Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Einfache Zimt-Mandel-Kekse: Perfekt zum Einfrieren

Fertig in 45 Minuten
Portionen 30 Kekse
Schwierigkeitsgrad Easy

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Es gab einmal eine kleine Bäckerei in der Seitenstraße neben meiner alten Wohnung, die hieß „Goldene Krume”. Die machten die besten Zimt-Mandel-Kekse, die ich je gegessen hatte. Knusprig, buttrig, mit genau der richtigen Menge Zimt und diesen kleinen, süßen Mandelstückchen, die auf der Zunge zergingen. Als die Bäckerei vor zwei Jahren schließen musste – der Bäcker ging in Rente – war ich untröstlich. Ich meine, ich hatte wirklich ein Problem. Ich habe wochenlang versucht, diese Kekse zu Hause nachzubacken. Nach etwa sechs Versuchen – der erste war viel zu trocken, der zweite schmeckte nur nach Mehl – habe ich es endlich geknackt. Und wisst ihr was? Dieses Rezept ist nicht nur genauso gut, es ist sogar noch einfacher und perfekt zum Einfrieren. Ich backe jetzt immer eine doppelte Portion, damit ich nie wieder ohne dastehen muss. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses eine Gebäck, das einfach nach Zuhause schmeckt? Genau das sind diese Kekse für mich.

Warum ihr diese einfachen Zimt-Mandel-Kekse lieben werdet

Diese Kekse sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Sie sind eine kleine Offenbarung in der hektischen Vorweihnachtszeit oder einfach für den gemütlichen Sonntagnachmittag. Lasst mich euch sagen, warum sie so besonders sind:

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in unter 15 Minuten zusammengerührt. Keine stundenlange Kühlzeit, keine komplizierten Techniken. Einfach alles in eine Schüssel und los.
  • Einfache Zutaten: Ihr habt garantiert die meisten Zutaten schon zu Hause. Butter, Zucker, Mehl, Mandeln und Zimt – das wars im Grunde. Kein exotisches Superfood, keine teuren Spezialitäten.
  • Perfekt zum Einfrieren: Das ist der eigentliche Star dieses Rezepts. Ihr könnt den Teig einfrieren oder die fertigen Kekse. Beides funktioniert fantastisch. So habt ihr immer frische Kekse parat, wenn unerwartet Besuch kommt oder einfach die Lust auf etwas Süßes zuschlägt.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe diese Kekse schon zu Geburtstagen, Weihnachtsfeiern und einfach so mitgebracht. Sie sind immer als erstes weg. Kinder lieben sie, Erwachsene auch. Ehrlich, ich habe noch nie jemanden getroffen, der sie nicht mochte.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, knackigen Mandeln und dem warmen, süßen Zimt ist einfach unschlagbar. Das ist der Geschmack von Gemütlichkeit, von einer Tasse Tee auf dem Sofa, von einem guten Buch.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu süß, nicht zu trocken, genau richtig knusprig. Ich habe die Mengen so lange angepasst, bis jeder Bissen einfach perfekt war. Es ist nicht nur eine weitere Version von Zimtkeksen – es ist die beste Version, die ich kenne. Und ich habe viele getestet, glaubt mir.

Welche Zutaten ihr für die Zimt-Mandel-Kekse braucht

Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie diesen unvergleichlichen Geschmack. Hier ist, was ihr braucht:

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter: Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht geschmolzen. Das ist der Schlüssel zu einem luftigen Teig. Ich nehme am liebsten die von Weihenstephan oder Meggle, weil sie einen besonders feinen, buttrigen Geschmack hat. (Tipp: Nehmt die Butter eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.)
  • 120 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig zarter als normaler Zucker. Er löst sich einfach besser auf. Ihr könnt auch feinen Backzucker nehmen, aber Puderzucker ist wirklich ideal.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Selbst gemacht oder gekauft – beides geht. Der Vanillezucker rundet den Geschmack wunderbar ab. (Ich mische manchmal das Mark einer halben Vanilleschote unter – das ist der absolute Luxus!)
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch in süßen Keksen, aber das Salz ist essentiell. Es hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor und verhindert, dass die Kekse zu süß schmecken.
  • 280 g Weizenmehl (Type 405): Das ist das klassische Keksmehl. Es sorgt für die richtige Konsistenz. Wer mag, kann auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, das gibt einen leicht nussigen Geschmack.

