Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Der Weihnachtsbasar der Grundschule war in genau zwei Tagen und ich hatte es total vergessen. Alle anderen Mütter würden mit aufwendig verzierten Ausstechplätzchen ankommen, mit mehrstöckigen Kuchen oder diesen kunstvollen Macarons, die aussehen wie kleine Juwelen. Ich stand in meiner Speisekammer und hatte genau: ein Paket Butter, Mehl, gemahlene Mandeln, eine angebrochene Tube Vanilleextrakt und ein Glas selbstgemachte Johannisbeer-Konfitüre von Oma, das seit letztem Sommer im Regal stand. Keine Lebensmittelfarbe, keine Dekosterne, kein Fondant. Mein Sohn Max sah mich mit großen Augen an: „Mama, wir müssen doch was mitbringen!” Ich hab dann einfach angefangen, den Teig zu kneten – aus Verzweiflung, ehrlich gesagt. Die kleine Küchenwaage hat gesponnen, ich hab zu viel Mehl reingeschüttet und mit einem Schuss Milch gerettet. Es war eine absolute Katastrophe, aber irgendwie hat der Teig gepasst. Ich hab die Plätzchen gebacken, sie mit der Johannisbeer-Konfitüre zusammengeklebt und mit einer dünnen Schicht Puderzucker bestäubt. Auf dem Basar sind sie als erstes weggegangen. Eine Mutter kam später zu mir und wollte unbedingt das Rezept – sie meinte, ihre aufwendigen Sterne mit royal icing wären kaum beachtet worden. Ich hab nur gelacht und gesagt: „Manchmal ist das Einfachste das Beste.” Seitdem backe ich diese Linzer Plätzchen jedes Jahr, und sie sind zum absoluten Familienliebling geworden. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Rezept dich einfach rettet, wenn du am wenigsten damit rechnest.
Warum du dieses Rezept für Linzer Plätzchen lieben wirst
Dieses Rezept für Linzer Plätzchen mit Johannisbeer-Konfitüre ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch perfekt für den Alltag mit Familie. Ich hab es über Jahre verfeinert, bis es wirklich idiotensicher war. Hier sind die Gründe, warum es bei uns jedes Jahr aufs Neue rauf und runter gebacken wird:
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig gemischt und muss nur 30 Minuten kühlen. Perfekt, wenn die Kinder ungeduldig werden oder der Alltag tobt.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles im Haus – Mehl, Butter, Mandeln, Zucker, Eier und ein Glas gute Konfitüre. Keine exotischen Gewürze oder teuren Importe nötig.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Weihnachtsbasar, das Familienkaffeetrinken oder als selbstgemachtes Geschenk – diese Plätzchen sind immer ein Volltreffer.
- Absoluter Publikumsliebling: Erwachsene lieben den feinen Mandelgeschmack, Kinder die süße Johannisbeerfüllung. Ich hab noch nie erlebt, dass jemand nein sagt.
- Unglaublich lecker: Der mürbe, buttrige Teig trifft auf die fruchtig-säuerliche Konfitüre – diese Kombination ist einfach himmlisch. Ich sag nur: nach dem ersten Blicken wirst du die Augen schließen.
Was dieses Rezept für Linzer Plätzchen von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in den gemahlenen Mandeln und einem Hauch Zimt. Die Mandeln machen den Teig besonders zart und geben ihm dieses typisch österreichische Aroma. Und die Johannisbeer-Konfitüre – die muss nicht teuer sein, aber sie sollte eine gute Säure haben, die den süßen Teig perfekt ausgleicht. Ich schwöre auf die von Oma, aber jede gute rote Johannisbeerkonfitüre aus dem Supermarkt tut es auch. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist das beste Linzer Plätzchen Rezept, das ich kenne. Und glaub mir, ich hab viele ausprobiert.
