Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Meine Nachbarin Frau Schmidt war nicht dabei, irgendjemanden zu beeindrucken, als ich letzten Oktober an einem ganz normalen Dienstag bei ihr klingelte. Ich wollte nur kurz die Gartenleihschere zurückbringen, die ich mir eine Woche vorher ausgeliehen hatte. Aber der Duft, der mir entgegenschlug, als sie die Tür öffnete – der war alles andere als normal. Es roch nach Schokolade, nach Herbst, nach etwas, das man am liebsten sofort essen möchte. Und dann sah ich ihn auf der Küchentheke stehen: diesen Kuchen, der aussah wie ein kleiner, gruseliger Friedhof. „Ach, das ist nur der Friedhofskuchen für die Enkel morgen”, winkte sie ab, während sie mir die Schere abnahm. Nur? Dieses Ding war ein Kunstwerk! Gruselig, aber gleichzeitig so einladend, dass ich mich direkt an den Tisch setzen wollte. Sie zuckte nur mit den Schultern, schnitt mir ein riesiges Stück ab und meinte: „Das ist doch kein Aufwand, den backe ich jedes Jahr.” Ehrlich, ich stand da mit meinem Kuchenstück und dachte: Das Rezept musst du haben. Und weil ich weiß, dass ihr alle auf der Suche nach einfachen, aber wirkungsvollen Ideen für die Familie seid – vielleicht habt ihr ja auch schon verzweifelt nach einem Kuchen gesucht, der auf der Halloween-Party der Kids Eindruck macht – teile ich es heute mit euch. Dieser Kuchen ist so einfach, dass ihr ihn mit den Kindern backen könnt, und so lecker, dass er im Nu weg ist.
Warum ihr diesen Friedhofskuchen lieben werdet
Lasst mich euch sagen, warum dieses Rezept bei uns zu Hause längst zur Tradition geworden ist.
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Dekorieren, kein kompliziertes Fondant-Gefummel. Der Kuchen ist in unter einer Stunde fertig, inklusive Backzeit. Perfekt für den Nachmittag vor der Halloween-Party.
- Günstige Zutaten: Alles, was ihr braucht, habt ihr entweder schon zu Hause oder bekommt es für wenig Geld im Supermarkt. Keine teuren Spezialzutaten, die ihr sonst nie wieder verwendet. Das schont den Geldbeutel, und das mögen wir ja alle.
- Der absolute Familien-Hit: Meine Kinder lieben es, die „Gräber” zu dekorieren und die Kekse in den „Friedhofsboden” zu stecken. Es ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt. Und beim Naschen sind sich Groß und Klein einig – der Kuchen schmeckt einfach fantastisch.
- Gruselig, aber nicht zu gruselig: Der Kuchen sieht aus wie ein kleiner Friedhof, aber er ist nicht so eklig, dass die Kleinen Angst bekommen. Mit den bunten Geister-Marshmallows und den lustigen Keks-Grabsteinen ist er genau richtig für eine lustige, schaurige Feier. Kein Kind wird weinen, versprochen.
- Restlos lecker: Ich backe diesen Kuchen oft am Tag vorher. Er schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil der Keksboden schön durchweicht und der Kuchen noch saftiger wird. Und falls mal was übrig bleibt (was selten vorkommt), lässt er sich super einfrieren.
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiterer Halloween-Kuchen. Es ist der Kuchen, der auf jeder Feier für leuchtende Augen sorgt und nach dem alle das Rezept haben wollen. Glaubt mir, ich habe es selbst erlebt. Er ist der Beweis, dass man mit wenig Aufwand und einer Prise Kreativität etwas wirklich Besonderes zaubern kann – ohne Stress und ohne viel Geld auszugeben.
Was ihr für den Friedhofskuchen braucht
Dieser Kuchen lebt von seinen einfachen, aber clever kombinierten Zutaten. Ich zeige euch, was in den Teig kommt und was ihr für die gruselige Deko braucht. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar.
Für den saftigen Schokoladenteig
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550) – Das ist die Basis für unseren Kuchen. Ich nehme immer normales Weizenmehl, Dinkelmehl geht aber auch.
- 200 g Zucker – Für die nötige Süße. Brauner Zucker gibt dem Kuchen eine leichte Karamellnote, aber weißer tut es auch.
