Geschrieben von

Riley Elliott

Veröffentlicht

Cremige Kürbissuppe mit Ingwer: Schnelles Rezept für den perfekten Herbstgenuss

Fertig in 40 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Der Gemüsehändler an der Ecke, Herr Chen, beobachtete mich eines Dienstags, wie ich etwas verloren vor dem Berg an Hokkaido-Kürbissen stand. Ich hatte schon drei Stück angefasst und wieder weggelegt. Er sagte nichts, wischte sich nur die Hände an der Schürze ab und kam um die Theke herum. Dann reichte er mir einen Kürbis, der kleiner war als die anderen, mit einer Narbe an der Seite. “Der hier”, sagte er, “der hat den besten Geschmack. Die Narbe macht ihn nicht weniger gut. Eher besser.” Er zwinkerte. Ich lachte und nahm ihn.

Zu Hause angekommen, stand ich wieder ratlos da. Ich meine, ich liebe Kürbissuppe, aber so richtig cremig hatte ich sie noch nie hinbekommen. Immer war sie irgendwie faserig oder wässrig. Ich rief meine Freundin Lea an, die in einer kleinen Garküche in Berlin kocht. “Hör zu”, sagte sie, “du musst den Kürbis vorher im Ofen rösten. Und dann kommt da eine ordentliche Portion Ingwer rein. Nicht nur so ‘nen Hauch, sondern richtig. Das gibt den Kick.”

Also habe ich es gemacht. Und weißt du was? Es war, als hätte ich zum ersten Mal verstanden, was Kürbissuppe eigentlich sein kann. Diese Suppe ist nicht nur ein Gericht – sie ist eine Umarmung in einer Schale. Sie schmeckt nach Herbst, nach gemütlichen Abenden und nach dem Moment, wenn man nach einem langen Tag nach Hause kommt. Die Cremigkeit kommt ganz ohne Sahne aus, nur durch den gerösteten Kürbis und eine Kartoffel. Und der Ingwer? Der wärmt von innen. Ehrlich, ich habe diese Suppe seitdem bestimmt schon zwanzig Mal gekocht. Für mich allein, für Gäste, für meine Familie. Jedes Mal funktioniert sie. Vielleicht hast du ja auch schon mal vor einem Kürbis gestanden und dich gefragt, wie man das hinkriegt. Dann lass mich dir zeigen, wie es geht.

Warum du diese cremige Kürbissuppe mit Ingwer lieben wirst

Diese Kürbissuppe ist nicht einfach nur eine weitere Suppe. Sie ist das Ergebnis von vielen Fehlversuchen, einem Tipp einer echten Köchin und der Erkenntnis, dass gute Zutaten und ein paar Tricks alles verändern. Sie ist schnell gemacht, unheimlich aromatisch und wird dich überraschen.

  • Schnell & einfach: In unter 40 Minuten hast du eine fantastische Suppe auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, an denen du trotzdem etwas Gutes essen willst.
  • Cremig ohne Sahne: Ja, das geht! Die Süße des gerösteten Kürbisses und die Stärke einer Kartoffel sorgen für eine samtige Textur, die an Sahne erinnert – aber viel leichter ist.
  • Der Ingwer-Kick: Der frische Ingwer gibt der Suppe eine angenehme Schärfe und Wärme, die perfekt zur Herbst- und Winterzeit passt. Er macht das Gericht erst richtig spannend.
  • Gesund und nahrhaft: Kürbis ist reich an Vitamin A und Ballaststoffen, Ingwer wirkt entzündungshemmend. Diese Suppe ist ein echtes Wohlfühlessen, das auch noch gut für dich ist.
  • Garantiert ein Erfolg: Ich habe sie schon für Freunde gekocht, die eigentlich “keine Kürbissuppe mögen” – und selbst die haben nach einem zweiten Teller gefragt. Sie ist einfach ein Publikumsliebling.

