Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Cremiger Sushi-Bake mit Lachs: Das perfekte Herbstgericht

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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„Warum backst du den Sushi-Reis nicht einfach mit in der Form?“ Meine Freundin Lena, die beim Kochen sonst eher auf Fertigpizza setzt, sah mich erwartungsvoll an. Ich hatte ihr gerade erklärt, wie man traditionelle Sushi-Rollen rollt – mit der Matte, dem Nori-Blatt, der ganzen Fummelei. Ich begann, ihr zu erklären, warum das nicht funktionieren würde. Der Reis würde matschig werden, der Lachs austrocknen, die ganze Ästhetik wäre dahin. Dann hielt ich inne. Vielleicht hatte sie ja recht. Vielleicht war ich zu sehr in meinen Sushi-Regeln gefangen. Also, an einem verregneten Dienstagabend, als der Herbstwind gegen die Fenster drückte und ich keine Lust auf stundenlanges Rollen hatte, probierte ich es aus. Ich schichtete alles in eine Auflaufform – Reis, Lachs, eine cremige Sauce – und schob es in den Ofen. Was dabei herauskam? Ehrlich? Es war besser als jedes gerollte Sushi, das ich je gemacht hatte. Der cremige Sushi-Bake mit Lachs war geboren, und ich war demütig, aber auch richtig glücklich. Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn man einfach mal loslässt und etwas Neues wagt – und dann mit einem dampfenden, duftenden Teller voller Wärme belohnt wird. Genau das ist dieser Sushi-Bake: der Herbst auf einem Teller, ohne Stress und mit ganz viel Seelenwärme.

Warum du diesen cremigen Sushi-Bake mit Lachs lieben wirst

Dieses Gericht ist nicht nur schnell zubereitet – es ist eine echte Umarmung für die Seele. Nach zahlreichen Testdurchläufen in meiner Küche, bei denen ich mal zu viel Sojasauce, mal zu wenig Cremigkeit hatte, kann ich dir sagen: Dieses Rezept ist narrensicher. Hier sind die Gründe, warum es bei dir zu Hause zum Herbstklassiker wird:

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du ein Abendessen, das aussieht, als hättest du stundenlang geschuftet. Perfekt für diese kühlen Abende, an denen die Couch ruft.
  • Alltagszutaten: Keine exotischen Einkäufe – die meisten Zutaten hast du sowieso im Vorratsschrank. Ich schwöre dir, sogar der Reis vom Vortag funktioniert.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, gibt es nichts Besseres als diesen warmen, cremigen Auflauf. Er ist wie eine kulinarische Decke.
  • Garantiert ein Publikumsmagnet: Selbst mein sushi-skeptischer Onkel hat nach einem zweiten Teller gefragt. Kinder lieben die milde Cremigkeit, Erwachsene den Umami-Kick.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Lachs, cremiger Sauce und leicht süßlichem Reis ist einfach nächste Ebene. Ich meine, wer kann da schon widerstehen?

Was dieses Rezept wirklich besonders macht? Es ist die Cremigkeit, die durch eine geheime Zutat entsteht: eine Mischung aus Frischkäse und japanischer Mayonnaise, die im Ofen zu einer samtigen Sauce verschmilzt. Keine trockenen Reisbällchen mehr, kein fischiger Nachgeschmack – nur purer Genuss.

Und ganz ehrlich? Dieses Gericht verbindet mich mit dem Herbst. Es ist das Essen, das ich mache, wenn ich mir etwas Gutes tun will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist Seelenfutter mit einem Hauch von Eleganz – und das Beste daran: Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen.

Was du an Zutaten brauchst

Dieser cremige Sushi-Bake lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Keine Angst, du musst nicht in einen speziellen Asialaden rennen – die meisten Dinge bekommst du im Supermarkt. Lass mich dir zeigen, was wirklich zählt.

