Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Cremiger Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse – Einfaches Ofengericht

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Meine Nachbarin Frau Schmidt machte gar kein großes Aufheben darum. Ich war nur kurz vorbeigekommen, um mir ihre Heckenschere auszuleihen, und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Türklinke berührt hatte. Es roch nach gerösteten Nüssen und geschmolzenem Käse – aber irgendwie erdiger, herbstlicher. „Ach, das ist nur ein Auflauf, den ich aus dem Kühlschrank retten musste“, winkte sie ab, während sie mir die Schere reichte. „Rosenkohl und so’n Rest Ziegenkäse.“ Nur ein Auflauf. Ich stand da, die Heckenschere in der Hand, und starrte auf die goldbraune Kruste mit den dunklen Kürbiskernen, die aus der Auflaufform lugte. Ich meine, wer sagt denn sowas? „Nur ein Auflauf“, als ob es sich nicht um das cremigste, herzhafteste Wunder handelte, das ich je gerochen hatte. Sie ließ mich probieren, völlig nonchalant, mit einem Löffel, der noch vom Rühren daneben lag. Und genau da wusste ich: Dieses Rezept musste ich haben. Es war nicht aufgesetzt, nicht für Gäste gemacht – es war einfach echtes, ehrliches Wohlfühlessen. Seitdem backe ich diesen cremigen Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse und Kürbiskernen mindestens einmal im Monat. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein Gericht so unerwartet daherkommt, dass es sich für immer in Ihre Kochroutine schleicht. Genau so ist es mir mit diesem Auflauf ergangen.

Warum Sie Diesen Auflauf Lieben Werden

Dieser cremige Rosenkohl-Auflauf ist nicht einfach nur ein weiteres Ofengericht. Er ist das Ergebnis vieler Fehlversuche und glücklicher Zufälle in meiner Küche. Ich habe ihn bestimmt sechsmal gebacken, bis die Cremigkeit perfekt war – nicht zu flüssig, nicht zu trocken. Genau diese Erfahrung steckt in jedem Bissen.

  • Schnell & Einfach: In unter 45 Minuten steht er auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen Sie keine Lust auf stundenlanges Kochen haben, aber trotzdem etwas Besonderes wollen.
  • Einfache Zutaten: Bis auf den Ziegenkäse haben Sie wahrscheinlich alles zu Hause. Keine ausgefallenen Gewürze oder exotischen Öle nötig.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn der erste Frost über den Feldern liegt und man sich nach etwas Wärmendem sehnt, ist dieser Auflauf genau richtig. Er schmeckt aber auch im Winter zu Weihnachten oder einfach an einem kühlen Frühlingsabend.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Rosenkohl-Muffel habe ich damit bekehrt. Der Ziegenkäse macht ihn mild und cremig, die Kürbiskerne geben den Crunch.
  • Unglaublich Lecker: Die Kombination aus dem leicht bitteren Rosenkohl, dem säuerlich-cremigen Ziegenkäse und den nussigen Kürbiskernen ist einfach himmlisch. Ehrlich, man isst sich daran fest.

Was diesen Auflauf von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, den Rosenkohl vorzublanchieren und dann in einer selbstgemachten, leichten Sauce aus Sahne und Ziegenfrischkäse zu baden. Keine schweren Mehlschwitzen, keine Fertigmischungen. Nur pure, ehrliche Aromen, die perfekt miteinander harmonieren. Dieser Auflauf ist das Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt – weil es einfach nach Zuhause schmeckt, aber irgendwie auch nach einem gemütlichen Landgasthof in den Bergen.

Was Sie an Zutaten Brauchen

Dieser cremige Rosenkohl-Auflauf lebt von seinen wenigen, aber feinen Zutaten. Keine Sorge, Sie müssen nicht stundenlang einkaufen gehen. Hier kommt alles, was Sie brauchen, mit ein paar kleinen Hinweisen aus meiner Erfahrung.

