Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Wohlig-warme Linzer Plätzchen mit Preiselbeer-Orangen-Füllung

Fertig in 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Eigentlich sollte es eine Orangen-Tarte werden. Ich hatte den Plan im Kopf, die Zutaten auf der Arbeitsfläche aufgereiht – Butter, Mehl, Zucker, Eier, und eine wunderschöne Bio-Orange, die ich stolz auf dem Wochenmarkt ergattert hatte. Aber dann, nun ja, das Leben. Mein Nachbar klingelte, um sich Zucker zu leihen (ich schwöre, das passiert immer zur falschen Zeit), und als ich zurück an die Küchentheke kam, griff ich geistesabwesend nach dem falschen Glas. Statt Orangenmarmelade landete ein Glas Preiselbeeren in meiner Rührschüssel. Ich stand da, die Hände voller Teig, und dachte nur: “Na toll. Was jetzt?”

Die Tarte war sowieso schon ein riskantes Unterfangen – mein Mürbeteig neigt manchmal zur Sturheit. Aber anstatt in Panik zu verfallen (was ich zugegebenermaßen für eine kurze, hektische Minute tat), beschloss ich, einfach weiterzumachen. Vielleicht lag es an der Müdigkeit, vielleicht an der Sturheit, aber ich rollte den Teig aus, stach kleine Formen aus und improvisierte eine Füllung aus den versehentlich verwendeten Preiselbeeren, etwas Orangenschale und einem Schuss Saft. Der Duft, der sich in der Küche ausbreitete, war so unerwartet weihnachtlich, so wohlig-warm, dass ich wusste: Hier war etwas ganz Besonderes im Entstehen. Das Ergebnis war nicht die Tarte, die ich geplant hatte – es waren diese kleinen, buttrigen Linzer Plätzchen, die nach einem glücklichen Unfall schmecken. Und ehrlich? Ich mache sie seitdem nie wieder anders. Vielleicht war das Rezept einfach schlauer als ich.

Warum Sie diese Linzer Plätzchen lieben werden

Diese Plätzchen sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept in Ihrer Sammlung. Sie sind der Grund, warum man sich nach einem langen Tag nach einem Stück Gebäck sehnt. Hier ist, warum Sie sie sofort backen sollten:

  • Wohlig-warme Aromen: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, säuerlichen Preiselbeeren und frischer Orange ist wie eine Umarmung für die Geschmacksknospen. Perfekt für kalte Abende.
  • Einfach & genial: Der Teig ist unglaublich nachsichtig. Selbst wenn Sie, wie ich, versehentlich die falsche Marmelade nehmen, wird alles gut. Versprochen.
  • Keine ausgefallenen Zutaten: Bis auf die Preiselbeeren (die Sie in jedem gut sortierten Supermarkt finden) haben Sie wahrscheinlich alles zu Hause. Keine Jagd nach exotischen Gewürzen.
  • Der perfekte Begleiter: Ob zu einer Tasse Glühwein, einem heißen Kakao oder einfach pur – diese Plätzchen sind für jede besinnliche Stunde gemacht.
  • Ein echter Hingucker: Das klassische Linzer Loch, gefüllt mit der leuchtend roten Marmelade – sie sehen aus wie aus der Konditorei, sind aber mit Liebe und ohne Stress gemacht.

Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist diese spezielle Mischung aus säuerlicher Preiselbeere und sonniger Orange. Normalerweise sind Linzer Plätzchen mit Himbeeren oder Johannisbeeren gefüllt. Aber die Preiselbeere bringt eine erdige Tiefe mit, die die Orange perfekt ausgleicht. Es ist nicht nur süß – es ist komplex, interessant und macht süchtig. Und genau das ist es, was ein gutes Comfort-Food ausmacht, oder? Es soll nicht nur satt machen, sondern auch die Seele wärmen.

Zutaten, die Sie benötigen

Für dieses Rezept brauchen Sie keine Zauberkräfte, sondern nur eine Handvoll guter, ehrlicher Zutaten. Lassen Sie mich Ihnen erklären, warum jede einzelne ihre Rolle spielt.

