Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftiger Kürbis-Marmorkuchen: Bestes Rezept mit Schokolade

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich hatte Kürbis in Kuchen immer für einen schlechten Scherz gehalten. Jahrelang. Dann stand ich an einem verregneten Dienstag im Oktober in meiner Küche und zerdrückte eine halbe Hokkaido-Frucht, die noch vom Wochenmarkt übrig war. Ehrlich gesagt wollte ich nur Platz im Kühlschrank schaffen. Aber irgendetwas in mir – vielleicht war es der Duft von Zimt, der durchs offene Fenster wehte – ließ mich den Mixer herausholen. Und dann passierte etwas völlig Unerwartetes: Mein Nachbar, der sich seit Jahren weigert, auch nur ein Stück Kürbissuppe zu probieren, stand plötzlich in der Tür. Mit einer leeren Kaffeetasse in der Hand. Und einem Stück Kürbis-Marmorkuchen auf dem Teller. „Den habe ich mir einfach genommen“, sagte er mit vollem Mund. „Der ist anders.“ Dieser Moment hat mir gezeigt: Manchmal braucht es einfach die richtige Kombination, um aus einem hartnäckigen Vorurteil eine absolute Lieblingsgeschichte zu machen. Dieser Kuchen ist genau das – ein saftiger, unwiderstehlicher Marmorkuchen, der selbst eingefleischte Kürbis-Skeptiker überzeugt.

Dieser saftige Kürbis-Marmorkuchen mit Schokolade ist nicht nur unglaublich aromatisch, sondern auch überraschend einfach zuzubereiten. Die Kombination aus süßem Kürbispüree, warmen Gewürzen und der intensiven Note von dunkler Schokolade ist einfach himmlisch. Vielleicht hast du ja auch schon einmal einen trockenen oder faden Kürbiskuchen erlebt und dich gefragt, woran das liegt. Keine Sorge – dieses Rezept ist foolproof und liefert jedes Mal ein perfektes Ergebnis. Lass uns gemeinsam in die Welt des Kürbis-Marmorkuchens eintauchen!

Warum du diesen Kürbis-Marmorkuchen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, bis es perfekt war. Und ich muss sagen, es ist etwas ganz Besonderes geworden. Hier sind die Gründe, warum du es unbedingt ausprobieren solltest:

  • Unfassbar saftig: Das Kürbispüree sorgt für eine natürliche Feuchtigkeit, die den Kuchen tagelang frisch hält. Du wirst keinen trockenen Bissen erleben.
  • Perfekte Balance: Die süßen, erdigen Noten des Kürbisses treffen auf die herbe Tiefe der Schokolade. Ein echtes Geschmackserlebnis, das nie zu süß oder zu schwer ist.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Spezialitäten. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause – sogar das Kürbispüree lässt sich leicht selbst machen oder aus dem Glas verwenden.
  • Ideal für jede Gelegenheit: Ob als herbstlicher Sonntagskuchen, für den Besuch der Schwiegereltern oder einfach zum Kaffee am Nachmittag – dieser Marmorkuchen passt immer.
  • Garantiert gelingsicher: Ich habe alle typischen Fehler durchgemacht – zu viel Mehl, zu wenig Schokolade, falsche Backzeit – damit du es nicht musst. Folge einfach der Anleitung, und du wirst jedes Mal belohnt.

Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die Technik: Ich mische das Kürbispüree nicht einfach unter, sondern hebe es erst zum Schluss unter, um die maximale Feuchtigkeit zu bewahren. Und die Schokolade? Die kommt nicht nur als Block, sondern wird geschmolzen und sorgt so für eine gleichmäßige, intensive Schokoladenschicht im Teig. Das Ergebnis ist ein Kuchen, der nach dem ersten Bissen einfach glücklich macht. Versprochen!

