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Meine Nachbarin Silke machte keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstagabend im November kurz bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Kuchengabel auszuleihen – meine waren alle in der Spülmaschine, und der Kuchen für den nächsten Tag musste noch angeschnitten werden. Aber der Geruch, der mich in ihrer Küche empfing, ließ mich einfach vergessen, warum ich eigentlich gekommen war. Es roch nach gebrannter Butter, nach Vanille und nach etwas Süßem, das ich nicht sofort zuordnen konnte. Silke stand da, in ihrer abgewetzten Strickjacke, und rührte mit einem Holzkochlöffel in einem Topf. „Ach, nur schnell eine heiße Schokolade für die Kinder”, sagte sie achselzuckend. „Die haben heute so einen Tag.” Und dann kippte sie – völlig beiläufig – einen Klecks von etwas Goldbraunem, Blubberndem oben drauf. Ich habe in diesem Moment nicht an die Kuchengabel gedacht. Ich habe nur an diesen ersten Schluck gedacht, an diese samtige, reichhaltige heiße Schokolade mit diesem selbstgemachten Karamell-Topping, das so einfach war, dass es fast schon unfair wirkte. Ehrlich, manchmal sind es die unscheinbarsten Momente, aus denen die besten Rezepte entstehen. Silke hat mir nicht das Gefühl gegeben, dass sie etwas Besonderes kocht – sie hat mir das Gefühl gegeben, dass ich das auch kann. Und genau das ist es, was dieses Rezept für mich ausmacht. Vielleicht kennst du das ja, wenn der Alltag dich einholt und du einfach nur etwas Wärmendes, Tröstendes brauchst, ohne dafür den halben Kühlschrank zu leeren. Diese heiße Schokolade ist genau das. Sie ist günstig, sie ist schnell gemacht, und sie schmeckt so, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden.
Warum du diese heiße Schokolade mit Karamell-Topping lieben wirst
Lass uns ehrlich sein: Es gibt tausend Rezepte für heiße Schokolade. Aber dieses hier ist anders. Es ist das Ergebnis von vielen, vielen Fehlversuchen – zu wässrig, zu süß, zu teuer in den Zutaten. Dieses Rezept ist die goldene Mitte, die perfekte Balance aus Genuss und Vernunft, die jede Familie braucht.
- Günstig & einfach: Du brauchst keine teuren Schokoladentafeln oder exotische Sahnesorten. Die Zutaten sind absolute Basics, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast. Kein Extra-Einkauf, kein Stress.
- Schnell gemacht: In unter 15 Minuten steht ein dampfender Becher auf dem Tisch. Perfekt für diese Tage, an denen die Kinder nach der Schule hereinstürmen und etwas Brauchen, das wärmt und glücklich macht.
- Picky-Eater-geprüft: Ich habe es selbst getestet: Meine Jungs, die normalerweise alles mit „komischen Stückchen” ablehnen, lieben dieses Topping. Es ist glatt, süß und einfach unwiderstehlich.
- Resteverwertung vom Feinsten: Das Karamell-Topping lässt sich wunderbar vorbereiten. Und falls etwas übrig bleibt – was selten vorkommt – schmeckt es auch kalt vom Löffel himmlisch.
- Familienfreundlich: Du kannst die Süße und die Dicke ganz nach dem Geschmack deiner Familie anpassen. Wer es lieber etwas herber mag, nimmt mehr Kakao. Wer es besonders süß mag, gibt etwas mehr Zucker dazu.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der intensiven Schokolade, die durch die Milch schön mild wird, und dem selbstgemachten Karamell, das mit einer Prise Meersalz abgeschmeckt wird. Das hebt den Geschmack auf ein völlig neues Level. Es ist nicht nur eine heiße Schokolade – es ist ein Erlebnis. Und das Beste: Du musst kein Profi sein, um es hinzubekommen. Ich verspreche es dir.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, ehrliche Zutaten, die zusammen eine unglaubliche Tiefe entwickeln. Keine komplizierten Dinge, die du nur einmal benutzt und dann vergisst. Alles ist darauf ausgelegt, dass du es in deinem normalen Supermarkt findest – und das zu einem fairen Preis.