Für den Mürbeteig:

  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur): Die Butter ist das Herzstück. Sie muss wirklich weich sein, nicht nur aus dem Kühlschrank. Ich nehme am liebsten die deutsche Marke “Weihenstephan” – sie hat einen hohen Fettgehalt und macht den Teig besonders zart. Wenn Sie vegane Butter verwenden, achten Sie auf eine Sorte mit mindestens 80 % Fett.
  • 100 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig feiner. Sie können auch braunen Zucker nehmen, aber dann wird der Teig dunkler und die Füllung kommt nicht so schön zur Geltung.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Der Vanillegeschmack ist dezent, aber wichtig – er rundet die Aromen ab.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz ist der heimliche Star. Es hebt die Süße hervor und balanciert die Säure der Preiselbeeren aus. Nehmen Sie feines Meersalz.
  • 2 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur): Die Eigelbe binden den Teig und machen ihn reichhaltig. Wenn Sie nur Eiweiß übrig haben, können Sie das verwenden – aber der Teig wird etwas weniger mürbe.
  • 300 g Weizenmehl (Type 405): Das klassische Kuchenmehl. Sie können auch Dinkelmehl (Type 630) verwenden, dann wird der Teig etwas nussiger und fester. Für eine glutenfreie Variante nehmen Sie eine glutenfreie Mehlmischung, die für Mürbeteig geeignet ist – aber geben Sie einen Esslöffel mehr Butter dazu, damit er nicht bröselt.
  • 50 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse): Das ist das Geheimnis für den typischen Linzer Geschmack! Die Nüsse machen den Teig saftig und geben ihm eine feine, nussige Note. Ich bevorzuge Mandeln, aber Haselnüsse passen auch wunderbar.

Für die Füllung und Deko:

Linzer Plätzchen mit Preiselbeer-Orangen-Füllung preparation steps

  • 200 g Preiselbeermarmelade (oder Preiselbeerkompott): Achten Sie darauf, dass es keine zu groben Stücke sind. Ich mag die Sorte von “Schwartau” oder, wenn ich Zeit habe, koche ich sie selbst aus frischen Preiselbeeren. Wenn Sie keine Preiselbeeren mögen, geht auch Johannisbeergelee oder – wie in meinem ursprünglichen Unfall – Orangenmarmelade.
  • Saft und Abrieb einer halben Bio-Orange: Nur Bio, denn wir verwenden die Schale. Die Orange bringt Frische und Leichtigkeit in die schwere, winterliche Marmelade. Ein Tipp: Reiben Sie die Schale vor dem Auspressen ab, das ist einfacher.
  • Puderzucker zum Bestäuben: Für den letzten, schneeweißen Schliff. Am besten durch ein feines Sieb gestäubt, damit es keine Klümpchen gibt.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine Profi-Ausstattung, aber ein paar Helfer erleichtern die Arbeit ungemein. Hier ist, was ich verwende:

  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, aber sie sollte Platz für den Teig bieten.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ich schwöre auf meine alte Küchenmaschine von Kenwood, aber ein Handrührer mit Knethaken tut es auch. Der Teig wird sonst zu warm, wenn Sie ihn nur mit der Hand kneten – und warme Butter macht den Teig klebrig.
  • Frischhaltefolie: Unverzichtbar, um den Teig ruhen zu lassen. Wickeln Sie ihn gut ein, damit er keine Feuchtigkeit verliert.
  • Nudelholz: Ein schweres, glattes Nudelholz ist ideal. Ich habe ein einfaches aus Buchenholz – es staubt nie und rollt gleichmäßig.
  • Ausstechformen: Sie brauchen eine runde Form (ca. 5-6 cm Durchmesser) und eine kleinere Form für das “Guckloch” (z.B. ein Herz oder einen Stern). Ich habe ein Set von “Wilton”, das seit Jahren hält.
  • Backblech mit Backpapier: Normales Backpapier reicht völlig. Tipp: Bestreichen Sie das Blech nicht mit Fett – der Teig hat genug Butter.
  • Ein feines Sieb: Zum Bestäuben mit Puderzucker. Ein Teesieb tut es auch, wenn es fein genug ist.
  • Ein kleiner Topf: Zum Erwärmen der Marmelade. Ein beschichteter Topf verhindert das Anbrennen.

Zubereitung: Schritt für Schritt zum Glück

Jetzt wird gebacken! Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie den Prozess – der Duft allein ist die Mühe wert.