Was du an Zutaten brauchst

Für diesen saftigen Kürbis-Marmorkuchen mit Schokolade verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – von der Feuchtigkeit bis zur Struktur. Hier ist die vollständige Liste:

Für den Kürbisteig:

  • 250 g Kürbispüree (am besten selbst gemacht aus Hokkaido oder Butternut; aus der Dose geht auch, achte auf ungesüßtes)
  • 200 g Zucker (brauner Zucker gibt eine karamellige Note, weißer reicht auch)
  • 120 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl – kein Olivenöl, das wäre zu intensiv)
  • 3 Eier (Größe M), Zimmertemperatur
  • 1 TL Vanilleextrakt (selbst gemacht oder gekauft)
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben, wenn möglich)
  • 1/2 TL Salz

Für den Schokoladenteig:

Kürbis-Marmorkuchen preparation steps

  • 100 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao – ich empfehle Lindt oder Vivani für den besten Geschmack)
  • 50 g Butter
  • 2 EL Kakaopulver (ungesüßt, z. B. Backkakao von Dr. Oetker)
  • 2 EL Milch (oder pflanzliche Alternative)

Ein paar Tipps von mir: Wenn du das Kürbispüree selbst machst, schneide den Kürbis in Würfel und dämpfe ihn kurz in der Mikrowelle (ca. 10 Minuten) oder koche ihn weich. Dann pürieren und abkühlen lassen – das ist viel günstiger als gekauftes Püree. Für die Schokolade greife ich gerne zu einer hochwertigen Marke, weil sie den Unterschied macht. Und falls du keine Muskatnuss magst, lass sie einfach weg – der Kuchen schmeckt auch so fantastisch.

Mögliche Ersatzstoffe: Für eine glutenfreie Variante kannst du eine glutenfreie Mehlmischung verwenden (ich habe gute Erfahrungen mit der von Schär). Für eine vegane Version tauschst du die Eier gegen 3 EL Leinsamen-Mehl-Wasser (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei) und die Butter gegen Margarine. Die Schokolade sollte dann natürlich auch vegan sein.

Welches Equipment du brauchst

Keine Sorge, du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Hier ist, was ich verwende:

  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) – oder eine Springform, wenn du einen runden Kuchen möchtest
  • Zwei Rührschüsseln (eine für den Kürbisteig, eine für die Schokolade)
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchst du mehr Geduld
  • Schneebesen und Spatel (ein flexibler Silikonspatel ist Gold wert)
  • Eine kleine Schüssel für die geschmolzene Schokolade (mikrowellengeeignet oder fürs Wasserbad)
  • Backpapier zum Auslegen der Form

Mein Tipp: Wenn du keine Kastenform hast, nimm einfach eine runde Springform (20-22 cm Durchmesser). Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 5-10 Minuten. Und falls du keinen Spatel besitzt, tut es auch ein Holzlöffel – aber der Spatel ist wirklich praktisch, um den Teig gleichmäßig in der Form zu verteilen.

So gelingt dir der perfekte Kürbis-Marmorkuchen

Jetzt geht es ans Eingemachte! Folge diesen Schritten genau, und du wirst mit einem saftigen, wunderschön marmorierten Kuchen belohnt. Ich habe alle Zeiten und Tipps aus meinen eigenen Fehlversuchen eingebaut – versprochen, es wird klappen!

  1. Backofen vorheizen und Form vorbereiten: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie gut ein. Ich verwende immer etwas Butter und dann Mehl – das verhindert ein Ankleben zuverlässig.
  2. Kürbisteig zubereiten: In einer großen Schüssel das Kürbispüree, den Zucker, das Öl, die Eier und den Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät etwa 2 Minuten lang cremig rühren. In einer zweiten Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Muskatnuss und Salz vermischen. Dann die trockenen Zutaten nach und nach zur Kürbismischung geben und nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Nicht übermixen – sonst wird der Kuchen zäh! Der Teig sollte dick und cremig sein.
  3. Schokoladenschmelze vorbereiten: Hacke die Schokolade grob und gib sie zusammen mit der Butter in eine kleine mikrowellengeeignete Schüssel. Erhitze sie in 30-Sekunden-Intervallen bei mittlerer Leistung (600 Watt), bis alles geschmolzen ist. Zwischendurch umrühren. Alternativ geht es im Wasserbad: Schüssel über einen Topf mit köchelndem Wasser hängen, aber darauf achten, dass kein Wasser in die Schokolade kommt. Dann Kakaopulver und Milch unterrühren, bis eine glatte, glänzende Masse entsteht.
  4. Teig teilen und einfärben: Gib etwa ein Drittel des Kürbisteigs in eine separate Schüssel. Gieße die geschmolzene Schokoladenmischung dazu und verrühre alles gut, bis ein dunkler, schokoladiger Teig entsteht. Jetzt hast du zwei Teige: einen hellen Kürbisteig und einen dunklen Schokoladenteig.
  5. Schichten und Marmorieren: Fülle abwechselnd Löffel des hellen und des dunklen Teigs in die vorbereitete Form. Ich starte immer mit einer Schicht Kürbisteig, dann Schokoladenteig, dann wieder Kürbisteig – etwa drei bis vier Schichten. Zum Schluss nimmst du eine Gabel oder ein Messer und ziehst vorsichtig spiralförmige Linien durch den Teig. Das erzeugt das typische Marmormuster. Aber Vorsicht: Nicht zu viel rühren, sonst vermischen sich die Farben zu einem einheitlichen Grau-Braun.
  6. Backen: Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen und backe den Kuchen für 50-60 Minuten. Nach 45 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens – wenn es sauber herauskommt, ist er fertig. Wenn noch feuchter Teig dran hängt, lass ihn noch 5-10 Minuten weiterbacken. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und leicht eingerissen aussehen – das ist normal und sogar erwünscht.
  7. Abkühlen lassen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten in der Form ruhen. Dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass ihn vollständig auskühlen. Das dauert etwa 1-2 Stunden. Geduld ist hier wichtig – wenn du ihn zu früh anschneidest, kann er noch krümeln.