Für die heiße Schokolade (ca. 4 Becher)
- 1 Liter Vollmilch (3,5 % Fett): Die Vollmilch ist hier der Star. Sie macht die Schokolade schön cremig und rund. Wenn du eine leichtere Variante möchtest, kannst du auch fettarme Milch nehmen, aber die Schokolade wird dann etwas weniger sämig. (Ich verwende am liebsten die von der Molkerei Alois Müller, die hat einfach den besten Geschmack.)
- 4 gehäufte Esslöffel Backkakao (ungesüßt): Achte darauf, dass es wirklich Backkakao ist, nicht dieses süße Kakaopulver fürs Frühstück. Der Backkakao gibt der Schokolade diese intensive, fast schon bittere Note, die später perfekt mit dem süßen Karamell harmoniert. (Mein Favorit ist der von Dr. Oetker, aber jede Marke funktioniert.)
- 4 Esslöffel Zucker (oder mehr nach Geschmack): Ich nehme normalen Haushaltszucker. Du kannst aber auch braunen Zucker verwenden, das gibt eine leichte Karamellnote, die gut zum Topping passt. Für eine zuckerfreie Variante kannst du Erythrit oder Xylit verwenden, aber die Konsistenz wird dann etwas anders.
- 1 Prise Salz: Klingt komisch, ist aber ein Game-Changer. Das Salz hebt den Schokoladengeschmack hervor und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen!
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote): Vanille rundet alles ab. Wenn du keinen Vanilleextrakt hast, geht auch Vanillezucker, aber dann reduziere den normalen Zucker etwas.
Für das Karamell-Topping (ca. 200 ml)
- 100 Gramm Zucker: Normaler Zucker reicht völlig. Du brauchst keinen speziellen Karamellzucker. (Tipp: Verwende eine helle Pfanne, damit du die Farbe besser sehen kannst.)
- 80 Gramm Butter (unge salzen): Die Butter macht das Karamell schön glatt und geschmeidig. Unge salzen ist wichtig, weil wir später noch Salz hinzufügen. Wenn du nur gesalzene Butter hast, lass das zusätzliche Salz einfach weg.
- 100 Milliliter Sahne (oder Schlagsahne): Die Sahne ist das Geheimnis für die cremige Konsistenz. Sie sollte Zimmertemperatur haben, sonst kann der Zucker klumpen. (Keine Sorge, wenn es klumpt – einfach weiterrühren, es wird wieder glatt.)
- 1 Prise Meersalz (Fleur de Sel oder grobes Salz): Das Salz ist optional, aber ich empfehle es sehr. Es bricht die Süße des Karamells und macht es unglaublich komplex. (Ein Freund von mir schwört auf Maldon-Salz, ich nehme einfach das, was ich da habe.)
Ausrüstung, die du brauchst
Keine Angst, du brauchst keine Profi-Küchenmaschine. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Ich hab mir über die Jahre einiges angeschafft, aber für dieses Rezept reicht das absolute Minimum.
- Ein mittelgroßer Topf (ca. 2 Liter): Ideal für die heiße Schokolade. Ein schwerer Boden verhindert das Anbrennen. (Ich hab meinen von einer Haushaltsauflösung für 5 Euro, der tut es seit Jahren.)
- Ein kleiner Topf oder eine Pfanne (ca. 1 Liter): Für das Karamell. Am besten mit hellem Boden, damit du die Farbe siehst. (Ich hab schon Edelstahl und beschichtet ausprobiert – beides funktioniert, aber beschichtet ist leichter zu reinigen.)
- Ein Schneebesen: Unverzichtbar, um Klümpchen zu vermeiden. Ein Handrührgerät ist nicht nötig, der Schneebesen tut es völlig.
- Ein Holzlöffel oder hitzebeständiger Spatel: Zum Rühren des Karamells. Metall kann die Pfanne zerkratzen, also besser Holz oder Silikon nehmen.
- Ein Messbecher: Für die Flüssigkeiten. Ich liebe meinen Glas-Messbecher von Pyrex, weil ich die Mengen genau ablesen kann.
- 4 hitzebeständige Becher oder Tassen: Zum Servieren. Dicke Keramikbecher halten die Wärme länger. (Ich hab meine von Ikea, die kosten fast nichts und sehen trotzdem schön aus.)
