Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Hausgemachte Marzipan-Plätzchen – einfaches Rezept mit Mandelsplittern

Fertig in 35 Minuten
Portionen 30-35 Stück
Schwierigkeitsgrad Einfach

Love this? Save it for later!

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Es war 22:15 Uhr an einem ganz normalen Dienstag im November, und ich hatte plötzlich so ein heftiges Verlangen nach etwas Süßem – aber nicht nach irgendwas. Ich wollte diesen ganz speziellen Geschmack von Marzipan, der so wunderbar nussig und süß ist. Das Problem? Mein Kühlschrank war fast leer, und für aufwendige Backprojekte hatte ich echt keine Lust mehr. Ich hatte keine Lust, stundenlang Teig zu kneten und auszurollen. Aber ich hatte eine Packung Marzipanrohmasse, die noch vom letzten Weihnachtsbazar übrig war, und eine Tüte Mandelsplitter, die ich eigentlich fürs Müsli gekauft hatte. Und dann kam mir die Idee, die mich bis heute nicht loslässt: Warum nicht einfach den Marzipan mit etwas Mehl und Ei zu einem Teig verbinden und die Mandelsplitter als knusprige Kruste nutzen? Ich meine, was sollte schon schiefgehen? Ehrlich, in dem Moment war ich viel zu müde für komplizierte Rezepte, also improvisierte ich einfach drauflos. Der Teig war schnell zusammengerührt, und als ich die ersten Plätzchen aus dem Ofen holte, wusste ich: Das war ein goldrichtiger Einfall. Vielleicht kennst du das ja auch – diese Nächte, in denen die besten Ideen entstehen, wenn man einfach nur seinem Bauchgefühl folgt. Seitdem backe ich diese hausgemachten Marzipan-Plätzchen mit Mandelsplittern jedes Jahr, und sie sind fester Bestandteil meiner Weihnachtsbäckerei. Sie sind so unglaublich einfach und günstig, dass ich sie manchmal sogar im Sommer mache, wenn mich die Lust auf Marzipan überkommt. Und genau deshalb teile ich das Rezept heute mit dir.

Warum du diese Marzipan-Plätzchen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt zwanzig Mal gebacken – für Familienfeiern, als Mitbringsel für die Nachbarn und natürlich für den eigenen Keksvorrat. Und jedes Mal bestätigt sich: Diese Plätzchen sind etwas ganz Besonderes. Lass mich dir sagen, warum sie auch bei dir zuhause ein Hit werden.

  • Einfach und schnell: Der Teig ist in 10 Minuten fertig, und die Plätzchen sind ruckzuck gebacken. Perfekt für stressige Vorweihnachtstage, wenn die Zeit knapp ist.
  • Günstige Zutaten: Du brauchst nur ein paar Grundzutaten, die du wahrscheinlich schon zuhause hast. Keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten – außer Marzipan, aber das gibt es schon für wenig Geld.
  • Perfekt zum Verschenken: Diese Plätzchen sehen in einer hübschen Dose einfach bezaubernd aus und kommen bei Beschenkten immer gut an. Letztes Jahr habe ich sie meiner Tante geschenkt, und sie hat sofort nach dem Rezept gefragt.
  • Liebling der ganzen Familie: Selbst meine Nichte, die sonst eher Schokoladenkekse bevorzugt, hat bei diesen Plätzchen gleich dreimal zugegriffen. Der feine Marzipangeschmack ist einfach unwiderstehlich.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus dem weichen, süßen Marzipan und den knusprigen Mandelsplittern ist einfach himmlisch. Ich sage dir, nach dem ersten Bissen wirst du süchtig sein!

Was dieses Rezept von anderen Marzipanplätzchen unterscheidet, ist die Konsistenz. Viele Rezepte werden schnell trocken oder bröselig, aber hier bleibt der Teig wunderbar zart und saftig. Das Geheimnis ist der richtige Anteil an flüssiger Butter und die kurze Backzeit. Und das Beste: Du musst den Teig nicht kühlen, bevor du ihn formst. Kein stundenlanges Warten, kein Kampf mit klebrigem Teig. Es ist einfach das unkomplizierteste Rezept für Marzipanplätzchen, das ich kenne.