  1. Teig vorbereiten (15 Minuten): Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und das Salz in Ihre Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten lang, bis die Masse hell und cremig ist. Kratzen Sie zwischendurch den Rand der Schüssel mit einem Teigschaber ab. Geben Sie dann die beiden Eigelbe hinzu und rühren Sie sie kurz unter – nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh.
  2. Trockene Zutaten einarbeiten (5 Minuten): Mischen Sie das Mehl und die gemahlenen Mandeln in einer separaten Schüssel. Geben Sie diese Mischung in zwei Portionen zur Buttercreme und rühren Sie sie auf niedriger Stufe gerade so lange unter, bis sich alles verbindet. Der Teig sollte sich zu einer glatten Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er noch zu weich ist, geben Sie einen Esslöffel mehr Mehl dazu. Wenn er bröselt, einen Esslöffel kaltes Wasser.
  3. Teig ruhen lassen (mindestens 1 Stunde): Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe (so kühlt er schneller durch), wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank. Ich lasse ihn oft über Nacht ruhen – das macht den Teig noch geschmeidiger und die Aromen können sich entfalten. Geduld ist hier wirklich eine Tugend!
  4. Backofen vorheizen & Teig ausrollen (10 Minuten): Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus – etwa 4-5 mm dick. Wenn der Teig zu weich wird und klebt, legen Sie ihn kurz zurück in den Kühlschrank. Drehen Sie das Nudelholz immer wieder, damit die Dicke stimmt.
  5. Plätzchen ausstechen (15 Minuten): Stechen Sie mit der großen runden Form so viele Kreise wie möglich aus dem Teig. Legen Sie sie auf das mit Backpapier belegte Blech – mit etwas Abstand, denn sie gehen kaum auf. Aus der Hälfte der Kreise stechen Sie mit der kleinen Form ein Loch in die Mitte (das wird der Deckel). Sammeln Sie die Teigreste, kneten Sie sie kurz durch und rollen Sie sie erneut aus. Wiederholen Sie den Vorgang, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
  6. Backen (10-12 Minuten): Backen Sie die Plätzchen auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden – die Mitte sollte hell bleiben. Achten Sie genau darauf, denn Mürbeteig verbrennt schnell! Lassen Sie sie 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen.
  7. Füllung zubereiten (5 Minuten): Während die Plätzchen abkühlen, geben Sie die Preiselbeermarmelade, den Orangensaft und den Abrieb in einen kleinen Topf. Erwärmen Sie alles bei mittlerer Hitze unter Rühren, bis die Marmelade flüssig wird. Sie muss nicht kochen – nur warm genug, um sich leicht verstreichen zu lassen. Nehmen Sie den Topf vom Herd und lassen Sie die Füllung etwas abkühlen.
  8. Plätzchen zusammensetzen (10 Minuten): Bestäuben Sie die Plätzchen mit dem Loch (die Deckel) großzügig mit Puderzucker – machen Sie das vor dem Füllen, sonst verschmiert der Zucker auf der Marmelade. Nehmen Sie einen kleinen Löffel oder ein Messer und geben Sie einen halben Teelöffel der warmen Marmelade auf die Mitte der unteren Plätzchen (die ohne Loch). Setzen Sie dann den bestäubten Deckel darauf und drücken Sie ihn ganz leicht an – die Marmelade sollte ein wenig an den Seiten hervorschauen. Das ist der Moment, in dem sie perfekt aussehen!

Tipps & Tricks für perfekte Linzer Plätzchen

Ich habe bei diesem Rezept so viele Fehler gemacht, dass ich Ihnen jetzt die besten Tipps geben kann, damit es bei Ihnen gleich beim ersten Mal klappt.

  • Der Teig darf nicht zu warm werden: Das ist der häufigste Fehler. Wenn Ihre Hände warm sind oder die Küche aufgeheizt ist, wird der Teig schnell klebrig und lässt sich nicht mehr gut ausrollen. Legen Sie ihn dann einfach für 15 Minuten zurück in den Kühlschrank. Keine Panik – das rettet jedes Rezept.
  • Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen: Ich habe früher immer zu viel Mehl auf die Arbeitsfläche gegeben, damit der Teig nicht klebt. Das macht ihn aber trocken und bröselig. Ein feiner Staub reicht völlig. Wenn der Teig trotzdem klebt, legen Sie ihn lieber kalt, statt mehr Mehl zu nehmen.
  • Die richtige Dicke: Rollen Sie den Teig nicht zu dünn aus. 4-5 mm sind ideal. Zu dünne Plätzchen werden hart und brechen leicht, zu dicke sind nicht mehr so zart. Ich verwende manchmal zwei gleich dicke Holzleisten neben dem Teig, um die Höhe zu kontrollieren – ein Trick von meiner Oma.
  • Die Füllung nicht zu heiß: Wenn die Marmelade kochend heiß auf die Plätzchen kommt, werden die Deckel weich und der Puderzucker schmilzt. Lassen Sie sie also auf etwa 40-50 °C abkühlen – sie sollte noch warm, aber nicht mehr dampfend sein.
  • Geduld beim Auskühlen: Die Plätzchen müssen wirklich komplett ausgekühlt sein, bevor Sie sie zusammensetzen. Sonst wird die Marmelade zu flüssig und läuft aus. Ich warte mindestens 30 Minuten – in der Zeit mache ich meistens schon mal den Abwasch.