Für den Auflauf

  • 600 g Rosenkohl, frisch – Achten Sie auf feste, geschlossene Röschen ohne gelbe Blätter. Frischer Rosenkohl schmeckt einfach besser als TK-Ware, aber in der Not geht auch Tiefkühl-Rosenkohl (dann vorher kurz antauen lassen). Ich kaufe meinen am liebsten auf dem Wochenmarkt, der ist oft süßer und weniger bitter.
  • 200 g Ziegenfrischkäse – Die Basis für unsere Cremigkeit. Ich nehme am liebsten die Rolle von „Le Chèvre“ oder der Eigenmarke von Rewe, die ist schön streichzart. Achten Sie darauf, dass es Frischkäse ist, kein gereifter Ziegenkäse – der schmilzt anders.
  • 100 ml Sahne – Für die Extra-Portion Cremigkeit. Sie können auch Kochsahne nehmen, aber echte Sahne gibt einfach die bessere Konsistenz. Für eine leichtere Version nehmen Sie 100 ml Milch (3,5% Fett) und lassen die Sahne weg.
  • 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler – Für die goldbraune Kruste oben drauf. Der Gouda schmilzt wunderbar und wird schön knusprig.
  • 1 Zwiebel, mittelgroß – Sie gibt eine leichte Süße, die perfekt zum Rosenkohl passt. Ich nehme am liebsten eine rote Zwiebel, aber eine gelbe tut es auch.
  • 2 Knoblauchzehen – Für die Würze. Frischer Knoblauch ist ein Muss, das Pulverzeug schmeckt hier einfach nicht.
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss – Die klassische Gewürzkombination für Rosenkohl. Die Muskatnuss frisch gerieben – das macht den Unterschied!
  • 2 EL Butter – Zum Andünsten der Zwiebeln und für das gewisse Extra an Geschmack.

Für den Crunch

cremiger Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse preparation steps

  • 50 g Kürbiskerne – Sie geben dem Auflauf den letzten Pfiff. Ich röste sie vorher kurz in einer trockenen Pfanne an, dann werden sie noch nussiger. Sie können auch Pinienkerne oder gehackte Walnüsse nehmen, wenn Sie keine Kürbiskerne mögen.
  • 2 EL Paniermehl – Hilft, die Kruste schön knusprig zu machen. Ich nehme am liebsten Panko-Mehl, weil es luftiger ist. Normales Paniermehl geht aber auch.

Substitutions-Tipp: Für eine vegetarische Version ist der Auflauf ohnehin geeignet. Für Veganer können Sie den Ziegenfrischkäse durch eine vegane Alternative auf Cashew-Basis ersetzen und die Sahne durch Hafer-Kochcreme. Der Gouda lässt sich durch veganen Reibekäse austauschen – dann wird es aber nicht ganz so cremig. Ich habe es einmal mit veganem Käse probiert und es war okay, aber das Original ist einfach besser, muss ich zugeben.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diesen cremigen Rosenkohl-Auflauf. Ein paar Basics reichen völlig.

  • Auflaufform (ca. 20×30 cm) – Ich schwöre auf meine alte Keramikform von Le Creuset, aber jede Glas- oder Keramikform tut es. Achten Sie darauf, dass sie nicht zu klein ist, sonst wird der Auflauf zu dick und gart ungleichmäßig.
  • Großer Topf – Zum Blanchieren des Rosenkohls. Nichts Besonderes, ein normaler Kochtopf reicht.
  • Pfanne – Zum Andünsten der Zwiebeln und Rösten der Kürbiskerne. Eine beschichtete Pfanne ist praktisch, aber nicht zwingend nötig.
  • Schneidebrett und scharfes Messer – Ein gutes Messer macht die Arbeit mit dem Rosenkohl viel leichter. Ich habe mir mal an einem stumpfen Messer den Finger aufgeschnitten – seitdem nehme ich nur noch scharfe Klingen.
  • Rührschüssel – Zum Vermischen der Sahne-Mischung. Eine mittelgroße Schüssel reicht.
  • Küchenwaage oder Messbecher – Für die genauen Mengen. Ich koche meist nach Gefühl, aber bei diesem Auflauf lohnt sich das Abwiegen, besonders beim Rosenkohl.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine Auflaufform haben, nehmen Sie eine ofenfeste Pfanne oder sogar einen Bräter. Hauptsache, sie ist ofenfest bis 200°C. Meine erste Auflaufform war ein ausrangierter Glasbehälter von IKEA – der hat jahrelang gehalten.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, der cremige Rosenkohl-Auflauf ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden belohnt.