Mein persönlicher Tipp: Wenn du siehst, dass die Oberfläche zu schnell bräunt, decke den Kuchen nach 30 Minuten locker mit Alufolie ab. Das verhindert, dass er verbrennt, während die Mitte noch backt. Und noch etwas: Der Kuchen riecht himmlisch, aber widerstehe der Versuchung, ihn sofort zu essen – er schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn sich die Aromen richtig verbunden haben.

Meine besten Tipps für den Kürbis-Marmorkuchen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, damit du sie nicht wiederholen musst:

  • Die richtige Kürbissorte: Hokkaido oder Butternut sind ideal, weil sie wenig Wasser enthalten und ein süßes, nussiges Aroma haben. Vermeide Wassermelonenkürbisse – die machen den Teig zu wässrig.
  • Nicht übermixen: Das ist der häufigste Fehler bei Marmorkuchen. Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hör auf zu rühren. Sonst wird der Kuchen zäh und trocken. Ich habe das einmal gemacht und das Ergebnis war eine tragische, gummiartige Angelegenheit.
  • Zimmertemperatur ist wichtig: Eier und Kürbispüree sollten nicht kalt sein. Nimm sie mindestens 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank. Kalte Zutaten können den Teig klumpig machen und die Backzeit verlängern.
  • Die Marmorierung nicht übertreiben: Ich war anfangs zu eifrig mit der Gabel und habe alles zu einer braunen Masse vermischt. Zwei bis drei sanfte Züge reichen völlig aus, um ein schönes Muster zu erzeugen.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Mein alter Ofen hat 55 Minuten gebraucht, mein neuer nur 45. Mach die Stäbchenprobe lieber früher als zu spät – ein trockener Kuchen ist schwer zu retten.

Multitasking-Tipp: Während der Kuchen backt, kannst du schon das Geschirr wegräumen oder die Zutaten für ein Topping vorbereiten. Ich mache oft einen einfachen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft – das gibt eine frische Note und sieht hübsch aus.

Variationen, die du unbedingt probieren solltest

Dieses Rezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind einige meiner Lieblingsvarianten:

  • Mit Nüssen: Füge 100 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zum Kürbisteig hinzu. Sie geben einen herrlichen Crunch und passen perfekt zu den herbstlichen Aromen.
  • Vegan und laktosefrei: Ersetze die Eier durch 3 EL Apfelmus (oder Leinsamen-Eier) und die Butter durch vegane Margarine. Die Schokolade sollte natürlich vegan sein. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.
  • Schokoladen-Kürbis-Cupcakes: Fülle den Teig in Muffinförmchen und backe sie nur 20-25 Minuten. Perfekt für Partys oder als kleines Mitbringsel.
  • Mit Gewürzen spielen: Statt Zimt und Muskatnuss kannst du auch Lebkuchengewürz, Kardamom oder eine Prise Cayennepfeffer verwenden. Das gibt dem Kuchen eine ganz eigene Note. Ich habe einmal eine Prise Chili dazugegeben – das war ein voller Erfolg bei meinen Freunden.
  • Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung und gib 1 TL Xanthan dazu, um die Bindung zu verbessern. Der Kuchen wird etwas bröseliger, aber immer noch saftig.

