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Meine Nachbarin Frau Schuster machte keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstag im November kurz vorbeigekommen, um ihren alten Handmixer auszuleihen, und der Duft von Zimt und Nelken traf mich, bevor ich überhaupt die Türschwelle überquert hatte. Sie stand in ihrer gemütlichen Küche, ein paar Schürzenflecken auf der Bluse, und formte kleine Sterne aus einer braunen, klebrigen Masse. „Ach, das ist nur ein schnelles Rezept für die Adventszeit”, winkte sie ab, als ich völlig perplex auf ihre Kreationen starrte. Kein Backofen war an, keine Hektik, keine Sauerei. Sie drückte mir einfach einen Stern in die Hand, und der erste Biss war eine Offenbarung – würzig, süß, mit einer weichen Textur, die an klassische Lebkuchen erinnerte, aber irgendwie noch besser schmeckte. Ich stand da, mit ihrem Mixer unter dem Arm, und wusste sofort, dass ich dieses Rezept für einfache Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen haben musste. Sie zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Die mach ich jedes Jahr, die sind in 20 Minuten fertig.” Ehrlich, in dem Moment fühlte ich mich, als hätte ich einen kulinarischen Schatz gefunden. Vielleicht kennst du das ja – wenn etwas so unerwartet gut ist, dass es dich völlig umhaut. Seitdem backe ich (oder besser: knete) diese Sterne jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit, und sie sind immer das Erste, was auf dem Plätzchenteller verschwindet.
Warum du diese einfachen Lebkuchen-Zimtsterne lieben wirst
Diese No-Bake-Lebkuchen-Zimtsterne sind nicht nur unglaublich lecker – sie retten dich in der stressigen Vorweihnachtszeit. Ich habe dieses Rezept in den letzten drei Jahren bestimmt ein Dutzend Mal getestet und verfeinert, bis es perfekt war. Und weißt du was? Es funktioniert jedes Mal.
- Schnell & einfach: In nur 20 Minuten hast du fertige Plätzchen. Kein Backofen, keine lange Kühlzeit, kein stundenlanges Warten.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte. Alles bekommst du im normalen Supermarkt – und die meisten Sachen hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Weihnachtsmarkt zu Hause, als Geschenk aus der Küche oder für den spontanen Besuch – diese Sterne sind immer ein Hit.
- Publieksliebling: Kinder lieben sie, Erwachsene auch. Ich hab noch nie erlebt, dass jemand nur einen isst.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus saftigem Lebkuchenteig und der dünnen Zuckerglasur ist einfach himmlisch. Und das Beste: Die Sterne werden mit der Zeit sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance aus Gewürzen und die clevere Technik, die den Teig ohne Backen genau die richtige Konsistenz gibt. Kein trockener, krümeliger Lebkuchen – sondern zarte, saftige Sterne, die auf der Zunge zergehen. Das ist nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept – das ist dein neuer Geheimtipp für die Weihnachtsbäckerei.
Was du für die Zutaten brauchst
Dieses Rezept für einfache Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen kommt mit einer überschaubaren Zutatenliste aus. Die meisten Dinge hast du sicher im Vorratsschrank – und wenn nicht, lohnt sich der kleine Einkauf definitiv.
Für den Lebkuchenteig:
- 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut, blanchiert) – sie geben den Sternen die richtige Bindung und einen nussigen Unterton. Ich nehme am liebsten die von Seeberger, die haben eine feine Mahlung.
- 150 g gemahlene Haselnüsse – für den typischen Lebkuchenton. Wer mag, kann auch nur Mandeln nehmen, aber die Mischung macht es aromatischer.
- 100 g fein gemahlene Vollkorn-Zwiebäcke oder Löffelbiskuits – klingt ungewöhnlich, aber das ist der Trick für die richtige Konsistenz ohne Backen. Einfach im Mixer fein mahlen.
- 150 g Honig (flüssig, z.B. Waldhonig) – bindet den Teig und gibt Süße. Vegetarier können Ahornsirup nehmen.
- 100 g Puderzucker – für die Süße und um den Teig geschmeidig zu machen.
- 2 EL Lebkuchengewürz – die geheime Waffe! Ich mische mein eigenes aus Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat und etwas Piment. Fertigmischungen von Sonnentor oder Ostmann sind aber auch super.
- 1 TL Zimt (gemahlen) – extra, weil Zimt einfach die Hauptrolle in Weihnachtsplätzchen spielt.
- 1 Prise Salz – hebt alle Aromen hervor.
- 2-3 EL Wasser oder Orangenblütenwasser – falls der Teig zu trocken ist. Das Orangenblütenwasser gibt eine feine, florale Note.