Für die Zimt-Mandel-Mischung:

Einfache Zimt-Mandel-Kekse preparation steps

  • 150 g gemahlene Mandeln: Die gemahlenen Mandeln geben den Keksen eine wunderbar mürbe Textur und einen feinen, nussigen Geschmack. Achtet darauf, dass sie nicht zu alt sind – ranzige Mandeln verderben den ganzen Keks.
  • 100 g gehackte Mandeln: Hier kommt der Crunch! Die gehackten Mandeln sorgen für das gewisse Extra. Ihr könnt sie auch grob mit dem Messer hacken, wenn ihr größere Stücke mögt. Ich röste sie manchmal kurz in einer Pfanne ohne Fett an – das intensiviert den Geschmack enorm.
  • 2 TL gemahlener Zimt: Zimt ist natürlich die Hauptgeschmacksrichtung. Nehmt einen guten, aromatischen Zimt – Ceylon-Zimt ist milder und feiner als Cassia-Zimt. Ich verwende am liebsten Kotányi oder Fuchs für ein intensives Aroma.
  • 1 EL Milch (optional): Falls der Teig zu trocken sein sollte, gebt einfach einen Esslöffel Milch dazu. Das passiert manchmal, wenn die Eier sehr klein sind oder das Mehl sehr trocken.

Zum Bestreuen:

  • Puderzucker oder Zimt-Zucker-Mischung: Nach dem Backen werden die Kekse noch warm in Puderzucker gewälzt oder mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreut. Das gibt ihnen den letzten Schliff und eine hübsche, weiße Schicht.

Welche Küchenausrüstung ihr benötigt

Ihr braucht keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diese einfachen Zimt-Mandel-Kekse. Die meisten Dinge habt ihr sicher schon in eurer Küche. Hier ist, was wirklich hilfreich ist:

  • Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, einfach eine Schüssel, in der ihr gut arbeiten könnt. Ich habe eine alte, blaue Keramikschüssel von meiner Oma – die ist perfekt.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Mit der Hand geht es auch, aber ein Rührgerät macht die Butter-Puderzucker-Creme viel luftiger. Ich benutze mein altes Bosch Handrührgerät, das seit zehn Jahren treu seinen Dienst tut.
  • Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier ist ein Muss, damit nichts kleben bleibt. Ich habe immer eine Rolle im Schrank.
  • Ein Teelöffel oder ein kleiner Keksportionierer: Für gleichmäßige Kekse. Ein Portionierer ist eine super Anschaffung – die Kekse sehen dann alle gleich aus und backen gleichmäßig.
  • Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der Kekse. Wenn ihr sie auf dem Blech lasst, werden sie unten weich. Ein Gitter sorgt für knusprige Kekse.
  • Ein Gefrierbeutel oder eine Dose fürs Gefrierfach: Ihr wollt die Kekse ja einfrieren, oder? Ich nehme einfach wiederverschließbare Gefrierbeutel von Toppits oder eine alte Plastikdose.

So gelingen die perfekten Zimt-Mandel-Kekse Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet wunderbare Kekse bekommen. Ich habe alle meine kleinen Tricks und Fehler, die ich gemacht habe, mit eingebaut, damit es bei euch gleich beim ersten Mal klappt.

  1. Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten: Heizt den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist die erste wichtige Sache: Der Ofen muss wirklich heiß sein, bevor der Teig reinkommt. Sonst verlaufen die Kekse.
  2. Butter und Zucker schaumig schlagen: Gebt die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Schlagt alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis die Masse hell und luftig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Das ist der Moment, in dem die Luft in den Teig kommt – die macht die Kekse später zart. Ich habe einmal versucht, das mit kalter Butter zu machen – glaubt mir, das war eine Katastrophe. Die Butter muss wirklich weich sein!
  3. Die trockenen Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Mandeln, die gehackten Mandeln, den Zimt und das Salz vermischen. Einfach mit einem Löffel gut durchrühren, damit sich alles gleichmäßig verteilt.
  4. Alles zusammenfügen: Gebt die Mehl-Mandel-Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Creme. Rührt alles auf niedriger Stufe oder mit einem Holzlöffel unter, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören. Sonst werden die Kekse zäh. Falls der Teig zu trocken erscheint und nicht zusammenklebt, gebt einen Esslöffel Milch dazu. Das ist mir beim ersten Mal passiert – ich dachte, ich hätte was falsch gemacht, aber ein Schluck Milch hat alles gerettet.
  5. Kekse formen: Nun kommt der lustige Teil. Mit den Händen walnussgroße Teigkugeln formen. Ich nehme immer etwa einen gehäuften Teelöffel voll Teig. Die Kugeln sollten schön rund und glatt sein. Legt sie mit etwas Abstand (ca. 3-4 cm) auf das vorbereitete Backblech. Drückt sie dann mit der Gabel oder den Fingern leicht flach. Die Kekse gehen nicht extrem auseinander, aber etwas Platz sollten sie schon haben.
  6. Backen: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backt die Kekse für 12-15 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein – aber in der Mitte noch hell. Sie sehen nach dem Backen noch etwas weich aus, das ist normal. Sie werden beim Abkühlen fester. Mein größter Fehler am Anfang? Ich habe sie zu lange gebacken, weil ich dachte, sie müssen knusprig aus dem Ofen kommen. Tun sie nicht! Holt sie raus, wenn sie noch weich aussehen.
  7. Wälzen in Puderzucker: Das ist der wichtigste Schritt für den typischen Look! Lasst die Kekse genau 2 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann, während sie noch warm sind, wälzt ihr sie vorsichtig in einer Schüssel mit Puderzucker. Wenn ihr sie zu früh wälzt, zerfallen sie. Wenn ihr zu lange wartet, bleibt der Zucker nicht haften. Zwei Minuten sind der perfekte Moment! Legt sie anschließend zum vollständigen Abkühlen auf ein Kuchengitter.
  8. Auskühlen lassen: Lasst die Kekse auf dem Gitter komplett auskühlen. Erst dann sind sie wirklich fest und haben die perfekte Konsistenz. Das dauert etwa 20-30 Minuten. In dieser Zeit dürft ihr sie nicht anfassen – so schwer das auch fällt!

