Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing: einfaches Rezept

Fertig in 40 Minuten
Portionen 2 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Es gab einmal ein kleines, unscheinbares Café in der Seitenstraße meiner alten Heimatstadt, das die beste Bowl der Stadt machte. Es hieß „Grünzeug & Glück” und war mehr eine Art gemütliches Wohnzimmer mit Suppen und Salaten. Als der Besitzer in den Ruhestand ging und das Café nach zehn Jahren schloss, stand ich buchstäblich davor und fühlte mich, als hätte mir jemand die Lieblingsdecke weggenommen. Nach etwa sieben Versuchen – ehrlich, der erste war eine Katastrophe mit zu viel Knoblauch und verbrannten Kürbiskernen – habe ich es endlich geschafft. Diese Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing ist mein persönlicher Sieg über die Vergänglichkeit guter Restaurants.

Ich erinnere mich noch genau an den ersten Bissen dieser Bowl. Es war ein Donnerstag im November, draußen nieselte es, und ich hatte einen dieser Tage, an denen einfach alles schiefging. Die Bedienung, eine ältere Dame mit einem schiefen Lächeln, stellte die Schüssel vor mich hin. Die Farben – orangefarbene Süßkartoffeln, tiefgrüner Brokkoli, cremig-weiße Feta-Krümel – und dieser Duft nach geröstetem Sesam und Zitrone. Es war, als würde das Café sagen: „Ist schon gut, setz dich erstmal.”

Das Problem war nur: Nach dem Schließen des Cafés gab es diesen Trost nirgendwo mehr. Ich habe monatelang experimentiert. Mal war das Dressing zu dünn, mal das Gemüse zu weich. Einmal habe ich versehentlich Kreuzkümmel statt Kümmel genommen – das war ein Abend, den ich schnell vergessen wollte. Aber dann, irgendwann im Frühling, stand sie plötzlich perfekt vor mir: die Ofengemüse-Bowl mit dem cremigen Tahini-Dressing. Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn ein Gericht einfach stimmt. Es ist nicht nur Essen, es ist eine kleine Umarmung für die Seele. Und genau deshalb mache ich sie heute noch ständig.

Warum du diese Ofengemüse-Bowl lieben wirst

Diese Bowl ist nicht nur ein weiteres Rezept im Internet. Sie ist das Ergebnis von Geduld, einigen verbrannten Fingern und der Erkenntnis, dass einfache Zutaten die besten Geschichten erzählen. Lass mich dir sagen, warum sie bei mir und allen, die sie probiert haben, zur absoluten Lieblingsbowl geworden ist.

  • Schnell & unkompliziert: In unter 40 Minuten hast du ein warmes, sättigendes Gericht auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen der Kühlschrank leer aussieht, aber die Seele etwas Gutes braucht.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keinen exotischen Supermarkt. Süßkartoffeln, Kichererbsen, Brokkoli und ein paar Gewürze – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Das Tahini-Dressing wird aus Dingen gemacht, die in jede gut sortierte Speisekammer gehören.
  • Perfekt für Meal Prep: Dieses Rezept ist ein wahrer Segen für die Wochenplanung. Das geröstete Gemüse schmeckt am nächsten Tag fast noch besser, und das Dressing lässt sich wunderbar vorbereiten.
  • Ein echter Publikumsliebling: Egal, ob für Freunde, die sich vegan ernähren, oder für den Fleischliebhaber am Tisch – diese Bowl überzeugt alle. Sie ist herzhaft, cremig, knusprig und einfach unwiderstehlich.
  • Gesundheit, die schmeckt: Diese Bowl ist vollgepackt mit Ballaststoffen, Vitaminen und gesunden Fetten. Du isst nicht nur gut, du tust deinem Körper auch etwas Gutes – und das ganz ohne Verzicht.