So bereitest du die heiße Schokolade mit Karamell-Topping zu
Jetzt wird es spannend! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt, genau so, wie ich es bei Silke gesehen habe. Und ich verrate dir auch, wo ich selbst schon Fehler gemacht habe, damit du sie vermeiden kannst.
Schritt 1: Das Karamell vorbereiten (ca. 10 Minuten)
Das Karamell ist der heimliche Star dieses Rezepts. Es braucht ein bisschen Aufmerksamkeit, aber du wirst sehen, es lohnt sich.
- Gib die 100 Gramm Zucker in den kleinen Topf. Verteile ihn gleichmäßig auf dem Boden. Wichtig: Kein Wasser oder Butter dazugeben! Der Zucker wird trocken erhitzt.
- Stelle den Topf auf mittlere Hitze. Jetzt heißt es: Geduld. Rühre nicht! Lass den Zucker einfach schmelzen. Du wirst sehen, wie er an den Rändern anfängt, flüssig zu werden und eine goldene Farbe annimmt. (Das erste Mal, als ich es gemacht habe, war ich zu ungeduldig und habe ständig gerührt – das gibt Klümpchen. Also: Hände weg!)
- Sobald der Zucker komplett geschmolzen ist und eine schöne, gleichmäßige Bernsteinfarbe hat (das dauert etwa 5-7 Minuten), nimmst du den Topf vom Herd. Achtung: Der Zucker ist jetzt höllisch heiß! Nicht anfassen!
- Jetzt kommt die Butter. Gib die 80 Gramm Butter in den Topf und rühre kräftig mit dem Holzlöffel. Die Butter wird schmelzen und der Zucker wird ein bisschen aufschäumen – das ist normal. Rühre, bis alles schön glatt und cremig ist. (Ich hab mal vergessen, die Butter vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen, und dann hat es ein bisschen gespritzt. Also: Butter am besten in kleine Stücke schneiden, dann geht es schneller.)
- Gieße nun langsam die 100 ml Sahne dazu. Vorsicht, es wird noch einmal stark aufschäumen! Rühre weiter, bis eine glatte, seidige Sauce entsteht. Wenn sich Klümpchen bilden – keine Panik! Stell den Topf einfach wieder auf ganz niedrige Hitze und rühre, bis sie sich aufgelöst haben.
- Zum Schluss rührst du die Prise Meersalz ein. Schmecke ab. Das Karamell sollte süß, aber nicht klebrig sein. Stell den Topf beiseite.
Schritt 2: Die heiße Schokolade zubereiten (ca. 5 Minuten)
Während das Karamell abkühlt, kümmern wir uns um die Schokolade. Die ist im Handumdrehen fertig.
- Gib die 4 gehäuften Esslöffel Backkakao und die 4 Esslöffel Zucker in den mittelgroßen Topf. Rühre sie mit dem Schneebesen kurz trocken durch, damit sich keine Klümpchen bilden. (Das ist ein Trick, den ich von einer Konditorin gelernt habe – es macht wirklich einen Unterschied!)
- Gieße etwa 100 ml von der Milch (also einen ordentlichen Schluck) dazu und verrühre alles zu einer glatten Paste. Die Paste sollte keine trockenen Stellen mehr haben. (Wenn doch, einfach noch ein bisschen Milch nehmen.)
- Jetzt gießt du den Rest der Milch (900 ml) dazu und stellst den Topf auf mittlere Hitze. Rühre ständig mit dem Schneebesen, damit die Schokolade nicht anbrennt. (Ich hab schon öfter den Schneebesen aus der Hand gelegt und dann gab es eine braune Kruste am Boden – nicht lecker.)
- Erhitze die Schokolade, bis sie heiß ist, aber nicht kocht. Sie sollte dampfen und Bläschen am Rand zeigen, aber nicht sprudeln. Das dauert etwa 3-4 Minuten.
- Nimm den Topf vom Herd und rühre den Vanilleextrakt ein. Schmecke ab: Ist es süß genug? Wenn nicht, gib noch etwas Zucker dazu. Ist es zu dick? Dann noch einen Schuss Milch.
Schritt 3: Anrichten und genießen
Der schönste Moment: das Anrichten.
- Verteile die heiße Schokolade gleichmäßig auf die 4 Becher. Fülle sie etwa zu drei Viertel.