Für den Reisboden

  • 300 g Sushi-Reis (oder kurzkörniger Rundkornreis – ich nehme am liebsten Koshihikari, den gibt’s im Asia-Regal)
  • 400 ml Wasser (etwa 1,5 Tassen – das Verhältnis 1:1,3 ist perfekt)
  • 3 EL Reisessig (Mitsukan ist meine Marke, aber jeder helle Essig geht klar)
  • 1 EL Zucker (ganz normaler Haushaltszucker)
  • 1/2 TL Salz (fein, bitte kein grobes Meersalz – das löst sich nicht richtig auf)

Für die cremige Lachs-Schicht

Cremiger Sushi-Bake mit Lachs preparation steps

  • 400 g Lachsfilet (frisch oder aufgetaut, ohne Haut – ich kaufe Wildlachs, wenn es im Angebot ist)
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Zimmertemperatur – das macht die Sauce so seidig)
  • 3 EL japanische Mayonnaise (Kewpie ist der Klassiker, aber jede helle Mayo funktioniert)
  • 2 EL Sojasauce (ich liebe Kikkoman, aber achte auf weniger Salz, wenn du empfindlich bist)
  • 1 EL Sriracha oder Chili-Knoblauch-Soße (optional – für die Schärfe, die den Herbst aufweckt)
  • 2 Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten – für die Frische)
  • 1 EL Sesamöl (geröstet, das gibt den typischen Sushi-Geschmack)

Für den Belag und das Topping

  • 4 Nori-Blätter (in Streifen gerissen – zum Bestreuen vor dem Servieren)
  • 1 Avocado (reif, in dünne Scheiben – meine geheime Zutat für extra Cremigkeit)
  • 2 EL gerösteter Sesam (schwarz und weiß gemischt sieht hübsch aus)
  • Eingelegter Ingwer (optional, aber ich liebe den Kontrast)
  • Sojasauce und Wasabi zum Servieren (für jeden nach Geschmack)

Substitutions-Tipp: Du kannst den Lachs auch durch geräucherten Lachs ersetzen – das gibt ein intensiveres Aroma. Für eine vegetarische Version nimmst du einfach geräucherten Tofu oder Shiitake-Pilze. Und falls du keinen Sushi-Reis hast: Jasminreis geht auch, aber der wird etwas klebriger. Probier es einfach aus – ich hab’s selbst schon gemacht und es war immer noch lecker.

Was du an Küchenwerkzeugen brauchst

Keine Sorge, du musst kein Profi sein. Die meisten Sachen hast du bestimmt zu Hause. Ich koche seit Jahren mit einfachem Equipment und es klappt wunderbar.

  • Auflaufform (etwa 20×30 cm – ich hab meine für 10 Euro im Discounter gekauft und sie ist perfekt)
  • Reiskocher oder Topf mit Deckel (Reiskocher ist bequemer, aber ein einfacher Topf tut es auch)
  • Schneidebrett und scharfes Messer (ein Santoku-Messer ist mein Favorit für Lachs)
  • Rührschüssel (für die Frischkäsemischung – eine mittlere reicht)
  • Löffel oder Spatel (zum Verrühren der Sauce)
  • Backpapier (damit nichts anbrennt – ich hasse Schrubben)
  • Kleine Pfanne (zum kurzen Anbraten des Lachses, optional)

Tipp aus meiner Küche: Wenn du keine Auflaufform hast, nimm eine ofenfeste Pfanne. Ich hab das mal gemacht, als meine Form im Urlaub war – hat super geklappt. Und falls du keinen Reiskocher besitzt: Einfach den Reis in einem Topf mit Deckel bei niedriger Hitze 15 Minuten köcheln lassen, dann 10 Minuten ruhen. Funktioniert jedes Mal.

So bereitest du den cremigen Sushi-Bake zu

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diesen Herbsttraum zauberst. Keine Hektik, nimm dir Zeit – das Gute daran ist, dass der Ofen die meiste Arbeit macht.