Welche Zutaten du für Linzer Plätzchen brauchst
Die Zutatenliste für dieses Linzer Plätzchen Rezept ist angenehm kurz und überschaubar. Du brauchst keine speziellen Backartikel, sondern nur das, was du wahrscheinlich ohnehin im Vorratsschrank hast. Hier kommt alles, was du benötigst:
Für den Teig
- 250 g weiche Butter (am besten ungesalzen, ich nehme meist die von Kerrygold oder der Eigenmarke vom Discounter – beides funktioniert super)
- 100 g Zucker (normaler Haushaltszucker, du kannst auch feinen Backzucker nehmen, aber es ist nicht nötig)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt, wenn du hast)
- 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab und verstärkt die Süße)
- 2 Eigelb (Raumtemperatur, dann binden sie den Teig besser)
- 250 g Mehl (Type 405, ganz normales Weizenmehl)
- 100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut, also blanchiert – die geben den typischen Geschmack. Ich hab schon mal mit Haselnüssen experimentiert, aber die Mandeln sind einfach die besten für Linzer Plätzchen)
- 1 TL Zimt (gemahlen, ein Muss für die weihnachtliche Note)
- 1 Msp. Backpulver (eine Messerspitze, macht den Teig etwas luftiger, aber nicht zu sehr)
Zum Füllen und Bestäuben
- Ca. 150 g Johannisbeer-Konfitüre (oder eine andere rote Konfitüre, aber Johannisbeere ist der Klassiker. Ich mag die von Schwartau oder meine selbstgemachte – die Säure ist perfekt)
- Puderzucker zum Bestäuben (ca. 2-3 EL, nach Geschmack)
Tipps zu den Zutaten
Die Butter sollte wirklich weich sein – nicht geschmolzen, aber geschmeidig. Wenn du sie vergessen hast rauszunehmen, hilft ein kurzer Besuch in der Mikrowelle bei niedriger Stufe (10 Sekunden, dann umrühren). Die gemahlenen Mandeln können durch gemahlene Haselnüsse ersetzt werden, aber der Geschmack wird dann nussiger und weniger fein. Für eine glutenfreie Variante nimm einfach glutenfreies Mehl (eine 1:1-Mischung) – das funktioniert erstaunlich gut. Und die Johannisbeer-Konfitüre? Die solltest du vor dem Füllen kurz aufrühren, falls sie zu fest ist. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn die Konfitüre sehr stückig ist, kannst du sie kurz pürieren, damit sie sich besser verteilen lässt. Aber das ist optional – die Stückchen stören auch nicht.
Welche Ausrüstung du brauchst
Für dieses Rezept für Linzer Plätzchen brauchst du keine spezielle Ausrüstung. Hier ist, was ich verwende:
- Rührschüssel (eine große, in der du den Teig gut kneten kannst)
- Handrührgerät oder Küchenmaschine (ich benutze mein Handrührgerät von Bosch, aber ein Schneebesen und viel Muskelkraft tun es auch)
- Küchenwaage (genaues Abwiegen ist wichtig, gerade bei den Mandeln)
- Frischhaltefolie (zum Einwickeln des Teigs für die Kühlzeit)
- Nudelholz (ein normales, kein spezielles)
- Ausstechformen (rund oder mit gewelltem Rand, in verschiedenen Größen. Für die Oberteile brauchst du eine kleine Form, z.B. ein Herz oder einen Stern, um das Guckloch auszustechen)
- Backblech mit Backpapier (oder eine Silikonbackmatte – ich mag die von Dr. Oetker)
- Kuchengitter (zum Abkühlen, aber ein Brett mit Küchenpapier tut es auch)
- Teigschaber (zum Resteteig zusammenkratzen – spar dir das Naschen vom Finger)
Wenn du keine kleinen Ausstechformen für die Gucklöcher hast, kannst du auch einfach einen Apfelausstecher oder eine runde Tülle von einem Spritzbeutel nehmen. Oder du lässt die Gucklöcher ganz weg und bestreust die fertigen Plätzchen einfach nur mit Puderzucker – sehen auch schön aus!