Meine besten Tipps und Tricks für die Zimt-Mandel-Kekse

Im Laufe der Jahre habe ich einiges gelernt – oft durch Trial and Error. Hier sind meine besten Geheimnisse, damit eure Kekse jedes Mal perfekt werden:

  • Die Butter muss Zimmertemperatur haben: Das ist der absolute Game-Changer. Kalte Butter lässt sich nicht schaumig schlagen, und der Teig wird klumpig. Plant das einfach ein – nehmt die Butter eine Stunde vorher raus. Ich habe sie schon in der Mikrowelle erwärmt – das ist ein riskantes Spiel. Lieber Geduld haben!
  • Nicht zu lange kneten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, aufhören zu rühren. Wenn ihr den Teig zu lange bearbeitet, entwickelt sich das Gluten im Mehl, und die Kekse werden hart und zäh. Sie sollen ja zart und mürbe sein.
  • Der Zwei-Minuten-Trick beim Wälzen: Wie schon gesagt – genau zwei Minuten nach dem Backen die Kekse in Puderzucker wälzen. Stellt einen Timer! Ich habe das einmal verpasst, und die Kekse waren danach nur halb so schön. Der warme Keks schmilzt den Zucker leicht an, sodass eine feine, süße Schicht entsteht.
  • Gleichmäßige Größe: Verwendet einen Keksportionierer oder einen Teelöffel, um alle Kekse gleich groß zu machen. Dann backen sie auch gleichmäßig. Kleine Kekse sind schneller fertig als große – das führt sonst zu verbrannten und rohen Keksen auf einem Blech.
  • Das Blech abkühlen lassen: Wenn ihr mehrere Bleche hintereinander backt, lasst das Blech zwischen den Durchgängen kurz abkühlen. Wenn ihr den Teig auf ein heißes Blech setzt, verlaufen die Kekse sofort. Einfach das Blech kurz unter kaltes Wasser halten und trockenwischen – das hilft.

Variationen und Abwandlungen der Zimt-Mandel-Kekse

Das Grundrezept ist schon fantastisch, aber manchmal hat man ja Lust auf etwas Neues. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren:

  • Schoko-Zimt-Kekse: Für alle Schokoholics! Ersetzt einfach 50 g der gehackten Mandeln durch 50 g gehackte Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao). Die Schokolade schmilzt beim Backen leicht und gibt den Keksen wunderbare Schokostückchen. Einfach himmlisch!
  • Vegane Variante: Das geht ganz einfach! Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die fürs Backen geeignet ist, wie die von Alsan). Für den Vanillezucker nehmt ihr einfach Vanillezucker, der nicht auf Milchzuckerbasis hergestellt ist. Die Kekse werden genauso lecker und mürbe.
  • Glutenfreie Zimt-Mandel-Kekse: Verwendet statt Weizenmehl eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schaer oder Bauck Hof). Achtet darauf, dass die Mischung einen Bindemittel wie Guarkernmehl oder Xanthan enthält. Die Kekse werden etwas bröseliger, aber genauso lecker!
  • Orangen-Zimt-Kekse: Ein Hauch von Weihnachten! Gebt zur Mehlmischung den Abrieb einer halben Bio-Orange. Das Orangenaroma passt fantastisch zum Zimt und den Mandeln. Riecht schon beim Backen unglaublich gut.
  • Kokos-Mandel-Kekse: Ersetzt die Hälfte der gehackten Mandeln (also 50 g) durch Kokosraspeln. Das gibt den Keksen eine leicht tropische Note und eine noch knusprigere Textur. Ich liebe diese Variante im Sommer!