Schritt 1: Den Reis vorbereiten (15 Minuten)

Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar wird. Das dauert etwa 2-3 Minuten, aber es ist wichtig – sonst wird der Reis matschig. Gib den Reis mit 400 ml Wasser in den Reiskocher oder Topf. Wenn du einen Topf verwendest, bringe das Wasser zum Kochen, decke ab und lass es bei niedrigster Stufe 15 Minuten köcheln. Schalte dann die Hitze aus und lass den Reis 10 Minuten ruhen – widerstehe der Versuchung, den Deckel zu öffnen!

Während der Reis kocht, mische Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel. Erwärme die Mischung kurz in der Mikrowelle (10-15 Sekunden), damit sich alles löst. Sobald der Reis fertig ist, hebe die Essigmischung vorsichtig unter – am besten mit einem Holzlöffel und einer fächernden Bewegung. Der Reis sollte glänzen und leicht kleben. Lass ihn auf Raumtemperatur abkühlen.

Schritt 2: Die cremige Lachs-Mischung zubereiten (10 Minuten)

Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Schneide den Lachs in kleine, etwa 2 cm große Würfel. Ich lasse die Haut dran, wenn sie noch dran ist – sie gibt Geschmack, auch wenn man sie später nicht isst. In einer Schüssel verrührst du den Frischkäse mit der japanischen Mayonnaise, Sojasauce, Sriracha (falls du Schärfe magst) und Sesamöl. Rühre, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Heb die Lachsstücke und die Hälfte der Frühlingszwiebeln unter.

Mein Tipp: Wenn der Frischkäse zu kalt ist, wird die Sauce klumpig. Lass ihn vorher 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen – das macht einen riesigen Unterschied, ehrlich.

Schritt 3: Alles schichten (5 Minuten)

Fette die Auflaufform leicht mit etwas Sesamöl ein oder lege sie mit Backpapier aus. Verteile den vorbereiteten Reis gleichmäßig auf dem Boden – drücke ihn mit einem Löffel etwas an, aber nicht zu fest. Dann gib die Lachs-Frischkäse-Mischung darüber und verteile sie mit einem Spatel. Sie muss nicht perfekt glatt sein, ein bisschen Struktur ist schön.

Schritt 4: Backen (20 Minuten)

Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe den Sushi-Bake für 18-20 Minuten. Der Lachs sollte gar sein, aber noch saftig – die Sauce wird leicht goldbraun und blubbert an den Rändern. Wenn du eine knusprige Kruste magst, schalte die Grillfunktion für die letzten 2 Minuten ein. Aber pass auf, dass nichts verbrennt – ich hab schon ein paar Mal den Rauchmelder ausgelöst, glaub mir.

Schritt 5: Anrichten und genießen (5 Minuten)

Nimm die Form aus dem Ofen und lass sie 2-3 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit die Sauce etwas eindickt. In der Zwischenzeit schneidest du die Avocado in dünne Scheiben. Bestreue den Sushi-Bake mit den Nori-Streifen, Avocado-Scheiben, dem restlichen Frühlingszwiebelgrün und geröstetem Sesam. Serviere mit eingelegtem Ingwer, extra Sojasauce und Wasabi – jeder kann sich nach Geschmack bedienen.

Sensorischer Check: Der Lachs sollte zart sein und sich leicht mit der Gabel zerteilen lassen. Die Sauce ist cremig, aber nicht flüssig – sie umhüllt den Reis wie eine warme Umarmung. Der Duft? Ein Mix aus geröstetem Sesam, Umami und einer leichten Süße. Ich sag dir, das riecht nach Herbstglück.