Diese Plätzchen sind nicht nur gut – sie sind die Art von Gebäck, bei der du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Der Marzipan schmilzt fast auf der Zunge, während die Mandelsplitter ein herrliches Knacken geben. Es ist Comfort Food in seiner reinsten Form, aber ohne viel Aufwand. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept lebt von wenigen, aber feinen Zutaten. Jede davon hat ihre wichtige Aufgabe, damit die Plätzchen perfekt werden. Keine Sorge, du musst nicht in den Spezialitätenladen rennen – alles bekommst du im normalen Supermarkt.

  • 200 g Marzipanrohmasse: Das ist die Basis und gibt den unverwechselbaren Geschmack. Achte darauf, dass es echte Marzipanrohmasse ist, nicht Marzipanersatz. Ich persönlich mag die von Niederegger am liebsten, aber die Eigenmarken von Rewe oder Edeka sind auch völlig in Ordnung und günstiger. (Tipp: Die Rohmasse ist weicher als fertiger Marzipan und lässt sich besser verarbeiten.)
  • 100 g weiche Butter: Sie macht den Teig schön mürbe und sorgt für die zarte Konsistenz. Nimm wirklich weiche Butter, nicht geschmolzene. Wenn du sie vergessen hast rauszunehmen, schneide sie in kleine Würfel und lass sie 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
  • 80 g Zucker: Am besten feinen Haushaltszucker nehmen. Er gibt die nötige Süße, ohne zu dominieren. Du kannst auch braunen Zucker verwenden, dann bekommen die Plätzchen eine leichte Karamellnote.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Nimm ein Ei aus dem Kühlschrank, das ist völlig in Ordnung. (Für eine vegane Variante kannst du 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen.)
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Der Vanillegeschmack harmoniert wunderbar mit dem Marzipan. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber der aus dem Tütchen tut es auch.
  • 250 g Mehl (Type 405): Das Mehl gibt dem Teig Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack. Für eine glutenfreie Variante nimm eine glutenfreie Mehlmischung.
  • 1 Prise Salz: Klingt vielleicht seltsam in süßem Gebäck, aber Salz hebt den Geschmack und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen!
  • 100 g Mandelsplitter: Sie sorgen für den herrlichen Crunch. Ich verwende gerne blanchierte Mandelsplitter, weil sie heller sind und schöner aussehen. Aber auch mit ganzen Mandeln, die du grob hackst, wird es lecker. (Tipp: Röste die Mandelsplitter vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett, dann werden sie noch aromatischer.)

Für die Deko brauchst du noch 1 Eigelb und 1 EL Milch, um die Plätzchen zu bestreichen. Und wenn du magst, etwas Puderzucker zum Bestäuben.

Welche Küchengeräte du benötigst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine teuren Spezialgeräte. Mein Küchenmixer ist zwar praktisch, aber ich habe den Teig auch schon oft mit der Hand geknetet. Hier ist, was du wirklich brauchst:

  • Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel reicht völlig aus. Ich benutze meine alte Keramikschüssel von meiner Oma – sie hat schon tausende Kekse kommen sehen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Macht die Arbeit leichter, aber ein kräftiger Schneebesen und etwas Muskelkraft tun es auch. Ehrlich, der Teig ist nicht schwer zu kneten.
  • Backblech: Ein normales Blech reicht. Wenn du antihaftbeschichtetes hast, brauchst du vielleicht kein Backpapier – aber ich lege immer welches rein, das erspart das Putzen.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich kaufe immer das günstige im Discounter, das funktioniert genauso gut.
  • Teigschaber: Damit bekommst du den letzten Rest Teig aus der Schüssel. Ein Löffel tut es aber auch.
  • Kleine Schüssel: Zum Verquirlen des Eigelbs mit der Milch.
  • Backpinsel: Zum Bestreichen der Plätzchen. Wenn du keinen hast, nimm einfach einen Teelöffel und verteile die Mischung vorsichtig.
  • Kühlgitter: Zum Abkühlen der Plätzchen. Ein Kuchengitter ist ideal, aber ein Teller mit Küchenpapier tut es zur Not auch.

Ein Tipp für alle, die wie ich gerne sparen: Ein einfaches Handrührgerät für 20 Euro reicht völlig aus. Meine Mutter hat ihre Kekse jahrzehntelang nur mit der Hand gemacht, und die waren immer perfekt. Also keine Ausreden!

Zubereitung Schritt für Schritt

Hausgemachte Marzipan-Plätzchen preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich verspreche dir, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen duftende Marzipan-Plätzchen auf dem Tisch haben.

  1. Backofen vorheizen und Blech vorbereiten: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das mache ich immer als Erstes, dann kann der Teig später nicht warten.
  2. Marzipan vorbereiten: Schneide die Marzipanrohmasse in kleine Würfel. Das macht das Vermengen später viel leichter. Wenn die Masse sehr fest ist, kannst du sie kurz in der Mikrowelle bei niedriger Stufe (ca. 10 Sekunden) etwas weicher machen. Aber pass auf, dass sie nicht schmilzt!
  3. Butter und Zucker cremig rühren: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte luftig und fluffig sein. (Tipp: Wenn die Butter nicht weich genug ist, wird die Creme klumpig. Also besser frühzeitig rausnehmen!)
  4. Ei unterrühren: Schlage das Ei in die Buttermischung und rühre es kurz unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger, das ist normal.
  5. Marzipan einarbeiten: Gib die Marzipanwürfel dazu und rühre alles auf mittlerer Stufe, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Es können ruhig noch kleine Stückchen zu sehen sein – die schmelzen später beim Backen. Ich persönlich mag es, wenn man ab und zu ein kleines Marzipanstückchen im Keks findet.
  6. Trockene Zutaten mischen und einarbeiten: Vermische das Mehl mit der Prise Salz in einer separaten Schüssel. Gib die Mehlmischung nach und nach zur feuchten Masse und rühre alles auf niedriger Stufe, bis sich ein glatter Teig bildet. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Der Teig sollte sich gut formen lassen, ohne zu kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib noch 1-2 EL Mehl dazu. Ist er zu trocken, einen Spritzer Milch.
  7. Teig formen: Jetzt kommt der spaßige Teil! Nimm mit den Händen kleine Portionen Teig (etwa walnussgroß) und rolle sie zu Kugeln. Lege die Kugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Aus dieser Menge bekommst du etwa 30-35 Plätzchen. (Tipp: Die Kugeln müssen nicht perfekt rund sein – das Handgemachte gibt ihnen den besonderen Charme.)
  8. Mit Mandelsplittern bestreuen: Drücke nun in jede Teigkugel vorsichtig einige Mandelsplitter hinein. Du kannst sie auch leicht in den Teig einrollen, damit sie besser haften. Ich verteile die Mandeln immer etwas ungleichmäßig – einige Plätzchen haben viele, andere nur ein paar. Das sieht natürlicher aus.
  9. Mit Eigelb bestreichen: Verquirle das Eigelb mit der Milch in einer kleinen Schüssel. Bestreiche die Plätzchen vorsichtig mit dieser Mischung. Das gibt ihnen eine wunderschöne goldbraune Farbe und einen leichten Glanz. Sei sparsam, sonst wird die Unterseite zu dunkel.
  10. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe die Plätzchen 12-15 Minuten, bis sie goldgelb sind. Die Ränder sollten leicht gebräunt sein, aber die Mitte noch hell. (Wichtig: Jeder Ofen ist anders – bei meinem alten Ofen brauchen sie 13 Minuten, bei dem neuen nur 11. Also nach 10 Minuten das erste Mal nachschauen!)
  11. Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter, damit sie vollständig auskühlen können. Sie sind anfangs noch weich, werden aber beim Abkühlen fester.
  12. Genießen oder aufbewahren: Wenn die Plätzchen komplett abgekühlt sind, kannst du sie in eine Dose geben. Aber ich sage dir: Die ersten zwei oder drei sind garantiert schon vorher weg!

