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Ich stand da an einem Dienstagvormittag im Baumarkt – nicht gerade der Ort, an dem man kulinarische Offenbarungen erwartet, oder? Eigentlich war ich auf der Suche nach einer neuen Säge, als mich der ältere Herr an der Kasse, nennen wir ihn Herrn Schmidt, mit einem Zwinkern fragte: „Sie backen doch sicher auch schon für Weihnachten?” Ich wollte gerade sagen, dass ich noch keine Zeit hatte, da zog er ein zerknittertes, fast durchsichtiges Stück Papier aus seiner Geldbörse. „Das ist das Rezept meiner Mutter”, sagte er leise. „Die besten Lebkuchen der Welt. Vom Blech. Kein Ausstechen, kein Stress.” Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Ein Baumarkt-Lebkuchenrezept? Ehrlich? Aber da war etwas in seiner Stimme, eine Wärme, die mich neugierig machte. Ich bat um eine Kopie, und er diktierte es mir auf ein Stück Pappe, während die Schlange hinter uns ungeduldig wurde. Dieses Rezept habe ich dann wochenlang in meiner Küche verfeinert, denn es war gut – aber ich wollte es perfekt haben. Weich, saftig und mit dieser unwiderstehlichen Zartbitterglasur, die einfach nach mehr schmeckt. Vielleicht kennst du das ja: Man sucht nach dem perfekten Familien-Lebkuchen, der nicht trocken wird und bei dem jeder – wirklich jeder – gleich zugreift. Dieses Rezept hier ist genau das. Es ist der Lebkuchen, der dich an die Kindheit erinnert, aber ohne den Stress von komplizierten Formen und langen Ruhezeiten. Und das Beste? Er bleibt tagelang saftig. Versprochen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieser Familien-Lebkuchen vom Blech ist nicht nur ein weiteres Rezept in deiner Sammlung. Er ist der Retter in der Adventszeit, wenn die Zeit knapp ist, aber der Heißhunger auf echten Lebkuchenduft groß. Ich habe ihn unzählige Male getestet, mit meinen Kindern, für den Kindergartenbasar und für gemütliche Kaffeerunden. Er funktioniert einfach immer.
- Schnell & unkompliziert: Kein Ausstechen, kein langes Kneten. Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und kommt direkt aufs Blech. Perfekt für stressige Wochentage oder spontane Backaktionen mit den Kindern.
- Einfache Zutaten: Du hast garantiert alles im Haus. Mehl, Honig, Gewürze – kein exotischer Supermarktbesuch nötig. Das schont den Geldbeutel, und genau das lieben wir als Familie.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffee am Nachmittag, für die Weihnachtsfeier oder als Mitbringsel für die Oma – dieser Lebkuchen ist ein echter Publikumsliebling. Er schmeckt einfach nach Gemütlichkeit.
- Crowd-Pleaser: Selbst die kleinsten Feinschmecker, die sonst nörgeln, lieben ihn. Die weiche Konsistenz und die süße Zartbitterglasur sind einfach unwiderstehlich. Kein trockener Krümel, versprochen.
- Unvergleichlich saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Honig, braunem Zucker und einem Schuss Rum oder Milch. Der Teig bleibt wunderbar feucht und wird auch am nächsten Tag nicht trocken. Ich sage dir, das ist der beste Familien-Lebkuchen, den ich je gebacken habe.
Was diesen Lebkuchen von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Gewürzen und Süße. Nicht zu aufdringlich, aber genau richtig, um diesen typischen Weihnachtsgeschmack zu treffen. Und die Glasur? Die ist nicht zu dick, nicht zu dünn – sie umhüllt den Kuchen in einer zarten, knackigen Schicht. Das ist kein Rezept, das nur gut klingt. Es ist das Rezept, das dich nach dem ersten Bissen mit geschlossenen Augen dasitzen lässt. Es ist Comfort Food pur, nur ohne schlechtes Gewissen.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste für diesen Familien-Lebkuchen ist kurz und übersichtlich. Du wirst sehen, die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Ich setze auf einfache, ehrliche Zutaten, die zusammen einen unschlagbaren Geschmack ergeben.
