Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Festliche Laternenkekse: 3 einfache Rezepte für den Martinsumzug

Fertig in 90 Minuten
Portionen 40 Kekse
Schwierigkeitsgrad Medium

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Eigentlich sollte es ein ganz normaler Nachmittag werden. Der Martinsumzug stand vor der Tür, und ich hatte diesen ehrgeizigen Plan, etwas Besonderes für die Kinder der Nachbarschaft zu backen. Meine Idee: klassische Vanillekipferl, aber in Form von kleinen Laternen. Klingt simpel, oder? Nun, ich hatte die Teigrolle schon in der Hand, als mein Telefon klingelte – meine Schwester, die dringend Rat brauchte, weil ihr Sauerteig nicht aufgehen wollte. Zwanzig Minuten später, während ich mit dem Telefon zwischen Ohr und Schulter balancierte, griff ich statt nach dem Mehl nach der Speisestärke. Und dann war da noch dieses Problem mit dem Ofen, der plötzlich zwanzig Grad heißer war als eingestellt. Ich stand da, sah auf den krümeligen, fast bröseligen Teig in meiner Schüssel und dachte: “Das wird nichts.”

Aber wisst ihr was? Manchmal entstehen die besten Dinge aus genau solchen Chaos-Momenten. Der Teig war anders als geplant – zarter, fast mürbe, mit einer ganz eigenen Textur. Und als ich die ersten Laternenkekse aus dem Ofen holte, waren sie nicht goldgelb, sondern hatten diese wunderbar helle, fast durchscheinende Farbe. Genau wie kleine Laternen im Abendlicht. Ich legte ein Stück Backpapier drunter, hielt sie gegen das Fenster – und da war es: Dieses warme, leuchtende Gefühl, das perfekt zum Martinsumzug passt.

Seitdem backe ich diese Festlichen Laternenkekse jedes Jahr. Sie sind inzwischen mein Markenzeichen für den Umzug, und die Kinder fragen schon Wochen vorher, ob ich sie wieder mache. Vielleicht habt ihr auch schon mal so einen Moment erlebt, wo ein Rezept plötzlich eine eigene Richtung einschlägt? Genau so fühlt es sich an. Und ich verspreche euch: Wenn ihr diese Kekse einmal probiert habt, werdet ihr nie wieder eine andere Version machen wollen. Sie sind einfach – und das meine ich wirklich – perfekt für den Martinsumzug.

Warum ihr diese Festlichen Laternenkekse lieben werdet

Ich hab diese Kekse inzwischen bestimmt ein Dutzend Mal gebacken – für den Martinsumzug der Kita, für die Grundschule meines Neffen, und letztes Jahr sogar für einen Laternenumzug im Seniorenheim. Jedes Mal waren sie der absolute Renner. Und ich sag euch ehrlich: Es liegt nicht nur daran, dass sie hübsch aussehen. Diese Kekse haben einfach alles, was man sich von einem guten Rezept wünscht.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig, und die Kekse backen in nur 10-12 Minuten. Perfekt, wenn ihr wie ich oft erst am Abend vor dem Umzug merkt, dass ihr noch etwas Brauchbares braucht.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer findbaren Zutaten. Mehl, Butter, Zucker, Eier – das habt ihr garantiert im Haus. Ich schwöre auf die Bio-Butter von [Marke], weil sie einfach den besten Geschmack gibt, aber jede normale Butter tut es auch.
  • Perfekt für den Martinsumzug: Die Kekse sind stabil genug, um sie in der Laternen-Tüte mitzunehmen, ohne zu zerbröseln. Und sie sehen aus wie kleine Laternen – ein Hingucker für Kinder und Erwachsene.
  • Garantiert ein Erfolg: Ich hab noch nie erlebt, dass jemand diese Kekse nicht mag. Nicht mal mein Schwager, der sonst nur Schokoladenkekse isst. Sie sind einfach unwiderstehlich.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem zarten Mürbeteig und der leichten Zitronennote ist einfach himmlisch. Und wenn ihr sie mit Marmelade füllt – wow, das ist der Himmel auf Erden.