  1. Rosenkohl vorbereiten (5 Minuten): Den Rosenkohl waschen und die äußeren, welken Blätter entfernen. Dann den Strunk kreuzweise einschneiden – das hört sich vielleicht komisch an, aber so gart der Rosenkohl gleichmäßig durch und die Bitterstoffe können besser entweichen. Ich habe das einmal vergessen und der Auflauf war deutlich herber. Also: nicht überspringen!
  2. Rosenkohl blanchieren (5 Minuten): Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Den vorbereiteten Rosenkohl hineingeben und 3-4 Minuten kochen lassen. Er sollte noch Biss haben, aber nicht mehr roh sein. Dann in ein Sieb abgießen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken – das stoppt den Garprozess. Den Rosenkohl halbieren oder vierteln, je nach Größe. Kleine Röschen können ganz bleiben.
  3. Zwiebeln andünsten (5 Minuten): Während der Rosenkohl blanchieren, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Knoblauch pressen oder fein hacken. In einer Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten – etwa 3 Minuten. Dann den Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitbraten, bis es duftet. Achtung: Knoblauch verbrennt schnell, also die Hitze etwas runterdrehen.
  4. Sahne-Mischung zubereiten (3 Minuten): In einer Schüssel den Ziegenfrischkäse mit der Sahne glatt rühren. Mit Salz, Pfeffer und einer guten Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die Muskatnuss ist hier der heimliche Star – sie harmoniert so wunderbar mit dem Rosenkohl. Die angerösteten Zwiebeln und den Knoblauch unterrühren.
  5. Auflauf schichten (5 Minuten): Den blanchierten Rosenkohl in die Auflaufform geben. Die Sahne-Mischung gleichmäßig darüber gießen und alles vorsichtig vermengen, sodass jeder Rosenkohl etwas von der Creme abbekommt. Den geriebenen Gouda oder Emmentaler gleichmäßig darüber streuen.
  6. Kruste vorbereiten (2 Minuten): In einer kleinen Schüssel das Paniermehl mit den Kürbiskernen vermischen. Diese Mischung über den Käse streuen. Das gibt später diese herrlich knusprige Kruste. Ich gebe manchmal noch einen Klecks Butter in Flöckchen oben drauf – das macht die Kruste noch goldiger.
  7. Backen (20–25 Minuten): Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft 180°C) auf der mittleren Schiene backen. Nach etwa 15 Minuten sollte der Käse geschmolzen sein und die Kruste beginnt, Farbe zu bekommen. Wenn die Kruste zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken. Der Auflauf ist fertig, wenn die Sauce blubbert und die Kruste goldbraun und knusprig ist.
  8. Ruhen lassen (5 Minuten): Das ist der wichtigste Schritt! Den Auflauf nach dem Backen 5 Minuten ruhen lassen. Ich weiß, es ist schwer, aber die Sauce setzt sich so erst richtig. Wenn Sie ihn sofort servieren, läuft Ihnen die ganze Cremigkeit davon. Glauben Sie mir, ich habe diesen Fehler schon gemacht – es war eine Suppe statt einem Auflauf.

Sensorischer Hinweis: Während des Backens wird Ihre Küche nach gerösteten Nüssen, geschmolzenem Käse und einer leichten, süßlichen Note von den Zwiebeln duften. Die Kruste sollte beim Herausnehmen aus dem Ofen leise knistern. Ein gutes Zeichen!

Kochtipps & Techniken

Ich habe diesen cremigen Rosenkohl-Auflauf oft genug gemacht, um ein paar Geheimtipps mit Ihnen zu teilen. Manches habe ich durch schmerzliche Erfahrung gelernt – lassen Sie es mich wissen, wenn Ihnen das bekannt vorkommt.

Der Bitterstoff-Trick: Rosenkohl kann manchmal bitter sein. Das liegt an den Senfölen. Der Trick ist, ihn vor dem Blanchieren kreuzweise einzuschneiden und das Blanchierwasser ordentlich zu salzen. Das Salz entzieht dem Kohl einen Teil der Bitterstoffe. Ein weiterer Tipp: Geben Sie einen Schuss Milch oder einen Teelöffel Zucker ins Blanchierwasser – das neutralisiert die Bitterkeit zusätzlich. Klingt verrückt, funktioniert aber!