Was diese Suppe von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Kombination aus dem Rösten des Kürbisses und der großzügigen Menge an frischem Ingwer. Viele Rezepte sparen am Ingwer oder kochen den Kürbis nur im Topf. Das Rösten hingegen karamellisiert den Zucker im Kürbis und verleiht der Suppe eine Tiefe, die du so schnell nicht vergisst. Und der Ingwer? Der wird nicht nur als kleine Note hinzugefügt, sondern als Hauptdarsteller neben dem Kürbis. Das ist der Unterschied zwischen einer guten und einer unvergesslichen Kürbissuppe.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese cremige Kürbissuppe mit Ingwer brauchst du keine exotischen Zutaten. Die meisten hast du bestimmt schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf es bei jeder Zutat ankommt, damit die Suppe perfekt wird.

Die Basis

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg): Ich nehme am liebsten Hokkaido, weil man die Schale mitessen kann. Das spart Zeit und die Schale enthält viele Nährstoffe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine weichen Stellen hat. Die Narbe am Stielansatz ist übrigens kein Zeichen von schlechter Qualität.
  • 1 mittelgroße Kartoffel (ca. 150 g): Die Kartoffel ist mein Geheimtipp für die Cremigkeit. Sie bindet die Suppe auf natürliche Weise und macht sie samtig, ohne dass du Sahne oder Mehl brauchst. Eine mehligkochende Sorte eignet sich am besten.
  • 1 Zwiebel: Eine einfache gelbe Zwiebel reicht völlig. Sie gibt der Suppe eine herzhafte Basis.
  • 2 Knoblauchzehen: Frischer Knoblauch, fein gehackt, rundet den Geschmack ab. Kein Knoblauchpulver, bitte.
  • Ein daumengroßes Stück frischer Ingwer (ca. 30 g): Hier liegt der Kick! Der Ingwer muss frisch sein. Schäle ihn mit einem Löffel (das geht super!) und schneide ihn in feine Scheiben oder hacke ihn. Je frischer, desto intensiver das Aroma.
  • 750 ml Gemüsebrühe: Am besten selbstgemacht oder eine gute Bio-Brühe aus dem Glas. Die Brühe sollte nicht zu salzig sein, da die Suppe später noch abgeschmeckt wird.
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten und Rösten. Kokosöl passt geschmacklich wunderbar zum Ingwer und Kürbis.

Die Gewürze

Cremige Kürbissuppe mit Ingwer preparation steps

  • 1 TL Kurkuma (optional): Kurkuma gibt der Suppe eine wunderschöne goldene Farbe und passt hervorragend zum Ingwer. Ich verwende es fast immer.
  • 1/2 TL gemahlener Koriander: Klingt ungewöhnlich, aber Koriander harmoniert perfekt mit Kürbis und Ingwer. Er bringt eine leicht zitronige Note mit.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich empfehle frisch gemahlenen Pfeffer.
  • Eine Prise Muskatnuss: Frisch gerieben, versteht sich. Sie gibt der Suppe eine warme, nussige Note.

Zum Verfeinern und Servieren

  • 200 ml Kokosmilch (oder Sahne): Wer es besonders cremig mag, gibt einen Schuss Kokosmilch dazu. Das passt perfekt zum Ingwer. Für eine leichtere Variante kannst du sie auch weglassen.
  • Kürbiskerne: Geröstet als Topping – sie geben einen schönen Crunch.
  • Ein Spritzer Zitronensaft oder Limettensaft: Ganz am Ende hinzugefügt, bringt er die Aromen richtig zum Leuchten.
  • Frische Kräuter: Ein paar Blättchen Petersilie oder Koriander – je nachdem, was du magst.

Substitutions-Tipp: Wenn du keinen Hokkaido bekommst, nimm Butternut-Kürbis. Den musst du dann aber schälen. Für eine vegane Variante bleibst du bei Kokosmilch und lässt die Sahne weg. Wer keinen Ingwer mag (obwohl das schade wäre!), kann ihn durch eine halbe Chilischote ersetzen – das gibt dann einen ganz anderen, aber auch leckeren Kick.

Welche Küchengeräte du brauchst

Für dieses Rezept brauchst du nicht viel. Ein paar Basics reichen völlig aus. Ich verrate dir auch, wie du sie ersetzen kannst, falls du nicht alles im Schrank hast.

  • Backblech oder Auflaufform: Zum Rösten des Kürbisses im Ofen. Ein normales Backblech mit Backpapier funktioniert perfekt.
  • Großer Suppentopf (mind. 3 Liter Fassungsvermögen): Ein schwerer Topf mit dickem Boden verteilt die Hitze am besten und verhindert Anbrennen.
  • Messer und Schneidebrett: Ein scharfes Kochmesser ist Gold wert, besonders bei Kürbissen. Ich habe mir mal fast in den Finger geschnitten, weil mein Messer stumpf war – seitdem achte ich darauf.
  • Pürierstab oder Standmixer: Ein Pürierstab ist am einfachsten und spart Abwasch. Wenn du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe etwas abkühlen, bevor du sie mixst. Sonst explodiert dir der Deckel weg – glaub mir, das ist eine Sauerei!
  • Kochlöffel und Schöpfkelle: Zum Umrühren und Abschmecken.

Budget-Tipp: Ein guter Pürierstab muss nicht teuer sein. Die Modelle von ESGE oder Bosch (ca. 30-40 Euro) halten ewig. Wenn du keinen hast, kannst du die Suppe auch durch ein feines Sieb passieren – das dauert länger, macht sie aber extrem fein.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

So, jetzt wird gekocht! Ich habe die Schritte so aufgeschrieben, dass nichts schiefgehen kann. Lies sie dir einmal durch, dann leg los. Du wirst sehen, es ist einfacher, als du denkst.

  1. Den Ofen vorheizen und den Kürbis vorbereiten (5 Minuten): Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und kratze mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere heraus. Die Kerne kannst du übrigens aufheben, waschen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack! Schneide den Kürbis dann in grobe Stücke (ca. 3-4 cm). Die Schale bleibt dran.
  2. Den Kürbis rösten (25 Minuten): Verteile die Kürbisstücke auf dem Backblech. Beträufle sie mit 1 EL Olivenöl, streue eine Prise Salz und etwas Pfeffer darüber. Vermische alles gut mit den Händen. Schiebe das Blech in den Ofen und röste den Kürbis für ca. 20-25 Minuten, bis er weich ist und die Ränder leicht bräunen. Er sollte sich mit einer Gabel leicht einstechen lassen. Das Rösten bringt den Geschmack – nicht überspringen!
  3. Das Gemüse anschwitzen (5 Minuten): Während der Kürbis im Ofen ist, schäle die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer. Schneide die Zwiebel in feine Würfel, hacke den Knoblauch und schneide den Ingwer in dünne Scheiben (oder hacke ihn fein). Erhitze 1 EL Olivenöl oder Kokosöl im Suppentopf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel hinein und schwitze sie für ca. 2-3 Minuten an, bis sie glasig sind. Dann gib den Knoblauch und den Ingwer dazu und brate alles für eine weitere Minute unter Rühren an. Achte darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt, sonst wird er bitter.
  4. Die Gewürze zugeben (1 Minute): Streue nun den Kurkuma (falls du ihn verwendest) und den gemahlenen Koriander über das angeschwitzte Gemüse. Rühre alles gut um und lass die Gewürze für etwa 30 Sekunden mitrösten. Das aktiviert ihr Aroma. Dann gießt du die Gemüsebrühe an und rührst einmal kräftig um.
  5. Den gerösteten Kürbis und die Kartoffel hinzufügen (2 Minuten): Nimm den Kürbis aus dem Ofen – er sollte jetzt schön weich und leicht karamellisiert sein. Gib die Kürbisstücke zusammen mit der gewürfelten Kartoffel in den Topf. Erhöhe die Hitze und bringe die Suppe kurz zum Kochen. Reduziere dann die Hitze auf mittlere Stufe, decke den Topf ab und lass alles für ca. 15 Minuten köcheln, bis die Kartoffel weich ist.
  6. Die Suppe pürieren (3 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Püriere die Suppe mit dem Pürierstab, bis sie vollkommen glatt und cremig ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Achte darauf, dass du den Stab immer in Bewegung hältst, damit nichts spritzt. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe erst 5 Minuten abkühlen und mixe sie in zwei Portionen. Fülle den Mixer nie mehr als zur Hälfte, sonst gibt es eine heiße Explosion!
  7. Verfeinern und abschmecken (3 Minuten): Rühre nun die Kokosmilch (oder Sahne) unter. Schmecke die Suppe mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss ab. Jetzt kommt der letzte Trick: Gib einen kleinen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft dazu. Klingt komisch, aber der Säurekick bringt die Süße des Kürbisses und die Schärfe des Ingwers erst richtig zur Geltung. Probiere und justiere nach.
  8. Servieren (2 Minuten): Fülle die Suppe in Schalen. Röste in einer kleinen Pfanne ohne Fett ein paar Kürbiskerne an, bis sie anfangen zu springen, und streue sie über die Suppe. Ein paar frische Kräuter und ein Schuss Kokosmilch obendrauf – fertig!

