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Mein Bruder hatte Rumkugeln jahrelang verweigert. Wir reden hier von Jahrzehnten. Jedes Jahr im Advent, wenn die Plätzchendosen auftauchten, machte er einen großen Bogen um alles, was auch nur entfernt nach Rum roch. „Schmeckt nach Omas Parfüm”, war sein Standardspruch. Letzten Sonntag dann – ich stand in der Küche und knetete diesen Teig für eine neue Version, die ich unbedingt testen wollte. Ich hatte Zartbitterstreusel gekauft, die ich eigentlich für einen Kuchen vorgesehen hatte, aber irgendwie landeten sie in den Rumkugeln. Eine halbe Stunde später, als ich die fertigen Kugeln auf einem Teller anrichtete, hörte ich ein Geräusch aus dem Wohnzimmer. Mein Bruder saß auf dem Sofa, die Backofentür stand offen – er hatte sich eine der Kugeln geschnappt. Und dann noch eine. Ohne ein Wort. Ich hab nichts gesagt, aber ich hab schon gelächelt. Manchmal braucht es einfach die richtige Version, um jemanden zu überzeugen. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses eine Rezept, das alle alten Vorurteile über den Haufen wirft.
Diese adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln sind genau das. Sie sind nicht diese klebrigen, süßen Dinger, die man sonst so kennt. Nein, sie haben eine feine Bitterkeit von der Zartbitterschokolade und den Streuseln, die den Rum perfekt ausbalanciert. Der Teig ist saftig, aber nicht schwer. Und sie sehen einfach wunderschön aus – wie kleine Schneebälle mit einer knusprigen Hülle. Ehrlich, ich habe noch nie so schnell ein Blech Rumkugeln verschwinden sehen. Und ich habe sie jetzt jedes Jahr in der Adventszeit gemacht. Sie sind einfach zu gut, um sie nur einmal zu backen.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Ich habe dieses Rezept über mehrere Adventssaisons hinweg verfeinert. Es hat einige gescheiterte Versuche gebraucht – zu nasser Teig, zu trockene Kugeln, Streusel, die nicht haften blieben. Aber jetzt habe ich eine Version, die einfach perfekt funktioniert. Hier ist, warum ihr sie lieben werdet:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten habt ihr den Teig fertig. Kein stundenlanges Backen, keine komplizierten Schritte. Perfekt für stressige Adventswochenenden.
- Einfache Zutaten: Ihr braucht keinen speziellen Einkauf. Die meisten Zutaten habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause. Einfach ein paar Kekse, Schokolade, Butter und Rum.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Adventskaffee, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder einfach für gemütliche Abende auf dem Sofa – diese Rumkugeln passen einfach immer.
- Garantierter Publikumsliebling: Selbst erklärte Rumkugel-Skeptiker werden hier schwach. Das habe ich persönlich getestet. Ihr werdet staunen, wie schnell das Blech leer ist.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigem Teig, feinem Rum und knackigen Zartbitterstreuseln ist einfach himmlisch. Man kann einfach nicht aufhören zu essen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die Textur. Die meisten Rumkugeln sind entweder zu trocken oder matschig. Meine Version hat genau die richtige Konsistenz – fest genug, um in der Hand zu halten, aber so zart, dass sie auf der Zunge zergehen. Das Geheimnis liegt in der Kombination von fein zerbröselten Keksen und der richtigen Menge an Butter und Rum. Und die Zartbitterstreusel geben nicht nur einen optischen Wow-Effekt, sondern auch einen herrlich bitteren Kontrast zur Süße. Es ist einfach die beste Version, die ich je probiert habe. Und ja, ich habe viele probiert.
Diese Rumkugeln sind nicht einfach nur gut – sie sind die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Sie sind der Inbegriff von adventlichem Comfort Food, nur schneller und unkomplizierter. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Oder um einen einfachen Abend in der Adventszeit in etwas Besonderes zu verwandeln. Glaubt mir, einmal probiert, werdet ihr sie jedes Jahr wieder machen wollen.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept kommt mit einfachen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten aus, die zusammen einen unvergleichlichen Geschmack ergeben. Hier ist, was ihr für eure adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln benötigt:
Für den Rumkugelteig
- 250 g Butterkekse oder Vollkornkekse – Ich nehme am liebsten die klassischen Butterkekse von Leibniz. Sie zerbröseln schön gleichmäßig und geben dem Teig eine tolle Basis. Wenn ihr es etwas nussiger mögt, könnt ihr auch Vollkornkekse nehmen.