So bereitest du die Linzer Plätzchen zu
Die Zubereitung dieser Linzer Plätzchen ist einfacher, als du denkst. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie es geht. Keine Panik, wenn mal was kleben bleibt – das gehört dazu.
- Teig vorbereiten: Gib die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen. Dann gib die beiden Eigelb dazu und rühre sie kurz unter.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Zimt und das Backpulver. Ich nehm dafür immer eine Gabel und rühr kurz durch. Dann gibst du diese Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse. Erst mit dem Rührgerät auf niedriger Stufe, dann mit den Händen – ja, ich weiß, das wird klebrig. Aber keine Sorge, das ist normal. Knete den Teig nur so lange, bis alles zusammenhält. Nicht zu lange, sonst wird er zäh.
- Teig kühlen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe (dann kühlt er schneller durch) und wickle ihn in Frischhaltefolie. Ab in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten. Ich lass ihn oft sogar 1 Stunde stehen, dann lässt er sich noch besser ausrollen. Du kannst den Teig auch über Nacht vorbereiten – das spart Zeit am Backtag.
- Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Wenn du nur ein Blech hast, backe nacheinander – der Teig wartet geduldig im Kühlschrank.
- Teig ausrollen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig aus, etwa 3-4 mm dick. Nicht zu dünn, sonst brechen die Plätzchen später. Wenn der Teig klebt, bestäube das Nudelholz auch mit etwas Mehl. Ich mach das immer in zwei Portionen, damit der Teig nicht zu warm wird.
- Plätzchen ausstechen: Steche mit der größeren Ausstechform (ca. 5-6 cm Durchmesser) die Böden aus. Für die Deckel stichst du die gleiche Form aus, aber dann stichst du in der Mitte ein kleines Loch aus (Herz, Stern oder Kreis). Du brauchst etwa gleich viele Böden und Deckel. Die Reste kannst du zusammenkneten und wieder ausrollen – aber nicht zu oft, sonst wird der Teig zäh.
- Backen: Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf die Backbleche. Backe sie für 10-12 Minuten, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte hell bleiben. Achtung: Die Deckel mit den Löchern sind oft etwas schneller fertig – nimm sie gegebenenfalls früher raus. Ich stell mir immer einen Timer, damit ich sie nicht vergesse. Lass die Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen.
- Füllen: Wenn alle Plätzchen komplett abgekühlt sind (das ist wichtig, sonst wird die Füllung flüssig!), bestäubst du die Deckel mit Puderzucker. Dann streichst du auf jeden Boden einen halben Teelöffel Johannisbeer-Konfitüre – nicht zu viel, sonst quillt sie später raus. Setze einen Deckel vorsichtig darauf und drücke ihn leicht an. Fertig!
Ein Tipp von mir: Wenn die Konfitüre zu flüssig ist, kannst du sie vorher mit etwas Speisestärke andicken. Einfach 1 TL Speisestärke unterrühren und kurz aufkochen. Aber normalerweise reicht es, wenn du die Plätzchen gut abkühlen lässt.
Tipps und Tricks für perfekte Linzer Plätzchen
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps für dieses Linzer Plätzchen Rezept:
- Teig nicht überkneten: Das ist der häufigste Fehler. Sobald der Teig zusammenhält, hör auf zu kneten. Sonst werden die Plätzchen hart und bröselig. Lieber ein paar Krümel mehr als ein zäher Teig.
- Kühlzeit einhalten: Ja, ich weiß, die Kinder sind ungeduldig. Aber der Teig muss wirklich kalt sein, sonst klebt er beim Ausrollen und die Plätzchen verlieren ihre Form. Wenn der Teig zu weich wird, leg ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
- Gleichmäßig ausrollen: Benutz am besten zwei gleich dicke Holzleisten oder ein spezielles Nudelholz mit Abstandshaltern. Dann werden alle Plätzchen gleich dick und backen gleichmäßig. Ich hab mir mal welche aus Holzresten selbst gebaut – funktioniert perfekt.
- Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Plätzchen sind nach 11 Minuten perfekt, aber bei dir kann es 10 oder 12 Minuten dauern. Die Ränder sollten goldbraun sein, die Mitte bleibt hell. Lieber etwas zu hell als zu dunkel – dann sind sie noch schön mürbe.
- Plätzchen vollständig auskühlen lassen: Das ist der Punkt, bei dem ich früher oft geschummelt hab. Aber wenn du die Konfitüre auf warme Plätzchen streichst, wird sie flüssig und läuft raus. Also: Geduld! Ein Kuchengitter hilft, dass die Luft zirkulieren kann.
- Konfitüre vorher anrühren: Wenn die Konfitüre sehr fest ist, rühr sie kurz mit einer Gabel auf, damit sie sich besser verteilen lässt. Oder erwärme sie ganz kurz in der Mikrowelle (10 Sekunden) und rühr um.
Ein persönlicher Fail aus meiner Küche: Letztes Jahr hab ich die Plätzchen zu früh vom Blech genommen, weil ich dachte, sie wären fertig. Sie waren innen noch weich und sind beim Abkühlen total zerbröselt. Seitdem warte ich immer die 2 Minuten Ruhezeit auf dem Blech ab. Manchmal muss man einfach lernen, geduldig zu sein.
Variationen und Abwandlungen
Dieses Rezept für Linzer Plätzchen ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst:
- Andere Konfitüren: Statt Johannisbeere kannst du auch Himbeere, Erdbeere oder Aprikose nehmen. Ich hab mal eine Mischung aus Johannisbeere und Himbeere probiert – das war fantastisch. Oder für eine winterliche Note: Preiselbeerkonfitüre.
- Nüsse variieren: Statt Mandeln gehen auch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse. Der Geschmack wird dann kräftiger und nussiger. Ich mag die Variante mit Haselnüssen besonders gerne zu Weihnachten.
- Gewürze anpassen: Wer es etwas exotischer mag, kann statt Zimt auch Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz nehmen. Oder eine Prise Kardamom für eine orientalische Note. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst überdeckt es den feinen Mandelgeschmack.
- Schokoladenvariante: Für alle Schokoholics: Füge 2 EL Kakaopulver zum Teig hinzu und reduziere das Mehl um 2 EL. Dann mit einer dunklen Johannisbeerkonfitüre füllen – das schmeckt wie ein kleiner Schokokuss.
- Vegane Version: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und die Eigelb durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Funktioniert überraschend gut, die Plätzchen werden etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker.
- Glutenfrei: Wie schon erwähnt, nimm einfach glutenfreies Mehl. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass eine 1:1-Mischung aus Reismehl und Maisstärke am besten funktioniert. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber der Geschmack ist top.
Ich hab letztes Jahr eine Charge mit Himbeerkonfitüre und einer Prise Chili gemacht – das war der absolute Hit auf der Weihnachtsfeier. Die Kombination aus süß, fruchtig und einer leichten Schärfe hat alle überrascht. Probier dich einfach aus!
Servieren und Aufbewahren
Die Linzer Plätzchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Dann ist die Konfitüre schön in den Teig eingezogen und die Aromen haben sich verbunden. Hier meine Tipps zum Servieren und Lagern:
- Servieren: Am besten bei Zimmertemperatur. Dazu eine Tasse Kaffee, Tee oder ein Glas Milch – perfekt für gemütliche Adventsnachmittage. Du kannst sie auch auf einer Platte mit anderen Weihnachtsplätzchen anrichten, sie sehen mit dem Puderzucker einfach wunderschön aus.
- Aufbewahren: In einer luftdichten Dose (ich nehm eine alte Keksdose von Weihnachten) halten sie sich bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Wichtig: Die Dose nicht in die Sonne stellen und nicht in den Kühlschrank – da werden sie feucht. Ich leg immer ein Stück Apfel oder eine Brotscheibe dazu, dann bleiben sie weich. Aber das ist optional.
- Einfrieren: Ja, das geht hervorragend! Du kannst die ungefüllten Plätzchen (Böden und Deckel getrennt) einfrieren. Einfach in Gefrierbeutel packen und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Servieren auftauen, Puderzucker drauf und füllen. Oder du frierst die fertigen Plätzchen ein – dann aber ohne Puderzucker, der wird sonst feucht. Nach dem Auftauen frisch bestäuben.
- Reisetipp: Wenn du die Plätzchen verschenken oder mitnehmen willst, pack sie in eine stabile Dose und leg Küchenpapier zwischen die Lagen. Dann brechen sie nicht so leicht. Ich hab schon ganze Blechdosen voll mit Linzer Plätzchen im Zug transportiert – mit Küchenpapier und viel Vorsicht hat alles überlebt.
Ein Geheimtipp: Die Plätzchen schmecken nach ein paar Tagen noch besser, weil die Aromen durchziehen. Aber ehrlich gesagt, bei uns sind sie meistens nach zwei Tagen weg. Die Kinder lieben sie zum Frühstück (ja, ich geb zu, ich auch).
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich weiß, Weihnachtsplätzchen sind nicht gerade der Inbegriff von gesunder Ernährung. Aber ein paar kleine Vorteile haben sie schon:
- Pro Plätzchen (ca. 30 g): ca. 130 Kalorien, 8 g Fett, 12 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß. Natürlich sind das Schätzwerte, je nach Größe und Konfitüre.
- Mandeln: Sie sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden Fetten. Gut für Haut und Haare – also quasi eine Schönheitskur beim Plätzchenessen.
- Johannisbeeren: Enthalten viel Vitamin C und Antioxidantien. Die Konfitüre ist zwar gezuckert, aber die Beeren bringen trotzdem etwas Gutes mit.
- Zimt: Hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Also ein echtes Superfood, das in jedes Weihnachtsgebäck gehört.
Ich sag immer: In Maßen genossen, sind diese Linzer Plätzchen ein kleiner Genuss mit ein paar guten Zutaten. Und wenn du sie mit einer Tasse Tee genießt und dabei entspannst, ist das auch gut für die Seele. Das zählt doch auch, oder?
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Variationen oben.
Fazit
Dieses Rezept für Linzer Plätzchen mit Johannisbeer-Konfitüre ist mehr als nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist der Beweis, dass einfache Zutaten und ein bisschen Zeit das Schönste hervorbringen können. Ob für den Weihnachtsbasar, als Geschenk oder einfach für dich und deine Familie – diese Plätzchen machen immer eine gute Figur. Und das Beste: Du kannst sie nach deinem Geschmack anpassen, ohne dass das Grundrezept leidet.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an den Basar erinnert, an das Chaos in meiner Küche und daran, dass manchmal die einfachsten Dinge die größte Freude bereiten. Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Welche Konfitüre hast du genommen? Hast du eine andere Nusssorte probiert? Ich freu mich auf deine Kommentare und Erfahrungen.
Also, ran an die Schürze und los geht’s! Deine Familie wird es dir danken – und vielleicht auch der eine oder andere Weihnachtsbasar-Besucher.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig für Linzer Plätzchen auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, absolut! Wickel den Teig gut in Frischhaltefolie und lager ihn im Kühlschrank. Er hält sich dort bis zu 3 Tage. Lass ihn vor dem Ausrollen kurz bei Raumtemperatur etwas weicher werden, aber nicht zu lange – er sollte noch kühl sein.
Warum werden meine Linzer Plätzchen bröselig?
Das kann mehrere Gründe haben: Der Teig wurde zu lange geknetet, die Plätzchen sind zu dünn ausgerollt oder sie waren zu lange im Ofen. Achte darauf, den Teig nur kurz zu kneten und die Plätzchen nicht zu dunkel zu backen. Auch zu wenig Flüssigkeit kann ein Grund sein – beim nächsten Mal vielleicht einen Schuss Milch mehr nehmen.
