Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Gruselig leckere Hexenfinger-Kekse: Einfaches Halloween-Rezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 20-25 Stück
Schwierigkeitsgrad Easy

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Eigentlich sollte das eine ganz normale Portion Spritzgebäck werden. Mein Standard-Teig, den ich schon hundertmal gemacht habe, butterweich und mit einem Schuss Vanille. Ich stand in der Küche, die Nachrichten liefen im Hintergrund, und ich war schon etwas abgelenkt, weil ich gleichzeitig versuchte, eine Einkaufsliste fürs Wochenende zu schreiben. Ich griff in den Kühlschrank, holte die Butter – die eigentlich weich sein sollte, aber noch kalt war – und dachte mir nichts dabei. Dann, beim Abmessen des Mehls, verwechselte ich die Tasse. Es war nicht die übliche Menge, sondern deutlich mehr. Der Teig wurde bröselig, fast trocken. Ich war kurz davor, alles wegzuwerfen. So ein Mist, dachte ich, schon wieder ein Rezept versaut. Aber dann fiel mein Blick auf die Mandeln, die ich eigentlich für einen Salat gekauft hatte, und auf die rote Lebensmittelfarbe, die noch vom letzten Kindergeburtstag im Schrank stand. Eine verrückte Idee keimte auf – was wäre, wenn ich aus diesem missglückten Teig einfach… Finger formte? Ehrlich, ich habe laut losgelacht. Aber ich habe es gemacht. Und was dabei herauskam, war so viel besser als jedes perfekte Plätzchen. Diese gruselig leckeren Hexenfinger-Kekse sind seitdem mein Halloween-Geheimtipp. Sie sehen aus wie aus einem Horrorfilm, schmecken aber nach himmlischem Mürbeteig. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein Plan komplett schiefgeht und am Ende etwas noch Besseres dabei rauskommt? Genau so ist dieses Rezept entstanden – aus einem glücklichen Unfall in der Küche.

Warum du diese Hexenfinger-Kekse lieben wirst

Ich hab dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, für jede Halloween-Party, fürs Büro und einfach so, weil sie so witzig aussehen. Hier ist, warum sie bei mir zur absoluten Lieblings-Horror-Leckerei geworden sind:

  • Einfach und schnell: Der Teig ist in 10 Minuten zusammengerührt. Keine langen Kühlzeiten, kein kompliziertes Ausstechen. Du rollst einfach Finger und drückst eine Mandel drauf.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Butter, Zucker, Ei – das hast du garantiert zu Hause. Die Mandeln und die rote Marmelade sind die einzigen “speziellen” Dinge, und die gibt’s in jedem Supermarkt.
  • Perfekt für Halloween: Ob für die gruselige Party, als Mitbringsel für Freunde oder zum Vernaschen beim Gruselfilm-Marathon – diese Kekse sind der Star auf jedem Buffet. Sie sehen eklig aus, schmecken aber fantastisch!
  • Garantierter Hingucker: Kinder lieben sie (und erschrecken sich vielleicht ein bisschen), Erwachsene grinsen und greifen trotzdem zu. Sie sind einfach der perfekte Gesprächsstoff.
  • Unwiderstehlich lecker: Der Mürbeteig ist buttrig und zart, die Mandel gibt einen knackigen Biss, und die “Blut”-Marmelade sorgt für eine süß-säuerliche Note. Glaub mir, einmal probiert, willst du nicht aufhören.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus Einfachheit und Effekt. Viele Hexenfinger-Rezepte sind aufwendig oder brauchen spezielle Ausstechformen. Meine Version kommt ohne Schnickschnack aus und sieht trotzdem täuschend echt aus. Es ist ein Rezept, das dich nicht stresst, sondern dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert – und deinen Gästen einen Schauer über den Rücken. Es ist das perfekte Halloween-Backprojekt, das garantiert gelingt.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese gruseligen Kekse verwendest du ganz einfache Zutaten, die zusammen einen unwiderstehlichen Mürbeteig ergeben. Ich zeige dir, worauf es ankommt, damit deine Hexenfinger perfekt werden.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich Raumtemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet. Ich nehme am liebsten die von *Weihenstephan* oder *Meggle*, weil sie einen besonders feinen Buttergeschmack hat.
  • 100 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann werden die Finger etwas dunkler und karamelliger.
  • 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Nimm es am besten auch Zimmertemperatur, dann wird der Teig geschmeidiger.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für den klassischen, süßen Duft. Ein echter Vanillezucker mit echter Bourbon-Vanille ist hier Gold wert.
  • 375 g Mehl (Type 405) – Das ist die Standardmenge. Wenn der Teig zu trocken ist, gib noch einen Esslöffel Milch dazu. Ist er zu klebrig, etwas mehr Mehl.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz hebt den Buttergeschmack enorm hervor.

