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Meine Nachbarin Frau Berger sah mir eines Nachmittags über den Zaun zu, wie ich frustriert einen Teig zusammenknetete, der einfach nicht halten wollte. Sie sagte nichts, kam nur kurz rüber und legte ein zerknittertes Stück Papier auf meine Terrassenbank. Darauf stand in ihrer krakeligen Handschrift: „Kokosbusserl – die leichten, nicht die schweren.“ Ich hab mich damals fast ein bisschen geschämt, ehrlich gesagt. Ich meine, ich blogge doch über Essen, und hier scheitert eine ältere Dame aus dem Erdgeschoss an meinem überambitionierten Hefeteig. Aber genau das ist der Punkt – die besten Rezepte kommen nicht aus einem Kochbuch, sie kommen von Menschen, die dich kennen. Frau Berger ist so jemand, der immer einen Korb mit Äpfeln vor der Tür stehen hat und sich freut, wenn man sich einfach bedient. Ihre Kokosbusserl sind anders als alles, was ich vorher kannte. Sie sind nicht diese schweren, pappigen Dinger, die man von Weihnachtsmärkten kennt. Nein, diese hier sind federleicht, fast luftig, und der Schokoladenboden gibt ihnen genau den richtigen Biss. Ich hab das Rezept dann ein paar Mal angepasst – ein bisschen weniger Zucker, etwas mehr Zartbitterschokolade – aber die Seele des Ganzen, die ist von Frau Berger geblieben. Vielleicht kennst du das ja: Wenn man ein Rezept bekommt, bekommt man immer ein Stück der Person dazu. Und genau deshalb mache ich diese Kokosbusserl heute noch, immer wenn ich ein bisschen Leichtigkeit im Alltag brauche.
Warum du diese leichten Kokosbusserl lieben wirst
Diese Kokosbusserl sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind das Ergebnis von vielen Testdurchläufen in meiner Küche und dem Wunsch, einen Klassiker neu zu denken. Ich hab sie inzwischen bestimmt zehnmal gebacken, für den nächsten Kaffeeklatsch, für meine Familie und ja, auch für mich allein an einem regnerischen Sonntag. Und jedes Mal bestätigt sich: Sie sind einfach perfekt.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Techniken. Perfekt für spontane Backaktionen unter der Woche.
- Leichte Zutaten: Keine Sahne, keine Butterberge. Die Basis aus Eiweiß und Kokosflocken macht sie überraschend luftig und bekömmlich. Du hast wahrscheinlich alles zuhause.
- Der ideale Begleiter: Ob zum Nachmittagskaffee, für die Geburtstagstafel oder einfach als kleiner Glücksmoment – diese Busserl passen immer. Sie sind nicht zu süß, nicht zu schwer, genau richtig.
- Garantiert ein Hit: Ich hab noch niemanden getroffen, der nicht nach dem Rezept gefragt hat. Kinder lieben den Schokoladenboden, Erwachsene die leichte Kokosnote. Ein echter Publikumsliebling.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus der fluffigen Kokosmasse und dem knackigen, leicht bitteren Schokoladenboden ist einfach genial. Der erste Biss überrascht jedes Mal aufs Neue.
Was diese Kokosbusserl von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Sie sind nicht diese schweren, süßen Teile, die man nach einem Stück nicht mehr anrühren kann. Sie sind federleicht, fast wie eine kleine Kokoswolke, die auf einem Schokoladenkissen ruht. Ich habe lange nach diesem Verhältnis gesucht – zu viel Schokolade und sie dominieren, zu wenig und der Boden bröckelt. Aber hier stimmt einfach alles. Und das Beste: Sie fühlen sich nicht wie ein Verzicht an, auch wenn sie leichter sind. Das ist für mich der Zauber dieses Rezepts.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese leichten Kokosbusserl mit Schokoladenboden verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie dieses unwiderstehliche Geschmackserlebnis. Keine Angst, der Einkaufszettel ist kurz und überschaubar.