Serviervorschläge und Aufbewahrung der Kekse

Diese Kekse sind wahre Alleskönner. Sie schmecken zu fast jeder Gelegenheit und lassen sich wunderbar aufbewahren.

Servieren: Am besten schmecken die Kekse bei Zimmertemperatur. Holt sie einfach 10-15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank oder Gefrierfach. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, einem Glas Milch oder einem warmen Kakao. Ich serviere sie gerne auf einem schönen Teller oder in einer alten Keksdose. Sie sind auch ein tolles Mitbringsel, wenn man zu Besuch eingeladen ist – einfach in ein Glasgefäß oder eine hübsche Tüte packen.

Aufbewahrung bei Raumtemperatur: In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse bei Raumtemperatur etwa 2-3 Wochen. Allerdings werden sie mit der Zeit etwas weicher. Wenn ihr sie lieber knusprig mögt, bewahrt sie lieber im Kühlschrank auf. Ich habe festgestellt, dass sie in einer Blechdose am besten bleiben – Plastikdosen machen sie manchmal etwas feucht.

Einfrieren – die beste Methode: Hier kommt der Star des Rezepts! Ihr habt zwei Möglichkeiten:

  • Rohen Teig einfrieren: Formt den Teig zu einer Rolle (wie bei Plätzchenteig), wickelt sie in Frischhaltefolie und legt sie ins Gefrierfach. So hält sich der Teig bis zu 3 Monate. Wenn ihr backen wollt, schneidet einfach Scheiben ab und backt sie – die Backzeit verlängert sich dann um etwa 2-3 Minuten.
  • Fertige Kekse einfrieren: Lasst die gebackenen Kekse vollständig auskühlen. Dann schichtet sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose – mit Backpapier zwischen den Lagen, damit sie nicht zusammenkleben. So halten sie sich bis zu 6 Monate! Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Gitter legen – nach 20 Minuten sind sie wie frisch gebacken. Ich habe immer einen Vorrat im Gefrierfach – für den Fall der Fälle, versteht sich.

Reheating: Wenn ihr die Kekse aus dem Gefrierfach genießen wollt, müsst ihr sie nicht extra aufwärmen. Einfach auftauen lassen und genießen. Wer sie lieber warm mag, kann sie für 3-4 Minuten bei 150 °C im Ofen aufbacken. Aber Vorsicht – sie werden dann sehr weich und bröselig. Am besten schmecken sie wirklich bei Zimmertemperatur.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Kekse sind natürlich kein Diätessen, aber ein kleiner Genuss zwischendurch ist völlig in Ordnung. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei etwa 30 Keksen pro Rezept):

Nährwert Pro Keks
Kalorien ca. 110 kcal
Fett ca. 7 g
davon gesättigte Fettsäuren ca. 3 g
Kohlenhydrate ca. 10 g
davon Zucker ca. 5 g
Eiweiß ca. 2 g
Ballaststoffe ca. 1 g

Die Mandeln sind übrigens nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund! Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Das ist gut fürs Herz und die Nerven. Der Zimt wiederum kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Also, ein Keks am Tag ist nicht nur ein Genuss, sondern auch ein kleiner Gesundheitsboost – zumindest rede ich mir das immer ein! Wenn ihr auf eure Kalorien achtet, könnt ihr den Puderzucker weglassen oder durch einen kalorienfreien Süßstoff ersetzen. Aber ehrlich – ein Zimt-Mandel-Keks ohne die süße Puderzuckerschicht ist nur halb so schön.

Häufig gestellte Fragen zu den Zimt-Mandel-Keksen

Kann ich auch andere Nüsse verwenden?

Ja, absolut! Walnüsse, Haselnüsse oder Pekannüsse passen auch wunderbar. Achtet nur darauf, dass ihr sie vorher hackt, damit sie nicht zu grob sind. Haselnüsse geben ein besonders feines, nussiges Aroma.

Warum sind meine Kekse zu hart geworden?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder die Kekse zu lange im Ofen waren. Denkt daran: Sie sehen nach dem Backen noch weich aus! Holt sie raus, wenn die Ränder gerade anfangen, goldbraun zu werden. Auch zu viel Mehl kann die Kekse hart machen – also genau abmessen.