Für die Dekoration:

Hexenfinger-Kekse preparation steps

  • 100 g ganze, blanchierte Mandeln – Diese werden die Fingernägel. Sie sollten möglichst gleich groß und unbeschädigt sein. Ich kaufe sie immer im Voraus und suche die schönsten raus.
  • Rote Marmelade oder Konfitüre (z.B. Erdbeere oder Himbeere) – Für das “Blut” an den “Nagelbetten”. Sie sollte kernlos sein, damit es glatt aussieht. Ein Klecks reicht pro Finger.
  • Rote Lebensmittelfarbe (optional) – Damit kannst du die Marmelade noch intensiver färben, falls sie zu blass ist. Ein Tropfen genügt.

Mein Tipp: Für eine besonders gruselige Optik kannst du die Mandeln vor dem Aufsetzen kurz in etwas rote Lebensmittelfarbe tauchen. Das sieht dann aus, als ob die Fingernägel frisch lackiert wären – oder voller Blut! Achte aber darauf, dass die Farbe lebensmittelecht ist.

Substitutions-Hinweise: Du kannst die Butter durch Margarine ersetzen, dann werden die Kekse aber weniger mürbe. Für eine vegane Version nimmst du vegane Butter und einen Esslöffel gemahlene Leinsamen mit drei Esslöffeln Wasser (als Ei-Ersatz). Die Mandeln lassen sich durch Cashewkerne oder sogar durch eine halbe Weintraube ersetzen, das sieht dann aus wie eine abgefallene Fingerspitze – noch ekliger!

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallenen Spezialgeräte. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in deiner Küche.

  • Rührschüssel und Handrührgerät oder Küchenmaschine – Zum Cremig-Rühren von Butter und Zucker. Geht auch mit einem Schneebesen und viel Muskelkraft, aber ein Rührgerät ist schonender.
  • Backblech mit Backpapier – Das Backpapier verhindert das Ankleben. Ein Blech reicht, du backst die Finger in mehreren Durchgängen.
  • Messer oder Teigkarte – Zum Einschneiden der “Fingergelenke”. Ein scharfes Messer macht saubere Schnitte.
  • Kleine Schale für die Marmelade – Zum Verrühren und Auftragen.
  • Backpinsel oder ein kleiner Löffel – Zum Auftragen der Marmelade auf die Mandeln.

Meine Erfahrung: Ich habe anfangs immer versucht, die Finger mit der Hand zu formen, aber das wurde nie gleichmäßig. Seit ich eine kleine Teigrolle benutze, die ich mir aus einem Holzstab gebastelt habe, sind die Finger perfekt gleichmäßig. Notfalls tut es auch eine leere Glasflasche, die du vorher gut bemehlst.

Zubereitung der Hexenfinger-Kekse

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Folge diesen Schritten genau, und deine Hexenfinger werden garantiert gruselig gut. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht.

  1. Teig vorbereiten (10 Minuten): Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht. Schlage dann das Ei kurz unter. Vermische in einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz und gib es löffelweise zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre nur so lange, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Kekse zäh.
  2. Teig formen (15 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Nimm etwa einen Esslöffel Teig und rolle ihn zwischen deinen Handflächen zu einer etwa 8-10 cm langen Rolle. Sie sollte etwa daumendick sein. Lege die Rolle auf das vorbereitete Backblech. Drücke ein Ende der Rolle etwas breiter, das wird der “Handballen”. Das andere Ende lässt du schmaler, das ist die Fingerspitze. Wiederhole das mit dem restlichen Teig. Du solltest etwa 20-25 Finger bekommen.
  3. Fingergelenke einritzen (5 Minuten): Nimm ein scharfes Messer und ritze vorsichtig 2-3 Querlinien in jeden Finger, um die Gelenke anzudeuten. Schneide nicht zu tief, maximal bis zur Hälfte der Teigrolle. Ein kleiner Tipp: Mach die Schnitte nicht alle gleich tief, das sieht natürlicher aus. An den “Gelenken” kannst du den Teig leicht zusammendrücken, damit sie dicker wirken.
  4. Fingernägel anbringen (5 Minuten): Drücke am schmalen Ende jedes Fingers vorsichtig eine Mandel hinein. Sie sollte etwa zur Hälfte im Teig verschwinden. Wenn die Mandel nicht gut hält, drückst du den Teig um sie herum etwas an.
  5. Backen (12-15 Minuten): Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Backe die Hexenfinger auf der mittleren Schiene etwa 12-15 Minuten. Sie sollten nur leicht goldbraun sein, nicht zu dunkel. Die Finger sehen noch etwas blass aus, das ist okay. Wichtig: Sie sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Lass sie auf dem Blech 5 Minuten abkühlen, dann werden sie fester.
  6. Dekorieren (5 Minuten): Während die Kekse noch warm sind, erwärmst du die rote Marmelade kurz in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf, bis sie flüssig ist. Rühre sie glatt. Tauche einen Backpinsel oder einen kleinen Löffel in die Marmelade und tupfe einen Klecks auf die Stelle, wo die Mandel auf den Teig trifft – das sieht aus wie Blut, das unter dem Nagel hervorquillt. Du kannst auch ein paar Tropfen auf die “Wunden” der Gelenke geben. Für eine extra-gruselige Note, misch einen Tropfen rote Lebensmittelfarbe unter die Marmelade.
  7. Auskühlen lassen: Lass die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Die Marmelade wird fest und die Finger sind bereit zum Servieren – oder zum Erschrecken deiner Familie!