Tipps & Tricks für den perfekten Sushi-Bake

Ich hab bei diesem Rezept einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse aus zahlreichen Testdurchläufen:

  • Der Reis darf nicht zu weich sein: Sushi-Reis sollte bissfest bleiben, sonst wird der Auflauf zu matschig. Koche ihn lieber eine Minute kürzer als zu lange. Ich hab einmal vergessen, den Reis rechtzeitig abzuschalten – das Ergebnis war eine klebrige Pampe. Nie wieder.
  • Frischkäse auf Raumtemperatur: Das ist mein größter Aha-Moment gewesen. Kalter Frischkäse klumpt in der Sauce und verteilt sich nicht gleichmäßig. Nimm ihn einfach 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank.
  • Nicht zu viel Sojasauce in die Mischung: Die Sojasauce im Teig ist nur für den Umami-Geschmack. Zum Salzen servierst du extra Sojasauce dazu – so bleibt der Lachs zart und die Sauce cremig.
  • Die Avocado erst kurz vor dem Servieren: Wenn du sie vor dem Backen drauflegst, wird sie braun und matschig. Ich hab’s einmal gemacht, und der Sushi-Bake sah aus wie ein Herbstdrama. Also: Avocado erst nach dem Backen.
  • Multitasking ist alles: Während der Reis kocht, bereite ich schon die Lachs-Mischung vor. So ist das Gericht in 30 Minuten fertig. Wenn du den Reis am Vortag kochst, geht es sogar noch schneller – perfekt für den Feierabend.

Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Rezept ist seine Flexibilität. Ich hab im Laufe der Zeit viele Versionen ausprobiert – manche waren genial, andere naja (ich sag nur: Ananas im Sushi-Bake, lass es sein). Hier sind meine liebsten Abwandlungen:

Vegetarische Version

Ersetze den Lachs durch 300 g geräucherten Tofu oder gebratene Shiitake-Pilze. Ich hab beides getestet, und die Pilze geben ein erdiges Aroma, das perfekt zum Herbst passt. Einfach die Pilze in dünne Scheiben schneiden und in Sesamöl anbraten, bevor du sie unter die Frischkäsemischung hebst.

Schärfer für kalte Abende

Wenn der Novemberwind pfeift, liebe ich eine extra Portion Schärfe. Füge 1 EL Gochujang (koreanische Chilipaste) zur Frischkäsemischung hinzu. Das gibt eine rauchige Schärfe, die den Lachs wunderbar ergänzt. Mein Freund schwört auf diese Version – er sagt, sie wärmt von innen.

Low-Carb-Variante

Ersetze den Sushi-Reis durch Blumenkohlreis. Einfach einen Blumenkohl grob reiben, in einer Pfanne ohne Fett 5 Minuten anrösten und dann wie den Reis schichten. Ich hab das für eine Freundin mit Diabetes gemacht, und sie war begeistert – die Cremigkeit blieb erhalten, nur die Kohlenhydrate waren weg.

Meeresfrüchte-Mix

Statt nur Lachs nimmst du eine Mischung aus Garnelen, Jakobsmuscheln und Lachs. Ich hab das mal an Silvester gemacht – ein echtes Festmahl! Die Garnelen brauchen nur 12 Minuten im Ofen, also schneide sie etwas kleiner, damit alles gleichzeitig gar wird.

Servieren & Aufbewahren – damit der Genuss bleibt

Dieser Sushi-Bake schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, wenn die Sauce noch warm und cremig ist. Serviere ihn in der Form oder portioniere ihn auf Tellern – ich finde, er sieht auf einem schlichten weißen Teller am schönsten aus. Dazu passt ein einfacher Gurkensalat oder eine Miso-Suppe. Und ein kaltes japanisches Bier? Ein Traum!

Aufbewahren: Falls mal was übrig bleibt (was selten passiert, ehrlich), lass den Sushi-Bake vollständig abkühlen und decke die Form mit Frischhaltefolie ab. Im Kühlschrank hält er sich 2-3 Tage. Die Aromen ziehen sogar noch etwas durch – am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser. Ich esse die Reste gerne kalt, wie eine Art Sushi-Salat.

Einfrieren: Du kannst den Sushi-Bake auch einfrieren, aber der Reis wird dann etwas weicher. Am besten portionierst du ihn in gefriergeeignete Behälter und taust ihn über Nacht im Kühlschrank auf. Zum Aufwärmen: 15 Minuten bei 160°C im Ofen, oder 3 Minuten in der Mikrowelle (dann wird die Sauce aber weniger cremig).