- 80 g Backkakao – Unbedingt guten, entölten Kakao verwenden. Der sorgt für die intensive Schokoladenfarbe und den typischen Geschmack. Ich schwöre auf den von Dr. Oetker oder der Eigenmarke vom Discounter, die sind beide top.
- 2 TL Backpulver – Damit der Kuchen schön locker wird.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack hervorragend hervor.
- 2 Eier (Größe M) – Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Am besten nehmt ihr sie Zimmertemperatur, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten.
- 125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl) – Macht den Kuchen schön saftig und sorgt dafür, dass er lange frisch bleibt. Butter geht auch, aber Öl ist einfacher und macht den Kuchen nicht so schwer.
- 250 ml Milch – Für die Flüssigkeit. Ihr könnt auch Buttermilch nehmen, dann wird der Kuchen noch fluffiger.
- 1 TL Vanilleextrakt – Für das gewisse Etwas. Einfach einen guten kaufen oder selbst gemacht.
Für den gruseligen Friedhofsboden (Topping)
- 200 g helle Schokolade oder Vollmilchschokolade – Diese schmelzen wir und verarbeiten sie weiter. Ich nehme am liebsten eine gute Vollmilchschokolade, weil sie nicht zu süß ist.
- 150 g Sahne – Zusammen mit der Schokolade wird daraus eine wunderbar cremige Ganache, die später wie die feuchte Friedhofserde aussieht.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Für die extra Süße und den Duft.
Für die Dekoration – der Spaßfaktor
- Ca. 10-12 runde Kekse (z.B. Butterkekse oder Vollkornkekse) – Das werden unsere Grabsteine. Ich nehme am liebsten die klassischen Butterkekse mit dem gezackten Rand, die sehen einfach am besten aus.
- 1 Packung weiße Marshmallows (große) – Die werden zu kleinen Geistern. Einfach mit einem Zahnstocher und etwas geschmolzener Schokolade Augen aufmalen.
- Ein paar grüne Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste) – Für den „Gras”-Effekt auf dem Friedhof. Einfach ein paar Tropfen in etwas Kokosraspeln oder Puderzucker mischen.
- Ein paar Schokolinsen oder bunte Dragees – Die können als „Blumen” auf den Gräbern dienen oder als kleine Grabsteine. Alles, was bunt ist, kommt bei den Kindern gut an.
- Ein paar Zahnstocher – Zum Aufmalen der Gesichter auf die Marshmallows.
Die richtige Ausrüstung
Bevor wir loslegen, sammeln wir kurz das Werkzeug zusammen. Ihr braucht keine teuren Küchenmaschinen, der Kuchen geht auch mit der Hand.
- Eine Schüssel (groß) – Zum Vermischen der trockenen Zutaten.
- Eine zweite Schüssel (mittelgroß) – Für die feuchten Zutaten.
- Einen Schneebesen oder eine Küchenmaschine – Zum Verrühren. Ein Handrührgerät ist auch super.
- Eine Kastenform (ca. 30 cm lang) – Oder eine runde Springform (24-26 cm). Die Kastenform ist aber klassisch für den „Friedhofs”-Look, weil sie die Form eines Grabes hat.
- Backpapier – Damit der Kuchen nicht kleben bleibt. Einfach die Form damit auslegen.
- Einen kleinen Topf – Für die Ganache. Ihr könnt sie aber auch in der Mikrowelle machen.
- Ein Messer oder einen Spatel – Zum Verstreichen der Creme.
- Ein paar Zahnstocher – Für die Deko.
Das wars auch schon! Kein Schnickschnack, nur das Nötigste. Wenn ihr keine Kastenform habt, tut es auch eine andere Form. Der Kuchen schmeckt dann genauso gut, er sieht nur anders aus.
Und so wird der Friedhofskuchen gemacht
Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr diesen gruselig-leckeren Kuchen zaubert. Keine Angst, es ist wirklich einfach.
- Den Ofen vorheizen: Heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Legt eure Kastenform mit Backpapier aus oder fettet sie leicht ein. Das ist wichtig, damit der Kuchen später nicht klebt.
- Die trockenen Zutaten vermischen: In der großen Schüssel das Mehl, den Zucker, den Kakao, das Backpulver und das Salz mit einem Schneebesen gut vermischen. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und der Kuchen wird schön locker. Ich mache das immer mit der Hand, das geht schnell.
- Die feuchten Zutaten hinzufügen: In der zweiten Schüssel die Eier, das Öl, die Milch und den Vanilleextrakt verquirlen. Dann die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem Schneebesen oder der Küchenmaschine kurz verrühren. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Ein paar Klümpchen sind okay, die verschwinden beim Backen.
- Den Teig backen: Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Die Form auf die mittlere Schiene im Ofen schieben und den Kuchen ca. 40-45 Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Lasst den Kuchen dann noch 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor ihr ihn auf ein Kuchengitter stürzt und komplett auskühlen lasst. Das ist wichtig, sonst schmilzt später die Creme.
- Die Ganache zubereiten: Während der Kuchen abkühlt, könnt ihr die Friedhofserde vorbereiten. Hackt die Schokolade grob und gebt sie in eine Schüssel. Erhitzt die Sahne in einem kleinen Topf (nicht kochen) und gießt sie über die Schokolade. Lasst alles 2 Minuten stehen, dann rührt ihr mit einem Schneebesen, bis eine glatte, glänzende Creme entsteht. Rührt den Vanillezucker unter. Lasst die Ganache dann bei Zimmertemperatur etwas abkühlen, bis sie streichfähig ist. Wenn sie zu flüssig ist, stellt sie einfach 10 Minuten in den Kühlschrank.
- Den Kuchen dekorieren: Jetzt kommt der lustige Teil! Setzt den ausgekühlten Kuchen auf eine schöne Platte. Streicht die Ganache mit einem Spatel gleichmäßig auf den Kuchen – oben und an den Seiten. Sie soll wie feuchte Erde aussehen, also muss es nicht perfekt glatt sein. Im Gegenteil, ein bisschen wellig sieht noch gruseliger aus.
- Die Gräber anlegen: Drückt die Kekse vorsichtig in die Creme, sodass sie wie Grabsteine aussehen. Ihr könnt sie auch leicht schräg stellen, das sieht noch echter aus. Verteilt sie gleichmäßig auf dem Kuchen.
- Die Geister formen: Für die kleinen Geister nehmt ihr die Marshmallows. Schmilzt ein kleines Stück Schokolade in einem Schälchen in der Mikrowelle (oder über dem Wasserbad). Taucht einen Zahnstocher hinein und malt den Marshmallows zwei kleine Augen und einen Mund auf. Das ist eine super Beschäftigung für die Kinder! Steckt die Geister dann mit dem Zahnstocher auf den Kuchen, zwischen die Gräber.
- Das „Gras” und die Blumen: Mischt ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe mit etwas Puderzucker oder Kokosraspeln. Streut diese grüne Mischung auf die Creme, um Grasbüschel zu imitieren. Streut die Schokolinsen oder bunten Dragees als kleine Blumen auf die Gräber. Seid kreativ!
- Fertig! Stellt den Kuchen bis zum Servieren kühl. Er schmeckt am besten, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist.
Tipps & Tricks für den perfekten Friedhofskuchen
Ich habe diesen Kuchen jetzt schon ein paar Mal gebacken und dabei ein paar wertvolle Erfahrungen gesammelt. Hier sind meine besten Tipps, damit euer Friedhofskuchen garantiert gelingt.
- Den Kuchen nicht zu früh aus der Form holen: Lasst ihn wirklich komplett auskühlen, bevor ihr ihn dekoriert. Sonst wird die Ganache zu weich und läuft runter. Ich habe das einmal gemacht und der Kuchen sah aus wie eine Matschwüste. Aus Fehlern lernt man!
- Die Ganache richtig temperieren: Wenn die Ganache zu warm ist, läuft sie vom Kuchen. Wenn sie zu kalt ist, wird sie bröckelig und lässt sich nicht gut verstreichen. Sie sollte eine streichfähige Konsistenz haben, etwa wie weiche Butter. Wenn sie zu fest ist, stellt sie kurz in die Mikrowelle oder auf die Heizung.
- Mehrere kleine Gräber: Statt nur einem großen Grabstein könnt ihr auch mehrere kleine Kekse als Grabsteine verwenden. Das sieht noch gruseliger und abwechslungsreicher aus. Ich nehme dafür oft kleine Vollkornkekse, die sind besonders stabil.
- Die Marshmallows nicht zu früh aufstecken: Die Zahnstocher mit den Marshmallows sollten erst kurz vor dem Servieren aufgesteckt werden, sonst werden sie weich und fallen um. Oder ihr steckt sie direkt vor dem Dekorieren auf und lasst sie nicht zu lange stehen.
- Mit den Kindern backen: Das Dekorieren ist der perfekte Job für kleine Helfer. Lasst sie die Geister bemalen und die Blumen verteilen. Es wird nicht perfekt, aber das macht den Kuchen erst recht zu etwas Besonderem. Meine Tochter hat letztes Jahr einen Marshmallow-Geist mit drei Augen bemalt – das fanden alle total lustig!
- Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag besser: Wenn ihr Zeit habt, backt den Kuchen am Tag vorher und lasst ihn über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Die Aromen verbinden sich dann perfekt und der Kuchen wird noch saftiger. Das ist ein echter Profi-Tipp.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr den Friedhofskuchen ganz nach eurem Geschmack anpassen könnt.
- Für Allergiker: Wer keine Laktose verträgt, kann die Milch durch Hafermilch oder Mandelmilch ersetzen und die Sahne durch eine pflanzliche Sahnealternative. Die Schokolade sollte dann ebenfalls laktosefrei sein. Für eine glutenfreie Variante nehmt ihr einfach eine glutenfreie Mehlmischung und achtet darauf, dass die Kekse auch glutenfrei sind. Das funktioniert einwandfrei.
- Andere Deko-Ideen: Statt Keksen könnt ihr auch dünne Schokoladentäfelchen als Grabsteine verwenden. Oder ihr formt aus Marzipan kleine Skelette oder Kürbisse. Für eine besonders gruselige Note könnt ihr etwas rote Lebensmittelfarbe in die Ganache mischen, damit sie wie Blut aussieht. Meine Kinder finden das total klasse!
- Fruchtige Note: Ihr könnt dem Teig eine Handvoll frische oder gefrorene Himbeeren oder Kirschen unterheben. Das gibt dem Kuchen eine fruchtige Säure, die perfekt zur Schokolade passt. Oder ihr gebt etwas Zimt oder Lebkuchengewürz in den Teig, das passt wunderbar in die Herbstzeit.
- Ein anderer Kuchenboden: Statt des Schokoladenkuchens könnt ihr auch einen hellen Rührteig oder einen Marmorkuchen als Basis nehmen. Der Friedhof sieht dann etwas anders aus, aber schmeckt genauso gut. Einmal habe ich einen Kuchen mit Zuckerguss gemacht und die „Erde” aus zerbröselten Keksen – das war auch ein Hit.
- Für die ganz Mutigen: Wer es richtig schaurig mag, kann in die Mitte des Kuchens ein Stück Schokolade oder einen Gummikäfer verstecken. Wenn die Kinder dann reinbeißen, gibt es eine kleine Überraschung. Aber Achtung: Vorher Bescheid sagen, sonst erschreckt ihr die Kleinen vielleicht zu sehr!
Servieren & Aufbewahren
Der Friedhofskuchen ist ein echter Hingucker auf jeder Halloween-Party. Hier ein paar Tipps, wie ihr ihn am besten serviert und aufbewahrt.
- Servieren: Der Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur. Holt ihn etwa 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Schneidet ihn dann in dicke Scheiben. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis – das mildert die Süße des Kuchens perfekt ab. Ein Glas kalte Milch für die Kinder oder ein heißer Kaffee für die Erwachsenen rundet das Ganze ab.
- Aufbewahren: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank, gut abgedeckt, bis zu 4 Tage. Am besten bewahrt ihr ihn in einer luftdichten Kuchenbox oder unter einer großen Schüssel auf, damit er nicht austrocknet. Die Deko bleibt so auch schön frisch.
- Einfrieren: Ihr könnt den Kuchen auch wunderbar einfrieren. Wickelt ihn dafür ohne Deko in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lasst ihr ihn einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen und dekoriert ihn dann erst. Das ist perfekt, wenn ihr schon im September für Halloween vorsorgen wollt.
- Die Deko hält sich: Die Kekse und Marshmallows bleiben auf dem Kuchen einige Tage schön. Wenn die Marshmallows anfangen, weich zu werden, könnt ihr sie einfach durch neue ersetzen. Die Ganache bleibt auch nach ein paar Tagen noch cremig und lecker.
