, der Käse zog Fäden bis zum Teller, und ich wusste: Dieses Rezept bleibt.

Dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse ist seitdem unser Familienliebling. Es ist das Gericht, das alle glücklich macht, ohne dass man stundenlang in der Küche steht. Und das Beste? Die Zutaten sind so günstig, dass der Geldbeutel nicht weint. Vielleicht habt ihr auch schon mal so einen Abend erlebt, an dem die Improvisation das beste Essen hervorgebracht hat. Genau dafür steht dieses Rezept.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse ist nicht einfach nur ein weiteres Abendessen – es ist eine Rettung für stressige Wochentage. Ich habe es inzwischen bestimmt zwölf Mal gemacht, jedes Mal ein bisschen anders, und es hat noch nie enttäuscht. Hier sind die Gründe, warum es bei uns zum festen Programm gehört:

  • Schnell & einfach: In nur 35 Minuten steht das Brot auf dem Tisch. Perfekt für Abende, an denen die Kinder schon quengeln und der Partner gleich von der Arbeit kommt.
  • Einfache Zutaten: Kürbis, Schinken, Käse und Hefeteig – das habt ihr wahrscheinlich schon im Haus. Kein hektischer Einkauf mehr nötig.
  • Perfekt für Familien: Es schmeckt Groß und Klein. Die Kleinen lieben das Zupfen, die Großen den herzhaften Geschmack.
  • Praktisch & sparsam: Reste schmecken am nächsten Tag noch besser. Und der günstige Hokkaido-Kürbis streckt das Gericht, ohne dass es nach „Billig-Essen” schmeckt.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßlich-herbem Kürbis, salzigem Schinken und cremigem Käse ist einfach perfekt. Der Teig wird außen knusprig, innen fluffig – ein Traum.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Methode: Der Kürbis wird kurz vorgegart, damit er im Brot nicht matscht, und die Teigstücke werden gezupft, nicht geschnitten. Das sorgt für diese unwiderstehliche, rustikale Textur, die man einfach mit den Händen auseinanderreißen muss. Ehrlich, es gibt kaum etwas Besseres, als wenn der Käse beim Zupfen lange Fäden zieht und der Duft von Kürbisgewürzen durch die Küche zieht. Dieses Brot ist wie eine warme Umarmung für die Seele – und für den Magen.

Welche Zutaten ihr braucht

Für dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse braucht ihr keine exotischen Zutaten. Alles ist im Supermarkt um die Ecke zu finden oder sogar im Vorratsschrank. Ich zeige euch, worauf es ankommt.

  • Für den Teig:
    • 500 g Weizenmehl (Type 550) – oder Dinkelmehl für eine nussigere Note. (Ich nehme oft das günstige Hausmarken-Mehl, das funktioniert einwandfrei.)
    • 1 Päckchen Trockenhefe – oder ½ Würfel frische Hefe. (Frische Hefe gebe ich in lauwarme Milch, das macht den Teig geschmeidiger.)
    • 250 ml lauwarme Milch – für einen weichen, fluffigen Teig. (Pflanzenmilch geht auch, aber der Teig wird etwas fester.)
    • 50 g weiche Butter – oder 3 EL Öl für eine leichtere Variante. (Butter gibt einfach mehr Geschmack.)
    • 1 TL Zucker & 1 TL Salz – der Zucker füttert die Hefe, das Salz gibt Struktur.
    • 1 Ei (Größe M) – macht den Teig schön luftig. (Kann man weglassen, dann etwas mehr Milch nehmen.)
  • Für die Füllung:
    • 400 g Hokkaido-Kürbis – ungefähr ein halber, mittelgroßer Kürbis. (Den muss man nicht schälen – das spart Zeit und Nährstoffe!)
    • 200 g gekochter Schinken – am Stück oder in Scheiben, je nachdem, was günstiger ist. (Ich kaufe oft die günstige Eigenmarke, das reicht völlig.)
    • 250 g geriebener Gouda – oder Emmentaler, oder eine Mischung. (Gouda schmilzt einfach am besten und ist preiswert.)
    • 2 EL Butter, zerlassen – zum Bestreichen der Teigstücke. (Macht das Brot schön goldbraun und saftig.)
    • Optional: 1 TL getrockneter Thymian oder Rosmarin – gibt eine herbstliche Note. (Ich liebe Thymian zum Kürbis.)
    • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat – für den Kürbis. (Muskat ist ein Geheimtipp, der den Kürbisgeschmack hervorhebt.)