Mein Geheimtipp: Wenn ich den Sushi-Bake am nächsten Tag aufwärme, gebe ich einen Spritzer Sesamöl und etwas frischen Ingwer darüber. Das bringt die Frische zurück und macht ihn wieder wie neu.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieser Sushi-Bake ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):

Nährwert Pro Portion
Kalorien 480 kcal
Eiweiß 28 g
Fett 22 g
Kohlenhydrate 45 g
Ballaststoffe 3 g

Der Lachs liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Hirn sind. Die Avocado bringt gesunde Fette und Vitamine – perfekt für die Herbstmüdigkeit. Und der Sushi-Reis ist eine gute Energiequelle für kühle Tage. Klar, es ist kein Diätgericht, aber als gelegentlicher Seelentröster ist es genau richtig. Ich esse es bewusst und genieße jeden Bissen – ohne schlechtes Gewissen.

Allergene: Dieses Gericht enthält Fisch, Milchprodukte (Frischkäse) und Gluten (Sojasauce). Für eine glutenfreie Version verwendest du Tamari oder glutenfreie Sojasauce. Und wenn du auf Milchprodukte verzichten musst, probiere es mit veganem Frischkäse auf Mandelbasis – das funktioniert überraschend gut.

Warum du diesen Sushi-Bake unbedingt ausprobieren solltest

Ich weiß, es gibt tausend Sushi-Bake-Rezepte da draußen. Aber dieses hier ist anders – es ist das Ergebnis von Fehlern, Anpassungen und dem Mut, einfach mal etwas Neues zu wagen. Es ist das Gericht, das ich mache, wenn der Herbst mich mit seiner ganzen Melancholie überrollt, und ich mir etwas Wärmendes, Tröstliches gönnen will. Es ist der Beweis, dass Perfektion nicht immer nötig ist – manchmal reicht es, die Dinge einfach anders zu machen.

Also, trau dich! Ändere die Zutaten nach deinem Geschmack, probiere neue Toppings aus, mach es zu deinem eigenen Sushi-Bake. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es gelaufen ist. Welche Variation hast du ausprobiert? Hast du auch einen Fehler gemacht, der sich als Glücksgriff entpuppte? Oder hast du vielleicht eine ganz eigene Version entwickelt? Teile deine Geschichte mit mir – ich bin gespannt!

Und jetzt: Ab in die Küche, der Herbst wartet. Dein cremiger Sushi-Bake mit Lachs wird dich mit offenen Armen empfangen. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Sushi-Bake auch ohne Ofen zubereiten?

Ja, du kannst die Mischung in einer Pfanne auf dem Herd erwärmen. Gib einfach alle Zutaten in eine beschichtete Pfanne und rühre bei mittlerer Hitze, bis der Lachs gar ist und die Sauce cremig wird. Das dauert etwa 10 Minuten. Der Reis wird dann aber nicht so knusprig – eher wie ein Sushi-Gratin ohne Kruste.

Wie verhindere ich, dass der Reis zu klebrig wird?

Der Trick liegt im richtigen Verhältnis von Wasser zu Reis und im Spülen. Spüle den Reis mindestens drei Mal, bis das Wasser klar ist. Und koche ihn nicht zu weich – nach 15 Minuten Köcheln und 10 Minuten Ruhen ist er perfekt. Wenn du unsicher bist, nimm etwas weniger Wasser (350 ml statt 400 ml).

Kann ich den Sushi-Bake auch mit anderem Fisch machen?

Absolut! Lachs ist mein Favorit, aber Thunfisch, Makrele oder sogar geräucherte Forelle funktionieren auch. Achte nur darauf, dass der Fisch nicht zu trocken wird – fettreicher Fisch wie Lachs oder Makrele bleibt saftiger. Ich hab einmal Thunfisch aus der Dose probiert, aber das war geschmacklich nicht so überzeugend.

Ist der Sushi-Bake auch für Kinder geeignet?

