Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Zarte Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern

Fertig in 45 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Easy

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Ich hatte Marzipan jahrelang abgeschworen. „Zu süß”, sagte ich immer. „Zu pappig. Das ist was für Leute, die ihre Süßspeisen mögen wie ein klebriges Kunstprojekt.” Meine Tante Martha – eine leidenschaftliche Bäckerin, die ihre eigenen Marzipankartoffeln formte wie kleine Kunstwerke – schüttelte jedes Jahr aufs Neue den Kopf, wenn ich an ihrem Plätzchenteller vorbeiging. „Du weißt nicht, was dir fehlt”, murmelte sie dann. Und ich rollte mit den Augen. Dann, letzten Dezember, stand ich allein in ihrer Küche. Der Schnee fiel leise vor dem Fenster, und auf der Arbeitsplatte lag eine einzelne, vergessene Packung Marzipanrohmasse. Irgendwie – vielleicht war es die Stille, vielleicht die Kälte – griff ich danach. Ich wollte nur einen kleinen Teig anrühren, für mich. Und dann, eine halbe Stunde später, stand ich da, den Mund voll von einem Plätzchen, das so zart auf der Zunge zerging, dass ich laut lachen musste. Ich hatte mich selbst erwischt. Dieses Rezept für zarte Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern war geboren – und es hat meine Meinung für immer geändert. Vielleicht geht es dir ja ähnlich. Vielleicht hast du auch so eine Zutat, die du einfach nicht magst. Aber glaub mir: Diese Plätzchen sind anders. Sie sind der Grund, warum ich jetzt jedes Jahr im Advent Marzipan kaufe – freiwillig.

Warum du diese Marzipan-Plätzchen lieben wirst

Diese Plätzchen sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept in deiner Weihnachtsbäckerei. Sie sind der heimliche Star auf jedem Teller – und das aus guten Gründen.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Keine lange Kühlzeit, kein kompliziertes Ausrollen. Perfekt für spontane Backabende, wenn die Lust auf Plätzchen plötzlich kommt.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst nur eine Handvoll Basics: Marzipanrohmasse, Butter, Mehl, Zucker und Mandelsplitter. Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findende Spezialitäten.
  • Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder für den eigenen Vorrat – diese Plätzchen passen einfach immer.
  • Absoluter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Marzipan-Skeptiker (ja, ich rede von mir) werden hier schwach. Die Kombination aus dem zarten, fast buttrigen Teig und den knackigen Mandelsplittern ist einfach unwiderstehlich.
  • Unvergleichlich lecker: Der Teig ist weich und schmilzt fast auf der Zunge, während die Mandelsplitter einen herrlichen Crunch bieten. Es ist eine Geschmacks- und Textur-Explosion, die nach mehr verlangt.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Marzipanplätzchen sind entweder zu süß oder zu trocken. Ich habe unzählige Varianten getestet, bis dieses Verhältnis von Marzipan zu Butter und Mehl genau richtig war. Das Ergebnis ist ein Plätzchen, das reichhaltig, aber nicht schwer ist – und das sein Marzipan-Aroma wunderbar entfaltet, ohne aufdringlich zu sein. Es ist das Plätzchen, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Versprochen.

Was du an Zutaten brauchst

Dieses Rezept lebt von wenigen, aber feinen Zutaten. Jede hat ihre wichtige Rolle, damit am Ende diese perfekten, zarten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern entstehen.