Tipps und Tricks für die perfekten Hexenfinger

Ich hab bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tricks für garantiert gruselige Kekse.

  • Der Teig darf nicht zu weich sein: Wenn deine Küche sehr warm ist, wird der Teig schnell klebrig. Dann hilft es, ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank zu legen, bevor du die Finger formst. Das macht die Arbeit viel leichter.
  • Die richtige Größe: Mach die Finger nicht zu dick, sonst backen sie nicht durch und werden innen matschig. Ein Daumendurchmesser ist perfekt. Zu dünne Finger verbrennen schnell.
  • Die Mandeln richtig platzieren: Drücke die Mandel nicht zu tief hinein, sonst verschwindet sie im Teig. Sie sollte etwa zur Hälfte herausschauen. Wenn die Mandel nach dem Backen herausfällt, drückst du sie einfach wieder an – die Marmelade hält sie dann fest.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Backe die Finger lieber eine Minute zu kurz als zu lange. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber noch blass auf der Oberseite. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester.
  • Mein persönlicher Fail: Beim ersten Mal hab ich die Finger zu lange gebacken, weil ich dachte, sie müssten knusprig sein. Sie waren dann steinhart und haben eher nach Ziegelstein geschmeckt als nach Keks. Seitdem nehme ich sie früher raus, und sie sind perfekt mürbe.
  • Multitasking-Tipp: Während die erste Ladung im Ofen ist, forme ich schon die nächste. So geht es schneller. Und ich lege die geformten Finger immer auf ein Teller, bevor sie aufs Blech kommen, damit sie nicht durcheinanderkommen.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Du kannst es leicht abwandeln, um deine ganz persönliche Grusel-Leckerei zu kreieren.

  • Schoko-Hexenfinger: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g Backkakao. Der Teig wird dunkler und schmeckt schokoladig. Das sieht dann aus wie Schokofinger – perfekt für eine gruselige Nachtisch-Platte.
  • Vegane Version: Wie schon erwähnt, ersetze die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas weniger mürbe, schmecken aber immer noch fantastisch.
  • Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von *Schaer* oder *Diamant*). Achte darauf, dass sie für Kekse geeignet ist. Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Finger halten trotzdem.
  • Andere “Fingernägel”: Statt Mandeln kannst du auch Cashewkerne, Pistazien oder sogar kleine Schokolinsen nehmen. Blaue oder grüne Mandeln sehen aus wie eine seltsame Nagellackfarbe. Oder du lässt die Mandeln ganz weg und drückst stattdessen eine halbe Kirsche hinein – das sieht aus wie ein abgefallener Finger!
  • Würzige Variante: Für eine herbstliche Note gib einen Teelöffel Zimt oder Pumpkin-Spice-Gewürz in den Teig. Das riecht dann beim Backen nach Weihnachten und Halloween zugleich.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Damit deine Hexenfinger-Kekse auch nach dem Backen noch perfekt sind, habe ich hier ein paar wichtige Hinweise.

Servieren: Die Kekse schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Du kannst sie auf einer gruseligen Platte anrichten, vielleicht mit einem Batzen “Blut” (Marmelade) in der Mitte oder umgeben von Spinnweben aus Zuckerwatte. Sie sind der absolute Hingucker auf jeder Halloween-Party! Ich serviere sie gerne zusammen mit einem Glas kalter Milch oder einem Pumpkin-Spice-Latte. Für Erwachsene passen sie auch super zu einem Glas Rotwein – das passt farblich perfekt zum “Blut”.

Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Hexenfinger-Kekse bei Raumtemperatur bis zu zwei Wochen. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie weich und verlieren ihre Knusprigkeit. Du kannst sie auch einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. So halten sie sich bis zu drei Monate. Zum Auftauen legst du sie einfach für eine Stunde bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter.

Reheating-Tipp: Wenn du die Kekse nach ein paar Tagen wieder etwas knuspriger haben möchtest, legst du sie für 2-3 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Aber Vorsicht: Die Marmelade kann dabei anfangen zu schmelzen. Lass sie danach gut abkühlen.

Mein persönlicher Tipp: Die Marmelade auf den Fingern wird mit der Zeit etwas klebrig. Wenn du die Kekse länger lagern willst, kannst du die Marmelade auch erst kurz vor dem Servieren auftragen. So bleiben sie länger knusprig und sehen frischer aus.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Okay, Hexenfinger-Kekse sind jetzt nicht gerade der Inbegriff von gesunder Ernährung, aber ein paar gute Aspekte haben sie trotzdem. Hier eine grobe Übersicht pro Keks (bei 20 Stück):

  • Kalorien: ca. 150 kcal
  • Fett: ca. 9 g
  • Kohlenhydrate: ca. 16 g
  • Eiweiß: ca. 2 g

Gesundheitliche Vorteile: Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Sie sind gut für Haut und Haare – sozusagen die Schönheitskur für deine Hexenfinger! Die Butter enthält Vitamin A, das wichtig für die Sehkraft ist (vielleicht hilft es dir, die Geister zu sehen). Und die rote Marmelade? Die liefert immerhin ein bisschen Obst – wenn auch in gezuckerter Form. Also, genieß sie ruhig mit einem schlechten Gewissen, aber einem Lächeln im Gesicht.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten, Laktose (Butter) und Nüsse (Mandeln). Für Menschen mit einer Nussallergie kannst du die Mandeln durch Sonnenblumenkerne ersetzen. Achte bei veganer oder glutenfreier Variante auf die entsprechenden Ersatzprodukte.

Meine Perspektive: Ich finde, zu besonderen Anlässen darf man auch mal sündigen. Diese Kekse sind ein Genussmittel, das zum Gruselfest einfach dazugehört. Genieß sie in Maßen und mit Freude – das ist mein Motto!

Fazit

Diese gruselig leckeren Hexenfinger-Kekse sind der Beweis, dass aus einem missglückten Backversuch etwas ganz Großartiges entstehen kann. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen täuschend echt aus und schmecken einfach himmlisch. Ich liebe es, wie sie die Blicke auf sich ziehen und die Leute zum Lachen bringen – bevor sie genüsslich hineinbeißen. Sie sind mehr als nur ein Keks, sie sind ein kleines Kunstwerk und eine Erinnerung daran, dass Fehler in der Küche manchmal die besten Entdeckungen sind.

Probiere das Rezept unbedingt aus und hab keine Angst, es nach deinem Geschmack anzupassen. Vielleicht machst du sie mit Schokolade, mit einer anderen Marmelade oder mit einer extra Portion Grusel? Ich bin schon gespannt, wie deine Version wird! Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind und ob deine Gäste sich erschrocken haben. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden – je mehr Hexenfinger, desto besser!

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Backen und eine schaurig-schöne Halloween-Zeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Hexenfinger-Kekse auch ohne Mandeln machen?

Ja, absolut! Du kannst die Mandeln durch Cashewkerne, Pistazien oder sogar durch eine halbe Kirsche ersetzen. Wenn du eine Nussallergie hast, sind Sonnenblumenkerne eine tolle Alternative – sie sehen aus wie kleine, gelbe Fingernägel.

Warum werden meine Kekse zu hart?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wird oder wenn die Backzeit zu lang ist. Knete den Teig nur so lange, bis er sich verbindet, und backe die Finger nicht länger als 15 Minuten. Sie sollen noch blass sein, wenn sie aus dem Ofen kommen – sie werden beim Abkühlen noch fester.

Kann ich den Teig schon am Vortag zubereiten?

Ja, das ist sogar eine gute Idee! Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn über Nacht in den Kühlschrank. Dann wird er fester und lässt sich am nächsten Tag noch leichter formen. Lass ihn vor dem Formen aber etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er nicht zu kalt ist.

Wie bekomme ich die Finger so richtig gruselig?

Der Trick liegt in den Details. Ritze die Fingergelenke nicht zu gleichmäßig ein und drücke sie an den Gelenken leicht zusammen, damit sie dicker wirken. Für das “Blut” nimmst du eine kräftig rote Marmelade und tupfst sie nicht nur auf die Mandel, sondern auch auf die “Wunden” der Gelenke. Ein Tropfen rote Lebensmittelfarbe macht die Marmelade noch intensiver.

Kann ich die Kekse auch einfrieren?

Ja, das geht sehr gut! Lege die fertigen, ausgekühlten Kekse in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Sie halten sich im Gefrierfach bis zu drei Monate. Zum Auftauen legst du sie einfach für eine Stunde bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter. Wenn du die Marmelade erst nach dem Auftauen aufträgst, bleiben sie besonders knusprig.

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Hexenfinger-Kekse recipe

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Gruselig leckere Hexenfinger-Kekse: Einfaches Halloween-Rezept

Diese gruselig leckeren Hexenfinger-Kekse sind der Beweis, dass aus einem missglückten Backversuch etwas ganz Großartiges entstehen kann. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen täuschend echt aus und schmecken einfach himmlisch.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 25 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 20-25 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 375 g Mehl Type 405 (3 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g ganze, blanchierte Mandeln (3/4 Tasse)
  • Rote Marmelade oder Konfitüre (z.B. Erdbeere oder Himbeere)
  • Rote Lebensmittelfarbe (optional)

Instructions

  1. Teig vorbereiten: Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3 Minuten lang, bis eine cremige, fast weiße Masse entsteht. Schlage dann das Ei kurz unter. Vermische in einer separaten Schüssel das Mehl mit der Prise Salz und gib es löffelweise zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre nur so lange, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Kekse zäh.
  2. Teig formen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Nimm etwa einen Esslöffel Teig und rolle ihn zwischen deinen Handflächen zu einer etwa 8-10 cm langen Rolle. Sie sollte etwa daumendick sein. Lege die Rolle auf das vorbereitete Backblech. Drücke ein Ende der Rolle etwas breiter, das wird der ‘Handballen’. Das andere Ende lässt du schmaler, das ist die Fingerspitze. Wiederhole das mit dem restlichen Teig. Du solltest etwa 20-25 Finger bekommen.
  3. Fingergelenke einritzen: Nimm ein scharfes Messer und ritze vorsichtig 2-3 Querlinien in jeden Finger, um die Gelenke anzudeuten. Schneide nicht zu tief, maximal bis zur Hälfte der Teigrolle. Ein kleiner Tipp: Mach die Schnitte nicht alle gleich tief, das sieht natürlicher aus. An den ‘Gelenken’ kannst du den Teig leicht zusammendrücken, damit sie dicker wirken.
  4. Fingernägel anbringen: Drücke am schmalen Ende jedes Fingers vorsichtig eine Mandel hinein. Sie sollte etwa zur Hälfte im Teig verschwinden. Wenn die Mandel nicht gut hält, drückst du den Teig um sie herum etwas an.
  5. Backen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Backe die Hexenfinger auf der mittleren Schiene etwa 12-15 Minuten. Sie sollten nur leicht goldbraun sein, nicht zu dunkel. Die Finger sehen noch etwas blass aus, das ist okay. Wichtig: Sie sind noch weich, wenn sie aus dem Ofen kommen. Lass sie auf dem Blech 5 Minuten abkühlen, dann werden sie fester.
  6. Dekorieren: Während die Kekse noch warm sind, erwärmst du die rote Marmelade kurz in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf, bis sie flüssig ist. Rühre sie glatt. Tauche einen Backpinsel oder einen kleinen Löffel in die Marmelade und tupfe einen Klecks auf die Stelle, wo die Mandel auf den Teig trifft – das sieht aus wie Blut, das unter dem Nagel hervorquillt. Du kannst auch ein paar Tropfen auf die ‘Wunden’ der Gelenke geben. Für eine extra-gruselige Note, misch einen Tropfen rote Lebensmitt…
  7. Auskühlen lassen: Lass die Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Die Marmelade wird fest und die Finger sind bereit zum Servieren – oder zum Erschrecken deiner Familie!

Notes

Der Teig darf nicht zu weich sein; bei warmer Küche 15 Minuten kühlen. Finger nicht zu dick machen (Daumendurchmesser). Mandel nicht zu tief drücken. Backzeit lieber etwas kürzer. Marmelade kann auch erst kurz vor dem Servieren aufgetragen werden, um Knusprigkeit zu erhalten.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 150
  • Sugar: 7
  • Sodium: 50
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 16
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Halloween, Kekse, Hexenfinger, Mürbeteig, gruselig, einfach, schnell, Mandeln, Marmelade

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