Kochtipps & Techniken für die perfekte Kürbissuppe

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der Kürbis muss trocken sein: Nach dem Waschen solltest du den Kürbis gut abtrocknen, bevor du ihn in den Ofen gibst. Nasser Kürbis dämpft eher, als dass er röstet. Und wir wollen ja die karamellisierten Röstaromen!
  • Nicht am Ingwer sparen: Ich weiß, frische Ingwerwurzeln können manchmal etwas faserig sein. Aber genau die Frische und die leichte Schärfe machen den “Kick” aus. Wenn du den Ingwer ganz fein schneidest oder reibst, verteilt er sich besser in der Suppe. Kein Ingwerpulver – das schmeckt einfach nicht so rund.
  • Die Kartoffel nicht vergessen: Ich habe einmal versucht, die Suppe ohne Kartoffel zu machen, nur mit Kürbis. Das Ergebnis war wässrig und hat nicht gebunden. Die Kartoffel ist der heimliche Star für die Cremigkeit. Wenn du sie weglassen willst, musst du die Suppe länger einkochen lassen oder mit Sahne binden – aber dann wird sie schwerer.
  • Geduld beim Pürieren: Nimm dir Zeit. Eine richtig cremige Suppe ist das Ergebnis von gründlichem Pürieren. Wenn du einen Pürierstab benutzt, bewegst du ihn am besten in Wellenbewegungen auf und ab. So erfasst du die gesamte Suppe und es gibt keine Klümpchen.
  • Der Säure-Trick: Wie schon erwähnt, ein Spritzer Zitrone oder Limette am Ende macht den Unterschied. Probiere es aus! Die Säure hebt die Aromen an und macht die Suppe “lebendig”.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst, wenn dir mal nach etwas anderem ist:

  • Scharfe Variante: Wenn du es richtig feurig magst, brate eine entkernte, fein gehackte rote Chilischote zusammen mit dem Ingwer an. Das gibt der Suppe einen ordentlichen Schärfekick, der perfekt zu Kürbis passt.
  • Asiatische Note: Ersetze einen Teil der Gemüsebrühe durch Kokosmilch (insgesamt ca. 400 ml) und gib einen EL rote Currypaste zusammen mit dem Ingwer in den Topf. Am Ende mit etwas Sojasauce und Limettensaft abschmecken. Dazu passt Reis oder ein Stück Fladenbrot.
  • Mit gerösteten Kürbiskernen und Apfel: Für eine fruchtige Note kannst du einen säuerlichen Apfel (z.B. Granny Smith) schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Gib die Hälfte der Apfelwürfel zusammen mit der Kartoffel in die Suppe. Die andere Hälfte röstest du in der Pfanne mit etwas Honig und streust sie als Topping über die Suppe. Das ist ein Gedicht!
  • Low-Carb / Keto-freundlich: Lass die Kartoffel einfach weg und ersetze sie durch einen weiteren kleinen Kürbis oder durch Blumenkohlröschen. Blumenkohl macht die Suppe ebenfalls cremig, enthält aber kaum Kohlenhydrate. Der Geschmack wird etwas milder, aber immer noch lecker.
  • Protein-Boost: Wer die Suppe als Hauptgericht essen möchte, kann zum Schluss ein paar gekochte Kichererbsen oder Linsen unterrühren. Das macht sie sättigender und liefert wertvolles Eiweiß.

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Die Suppe schmeckt am besten frisch, aber sie lässt sich auch wunderbar vorbereiten und aufbewahren. Hier erfährst du, wie es geht.