  • Marzipanrohmasse (200 g): Das ist das Herzstück. Bitte verwende echte Marzipanrohmasse, nicht Marzipanersatz oder bereits fertig aromatisierte Massen. Ich greife am liebsten zu den bekannten Marken wie Niederegger oder Lübecker, da sie einen besonders hohen Mandelanteil haben und weniger Zucker. Die Rohmasse ist geschmeidiger und gibt dem Teig diese unvergleichliche Zartheit. Achte darauf, dass sie wirklich frisch ist – eine ausgetrocknete Packung wird krümelig und lässt sich schlecht verarbeiten.
  • Butter (100 g, weich): Die Butter macht den Teig mürbe und gibt ihm Geschmack. Nimm auf jeden Fall ungesalzene Butter, damit du die Süße selbst bestimmen kannst. Sie muss richtig weich sein, fast wie eine Creme, damit sie sich später gut mit dem Marzipan verbindet. Wenn du sie vergessen hast rauszunehmen, hilft ein kurzer Besuch in der Mikrowelle auf niedrigster Stufe – aber pass auf, dass sie nicht schmilzt!
  • Mehl (250 g, Type 405): Das Mehl gibt dem Teig Struktur. Ich verwende ganz normales Weizenmehl. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 nehmen, das gibt den Plätzchen einen leicht nussigen Unterton, der toll zum Marzipan passt. Aber Vorsicht: Dinkelmehl saugt mehr Flüssigkeit auf, du musst dann eventuell einen Esslöffel Milch oder Sahne mehr dazugeben.
  • Zucker (80 g, feinster Backzucker): Ich nehme feinen Backzucker, weil er sich besser auflöst. Du kannst auch normalen Haushaltszucker nehmen, aber der Teig wird dann vielleicht eine winzige Spur krümeliger. Puderzucker würde ich nicht empfehlen, da er zu viel Stärke enthält und den Teig schwerer macht.
  • Eigelb (1 Stück, Größe M): Das Eigelb bindet den Teig und macht ihn reichhaltig. Es sorgt für eine schöne, goldgelbe Farbe. Wenn du größere Eier hast, nimm nur die Hälfte des Eiweißes weg – zu viel Flüssigkeit macht den Teig klebrig.
  • Mandelsplitter (100 g): Die geben den Plätzchen den knusprigen Crunch. Ich verwende ganze, blanchierte Mandelsplitter. Du kannst sie auch vor dem Backen kurz in einer trockenen Pfanne anrösten, das intensiviert ihr Aroma noch einmal. Aber Achtung: Sie verbrennen schnell! Lass sie abkühlen, bevor du sie auf die Plätzchen gibst.
  • Vanillezucker (1 Päckchen): Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Vanillezucker rundet das Marzipanaroma wunderbar ab. Du kannst auch das Mark einer halben Vanilleschote verwenden – das ist noch intensiver.
  • Eine Prise Salz: Klingt komisch, ist aber wichtig! Das Salz bricht die Süße und hebt alle Aromen hervor. Verwende feines Meersalz.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diese Marzipan-Plätzchen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel für den Teig.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Mit den Knethaken wird der Teig schön geschmeidig. Du kannst ihn aber auch von Hand kneten – dann brauchst du etwas mehr Geduld und Muskelkraft.
  • Backblech: Ein normales Blech reicht völlig.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt.
  • Teigschaber: Um den Teig sauber aus der Schüssel zu bekommen.
  • Kleine Schüssel: Für das verquirlte Eigelb zum Bestreichen.
  • Backpinsel: Zum Bestreichen der Plätzchen. Ein Silikonpinsel ist am hygienischsten.

Ich persönlich liebe meine alte Küchenmaschine von Kenwood für solche Teige. Sie knetet den Marzipan-Butter-Teig in Sekunden perfekt durch. Aber ehrlich gesagt: Letztes Jahr, als ich bei meiner Schwester war, habe ich den Teig einfach mit der Hand geknetet. Es hat genauso gut funktioniert, ich hatte nur etwas mehr Mehl an den Fingern. Also keine Sorge, wenn du keine teure Maschine hast!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Marzipan-Plätzchen mit Mandelsplittern preparation steps

Hier zeige ich dir, wie du diese wunderbaren, zarten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern backst. Keine Sorge, es ist einfacher als du denkst!

  1. Vorbereitung ist alles: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Die Butter sollte wirklich weich sein – drück mit dem Finger rein, sie sollte nachgeben, ohne zu brechen.
  2. Marzipan und Butter cremig rühren: Gib die Marzipanrohmasse und die weiche Butter in deine Rührschüssel. Verrühre beides mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Es dürfen keine Butter- oder Marzipanstückchen mehr zu sehen sein. Die Masse sollte hell und fluffig aussehen. Wenn sie klumpt, ist die Butter noch zu kalt – dann kurz weitermixen, sie wird schon weich.
  3. Zucker und Eigelb unterrühren: Gib den Zucker, den Vanillezucker und das Eigelb zur Marzipan-Butter-Creme. Rühre alles auf niedriger Stufe unter, bis es sich gut verbunden hat. Kratze zwischendurch mit dem Teigschaber den Rand der Schüssel ab, damit nichts untermischt bleibt.
  4. Das Mehl kommt dazu: Mische das Mehl mit der Prise Salz. Gib die Mehlmischung nach und nach zur feuchten Masse. Rühre zuerst auf niedriger Stufe, dann auf mittlerer Stufe, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Er sollte sich vom Schüsselrand lösen, aber nicht bröseln. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel kalte Milch dazu. Ist er zu klebrig, noch einen Esslöffel Mehl.
  5. Den Teig formen: Der Teig ist jetzt fertig. Er ist wunderbar weich und riecht schon himmlisch nach Marzipan. Rolle den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser. Keine Sorge, wenn sie nicht perfekt gleichmäßig ist – das ist sie bei mir auch nie!
  6. Plätzchen schneiden: Schneide von der Rolle etwa 1 cm dicke Scheiben ab. Lege sie mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche. Du kannst sie auch in der Hand zu kleinen Kugeln rollen und dann etwas flach drücken – das geht noch schneller.
  7. Der Crunch kommt drauf: Verquirle das zweite Eigelb in einer kleinen Schüssel. Bestreiche jedes Plätzchen damit dünn mit einem Backpinsel. Das ist der Kleber für die Mandelsplitter! Streue nun großzügig die Mandelsplitter auf die bestrichenen Plätzchen. Drück sie leicht an, damit sie gut haften. Ich nehme dafür meine Finger, das geht am besten.
  8. Backen: Schiebe die Bleche nacheinander in den vorgeheizten Ofen. Backe die Marzipan-Plätzchen auf der mittleren Schiene etwa 12-15 Minuten. Sie sollen an den Rändern ganz leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch hell und weich aussehen. Die Mandelsplitter sollten eine schöne Farbe angenommen haben. Back sie nicht zu lange, sonst werden sie hart!
  9. Auskühlen lassen: Nimm die Bleche aus dem Ofen und lass die Plätzchen für etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich – also lass sie vollständig auskühlen, bevor du sie in eine Dose legst. Das dauert etwa 20-30 Minuten. Danach sind sie perfekt – zart und knusprig zugleich.