Für die Kokosmasse
- 3 Eiweiß (Größe M oder L): Die Basis für die Leichtigkeit. Achte darauf, dass das Eiweiß absolut sauber ist – kein Fett, kein Eigelb. Am besten trennst du die Eier kalt und lässt das Eiweiß dann auf Zimmertemperatur kommen. Das ergibt mehr Volumen beim Schlagen.
- 100g feiner Zucker: Ich verwende normalen Haushaltszucker. Er löst sich gut auf und gibt der Masse Stabilität. Du kannst auch etwas Puderzucker nehmen, aber ich finde, der normale Zucker gibt eine schönere Textur.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für die feine, aromatische Note. Nimm ruhig echten Vanillezucker, den Unterschied schmeckt man.
- 200g Kokosflocken: Die Hauptdarstellerin. Ich empfehle feine Kokosflocken, keine groben. Die Marke „Rapunzel“ oder die Eigenmarke von dm sind beide super. Wichtig: Die Flocken sollten nicht zu trocken sein, sonst werden die Busserl bröselig. Ein Trick: Wenn die Packung schon länger offen ist, kannst du die Flocken kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das bringt noch mehr Aroma.
- Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber es hebt den Geschmack enorm. Einfach eine kleine Messerspitze.
Für den Schokoladenboden
- 150g Zartbitterschokolade (70% Kakao): Hier bitte nicht sparen. Eine gute Schokolade macht den Unterschied. Ich mag die von Lindt oder die günstigere Alternative von „Vivani“. Die Bitterkeit der Schokolade balanciert die Süße der Kokosmasse perfekt aus.
- 50g Butter: Für die Geschmeidigkeit. Normale Butter, nicht zu weich. Einfach in Stücke schneiden, dann schmilzt sie gleichmäßiger mit der Schokolade.
- 50g gehackte Mandeln oder Haselnüsse (optional): Für den Extra-Crunch. Ich gebe sie manchmal dazu, manchmal nicht. Wenn du sie verwendest, hacke sie nicht zu fein, ein bisschen Stückigkeit ist erwünscht.
Substitutionshinweise: Du kannst den Zucker durch Birkenzucker (Xylit) ersetzen, aber dann wird die Masse etwas weniger stabil. Für eine glutenfreie Variante sind die Kokosbusserl von Natur aus geeignet, aber achte bei der Schokolade auf die Verpackung. Wenn du keinen Vanillezucker magst, nimm einfach das Mark einer halben Vanilleschote. Und falls du keine Nüsse magst oder eine Allergie hast, lässt du sie einfach weg – der Boden ist auch ohne köstlich.
Die richtige Ausrüstung
Du brauchst keine teure Profi-Küche für diese Kokosbusserl. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon daheim. Ein paar Dinge erleichtern die Arbeit aber ungemein.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Du könntest das Eiweiß zwar auch mit der Hand schlagen, aber das ist echt eine Geduldsprobe. Ein Handrührgerät mit Rührbesen tut es völlig. Ich schwöre auf mein altes Modell von Bosch, das ist schon 15 Jahre alt und läuft wie am ersten Tag.
- Zwei Rührschüsseln: Eine für das Eiweiß (unbedingt fettfrei!) und eine für den Schokoladenboden. Edelstahl oder Glas ist am besten, Plastik kann manchmal Fettreste haben.
- Ein Backblech mit Backpapier: Das Backpapier ist ein Muss. Die Busserl kleben sonst fest. Ich nehme immer die beschichtete Variante, das spart Ärger.
- Ein kleiner Spritzbeutel (optional): Du kannst die Masse auch mit zwei Teelöffeln formen, aber mit einem Spritzbeutel mit großer Lochtülle sehen die Busserl einfach schöner aus. Ich hab mir mal einen günstigen aus dem Discounter geholt, der tut seinen Dienst.
- Ein Topf für das Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Einfach einen Topf mit etwas Wasser füllen, eine hitzebeständige Schüssel draufsetzen – fertig. Achte darauf, dass die Schüssel das Wasser nicht berührt.