- Nimm das Karamell-Topping und gib einen großzügigen Klecks (ca. 1-2 Esslöffel) auf jede Tasse. Du kannst es entweder in die Mitte geben oder in Kreisen darüberziehen – ganz wie du magst.
- Wenn du magst, kannst du noch einen Klecks Schlagsahne oben draufsetzen. Aber das ist optional – die Schokolade ist auch so schon perfekt.
- Serviere die Becher sofort. Der Duft, der aufsteigt, ist einfach unbeschreiblich! (Und sag den Kindern, sie sollen vorsichtig sein – das Karamell ist noch heiß.)
Tipps & Tricks für die perfekte heiße Schokolade
Ich hab in den Jahren so einiges ausprobiert und auch so manche Panne erlebt. Hier sind meine besten Tipps, damit deine heiße Schokolade jedes Mal gelingt.
- Das Karamell nicht verbrennen: Das ist der häufigste Fehler. Sobald der Zucker eine bernsteinfarbene Farbe hat, sofort vom Herd nehmen. Wenn er zu dunkel wird, schmeckt er bitter. (Ich hab einmal ein Karamell gemacht, das aussah wie Cola – das war ein Fall für den Müll.)
- Die Milch nicht kochen: Heiße Schokolade sollte nicht kochen, sonst verliert sie ihr Aroma und wird dünn. Erhitze sie nur, bis sie dampft. Ein Thermometer hilft: 70-75 Grad sind ideal.
- Klümpchen vermeiden: Der Trick mit der Paste (Schritt 2.1) ist Gold wert. Wenn du den Kakao direkt in die heiße Milch gibst, entstehen schnell Klümpchen. Also: Immer zuerst anrühren!
- Multitasking: Du kannst das Karamell schon am Vortag zubereiten. Es hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas etwa eine Woche. Dann musst du es nur noch kurz erwärmen, bevor du es auf die Schokolade gibst. (Das ist mein Geheimtipp für stressige Nachmittage.)
- Die richtige Konsistenz: Wenn dir die heiße Schokolade zu dünn ist, kannst du einen Esslöffel Speisestärke in etwas kalter Milch anrühren und dann unter die heiße Schokolade rühren. Das macht sie schön sämig.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt. Ich liebe es, damit zu experimentieren, je nachdem, worauf ich Lust habe oder was im Kühlschrank liegt. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.
- Vegane Variante: Ersetze die Vollmilch durch Hafermilch (die ist von Natur aus süß und schäumt gut) oder Mandelmilch. Für das Karamell nimmst du vegane Butter (z.B. Alsan) und vegane Sahne (z.B. auf Haferbasis). Das funktioniert einwandfrei!
- Schoko-Minz-Variante: Gib einen Tropfen Pfefferminzöl oder einen Minzteebeutel während des Erhitzens in die Milch. Das gibt eine erfrischende Note, die besonders in der Weihnachtszeit toll ist. (Meine Kinder sind da geteilter Meinung – ich liebe es, sie eher nicht so.)
- Extra schokoladig: Für echte Schokoladen-Fans: Gib 50 Gramm dunkle Schokolade (70% Kakao) in die heiße Milch und lass sie schmelzen. Das macht die Schokolade noch intensiver und reichhaltiger. (Das ist meine Sonntags-Variante.)
- Würzige Note: Füge eine Prise Zimt, eine Prise Chilipulver oder eine Sternanis in die Milch hinzu. Das gibt eine schöne Wärme und passt perfekt zu kuscheligen Abenden auf dem Sofa.
- Karamell-Variationen: Statt normalem Zucker kannst du für das Karamell auch braunen Zucker verwenden. Das gibt einen noch intensiveren, fast nussigen Geschmack. Oder du röstest die Butter vor dem Karamellisieren etwas an – das nennt man dann „Beurre noisette” und es schmeckt unglaublich.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die heiße Schokolade schmeckt am besten frisch zubereitet. Aber manchmal bleibt ja doch etwas übrig – oder du willst sie für später vorbereiten. Hier ist, was du wissen musst.