- 200 g Zartbitterschokolade (70% Kakao) – Hier lohnt es sich, zu einer guten Marke zu greifen. Ich empfehle Lindt oder Vivani. Die Schokolade sollte nicht zu süß sein, um den Rum perfekt zur Geltung zu bringen.
- 100 g Butter – Am besten ungesalzene Butter, dann könnt ihr die Salzmenge selbst bestimmen. Sie sollte weich sein, aber nicht geschmolzen.
- 80 ml Rum (am besten 54% Vol.) – Ja, der Alkoholgehalt ist wichtig. Ein kräftiger Rum wie Bacardi 8 oder ein echter Jamaika-Rum gibt den besten Geschmack. Ich habe es auch mal mit Rum-Aroma versucht – nein, einfach nein. Der echte Rum macht den Unterschied.
- 3 EL Puderzucker – Zum Süßen, aber nicht zu viel. Die Streusel geben ja auch noch Süße.
- 1 Prise Salz – Klingt vielleicht komisch, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm. Vertraut mir.
- 1 EL Kakaopulver (optional) – Für eine extra schokoladige Note. Ich gebe es manchmal dazu, wenn ich die Kugeln noch etwas intensiver haben will.
Für die Zartbitterstreusel-Hülle
- 150 g Zartbitterstreusel – Die könnt ihr fertig kaufen oder selbst machen. Ich nehme oft die von Dr. Oetker, aber es gibt auch tolle von Bio-Marken. Achtet darauf, dass sie nicht zu fein sind – sie sollten noch eine schöne Textur haben.
- 2 EL Kakaopulver (optional) – Für eine dunklere Optik und einen noch intensiveren Geschmack. Ich mische die Streusel manchmal mit etwas Kakao, das sieht dann aus wie Schnee auf dunkler Erde.
Substitutionshinweise
Ihr könnt die Butterkekse durch glutenfreie Kekse ersetzen, dann sind die Rumkugeln glutenfrei. Für eine alkoholfreie Version nehmt ihr einfach Rum-Aroma oder starken Kaffee – das gibt auch eine schöne Tiefe. Die Butter lässt sich durch vegane Margarine ersetzen, dann sind die Kugeln sogar vegan. Ich habe das schon getestet, und es funktioniert überraschend gut. Die Zartbitterstreusel gibt es auch in der zuckerfreien Variante, falls ihr auf Zucker verzichten wollt. Probiert einfach aus, was für euch am besten passt! Im Sommer könnt ihr die Rumkugeln übrigens auch mit Orangenlikör statt Rum machen – das ist eine tolle Abwechslung.
Welche Ausrüstung ihr braucht
Ihr braucht keine teure Spezialausrüstung für dieses Rezept. Hier ist, was ihr wirklich benötigt:
- Eine Küchenmaschine oder ein Nudelholz und einen Gefrierbeutel – Zum Zerkleinern der Kekse. Ich benutze meist meine Küchenmaschine, aber wenn ihr keine habt, tut es auch ein Nudelholz und ein stabiler Gefrierbeutel. Einfach die Kekse in den Beutel geben und mit dem Nudelholz drüberrollen. Das ist sogar irgendwie befriedigend.
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Nichts mit Antihaftbeschichtung, das könnte zerkratzen.
- Einen Topf für das Wasserbad – Zum Schmelzen der Schokolade und der Butter. Ein Wasserbad ist einfach die sicherste Methode, damit nichts anbrennt.
- Eine kleine Schüssel für die Streusel – Zum Wälzen der Kugeln. Sie sollte breit genug sein, damit die Kugeln gut hineinpassen.
- Ein Backblech oder eine große Platte – Zum Kühlen der fertigen Kugeln. Ich lege sie immer mit Backpapier aus, dann kleben sie nicht fest.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer – Zum Formen der Kugeln. Ein Eisportionierer macht gleichmäßige Kugeln, aber ein Teelöffel tut es auch. Ich benutze meist einen kleinen Keksportionierer, den habe ich mal im Sale gekauft.