Meine Tipps für die Zutaten: Kauft den Kürbis am besten auf dem Wochenmarkt oder im Discounter – die Saisonware ist oft günstiger und aromatischer. Beim Schinken könnt ihr auch Reste vom Sonntagsbraten verwenden, das spart Geld und schmeckt intensiver. Und der Käse? Ich schwöre auf den geriebenen Gouda aus der Kühltheke, der ist oft günstiger als die Markenware und schmilzt perfekt. Wenn ihr einen vegetarischen Abend plant, lasst den Schinken einfach weg und gebt mehr Kürbis und etwas Räuchertofu dazu – auch das ist ein Genuss.

Welche Küchengeräte ihr benötigt

Die gute Nachricht: Für dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse braucht ihr keine Spezialausrüstung. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon in der Küche. Ich liste euch auf, was ich verwende:

  • Eine Kastenform (ca. 25-30 cm Länge) – oder eine runde Springform. (Ich habe beides ausprobiert, die Kastenform gibt dem Brot die schönste Form.)
  • Eine große Rührschüssel – für den Teig.
  • Ein Backblech oder ein großes Schneidebrett – zum Zupfen der Teigstücke.
  • Ein scharfes Messer – zum Würfeln des Kürbisses und Schneiden des Schinkens.
  • Ein Topf oder eine mikrowellengeeignete Schüssel – zum Vorgaren des Kürbisses.
  • Eine Küchenwaage – für genaue Mengen. (Ich habe eine günstige Digitalwaage, die misst aufs Gramm genau.)
  • Backpapier – zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und das Brot lässt sich leichter lösen.

Mein persönlicher Tipp: Wenn ihr keine Kastenform habt, nehmt eine ofenfeste Pfanne oder eine Auflaufform. Das Brot wird dann etwas flacher, schmeckt aber genauso gut. Ich habe es schon in einer runden Quicheform gebacken, und es sah aus wie ein rustikaler Kranz – sehr hübsch! Und falls ihr keine Küchenwaage habt: 500 g Mehl sind etwa 4 gehäufte Tassen, aber Vorsicht, das ist nicht ganz genau. Investiert lieber 5 Euro in eine Waage, das lohnt sich.

Zubereitung: So gelingt das Kürbis-Zupfbrot

Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich führe euch Schritt für Schritt durch die Zubereitung, damit nichts schiefgeht. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt. Versprochen.

  1. Den Teig vorbereiten (ca. 10 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit):

    Mischt das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel. Erwärmt die Milch lauwarm (nicht heiß, sonst stirbt die Hefe!) und gebt sie zusammen mit dem Ei und der weichen Butter zum Mehl. Knetet alles mit den Händen oder einer Küchenmaschine 5-7 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Er sollte nicht kleben – wenn doch, gebt einen Esslöffel Mehl dazu. Deckt die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort 30 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat. (Ich stelle die Schüssel oft auf die Heizung, das klappt super.)

  2. Den Kürbis vorbereiten (ca. 5 Minuten):

    Während der Teig geht, wascht den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiert ihn und entfernt die Kerne (die könnt ihr übrigens rösten – ein leckerer Snack!). Schneidet das Fruchtfleisch in kleine, etwa 1 cm große Würfel. Gebt sie in eine Schüssel, würzt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat, und gart sie in der Mikrowelle bei 600 Watt für 4 Minuten, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Alternativ dünstet ihr sie in einem Topf mit etwas Wasser für 5-6 Minuten. Lasst sie abkühlen.

  3. Die Füllung vorbereiten (ca. 5 Minuten):

    Schneidet den Schinken in kleine, mundgerechte Stücke oder Streifen. Reibt den Käse, falls er nicht schon gerieben ist. Schmelzt die 2 EL Butter in einer kleinen Schüssel – entweder in der Mikrowelle oder im Topf. (Ich mache das immer in der Mikrowelle, dauert 20 Sekunden.)

  4. Das Brot schichten (ca. 10 Minuten):

    Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legt die Kastenform mit Backpapier aus. Nehmt den gegangenen Teig aus der Schüssel und zupft ihn mit den Fingern in etwa 3-4 cm große Stücke. Das ist der lustigste Teil – macht ruhig die Kinder mit! Taucht jedes Teigstück kurz in die zerlassene Butter, sodass es rundherum benetzt ist. Schichtet nun eine Lage Teigstücke in die Form, dann eine Handvoll Kürbiswürfel, etwas Schinken und eine großzügige Prise Käse. Wiederholt das Ganze, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die letzte Schicht sollte mit Käse enden – das gibt eine schöne, goldene Kruste.