Eine persönliche Variation: Letzten Herbst habe ich eine Handvoll getrockneter Cranberries unter den Teig gemischt. Die säuerlichen Früchte waren ein toller Kontrast zur süßen Schokolade – das mache ich jetzt jedes Jahr wieder.

So servierst und lagerst du den Kuchen richtig

Der Kuchen schmeckt warm und kalt – aber ich habe meine Vorlieben:

Servieren: Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur. Du kannst ihn mit Puderzucker bestäuben oder mit einem Schokoladenguss überziehen. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu – das ist der absolute Hit! Für besondere Anlässe garniere ich den Kuchen mit gehackten Pistazien oder essbaren Blüten. Sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch.

Aufbewahrung: Wickle den Kuchen in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine luftdichte Dose. Im Kühlschrank hält er sich bis zu 5 Tage – aber ehrlich gesagt, bei uns ist er meistens nach 2 Tagen weg. Du kannst ihn auch einfrieren: In Scheiben geschnitten und gut verpackt hält er sich bis zu 3 Monate. Einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Reheat-Tipp: Wenn du ihn warm magst, lege eine Scheibe für 10-15 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst wird er trocken. Oder backe ihn im Ofen bei 150 °C für 5 Minuten – das gibt eine fast wie frisch gebackene Konsistenz.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit: Am zweiten Tag schmeckt der Kürbis-Marmorkuchen noch intensiver und die Schokolade kommt besser zur Geltung. Also keine Sorge, wenn er nicht am ersten Tag aufgegessen wird – er wird nur besser!

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Ja, es ist ein Kuchen – aber er hat auch einige positive Seiten. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Fett: 16 g
  • Kohlenhydrate: 40 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Warum Kürbis gut für dich ist: Kürbis ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Er enthält auch Vitamin C, Kalium und Antioxidantien. Die dunkle Schokolade liefert Flavonoide, die entzündungshemmend wirken können. Also – ein Stück Kuchen ist nicht nur Genuss, sondern auch ein kleiner Gesundheitsbooster.

Allergenhinweise: Enthält Gluten, Eier, Milchprodukte und Schokolade (kann Spuren von Nüssen enthalten). Für Allergiker gibt es die oben genannten veganen und glutenfreien Alternativen.

Ich persönlich finde, dass ein Stück dieses Kuchens am Nachmittag viel besser ist als ein industriell gefertigter Snack. Es ist bewusster Genuss – und das tut der Seele gut.

Fazit: Warum du diesen Kuchen backen musst

Dieser saftige Kürbis-Marmorkuchen mit Schokolade ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Revolution in der Kuchenwelt. Er beweist, dass Kürbis und Schokolade perfekt harmonieren, wenn man sie richtig kombiniert. Er ist einfach zuzubereiten, verwendet alltägliche Zutaten und liefert jedes Mal ein beeindruckendes Ergebnis.

Ich liebe es, wie der Duft von Zimt und Schokolade durch die Küche zieht, während der Kuchen backt. Und ich liebe es, die Gesichter der Leute zu sehen, wenn sie den ersten Bissen nehmen – dieses überraschte Lächeln, wenn sie merken, dass Kürbis in einem Kuchen einfach fantastisch sein kann.

Also, worauf wartest du? Schnapp dir einen Kürbis, hol die Schokolade raus und leg los! Ich bin gespannt, wie er dir schmeckt. Hinterlasse gerne einen Kommentar unten – erzähl mir von deinen Variationen, deinen Erfolgen oder auch deinen Herausforderungen. Und wenn du ein Foto machst, tagge mich auf Instagram – ich würde mich riesig freuen!

Bis zum nächsten Mal und happy baking!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch buttrigen Kürbis verwenden?

Ja, Butternut-Kürbis ist ideal, weil er wenig Wasser hat und sehr süß ist. Hokkaido geht auch, aber du musst ihn vorher schälen, wenn du die Schale nicht magst.

Muss ich den Kuchen unbedingt mit Schokolade machen?