Ja, meine Nichte liebt ihn! Die milde Cremigkeit und der milde Lachsgeschmack kommen bei Kindern gut an. Lass einfach die Sriracha weg und serviere die Sojasauce extra – so kann jeder selbst entscheiden. Ich gebe manchmal noch etwas Mais oder Erbsen dazu, das macht ihn kindgerechter.

Kann ich den Sushi-Bake vorbereiten und später backen?

Ja, das ist eine super Idee für Gäste! Bereite alles bis Schritt 3 vor, decke die Form ab und stelle sie in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren backst du sie dann 25 Minuten (statt 20, weil sie kalt ist). So hast du mehr Zeit für deine Gäste und weniger Stress in der Küche. Ich mach das oft, wenn Freunde kommen – es kommt immer gut an.

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Cremiger Sushi-Bake mit Lachs recipe

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Cremiger Sushi-Bake mit Lachs: Das perfekte Herbstgericht

Ein warmer, cremiger Sushi-Auflauf mit Lachs, der ohne Rollen auskommt und in unter 45 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Herbstabende.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 35 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Japanisch

Ingredients

Scale
  • 300 g Sushi-Reis (oder kurzkörniger Rundkornreis)
  • 400 ml Wasser (etwa 1 2/3 Tassen)
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 400 g Lachsfilet (frisch oder aufgetaut, ohne Haut)
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe, Zimmertemperatur)
  • 3 EL japanische Mayonnaise (z. B. Kewpie)
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Sriracha oder Chili-Knoblauch-Soße (optional)
  • 2 Frühlingszwiebeln (in feine Ringe geschnitten)
  • 1 EL Sesamöl (geröstet)
  • 4 Nori-Blätter (in Streifen gerissen)
  • 1 Avocado (reif, in dünne Scheiben)
  • 2 EL gerösteter Sesam (schwarz und weiß gemischt)
  • Eingelegter Ingwer (optional)
  • Sojasauce und Wasabi zum Servieren

Instructions

  1. Den Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser spülen, bis das Wasser klar wird. Mit 400 ml Wasser in einen Reiskocher oder Topf geben. Im Topf bei niedriger Hitze 15 Minuten köcheln lassen, dann 10 Minuten ruhen lassen.
  2. Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel mischen und kurz in der Mikrowelle erwärmen, bis sich alles löst. Die Mischung vorsichtig unter den fertigen Reis heben und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Lachs in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  4. In einer Schüssel Frischkäse, japanische Mayonnaise, Sojasauce, Sriracha (optional) und Sesamöl glatt rühren. Die Lachsstücke und die Hälfte der Frühlingszwiebeln unterheben.
  5. Eine Auflaufform (ca. 20×30 cm) leicht mit Sesamöl einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Reis gleichmäßig auf dem Boden verteilen und leicht andrücken.
  6. Die Lachs-Frischkäse-Mischung auf dem Reis verteilen und glatt streichen.
  7. Die Form in den Ofen schieben und 18-20 Minuten backen, bis der Lachs gar und die Sauce goldbraun ist. Optional für die letzten 2 Minuten die Grillfunktion einschalten.
  8. Die Form aus dem Ofen nehmen und 2-3 Minuten ruhen lassen. Die Avocado in dünne Scheiben schneiden.
  9. Den Sushi-Bake mit Nori-Streifen, Avocado-Scheiben, restlichen Frühlingszwiebeln und geröstetem Sesam bestreuen. Mit eingelegtem Ingwer, extra Sojasauce und Wasabi servieren.

Notes

Der Reis darf nicht zu weich sein – lieber eine Minute kürzer kochen. Frischkäse vorher auf Raumtemperatur bringen, um Klumpen zu vermeiden. Avocado erst nach dem Backen hinzufügen, damit sie nicht braun wird. Für eine vegetarische Version Lachs durch geräucherten Tofu oder Shiitake-Pilze ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 480
  • Sugar: 5
  • Sodium: 800
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 3
  • Protein: 28

Keywords: Sushi-Bake, Lachs, cremig, Herbstgericht, Auflauf, japanisch, einfach, schnell

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