Backtipps & Techniken für perfekte Plätzchen

Nachdem ich dieses Rezept unzählige Male gebacken habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich gerne mit dir teile. Glaub mir, nicht alles lief von Anfang an perfekt. Mein erster Versuch war eine kleine Katastrophe – der Teig war zu trocken, und die Plätzchen sind im Ofen zersprungen. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.

Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig sollte geschmeidig sein, aber nicht kleben. Wenn du den Eindruck hast, dass er zu weich ist, stelle ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn leichter formbar. Aber Achtung: Zu langes Kühlen macht ihn brüchig. Ich habe es einmal übertrieben, und dann sind mir die Kugeln beim Formen zerfallen.

Gleichmäßige Größe: Verwende einen kleinen Eisportionierer oder einen Teelöffel, um gleichmäßige Kugeln zu formen. Das sorgt dafür, dass alle Plätzchen zur gleichen Zeit durchgebacken sind. Ich benutze einfach einen Esslöffel und schätze die Menge – das ist entspannter und die kleinen Unterschiede machen den Charme aus.

Das Geheimnis der Mandelsplitter: Röste die Mandelsplitter vor dem Backen kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie duften. Das intensiviert den Geschmack enorm. Aber Vorsicht: Sie verbrennen schnell! Also bei mittlerer Hitze und ständigem Rühren nur 1-2 Minuten. Ich habe sie einmal zu lange geröstet, und die Plätzchen haben dann etwas bitter geschmeckt.

Multitasking leicht gemacht: Bereite den Teig vor, während der Ofen vorheizt. Forme die Kugeln, während das erste Blech backt. So bist du effizienter und hast die Plätzchen in unter einer Stunde fertig. Ich mache immer zwei Bleche gleichzeitig – eines auf der mittleren, eines auf der oberen Schiene – und tausche sie nach der Hälfte der Backzeit.

Die Sache mit dem Kleben: Wenn der Teig an deinen Händen klebt, befeuchte sie leicht mit Wasser oder öle sie mit etwas neutralem Öl ein. Das macht das Formen viel angenehmer. Ich habe früher immer mit Mehl gearbeitet, aber das hat den Teig nur trockener gemacht.

Der ultimative Tipp für mehr Aroma: Gib einen Spritzer Bittermandelaroma in den Teig. Das harmoniert perfekt mit dem Marzipan und verstärkt den nussigen Geschmack. Aber wirklich nur einen Spritzer – Bittermandel ist sehr intensiv. Ein Tropfen reicht für die ganze Menge.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Ich habe im Laufe der Jahre einige Varianten ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Reiz. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:

Schoko-Marzipan-Plätzchen: Gib 2 EL Kakaopulver zum Mehl und ersetze 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln. Das gibt einen wunderbar schokoladigen Geschmack, der perfekt mit dem Marzipan harmoniert. Meine Kinder lieben diese Version über alles.

Zitronige Marzipan-Plätzchen: Füge den Abrieb einer halben Bio-Zitrone zum Teig hinzu. Die frische Zitrusnote bricht die Süße des Marzipans und macht die Plätzchen besonders erfrischend. Perfekt für den Sommer oder als leichter Nachtisch.

Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen). Die Plätzchen werden etwas weniger mürbe, aber immer noch sehr lecker. Ich habe diese Version für eine Freundin mit Laktoseintoleranz entwickelt.

Glutenfreie Option: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achte darauf, dass sie Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröseln die Plätzchen zu sehr. Ich empfehle die von Schär oder der Eigenmarke von dm.

Mit Gewürzen: Gib 1 TL Zimt oder 1/2 TL Kardamom zum Teig. Das gibt den Plätzchen eine weihnachtliche Note. Ich habe letztes Jahr eine Variante mit Lebkuchengewürz gemacht – die war der absolute Hit auf dem Weihnachtsmarktstand meiner Tochter.