Für die Glasur:
- 150 g Puderzucker – gesiebt, für eine glatte Glasur ohne Klümpchen.
- 2-3 EL Zitronensaft – frisch gepresst, für die richtige Konsistenz und eine leichte Säure, die die Süße ausgleicht.
- 1 EL Eiweiß (optional) – für eine festere, glänzendere Glasur. Ohne Eiweiß wird die Glasur matter, aber das ist auch okay.
Substitutions-Tipp: Für eine vegane Version einfach den Honig durch Ahornsirup ersetzen und das Eiweiß in der Glasur weglassen – dann etwas mehr Zitronensaft nehmen, bis die Glasur streichfähig ist. Für eine glutenfreie Variante nimmst du glutenfreie Löffelbiskuits oder einfach mehr gemahlene Nüsse. Die Sterne werden dann etwas nussiger, aber genauso lecker!
Welche Küchengeräte du brauchst
Für diese einfachen Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen brauchst du keine aufwendige Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig.
- Große Rührschüssel: Ich schwöre auf eine Edelstahlschüssel – sie ist leicht, kühl und geschmacksneutral.
- Handmixer oder Küchenmaschine: Perfekt, um den Teig schnell und gleichmäßig zu verkneten. Geht aber auch mit der Hand – dann brauchst du etwas Geduld und Muskelkraft.
- Ausstechförmchen: Klassische Sterne in verschiedenen Größen. Ich hab mal welche von Wilton gekauft, die halten ewig. Für den Notfall gehen auch kleine Gläser oder Keksausstecher aus Plastik.
- Backpapier oder Silikonmatte: Zum Ausrollen und Trocknen der Sterne. Eine Silikonmatte ist mein persönlicher Favorit – nichts klebt fest.
- Nudelholz: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ein einfaches Holz-Nudelholz tut es völlig.
- Kleine Schüssel und Löffel: Für die Glasur. Ein Schneebesen hilft, Klümpchen zu vermeiden.
- Dosen oder Blechdosen: Zum Aufbewahren – die Sterne halten sich darin wochenlang.
Budget-Tipp: Du musst nicht viel Geld ausgeben. Ein einfaches Nudelholz aus dem Discounter und ein Set Ausstechförmchen für 3 Euro reichen völlig. Die Sterne schmecken trotzdem himmlisch!
So machst du die einfachen Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen
Los geht’s! Folge diesen Schritten, und in 20 Minuten hast du weihnachtliche Köstlichkeiten, die aussehen wie vom Bäcker.
Schritt 1: Die trockenen Zutaten mischen
Gib die gemahlenen Mandeln, Haselnüsse, die gemahlenen Zwiebäcke, Puderzucker, Lebkuchengewürz, Zimt und Salz in eine große Schüssel. Vermische alles gründlich mit einem Löffel oder den Händen. Riechst du schon den Duft? Das ist Weihnachten pur.
Schritt 2: Den Honig einarbeiten
Gib den flüssigen Honig dazu und knete alles mit den Händen oder dem Handmixer zu einem gleichmäßigen Teig. Der Teig sollte fest, aber geschmeidig sein – wie ein fester Mürbeteig. Wenn er bröselt, gib einen Esslöffel Wasser oder Orangenblütenwasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, noch etwas Puderzucker oder gemahlene Nüsse. Das ist kein Hexenwerk, du bekommst das hin!
Schritt 3: Den Teig ausrollen
Lege ein Blatt Backpapier auf die Arbeitsfläche und gib den Teig darauf. Drücke ihn mit der Hand etwas flach, dann rolle ihn mit dem Nudelholz gleichmäßig aus – etwa 5-7 mm dick. Tipp: Lege ein zweites Blatt Backpapier auf den Teig, dann klebt er nicht am Nudelholz fest. Ich mach das immer so, und es funktioniert perfekt.
Schritt 4: Sterne ausstechen
Jetzt kommt der spaßige Teil. Tauche die Ausstechförmchen in etwas Puderzucker, damit sie nicht kleben, und steche die Sterne aus. Drücke sie fest an, aber nicht zu fest – der Teig soll nicht zerquetscht werden. Setze die Sterne dicht nebeneinander, um möglichst wenig Reste zu haben. Die Reste kannst du wieder zusammenkneten und nochmal ausrollen. Mach das zügig, damit der Teig nicht austrocknet.