Was diese Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Kombination aus der perfekten Röstung des Gemüses – außen karamellisiert, innen butterweich – und diesem Dressing. Ich habe unzählige Tahini-Dressings probiert, aber dieses hier ist anders. Es ist nicht bitter, nicht zu säuerlich und hat genau diese seidige Textur, die das warme Gemüse umschmeichelt, ohne es zu erschlagen. Es ist die Bowl, die ich mache, wenn ich mir selbst zeigen will, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Und ganz ehrlich? Nach dem ersten Bissen wirst du genau verstehen, warum ich sieben Versuche gebraucht habe, um sie perfekt zu bekommen.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept lebt von der Einfachheit seiner Zutaten. Jede Komponente hat eine Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein Geschmackserlebnis, das größer ist als die Summe seiner Teile. Hier ist, was du für deine Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing benötigst.

Für das Ofengemüse

  • 1 große Süßkartoffel (ca. 300 g): Sie bringt die natürliche Süße und eine cremige Textur. Ich bevorzuge die orangefarbenen, weil sie beim Rösten besonders saftig werden. Schälen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  • 1 kleiner Brokkoli (ca. 250 g): In kleine Röschen geteilt. Der Strunk muss nicht weg – einfach schälen und in dünne Scheiben schneiden. Das spart Lebensmittel und schmeckt hervorragend.
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g): Abgießen und gut abtropfen lassen. Sie werden knusprig geröstet und sind der perfekte Proteinlieferant. Ich nehme am liebsten die Marke „Bio-Zentrale”, weil die Kichererbsen schon eine schöne Größe haben und nicht matschig sind.
  • 2 EL Olivenöl: Für das Rösten. Verwende ein gutes, aber kein zu intensives Öl – ein mildes Olivenöl oder Avocadoöl eignet sich perfekt.
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß): Für die leichte Rauchnote und die schöne Farbe.
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen): Gibt dem Gemüse eine warme, erdige Tiefe. Keine Sorge, es schmeckt nicht nach Döner – versprochen!
  • 1/2 TL Knoblauchpulver: Für die herzhafte Note, ohne dass der Knoblauch verbrennt.
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack.

Für das cremige Tahini-Dressing

Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing preparation steps

  • 3 EL Tahini (Sesampaste): Das Herzstück des Dressings. Achte darauf, dass es gut verrührt ist – das Öl setzt sich gerne ab. Ich schwöre auf die Marke „Al Wadi” oder „Rapunzel”, weil sie besonders cremig sind und nicht bitter schmecken.
  • Saft von 1/2 Zitrone (ca. 2 EL): Frisch gepresst, bitte! Der Flaschenzitronensaft macht das Dressing flach und langweilig.
  • 1 kleiner Knoblauchzehe (fein gerieben): Für die leichte Schärfe. Wer es milder mag, nimmt nur eine halbe.
  • 2 EL Olivenöl: Für die Cremigkeit und den Geschmack.
  • 3-4 EL kaltes Wasser: Zum Verdünnen. Die Menge variiert je nach Marke des Tahinis. Das Dressing sollte die Konsistenz von flüssigem Honig haben.
  • 1/2 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft (optional): Nur, wenn dein Tahini etwas bitter ist. Ich gebe ihn meist dazu, weil ich den süß-sauren Kontrast liebe.
  • Eine Prise Salz.

Für die Bowl und Toppings

  • 100 g gemischter Salat oder Babyspinat: Als frische Basis. Wer mag, nimmt Feldsalat oder Rucola.
  • 50 g Feta oder vegane Alternative: Zerbröselt für die salzige Note. Ich liebe den cremigen Schafskäse, aber ein veganer Mandel-Feta funktioniert auch wunderbar.
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne oder Sesam: Für den Crunch. Einfach in einer trockenen Pfanne kurz anrösten – aber Vorsicht, sie verbrennen schnell!
  • Optional: 1/2 Avocado: In Scheiben geschnitten. Macht die Bowl noch cremiger und liefert gesunde Fette.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diese Bowl. Ein paar Basics reichen völlig aus, und ich verrate dir auch, wie du sie ersetzen kannst, falls etwas fehlt.

  • Backblech (ca. 30×40 cm): Am besten mit Backpapier ausgelegt. Das spart dir das lästige Einfetten und die Reinigung. Ein einfaches Blech aus dem Supermarkt tut es völlig.
  • Große Schüssel: Zum Vermengen des Gemüses mit den Gewürzen. Ich benutze eine alte Keramikschüssel von meiner Oma – sie hat schon tausende Bowls gesehen.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Ein gutes Kochmesser ist Gold wert. Es muss nicht teuer sein, aber scharf. Stumpfe Messer sind gefährlich und machen das Gemüse matschig.
  • Kleine Schüssel oder Glas: Für das Dressing. Ein Marmeladenglas mit Deckel ist perfekt – einfach alle Zutaten rein, Deckel drauf und kräftig schütteln. Das spart Zeit und Abwasch.
  • Küchenwaage: Für präzise Mengen. Ich bin ein Fan von digitalen Waagen, aber eine einfache mechanische tut es auch.
  • Optional: Sparschäler: Für die Süßkartoffel und den Brokkolistrunk. Spart Zeit und Nerven.

Zubereitung: Schritt für Schritt zur perfekten Bowl

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einer Bowl belohnt, die dich an das kleine Café erinnern wird – oder an deinen eigenen, ganz persönlichen Glücksmoment.

  1. Backofen vorheizen (5 Minuten): Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. Das ist die perfekte Temperatur, um das Gemüse außen knusprig und innen zart zu bekommen. Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Warte, bis der Ofen wirklich heiß ist, sonst wird das Gemüse nur matschig.
  2. Gemüse vorbereiten (10 Minuten): Schäle die Süßkartoffel und schneide sie in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm Größe. Je gleichmäßiger die Stücke, desto gleichmäßiger garen sie. Den Brokkoli in kleine Röschen teilen. Den Strunk schälen und in dünne Scheiben schneiden – wirklich, probier es mal aus, er schmeckt fast wie Kohlrabi. Die Kichererbsen abgießen, abspülen und auf einem Küchentuch gut trocken tupfen. Je trockener sie sind, desto knuspriger werden sie später.
  3. Gemüse würzen (5 Minuten): Gib die Süßkartoffelwürfel, die Brokkoliröschen und die Kichererbsen in eine große Schüssel. Gib das Olivenöl, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer dazu. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Vermische alles gut mit deinen Händen. Ja, wirklich mit den Händen! So wird jedes Stück gleichmäßig mit Öl und Gewürzen bedeckt. Das ist viel effektiver als ein Löffel. Danach die Hände waschen – versprochen, es lohnt sich.
  4. Gemüse rösten (25-30 Minuten): Verteile das gewürzte Gemüse und die Kichererbsen gleichmäßig auf dem Backblech. Achte darauf, dass sie nicht zu eng liegen – sie sollten sich nicht berühren, sonst dämpfen sie und werden nicht knusprig. Schiebe das Blech in die Mitte des Ofens und röste alles für 25-30 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit (nach etwa 15 Minuten) nimm das Blech heraus und wende das Gemüse mit einem Pfannenwender. So werden alle Seiten schön braun. Das Gemüse ist fertig, wenn die Süßkartoffeln weich sind (mit einer Gabel prüfen) und die Kichererbsen goldbraun und knusprig sind.
  5. Tahini-Dressing zubereiten (5 Minuten): Während das Gemüse im Ofen ist, bereitest du das Dressing zu. Gib das Tahini, den Zitronensaft, den geriebenen Knoblauch, das Olivenöl und eine Prise Salz in eine kleine Schüssel. Rühre alles mit einem Schneebesen oder einer Gabel kräftig um. Das Tahini wird anfangs klumpig und dick – das ist normal! Gib dann nach und nach das kalte Wasser hinzu und rühre weiter, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht. Wenn du Ahornsirup verwendest, gib ihn jetzt dazu. Schmecke ab: Es sollte cremig, leicht säuerlich und aromatisch sein. Wenn es zu dick ist, gib noch einen Schuss Wasser dazu.
  6. Bowl zusammenstellen (5 Minuten): Verteile den gemischten Salat oder Babyspinat auf zwei Schüsseln. Nimm das geröstete Gemüse aus dem Ofen und lass es kurz abkühlen – es darf ruhig noch warm sein. Verteile die Süßkartoffeln, den Brokkoli und die Kichererbsen auf dem Salat. Zerbrösele den Feta darüber. Gib die Avocadoscheiben dazu, falls du welche verwendest. Streue die gerösteten Kürbiskerne oder den Sesam darüber. Jetzt kommt der krönende Abschluss: Träufle großzügig das cremige Tahini-Dressing über die Bowl. Nicht zu sparsam sein – das Dressing ist der Star!
  7. Servieren und genießen: Serviere die Bowl sofort, solange das Gemüse noch warm ist und das Dressing cremig fließt. Der Kontrast zwischen dem warmen, gerösteten Gemüse und dem frischen, kalten Salat ist einfach himmlisch.

Kochtipps & Techniken für die perfekte Bowl

Ich habe bei dieser Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.

Die Kichererbsen-Knusper-Regel: Der häufigste Fehler, den ich gemacht habe, war, die Kichererbsen nass auf das Blech zu geben. Sie wurden nie knusprig. Tupfe sie wirklich trocken – ich lege sie sogar für 10 Minuten auf ein Küchentuch. Und noch ein Tipp: Gib sie erst nach 15 Minuten Backzeit dazu, wenn du sie extra knusprig magst. So verbrennen sie nicht, werden aber herrlich kross.

Das Tahini-Dressing entmystifiziert: Tahini kann manchmal bitter schmecken, besonders wenn es alt ist. Mein Geheimnis: Ich kaufe immer kleine Gläser und verbrauche sie schnell. Wenn dein Dressing trotzdem bitter wird, hilft der Ahornsirup Wunder. Und noch etwas: Rühre das Tahini vor dem Abmessen immer gut um! Das Öl setzt sich ab, und wenn du nur das Öl erwischt, wird das Dressing wässrig und geschmacklos. Ich habe das einmal gemacht – es war eine traurige, dünne Brühe.

Multitasking ist alles: Während das Gemüse im Ofen ist, hast du genau 25 Minuten Zeit, um den Salat zu waschen, das Dressing zu machen und den Tisch zu decken. Wenn du das Dressing erst nach dem Rösten machst, stresst du dich nur unnötig. Plane voraus – deine Küche wird es dir danken.

Die perfekte Röstung: Nicht jedes Gemüse braucht gleich lange. Süßkartoffeln brauchen etwas länger als Brokkoli. Deshalb schneide ich die Süßkartoffeln etwas kleiner (1,5 cm) und den Brokkoli etwas größer (3 cm). So sind beide gleichzeitig perfekt. Und noch ein Tipp aus meiner verbrannten Vergangenheit: Backpapier ist dein Freund. Ohne Backpapier klebt das Gemüse fest, und du verlierst die Hälfte beim Wenden. Vertrau mir.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein echtes Chamäleon. Du kannst es nach Lust und Laune anpassen, ohne dass es seinen Charakter verliert. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

  • Vegan & laktosefrei: Ersetze den Feta einfach durch eine vegane Alternative. Ich mag den Mandel-Feta von „Simply V” sehr gerne. Oder lass den Käse ganz weg und streue stattdessen geröstete Cashewkerne darüber – das gibt auch eine schöne Cremigkeit.
  • Glutenfrei: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei – solange du darauf achtest, dass dein Tahini und die Gewürze keine Spuren enthalten. Ich verwende immer zertifizierte Produkte, um sicherzugehen.
  • Saisonaler Wechsel: Im Herbst ersetze ich die Süßkartoffel gerne durch Hokkaido-Kürbis (mit Schale, super einfach!). Im Sommer nehme ich Zucchini und Paprika. Der Brokkoli kann durch Blumenkohl oder grüne Bohnen ersetzt werden. Das Dressing passt zu fast jedem gerösteten Gemüse.
  • Mehr Protein: Wer es herzhafter mag, kann gegrillte Hähnchenbrust oder Tofu in Scheiben dazugeben. Ich habe einmal Räuchertofu in Würfel geschnitten und mit dem Gemüse geröstet – das war fantastisch! Einfach 100 g Tofu in Würfel schneiden und mit den Kichererbsen auf das Blech geben.
  • Schärfer: Für alle, die es gerne pikant mögen: Gib eine Prise Chiliflocken oder etwas Sriracha in das Dressing. Das gibt einen schönen Kick und passt perfekt zu der Süße der Süßkartoffel.

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Diese Bowl schmeckt am allerbesten, wenn sie frisch zubereitet wird – das warme Gemüse, das kalte Dressing, der knackige Salat. Aber sie ist auch ein Meister der Resteverwertung.

Servieren: Serviere die Bowl lauwarm. Das Gemüse sollte nicht mehr heiß sein, aber auch nicht kalt. Ich lasse es nach dem Rösten etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor ich es auf den Salat gebe. Dazu passt ein kaltes Glas Ayran oder ein leichter Weißwein. Für ein komplettes Abendessen reiche ich oft noch geröstetes Fladenbrot oder eine Scheibe Sauerteigbrot dazu – perfekt, um das restliche Dressing aufzutunken.

Aufbewahren: Die einzelnen Komponenten lassen sich gut getrennt voneinander lagern. Das geröstete Gemüse hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 3-4 Tage. Das Dressing bleibt im Kühlschrank etwa eine Woche frisch – aber vor dem Servieren gut schütteln oder umrühren, da es sich etwas setzt. Den Salat solltest du frisch zubereiten, da er sonst matschig wird. Wenn du Meal Prep machst, bereite einfach das Gemüse und das Dressing vor und mische alles erst kurz vor dem Essen.

Einfrieren: Das geröstete Gemüse kannst du problemlos einfrieren. Lasse es vorher vollständig abkühlen, fülle es in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Im Kühlschrank auftauen und dann kurz in der Pfanne oder im Ofen aufwärmen. Das Dressing und den Salat solltest du nicht einfrieren – das wird nichts.

Reheating: Das Gemüse am besten in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl oder im Backofen bei 180 °C für 5-7 Minuten aufwärmen. Die Mikrowelle macht es leider matschig – ich habe es einmal probiert, und es war eine traurige Angelegenheit. Vertrau mir, die Pfanne ist der bessere Weg.

Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile

Diese Bowl ist nicht nur ein Fest für die Geschmacksnerven, sondern auch ein echtes Powerpaket für deinen Körper. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Avocado und mit 30 g Feta):

  • Kalorien: ca. 450-500 kcal
  • Protein: ca. 18 g
  • Fett: ca. 22 g (davon gesättigt: 5 g)
  • Kohlenhydrate: ca. 50 g (davon Zucker: 12 g)
  • Ballaststoffe: ca. 15 g

Die Süßkartoffel ist reich an Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und die Haut. Die Kichererbsen liefern pflanzliches Protein und Ballaststoffe, die lange satt machen und die Verdauung unterstützen. Brokkoli ist ein echtes Superfood voller Vitamin C und K sowie Antioxidantien. Und das Tahini? Es ist eine hervorragende Quelle für gesunde Fette, Kalzium und Eisen. Diese Bowl ist also nicht nur lecker, sie tut dir auch richtig gut. Ich esse sie oft nach dem Sport oder an Tagen, an denen ich mich einfach mal etwas verwöhnen möchte – ohne schlechtes Gewissen.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Sesam (Tahini) und Milchprodukte (Feta). Für eine vegane Variante einfach den Feta weglassen oder durch eine vegane Alternative ersetzen. Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei, aber achte auf die Etiketten der Gewürze, falls du eine strikte glutenfreie Diät einhältst.