Kann ich den Teig auch ohne Ei machen?

Dieses Rezept kommt ganz ohne Ei aus – das ist das Schöne daran! Die Butter und die Mandeln binden den Teig perfekt. Deshalb sind diese Kekse auch so einfach und schnell gemacht.

Wie lange halten sich die Kekse im Gefrierfach?

Wenn ihr sie richtig verpackt – also luftdicht in einem Gefrierbeutel oder einer Dose – halten sich die Kekse bis zu 6 Monate. Der Teig hält sich etwa 3 Monate. Ich beschrifte immer meine Beutel mit Datum und Inhalt, sonst finde ich mich im Gefrierfach nicht mehr zurecht.

Kann ich die Kekse auch ohne Puderzucker machen?

Klar, das ist Geschmackssache. Die Kekse schmecken auch ohne die Zuckerhülle sehr gut. Sie sind dann aber weniger süß und haben nicht diesen typischen, weißen Look. Ihr könnt sie auch einfach mit etwas Zimt bestreuen, bevor sie in den Ofen kommen.

Fazit: Diese Kekse müsst ihr einfach backen

Diese einfachen Zimt-Mandel-Kekse sind für mich der Inbegriff von Wohlfühl-Backen. Sie sind unkompliziert, unglaublich lecker und retten einen in jeder Situation – ob für den überraschenden Besuch, die Kaffeetafel oder einfach nur, weil man sich selbst eine Freude machen will. Das Tolle ist, dass sie durch das Einfrieren immer griffbereit sind. Ich backe sie jetzt oft am Wochenende in großen Mengen und habe dann wochenlang etwas davon. Es ist ein bisschen so, als hätte ich meine eigene kleine Bäckerei zu Hause – nur ohne den frühen Aufstehen und das Mehl überall in der Küche.

Ich ermutige euch, dieses Rezept auszuprobieren und es nach eurem Geschmack anzupassen. Vielleicht mögt ihr ja mehr Zimt? Oder ihr probiert die Schoko-Variante? Das Schöne am Backen ist, dass man immer experimentieren kann. Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie sie euch gelungen sind und welche Variation ihr am liebsten mögt. Ich freue mich riesig auf eure Rückmeldungen! Und denkt dran: Ein Keks am Tag hält den Alltag in Schach. Also, ran an die Rührschüsseln und viel Spaß beim Backen!

Pin This Recipe!

Einfache Zimt-Mandel-Kekse recipe

Print

Einfache Zimt-Mandel-Kekse: Perfekt zum Einfrieren

Diese einfachen Zimt-Mandel-Kekse sind knusprig, buttrig und mit genau der richtigen Menge Zimt und Mandelstückchen. Sie sind schnell zubereitet, perfekt zum Einfrieren und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 30 Kekse 1x
  • Category: Kekse / Plätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 120 g Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 280 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 2 TL gemahlener Zimt
  • 1 EL Milch (optional)
  • Puderzucker oder Zimt-Zucker-Mischung zum Bestreuen

Instructions

  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (155 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 3-4 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und luftig ist.
  3. In einer separaten Schüssel das Mehl, die gemahlenen Mandeln, die gehackten Mandeln, den Zimt und das Salz vermischen.
  4. Die Mehl-Mandel-Mischung nach und nach zur Butter-Zucker-Creme geben und auf niedriger Stufe oder mit einem Holzlöffel unterrühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbindet. Nicht zu lange rühren. Falls der Teig zu trocken erscheint, einen Esslöffel Milch dazugeben.
  5. Mit den Händen walnussgroße Teigkugeln formen (etwa einen gehäuften Teelöffel voll Teig) und mit etwas Abstand (ca. 3-4 cm) auf das vorbereitete Backblech legen. Mit einer Gabel oder den Fingern leicht flach drücken.
  6. Das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und die Kekse 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell ist.
  7. Die Kekse genau 2 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann während sie noch warm vorsichtig in einer Schüssel mit Puderzucker wälzen.
  8. Die Kekse auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen (etwa 20-30 Minuten).

Notes

Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Kekse hart. Der Zwei-Minuten-Trick beim Wälzen in Puderzucker ist entscheidend. Für gleichmäßige Kekse einen Keksportionierer verwenden. Das Blech zwischen den Backdurchgängen abkühlen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 110
  • Sugar: 5
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Zimt-Mandel-Kekse, einfache Kekse, Kekse zum Einfrieren, Weihnachtskekse, Mürbeteigkekse

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating