Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftiger Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken: Ein einfaches Rezept

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Es war 22:15 Uhr an einem verregneten Dienstagabend, und ich hatte diesen unbändigen Drang nach etwas Warmem, Süßem und vor allem nach Zimt. Nicht diesen lauwarmen, halbherzigen Zimtgeschmack, sondern diesen intensiven, wohlig-würzigen Duft, der die ganze Küche erfüllt. Ich wollte einen Kuchen, aber nicht diesen trockenen Rührkuchen aus dem Supermarkt. Ich wollte etwas mit Biss, mit einer knusprigen Schicht obendrauf und einer weichen, saftigen Basis. Das Problem? Ich hatte keine Lust mehr, bei dem Regen nochmal loszugehen.

Ich öffnete den Kühlschrank und fand ein paar Birnen, die schon etwas weicher waren – perfekt zum Backen. Im Vorratsschrank entdeckte ich dann die Haferflocken. Und da traf es mich wie ein Blitz: Warum nicht mal einen Streuselkuchen mit Haferflocken machen? Ich meine, Haferflocken sind doch nicht nur zum Frühstück da, oder? Ich improvisierte einfach los, mischte Mehl mit Flocken, Butter und Zucker für die Streusel, schnitt die Birnen in dünne Spalten und würzte den Teig ordentlich mit Zimt. Der Duft, der sich dann in der Küche ausbreitete, war einfach unbeschreiblich. Es roch nach Herbst, nach Geborgenheit und nach einem glücklichen Zufall.

Als ich den Kuchen aus dem Ofen holte, war die obere Schicht goldbraun und knusprig, und die Birnen waren weich und karamellisiert. Ich habe mich fast verbrannt, weil ich so ungeduldig war. Aber dieser erste Bissen – warm, saftig, mit dem Crunch der Streusel – hat mich sofort überzeugt. Seitdem backe ich diesen saftigen Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken immer wieder. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal so einen späten Heißhunger auf etwas Besonderes gehabt. Dieses Rezept ist meine Rettung dafür geworden.

Warum ihr diesen Kuchen lieben werdet

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist das Ergebnis eines glücklichen Experiments, das einfach perfekt funktioniert hat. Ich habe ihn inzwischen unzählige Male gebacken, für Freunde, die Familie und auch mal ganz alleine für mich. Und jedes Mal bekomme ich die gleiche begeisterte Reaktion.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Die Streusel sind noch schneller gemacht. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn überraschend Besuch kommt.
  • Einfache Zutaten: Ihr braucht keine exotischen Gewürze oder speziellen Mehlsorten. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause. Das spart Zeit und Nerven.
  • Perfekt für jede Jahreszeit: Im Herbst mit saftigen Birnen ein Traum. Im Winter mit etwas mehr Zimt und vielleicht einem Klecks Sahne. Aber auch im Sommer schmeckt er lauwarm mit einer Kugel Vanilleeis fantastisch.
  • Ein echter Publikumsliebling: Die Kombination aus saftigem Rührteig, fruchtigen Birnen und knusprigen Haferflocken-Streuseln kommt bei Groß und Klein an. Bei uns ist der Kuchen immer im Nu verschwunden.
  • Unwiderstehlich lecker: Ehrlich, dieser Kuchen ist der Inbegriff von Soulfood. Die weichen Birnen, der warme Zimt und der Crunch der Streusel – das ist einfach eine himmlische Kombination.

Was diesen Kuchen aber wirklich besonders macht, ist die Textur. Die Haferflocken in den Streuseln sorgen für einen unvergleichlichen Biss. Sie werden im Ofen schön knusprig, während der Teig schön saftig bleibt. Das ist nicht nur ein weiterer Streuselkuchen – es ist die beste Version, die ich kenne. Es ist der Kuchen, bei dem man nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließen muss.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen saftigen Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken verwendet ihr ganz einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein perfektes Geschmackserlebnis. Keine Sorge, es ist wirklich unkompliziert.

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sorgt für die klassische, lockere Kuchenstruktur. Ich verwende am liebsten Weizenmehl, aber ihr könnt auch Dinkelmehl 630 nehmen, das gibt einen leicht nussigen Geschmack.
  • 150 g Zucker – Am besten feiner Haushaltszucker. Er süßt den Teig und hilft, ihn schön saftig zu machen. Brauner Zucker würde auch gehen, dann wird der Teig etwas dunkler und karamelliger.
  • 2 TL Backpulver – Unverzichtbar für die Lockerheit. Achtet darauf, dass es noch frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz bringt die Süße und den Zimtgeschmack erst richtig zur Geltung. Nicht weglassen!
  • 2 TL Zimt – Das Herzstück des Kuchens! Nehmt guten, aromatischen Zimt. Ich schwöre auf Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner im Geschmack. Aber Cassia-Zimt tut es auch.
  • 125 g weiche Butter – Sie macht den Teig schön zart und saftig. Die Butter sollte wirklich Zimmertemperatur haben, damit sie sich gut mit dem Zucker verbindet.
  • 2 Eier (Größe M) – Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Am besten nehmt ihr die Eier auch Zimmertemperatur, dann wird der Teig gleichmäßiger.
  • 150 ml Milch – Sie macht den Teig geschmeidig. Ihr könnt auch Buttermilch verwenden, das macht den Kuchen noch saftiger und etwas fluffiger.

Für die Birnenschicht

Saftiger Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken preparation steps

  • 3-4 reife Birnen – Ich nehme am liebsten die Sorte „Williams Christ“ oder „Conference“. Sie sollten reif, aber noch fest sein, damit sie beim Backen nicht zu Matsch zerfallen. Einfach schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden.
  • 1 EL Zitronensaft – Ein Spritzer Zitronensaft verhindert, dass die Birnen braun werden, und gibt eine feine Säure, die perfekt mit der Süße harmoniert.

Für die Haferflocken-Streusel

  • 100 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Das ist das Geheimnis für richtig knusprige Streusel.
  • 100 g Zucker – Ich mische gerne braunen und weißen Zucker (je 50 g), das gibt den Streuseln eine schöne Karamellnote.
  • 150 g Weizenmehl – Für die klassische Streuselbasis.
  • 80 g zarte Haferflocken – Die geben den besonderen Crunch! Ich nehme die zarten Flocken, aber kernige gehen auch, dann werden die Streusel noch knackiger.
  • 1 TL Zimt – Ja, noch mehr Zimt! In den Streuseln sorgt er für die perfekte Würzigkeit.
  • 1 Prise Salz – Auch hier, um den Geschmack zu intensivieren.

Welche Ausrüstung ihr braucht

Ihr braucht keine teure Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Ein paar Basics aus eurer Küche reichen völlig aus. Ich bin selbst kein Fan von unnötigem Schnickschnack.

  • Eine Springform (24 cm) – Ich verwende eine klassische Springform mit Antihaftbeschichtung. Eine mit 26 cm Durchmesser geht auch, dann wird der Kuchen etwas flacher. Legt den Boden am besten mit Backpapier aus, dann lässt er sich später leichter lösen.
  • Zwei Rührschüsseln – Eine für den Teig, eine für die Streusel. Spart Abwasch, wenn ihr die Zutaten direkt abwiegt.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Teig ist ein Handrührer perfekt. Die Streusel macht ihr am besten mit den Händen – das ist einfacher und ihr habt mehr Gefühl für die richtige Konsistenz.
  • Schneidebrett und scharfes Messer – Zum Schälen und Schneiden der Birnen. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert, damit die Birnenspalten schön gleichmäßig werden.
  • Küchenwaage und Messbecher – Backen ist eine Wissenschaft, da lohnt sich das genaue Abwiegen. Ein Messbecher für die Milch ist auch praktisch.

Falls ihr keine Springform habt, könnt ihr auch eine Auflaufform nehmen. Der Kuchen wird dann eher ein „Crumble“-Stil, schmeckt aber genauso gut. Ein Tipp von mir: Wenn die Streusel zu weich sind, stellt die Schüssel kurz in den Kühlschrank, bevor ihr sie auf den Kuchen gebt.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es spannend! Keine Sorge, das Rezept ist wirklich unkompliziert. Ich habe es so oft gemacht, dass ich es im Schlaf könnte. Folgt einfach diesen Schritten, und ihr werdet mit einem himmlischen Duft in der Küche belohnt.

  1. Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten. Heizt den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fettet die Springform leicht ein und legt den Boden mit Backpapier aus. Das erleichtert später das Herauslösen.
  2. Die Birnen vorbereiten. Schält die Birnen, halbiert sie und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet sie dann in dünne Spalten (ca. 0,5 cm dick). Gebt sie in eine kleine Schüssel und vermischt sie mit dem Zitronensaft. Das verhindert, dass sie braun werden. Stellt sie erstmal beiseite.
  3. Den Teig zubereiten. In einer großen Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker (falls verwendet) schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten mit dem Handrührer. Dann die Eier einzeln unterrühren, bis sie gut eingearbeitet sind.
  4. Die trockenen Zutaten mischen. In einer separaten Schüssel das Mehl, das Backpulver, den Zimt und das Salz vermischen. Dann nach und nach zur Butter-Ei-Mischung geben, abwechselnd mit der Milch. Rührt alles nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh! Der Teig ist recht fest, das ist normal.
  5. Den Teig in die Form geben. Streicht den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Springform aus. Ein Teigschaber oder ein nasser Löffel hilft dabei, die Oberfläche zu glätten.
  6. Die Birnen darauf verteilen. Legt die Birnenspalten nun kreisförmig auf den Teig. Drückt sie leicht an, damit sie im Teig versinken. Verteilt sie gleichmäßig, damit jede Scheibe später ein paar Birnen abbekommt.
  7. Die Haferflocken-Streusel machen. Jetzt kommt der beste Teil! Gebt für die Streusel das Mehl, die Haferflocken, den Zucker, den Zimt und die Prise Salz in eine Schüssel. Würfelt die kalte Butter darüber und verknetet alles schnell mit den Fingern zu krümeligen Streuseln. Achtung: Die Butter sollte kalt bleiben, sonst werden die Streusel matschig. Arbeitet zügig! Wenn die Streusel zu fein sind, lasst einfach ein paar größere Butterstückchen drin.
  8. Die Streusel auf den Kuchen geben. Verteilt die Streusel gleichmäßig über den Birnen und dem Teig. Drückt sie nicht an, sonst werden sie nicht knusprig. Einfach locker darüber streuen – je mehr, desto besser!
  9. Backen. Schiebt den Kuchen auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Backt ihn für ca. 45-55 Minuten. Macht nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens (nicht in die Birnen). Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein.
  10. Abkühlen lassen. Holt den Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn in der Form auf einem Kuchengitter etwa 10-15 Minuten abkühlen. Dann löst ihr den Rand der Springform und lasst ihn vollständig auskühlen. Lauwarm schmeckt er aber auch fantastisch!

Mein Tipp: Wenn die Streusel gegen Ende der Backzeit zu dunkel werden, deckt den Kuchen einfach locker mit einem Stück Alufolie ab. Das verhindert, dass sie verbrennen, während der Teig innen noch weitergart.

Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Kuchen auch schon so einige Fehler gemacht. Einmal habe ich die Butter für die Streusel nicht kalt genug gehabt – das Ergebnis war eine einzige, klebrige Masse auf dem Kuchen. Nicht lecker. Hier sind meine besten Tipps, damit euch das nicht passiert.

  • Die Butter muss kalt sein! Das ist das A und O für knusprige Streusel. Nehmt die Butter direkt aus dem Kühlschrank und verarbeitet sie zügig. Wenn die Streusel beim Kneten zu weich werden, stellt die Schüssel für 10 Minuten in den Kühlschrank.
  • Nicht zu viel rühren. Sowohl beim Teig als auch bei den Streuseln gilt: Weniger ist mehr. Rührt den Teig nur so lange, bis die Zutaten gerade vermischt sind. Sonst wird er zäh. Bei den Streuseln reicht es, wenn die Butter grob eingearbeitet ist – ein paar größere Stücke sind erwünscht!
  • Die Birnen richtig wählen. Die Birnen sollten reif, aber nicht matschig sein. Wenn sie zu weich sind, zerfallen sie im Ofen und der Kuchen wird matschig. Wenn sie zu hart sind, bleiben sie beim Backen zu fest. Ein guter Test: Die Birne sollte auf leichten Druck leicht nachgeben.
  • Die Stäbchenprobe nicht vergessen. Jeder Ofen ist anders. Meine Oma hatte immer einen sehr heißen Ofen. Deshalb ist die Stäbchenprobe der sicherste Weg, um zu prüfen, ob der Kuchen durch ist. Stecht nicht in eine Birne, sondern in den Teig dazwischen.
  • Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es ist schwer zu widerstehen. Aber wenn ihr den Kuchen zu früh anschneidet, zerfällt er noch leicht. Lasst ihn mindestens 15 Minuten in der Form ruhen, bevor ihr ihn auf ein Gitter stürzt. Lauwarm ist er dann ein Genuss.

Ein Fehler, der mir einmal passiert ist: Ich hatte vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen war eine flache, klebrige Angelegenheit. Seitdem kontrolliere ich immer doppelt, ob alle Zutaten drin sind. Ein kleiner, aber wichtiger Schritt!

Variationen & Anpassungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es unglaublich wandelbar ist. Ihr könnt es ganz einfach an eure Vorlieben oder das anpassen, was gerade im Haus ist. Ich habe schon einige Varianten ausprobiert, und jede war auf ihre Art lecker.

  • Mit Äpfeln statt Birnen: Ein Klassiker! Nehmt einfach säuerliche Äpfel wie Boskop oder Elstar. Sie geben eine schöne Frische. Die Zubereitung ist genau gleich.
  • Für eine vegane Version: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine (für Teig und Streusel) und die Eier durch 2 EL Leinsamen, gemischt mit 6 EL Wasser („Lein-Eier“). Die Milch könnt ihr durch Hafer- oder Mandelmilch ersetzen. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.
  • Mit Nüssen: Gebt eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen zusätzlichen Crunch und passt hervorragend zu den Birnen und dem Zimt. Ich liebe diese Variante!
  • Weniger süß: Reduziert den Zucker im Teig auf 100 g und in den Streuseln auf 80 g. Die Birnen bringen schon von Natur aus Süße mit. Schmeckt auch super.
  • Mit einer Prise Kardamom: Gebt zusätzlich zum Zimt eine Prise Kardamom in den Teig. Das verleiht dem Kuchen eine orientalische Note und macht ihn noch aromatischer. Ein Geheimtipp!

Ich habe einmal eine Variante mit geriebenen Nüssen und etwas Rum in den Birnen gemacht – das war ein absoluter Hit für eine Erwachsenenfeier. Lasst eurer Kreativität einfach freien Lauf!

Servieren & Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt zu jeder Tageszeit. Ob zum Frühstück, zum Kaffee am Nachmittag oder als Dessert am Abend – er macht immer eine gute Figur. Hier sind meine besten Tipps, wie ihr ihn genießen und aufbewahren könnt.

  • Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm, wenn die Streusel noch knusprig sind und die Birnen weich. Ein Klecks geschlagene Sahne, eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks Crème fraîche passen hervorragend dazu. Für eine herbstliche Note könnt ihr auch etwas warmen Vanillesoße darüber träufeln – ein Gedicht!
  • Aufbewahren bei Raumtemperatur: Der Kuchen hält sich in einer gut verschlossenen Kuchenbox oder unter einer Glasglocke bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger, aber die Streusel verlieren etwas von ihrer Knusprigkeit. Das ist normal.
  • Im Kühlschrank: Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche. Wickelt ihn dafür gut in Frischhaltefolie oder legt ihn in eine luftdichte Dose. Vor dem Servieren einfach bei Zimmertemperatur oder kurz im Ofen aufwärmen, dann schmeckt er wie frisch gebacken.
  • Einfrieren: Ihr könnt den Kuchen auch hervorragend einfrieren. Am besten schneidet ihr ihn vorher in Stücke und wickelt jedes Stück einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So habt ihr immer ein Stück für den spontanen Besuch parat. Im Gefrierfach hält er sich etwa 3 Monate.
  • Aufwärmen: Zum Aufwärmen gebt ihr ein Stück Kuchen für 5-7 Minuten bei 150 °C in den Ofen oder für 20-30 Sekunden in die Mikrowelle. Die Mikrowelle macht die Streusel weicher, der Ofen hält sie knuspriger.

Ein Tipp von mir: Wenn der Kuchen einen Tag alt ist, schmeckt er fast noch besser, weil sich die Aromen von Zimt und Birne so schön verbunden haben. Probiert es aus!

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Ich bin ja kein Ernährungswissenschaftler, aber ich weiß, dass dieser Kuchen mit Haferflocken und Birnen auch ein paar gute Eigenschaften hat. Natürlich ist es immer noch ein Kuchen, aber im Vergleich zu manch anderen Rezepten ist er fast schon „gesund“. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken).

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Kohlenhydrate: ca. 45 g
  • Fett: ca. 14 g
  • Eiweiß: ca. 5 g
  • Ballaststoffe: ca. 3 g

Warum dieser Kuchen gar nicht so ungesund ist:

  • Haferflocken: Sie sind reich an Ballaststoffen, die lange satt machen und die Verdauung fördern. Sie enthalten auch wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium.
  • Birnen: Birnen sind eine gute Quelle für Vitamin C und Kalium. Die Schale enthält viele Ballaststoffe (deshalb könnte man sie theoretisch dran lassen, aber im Kuchen ist es mir lieber, sie zu schälen).
  • Zimt: Zimt ist ein echtes Superfood! Er wirkt entzündungshemmend, kann den Blutzuckerspiegel regulieren und ist einfach unglaublich aromatisch.

Hinweis für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl, Haferflocken) und Laktose (Butter, Milch). Für eine glutenfreie Version könnt ihr eine glutenfreie Mehlmischung und glutenfreie Haferflocken verwenden. Für eine laktosefreie Version nehmt ihr laktosefreie Butter und Milch.

Fazit

Dieser saftige Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken ist für mich der perfekte Kuchen. Er ist einfach zuzubereiten, schmeckt unglaublich lecker und macht die Küche so wunderbar duften. Er erinnert mich an gemütliche Herbsttage, an Nachmittage mit einer Tasse Tee und an die kleinen, glücklichen Zufälle beim Backen.

Ich hoffe, euch gefällt dieses Rezept genauso gut wie mir. Probiert es aus und macht ihn zu eurem eigenen! Vielleicht entdeckt ihr ja auch eure Lieblingsvariante. Ich bin schon gespannt, welche Kreationen ihr daraus zaubert. Wenn ihr den Kuchen backt, hinterlasst mir doch einen Kommentar und erzählt, wie er geworden ist. Oder teilt eure eigenen Ideen und Variationen – ich lerne immer gerne dazu!

In diesem Sinne: Ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen! Eure Küche wird es euch danken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Birnen backen?

Ja, absolut! Der Kuchen schmeckt auch als reiner Zimt-Streuselkuchen mit Haferflocken. Ersetzt die Birnen einfach durch 2-3 Äpfel, etwas Rhabarber oder lasst das Obst ganz weg und backt ihn pur. Dann ist er eher ein klassischer Streuselkuchen.

Warum werden meine Streusel nicht knusprig?

Das liegt meistens an der Butter. Wenn die Butter zu warm ist, schmelzen die Streusel im Ofen und werden zu einer einzigen Schicht. Achtet darauf, dass die Butter schön kalt ist, und knetet sie nur kurz unter. Stellt die Streusel vor dem Backen für 10 Minuten in den Kühlschrank, wenn sie zu weich sind.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Ja, das geht. Der Kuchen wird aber natürlich weniger süß. Ich würde empfehlen, den Zucker im Teig auf 100 g und in den Streuseln auf 80 g zu reduzieren. Die Birnen bringen schon eine natürliche Süße mit. Probiert es einfach aus und schmeckt ab.

Wie lagere ich den Kuchen am besten, damit er saftig bleibt?

Am besten in einer gut verschlossenen Kuchenbox oder unter einer Glasglocke bei Raumtemperatur. So bleibt er 3-4 Tage saftig. Wenn ihr ihn länger aufbewahren wollt, friert ihn in Stücken ein. Die Streusel werden mit der Zeit etwas weicher, aber das ist normal und stört den Genuss nicht.

Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?

Klar! Eine eckige Auflaufform oder eine 26er Springform funktionieren auch. Bei einer größeren Form wird der Kuchen flacher und die Backzeit verkürzt sich um etwa 5-10 Minuten. Behaltet ihn einfach im Auge. Ihr könnt den Teig auch in Muffinförmchen füllen und daraus kleine Küchlein backen – dann reduziert sich die Backzeit auf ca. 20-25 Minuten.

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Saftiger Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken recipe

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Saftiger Zimt-Streuselkuchen mit Birnen und Haferflocken: Ein einfaches Rezept

Ein saftiger Rührkuchen mit weichen Birnen und knusprigen Haferflocken-Streuseln, der nach Herbst und Geborgenheit duftet. Einfach zuzubereiten und perfekt für spontane Gelüste oder gemütliche Nachmittage.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier (Größe M)
  • 150 ml Milch
  • 34 reife Birnen (z.B. Williams Christ oder Conference)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Zucker (gemischt braun und weiß)
  • 150 g Weizenmehl
  • 80 g zarte Haferflocken
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine Springform (24 cm) einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
  2. Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm) schneiden. Mit Zitronensaft vermischen und beiseitestellen.
  3. In einer großen Schüssel weiche Butter mit Zucker schaumig schlagen (2-3 Minuten). Eier einzeln unterrühren.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Zimt und Salz mischen. Abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Mischung geben und nur kurz verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Teig gleichmäßig in der Springform verteilen und glatt streichen.
  6. Birnenspalten kreisförmig auf den Teig legen und leicht andrücken.
  7. Für die Streusel Mehl, Haferflocken, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in Würfeln dazugeben und mit den Fingern schnell zu krümeligen Streuseln verkneten.
  8. Streusel gleichmäßig über den Birnen und dem Teig verteilen, nicht andrücken.
  9. Kuchen auf der mittleren Schiene 45-55 Minuten backen. Nach 40 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig.
  10. Kuchen 10-15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und vollständig auskühlen lassen. Lauwarm servieren.

Notes

Die Butter für die Streusel muss kalt sein, damit sie knusprig werden. Wenn die Streusel zu weich sind, vor dem Backen 10 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Teig nicht zu lange rühren, sonst wird er zäh. Die Birnen sollten reif, aber noch fest sein. Bei zu dunklen Streuseln gegen Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 25
  • Sodium: 0.2
  • Fat: 14
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

Keywords: Zimt-Streuselkuchen, Birnenkuchen, Haferflocken-Streusel, einfacher Kuchen, Herbstkuchen, Rührkuchen, Birnen, Zimt, Streusel, saftig

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