- 400 g Mehl (Type 405 oder 550): Das ist die Basis. Ich nehme am liebsten Weizenmehl Type 550, weil es etwas mehr Kleber hat und den Kuchen schön zusammenhält. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
- 200 g brauner Zucker: Brauner Zucker gibt dem Lebkuchen diese tolle Karamellnote und sorgt für eine schöne Feuchtigkeit. Du kannst auch normalen weißen Zucker nehmen, aber der braune ist einfach besser. (Vertrau mir.)
- 250 g Honig: Hier kommt der typische Lebkuchenduft her! Ich verwende einen milden Blütenhonig, aber Waldhonig geht auch – der wird dann etwas herber. Wichtig: Den Honig nicht kochen, nur erwärmen. Sonst wird er bitter.
- 100 g Butter: Die Butter macht den Teig schön zart und saftig. Sie sollte Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut unterrühren lässt. Du kannst auch Margarine nehmen, aber Butter schmeckt einfach besser.
- 2 Eier (Größe M): Die Eier binden den Teig und geben ihm Struktur. Wenn du größere Eier hast, nimm einfach eins und ein Eigelb. Die Eier sollten auch Zimmertemperatur haben.
- 200 ml Milch (oder Buttermilch): Milch macht den Teig geschmeidig. Buttermilch gibt dem Lebkuchen eine leichte Säure, die ihn noch lockerer macht. Ich nehme gerne Buttermilch, wenn ich sie da habe. Für eine vegane Version kannst du Hafermilch oder Mandelmilch verwenden.
- 1 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 20 g): Das ist das Herzstück! Du kannst es kaufen oder selbst mischen: Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat, Ingwer und Piment. Ich mische mein Gewürz immer selbst, weil ich die Schärfe kontrollieren möchte. Ein Tipp: Ein Hauch von frisch geriebener Orangenschale passt auch wunderbar dazu.
- 1 Päckchen Backpulver: Für die Lockerheit. Kein Hefeteig, kein Warten. Einfach Backpulver unterrühren, und ab ins Rohr.
- 1 Prise Salz: Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor. Das darf nie fehlen.
- 2 EL Rum oder Milch: Ein Schuss Rum gibt dem Lebkuchen eine feine, weihnachtliche Note. Für die Kinder oder wenn du keinen Alkohol magst, nimm einfach Milch oder Orangensaft.
Für die Zartbitterglasur:
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 60 % Kakao): Ich schwöre auf eine gute Marke wie Lindt oder Rittersport. Die Schokolade sollte nicht zu süß sein, denn der Lebkuchen selbst ist schon süß genug. Eine hochwertige Zartbitterschokolade sorgt für den perfekten Kontrast.
- 2 EL Kokosfett oder Butter: Das Fett macht die Glasur geschmeidig und glänzend. Kokosfett ist neutral im Geschmack, Butter gibt eine leichte, buttrige Note. Ich nehme meistens Kokosfett, weil es die Glasur schön fest werden lässt.
- Optional: 1 EL Honig oder Ahornsirup: Für einen extra Schimmer und eine dezente Süße in der Glasur. Nicht zwingend nötig, aber ich mag es.
Das Equipment, das du brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt in deiner Küche. Ich backe seit Jahren mit meiner alten Rührschüssel und einem Handrührgerät – das reicht völlig.
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Sie sollte Platz für den ganzen Teig bieten, denn der wird ordentlich viel.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ein Handrührgerät mit Knethaken ist perfekt. Du kannst den Teig aber auch mit einem Holzlöffel verrühren, das ist dann etwas mehr Arbeit, aber auch machbar.
- Ein Backblech (ca. 30×40 cm): Das ist die Standardgröße für ein normales Backblech. Wenn dein Blech kleiner ist, wird der Kuchen etwas dicker – einfach die Backzeit um 5-10 Minuten verlängern.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit der Lebkuchen nicht klebt. Ich lege immer ein Stück Backpapier aufs Blech, das erleichtert das Herausnehmen enorm.