Nährwerte & Vorteile
Gut, dieser Kuchen ist kein Diätwunder, aber das soll er ja auch nicht sein. Er ist ein Genuss für die ganze Familie und ein echtes Highlight zu Halloween. Trotzdem möchte ich euch eine kleine Übersicht geben, was in einer Portion steckt (bei ca. 12 Stücken).
- Pro Stück (ca.): Etwa 350 Kalorien, 15 g Fett, 45 g Kohlenhydrate, 5 g Eiweiß. Das ist ein durchschnittlicher Wert und variiert je nach verwendeten Zutaten.
- Schokolade und Kakao: Kakao enthält Antioxidantien, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind. Er kann die Stimmung heben und sorgt für das Glücksgefühl beim Naschen. Also ein kleiner, positiver Nebeneffekt!
- Milch und Eier: Sie liefern wertvolles Eiweiß und Kalzium, das wichtig für starke Knochen ist. Besonders für Kinder ist das ein Pluspunkt.
- Selbst gemacht ist besser: Im Gegensatz zu gekauften Kuchen wisst ihr genau, was drin ist. Keine künstlichen Aromen, keine Konservierungsstoffe. Ihr bestimmt die Qualität der Zutaten. Das ist für mich der größte Vorteil.
- Genießen mit Maß: Wie bei allen süßen Sachen gilt: In Maßen genießen. Ein Stück zu Halloween ist vollkommen in Ordnung und macht Freude. Wir müssen ja nicht jeden Tag Kuchen essen, oder?
Häufig gestellte Fragen zum Friedhofskuchen
Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?
Ja, absolut! Eine runde Springform (24-26 cm) funktioniert auch sehr gut. Der Kuchen wird dann etwas flacher, aber das ist kein Problem. Passt nur die Backzeit etwas an – er ist wahrscheinlich 5-10 Minuten früher fertig. Macht einfach die Stäbchenprobe, um sicherzugehen.
Kann ich die Ganache durch etwas anderes ersetzen?
Klar, wenn ihr keine Ganache machen wollt, könnt ihr auch eine einfache Schokoladenbuttercreme nehmen. Oder ihr bestreicht den Kuchen mit einer dicken Schicht Nutella oder einer anderen Schokocreme. Das ist noch einfacher und schmeckt auch sehr gut. Für eine vegane Variante könnt ihr eine pflanzliche Schokolade mit Kokosmilch schmelzen.
Wie mache ich die Kekse zu Grabsteinen?
Einfach die Kekse mit einem Messer oder einem Ausstecher in die gewünschte Form bringen. Ihr könnt sie auch mit einem Zahnstocher beschriften, indem ihr „RIP” oder ein Kreuz in die Creme ritzt. Oder ihr lasst die Kekse ganz und steckt sie einfach so in die Creme – das sieht auch gut aus. Die Kinder lieben es, die Kekse selbst zu verzieren.
Der Kuchen ist mir zu süß. Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, das ist kein Problem. Ihr könnt den Zucker im Teig auf 150 g reduzieren, ohne dass die Konsistenz leidet. Die Ganache wird durch die Schokolade sowieso schon süß genug. Achtet nur darauf, dass der Kuchen dann etwas weniger süß ist, was vielen Erwachsenen sogar besser schmeckt.
Kann ich den Kuchen auch einen Tag vorher dekorieren?
Das würde ich nicht empfehlen, weil die Marshmallows dann weich werden und die Kekse anfangen, in der Creme zu versinken. Am besten backt ihr den Kuchen einen Tag vorher, lasst ihn auskühlen und dekoriert ihn dann erst am Tag des Verzehrs. So bleibt alles schön frisch und gruselig.