Variationen & kreative Ideen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

  • Schokoladenträume: Ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird schokoladig und passt hervorragend zu einer Füllung aus Orangenmarmelade oder – noch besser – einem Klecks Nutella. Mein persönlicher Favorit für schlechte Tage.
  • Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. “Alsan”) und die Eigelbe durch 2 Esslöffel kaltes Wasser + 1 Esslöffel Leinsamenmehl. Der Teig wird etwas fester, aber mit etwas mehr Geduld beim Ausrollen funktioniert es super. Die Füllung bleibt gleich – Preiselbeeren sind ja vegan.
  • Gewürz-Linz: Geben Sie einen Teelöffel Lebkuchengewürz oder eine Prise Zimt, Nelken und Kardamom in den Teig. Das macht die Plätzchen noch weihnachtlicher und wohliger. Dazu passt eine Füllung aus Apfel-Zimt-Marmelade – ein Traum.
  • Nüsse tauschen: Statt Mandeln können Sie auch gemahlene Walnüsse oder Pistazien verwenden. Pistazien geben dem Teig eine leicht grüne Farbe und einen feinen, süßlichen Geschmack. Dazu passt eine Füllung aus Aprikosenmarmelade.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Diese Plätzchen sind ein echtes Multitalent – ob als Geschenk, zum Kaffee oder einfach so.

Servieren: Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur. Nehmen Sie sie also etwa 15 Minuten vor dem Genuss aus der Dose. Dazu passt ein heißer, cremiger Kakao oder ein Glas Glühwein – die Wärme des Getränks und die buttrigen Plätzchen, das ist pure Harmonie. Für eine besondere Note können Sie die Plätzchen auf einer Platte mit frischen Minzblättern oder ein paar Preiselbeeren anrichten.

Aufbewahren: In einer gut verschlossenen Keksdose (mit Deckel!) halten sich die Linzer Plätzchen etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit weicher – die Marmelade gibt Feuchtigkeit ab. Wenn Sie sie lieber knusprig mögen, setzen Sie die Plätzchen erst am Tag des Verzehrs zusammen und bewahren Sie die Teile getrennt auf. Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Legen Sie ein Stück Apfelschale in die Dose – das hält die Plätzchen weich und saftig. Wechseln Sie die Schale alle 2 Tage.

Einfrieren: Sie können die ungefüllten, gebackenen Plätzchen problemlos einfrieren. Legen Sie sie in einen Gefrierbeutel und drücken Sie die Luft heraus. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen – nach 30 Minuten sind sie wie frisch gebacken. Die Füllung sollten Sie dann frisch zubereiten.

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich weiß, dass Genuss und Ausgewogenheit zusammengehören. Hier eine ungefähre Angabe pro Plätzchen (bei 30 Stück):

Die Mandeln liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E, das gut für die Haut ist. Die Preiselbeeren sind reich an Antioxidantien und können die Abwehrkräfte unterstützen – perfekt für die kalte Jahreszeit. Die Orange steckt voller Vitamin C. Also, ja, es sind Plätzchen – aber sie haben auch etwas Gutes! Wenn Sie auf Zucker achten möchten, können Sie den Puderzucker durch Xylit ersetzen (beim Backen etwas weniger nehmen, da Xylit süßer ist).

Fazit: Warum Sie dieses Rezept sofort ausprobieren sollten

Diese wohlig-warmen Linzer Plätzchen sind für mich der Inbegriff von gemütlichen Winterabenden. Sie erinnern mich daran, dass die besten Dinge im Leben oft aus Versehen entstehen – und dass man manchmal einfach loslassen und dem Moment vertrauen muss. Der buttrige Teig, die säuerlich-süße Füllung, der Hauch von Orange – jedes Plätzchen ist eine kleine Auszeit vom Alltag.