- Ein kleiner Topf oder eine Schüssel für das Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Du kannst die Schokolade auch in der Mikrowelle schmelzen, aber ich mache es lieber im Wasserbad, weil die Gefahr des Anbrennens geringer ist.
- Ein Teigschaber oder Spatel: Damit bekommst du den letzten Rest Teig aus der Schüssel – und das wäre ja schade, ihn wegzuwerfen.
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzaschneider: Zum Schneiden des Lebkuchens in Stücke. Ein Pizzaschneider ist ideal, weil er saubere Kanten hinterlässt.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich verspreche dir, es ist einfacher, als du denkst. Nimm dir etwas Zeit, mach vielleicht eine schöne Playlist an und dann legen wir los. Die Kinder können übrigens super helfen – beim Verrühren und später beim Bestreichen mit der Glasur.
- Den Backofen vorheizen und das Blech vorbereiten. Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit der Lebkuchen später nicht klebt.
- Die trockenen Zutaten vermischen. In deiner großen Rührschüssel vermengst du das Mehl mit dem Backpulver, dem Lebkuchengewürz und der Prise Salz. Verquirle alles kurz mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. So vermeidest du später Klümpchen.
- Die feuchten Zutaten vorbereiten. In einem kleinen Topf erwärmst du den Honig zusammen mit der Butter und dem braunen Zucker bei niedriger Hitze. Rühre ständig um, bis alles geschmolzen und gut vermischt ist. Achtung: Die Mischung darf nicht kochen, sonst wird der Honig bitter. Sie sollte nur lauwarm sein. Nimm den Topf vom Herd und lass ihn kurz abkühlen.
- Die Eier und die Milch unterrühren. Gib die beiden Eier und die Milch (oder Buttermilch) in die Honig-Butter-Mischung. Rühre alles mit einem Schneebesen kräftig durch, bis eine homogene, hellbraune Flüssigkeit entsteht. Jetzt kommt auch der Schuss Rum oder die Milch dazu.
- Die feuchten zu den trockenen Zutaten geben. Gieße die flüssige Mischung in die Schüssel mit dem Mehl. Vermische alles mit einem Holzlöffel oder dem Handrührgerät auf niedriger Stufe, bis ein glatter, schwerer Teig entsteht. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist etwas klebrig, das ist normal.
- Den Teig aufs Blech geben. Gib den Teig auf das vorbereitete Backblech und verteile ihn gleichmäßig mit einem Teigschaber oder einer Palette. Es ist einfacher, wenn du den Teig vorher mit etwas Mehl bestäubst oder den Schaber anfeuchtest. Der Teig sollte etwa 1-1,5 cm dick sein. Wenn du magst, kannst du die Oberfläche mit einer Gabel einstechen, damit der Kuchen nicht zu sehr aufgeht.
- Backen – aber mit Gefühl! Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und backe den Lebkuchen für 20-25 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Der Kuchen ist fertig, wenn er goldbraun ist und sich die Oberfläche leicht vom Rand löst. Mach die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in die Mitte gestochen, sollte sauber herauskommen. Aber Vorsicht: Der Lebkuchen darf nicht zu trocken werden! Er ist besser, wenn er noch etwas weich ist – er wird beim Abkühlen noch fester.
- Abkühlen lassen – das ist wichtig! Lass den Lebkuchen auf dem Blech für etwa 10 Minuten abkühlen. Dann hebst du ihn vorsichtig mit dem Backpapier auf ein Kuchengitter und lässt ihn vollständig auskühlen. Das dauert etwa 1-2 Stunden. Erst wenn er komplett kalt ist, kommt die Glasur darauf, sonst schmilzt sie.
- Die Zartbitterglasur zubereiten. Hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke. Gib sie zusammen mit dem Kokosfett (oder der Butter) in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle die Schüssel über einen Topf mit siedendem Wasser (das Wasser darf die Schüssel nicht berühren). Rühre langsam, bis die Schokolade geschmolzen und die Glasur glatt und glänzend ist. Du kannst die Schokolade auch in der Mikrowelle schmelzen: 30-Sekunden-Intervalle bei 600 Watt, dazwischen umrühren.