Budget-Tipp: Ein Spritzbeutel ist nicht zwingend nötig. Ich hab die Busserl früher immer mit zwei Teelöffeln geformt. Sie werden dann ein bisschen rustikaler, aber genauso lecker. Und falls du keine Küchenmaschine hast: Deine Muskeln tun es auch – versprochen!
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeig dir genau, worauf es ankommt.
- Den Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft 130°C). Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn die Busserl dürfen nicht zu heiß gebacken werden, sonst werden sie braun statt goldgelb.
- Das Eiweiß steif schlagen: Gib das Eiweiß und eine Prise Salz in eine absolut fettfreie Rührschüssel. Schlage es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis es anfängt, weiß zu werden und Spitzen zu bilden. Das dauert etwa 3–4 Minuten. Ein Trick: Wenn du die Schüssel über den Kopf drehst und nichts runterfällt, ist es perfekt. Aber trau dich nur, wenn du mutig bist! Ich hab schon die ein oder andere Sauerei gehabt.
- Den Zucker einrieseln lassen: Während das Eiweiß weiterläuft, streust du langsam den Zucker und den Vanillezucker ein. Nicht alles auf einmal, sondern in einem dünnen Strahl. So kann sich der Zucker besser auflösen und der Eischnee wird schön glänzend und stabil. Schlage alles so lange, bis der Eischnee schnittfest ist – das erkennst du daran, dass er nicht mehr aus der Schüssel rutscht.
- Die Kokosflocken unterheben: Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Die Kokosflocken vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Eiweißmasse heben. Nicht rühren, sondern wirklich „heben“. Stell dir vor, du würdest eine Feder durch die Luft gleiten lassen. Zieh den Schaber am Schüsselrand entlang nach unten und dann durch die Mitte nach oben. Wiederhole das, bis alles gut vermischt ist. Es ist okay, wenn noch ein paar weiße Schlieren zu sehen sind – besser, als die Masse totzurühren.
- Die Schokolade schmelzen: Hacke die Zartbitterschokolade in kleine Stücke. Gib sie zusammen mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle die Schüssel auf einen Topf mit leicht siedendem Wasser (das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren). Lass beides unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Nimm die Schüssel vom Herd, sobald alles geschmolzen ist. Rühre die gehackten Nüsse unter, falls du welche verwendest.
- Die Kokosbusserl formen: Jetzt wird es kreativ. Fülle die Kokosmasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle. Spritze kleine Häufchen auf das Backblech – lass etwa 2-3 cm Abstand, denn sie gehen etwas auseinander. Ohne Spritzbeutel: Nimm zwei Teelöffel. Forme mit dem einen Löffel eine kleine Portion, schiebe sie mit dem zweiten Löffel auf das Blech. Die Häufchen sollten etwa walnussgroß sein. Mach sie nicht zu groß, sonst werden sie innen nicht gar.
- Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Busserl für 12–15 Minuten. Sie sollten hell bleiben und nur an den Spitzen leicht goldbraun werden. Ein Tipp: Schau nach 10 Minuten das erste Mal rein. Jeder Ofen ist anders, und sie sind schnell zu dunkel. Wenn du unsicher bist, nimm sie lieber früher raus – sie werden beim Abkühlen noch fester.
- Die Busserl kühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Kokosbusserl für etwa 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind jetzt noch sehr weich, also geh behutsam vor. Lass sie vollständig auskühlen – das dauert etwa 20 Minuten.
- Der Schokoladenboden: Sobald die Busserl kalt sind, kommt der beste Teil. Tauche den flachen Boden jedes Busserls vorsichtig in die geschmolzene Schokolade. Setze sie dann mit dem Schokoladenboden nach unten zurück auf das Backpapier. Du kannst auch einen kleinen Löffel verwenden, um die Schokolade aufzutragen. Wichtig: Die Schokolade sollte nicht zu heiß sein, sonst läuft sie am Busserl herunter.