Fazit: Deine neue Lieblingsbowl

Diese Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing ist für mich mehr als nur ein Rezept. Sie ist eine Erinnerung daran, dass es sich lohnt, für die kleinen Dinge zu kämpfen – auch wenn es sieben Versuche braucht. Sie ist der Beweis, dass einfache Zutaten, mit Liebe zubereitet, etwas Magisches erschaffen können. Und sie ist der Trost für alle Abende, an denen das Leben ein bisschen zu laut ist.

Ich liebe es, wie flexibel diese Bowl ist. Du kannst sie nach deinem Geschmack anpassen, mit dem Gemüse spielen, das gerade Saison hat, und das Dressing nach deiner Laune variieren. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur deine ganz persönliche, perfekte Bowl. Probier es aus, und lass mich wissen, wie sie dir schmeckt. Hast du eine besondere Zutat hinzugefügt? Eine neue Gewürzkombination ausprobiert? Ich bin gespannt auf deine Kreationen!

Also, ran an den Ofen und los geht’s! Ich verspreche dir, der Duft von geröstetem Gemüse und Sesam wird dich sofort in eine bessere Stimmung versetzen. Und wenn du dann den ersten Bissen nimmst – dieses Zusammenspiel von cremig, knusprig, süß und herzhaft –, wirst du verstehen, warum ich sieben Versuche gebraucht habe. Aber hey, du schaffst es bestimmt beim ersten Mal. Viel Glück und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich das Gemüse auch im Airfryer zubereiten?

Ja, absolut! Der Airfryer ist perfekt für dieses Rezept. Erhitze ihn auf 180 °C vor und gib das gewürzte Gemüse in den Korb. Achte darauf, dass es nicht zu voll ist. Backe die Süßkartoffeln und Kichererbsen etwa 15–18 Minuten, schüttle den Korb nach der Hälfte der Zeit. Den Brokkoli gibst du am besten erst nach 10 Minuten dazu, da er schneller gar ist.

Mein Tahini-Dressing ist zu dick geworden. Was kann ich tun?

Kein Problem! Gib einfach einen weiteren Esslöffel kaltes Wasser hinzu und rühre kräftig um. Das Dressing sollte die Konsistenz von flüssigem Honig haben – also cremig, aber noch gut fließend. Wenn es zu dünn wird, kannst du etwas mehr Tahini einrühren. Es ist wirklich schwer, es zu ruinieren, also keine Panik!

Kann ich die Bowl auch kalt essen?

Ja, das geht hervorragend! Die Bowl schmeckt auch kalt als erfrischender Salat. Lass das geröstete Gemüse vor dem Zusammenstellen vollständig abkühlen. Das Dressing wird dann etwas fester, aber das ist völlig in Ordnung. Perfekt für ein Picknick oder als Lunch für die Arbeit.

Welches Tahini ist am besten für das Dressing geeignet?

Ich empfehle ein helles, cremiges Tahini aus gerösteten Sesamsamen. Die Marken „Al Wadi” oder „Rapunzel” sind meine Favoriten, weil sie sehr geschmeidig sind und nicht bitter schmecken. Vermeide dunkle oder sehr dicke Tahinis, die oft aus ungeschälten Sesamsamen hergestellt werden – die können schnell bitter werden. Und denk daran: Vor dem Öffnen immer gut umrühren!

Kann ich die Kichererbsen durch Linsen oder andere Hülsenfrüchte ersetzen?

Ja, du kannst die Kichererbsen durch gekochte grüne Linsen oder weiße Bohnen ersetzen. Linsen brauchen weniger Zeit im Ofen – etwa 15 Minuten bei 200 °C. Weiße Bohnen aus der Dose werden schön knusprig, wenn du sie gut trocken tupfst und mit den gleichen Gewürzen zubereitest. Probiere es einfach aus!