  5. Backen (ca. 25-30 Minuten):

    Schiebt die Form auf die mittlere Schiene des Ofens und backt das Brot 25-30 Minuten, bis es goldbraun ist und der Käse blubbert. Macht nach 20 Minuten die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte – bleibt kein Teig kleben, ist es fertig. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckt ihr sie in den letzten 5 Minuten mit Alufolie ab. Lasst das Brot nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen, dann hebt ihr es vorsichtig mit dem Backpapier heraus.

Mein Tipp aus der Praxis: Wenn ihr das Brot am nächsten Tag aufwärmt, wird es fast noch besser. Der Kürbis gibt dann noch mehr Feuchtigkeit ab, und der Käse wird wieder schön weich. Einfach 10 Minuten bei 150 °C in den Ofen – fertig!

Tipps & Tricks für das perfekte Kürbis-Zupfbrot

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Tipps, die den Unterschied machen:

  • Der Teig darf nicht zu fest sein: Beim ersten Mal habe ich zu viel Mehl verwendet, und das Brot wurde trocken. Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, fast wie ein Hefezopf. Wenn er klebt, lieber etwas weniger Mehl nehmen und die Hände mit Öl befeuchten.
  • Den Kürbis nicht zu weich garen: Er soll im Brot noch Biss haben, sonst wird alles matschig. Ich dämpfe ihn immer nur 4 Minuten in der Mikrowelle – das reicht. Wenn ihr ihn im Topf kocht, nehmt ihn raus, sobald er mit der Gabel durchstochen werden kann, aber nicht zerfällt.
  • Die Butter nicht vergessen: Das Eintauchen der Teigstücke in Butter ist kein unnötiger Luxus. Es sorgt dafür, dass das Brot innen saftig bleibt und außen eine knusprige Schicht bekommt. Ich habe es einmal weggelassen – das Brot war trocken und langweilig. Nie wieder!
  • Die Reihenfolge beim Schichten: Immer zuerst Teig, dann Kürbis, dann Schinken, dann Käse. So bleibt der Kürbis nicht am Boden kleben und der Käse verteilt sich gleichmäßig. Und denkt daran: Die letzte Schicht muss Käse sein, sonst wird die Kruste nicht goldbraun.
  • Multitasking beim Backen: Während das Brot im Ofen ist, könnt ihr schon den Salat vorbereiten oder den Tisch decken. Ich mache oft einen schnellen Feldsalat mit Apfelessig-Dressing dazu – das passt perfekt.

Variationen & Anpassungen

Dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ihr ausprobieren könnt:

  • Vegetarische Variante: Lasst den Schinken weg und gebt stattdessen 150 g gewürfelten Räuchertofu oder 100 g getrocknete Tomaten in Öl dazu. Der Tofu sollte vorher in Sojasauce und Paprikapulver mariniert werden – das gibt einen herzhaften Kick.
  • Herbstliche Gewürznote: Mischt unter den Kürbis 1 TL geräuchertes Paprikapulver und eine Prise Zimt. Klingt ungewöhnlich, aber der Zimt harmoniert wunderbar mit dem Kürbis. Meine Schwiegermutter war skeptisch, hat dann aber drei Stücke gegessen!
  • Käse-Variationen: Statt Gouda könnt ihr Bergkäse für eine würzigere Note oder Mozzarella für besonders lange Käsefäden verwenden. Eine Mischung aus beidem ist auch klasse. (Ich habe mal einen Rest Blauschimmelkäse verwendet – das war etwas gewöhnungsbedürftig für die Kinder, aber die Erwachsenen fanden es großartig.)
  • Glutenfreie Option: Ersetzt das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder der Eigenmarke). Der Teig wird etwas bröseliger, also gebt einen Esslöffel mehr Milch dazu. Funktioniert überraschend gut!
  • Low-Carb-Variante: Für eine kohlenhydratarme Version nehmt ihr statt Hefeteig eine Mischung aus 200 g Mandelmehl, 4 Eiern und 50 g geschmolzener Butter. Das ergibt einen festen, aber leckeren Boden – eher wie ein herzhafter Kuchen. Kein klassisches Zupfbrot, aber auch sehr lecker.