Die perfekte Cremigkeit: Nicht zu viel Sahne verwenden! Ich habe am Anfang immer zu viel genommen, weil ich dachte, mehr Creme = besser. Falsch. Der Auflauf wird dann matschig und die Aromen verlieren sich. Die angegebene Menge ist perfekt – sie umhüllt den Rosenkohl, ohne ihn zu ertränken. Wenn Sie eine besonders dicke Sauce mögen, können Sie einen Esslöffel Mehl unter den Ziegenfrischkäse rühren, bevor Sie die Sahne dazugeben.

Multitasking leicht gemacht: Während der Rosenkohl blanchiert, können Sie schon die Zwiebeln schneiden und die Sahne-Mischung vorbereiten. So sparen Sie wertvolle Zeit. Ich stelle mir immer einen kleinen Mise-en-Place-Bereich bereit – alle Zutaten in Schälchen, dann geht es wie am Schnürchen.

Der häufigste Fehler: Den Auflauf zu lange backen, bis die Kruste schwarz ist. Die Kruste soll goldbraun sein, nicht dunkelbraun. Sobald sie die gewünschte Farbe hat, nehmen Sie den Auflauf raus, auch wenn die Backzeit noch nicht um ist. Jeder Ofen ist anders – meiner braucht oft nur 18 Minuten statt 25. Vertrauen Sie Ihren Augen und Ihrer Nase mehr als der Uhr.

Variationen & Anpassungen

Dieser cremige Rosenkohl-Auflauf ist ein echtes Chamäleon. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie ihn abwandeln können, je nachdem, was Sie gerade da haben oder worauf Sie Lust haben.

  • Herbstliche Variante mit Speck: 100 g gewürfelten Speck in der Pfanne knusprig braten, bevor Sie die Zwiebeln andünsten. Den Speck zusammen mit den Kürbiskernen über den Auflauf streuen. Das gibt eine rauchige Note, die fantastisch zum Rosenkohl passt. Ich mache das gerne, wenn ich Männer zu Besuch habe – die lieben es.
  • Vegane Version: Ersetzen Sie den Ziegenfrischkäse durch eine vegane Cashew-Frischkäse-Alternative (z.B. von „Simply V“). Die Sahne kann durch Hafer-Kochcreme ersetzt werden. Für den Käsebelag nehmen Sie veganen Reibekäse, der schmilzt (z.B. von „Violife“). Die Kürbiskerne bleiben, die sind ja vegan. Ich muss zugeben, die vegane Version ist nicht ganz so cremig, aber sie schmeckt trotzdem richtig gut – besonders mit einem Schuss Hefeflocken für den Käsegeschmack.
  • Low-Carb / Keto-Option: Lassen Sie das Paniermehl einfach weg oder ersetzen Sie es durch gemahlene Mandeln. Die Kürbiskerne sind ohnehin low-carb. Statt Sahne können Sie auch eine Mischung aus Sahne und etwas Frischkäse nehmen, um den Kohlenhydratgehalt niedrig zu halten. Perfekt für alle, die auf ihre Kohlenhydrate achten, aber nicht auf Genuss verzichten wollen.
  • Schärfere Note: Geben Sie eine gehackte rote Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken in die Sahne-Mischung. Die Schärfe bricht die Cremigkeit und gibt dem Auflauf einen tollen Kick. Ich habe das einmal für eine Party gemacht und es war der Renner – aber Vorsicht, nicht für Kinder geeignet!

Servier- und Aufbewahrungstipps

Sie haben den Auflauf gebacken – jetzt kommt der schönste Teil: das Servieren und Genießen. Aber auch die Reste sind ein Gedicht.

Servieren: Den cremigen Rosenkohl-Auflauf am besten direkt aus der Form servieren – das sieht rustikal und einladend aus. Er schmeckt warm am besten, aber nicht kochend heiß. Lassen Sie ihn die 5 Minuten Ruhezeit unbedingt einhalten. Dazu passt ein einfaches Stück Baguette oder ein frischer grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette. Der Salat bringt eine frische Note, die wunderbar mit der Cremigkeit des Auflaufs kontrastiert. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc, rundet das Ganze perfekt ab.