Schritt 5: Die Glasur zubereiten
In einer kleinen Schüssel den Puderzucker sieben (das verhindert Klümpchen) und mit dem Zitronensaft verrühren. Wenn du eine festere Glasur möchtest, gib das Eiweiß dazu. Rühre so lange, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Sie sollte nicht zu dünn sein, sonst läuft sie von den Sternen runter. Teste die Konsistenz: Ein Löffel voll sollte langsam vom Löffel fließen, nicht wie Wasser.
Schritt 6: Die Sterne glasieren
Jetzt wird es kreativ. Nimm jeden Stern einzeln und tauche die Oberseite vorsichtig in die Glasur. Oder streiche die Glasur mit einem kleinen Löffel auf – das ist sauberer und gibt ein schöneres Ergebnis. Ich persönlich finde den Löffel besser, weil ich so die Menge kontrollieren kann. Setze die glasierten Sterne auf ein neues Blatt Backpapier. Die Glasur sollte nicht bis zum Rand laufen – ein schmaler Rand aus Lebkuchenteig sieht viel hübscher aus.
Schritt 7: Trocknen lassen
Lass die Sterne bei Zimmertemperatur trocknen. Das dauert etwa 2-3 Stunden, je nach Luftfeuchtigkeit. Die Glasur wird fest und leicht glänzend. Wenn du sie schneller brauchst, kannst du sie für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen – aber nicht länger, sonst wird die Glasur klebrig. Geduld lohnt sich hier.
Tipps und Tricks für die perfekten Lebkuchen-Zimtsterne
In den Jahren, in denen ich diese einfachen Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen gemacht habe, sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die den Unterschied zwischen „ganz gut” und „unglaublich” ausmachen.
Der Teig darf nicht zu trocken sein. Das ist der häufigste Fehler. Wenn der Teig bröselt und nicht zusammenhält, hast du zu wenig Flüssigkeit. Ein Esslöffel Wasser oder Orangenblütenwasser rettet alles. Ich hab mal einen Teig komplett wegwerfen müssen, weil ich zu sparsam war – lern aus meinem Fehler!
Die Nüsse fein mahlen. Wenn die Mandeln oder Haselnüsse zu grob sind, werden die Sterne krümelig und brechen beim Ausstechen. Ich mahle sie manchmal im Mixer nochmal kurz nach, wenn sie nicht fein genug sind. Das macht einen riesigen Unterschied.
Nicht zu dick ausrollen. 5-7 mm ist die ideale Dicke. Dickere Sterne schmecken zwar auch gut, aber die Glasur kann dann nicht so schön durchziehen. Und dünnere Sterne brechen leichter. Vertrau mir, ich hab beides ausprobiert.
Die Glasur richtig dosieren. Zu viel Zitronensaft macht die Glasur zu flüssig, und sie läuft von den Sternen runter. Fang mit 2 EL an und füge bei Bedarf mehr hinzu. Die perfekte Glasur ist dickflüssig, aber noch streichbar.
Multitasking ist alles. Während die Sterne trocknen, kannst du schon die nächste Charge vorbereiten. Oder die Küche aufräumen. Oder einfach einen Glühwein trinken und die Weihnachtsmusik lauter drehen. Das ist der Vorteil von No-Bake-Plätzchen – keine Hektik, keine verbrannten Bleche.
Variationen und Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach Lust und Laune anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Schokoladen-Lebkuchen-Sterne: Gib 2 EL Kakaopulver in den Teig und reduziere die Nüsse um 20 g. Die Schokolade harmoniert perfekt mit den Gewürzen. Meine Kinder lieben diese Version!
Vegane Variante: Ersetze den Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft. Für die Glasur nimmst du einfach Zitronensaft und Puderzucker ohne Eiweiß. Die Sterne werden etwas weicher, aber genauso lecker. Ich hab sie mal für eine vegane Freundin gemacht, und sie war begeistert.
Glutenfreie Option: Statt Zwiebäcken nimmst du glutenfreie Löffelbiskuits oder einfach mehr gemahlene Nüsse. Die Konsistenz wird etwas nussiger, aber das ist kein Nachteil.
Orangen-Zimtsterne: Gib den Abrieb einer Bio-Orange in den Teig und ersetze das Wasser durch Orangensaft. Die fruchtige Note passt wunderbar zu den weihnachtlichen Gewürzen. Ein Freund von mir schwört auf diese Version.
Sternchen mit Schokoladenglasur: Statt der Zuckerglasur kannst du die Sterne in geschmolzene Zartbitterschokolade tauchen. Das gibt eine extra Portion Genuss. Einfach 100 g Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Sterne eintauchen.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Diese einfachen Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen sind vielseitig einsetzbar. Hier ist, wie ich sie am liebsten genieße und aufbewahre.