Kann ich auch andere Konfitüren verwenden?
Ja, jede rote Konfitüre passt gut. Himbeere, Erdbeere, Preiselbeere oder auch Aprikose. Wichtig ist, dass sie nicht zu flüssig ist, sonst läuft sie aus. Wenn du eine sehr flüssige Konfitüre hast, koch sie kurz mit etwas Speisestärke ein.
Wie lange halten sich die Linzer Plätzchen?
In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Nach ein paar Tagen schmecken sie sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Du kannst sie auch einfrieren, dann halten sie bis zu 3 Monate.
Kann ich die Linzer Plätzchen auch ohne Ei machen?
Ja, für eine vegane Version ersetze die Eigelb durch 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser. Der Teig wird dann etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker. Probiere es einfach aus!
Pin This Recipe!

Bestes Rezept für Linzer Plätzchen mit Johannisbeer-Konfitüre
Dieses Rezept für Linzer Plätzchen mit Johannisbeer-Konfitüre ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch perfekt für den Alltag mit Familie. Der mürbe, buttrige Teig trifft auf die fruchtig-säuerliche Konfitüre – eine himmlische Kombination, die auf jedem Weihnachtsbasar oder Familienkaffeetrinken ein Volltreffer ist.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 24 Plätzchen (ca. 4 Dutzend) 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Österreichisch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Zucker (1/2 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
- 1 Prise Salz
- 2 Eigelb (Raumtemperatur)
- 250 g Mehl (Type 405, 2 Tassen)
- 100 g gemahlene Mandeln (blanchiert, 1 Tasse)
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 1 Msp. Backpulver (eine Messerspitze)
- Ca. 150 g Johannisbeer-Konfitüre (2/3 Tasse)
- Puderzucker zum Bestäuben (ca. 2-3 EL)
Instructions
- Teig vorbereiten: Gib die weiche Butter, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz in eine große Rührschüssel. Schlage alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Dann gib die beiden Eigelb dazu und rühre sie kurz unter.
- Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, die gemahlenen Mandeln, den Zimt und das Backpulver. Gib diese Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse. Erst mit dem Rührgerät auf niedriger Stufe, dann mit den Händen kneten, bis alles zusammenhält. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Teig ausrollen: Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig aus, etwa 3-4 mm dick.
- Plätzchen ausstechen: Steche mit einer größeren Ausstechform (ca. 5-6 cm Durchmesser) die Böden aus. Für die Deckel stichst du die gleiche Form aus und stichst in der Mitte ein kleines Loch aus (Herz, Stern oder Kreis).
- Backen: Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf die Backbleche. Backe sie für 10-12 Minuten, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Deckel mit den Löchern sind oft etwas schneller fertig – nimm sie gegebenenfalls früher raus. Lass die Plätzchen 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen.
- Füllen: Wenn alle Plätzchen komplett abgekühlt sind, bestäubst du die Deckel mit Puderzucker. Dann streichst du auf jeden Boden einen halben Teelöffel Johannisbeer-Konfitüre. Setze einen Deckel vorsichtig darauf und drücke ihn leicht an.
Notes
Der Teig sollte nicht überknetet werden, sonst werden die Plätzchen hart. Die Kühlzeit ist wichtig, damit der Teig nicht klebt. Die Plätzchen müssen vollständig abkühlen, bevor sie gefüllt werden, sonst wird die Konfitüre flüssig. Für eine vegane Version Butter durch vegane Margarine und Eigelb durch 2 EL Apfelmus ersetzen. Für glutenfrei glutenfreies Mehl verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen (ca. 30
- Calories: 130
- Sugar: 6
- Sodium: 50
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 1
- Protein: 2
Keywords: Linzer Plätzchen, Johannisbeer-Konfitüre, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, mürbe Plätzchen, Mandelplätzchen