- Ein scharfes Messer – Zum Hacken der Schokolade. Ja, ich hacke sie immer in grobe Stücke, das schmilzt gleichmäßiger.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr oft Rumkugeln macht, lohnt sich ein kleiner Eisportionierer. Die Kugeln werden dann gleichmäßig groß und sehen auf dem Teller viel schöner aus. Aber im Notfall tut es auch ein Teelöffel. Ich habe meine ersten Rumkugeln mit einem Esslöffel geformt – die waren dann eher Rum-Klumpen. Aber geschmeckt haben sie trotzdem!
Die Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret. Hier ist die genaue Anleitung für eure adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt.
Schritt 1: Die Kekse zerkleinern
Gebt die 250 g Butterkekse in eure Küchenmaschine und zerkleinert sie zu feinen Bröseln. Wenn ihr kein Gerät habt, tut sie in einen Gefrierbeutel und rollt mit dem Nudelholz drüber. Die Brösel sollten so fein sein wie Sand. Keine großen Stücke mehr! Das dauert etwa 2-3 Minuten mit der Maschine, oder 5 Minuten mit dem Nudelholz. Hört sich nach Arbeit an, aber ich finde, das hat etwas Meditatives.
Schritt 2: Die Schokolade schmelzen
Hackt die 200 g Zartbitterschokolade in grobe Stücke. Gebt sie zusammen mit der 100 g Butter in eine Schüssel über einem Wasserbad. Das Wasser sollte nicht kochen, nur leicht simmern. Rührt gelegentlich um, bis alles geschmolzen und glatt ist. Das dauert etwa 5-7 Minuten. Achtet darauf, dass kein Wasser in die Schokolade kommt – sonst klumpt sie. Ich hatte das einmal, und es war eine Katastrophe. Seitdem bin ich sehr vorsichtig.
Schritt 3: Den Teig anrühren
Gebt die Keksbrösel in eine große Rührschüssel. Gießt die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung dazu. Fügt die 80 ml Rum, 3 EL Puderzucker, eine Prise Salz und optional 1 EL Kakaopulver hinzu. Rührt alles mit einem Löffel oder einer Gabel kräftig um, bis ein gleichmäßiger, feuchter Teig entsteht. Der Teig sollte nicht zu nass sein, aber auch nicht bröseln. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Schuss mehr Rum oder einen Esslöffel Milch dazu. Wenn er zu nass ist, noch etwas Kakaopulver oder Keksbrösel. Das ist kein Hexenwerk, ihr merkt schnell, ob die Konsistenz stimmt. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Das dauert etwa 2 Minuten.
Schritt 4: Den Teig kühlen
Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und stellt sie für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht den Teig fester und ihr könnt besser Kugeln formen. Ich habe es auch schon ohne Kühlen versucht – die Kugeln waren dann eher matschig und ließen sich schlecht wälzen. Also: nicht überspringen! In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal die Streusel vorbereiten.
Schritt 5: Die Streusel vorbereiten
Gebt die 150 g Zartbitterstreusel in eine kleine, breite Schüssel. Wenn ihr mögt, mischt ihr 2 EL Kakaopulver darunter. Das gibt eine schön dunkle Farbe und einen noch intensiveren Geschmack. Stellt die Schüssel bereit, damit ihr gleich die Kugeln darin wälzen könnt.
Schritt 6: Kugeln formen und wälzen
Nehmt den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer portioniert ihr den Teig. Formt mit den Händen gleichmäßige Kugeln – etwa walnussgroß. Rollt jede Kugel sofort in den Zartbitterstreuseln, bis sie rundherum bedeckt ist. Drückt die Streusel leicht an, damit sie gut haften. Legt die fertigen Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder eine Platte. Das Formen und Wälzen dauert etwa 10-15 Minuten. Macht ruhig eine Pause zwischendurch, die Hände werden sonst klebrig. Ich wasche mir zwischendurch immer die Hände, dann geht es besser.