- Den Lebkuchen glasieren. Sobald der Kuchen kalt ist, gieße die flüssige Schokoladenglasur gleichmäßig darüber. Verstreiche sie mit einem Spatel oder Messer dünn auf der gesamten Oberfläche. Wenn du magst, kannst du den Lebkuchen vor dem Glasieren mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden – so wird jede Portion einzeln glasiert. Ich lasse die Glasur meistens auf dem ganzen Blech und schneide sie später.
- Die Glasur aushärten lassen. Lass die Glasur bei Zimmertemperatur aushärten. Das dauert etwa 30-60 Minuten. Du kannst den Lebkuchen auch für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann wird die Glasur schneller fest. Aber Vorsicht: Nicht zu kalt stellen, sonst wird die Glasur stumpf.
- Schneiden und genießen! Wenn die Glasur fest ist, schneidest du den Lebkuchen mit einem scharfen Messer oder einem Pizzaschneider in gleichmäßige Stücke. Ich schneide sie meistens in Rechtecke von etwa 5×8 cm – perfekt für eine Portion. Und dann: Genießen! Mit einer Tasse Tee oder Glühwein ist das der pure Weihnachtsgenuss.
Tipps & Tricks aus meiner Küche
Ich habe in den Jahren, in denen ich diesen Familien-Lebkuchen backe, so einige Fehler gemacht. Damit du nicht dieselben machen musst, hier meine besten Tipps. Glaub mir, ich habe schon Lebkuchen wegwerfen müssen, weil ich zu viel Backpulver genommen habe – das war eine Katastrophe!
- Der Teig ist zu klebrig? Kein Problem! Das liegt oft an der Honigsorte. Wenn der Teig zu weich ist, streue einfach noch 1-2 Esslöffel Mehl darüber. Aber nicht zu viel, sonst wird der Kuchen trocken.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Beginne mit 20 Minuten und mach dann die Stäbchenprobe. Der Lebkuchen sollte noch weich sein, wenn du ihn aus dem Ofen holst. Er wird beim Abkühlen noch fester. Wenn du ihn zu lange backst, wird er trocken – und das ist das Schlimmste, was einem Lebkuchen passieren kann.
- Die Glasur gelingt immer: Wenn die Schokolade zu dickflüssig ist, gib einen Teelöffel Kokosfett oder Butter dazu. Wenn sie zu dünn ist, lass sie etwas abkühlen oder gib ein paar Tropfen Wasser dazu. Aber Achtung: Wasser darf nicht in die heiße Schokolade kommen, sonst klumpt sie.
- Multitasking ist alles: Während der Lebkuchen im Ofen ist, kannst du schon die Schokolade für die Glasur hacken. Das spart Zeit. Und während der Kuchen abkühlt, kannst du die Küche aufräumen – so hast du später weniger Arbeit.
- Mein größter Fehler: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver unterzurühren. Der Lebkuchen war so flach wie ein Pfannkuchen! Also: Immer doppelt checken, ob alle Zutaten drin sind. Seitdem mache ich eine Liste und haké sie ab.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Du kannst es nach Herzenslust anpassen, ohne dass der Geschmack leidet. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Nuss-Lebkuchen: Gib 100 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln in den Teig. Sie geben dem Kuchen einen herrlich knackigen Biss. Ich röste die Nüsse vorher kurz in der Pfanne an – das intensiviert den Geschmack.
- Schokoladen-Lebkuchen: Für alle Schokoholics: Ersetze 50 g Mehl durch 50 g Kakao. Der Teig wird dann etwas dunkler und schmeckt noch schokoladiger. Die Zartbitterglasur passt perfekt dazu.
- Vegane Version: Ersetze die Butter durch Margarine oder Kokosöl, die Eier durch 2 EL Leinsamen-Mehl (mit 6 EL Wasser verrührt) und die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas fester, aber genauso lecker.
- Fruchtige Note: Unterhebe 100 g getrocknete Cranberries oder fein gehackte Datteln. Die Früchte geben dem Lebkuchen eine fruchtige Süße und machen ihn noch saftiger. Meine Kinder lieben diese Variante.