Servieren & Aufbewahren

Dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Aber es hat auch seine Vorzüge, wenn es abgekühlt ist. Hier meine Erfahrungen:

  • Servieren: Stellt das Brot in der Form oder auf einem Holzbrett in die Tischmitte – jeder zupft sich sein Stück ab. Dazu passt ein grüner Salat mit Vinaigrette oder ein Klecks Sauerrahm. Ich serviere oft einen Dip aus Joghurt, Knoblauch und gehackter Petersilie dazu – das erfrischt und passt perfekt zum herzhaften Brot.
  • Aufbewahren: Wickelt das übrig gebliebene Brot in Frischhaltefolie oder legt es in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält es sich 2-3 Tage. Aber Achtung: Der Kürbis gibt Feuchtigkeit ab, also wird das Brot mit der Zeit weicher. Das ist nicht schlimm, aber die Knusprigkeit geht verloren.
  • Einfrieren: Ihr könnt das Brot auch einfrieren – am besten in Portionen. Wickelt es dafür in Gefrierbeutel oder -dosen. Es hält sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann 10 Minuten bei 150 °C im Ofen aufwärmen. Schmeckt dann fast wie frisch!
  • Reheating: Der Ofen ist die beste Methode, um das Brot wieder aufzufrischen. Die Mikrowelle macht den Teig leider gummiartig. Wenn es schnell gehen muss, nehmt die Mikrowelle, aber nur für 30 Sekunden und esst es sofort.

Mein persönlicher Tipp: Am zweiten Tag schmeckt das Brot übrigens fast noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Ich mache es oft am Sonntagabend und genieße die Reste am Montag zum Mittagessen. Einfach kurz in den Ofen – und es ist wie ein kleines Fest am Arbeitsplatz.

Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile

Dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Pluspunkte. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Portion (bei 8 Portionen):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Eiweiß: 18 g
  • Fett: 18 g
  • Kohlenhydrate: 35 g
  • Ballaststoffe: 4 g

Die gesundheitlichen Vorteile: Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood – reich an Vitamin A (für die Augen), Vitamin C (für das Immunsystem) und Beta-Carotin. Da man die Schale mitisst, gehen keine Nährstoffe verloren. Der Schinken liefert hochwertiges Eiweiß, und der Käse gibt Kalzium für starke Knochen. Das Brot ist also eine ausgewogene Mahlzeit, die satt macht und Energie gibt. Für eine leichtere Variante könnt ihr den Schinken durch Putenbrust ersetzen und den Käseanteil reduzieren. Aber ehrlich: Ein bisschen Fett gehört zum Genuss dazu – und das ist auch gut so!

Fazit: Warum ihr dieses Brot lieben werdet

Dieses Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Rettung für hektische Abende, ein Hit bei Kindern und ein Beweis, dass gutes Essen nicht teuer sein muss. Ich liebe es, weil es so wandelbar ist: Mal mit Thymian, mal mit Paprika, mal vegetarisch. Es erinnert mich an diesen Dienstagabend, an dem ich einfach improvisiert habe und etwas Großartiges entstanden ist. Vielleicht habt ihr auch schon mal so einen Moment erlebt, in dem die Küche zur Bühne wurde und die Reste zum Star.

Probiert es aus und macht es zu eurem eigenen! Ändert die Gewürze, probiert andere Käsesorten oder lasst den Schinken weg – es wird trotzdem fantastisch. Ich bin gespannt, wie es bei euch geworden ist. Schreibt es mir in die Kommentare oder taggt mich auf Pinterest, wenn ihr es nachbackt. Ich freue mich auf eure Kreationen!

Und denkt dran: Gutes Essen muss nicht kompliziert sein. Manchmal reicht ein Kürbis, ein bisschen Käse und eine Prise Mut zum Improvisieren. Lasst es euch schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich das Kürbis-Zupfbrot auch ohne Hefe zubereiten?

Ja, ihr könnt den Hefeteig durch einen schnellen Quark-Öl-Teig ersetzen. Mischt dafür 250 g Magerquark, 5 EL Öl, 1 Ei, 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und etwas Salz. Der Teig geht nicht so stark auf, aber das Brot wird trotzdem fluffig und schmeckt sehr gut. Die Backzeit bleibt gleich.

Wie bekomme ich das Brot besonders knusprig?