Was diese Festlichen Laternenkekse von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, den Teig kurz vor dem Backen nochmal zu kühlen. Das klingt banal, aber glaubt mir: Das macht den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Keks. Die Kekse werden dadurch extra zart und behalten ihre Form – genau das, was ihr für die Laternenform braucht. Und mal ehrlich: Wenn ihr Gäste beeindrucken wollt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, sind diese Kekse euer Geheimtipp.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diese Festlichen Laternenkekse verwende ich bewusst einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Kombination – und darin, dass ihr nichts ersetzen solltet, außer ihr wisst genau, was ihr tut. Hier kommt meine bewährte Zutatenliste:

Für den Grundteig (ergibt ca. 40 Kekse):

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Ich empfehle [Marke], weil es eine gleichmäßige Konsistenz gibt. Für eine glutenfreie Variante könnt ihr eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
  • 125 g kalte Butter – Am besten in Würfel geschnitten. Ich nehme immer die [Marke] aus dem Kühlregal, weil sie einen hohen Fettgehalt hat und den Teig besonders zart macht. Wenn ihr vegane Butter verwendet, achtet darauf, dass sie kalt ist.
  • 80 g Puderzucker – Normale Zucker geht auch, aber Puderzucker macht den Teig feiner und die Kekse werden zarter. Habt ihr keinen Puderzucker? Einfach normalen Zucker in der Küchenmaschine fein mahlen.
  • 1 Eigelb (Größe M) – Das Eigelb bindet den Teig. Wenn ihr keine Eier mögt, könnt ihr es durch 2 EL kaltes Wasser ersetzen – aber dann wird der Teig etwas fester.
  • 1 Prise Salz – Klingt unwichtig, aber Salz bringt die Süße erst richtig zur Geltung. Ich verwende Meersalz, aber normales Kochsalz tut es auch.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Vanillezucker geht auch, aber dann reduziert den Puderzucker um 10 g. Ich hab mal versucht, es mit Zimt zu ersetzen – das war auch lecker, aber dann schmecken die Kekse eher weihnachtlich.
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone – Das ist mein Geheimtipp! Die Zitrone gibt eine frische Note, die perfekt zu den Laternenkekse passt. Achtet darauf, nur die gelbe Schale zu nehmen, das Weiße ist bitter.

Für die Dekoration:

Festliche Laternenkekse preparation steps

  • 1 Eigelb + 1 EL Milch – Zum Bestreichen. Das gibt den Keksen diesen schönen Glanz.
  • Bunte Zuckerstreusel oder Hagelzucker – Ich nehme gerne die in Gelb und Orange, weil sie wie Laternenlicht aussehen. Aber jedes Kind darf seine eigenen Lieblingsfarben wählen.
  • Marmelade (z.B. Aprikose oder Himbeere) – Optional zum Füllen. Ich mag Aprikosenmarmelade am liebsten, weil sie nicht zu süß ist.

Substitutionshinweise:

  • Für eine vegane Variante: Butter durch vegane Margarine ersetzen, Eigelb durch 2 EL kaltes Wasser.
  • Für eine zuckerreduzierte Version: Puderzucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen – aber dann werden die Kekse etwas trockener.
  • Für eine Schokoladen-Variante: 20 g Mehl durch 20 g Kakaopulver ersetzen. Das gibt eine tolle herbstliche Note.

Ich kaufe meine Zutaten meistens im [Supermarktname], aber die Bio-Zitrone hole ich immer vom Wochenmarkt. Sie ist einfach aromatischer. Und noch ein Tipp: Wenn ihr die Butter vorher in kleine Würfel schneidet und kurz ins Gefrierfach legt, wird der Teig noch mürber. Das hab ich von einer Konditorin gelernt – und es funktioniert wirklich!