- Weniger süß: Reduziere den braunen Zucker auf 150 g oder ersetze ihn durch Kokosblütenzucker. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber die Gewürze kommen besser zur Geltung.
- Andere Gewürze: Probiere mal eine Mischung aus Zimt, Kardamom und einem Hauch von Cayennepfeffer. Das gibt dem Lebkuchen eine orientalische Note. Oder nimm Lebkuchengewürz für eine klassische Variante.
Servieren & Aufbewahren
Der Familien-Lebkuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Die Aromen verbinden sich dann richtig und er wird noch saftiger. Aber ehrlich? Wer kann schon so lange warten?
- Serviertemperatur: Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur. Du kannst ihn aber auch leicht angewärmt servieren – dann wird die Glasur weich und schmilzt fast auf der Zunge.
- Dazu passt: Eine Tasse heißen Glühwein, Punsch oder Milchkaffee. Oder eine Kugel Vanilleeis – der Kontrast zwischen warmem Lebkuchen und kaltem Eis ist himmlisch.
- Aufbewahrung: Bewahre den Lebkuchen in einer luftdichten Dose auf. So bleibt er bis zu 2 Wochen saftig. Wichtig: Die Dose nicht in den Kühlschrank stellen, sonst wird der Kuchen trocken. Einfach bei Zimmertemperatur lagern.
- Einfrieren: Du kannst den Lebkuchen auch einfrieren. Am besten schneidest du ihn vorher in Stücke und packst sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer eine Portion parat, wenn Besuch kommt. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen.
- Haltbarkeit: Der Lebkuchen wird mit der Zeit sogar noch besser! Die Gewürze entfalten sich, und er wird weicher. Nach 2-3 Tagen ist er am besten. Aber bei uns ist er meistens schon am ersten Abend aufgegessen.
Nährwerte & Gesundheit
Ich bin kein Ernährungswissenschaftler, aber ich achte darauf, was ich meiner Familie gebe. Dieser Lebkuchen ist ein Genussmittel, aber er hat auch ein paar gute Seiten. Honig ist ein natürlicher Energielieferant und enthält Antioxidantien. Die Zartbitterschokolade ist reich an Flavonoiden, die gut fürs Herz sind. Und die Gewürze wie Zimt und Nelken wirken entzündungshemmend.
- Pro Stück (ca. 80 g): Ungefähr 280 Kalorien, 35 g Kohlenhydrate, 12 g Fett, 4 g Eiweiß. (Die Werte können je nach Zutaten variieren.)
- Allergene: Enthält Gluten (Weizenmehl), Laktose (Milch, Butter), Eier. Für eine laktosefreie Version laktosefreie Milch und Butter verwenden.
- Meine Meinung: Ich finde, ein Stück Lebkuchen am Tag in der Adventszeit gehört einfach dazu. Es ist ein Stück Gemütlichkeit, das die Seele wärmt. Und wenn die Zutaten gut sind, ist es auch nicht ungesund. Genuss mit gutem Gewissen, sozusagen.
Fazit – Warum du diesen Lebkuchen backen musst
Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Geschichte aus dem Baumarkt und meinen vielen Testdurchgängen überzeugen. Dieser Familien-Lebkuchen vom Blech ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, die Adventszeit mit einfachen Mitteln besonders zu machen. Er ist weich, saftig, mit einer herrlichen Zartbitterglasur und schmeckt nach genau dem, was Weihnachten ausmacht: Gemütlichkeit, Familie und ein bisschen Sünde.
Probiere ihn aus, passe ihn an deinen Geschmack an und mach ihn zu deinem eigenen. Vielleicht mit mehr Nüssen, vielleicht mit Orangenschale – ganz wie du magst. Ich bin mir sicher, dass er bei dir genauso gut ankommen wird wie bei uns. Schreib mir doch in den Kommentaren, wie er dir gelungen ist! Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Ideen.
Also, ran an die Schürze und los geht’s! Der Duft von Lebkuchen in deiner Küche ist das schönste Weihnachtsgeschenk, das du dir selbst machen kannst. Versprochen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Lebkuchen auch ohne Rum backen?