Probieren Sie es aus! Backen Sie sie für sich selbst, für Ihre Familie oder verschenken Sie sie in einer hübschen Dose. Ich bin mir sicher, dass Sie genauso süchtig danach werden wie ich. Und wenn Sie eine eigene Variante entdecken – vielleicht mit einer anderen Marmelade oder einem neuen Gewürz – dann schreiben Sie es mir in die Kommentare. Ich bin schon gespannt, was Ihnen einfällt! Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Ihren Freunden – denn gutes Essen ist doch das Schönste, was man teilen kann.

Bis zum nächsten Mal und lassen Sie es sich schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, absolut! Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit er nicht zu hart ist.

Warum wird mein Teig bröselig und lässt sich nicht ausrollen?

Das passiert oft, wenn der Teig zu trocken ist. Geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen zusätzlichen Eigelb dazu und kneten Sie ihn kurz durch. Auch zu viel Mehl beim Ausrollen kann die Ursache sein – weniger ist hier mehr.

Kann ich statt Preiselbeeren auch andere Früchte nehmen?

Unbedingt! Himbeeren, Johannisbeeren oder Aprikosen passen hervorragend. Achten Sie nur darauf, dass die Marmelade nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie aus den Plätzchen heraus.

Wie bekomme ich die Plätzchen gleichmäßig dick?

Ein Trick: Legen Sie zwei gleich dicke Holzleisten oder Kochlöffelstiele links und rechts vom Teig auf die Arbeitsfläche. Dann rollen Sie das Nudelholz darüber – so haben Sie automatisch die perfekte Höhe.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?

Ja, ersetzen Sie die beiden Eigelbe durch 2 Esslöffel kaltes Wasser und 1 Esslöffel Leinsamenmehl. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker und mürbe.

Nährwert Menge pro Stück
Kalorien ca. 120 kcal
Fett ca. 7 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 4 g
Kohlenhydrate ca. 13 g
davon Zucker ca. 6 g
Eiweiß ca. 2 g
Ballaststoffe ca. 1 g

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Linzer Plätzchen mit Preiselbeer-Orangen-Füllung recipe

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Wohlig-warme Linzer Plätzchen mit Preiselbeer-Orangen-Füllung

Buttrige Linzer Plätzchen mit einer säuerlich-süßen Füllung aus Preiselbeeren und frischer Orange – ein wohlig-warmer Genuss für kalte Abende, der wie ein glücklicher Unfall entstanden ist.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 42 Minuten (inkl. Ruhezeit)
  • Yield: 30 Stück 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Österreichisch / Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb (Größe M, Zimmertemperatur)
  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 50 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 200 g Preiselbeermarmelade (oder Preiselbeerkompott)
  • Saft und Abrieb einer halben Bio-Orange
  • Puderzucker zum Bestäuben

Instructions

  1. Teig vorbereiten: Weiche Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel mit dem Handrührer auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten lang hell und cremig schlagen. Die Eigelbe hinzufügen und kurz unterrühren.
  2. Trockene Zutaten einarbeiten: Mehl und gemahlene Mandeln in einer separaten Schüssel mischen. In zwei Portionen zur Buttercreme geben und auf niedriger Stufe unterrühren, bis sich alles zu einer glatten Kugel formen lässt.
  3. Teig ruhen lassen: Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde (oder über Nacht) im Kühlschrank kühlen.
  4. Backofen vorheizen und Teig ausrollen: Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig gleichmäßig etwa 4-5 mm dick ausrollen.
  5. Plätzchen ausstechen: Mit einer runden Ausstechform (ca. 5-6 cm Durchmesser) Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Aus der Hälfte der Kreise mit einer kleineren Form ein Loch in die Mitte stechen. Teigreste erneut ausrollen und wiederholen.
  6. Backen: Die Plätzchen auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen heben.
  7. Füllung zubereiten: Preiselbeermarmelade, Orangensaft und -abrieb in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis die Marmelade flüssig wird. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  8. Plätzchen zusammensetzen: Die Deckel (Plätzchen mit Loch) großzügig mit Puderzucker bestäuben. Einen halben Teelöffel der warmen Marmelade auf die Mitte der unteren Plätzchen (ohne Loch) geben. Den bestäubten Deckel darauf setzen und leicht andrücken.

Notes

Der Teig darf nicht zu warm werden – bei Klebrigkeit einfach 15 Minuten kühlen. Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden. Die Füllung sollte nicht kochend heiß auf die Plätzchen kommen. Plätzchen vor dem Zusammensetzen vollständig auskühlen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 120
  • Sugar: 6
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 13
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Linzer Plätzchen, Preiselbeeren, Orange, Weihnachtsplätzchen, Mürbeteig, einfach, selbstgemacht

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