- Servieren: Die heiße Schokolade sollte sofort nach der Zubereitung serviert werden, solange sie schön heiß ist. Du kannst sie mit Schlagsahne, Schokoraspeln oder einem kleinen Keks garnieren. (Ich liebe es, einen Löffel dazuzulegen – die Kinder können dann das Karamell aufschlecken.)
- Im Kühlschrank aufbewahren: Übrig gebliebene heiße Schokolade (ohne Topping) kannst du in einer verschlossenen Flasche oder einem Glas im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich 2-3 Tage. Vor dem Trinken einfach in einem Topf langsam erwärmen und mit dem Schneebesen aufschlagen. (Nicht in der Mikrowelle erwärmen, das gibt eine Haut!)
- Einfrieren: Ja, das geht! Die Schokolade lässt sich gut einfrieren. Fülle sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und lass sie langsam im Kühlschrank auftauen. Danach kurz aufschlagen und erwärmen. (Ich mach das manchmal für die Kinder, wenn sie nach der Schule kommen – einfach eine Portion auftauen und fertig.)
- Das Karamell aufbewahren: Das Karamell hält sich im Kühlschrank in einem Glas etwa 1-2 Wochen. Es wird fest, also erwärme es vor dem Verwenden kurz in der Mikrowelle (10-15 Sekunden) oder in einem kleinen Topf.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ja, wir reden über heiße Schokolade – sie ist ein Genussmittel. Aber sie hat auch ihre guten Seiten, besonders wenn man sie mit Bedacht genießt.
- Pro Portion (ca. 250 ml Schokolade + 2 EL Karamell): Kalorien: ca. 350 kcal, Fett: 22 g, Kohlenhydrate: 35 g, Eiweiß: 8 g.
- Kakao: Der Backkakao ist reich an Antioxidantien, den sogenannten Flavonoiden. Diese können helfen, die Durchblutung zu verbessern und den Blutdruck zu senken. (Natürlich nur, wenn du nicht die ganze Tafel Schokolade isst.)
- Milch: Die Vollmilch liefert Kalzium, Vitamin D und Eiweiß. Das ist gut für die Knochen – und für Kinder besonders wichtig.
- Butter & Sahne: Ja, sie haben Fett, aber das Fett hilft dabei, die fettlöslichen Vitamine aus der Milch aufzunehmen. Außerdem macht es die Schokolade schön cremig und sättigend.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Laktose) und Gluten (falls du Kekse dazu servierst). Für eine laktosefreie Variante einfach laktosefreie Milch und Sahne verwenden.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch fettarme Milch verwenden?
Ja, das geht. Die Schokolade wird dann aber etwas weniger cremig und sämig. Ich empfehle, dann einen Esslöffel mehr Sahne oder einen Schuss Kondensmilch dazuzugeben, um die Konsistenz zu verbessern.
Das Karamell ist klumpig geworden – was tun?
Keine Panik! Das passiert, wenn die Sahne zu kalt ist oder zu schnell dazugegeben wird. Stell den Topf einfach wieder auf ganz niedrige Hitze und rühre geduldig, bis sich die Klümpchen aufgelöst haben. Wenn es nicht klappt, kannst du das Karamell durch ein feines Sieb streichen.
Kann ich die heiße Schokolade auch im Thermomix zubereiten?
Ja, das geht. Gib alle Zutaten für die Schokolade (Milch, Kakao, Zucker, Vanille) in den Mixtopf und erhitze 5 Minuten bei 90 Grad auf Stufe 3. Das Karamell bereitest du aber besser auf dem Herd zu – der Thermomix wird nicht heiß genug, um den Zucker zu karamellisieren.
Meine Kinder mögen keine bittere Schokolade – was tun?
Kein Problem! Verwende einfach etwas weniger Backkakao (3 Esslöffel) und gib stattdessen einen Esslöffel lösliches Kakaopulver für Kinder (wie Kaba oder Nesquik) dazu. Das macht die Schokolade süßer und milder. Oder du erhöhst die Zuckermenge auf 5-6 Esslöffel.
Kann ich das Karamell-Topping weglassen?
Klar, die heiße Schokolade schmeckt auch ohne Topping wunderbar. Sie ist dann aber natürlich weniger besonders. Wenn du das Karamell weglässt, empfehle ich, einen Klecks Schlagsahne oder ein paar Marshmallows oben drauf zu geben – das macht auch Spaß und ist einfacher.