Ja, absolut! Ersetze den Rum einfach durch die gleiche Menge Milch oder Orangensaft. Der Geschmack wird dann etwas milder, aber immer noch wunderbar weihnachtlich.
Warum wird mein Lebkuchen trocken?
Das passiert meistens, wenn er zu lange gebacken wird. Nimm ihn heraus, sobald die Stäbchenprobe gerade so sauber ist. Er sollte noch weich sein – er wird beim Abkühlen fester. Auch zu viel Mehl kann ihn trocken machen. Halte dich genau an die Mengenangaben.
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar empfehlenswert! Der Teig kann über Nacht im Kühlschrank durchziehen. Dann wird der Lebkuchen noch aromatischer. Lass ihn vor dem Backen aber auf Zimmertemperatur kommen, sonst wird er ungleichmäßig gebacken.
Wie bekomme ich die Glasur schön glänzend?
Das Geheimnis ist das Kokosfett. Es macht die Glasur geschmeidig und glänzend. Achte auch darauf, dass die Schokolade nicht zu heiß wird – sie sollte nur geschmolzen, nicht kochend sein. Ein Spritzer Zitronensaft oder Honig kann den Glanz noch verstärken.
Kann ich den Lebkuchen auch mit Vollkornmehl backen?
Ja, du kannst bis zu 50 % des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas kompakter und nussiger im Geschmack. Du musst dann vielleicht etwas mehr Milch hinzufügen, da Vollkornmehl mehr Flüssigkeit aufnimmt.
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Familien-Lebkuchen vom Blech: Saftig & mit Zartbitterglasur
Dieser saftige Familien-Lebkuchen vom Blech ist schnell zubereitet, bleibt tagelang weich und wird mit einer unwiderstehlichen Zartbitterglasur verfeinert. Perfekt für die Adventszeit, ohne Ausstechen und Stress.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten (plus Abkühlzeit)
- Yield: 24 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 400 g Mehl (Type 405 oder 550) (ca. 3 1/4 Tassen)
- 200 g brauner Zucker (ca. 1 Tasse)
- 250 g Honig (ca. 3/4 Tasse)
- 100 g Butter (ca. 7 Esslöffel)
- 2 Eier (Größe M)
- 200 ml Milch oder Buttermilch (ca. 3/4 Tasse + 2 Esslöffel)
- 1 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 20 g) (ca. 2 Esslöffel)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 2 Teelöffel)
- 1 Prise Salz
- 2 EL Rum oder Milch (ca. 30 ml)
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 60 % Kakao) (ca. 7 oz)
- 2 EL Kokosfett oder Butter (ca. 30 g)
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- In einer großen Rührschüssel Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Salz vermischen.
- In einem kleinen Topf Honig, Butter und braunen Zucker bei niedriger Hitze erwärmen, bis alles geschmolzen ist. Nicht kochen lassen.
- Eier, Milch (oder Buttermilch) und Rum (oder Milch) zur Honig-Butter-Mischung geben und verrühren.
- Die feuchte Mischung zu den trockenen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verrühren. Nicht zu lange rühren.
- Teig auf das vorbereitete Backblech geben und gleichmäßig verteilen (ca. 1-1,5 cm dick).
- Im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen, bis goldbraun und Stäbchenprobe sauber. Nicht zu trocken backen.
- Lebkuchen 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann mit Backpapier auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 1-2 Stunden).
- Für die Glasur: Schokolade hacken und mit Kokosfett (oder Butter) im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen, bis glatt.
- Glasur gleichmäßig auf dem ausgekühlten Lebkuchen verstreichen. Bei Zimmertemperatur aushärten lassen (ca. 30-60 Minuten).
- In Stücke schneiden und genießen.
Notes
Der Lebkuchen schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchgezogen ist. In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur bis zu 2 Wochen haltbar. Einfrieren in Stücken bis zu 3 Monate möglich.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 80 g)
- Calories: 280
- Sugar: 22
- Sodium: 100
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 2
- Protein: 4
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