Das Geheimnis ist die Butter! Taucht jedes Teigstück gut in zerlassene Butter, bevor ihr es in die Form schichtet. Das sorgt für eine goldbraune, knusprige Kruste. Zusätzlich könnt ihr das Brot in den letzten 5 Minuten mit der Grillfunktion des Ofens überbacken – aber Vorsicht, dass es nicht verbrennt.

Kann ich den Kürbis durch eine andere Gemüsesorte ersetzen?

Absolut! Probiert es mit Süßkartoffeln, Zucchini oder Pastinaken. Bei Zucchini müsst ihr sie vorher salzen und die Flüssigkeit ausdrücken, sonst wird das Brot zu feucht. Süßkartoffeln schmecken besonders gut mit einer Prise Zimt und Chili.

Ist das Rezept auch für den Thermomix geeignet?

Ja, ihr könnt den Teig im Thermomix zubereiten: Gebt alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf und knetet 4 Minuten auf der Knetstufe. Lasst den Teig dann wie beschrieben gehen. Das Schichten und Backen bleibt gleich. Spart Zeit und die Hände bleiben sauber!

Kann ich das Brot auch in einer Muffinform backen?

Klar! Das sind dann kleine, handliche Portionen – perfekt für Kinder oder zum Mitnehmen. Füllt die Teigstücke in gefettete Muffinförmchen, backt sie aber nur 15-18 Minuten, da sie schneller gar sind. Die kleinen Zupfbrote sind ein Hit auf jedem Kindergeburtstag oder beim Picknick.

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Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse recipe

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Kürbis-Zupfbrot mit Schinken und Käse: Bestes Familienrezept

Ein herzhaftes, klebriges Zupfbrot mit Kürbis, Schinken und Käse – perfekt für stressige Wochentage. In nur 35 Minuten zubereitet, mit einfachen Zutaten und unwiderstehlichem Geschmack.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25-30 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 8 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550) oder Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe)
  • 250 ml lauwarme Milch (oder Pflanzenmilch)
  • 50 g weiche Butter (oder 3 EL Öl)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Ei (Größe M)
  • 400 g Hokkaido-Kürbis (ca. ½ mittelgroßer Kürbis)
  • 200 g gekochter Schinken (am Stück oder in Scheiben)
  • 250 g geriebener Gouda (oder Emmentaler)
  • 2 EL Butter, zerlassen
  • 1 TL getrockneter Thymian oder Rosmarin (optional)
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat

Instructions

  1. Den Teig vorbereiten: Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz mischen. Lauwarme Milch, Ei und weiche Butter hinzufügen. 5-7 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Den Kürbis vorbereiten: Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen. Fruchtfleisch in 1 cm große Würfel schneiden. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. In der Mikrowelle bei 600 Watt 4 Minuten garen, bis weich aber bissfest. Alternativ in einem Topf mit etwas Wasser 5-6 Minuten dünsten. Abkühlen lassen.
  3. Die Füllung vorbereiten: Schinken in kleine Stücke schneiden. Käse reiben, falls nicht bereits gerieben. 2 EL Butter schmelzen.
  4. Das Brot schichten: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen. Den gegangenen Teig in 3-4 cm große Stücke zupfen. Jedes Stück kurz in die zerlassene Butter tauchen. Eine Lage Teigstücke in die Form geben, dann Kürbiswürfel, Schinken und Käse. Wiederholen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Käse abschließen.
  5. Backen: Das Brot auf der mittleren Schiene 25-30 Minuten backen, bis es goldbraun ist und der Käse blubbert. Nach 20 Minuten Stäbchenprobe machen. Bei zu dunkler Oberfläche in den letzten 5 Minuten mit Alufolie abdecken. Nach dem Backen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig herausheben.

Notes

Der Teig sollte weich und geschmeidig sein, nicht zu fest. Den Kürbis nicht zu weich garen, damit er im Brot Biss hat. Das Eintauchen der Teigstücke in Butter sorgt für Saftigkeit und Knusprigkeit. Die letzte Schicht muss Käse sein, damit die Kruste goldbraun wird. Am nächsten Tag schmeckt das Brot fast noch besser – einfach 10 Minuten bei 150 °C im Ofen aufwärmen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 8)
  • Calories: 380
  • Sugar: 5
  • Sodium: 800
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 4
  • Protein: 18

Keywords: Kürbis-Zupfbrot, Schinken, Käse, Familienrezept, herzhaft, einfach, schnell, Hokkaido-Kürbis, Hefeteig

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