Welche Ausrüstung ihr braucht

Für diese Festlichen Laternenkekse braucht ihr keine teure Spezialausrüstung. Ich backe sie seit Jahren mit meinem Standard-Küchenequipment, und es klappt jedesmal. Hier ist, was ihr wirklich braucht:

  • Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – Ich benutze meine alte [Marke], die schon zwanzig Jahre alt ist. Aber ein einfacher Handrührer mit Knethaken tut es auch. Wenn ihr von Hand knetet, dauert es etwas länger, und der Teig wird nicht ganz so gleichmäßig – aber das ist auch okay.
  • Ein Nudelholz – Am besten aus Holz, weil es nicht so leicht klebt. Ich hab mal eines aus Marmor ausprobiert, aber das war mir zu schwer. Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht völlig.
  • Laternen-Ausstechform – Die gibt es in jedem gut sortierten Haushaltswarenladen oder online. Ich hab meine für 3 Euro auf dem Flohmarkt gefunden. Wenn ihr keine habt, könnt ihr auch eine runde Form nehmen und mit einem Messer kleine Fenster einschneiden – das sieht auch aus wie eine Laterne.
  • Backpapier – Unverzichtbar, damit die Kekse nicht kleben. Ich kaufe immer die [Marke], weil es antihaft-beschichtet ist und ich weniger Fett brauche.
  • Ein Backblech – Normales Blech, kein Spezialblech. Ich hab eins aus Aluminium, das ich schon seit Jahren benutze.
  • Ein Pinsel – Zum Bestreichen mit Eigelb. Ein Silikonpinsel ist am besten, weil er keine Haare verliert. Aber ein normaler Backpinsel tut es auch.

Ein Tipp zur Pflege: Wenn eure Ausstechformen aus Metall sind, trocknet sie sofort nach dem Waschen ab, sonst rosten sie. Meine erste Form hab ich so ruiniert – seitdem bin ich vorsichtiger. Und falls ihr keine Laternenform habt: Eine Sternform tut es auch, oder ihr schneidet einfach Rechtecke aus und macht mit einem Strohhalm kleine Löcher hinein. Das sieht dann aus wie Fenster in einer Laterne. Kreativität ist hier wirklich gefragt!

Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst! Ich zeige euch genau, wie ich diese Festlichen Laternenkekse zubereite. Keine Angst, es ist einfacher, als es klingt. Und ich verrate euch alle kleinen Tricks, die ich in den letzten Jahren gelernt habe.

Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)

Zuerst gebt ihr das Mehl, den Puderzucker und die Prise Salz in eine große Schüssel. Mischt alles kurz mit einem Löffel. Dann kommen die kalten Butterwürfel dazu – und jetzt ist wichtig: Verarbeitet die Butter nur so lange, bis die Mischung wie feuchter Sand aussieht. Das dauert mit der Küchenmaschine etwa 30 Sekunden auf niedriger Stufe. Wenn ihr von Hand arbeitet, reibt die Butter am besten mit den Fingerspitzen ins Mehl. Ja, das wird etwas krümelig, aber genau das ist richtig!

Jetzt gebt ihr das Eigelb, den Vanilleextrakt und den Zitronenabrieb dazu. Knetet alles nur so lange, bis sich ein glatter Teig formt. Nicht zu lange kneten – sonst wird der Teig zäh, und die Kekse werden hart. Ich hab das einmal gemacht, als ich telefoniert hab, und die Kekse waren wie Stein. Also: Kurz kneten, dann aufhören!

Schritt 2: Den Teig kühlen (30 Minuten)

Formt den Teig zu einer flachen Scheibe (etwa 2 cm dick), wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. Dieser Schritt ist nicht verhandelbar! Der Teig muss kalt sein, damit er beim Ausrollen nicht klebt und die Kekse ihre Form behalten. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr ihn auch für 15 Minuten ins Gefrierfach legen – aber passt auf, dass er nicht durchfriert.

Schritt 3: Den Ofen vorheizen (5 Minuten)

Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (160°C Umluft). Ich stell immer ein Backblech auf die mittlere Schiene, damit es schon warm ist. Das klingt vielleicht übertrieben, aber es hilft, dass die Kekse gleichmäßig backen. Mein Ofen ist ein alter [Marke], der manchmal spinnt – ich hab gelernt, ihn immer vorzuheizen und die Temperatur mit einem Ofenthermometer zu überprüfen.

Schritt 4: Den Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten)

Bestäubt eure Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollt den Teig etwa 3-4 mm dick aus. Wenn er klebt, legt ein Stück Backpapier drauf und rollt darauf – das funktioniert wunderbar! Jetzt stechen die Laternenformen aus. Drückt die Form fest in den Teig und zieht sie vorsichtig wieder raus. Wenn der Teig zu weich wird, legt ihn kurz zurück in den Kühlschrank.

Ein Tipp von mir: Stecht immer so nah wie möglich aneinander aus, damit ihr wenig Verschnitt habt. Den Restteig könnt ihr wieder zusammenkneten und nochmal ausrollen. Aber nicht zu oft – sonst wird der Teig zäh. Ich mach das maximal zweimal.

Schritt 5: Die Kekse backen (10-12 Minuten)

Legt die ausgestochenen Kekse mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Verrührt das Eigelb mit der Milch und bestreicht die Kekse damit. Das gibt ihnen diesen schönen Glanz. Jetzt kommen die Zuckerstreusel drauf – aber nur, wenn ihr wollt. Ich bestreue immer nur die Hälfte, weil manche Kinder lieber einfache Kekse mögen.

Backt die Kekse für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein – aber nicht zu dunkel, sonst werden sie hart. Ich nehm sie immer raus, wenn sie noch hell aussehen, weil sie auf dem heißen Blech noch etwas nachbacken. Das ist ein Fehler, den ich oft gemacht hab: Ich hab sie zu lange drin gelassen, und dann waren sie wie Ziegelsteine. Also: Lieber früher rausnehmen!

Schritt 6: Abkühlen und dekorieren (15 Minuten)

Lasst die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann legt sie auf ein Kuchengitter. Wenn ihr sie füllen wollt, streicht etwas Marmelade auf die Unterseite eines Kekses und drückt einen zweiten drauf. Ich mach das immer, wenn die Kekse noch lauwarm sind – dann wird die Marmelade schön weich und verteilt sich gleichmäßig.

Und jetzt kommt der beste Teil: Das Anschauen! Wenn ihr die Kekse gegen das Licht haltet, sehen sie wirklich aus wie kleine Laternen. Besonders schön ist es, wenn ihr sie in eine Glasdose legt und eine Lichterkette dahinterstellt – das gibt ein tolles Bild für Instagram oder Pinterest. Aber das ist optional – die Kekse schmecken auch ohne Fotoshooting!

Tipps und Tricks für perfekte Festliche Laternenkekse

In den Jahren, in denen ich diese Kekse backe, hab ich so einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps – aus Fehlern geboren, aber jetzt perfektioniert:

  • Der Teig muss kalt sein. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Wenn der Teig zu warm wird, klebt er, verliert die Form und die Kekse werden flach. Ich leg den Teig immer wieder für 10 Minuten in den Kühlschrank, wenn er zu weich wird. Keine Sorge, das macht nichts – es wird nur besser.
  • Nicht zu viel Mehl verwenden. Wenn ihr die Arbeitsfläche bestäubt, nehmt nur ganz wenig Mehl. Zu viel Mehl macht den Teig trocken und die Kekse bröselig. Ich hab mal einen Teig mit so viel Mehl ruiniert, dass er wie Sand war – und die Kekse sind auseinandergefallen. Seitdem bin ich sparsam.
  • Die richtige Dicke finden. 3-4 mm ist ideal. Wenn ihr sie dünner rollt, werden die Kekse zu knusprig und brechen leicht. Wenn ihr sie dicker rollt, sind sie innen vielleicht nicht durch. Ich hab ein Lineal daneben liegen und messe die Dicke – das klingt pingelig, aber es funktioniert.
  • Gleichmäßig backen. Backt immer nur ein Blech auf einmal, weil die Hitze sonst ungleichmäßig verteilt wird. Ich wechsle die Bleche nach der Hälfte der Zeit, wenn ich zwei Bleche gleichzeitig backe. Das ist ein bisschen umständlich, aber die Kekse werden gleichmäßiger.
  • Die Kekse richtig lagern. In einer luftdichten Dose halten sie sich bis zu 2 Wochen. Aber ich sag euch ehrlich: Bei uns sind sie meistens nach 2 Tagen weg. Die Kinder lieben sie einfach!

Ein persönlicher Fail, den ich teilen muss: Letztes Jahr hab ich vergessen, den Zucker in den Teig zu geben. Ich hab die Kekse gebacken, und sie waren total fad. Meine Nichte hat gefragt: “Tante, warum schmecken die Kekse nach nichts?” Seitdem mach ich eine Checkliste, bevor ich anfange. Klingt albern, aber es hilft!

Variationen und Anpassungen

Das Schöne an diesen Festlichen Laternenkekse ist, dass ihr sie ganz leicht an eure Vorlieben anpassen könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

Vegane Laternenkekse

Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (ich nehme [Marke]) und das Eigelb durch 2 EL kaltes Wasser. Die Kekse werden etwas fester, aber immer noch lecker. Meine Freundin, die vegan lebt, war begeistert – sie hat sogar gesagt, dass sie die besten veganen Kekse sind, die sie je gegessen hat.

Schokoladen-Laternenkekse

Ersetzt 20 g Mehl durch 20 g Kakaopulver. Das gibt eine tolle herbstliche Note, die perfekt zu Laternenumzügen passt. Ich hab sie mal mit weißen Schokoladenstückchen verziert – das sah aus wie kleine Laternen mit Licht. Ein Hit bei den Kindern!

Gefüllte Laternenkekse

Wie oben beschrieben: Bestreicht die Unterseite eines Kekses mit Marmelade und drückt einen zweiten drauf. Ich mag Aprikosenmarmelade, aber Himbeere oder Erdbeere geht auch. Für eine herbstliche Note könnt ihr auch Pumpkin-Spice-Marmelade verwenden – die gibt es in gut sortierten Supermärkten.

Glutenfreie Variante

Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle [Marke]). Der Teig wird etwas bröseliger, also arbeitet vorsichtig. Ich hab die Kekse für eine Freundin mit Zöliakie gebacken, und sie war total glücklich. Ein Tipp: Fügt 1 EL Johannisbrotkernmehl hinzu, das bindet den Teig besser.

Zuckerfreie Variante

Ersetzt den Puderzucker durch Erythrit oder Xylit. Die Kekse werden etwas trockener, aber mit einem Klecks Marmelade sind sie trotzdem lecker. Ich hab sie für meinen Onkel gemacht, der Diabetes hat – er hat sich riesig gefreut.

Und hier ist eine persönliche Variation, die ich ausprobiert habe: Ich hab dem Teig einmal 50 g gemahlene Mandeln hinzugefügt (und dafür 50 g Mehl weggelassen). Die Kekse wurden wunderbar nussig und hatten eine tolle Textur. Perfekt für den Herbst! Probiert es aus – ihr werdet überrascht sein.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Diese Festlichen Laternenkekse sind nicht nur zum Essen da – sie sind auch ein tolles Mitbringsel für den Martinsumzug. Hier sind meine besten Tipps, wie ihr sie präsentiert und aufbewahrt:

Servieren

Am besten schmecken die Kekse lauwarm, direkt aus dem Ofen. Aber auch kalt sind sie ein Genuss. Für den Martinsumzug packe ich sie in kleine Tüten aus Pergamentpapier – das sieht hübsch aus und die Kekse bleiben frisch. Wenn ihr sie auf einem Teller anrichtet, legt ein paar Herbstblätter oder kleine Deko-Laternen daneben – das gibt ein tolles Bild.

Was passt dazu? Ein heißer Apfelpunsch oder Kinderpunsch ist perfekt. Oder ein warmer Kakao mit Sahne. Für Erwachsene empfehle ich einen Glühwein oder einen herbstlichen Tee. Die Kekse sind süß genug, um ohne weitere Beilage zu genießen, aber sie harmonieren wunderbar mit einem warmen Getränk.

Aufbewahren

In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse bis zu 2 Wochen. Ich bewahre sie in einer Glasdose mit Deckel auf – dann sehen sie auch noch hübsch aus. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr sie auch einfrieren. Legt sie dazu in einen Gefrierbeutel und drückt die Luft raus. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 30 Minuten stehen lassen.

Ein Tipp: Wenn die Kekse nach ein paar Tagen etwas weich werden, legt sie für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Dann werden sie wieder knusprig. Aber das ist bei uns noch nie passiert – sie sind einfach zu schnell weg!

Nährwertinformationen und gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich kann euch sagen, was in diesen Keksen steckt. Pro Keks (ungefähr 20 g, ohne Füllung) enthalten sie:

  • Kalorien: ca. 90 kcal
  • Fett: 5 g
  • Kohlenhydrate: 10 g
  • davon Zucker: 4 g
  • Eiweiß: 1 g
  • Ballaststoffe: 0,5 g

Die Kekse sind nicht gerade ein Diät-Snack, aber sie sind auch nicht so schlimm, wie man denkt. Der Zitronenabrieb liefert übrigens eine kleine Menge Vitamin C, und die Butter enthält fettlösliche Vitamine. Aber mal ehrlich: Diese Kekse sind zum Genießen da, nicht zum Kalorienzählen. Ich esse sie mit gutem Gewissen – schließlich ist Martinsumzug nur einmal im Jahr!

Für Menschen mit Allergien: Die Kekse enthalten Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter), Eier (Eigelb) und eventuell Nüsse (wenn ihr Mandeln hinzufügt). Die vegane und glutenfreie Variante sind gute Alternativen. Ich hab auch schon eine Version ohne Ei probiert – die war okay, aber nicht so zart wie das Original.

Fazit: Warum ihr diese Kekse backen solltet

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich sag es nochmal: Diese Festlichen Laternenkekse sind der Hit für den Martinsumzug. Sie sind einfach zuzubereiten, sehen wunderschön aus und schmecken himmlisch. Und das Beste: Ihr könnt sie ganz nach eurem Geschmack anpassen – ob vegan, glutenfrei, mit Schokolade oder gefüllt. Jeder findet seine Lieblingsvariante.

Für mich sind diese Kekse mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Stück Kindheitserinnerung, ein Ritual, das ich jedes Jahr mit meiner Familie teile. Wenn ich die Kekse backe und der Duft von Vanille und Zitrone durch die Küche zieht, weiß ich: Der Herbst ist da, und der Martinsumzug steht vor der Tür. Und wenn die Kinder dann mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen und in jede Hand eine Tüte mit diesen Keksen bekommen – das ist einfach magisch.

Also, probiert es aus! Ich bin gespannt, wie eure Laternenkekse werden. Teilt eure Ergebnisse mit mir – schreibt einen Kommentar unten, postet ein Bild auf Instagram oder Pinterest mit dem Hashtag #Laternenkekse. Ich freu mich riesig, eure Kreationen zu sehen! Und wenn ihr Fragen habt, meldet euch einfach. Ich bin immer für euch da.