Fazit: Deine neue Lieblings-Heißschokolade
Diese heiße Schokolade mit Karamell-Topping ist mehr als nur ein Getränk. Sie ist ein kleines Ritual, ein Moment der Wärme und Geborgenheit, den du dir und deiner Familie schenken kannst – und das für wirklich wenig Geld. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander tanzen: die tiefe, fast schon erdige Note des Kakaos, die süße, buttrige Umarmung des Karamells und die leichte Salzigkeit, die alles perfekt ausbalanciert. Es ist ein Rezept, das mich an Silke erinnert, an diesen Dienstagabend, an dem ich einfach nur eine Kuchengabel ausleihen wollte und mit einem Rezept nach Hause ging, das meine Familie bis heute liebt. Probiere es aus! Pass die Süße an, experimentiere mit den Gewürzen, mach es zu deinem eigenen Rezept. Ich bin mir sicher, dass es auch bei dir zu Hause schnell zum Lieblingsgetränk wird. Und wenn du es ausprobierst, schreib mir doch einen Kommentar – ich bin so gespannt, wie es dir und deinen Lieben schmeckt! Bis dahin: Genieß jeden Schluck!
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Heiße Schokolade mit Karamell-Topping: günstiges Familienrezept
Eine samtige, reichhaltige heiße Schokolade mit selbstgemachtem Karamell-Topping, die schnell und günstig zubereitet ist. Perfekt für gemütliche Familienabende.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Getränk
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 Liter Vollmilch (3,5 % Fett)
- 4 gehäufte Esslöffel Backkakao (ungesüßt)
- 4 Esslöffel Zucker (oder mehr nach Geschmack)
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (oder das Mark einer halben Vanilleschote)
- 100 Gramm Zucker
- 80 Gramm Butter (ungesalzen)
- 100 Milliliter Sahne (oder Schlagsahne)
- 1 Prise Meersalz (Fleur de Sel oder grobes Salz)
Instructions
- Das Karamell vorbereiten: 100 Gramm Zucker in einen kleinen Topf geben und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Kein Wasser oder Butter dazugeben.
- Den Topf auf mittlere Hitze stellen und den Zucker schmelzen lassen, ohne zu rühren, bis er eine bernsteinfarbene Farbe annimmt (ca. 5-7 Minuten).
- Den Topf vom Herd nehmen, 80 Gramm Butter dazugeben und kräftig rühren, bis alles glatt und cremig ist.
- Langsam 100 ml Sahne dazugießen und weiterrühren, bis eine glatte Sauce entsteht. Bei Klümpchen den Topf auf niedrige Hitze stellen und rühren, bis sie sich auflösen.
- Eine Prise Meersalz einrühren und abschmecken. Das Karamell beiseitestellen.
- Die heiße Schokolade zubereiten: 4 gehäufte Esslöffel Backkakao und 4 Esslöffel Zucker in einen mittelgroßen Topf geben und kurz trocken verrühren.
- Etwa 100 ml Milch dazugießen und zu einer glatten Paste verrühren.
- Den Rest der Milch (900 ml) dazugießen und den Topf auf mittlere Hitze stellen. Ständig mit dem Schneebesen rühren, bis die Schokolade heiß ist und dampft, aber nicht kocht (ca. 3-4 Minuten).
- Den Topf vom Herd nehmen und den Vanilleextrakt einrühren. Nach Geschmack süßen.
- Anrichten: Die heiße Schokolade auf 4 Becher verteilen (zu etwa drei Viertel füllen).
- Einen großzügigen Klecks Karamell-Topping (ca. 1-2 Esslöffel) auf jede Tasse geben.
- Nach Wunsch mit Schlagsahne garnieren und sofort servieren.
Notes
Das Karamell kann am Vortag zubereitet werden und hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche. Vor dem Servieren kurz erwärmen. Für eine vegane Variante Hafermilch, vegane Butter und vegane Sahne verwenden. Die heiße Schokolade sollte nicht kochen, sondern nur dampfen (70-75 Grad).
Nutrition
- Serving Size: 1 Becher (ca. 250 ml
- Calories: 350
- Sugar: 30
- Sodium: 150
- Fat: 22
- Saturated Fat: 14
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 8
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