- Fertigstellen: Lass die Schokolade aushärten. Das geht am schnellsten im Kühlschrank – etwa 15 Minuten. Aber Vorsicht: Nimm sie rechtzeitig raus, sonst wird die Schokolade stumpf. Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur.
Tipps & Tricks für perfekte Kokosbusserl
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Erkenntnisse.
- Der Eischnee will nicht fest werden? Das passiert, wenn auch nur ein winziges Tröpfchen Eigelb oder Fett in der Schüssel ist. Mein Tipp: Wische die Schüssel vor dem Schlagen mit einem Stück Küchenpapier und etwas Zitronensaft aus. Und trenne die Eier ganz vorsichtig – ich mach das immer über einer extra Tasse, falls ein Eigelb reinkippt.
- Die Kokosmasse ist zu weich? Keine Panik. Manchmal ist die Luftfeuchtigkeit einfach zu hoch. Dann hilft es, die Masse für 10 Minuten in den Kühlschrank zu stellen. Oder du gibst noch einen Esslöffel Kokosflocken extra dazu.
- Die Busserl sind nach dem Backen zu dunkel? Dann war der Ofen zu heiß. Jeder Ofen heizt anders. Ich hab mir ein Ofenthermometer gekauft – das war die beste Investition seit langem. Kostet nicht viel und nimmt die Raterei raus.
- Die Schokolade wird nicht fest? Vielleicht hast du sie zu heiß gemacht oder es ist Wasser reingekommen. Schokolade mag keine Feuchtigkeit. Schmelze sie immer im Wasserbad und rühre sie nicht zu oft. Ein Spritzer Kokosöl kann helfen, die Schokolade geschmeidiger zu machen.
- Timing ist alles: Bereite alles vor, bevor du anfängst. Wiege die Zutaten ab, leg das Backpapier zurecht. Dann läuft der Prozess wie am Schnürchen. Und denk dran: Die Busserl backen schnell, also sei nicht abgelenkt.
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schokoladenträume: Statt Zartbitter-Schokolade kannst du auch Vollmilch- oder weiße Schokolade verwenden. Die weiße Schokolade ist sehr süß, also reduziere dann etwas den Zucker in der Kokosmasse. Ich hab das mal für eine Geburtstagstorte gemacht und alle waren begeistert.
- Fruchtige Note: Gib fein abgeriebene Schale einer Bio-Orange oder -Zitrone zur Kokosmasse. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die super zur Schokolade passt. Einfach die Schale mit dem Zucker vermischen, bevor du ihn unter den Eischnee hebst.
- Vegane Variante: Das ist ein bisschen knifflig, weil Eiweiß schwer zu ersetzen ist. Du kannst Aquafaba (das Wasser aus der Kichererbsendose) verwenden. Schlage es wie Eiweiß auf und ersetze das Eiweiß durch 6 Esslöffel Aquafaba. Es funktioniert, aber die Busserl werden nicht ganz so stabil. Für den Boden nimmst du vegane Schokolade und Margarine.
- Nüsse und Kerne: Statt Mandeln im Boden kannst du auch gehackte Pistazien oder Kürbiskerne verwenden. Oder du lässt die Nüsse ganz weg und bestreust die fertigen Busserl mit etwas Meersalz – das ist der absolute Hammer!
- Glutenfrei backen: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, solange du darauf achtest, dass deine Schokolade glutenfrei ist. Die meisten Marken sind es, aber ein Blick auf die Verpackung schadet nicht.
Servieren & Aufbewahren
Die Kokosbusserl schmecken am besten bei Zimmertemperatur, wenn der Schokoladenboden schön knackig und die Kokosmasse weich ist. Serviere sie auf einer hübschen Platte oder in einer Keksdose – sie sind ein echter Hingucker.
- Serviertemperatur: Am besten direkt nach dem Aushärten der Schokolade. Aber auch am nächsten Tag sind sie noch köstlich. Wenn sie länger stehen, wird die Schokolade etwas weicher – das finde ich persönlich auch lecker.