Gefüllte Marzipan-Plätzchen: Drücke in die Mitte jeder Kugel vor dem Backen eine halbe Kirsche aus dem Glas oder ein Stückchen Zartbitterschokolade. Das ist eine tolle Überraschung beim Reinbeißen. Aber verschließe die Füllung gut, sonst läuft sie beim Backen aus.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie richtig gelagert werden. Hier sind meine Erfahrungen, damit sie lange frisch und lecker bleiben.

Servieren: Lass die Plätzchen vor dem Servieren vollständig auskühlen. Sie schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Richte sie auf einer hübschen Platte an – vielleicht mit etwas Puderzucker bestäubt und ein paar ganzen Mandeln dekoriert. Dazu passt ein Glas kalte Milch, eine Tasse Kaffee oder ein Glühwein in der Weihnachtszeit. Ich mag sie besonders gerne zu einem warmen Kakao.

Im Kühlschrank aufbewahren: Lege die abgekühlten Plätzchen in eine luftdichte Dose. Zwischen die Lagen kannst du etwas Backpapier legen, damit sie nicht aneinanderkleben. Im Kühlschrank halten sie sich so 2-3 Wochen. Aber ehrlich, bei uns sind sie meistens schon nach einer Woche weg.

Einfrieren: Diese Plätzchen lassen sich hervorragend einfrieren. Fülle sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf einem Teller liegen lassen – das dauert nur etwa 30 Minuten. Ich friere immer eine Portion ein, um sie an Heiligabend schnell parat zu haben.

Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich werden, backe sie kurz im Ofen bei 150 °C für 3-4 Minuten auf. Das macht sie wieder knusprig. Aber pass auf, dass sie nicht verbrennen – ich habe schon welche ruiniert, weil ich zu lange weggegangen bin.

Geschmacksentwicklung: Interessanterweise schmecken die Plätzchen am zweiten oder dritten Tag oft noch besser. Die Aromen von Marzipan und Mandeln haben dann Zeit, sich richtig zu entfalten. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag noch nicht perfekt erscheinen – sie werden mit der Zeit besser. Ich bewahre sie deshalb immer ein bis zwei Tage vor dem Verschenken auf.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich will nicht so tun, als ob diese Plätzchen ein Gesundheitsfood wären – sie sind ein Genussmittel und sollen es auch sein. Aber ein paar positive Aspekte haben sie doch.

Ungefähre Nährwerte pro Plätzchen (bei 30 Stück):

  • Kalorien: 110 kcal
  • Fett: 6 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 3 g
  • Kohlenhydrate: 12 g
  • davon Zucker: 6 g
  • Eiweiß: 2 g
  • Ballaststoffe: 0,5 g

Warum Marzipan gar nicht so ungesund ist: Marzipan wird aus Mandeln hergestellt, und Mandeln sind reich an Vitamin E, Magnesium und ungesättigten Fettsäuren. In Maßen genossen, kann Marzipan also sogar einen kleinen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung leisten. Die Mandelsplitter liefern zusätzlich Ballaststoffe und Proteine.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Schalenfrüchte (Mandeln). Für Allergiker geeignete Varianten habe ich oben unter „Variationen & Anpassungen“ beschrieben.

Mein persönlicher Wellness-Tipp: Ich gönne mir abends gerne zwei dieser Plätzchen zu einer Tasse Pfefferminztee. Das ist mein kleiner Moment der Entspannung nach einem langen Tag. Und weil sie so aromatisch sind, bin ich mit zwei Stückchen wirklich zufrieden – das ist mein kleiner Trick, um nicht zu viel zu naschen.

Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest

Ich hoffe, ich konnte dich mit meiner Begeisterung für diese hausgemachten Marzipan-Plätzchen anstecken. Sie sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus einer spontanen Eingebung heraus entstehen – an einem Dienstagabend um halb elf, mit dem, was gerade im Schrank ist. Seit diesem Abend habe ich sie unzählige Male gebacken, und sie haben mich nie enttäuscht.