Aufbewahrung: Übrig gebliebenen Auflauf können Sie problemlos im Kühlschrank aufbewahren. Dafür in einen luftdichten Behälter geben und innerhalb von 3 Tagen verzehren. Die Kruste wird beim Aufbewahren zwar etwas weicher, aber der Geschmack bleibt erhalten.

Einfrieren: Der Auflauf lässt sich auch einfrieren! Am besten in Portionsgrößen in Gefrierbeuteln oder -dosen. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen.

Wiederaufwärmen: Der beste Weg, den Auflauf wieder aufzuwärmen, ist im Ofen. Bei 150°C etwa 10-15 Minuten backen, bis er durchgewärmt ist. Die Mikrowelle geht auch, aber die Kruste wird dabei leider matschig. Wenn es schnell gehen muss, nehmen Sie die Mikrowelle, aber geben Sie ein paar frische Kürbiskerne darüber, um etwas Crunch zu retten. Ich wärme ihn immer im Ofen auf – es dauert etwas länger, aber der Auflauf schmeckt dann fast wie frisch gebacken.

Geschmacksentwicklung: Interessanterweise schmeckt der Auflauf am nächsten Tag oft noch besser! Die Aromen haben Zeit, sich zu verbinden, und der Rosenkohl wird noch milder. Das ist ein Gericht, das sich hervorragend für Meal-Prep eignet. Backen Sie gleich die doppelte Menge – eine Portion für heute, eine für morgen.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Dieser cremige Rosenkohl-Auflauf ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund. Natürlich ist er kein Diätgericht, aber er steckt voller wertvoller Nährstoffe.

Nährwert pro Portion (ca. 1/4 des Auflaufs) Menge
Kalorien ca. 380 kcal
Eiweiß 18 g
Fett 28 g
Kohlenhydrate 14 g
Ballaststoffe 6 g

Rosenkohl ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin C, Vitamin K und Antioxidantien, die Ihr Immunsystem stärken. Die enthaltenen Senföle sollen sogar krebsvorbeugend wirken. Ziegenkäse ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium. Kürbiskerne sind reich an Magnesium, Zink und gesunden Fetten – gut für die Prostata und die Haare, sagt man.

Allergene: Enthält Milchprodukte (Laktose) und Gluten (im Paniermehl). Für Laktoseintolerante gibt es laktosefreie Alternativen. Glutenfrei wird der Auflauf mit glutenfreiem Paniermehl. Meine Perspektive: Ich sehe diesen Auflauf nicht als „Gesundheitsessen“, sondern als Wohlfühlessen, das einfach zufällig auch noch gut für einen ist. Ein gutes Gewissen beim Genießen – was will man mehr?

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Auflauf auch mit TK-Rosenkohl machen?

Ja, das geht. Tauen Sie den TK-Rosenkohl vorher kurz an und lassen Sie ihn abtropfen. Blanchieren ist dann nicht nötig, da er bereits vorgegart ist. Die Backzeit verkürzt sich um etwa 5 Minuten.

Der Auflauf ist mir zu flüssig geworden – was habe ich falsch gemacht?

Wahrscheinlich haben Sie zu viel Sahne genommen oder den Rosenkohl nicht gut genug abtropfen lassen. Beim nächsten Mal den Rosenkohl nach dem Blanchieren gut abtropfen lassen und die Sahne-Menge genau abmessen. Wenn es passiert ist, können Sie den Auflauf nochmal 5 Minuten ohne Deckel backen, damit etwas Flüssigkeit verdampft.

Kann ich den Ziegenkäse durch etwas anderes ersetzen?

Absolut! Sie können stattdessen Frischkäse (Philadelphia) nehmen, dann wird der Geschmack milder. Oder Sie verwenden Schmand oder Crème fraîche für eine säuerliche Note. Auch Blauschimmelkäse wie Gorgonzola passt überraschend gut – das gibt eine kräftige, würzige Variante.

Wie bekomme ich eine besonders knusprige Kruste?

Mischen Sie das Paniermehl mit etwas geschmolzener Butter, bevor Sie es über den Auflauf streuen. Die Butter hilft, dass die Kruste schön goldbraun und knusprig wird. Auch ein kurzer Griff unter den Grill (2-3 Minuten, aber aufpassen!) kann helfen.