- Was passt dazu? Ein einfacher Kaffee oder ein Espresso ist die perfekte Begleitung. Für einen besonderen Nachmittag serviere ich sie gerne mit einem Klecks geschlagener Sahne und frischen Beeren. Oder du stellst sie auf ein Buffet – sie sind immer die ersten, die weg sind.
- Aufbewahrung: In einer luftdichten Keksdose halten sie sich bei Zimmertemperatur etwa 5–7 Tage. Wichtig: Lege sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie schnell feucht und die Schokolade wird stumpf. Wenn du sie länger aufbewahren willst, kannst du sie einfrieren.
- Einfrieren: Die unglasierte Kokosbusserl (ohne Schokoladenboden) lassen sich wunderbar einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft raus. Sie halten sich so etwa 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen. Erst dann die Schokolade draufgeben.
- Die Schokolade nach dem Einfrieren: Wenn du die Busserl eingefroren hast, tauche sie erst nach dem Auftauen in die Schokolade. Sonst wird die Schokolade beim Auftauen feucht und bekommt weiße Schlieren. Das schmeckt zwar noch, sieht aber nicht so schön aus.
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Diese Kokosbusserl sind für mich eine kleine Sünde, die sich nicht wie eine anfühlt.
Ungefähre Nährwerte pro Stück (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: ca. 8g
- Kohlenhydrate: ca. 10g
- Eiweiß: ca. 2g
Kokosflocken sind reich an Ballaststoffen und gesunden Fetten, die lange satt machen. Die Zartbitterschokolade liefert Antioxidantien und ist zuckerärmer als Milchschokolade. Durch die Verwendung von Eiweiß statt ganzer Eier oder Butter sind die Busserl leichter als traditionelle Varianten. Natürlich sind sie immer noch ein Genussmittel, aber sie sind eine deutlich bessere Wahl als viele gekaufte Plätzchen. Wenn du auf deine Zuckeraufnahme achtest, kannst du die Menge an Zucker in der Kokosmasse etwas reduzieren – aber dann werden sie nicht ganz so stabil. Für mich sind sie der perfekte kleine Snack für zwischendurch, wenn ich mir etwas Gutes tun will, ohne mich danach schwer zu fühlen.
Fazit – Warum du diese Kokosbusserl unbedingt backen solltest
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Rezepte, die einfach funktionieren. Diese leichten Kokosbusserl mit Schokoladenboden sind genau das. Sie sind nicht kompliziert, sie brauchen keine exotischen Zutaten, und sie schmecken einfach nach mehr. Jedes Mal, wenn ich sie backe, denke ich an Frau Berger und ihr zerknittertes Rezept. Und jedes Mal freue ich mich, wenn ich sehe, wie die kleinen Busserl im Ofen aufgehen und goldbraun werden.
Probier es aus! Pass das Rezept ruhig an deinen Geschmack an – vielleicht magst du mehr Schokolade, vielleicht weniger Zucker, vielleicht ein bisschen Zimt in der Kokosmasse. Das Schöne am Kochen und Backen ist ja, dass man immer ein bisschen von sich selbst mit einbringen kann. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie deine Kokosbusserl geworden sind. Oder hast du eine eigene Variante ausprobiert? Lass es mich wissen! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden – denn gute Rezepte sind dazu da, weitergegeben zu werden. So wie Frau Berger es mit mir gemacht hat.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Kokosbusserl auch ohne Schokolade machen?
Ja, absolut! Du kannst sie pur genießen oder mit Puderzucker bestäuben. Sie sind dann etwas weniger süß, aber immer noch sehr lecker. Der Schokoladenboden gibt ihnen aber diesen besonderen Kick.
Warum werden meine Kokosbusserl flach und nicht fluffig?
Das liegt meistens am Eischnee. Wenn er nicht steif genug ist oder du die Kokosflocken zu grob untergerührt hast, fällt die Masse zusammen. Achte darauf, dass der Eischnee schnittfest ist, und hebe die Flocken vorsichtig unter.