Servieren: Die Sterne schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Stell sie auf einer schönen Platte oder in einer Blechdose auf den Weihnachtstisch – sie sehen allein schon durch ihre Form bezaubernd aus. Dazu passt ein heißer Kakao, Glühwein oder einfach eine Tasse Kaffee. Ich mag sie auch gern mit einer Kugel Vanilleeis – der Kontrast zwischen warmem Eis und kühlen Sternen ist himmlisch.
Aufbewahrung: In einer luftdichten Blechdose halten sich die Sterne bei Raumtemperatur mindestens 2-3 Wochen. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie klebrig. Stattdessen an einem kühlen, trockenen Ort lagern – die Speisekammer oder ein kühler Raum ist ideal. Nach ein paar Tagen werden die Aromen sogar noch intensiver, weil die Gewürze durchziehen. Ich backe sie immer eine Woche vor Weihnachten, dann sind sie perfekt.
Einfrieren: Du kannst die unglasierten Sterne auch einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich 3 Monate. Zum Servieren einfach auftauen und glasieren. Das ist perfekt, wenn du spontan Besuch bekommst.
Reheating: Eigentlich brauchst du sie nicht aufzuwärmen, aber falls du sie aus dem Kühlschrank holst, lass sie 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Die Glasur wird dann wieder schön fest.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Diese Lebkuchen-Zimtsterne sind nicht nur lecker, sondern haben auch ein paar gesundheitliche Pluspunkte. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stern (bei 20 Sternen):
| Nährwert | Pro Stern (ca.) |
|---|---|
| Kalorien | 120 kcal |
| Fett | 8 g |
| Kohlenhydrate | 12 g |
| davon Zucker | 9 g |
| Eiweiß | 3 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Gesundheitliche Vorteile: Mandeln und Haselnüsse liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Lebkuchengewürz enthält Nelken, die antioxidativ wirken. Klar, es sind immer noch Plätzchen – aber sie sind definitiv besser als industrielle Fertigbackmischungen. Ich esse sie bewusst in der Adventszeit, ohne schlechtes Gewissen.
Allergene: Enthält Nüsse (Mandeln, Haselnüsse) und Gluten (durch die Zwiebäcke). Für Menschen mit Nussallergien sind sie leider nicht geeignet. Die vegane Variante ohne Ei ist möglich.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Lebkuchen-Zimtsterne auch mit anderen Nüssen machen?
Ja, absolut! Statt Mandeln und Haselnüssen kannst du auch Cashewkerne oder Walnüsse nehmen. Die Cashews geben einen milderen Geschmack, Walnüsse eine leicht bittere Note. Einfach die gleiche Menge verwenden. Ich hab mal eine Mischung aus Mandeln und Pistazien probiert – das war auch lecker, aber die grüne Farbe war etwas ungewohnt.
Wie verhindere ich, dass der Teig beim Ausrollen klebt?
Das ist ein klassisches Problem. Der einfachste Trick: Lege ein Blatt Backpapier auf den Teig, bevor du rollst. Oder bestäube das Nudelholz leicht mit Puderzucker. Wenn der Teig trotzdem klebt, ist er vielleicht zu feucht – dann noch etwas gemahlene Nüsse einarbeiten. Aus eigener Erfahrung: Nicht zu viel Honig nehmen, dann klappt es.
Kann ich die Sterne auch ohne Ausstechförmchen machen?
Klar! Rolle den Teig aus und schneide ihn mit einem Messer in Quadrate oder Rauten. Oder forme kleine Kugeln und drücke sie flach – das sind dann Lebkuchenherzen. Sie sehen nicht so perfekt aus wie Sterne, aber schmecken genauso gut. Für Kinder ist das eine schöne Beschäftigung, eigene Formen zu kreieren.
Wie lange sind die Lebkuchen-Zimtsterne haltbar?
In einer luftdichten Blechdose bei Raumtemperatur halten sie sich 2-3 Wochen. Nach etwa einer Woche werden sie sogar noch aromatischer. Wichtig: Nicht in den Kühlschrank legen, da werden sie klebrig. Wenn du sie länger aufbewahren willst, friere die unglasierten Sterne ein – das funktioniert bis zu 3 Monaten.
Kann ich den Honig durch Zucker ersetzen?
Das ist schwierig, weil Honig nicht nur süßt, sondern auch bindet. Du könntest flüssigen Sirup wie Ahornsirup oder Agavendicksaft nehmen, aber das verändert die Konsistenz. Reiner Zucker würde den Teig zu trocken machen. Wenn du keinen Honig magst, nimm am besten Ahornsirup – das habe ich selbst getestet und es funktioniert gut.