Tricks und Tipps für perfekte Plätzchen

Nach vielen Testdurchläufen habe ich ein paar Geheimnisse entdeckt, die den Unterschied zwischen guten und unvergesslichen Marzipan-Plätzchen ausmachen.

Der größte Fehler, den du machen kannst: Den Teig zu lange kneten. Dann wird er zäh und die Plätzchen werden hart. Hör auf zu kneten, sobald sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Lieber einmal zu wenig als zu viel!

Ein weiterer Klassiker: Zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche. Wenn du den Teig ausrollen willst, staub ihn nur ganz leicht ein. Sonst saugt er zu viel Mehl auf und wird trocken. Ich rolle ihn, wie oben beschrieben, lieber zu einer Rolle und schneide Scheiben ab – das ist idiotensicher.

Mein persönlicher Fail: Letztes Jahr habe ich vergessen, die Butter weich werden zu lassen. Ich dachte, „Ach, das wird schon”. Falsch gedacht. Der Teig wurde klumpig und ließ sich nicht mehr glatt rühren. Ich musste ihn in der Mikrowelle kurz antauen – das hat funktioniert, aber das Ergebnis war nicht ganz so perfekt. Also: Nimm dir die 30 Minuten, lass die Butter wirklich weich werden!

Mein bester Tipp für gleichmäßige Plätzchen: Verwende einen Teigschaber oder ein großes Messer, um die Rolle in gleich dicke Scheiben zu schneiden. Wenn du sie vorher kurz in den Kühlschrank legst (10 Minuten), lässt sie sich noch sauberer schneiden. Aber Achtung: Dann müssen sie eventuell eine Minute länger backen.

Timing ist alles: Bereite alles vor, bevor du anfängst. Wiege die Zutaten ab, heize den Ofen vor, lege das Backpapier bereit. Dann läuft der ganze Prozess wie am Schnürchen und du hast keine Hektik. Multitasking beim Backen ist oft der Feind der guten Ergebnisse.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lässt sich wunderbar abwandeln. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die alle super funktionieren.

Schoko-Marzipan-Plätzchen: Für alle Schokoladenfans! Gib 50 g dunkle Schokolade (gehackt oder als Tropfen) unter den fertigen Teig. Die Schokolade schmilzt beim Backen leicht und bildet kleine, schokoladige Nester. Ein Traum! Ich habe das mal für einen Geburtstag gemacht und die Plätzchen waren innerhalb von Minuten weg.

Zitronig-frische Variante: Reibe die Schale einer unbehandelten Zitrone fein ab und gib sie zusammen mit dem Zucker zur Butter-Marzipan-Mischung. Die Zitrone bricht die Süße des Marzipans und gibt den Plätzchen eine frische, sommerliche Note. Dazu passen gehackte Pistazien statt Mandelsplitter – einfach wunderbar!

Glutenfreie Version: Ersetze das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder dm). Achte darauf, dass sie für Kuchen und Plätzchen geeignet ist. Der Teig wird vielleicht etwas bröseliger, aber die Plätzchen schmecken genauso zart und lecker. Meine Freundin, die Gluten nicht verträgt, war begeistert!