Kann ich die Kokosflocken durch etwas anderes ersetzen?
Kokosflocken sind die Hauptzutat, daher ist ein Ersatz schwierig. Du könntest fein gemahlene Mandeln (Mandelmehl) versuchen, aber dann werden die Busserl schwerer und nicht so luftig. Der Geschmack ist dann auch ganz anders.
Wie lange sind die Kokosbusserl haltbar?
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur halten sie sich etwa 5–7 Tage. Nach 3 Tagen werden sie etwas weicher, schmecken aber immer noch gut. Im Gefrierschrank (ohne Schokolade) halten sie sich bis zu 3 Monate.
Kann ich das Rezept für eine größere Menge verdoppeln?
Ja, das geht problemlos. Achte nur darauf, dass du das Eiweiß in mehreren Portionen schlägst, wenn deine Schüssel zu klein ist. Und backe die Busserl in mehreren Durchgängen, damit sie genug Platz auf dem Blech haben.
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Leichte Kokosbusserl mit Schokoladenboden: Bestes Rezept zum Selbermachen
Diese federleichten Kokosbusserl mit knackigem Schokoladenboden sind ein echter Klassiker. Sie sind schnell gemacht, überraschend luftig und perfekt für den Kaffeeklatsch oder als kleiner Glücksmoment im Alltag.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 20 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 3 Eiweiß (Größe M oder L)
- 100 g feiner Zucker (ca. 1/2 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 200 g Kokosflocken (ca. 2 Tassen)
- 1 Prise Salz
- 150 g Zartbitterschokolade (70% Kakao, ca. 5,3 oz)
- 50 g Butter (ca. 3,5 EL)
- 50 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse (optional, ca. 1/3 Tasse)
Instructions
- Den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze (Umluft 130°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Eiweiß und Salz in einer absolut fettfreien Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen, bis sich Spitzen bilden (ca. 3–4 Minuten).
- Zucker und Vanillezucker langsam in einem dünnen Strahl einrieseln lassen, während das Eiweiß weiterläuft. So lange schlagen, bis der Eischnee schnittfest und glänzend ist.
- Die Kokosflocken vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Eiweißmasse heben – nicht rühren, sondern hebende Bewegungen machen, bis alles gut vermischt ist.
- Die Zartbitterschokolade hacken und mit der Butter in einer hitzebeständigen Schüssel über einem Wasserbad schmelzen. Gelegentlich rühren, bis alles geschmolzen ist. Falls gewünscht, die gehackten Nüsse unterrühren.
- Die Kokosmasse in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und walnussgroße Häufchen mit ca. 2–3 cm Abstand auf das Backblech spritzen. Alternativ mit zwei Teelöffeln formen.
- Die Busserl auf der mittleren Schiene 12–15 Minuten backen, bis sie hell bleiben und nur an den Spitzen leicht goldbraun sind. Nach 10 Minuten kontrollieren.
- Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Busserl 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
- Die ausgekühlten Busserl mit dem flachen Boden in die geschmolzene Schokolade tauchen oder die Schokolade mit einem Löffel auftragen. Mit dem Schokoladenboden nach unten zurück auf das Backpapier setzen.
- Die Schokolade aushärten lassen – am schnellsten im Kühlschrank für ca. 15 Minuten. Vor dem Servieren rechtzeitig herausnehmen, damit die Schokolade nicht stumpf wird. Am besten bei Zimmertemperatur genießen.
Notes
Achte darauf, dass die Schüssel für das Eiweiß absolut fettfrei ist – am besten mit Zitronensaft auswischen. Die Busserl sind sehr empfindlich, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen; vorsichtig behandeln. Für eine vegane Variante Aquafaba (6 EL) statt Eiweiß verwenden und vegane Schokolade/Margarine nehmen. Die Busserl ohne Schokoladenboden lassen sich bis zu 3 Monate einfrieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 120
- Sugar: 8
- Sodium: 20
- Fat: 8
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 2
- Protein: 2
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