Fazit
Diese einfachen Lebkuchen-Zimtsterne ohne Backen sind für mich der Inbegriff von entspannter Weihnachtsbäckerei. Sie sind schnell gemacht, schmecken himmlisch und machen jeden Teller weihnachtlich. Ich liebe es, dass ich sie ohne Hektik und ohne Backofen zubereiten kann – das gibt mir mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge in der Adventszeit.
Probier sie unbedingt aus! Passe die Gewürze nach deinem Geschmack an, experimentiere mit verschiedenen Nüssen oder Glasurvarianten. Jeder Stern wird ein kleines Unikat. Und glaub mir: Wenn du sie einmal gemacht hast, wirst du sie jedes Jahr wieder backen – so wie ich.
Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Sterne geworden sind! Welche Variation hast du ausprobiert? Backst du sie für Weihnachten oder verschenkst du sie? Teile deine Erfahrungen – ich bin gespannt!
Frohe Weihnachten und eine wunderbare, entspannte Backzeit!
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Einfache Lebkuchen-Zimtsterne: Bestes No-Bake Rezept in 20 Minuten
Diese No-Bake-Lebkuchen-Zimtsterne sind schnell und einfach zubereitet, ohne Backofen, und schmecken unwiderstehlich würzig-süß. Perfekt für die Adventszeit, als Geschenk oder für den spontanen Besuch.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 20 Sterne 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g gemahlene Mandeln (ohne Haut, blanchiert)
- 150 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g fein gemahlene Vollkorn-Zwiebäcke oder Löffelbiskuits
- 150 g Honig (flüssig, z.B. Waldhonig)
- 100 g Puderzucker
- 2 EL Lebkuchengewürz
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 1 Prise Salz
- 2–3 EL Wasser oder Orangenblütenwasser
- 150 g Puderzucker (für die Glasur)
- 2–3 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
- 1 EL Eiweiß (optional, für die Glasur)
Instructions
- Die trockenen Zutaten mischen: Gib die gemahlenen Mandeln, Haselnüsse, die gemahlenen Zwiebäcke, Puderzucker, Lebkuchengewürz, Zimt und Salz in eine große Schüssel. Vermische alles gründlich.
- Den Honig einarbeiten: Gib den flüssigen Honig dazu und knete alles mit den Händen oder dem Handmixer zu einem gleichmäßigen Teig. Der Teig sollte fest, aber geschmeidig sein. Wenn er bröselt, gib einen Esslöffel Wasser oder Orangenblütenwasser dazu.
- Den Teig ausrollen: Lege ein Blatt Backpapier auf die Arbeitsfläche und gib den Teig darauf. Drücke ihn mit der Hand etwas flach, dann rolle ihn mit dem Nudelholz gleichmäßig aus – etwa 5-7 mm dick. Tipp: Lege ein zweites Blatt Backpapier auf den Teig, dann klebt er nicht am Nudelholz fest.
- Sterne ausstechen: Tauche die Ausstechförmchen in etwas Puderzucker, damit sie nicht kleben, und steche die Sterne aus. Setze die Sterne dicht nebeneinander, um möglichst wenig Reste zu haben. Die Reste kannst du wieder zusammenkneten und nochmal ausrollen.
- Die Glasur zubereiten: In einer kleinen Schüssel den Puderzucker sieben und mit dem Zitronensaft verrühren. Wenn du eine festere Glasur möchtest, gib das Eiweiß dazu. Rühre so lange, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht.
- Die Sterne glasieren: Nimm jeden Stern einzeln und tauche die Oberseite vorsichtig in die Glasur. Oder streiche die Glasur mit einem kleinen Löffel auf. Setze die glasierten Sterne auf ein neues Blatt Backpapier.
- Trocknen lassen: Lass die Sterne bei Zimmertemperatur trocknen. Das dauert etwa 2-3 Stunden, je nach Luftfeuchtigkeit. Die Glasur wird fest und leicht glänzend.
Notes
Der Teig darf nicht zu trocken sein – bei Bröseligkeit einen Esslöffel Wasser oder Orangenblütenwasser hinzufügen. Die Nüsse fein mahlen, damit die Sterne nicht krümelig werden. Nicht zu dick ausrollen (5-7 mm). Die Glasur richtig dosieren: zu viel Zitronensaft macht sie zu flüssig. Die Sterne in einer luftdichten Blechdose bei Raumtemperatur 2-3 Wochen haltbar.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stern
- Calories: 120
- Sugar: 9
- Sodium: 10
- Fat: 8
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 1
- Protein: 3
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