Schritt 7: Kühlen und genießen
Stellt die fertigen Rumkugeln für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank. Dadurch werden sie fest und die Aromen können sich verbinden. Am besten schmecken sie aber am nächsten Tag – dann sind sie richtig durchgezogen. Aber seid gewarnt: Es ist schwer, so lange zu warten. Ich habe schon oft eine Kugel „nur zum Probieren” aus dem Kühlschrank gefischt. Und dann noch eine. Und noch eine. Sie sind einfach zu gut.
Kochtipps und Techniken
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – oft durch Versuch und Irrtum. Hier sind meine besten Tipps, damit eure adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln perfekt werden:
- Der Rum macht den Unterschied: Verwendet einen kräftigen, hochprozentigen Rum. Ich habe es mit 40% Rum probiert, und die Kugeln schmeckten irgendwie flach. Mit 54% Vol. bekommt ihr eine viel intensivere Note. Aber übertreibt es nicht – der Rum sollte den Geschmack abrunden, nicht dominieren. Ihr könnt auch einen Rum mit Holzfassnote nehmen, das gibt eine tolle Tiefe.
- Die richtige Konsistenz: Wenn der Teig zu trocken ist, zerbröseln die Kugeln beim Formen. Gebt dann einfach einen Esslöffel Rum oder Milch dazu. Wenn er zu nass ist, klebt er an den Händen und die Streusel werden matschig. Dann noch etwas Keksbrösel oder Kakaopulver einarbeiten. Ich hatte einmal einen zu nassen Teig – die Kugeln sahen aus wie kleine Matschbälle. Nicht schön, aber immer noch lecker.
- Kühlen nicht vergessen: Der Teig muss unbedingt kühl sein, bevor ihr Kugeln formt. Sonst wird alles eine klebrige Angelegenheit. Ich habe es einmal eilig gehabt und den Teig nur 10 Minuten gekühlt – das war ein Fehler. Die Kugeln ließen sich kaum formen und die Streusel blieben nicht haften. Also: 30 Minuten mindestens einplanen.
- Die Streusel richtig anbringen: Drückt die Streusel leicht an, aber rollt die Kugeln nicht zu fest. Sonst werden sie zu kompakt und die Streusel verlieren ihre Knusprigkeit. Einfach sanft rollen, bis sie bedeckt sind. Ich habe anfangs zu fest gedrückt, und die Streusel waren dann wie eine zweite Haut – nicht so schön.
- Multitasking: Während der Teig kühlt, könnt ihr schon mal die Streusel vorbereiten und das Backblech mit Backpapier auslegen. So spart ihr Zeit und habt alles griffbereit, wenn es ans Formen geht.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber ihr könnt es leicht an euren Geschmack anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Orangen-Rumkugeln: Ersetzt 2 EL des Rums durch frisch gepressten Orangensaft und gebt den Abrieb einer halben Orange dazu. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die perfekt in die Adventszeit passt. Ich habe das letztes Jahr ausprobiert, und es war ein voller Erfolg.
- Nussige Variante: Hackt 50 g Haselnüsse oder Mandeln fein und mischt sie unter die Keksbrösel. Das gibt einen herrlich nussigen Crunch. Ich nehme gerne geröstete Haselnüsse – die sind noch aromatischer. Einfach vorher kurz in der Pfanne anrösten, aber aufpassen, dass sie nicht verbrennen.
- Vegane Version: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine und die Butterkekse durch vegane Kekse. Achtet darauf, dass die Schokolade auch vegan ist. Ich habe das schon gemacht, und der Unterschied ist kaum zu schmecken. Perfekt für vegane Gäste.
- Glutenfreie Variante: Verwendet glutenfreie Kekse (z.B. glutenfreie Butterkekse). Die Konsistenz bleibt fast gleich. Ich habe es mit glutenfreien Haferkeksen probiert – die waren etwas krümeliger, aber die Kugeln waren trotzdem lecker.
- Schärfere Note: Gebt eine Prise Cayennepfeffer oder etwas Zimt in den Teig. Das klingt ungewöhnlich, aber die Schärfe harmoniert wunderbar mit der Bitterkeit der Schokolade und dem Rum. Ich habe das einmal ausprobiert, als ich experimentieren wollte – es war überraschend gut.
- Weiße Schokoladen-Variante: Ersetzt die Zartbitterschokolade durch weiße Schokolade und die Zartbitterstreusel durch weiße Schokoladenstreusel oder Kokosflocken. Das gibt eine süßere, mildere Version. Perfekt für alle, die es nicht so bitter mögen.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln schmecken am besten gut gekühlt – direkt aus dem Kühlschrank. Serviert sie auf einer hübschen Platte oder in einer Pralinenschachtel. Sie sehen auch toll aus, wenn ihr sie auf einem kleinen Teller mit etwas Puderzucker bestäubt.
Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Ich liebe es, sie am Abend mit einer Tasse Pfefferminztee zu genießen – der Kontrast ist einfach perfekt. Für eine Weihnachtsfeier könnt ihr sie mit anderen Plätzchen und Gebäck kombinieren. Sie sind auch ein tolles Mitbringsel – einfach in eine hübsche Dose packen und verschenken.
Zur Aufbewahrung: Gebt die Rumkugeln in eine luftdichte Dose und bewahrt sie im Kühlschrank auf. So halten sie sich mindestens 2 Wochen. Ja, wirklich! Sie werden mit der Zeit sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Ich habe sie schon mal 3 Wochen aufgehoben, und sie waren immer noch perfekt. Aber ehrlich gesagt, sind sie bei mir meistens schon nach ein paar Tagen weg.
Zum Einfrieren: Ihr könnt die Rumkugeln auch einfrieren. Legt sie dazu auf ein Backblech und friert sie vor. Dann gebt sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen. Ich habe das schon gemacht, als ich für Weihnachten vorgebacken habe – sie schmecken wie frisch gemacht.
Ein Tipp: Die Kugeln entwickeln ihren vollen Geschmack erst nach 1-2 Tagen im Kühlschrank. Also plant etwas Vorlaufzeit ein, wenn ihr sie für einen besonderen Anlass macht. Aber seid gewarnt: Es ist schwer, sie nicht schon vorher zu essen!
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Rumkugel (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: ca. 7 g
- Kohlenhydrate: ca. 10 g
- Eiweiß: ca. 1 g
- Ballaststoffe: ca. 1 g
Ja, sie sind nicht gerade Diätkost, aber in der Adventszeit darf man sich ruhig etwas gönnen. Die Zartbitterschokolade enthält übrigens viele Antioxidantien und kann sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Der Rum in Maßen genossen, kann zudem die Durchblutung fördern. Aber natürlich gilt: Genießt sie in Maßen – eine Handvoll am Tag ist völlig in Ordnung.
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Ihr könnt die Menge an Puderzucker reduzieren oder durch Erythrit ersetzen. Ich habe das schon getestet, und es funktioniert erstaunlich gut. Auch die Zartbitterstreusel gibt es in zuckerfreien Varianten. So könnt ihr den Genuss ohne Reue genießen.
Ein persönlicher Gedanke: Ich finde, diese Rumkugeln sind mehr als nur ein Snack. Sie sind ein kleines Ritual – ein Moment der Ruhe in der hektischen Adventszeit. Sie schmecken nach Gemütlichkeit, nach Zeit mit den Liebsten, nach dem Duft von Zimt und Schokolade. Und das ist doch das beste Geschenk, das man sich machen kann, oder?
Fazit
Diese adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln sind einfach das perfekte Rezept für die Adventszeit. Sie sind schnell gemacht, schmecken fantastisch und sind ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Ich liebe es, wie die Bitterkeit der Schokolade und die Wärme des Rums zusammenkommen – ein Genuss für alle Sinne.
Probiert sie unbedingt aus! Passt das Rezept ruhig an euren Geschmack an – ob mit Orangen, Nüssen oder einer Prise Cayennepfeffer. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es unendlich viele Variationen zulässt. Ich bin gespannt, welche Version ihr am liebsten mögt. Schreibt es mir in die Kommentare! Und teilt das Rezept gerne mit euren Freunden und Familie – denn gute Weihnachtsplätzchen sind dazu da, geteilt zu werden.
Bis bald in der Küche – und eine wundervolle Adventszeit euch allen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Rumkugeln auch ohne Alkohol machen?
Ja, absolut! Ersetzt den Rum einfach durch starken Kaffee, Orangensaft oder Rum-Aroma. Der Kaffee gibt eine schöne Tiefe, der Orangensaft eine frische Note. Ich habe es mit Kaffee probiert, und es hat überraschend gut funktioniert. Die Kugeln schmecken dann etwas milder, aber immer noch lecker.
Wie lange halten sich die Rumkugeln?
In einer luftdichten Dose im Kühlschrank halten sie sich mindestens 2 Wochen. Sie werden mit der Zeit sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Ihr könnt sie auch einfrieren – dann halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach vor dem Servieren über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Kann ich die Zartbitterstreusel durch etwas anderes ersetzen?
Ja, klar! Ihr könnt die Kugeln stattdessen in Kakaopulver, Kokosflocken, gehackten Nüssen oder buntem Zucker wälzen. Ich habe sie auch schon in geriebenen Zartbitter-Schokoladenraspeln gewälzt – das war auch toll. Probiert einfach aus, was euch am besten gefällt.
Warum wird mein Teig zu trocken oder zu nass?
Das kann verschiedene Ursachen haben. Wenn der Teig zu trocken ist, habt ihr vielleicht zu viel Kekse verwendet oder zu wenig Rum. Einfach einen Esslöffel Rum oder Milch dazugeben und nochmal durchkneten. Wenn er zu nass ist, habt ihr zu viel Butter oder Schokolade erwischt. Dann einfach etwas Kakaopulver oder Keksbrösel untermischen. Keine Panik – das lässt sich leicht korrigieren.
Kann ich die Rumkugeln auch mit Vollmilchschokolade machen?
Ja, das geht auch. Die Kugeln werden dann aber süßer und weniger intensiv. Ich empfehle, dann etwas weniger Puderzucker zu nehmen, da die Vollmilchschokolade schon süß ist. Probiert es einfach aus – vielleicht ist das ja genau euer Geschmack. Aber ich persönlich bleibe bei der Zartbitterschokolade, weil der Kontrast zum Rum einfach perfekt ist.
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Adventliche Rumkugeln selber machen: Einfaches Rezept mit Zartbitterstreuseln
Diese adventlichen Rumkugeln mit Zartbitterstreuseln sind schnell gemacht, schmecken fantastisch und sind ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Die Kombination aus saftigem Teig, feinem Rum und knackigen Zartbitterstreuseln ist einfach himmlisch.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 20 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Butterkekse oder Vollkornkekse
- 200 g Zartbitterschokolade (70% Kakao)
- 100 g Butter (ungesalzen)
- 80 ml Rum (54% Vol.)
- 3 EL Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 1 EL Kakaopulver (optional)
- 150 g Zartbitterstreusel
- 2 EL Kakaopulver (optional, für die Hülle)
Instructions
- Die Kekse in einer Küchenmaschine zu feinen Bröseln zerkleinern (oder in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz).
- Die Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter in einer Schüssel über einem Wasserbad schmelzen, bis alles glatt ist.
- Die Keksbrösel in eine große Rührschüssel geben. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Mischung, Rum, Puderzucker, Salz und optional Kakaopulver hinzufügen und zu einem gleichmäßigen, feuchten Teig verrühren.
- Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
- Die Zartbitterstreusel in eine kleine, breite Schüssel geben und optional mit Kakaopulver mischen.
- Den gekühlten Teig mit einem Teelöffel oder kleinen Eisportionierer portionieren und zu walnussgroßen Kugeln formen. Jede Kugel sofort in den Streuseln wälzen, bis sie rundherum bedeckt ist. Die Streusel leicht andrücken.
- Die fertigen Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für mindestens 2 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bevor sie serviert werden.
Notes
Der Teig muss unbedingt gekühlt werden, bevor die Kugeln geformt werden. Die Kugeln entwickeln ihren vollen Geschmack erst nach 1-2 Tagen im Kühlschrank. Für eine alkoholfreie Version kann der Rum durch starken Kaffee oder Orangensaft ersetzt werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Rumkugel
- Calories: 110
- Sugar: 6
- Sodium: 50
- Fat: 7
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 1
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