Vegane Option: Tausche die Butter gegen vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Eigelb gegen 2 Esslöffel Aquafaba (Kichererbsenwasser). Das funktioniert erstaunlich gut! Die Plätzchen werden etwas weicher, aber der Geschmack ist fast identisch. Für das Bestreichen nimmst du einfach etwas Pflanzenmilch.

Gewürztes Marzipan: Gib eine Prise Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz in den Teig. Das passt perfekt in die Weihnachtszeit und gibt den Plätzchen eine zusätzliche, warme Note. Ich habe letztes Jahr eine Charge mit Kardamom gemacht – die waren der Renner auf dem Weihnachtsmarkt!

Servieren und Aufbewahren

Diese Marzipan-Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Dann entfalten sie ihr volles Aroma und die perfekte Textur – zart im Inneren, knusprig durch die Mandelsplitter.

Serviertemperatur: Zimmertemperatur ist ideal. Du kannst sie direkt aus der Dose genießen. Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Auf einem Plätzchenteller machen sie eine tolle Figur – besonders, wenn du sie mit Puderzucker bestäubst (aber erst kurz vor dem Servieren, sonst zieht er ein).

Die perfekte Begleitung: Ein Glas kalte Milch oder ein Sahne-Eierlikör sind klassische Begleiter. Aber auch ein fruchtiger Roter wie ein Spätburgunder harmoniert überraschend gut mit dem Marzipan. Für Kinder: ein warmer Kakao mit Schlagsahne.

Aufbewahrung: In einer gut verschlossenen Keksdose halten sich die Plätzchen bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Wichtig: Sie müssen wirklich komplett ausgekühlt sein, bevor du sie in die Dose legst, sonst werden sie weich und matschig. Lege ein Stück Küchenpapier auf den Boden der Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit.

Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Teigrollen einfrieren! Wickle sie fest in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Backen taust du sie einfach im Kühlschrank auf (über Nacht) und verfährst dann wie gewohnt. Das ist perfekt, wenn du spontan Besuch bekommst oder einfach nur einen kleinen Vorrat haben willst. Ich habe immer eine Rolle im Tiefkühler – für den Notfall!

Reheating: Die Plätzchen müssen nicht aufgewärmt werden. Aber wenn du sie ein paar Sekunden in der Mikrowelle erwärmst (10-15 Sekunden bei 600 Watt), werden sie wieder weich und schmecken fast wie frisch aus dem Ofen. Aber Vorsicht: Zu lange erhitzen, und sie werden hart!

Geschmacksentwicklung: Wie die meisten Plätzchen schmecken auch diese Marzipan-Plätzchen am dritten oder vierten Tag am besten. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden und zu harmonisieren. Also backe sie ruhig ein paar Tage vor dem geplanten Verzehr – du wirst belohnt!

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ja, Plätzchen sind Genussmittel. Aber sie haben auch ihre guten Seiten – besonders diese hier, denn sie bestehen aus hochwertigen Zutaten.

Ungefähre Nährwerte pro Plätzchen (bei ca. 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 110 kcal
  • Fett: 7 g
  • Kohlenhydrate: 10 g
  • Eiweiß: 2 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Die Werte können je nach verwendeten Zutaten leicht variieren. Das Marzipan liefert wertvolle Mandeln, die reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium sind. Mandeln sind gut für Herz und Haut. Die Butter enthält fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. Ein Plätzchen ab und zu – in Maßen genossen – ist also nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kleiner Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Schalenfrüchte (Mandeln). Für Menschen mit einer Nussallergie sind die Mandelsplitter natürlich nicht geeignet. Du kannst sie aber weglassen oder durch Kürbiskerne ersetzen – das gibt auch einen schönen Crunch.

Ich persönlich finde, dass diese Plätzchen ein perfektes Beispiel dafür sind, dass Genuss und bewusste Ernährung sich nicht ausschließen müssen. Es kommt auf die Qualität der Zutaten und die Menge an. Und mal ehrlich: Ein selbstgebackenes Plätzchen ist immer besser als ein industriell gefertigter Snack!

Fazit

Diese zarten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Geschichte – meine eigene kleine Geschichte der Bekehrung. Sie beweisen, dass es sich lohnt, Vorurteilen eine zweite Chance zu geben, besonders wenn es ums Essen geht.

Ich liebe an diesen Plätzchen die perfekte Balance: die Zartheit des Marzipans, der buttrige Teig, der knackige Crunch der Mandeln. Sie sind einfach, aber raffiniert. Sie sind traditionell, aber mit einem modernen Twist. Und sie schmecken einfach nach Weihnachten, nach Gemütlichkeit, nach einer Tasse Tee auf dem Sofa an einem kalten Winterabend.

Probier sie unbedingt aus! Und hab keine Angst, das Rezept nach deinem Geschmack anzupassen. Vielleicht magst du ja mehr Mandelsplitter? Oder einen Hauch Zimt? Mach es zu deinem eigenen Rezept. Ich bin gespannt, wie sie dir schmecken! Schreib mir doch einen Kommentar hier unter den Beitrag und erzähl mir von deinen Erfahrungen. Oder tagge mich auf Instagram mit deinen Fotos – ich freu mich riesig darauf, deine Versionen zu sehen. Bis dahin – frohes Backen und genieß jeden einzelnen Bissen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch fertiges Marzipan aus der Tüte verwenden?

Ja, das geht. Aber achte darauf, dass es sich um Marzipanrohmasse handelt, nicht um Marzipanersatz oder bereits aromatisierte Produkte. Die Rohmasse hat einen höheren Mandelanteil und ist geschmeidiger. Das Ergebnis wird einfach besser.

Der Teig ist zu klebrig. Was kann ich tun?

Kein Problem! Gib einfach noch einen Esslöffel Mehl dazu und knete ihn kurz unter. Aber nicht zu viel, sonst werden die Plätzchen trocken. Wenn er zu trocken ist, hilft ein Esslöffel kalte Milch.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Mandelsplitter machen?

Klar! Dann sind es einfach zarte Marzipan-Plätzchen. Du kannst sie auch mit Hagelzucker, gehackten Pistazien oder Kokosflocken bestreuen. Oder du verzichtest ganz auf den Belag und bestreichst sie nur mit Eigelb – dann werden sie schön glänzend.

Wie lange sind die Plätzchen haltbar?

In einer gut verschlossenen Keksdose bei Zimmertemperatur etwa 2-3 Wochen. Sie werden mit der Zeit sogar noch etwas weicher und aromatischer. Aber so lange halten sie bei mir nie – sie sind einfach zu lecker!

Kann ich den Teig auch einfrieren?

Ja, unbedingt! Wickle die Teigrolle fest in Frischhaltefolie und friere sie ein. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Backen einfach im Kühlschrank auftauen lassen und dann wie gewohnt verfahren. Perfekt für spontane Backaktionen!

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Marzipan-Plätzchen mit Mandelsplittern recipe

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Zarte Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern

Diese zarten Marzipan-Plätzchen mit knusprigen Mandelsplittern sind der heimliche Star auf jedem Plätzchenteller. Sie sind schnell und einfach zubereitet, mit einer perfekten Balance aus buttrigem Teig und knackigem Crunch.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Plätzchen / Kekse
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 100 g weiche Butter (ungesalzen)
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 80 g feiner Backzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 100 g Mandelsplitter (blanchiert)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 weiteres Eigelb zum Bestreichen

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Marzipanrohmasse und weiche Butter in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe 2-3 Minuten cremig rühren, bis eine gleichmäßige, helle und fluffige Masse entsteht.
  3. Zucker, Vanillezucker und das erste Eigelb zur Marzipan-Butter-Creme geben und auf niedriger Stufe unterrühren, bis alles gut verbunden ist. Dabei den Schüsselrand mit einem Teigschaber abkratzen.
  4. Mehl mit der Prise Salz mischen und nach und nach zur feuchten Masse geben. Zuerst auf niedriger, dann auf mittlerer Stufe zu einem glatten, geschmeidigen Teig verrühren. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen, aber nicht bröseln. Bei Bedarf 1 EL kalte Milch (bei Trockenheit) oder 1 EL Mehl (bei Klebrigkeit) zugeben.
  5. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle von etwa 4 cm Durchmesser formen.
  6. Von der Rolle etwa 1 cm dicke Scheiben abschneiden und mit etwas Abstand auf die vorbereiteten Backbleche legen. Alternativ kleine Kugeln formen und flach drücken.
  7. Das zweite Eigelb in einer kleinen Schüssel verquirlen. Jedes Plätzchen dünn damit bestreichen. Die Mandelsplitter großzügig auf die bestrichenen Plätzchen streuen und leicht andrücken.
  8. Die Bleche nacheinander auf der mittleren Schiene etwa 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind und die Mandelsplitter eine schöne Farbe haben. Die Plätzchen sollen in der Mitte noch hell und weich aussehen.
  9. Die Bleche aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20-30 Minuten).

Notes

Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Butter muss wirklich weich sein. Die Plätzchen schmecken am dritten oder vierten Tag am besten. Ungebackene Teigrollen können eingefroren werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 110
  • Sugar: 5
  • Sodium: 50
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Marzipan-Plätzchen, Mandelsplitter, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, zart, knusprig

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