Was ich an diesem Rezept so liebe, ist seine Einfachheit. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten oder stundenlange Geduld. Der Teig ist in wenigen Minuten fertig, und das Ergebnis schmeckt, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Die Kombination aus dem zarten Marzipan und den knusprigen Mandelsplittern ist einfach unwiderstehlich. Jedes Mal, wenn ich sie backe, werde ich an diesen verregneten Novemberabend erinnert, an dem ich einfach nur meinem Bauchgefühl gefolgt bin.

Also trau dich und probiere es aus! Du wirst sehen, wie schnell diese Plätzchen zu deinem neuen Lieblingsrezept werden. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen – mit Schokolade, Zitrone oder Gewürzen. Ich bin schon gespannt, welche Variante dir am besten schmeckt. Schreib es mir doch in die Kommentare! Ich freue mich riesig über deine Erfahrungen und kreativen Abwandlungen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen ist doch am schönsten, wenn man es teilt. Also ran an den Ofen und viel Spaß beim Backen!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch fertigen Marzipan statt Rohmasse verwenden?

Ja, das ist möglich. Fertiger Marzipan enthält jedoch bereits Zucker und ist fester. Du solltest dann etwas weniger Zucker im Rezept verwenden, etwa 60 g statt 80 g. Der Teig wird etwas süßer, aber immer noch lecker.

Warum werden meine Plätzchen zu hart?

Das passiert meistens, wenn sie zu lange gebacken werden. Jeder Ofen ist anders, also überprüfe die Plätzchen nach 10 Minuten. Sie sollten goldgelb sein, aber nicht braun. Auch zu viel Mehl kann sie hart machen – achte auf die richtige Konsistenz des Teigs.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Auf jeden Fall! Du kannst den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Backen lässt du ihn 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er wieder formbar wird.

Welche Mandelsplitter sind am besten geeignet?

Ich empfehle blanchierte Mandelsplitter, weil sie heller sind und schöner aussehen. Aber auch ungeschälte Mandelsplitter schmecken gut und geben eine rustikalere Optik. Ganze Mandeln, grob gehackt, sind auch eine tolle Alternative.

Wie kann ich verhindern, dass die Plätzchen am Backpapier kleben bleiben?

Das passiert selten, wenn du ausreichend Mandelsplitter verwendest und die Plätzchen mit Eigelb bestreichst. Sollte doch etwas kleben bleiben, löse die Plätzchen vorsichtig mit einem Pfannenwender, solange sie noch warm sind. Ein gutes Backpapier ist auch die halbe Miete – ich schwöre auf die Marke von Rewe.

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Hausgemachte Marzipan-Plätzchen recipe

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Hausgemachte Marzipan-Plätzchen – einfaches Rezept mit Mandelsplittern

Diese hausgemachten Marzipan-Plätzchen mit Mandelsplittern sind unglaublich einfach und schnell zubereitet. Der Teig ist in 10 Minuten fertig und die Plätzchen schmecken wunderbar nussig und süß – perfekt für die Weihnachtsbäckerei oder als spontane Nascherei.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 30-35 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 100 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mandelsplitter
  • 1 Eigelb (zum Bestreichen)
  • 1 EL Milch (zum Bestreichen)
  • Puderzucker (optional, zum Bestäuben)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden.
  3. Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig rühren.
  4. Ei unterrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist.
  5. Marzipanwürfel dazugeben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  6. Mehl mit Salz mischen und nach und nach zur feuchten Masse geben. Auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig verrühren.
  7. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen (ca. 30-35 Stück) und mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
  8. In jede Kugel vorsichtig Mandelsplitter drücken.
  9. Eigelb mit Milch verquirlen und die Plätzchen damit bestreichen.
  10. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten goldgelb backen.
  11. Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kühlgitter heben und vollständig auskühlen lassen.
  12. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Notes

Der Teig muss nicht gekühlt werden, bevor er geformt wird. Für mehr Aroma kann ein Spritzer Bittermandelaroma hinzugefügt werden. Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 110
  • Sugar: 6
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 2

Keywords: Marzipan-Plätzchen, Mandelsplitter, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, hausgemacht

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