Fazit
Dieser Friedhofskuchen ist mehr als nur ein einfacher Kuchen. Er ist ein kleines Erlebnis für die ganze Familie, das jedes Jahr aufs Neue Freude bereitet. Er ist einfach zuzubereiten, kostet nicht viel und sieht dabei so gruselig-lecker aus, dass er auf jeder Halloween-Party der Star sein wird. Ob mit den Kindern gebacken oder als Überraschung für die Gäste – dieser Kuchen ist ein Garant für leuchtende Augen und zufriedene Gesichter. Ich liebe es, wie die Kinder jedes Mal staunen, wenn sie die kleinen Geister auf dem Friedhof entdecken, und wie schnell das Stück Kuchen auf dem Teller verschwunden ist. Probiert es unbedingt aus und zeigt mir eure Kreationen! Ich bin schon gespannt, wie eure Friedhöfe aussehen. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar unter dem Rezept und erzählt mir, wie es euch gelungen ist. Und wenn ihr noch ein saftiges Marmorkuchen oder ein einfaches Apfelkuchen vom Blech für den nächsten Geburtstag sucht, schaut euch gerne auf meinem Blog um. Viel Spaß beim Backen und einen schaurig-schönen Halloween-Abend!
Pin This Recipe!

Gruselig-leckerer Friedhofskuchen: Bestes Rezept für die ganze Familie
Dieser einfache und schnell zubereitete Schokoladenkuchen wird mit einer cremigen Ganache, Keks-Grabsteinen und Marshmallow-Geistern zu einem gruseligen Hingucker für Halloween. Perfekt zum Backen mit Kindern und ein Garant für leuchtende Augen auf jeder Party.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40-45 Minuten
- Total Time: 55-60 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 200 g Zucker
- 80 g Backkakao (entölt)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 Eier (Größe M, Zimmertemperatur)
- 125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 250 ml Milch
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g helle Schokolade oder Vollmilchschokolade
- 150 g Sahne
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 10–12 runde Kekse (z.B. Butterkekse oder Vollkornkekse)
- 1 Packung weiße Marshmallows (große)
- Ein paar grüne Lebensmittelfarbe (Gel oder Paste)
- Ein paar Schokolinsen oder bunte Dragees
- Ein paar Zahnstocher
Instructions
- Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (ca. 30 cm lang) mit Backpapier auslegen oder leicht einfetten.
- In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver und Salz mit einem Schneebesen gut vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Öl, Milch und Vanilleextrakt verquirlen. Die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten geben und kurz verrühren (nicht zu lange rühren).
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glattstreichen. Auf der mittleren Schiene ca. 40-45 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
- Für die Ganache die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen (nicht kochen) und über die Schokolade gießen. 2 Minuten stehen lassen, dann mit einem Schneebesen glatt rühren. Vanillezucker unterrühren. Die Ganache bei Zimmertemperatur abkühlen lassen, bis sie streichfähig ist (ggf. 10 Minuten in den Kühlschrank stellen).
- Den ausgekühlten Kuchen auf eine Platte setzen. Die Ganache mit einem Spatel gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen (oben und an den Seiten).
- Die Kekse vorsichtig in die Creme drücken, sodass sie wie Grabsteine aussehen (auch leicht schräg möglich). Gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
- Für die Geister: Ein kleines Stück Schokolade in einem Schälchen in der Mikrowelle oder über dem Wasserbad schmelzen. Mit einem Zahnstocher den Marshmallows zwei kleine Augen und einen Mund aufmalen. Die Geister mit dem Zahnstocher auf den Kuchen stecken.
- Ein paar Tropfen grüne Lebensmittelfarbe mit etwas Puderzucker oder Kokosraspeln mischen und auf die Creme streuen (Grasbüschel). Schokolinsen oder bunte Dragees als Blumen auf die Gräber streuen.
- Den Kuchen bis zum Servieren kühl stellen. Am besten schmeckt er, wenn er ein paar Stunden durchgezogen ist.
Notes
Den Kuchen komplett auskühlen lassen, bevor er dekoriert wird. Die Ganache sollte streichfähig sein (wie weiche Butter). Die Marshmallows erst kurz vor dem Servieren aufstecken, damit sie nicht weich werden. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung und glutenfreie Kekse verwenden. Für eine laktosefreie Variante Milch durch Hafermilch oder Mandelmilch ersetzen und laktosefreie Sahne und Schokolade verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (von 12)
- Calories: 350
- Sugar: 28
- Sodium: 200
- Fat: 15
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 3
- Protein: 5
Keywords: Halloween Kuchen, Friedhofskuchen, Schokoladenkuchen, einfaches Rezept, Kinder backen, gruselig, saftig, Ganache, Keks Grabsteine, Marshmallow Geister