Servieren: Ich serviere die Suppe am liebsten heiß mit einem Klecks Kokosmilch, gerösteten Kürbiskernen und ein paar Blättchen frischer Petersilie oder Koriander. Dazu passt ein knuspriges Baguette oder ein selbstgebackenes Vollkornbrot. Im Herbst liebe ich es, die Suppe aus einem großen Teller zu löffeln, während es draußen regnet. Das ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit.

Aufbewahren: Die abgekühlte Suppe hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter für 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch intensiver, da die Aromen Zeit haben, durchzuziehen. Zum Einfrieren eignet sie sich auch hervorragend. Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und friere sie für bis zu 3 Monate ein. Wichtig: Die Suppe ausdehnt sich beim Gefrieren, also lass etwas Platz im Behälter.

Wieder aufwärmen: Tau die gefrorene Suppe am besten über Nacht im Kühlschrank auf. Erwärme sie dann langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um. Wenn sie zu dick geworden ist, kannst du einen Schuss Wasser oder Brühe hinzufügen. In der Mikrowelle geht es auch, aber ich finde, der Geschmack ist im Topf einfach besser. Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn du die Suppe wieder aufwärmst, gib noch einen kleinen frischen Spritzer Zitronensaft dazu – das belebt die Aromen wieder.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Diese Kürbissuppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine grobe Einschätzung pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Topping):

Warum das gut für dich ist: Kürbis ist eine wahre Vitamin-A-Bombe, die gut für die Augen und das Immunsystem ist. Der Ingwer wirkt entzündungshemmend und kann bei Erkältungen helfen. Kurkuma ist ebenfalls ein starkes Antioxidans. Die Kartoffel liefert komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen. Und das Beste: Die Suppe ist von Natur aus vegan, glutenfrei und laktosefrei (wenn du Kokosmilch statt Sahne nimmst). Sie ist also für viele Ernährungsweisen geeignet.

Allergenhinweis: Enthält kein Gluten, keine Nüsse und keine Milchprodukte (wenn du Kokosmilch verwendest). Achte bei gekaufter Brühe auf mögliche Zusatzstoffe.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, absolut! Butternut-Kürbis, Muskatkürbis oder sogar ein kleiner Spaghettikürbis (dann aber ohne die Fäden) funktionieren auch. Butternut und Muskatkürbis musst du allerdings vor dem Rösten schälen, da die Schale zu hart ist.

Kann ich die Suppe auch ohne Kartoffel zubereiten?

Ja, aber dann wird sie weniger cremig. Du kannst die Kartoffel durch eine weitere kleine Süßkartoffel, eine Pastinake oder durch Blumenkohl ersetzen. Oder du gibst einfach etwas mehr Kürbis dazu und lässt die Suppe länger einkochen, damit sie eindickt.

Wie bekomme ich die Suppe besonders cremig, ohne Sahne?

Der Schlüssel liegt im Rösten des Kürbisses und in der Kartoffel. Beides sorgt für eine natürliche Cremigkeit. Ein weiterer Trick: Gib einen Esslöffel Mandelmus oder Cashewmus beim Pürieren dazu. Das macht die Suppe unglaublich samtig, ohne dass man es schmeckt.

Kann ich die Suppe einfrieren?

Ja, sehr gut! Wie oben beschrieben, hält sie sich im Gefrierschrank bis zu 3 Monate. Am besten portionierst du sie gleich in einzelnen Portionen, dann hast du immer eine schnelle Mahlzeit parat.

Der Ingwer schmeckt zu scharf – was kann ich tun?

Wenn dir der Ingwer-Kick zu intensiv ist, kannst du die Menge reduzieren. Verwende nur ein kleines Stück (ca. 15 g) oder lass ihn ganz weg. Du kannst die Schärfe auch mit einem Schuss Kokosmilch oder einem Teelöffel Honig abmildern. Oder du gibst eine weitere Kartoffel dazu, die die Schärfe etwas neutralisiert.