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Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing recipe

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Cremiges Ofengemüse-Bowl mit Tahini-Dressing

Diese Bowl vereint geröstetes Gemüse, knusprige Kichererbsen und ein cremiges Tahini-Dressing zu einem wohltuenden Gericht, das an ein gemütliches Café erinnert. Einfach zuzubereiten und perfekt für Meal Prep.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 2 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Mediterran

Ingredients

Scale
  • 1 große Süßkartoffel (ca. 300 g), geschält und in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 1 kleiner Brokkoli (ca. 250 g), in Röschen geteilt, Strunk geschält und in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgetropft und gut trocken getupft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
  • 1/2 TL Knoblauchpulver
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 3 EL Tahini (Sesampaste), gut verrührt
  • Saft von 1/2 Zitrone (ca. 2 EL), frisch gepresst
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 2 EL Olivenöl
  • 34 EL kaltes Wasser
  • 1/2 TL Ahornsirup oder Agavendicksaft (optional)
  • Eine Prise Salz
  • 100 g gemischter Salat oder Babyspinat
  • 50 g Feta oder vegane Alternative, zerbröselt
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne oder Sesam
  • 1/2 Avocado (optional), in Scheiben geschnitten

Instructions

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen.
  2. Süßkartoffel schälen und in gleichmäßige 2 cm große Würfel schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen, Strunk schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kichererbsen abgießen, abspülen und auf einem Küchentuch gut trocken tupfen.
  3. Süßkartoffelwürfel, Brokkoliröschen und Kichererbsen in eine große Schüssel geben. Olivenöl, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Knoblauchpulver, Salz und Pfeffer hinzufügen. Alles gut mit den Händen vermischen, bis jedes Stück gleichmäßig bedeckt ist.
  4. Das gewürzte Gemüse und die Kichererbsen gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, sodass sie sich nicht berühren. In der Mitte des Ofens 25-30 Minuten rösten. Nach 15 Minuten das Blech herausnehmen und das Gemüse mit einem Pfannenwender wenden.
  5. Während das Gemüse röstet, das Dressing zubereiten: Tahini, Zitronensaft, geriebenen Knoblauch, Olivenöl und eine Prise Salz in eine kleine Schüssel geben. Mit einem Schneebesen oder einer Gabel kräftig umrühren. Nach und nach das kalte Wasser hinzufügen und weiterrühren, bis eine glatte, cremige Konsistenz entsteht. Optional Ahornsirup hinzufügen und abschmecken.
  6. Gemischten Salat oder Babyspinat auf zwei Schüsseln verteilen. Das geröstete Gemüse kurz abkühlen lassen, dann auf dem Salat anrichten. Feta zerbröseln und darüber streuen. Avocadoscheiben (falls verwendet) und geröstete Kürbiskerne oder Sesam hinzufügen. Großzügig das Tahini-Dressing darüber träufeln.
  7. Sofort servieren und genießen.

Notes

Kichererbsen vor dem Rösten gut trocken tupfen, damit sie knusprig werden. Tahini vor dem Abmessen gut umrühren, da sich das Öl absetzt. Das Dressing sollte die Konsistenz von flüssigem Honig haben. Das geröstete Gemüse kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt werden, das Dressing etwa eine Woche. Zum Aufwärmen das Gemüse in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl oder im Ofen bei 180 °C für 5-7 Minuten erhitzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Bowl
  • Calories: 475
  • Sugar: 12
  • Sodium: 5
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 5
  • Carbohydrates: 50
  • Fiber: 15
  • Protein: 18

Keywords: Ofengemüse-Bowl, Tahini-Dressing, vegane Bowl, Meal Prep, gesundes Rezept, Süßkartoffel, Kichererbsen, Brokkoli

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