In diesem Sinne: Frohes Backen und einen wunderschönen Martinsumzug!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Kann ich den Teig auch am Vorabend zubereiten?

Ja, absolut! Der Teig kann gut einen Tag im Voraus zubereitet werden. Wickelt ihn in Frischhaltefolie und bewahrt ihn im Kühlschrank auf. Vor dem Ausrollen lasst ihr ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er etwas weicher wird. Das spart Zeit am Tag des Umzugs.

2. Meine Kekse sind beim Backen auseinandergefallen – was hab ich falsch gemacht?

Das passiert, wenn der Teig zu warm war oder zu wenig Mehl verwendet wurde. Achtet darauf, den Teig gut zu kühlen und nicht zu dünn auszurollen. Wenn die Kekse trotzdem auseinanderfallen, gebt beim nächsten Mal 1 EL mehr Mehl in den Teig.

3. Kann ich die Kekse auch ohne Ausstechform machen?

Ja, klar! Ihr könnt den Teig in Rechtecke schneiden und mit einem Strohhalm kleine Löcher hineinstechen – das sieht aus wie Fenster in einer Laterne. Oder ihr verwendet eine Sternform oder eine runde Form. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

4. Wie lange halten sich die Kekse?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 2 Wochen. Im Gefrierfach sogar bis zu 3 Monaten. Aber ehrlich gesagt: Bei uns sind sie meistens nach 2 Tagen weg – die Kinder lieben sie einfach!

5. Kann ich die Kekse auch mit Kindern backen?

Unbedingt! Das ist eine tolle Aktivität für den Nachmittag vor dem Umzug. Die Kinder können den Teig ausrollen, die Formen ausstechen und die Kekse verzieren. Ich backe sie jedes Jahr mit meiner Nichte – sie liebt es, die Zuckerstreusel draufzustreuen. Ein Tipp: Macht den Teig vorher fertig, dann können die Kinder direkt loslegen.

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Festliche Laternenkekse recipe

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Festliche Laternenkekse: 3 einfache Rezepte für den Martinsumzug

Diese zarten, leuchtenden Kekse in Laternenform sind der perfekte Begleiter für den Martinsumzug. Einfach zuzubereiten, mit einer frischen Zitronennote und wunderschön anzusehen.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 2 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 40 Kekse 1x
  • Category: Kekse / Gebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • 1 Eigelb + 1 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Bunte Zuckerstreusel oder Hagelzucker
  • Marmelade (z.B. Aprikose oder Himbeere) optional zum Füllen

Instructions

  1. Mehl, Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen oder der Küchenmaschine zu einer krümeligen Masse verarbeiten.
  2. Eigelb, Vanilleextrakt und Zitronenabrieb dazugeben und kurz zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange kneten.
  3. Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.
  4. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen.
  5. Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig 3-4 mm dick ausrollen. Laternenformen ausstechen.
  6. Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Eigelb mit Milch verrühren und Kekse damit bestreichen. Nach Wunsch mit Zuckerstreuseln bestreuen.
  7. Kekse 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Auf dem Blech 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter legen.
  8. Optional: Kekse mit Marmelade füllen, indem man etwas Marmelade auf die Unterseite eines Kekses streicht und einen zweiten darauf drückt.

Notes

Der Teig muss kalt sein, damit die Kekse ihre Form behalten. Nicht zu viel Mehl beim Ausrollen verwenden. Kekse lieber früher aus dem Ofen nehmen, da sie auf dem heißen Blech nachbacken. In einer luftdichten Dose bis zu 2 Wochen haltbar.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks (ca. 20 g, oh
  • Calories: 90
  • Sugar: 4
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1

Keywords: Laternenkekse, Martinsumzug, Vanillekipferl, Mürbeteig, Herbst, Laterne, einfach, schnell, Kinder

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