Fazit – Warum du diese Suppe unbedingt kochen solltest

Diese cremige Kürbissuppe mit Ingwer ist für mich mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein Stück Herbst, eine Erinnerung an den Gemüsehändler, der mir den Kürbis ans Herz legte, und an die Freundin, die mir den entscheidenden Tipp gab. Sie ist einfach, schnell und trotzdem unglaublich aromatisch. Der Ingwer-Kick wärmt von innen, die Cremigkeit ist ein Gedicht, und du brauchst keine komplizierten Zutaten. Du wirst sehen, nach dem ersten Löffel wirst du verstehen, warum ich so begeistert bin.

Probiere es aus und mach sie zu deiner eigenen. Vielleicht magst du mehr Ingwer, vielleicht weniger. Vielleicht gibst du Chili dazu oder röstest Apfelstückchen als Topping. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es eine perfekte Basis ist, die du nach deinem Geschmack formen kannst. Ich bin schon gespannt, wie sie dir schmeckt! Wenn du sie kochst, lass es mich wissen – schreib mir einen Kommentar oder teile deine Version. Und wenn du noch mehr herbstliche Rezepte suchst, schau dich gerne auf meinem Blog um. Es gibt noch so viel zu entdecken!

Also, ran an den Kürbis! Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Kochen und Genießen. Deine Küche wird es dir danken – und dein Bauch auch.

Nährwert Pro Portion
Kalorien ca. 180-220 kcal
Eiweiß ca. 5 g
Fett ca. 8-12 g (je nach Kokosmilch)
Kohlenhydrate ca. 25 g
Ballaststoffe ca. 6 g

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Cremige Kürbissuppe mit Ingwer recipe

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Cremige Kürbissuppe mit Ingwer: Schnelles Rezept für den perfekten Herbstgenuss

Diese cremige Kürbissuppe mit Ingwer ist schnell zubereitet, kommt ohne Sahne aus und wärmt von innen. Perfekt für gemütliche Herbstabende.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg)
  • 1 mittelgroße Kartoffel (ca. 150 g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Ein daumengroßes Stück frischer Ingwer (ca. 30 g)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
  • 1 TL Kurkuma (optional)
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • Salz und Pfeffer
  • Eine Prise Muskatnuss
  • 200 ml Kokosmilch (oder Sahne)
  • Kürbiskerne (zum Servieren)
  • Ein Spritzer Zitronensaft oder Limettensaft
  • Frische Kräuter (z.B. Petersilie oder Koriander)

Instructions

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne und Fasern entfernen und in grobe Stücke (ca. 3-4 cm) schneiden.
  2. Die Kürbisstücke auf einem Backblech verteilen, mit 1 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und gut vermischen. Im Ofen 20-25 Minuten rösten, bis der Kürbis weich ist und die Ränder leicht bräunen.
  3. Während der Kürbis röstet, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken, Ingwer in dünne Scheiben schneiden oder fein hacken.
  4. 1 EL Olivenöl oder Kokosöl in einem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel darin 2-3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Ingwer zugeben und eine weitere Minute unter Rühren anbraten.
  5. Kurkuma und gemahlenen Koriander über das Gemüse streuen, 30 Sekunden mitrösten. Dann die Gemüsebrühe angießen und umrühren.
  6. Den gerösteten Kürbis und die gewürfelte Kartoffel in den Topf geben. Die Suppe kurz aufkochen, dann Hitze reduzieren, abdecken und 15 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffel weich ist.
  7. Den Topf vom Herd nehmen. Die Suppe mit einem Pürierstab oder im Standmixer vollkommen glatt pürieren.
  8. Kokosmilch (oder Sahne) unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Einen Spritzer Zitronen- oder Limettensaft zugeben und nochmals abschmecken.
  9. Die Suppe in Schalen füllen. Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie springen, und über die Suppe streuen. Mit frischen Kräutern und einem Schuss Kokosmilch garnieren.

Notes

Der Kürbis muss vor dem Rösten gut abgetrocknet werden, damit er röstet und nicht dämpft. Nicht am Ingwer sparen – er gibt den Kick. Die Kartoffel sorgt für Cremigkeit ohne Sahne. Ein Spritzer Zitronensaft am Ende hebt die Aromen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 200
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 10
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 25
  • Fiber: 6
  • Protein: 5

Keywords: Kürbissuppe, Ingwer, cremig, Herbst, vegan, glutenfrei, einfach, schnell

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