Nein, du kannst die Schokolade weglassen und einen reinen Kürbiskuchen backen. Dann erhöhe die Menge des Kürbispürees auf 350 g und füge 50 g mehr Mehl hinzu. Der Kuchen wird dann etwas milder, aber immer noch lecker.

Warum ist mein Kuchen innen noch feucht?

Das kann passieren, wenn der Ofen zu heiß ist oder die Backzeit zu kurz war. Mach immer die Stäbchenprobe – wenn sie feucht ist, backe 5-10 Minuten länger. Auch zu viel Kürbispüree kann die Ursache sein. Achte darauf, dass das Püree nicht zu wässrig ist.

Kann ich den Kuchen auch ohne Ei backen?

Ja, wie oben beschrieben: Ersetze jedes Ei durch 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser oder 3 EL Apfelmus. Der Kuchen wird etwas dichter, aber bleibt saftig. Für eine vegane Variante funktioniert das perfekt.

Wie bekomme ich ein schönes Marmormuster?

Das Geheimnis ist: Nicht zu viel rühren! Gib abwechselnd Löffel des hellen und dunklen Teigs in die Form und ziehe dann mit einer Gabel vorsichtig 2-3 Spiralen durch den Teig. Wenn du zu viel mischst, wird alles grau. Weniger ist hier mehr.

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Kürbis-Marmorkuchen recipe

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Saftiger Kürbis-Marmorkuchen: Bestes Rezept mit Schokolade

Dieser saftige Kürbis-Marmorkuchen mit Schokolade ist unglaublich aromatisch und überraschend einfach zuzubereiten. Die Kombination aus süßem Kürbispüree, warmen Gewürzen und intensiver dunkler Schokolade ist himmlisch und überzeugt selbst eingefleischte Kürbis-Skeptiker.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Kürbispüree (selbst gemacht aus Hokkaido oder Butternut, oder ungesüßtes aus der Dose)
  • 200 g Zucker (brauner Zucker bevorzugt)
  • 120 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
  • 3 Eier (Größe M), Zimmertemperatur
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 2 TL Zimt
  • 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao)
  • 50 g Butter
  • 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 2 EL Milch (oder pflanzliche Alternative)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm Länge) mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. In einer großen Schüssel Kürbispüree, Zucker, Öl, Eier und Vanilleextrakt mit dem Handrührgerät etwa 2 Minuten cremig rühren.
  3. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Muskatnuss und Salz vermischen. Die trockenen Zutaten nach und nach zur Kürbismischung geben und nur so lange rühren, bis alles gerade verbunden ist. Nicht übermixen.
  4. Schokolade grob hacken und mit Butter in einer mikrowellengeeigneten Schüssel in 30-Sekunden-Intervallen bei mittlerer Leistung schmelzen. Kakaopulver und Milch unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
  5. Etwa ein Drittel des Kürbisteigs in eine separate Schüssel geben und die geschmolzene Schokoladenmischung unterrühren, bis ein dunkler Schokoladenteig entsteht.
  6. Abwechselnd Löffel des hellen und des dunklen Teigs in die vorbereitete Form füllen (ca. 3-4 Schichten). Mit einer Gabel oder einem Messer vorsichtig spiralförmige Linien durch den Teig ziehen, um ein Marmormuster zu erzeugen. Nicht zu viel rühren.
  7. Im vorgeheizten Ofen 50-60 Minuten backen. Nach 45 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – wenn es sauber herauskommt, ist der Kuchen fertig. Bei Bedarf 5-10 Minuten länger backen.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 1-2 Stunden).

Notes

Für ein schönes Marmormuster nicht zu viel rühren. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, nach 30 Minuten locker mit Alufolie abdecken. Der Kuchen schmeckt am nächsten Tag noch besser. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Mehlmischung und 1 TL Xanthan verwenden. Für eine vegane Version Eier durch 3 EL Leinsamen-Mehl-Wasser (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei) und Butter durch Margarine ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 22
  • Sodium: 200
  • Fat: 16
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 40
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Kürbis-Marmorkuchen, Marmorkuchen mit Kürbis, saftiger Kürbiskuchen, Kürbis-Schokoladen-Kuchen, Herbstkuchen, Kürbisrezept, Marmorkuchen Rezept

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