Kann ich den Auflauf vorbereiten und später backen?

Ja, das ist eine gute Idee für Gäste. Bereiten Sie den Auflauf komplett vor, aber backen Sie ihn noch nicht. Decken Sie ihn ab und stellen Sie ihn in den Kühlschrank. Er hält sich so bis zu 24 Stunden. Dann einfach die Backzeit um 5-10 Minuten verlängern, da er kalt in den Ofen kommt.

Fazit

Dieser cremige Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse und Kürbiskernen ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine Einladung, sich selbst und anderen etwas Gutes zu tun. Er beweist, dass einfache Zutaten, richtig kombiniert, etwas Wunderbares ergeben können. Ich liebe es, wie unkompliziert er ist und wie er trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistert. Ob als schnelles Abendessen unter der Woche, als Beilage zum Sonntagsbraten oder als Mitbringsel zum nächsten Herbstfest – dieser Auflauf ist einfach immer richtig.

Probieren Sie es aus! Und wenn Sie ihn nach Ihrem Geschmack anpassen – vielleicht mit mehr Knoblauch, einer Prise Chili oder einer Handvoll Walnüsse – dann bin ich gespannt auf Ihre Version. Schreiben Sie mir doch in den Kommentaren, wie er Ihnen gelungen ist oder welche Variation Sie ausprobiert haben. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören. Denn das ist das Schöne am Kochen: Jeder macht es ein bisschen anders, und genau das macht jedes Gericht einzigartig. Also ran an den Herd und viel Spaß beim Nachbacken!

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cremiger Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse recipe

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Cremiger Rosenkohl-Auflauf mit Ziegenkäse – Einfaches Ofengericht

Ein cremiger, herzhafter Auflauf mit Rosenkohl, Ziegenfrischkäse und einer knusprigen Kürbiskern-Kruste. Perfekt für den Herbst und einfach zuzubereiten.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 600 g Rosenkohl, frisch
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 100 ml Sahne
  • 100 g geriebener Gouda oder Emmentaler
  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 EL Butter
  • 50 g Kürbiskerne
  • 2 EL Paniermehl

Instructions

  1. Rosenkohl vorbereiten (5 Minuten): Den Rosenkohl waschen, äußere Blätter entfernen und den Strunk kreuzweise einschneiden.
  2. Rosenkohl blanchieren (5 Minuten): In kochendem Salzwasser 3-4 Minuten garen, abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und halbieren oder vierteln.
  3. Zwiebeln andünsten (5 Minuten): Zwiebel fein würfeln, Knoblauch pressen. In einer Pfanne die Butter schmelzen, Zwiebeln glasig dünsten, Knoblauch kurz mitbraten.
  4. Sahne-Mischung zubereiten (3 Minuten): Ziegenfrischkäse mit Sahne glatt rühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Zwiebeln und Knoblauch unterrühren.
  5. Auflauf schichten (5 Minuten): Rosenkohl in eine Auflaufform geben, Sahne-Mischung darübergießen und vermengen. Gouda oder Emmentaler darüber streuen.
  6. Kruste vorbereiten (2 Minuten): Paniermehl mit Kürbiskernen mischen und über den Käse streuen.
  7. Backen (20–25 Minuten): Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft 180°C) backen, bis die Kruste goldbraun und knusprig ist.
  8. Ruhen lassen (5 Minuten): Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen, damit die Sauce fest wird.

Notes

Den Rosenkohl vor dem Blanchieren kreuzweise einschneiden, um Bitterstoffe zu reduzieren. Den Auflauf nach dem Backen unbedingt 5 Minuten ruhen lassen, damit die Sauce fest wird. Für eine besonders knusprige Kruste das Paniermehl mit etwas geschmolzener Butter mischen.

Nutrition

  • Serving Size: 1/4 des Auflaufs
  • Calories: 380
  • Fat: 28
  • Carbohydrates: 14
  • Fiber: 6
  • Protein: 18

Keywords: Rosenkohl-Auflauf, Ziegenkäse, Kürbiskerne, Ofengericht, Herbst, einfach, cremig

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