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Es war ein verregneter Dienstag im Oktober, und ich stand in meiner Küche, umgeben von drei Hokkaido-Kürbissen, die ich auf dem Wochenmarkt viel zu enthusiastisch gekauft hatte. Mein Plan stand: Ich wollte etwas, das nach Herbst schmeckt, aber nicht stundenlang Arbeit erfordert. Die Idee war simpel – Kürbis aufs Blech, Butter drauf, ab in den Ofen. Aber dann, zwischen dem ersten und zweiten Schluck Kaffee, fiel mir ein halber Block Parmesan in die Hand und ein Bund Kräuter, der schon traurig aussah. Und so entstand dieses einfache Blech-Rezept: gerösteter Hokkaido-Kürbis mit Kräuterbutter und Parmesan. Ehrlich, es war eine dieser improvisierten Küchen-Magie-Momente, die man nicht plant. Die Sonne kam übrigens nie raus, aber dieser Duft von schmelzendem Käse und geröstetem Kürbis hat die ganze Wohnung in ein goldenes Licht getaucht. Seitdem mache ich dieses Rezept jedes Jahr, sobald die ersten Kürbisse auftauchen. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal zu viele Kürbisse gekauft und wusstet nicht wohin damit? Dann ist das hier eure Rettung.
Warum ihr dieses Rezept lieben werdet
Dieses Gericht ist der Inbegriff von unkompliziertem Genuss. Es vereint alles, was man sich an einem herbstlichen Abend wünscht: Wärme, Aroma und eine knusprige Kruste.
- Schnell & Einfach: In unter 40 Minuten habt ihr ein komplettes Gericht auf dem Tisch. Kein stundenlanges Schälen oder Rühren – der Ofen macht die ganze Arbeit.
- Wenige Zutaten: Ihr braucht nur fünf Hauptzutaten, die wahrscheinlich schon in eurer Küche schlummern. Keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen.
- Perfekt für Jeden Tag: Ob als schnelles Abendessen unter der Woche oder als Beilage zum Sonntagsbraten – dieser Kürbis passt einfach immer.
- Absoluter Publikumsliebling: Ich habe dieses Gericht schon für Freunde gemacht, die angeblich „keinen Kürbis mögen”. Rate mal: Das Blech war ratzfatz leer. Auch Kinder lieben die Kombination aus salzigem Parmesan und süßem Kürbis.
- Unwiderstehlich Lecker: Die Ränder werden karamellisiert und knusprig, das Innere bleibt butterweich. Und die Kräuterbutter? Die zieht in jede Ritze und macht den Kürbis unwiderstehlich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der einfachen Blech-Methode und der intensiven Würze. Ich rühre die Kräuterbutter nicht nur an, ich lasse sie auf dem heißen Kürbis schmelzen, sodass sie eine fast schon süchtig machende Kruste bildet. Der Parmesan gibt den letzten Kick – salzig, nussig und herrlich knusprig. Das ist kein „auch ganz gut” Rezept. Das ist das Rezept, das euch dazu bringt, beim ersten Bissen die Augen zu schließen.
Welche Zutaten ihr braucht
Dieses Rezept lebt von der Qualität seiner wenigen Zutaten. Deshalb lohnt es sich, hier ein bisschen mehr Sorgfalt walten zu lassen. Ich liste euch auf, was reinkommt und worauf ihr achten solltet.
Für den gerösteten Kürbis
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg): Das ist der Star des Gerichts. Achtet darauf, dass die Schale fest und unbeschädigt ist. Ein guter Hokkaido fühlt sich schwer an für seine Größe. Ich kaufe meine am liebsten auf dem Wochenmarkt, aber auch gut sortierte Supermärkte haben jetzt tolle Qualität. Der Vorteil am Hokkaido: Ihr müsst ihn nicht schälen! Die Schale wird beim Rösten wunderbar zart.
- 3 EL Olivenöl: Ein gutes, mildes Olivenöl ist perfekt. Es hilft dem Kürbis, schön zu bräunen und verleiht ihm eine fruchtige Note. Spart nicht am Öl, sonst wird der Kürbis trocken.
- 1 TL Salz: Am besten feines Meersalz. Es verteilt sich gleichmäßiger und zieht besser in den Kürbis ein.
- ½ TL schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen, wenn möglich. Das Aroma ist einfach unvergleichlich.
- 1 Prise Muskatnuss (optional): Ein kleiner Geheimtipp von mir. Eine winzige Prise Muskatnuss unterstreicht die erdige Süße des Kürbis auf eine wunderbare Weise. Aber Vorsicht: Weniger ist hier mehr!
Für die Kräuterbutter
- 50 g weiche Butter: Die Butter muss wirklich weich sein, damit sich die Kräuter gut untermischen lassen. Ich nehme immer ungesalzene Butter, um die Salzmenge besser kontrollieren zu können. Für eine vegane Variante könnt ihr auch hochwertige Margarine verwenden.
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt: Der Knoblauch ist das Herz der Kräuterbutter. Er sollte fein gewürfelt sein, aber nicht zu einer Paste zerdrückt werden. So verteilt er sich besser und brennt im Ofen nicht so schnell an.
- 2 EL frische Kräuter, gehackt: Hier könnt ihr nach Geschmack und Saison variieren. Eine klassische Mischung ist Petersilie, Schnittlauch und Thymian. Ich persönlich liebe eine Kombination aus glatter Petersilie und Rosmarin. Der Rosmarin gibt eine wunderbar harzige Note, die perfekt zum Kürbis passt. Wenn ihr nur getrocknete Kräuter habt, nehmt etwa 2 TL – aber frisch ist hier einfach besser.
Für den Belag
- 50 g frisch geriebener Parmesan: Bitte, bitte kauft kein abgepacktes Pulver! Reibt den Parmesan selbst, das macht einen riesigen Unterschied. Er schmilzt gleichmäßiger und wird viel knuspriger. Ein guter Parmesan (Parmigiano Reggiano) lohnt sich hier wirklich. Er ist das i-Tüpfelchen.
- Optional: 2 EL gehackte Walnüsse oder Pinienkerne: Das gebe ich gerne dazu, wenn ich etwas mehr Crunch haben möchte. Die Nüsse rösten im Ofen mit und werden herrlich aromatisch.
Benötigte Küchengeräte
Die gute Nachricht: Ihr braucht keine ausgefallenen Geräte für dieses Rezept. Ein gutes Backblech und ein scharfes Messer reichen völlig aus.
- Ein großes Backblech (ca. 30×40 cm): Achtet darauf, dass der Kürbis in einer einzigen Schicht darauf Platz hat. Wenn das Blech zu voll ist, wird er eher gedämpft als geröstet und wird nicht schön knusprig.
- Ein scharfes Kochmesser: Ein Hokkaido-Kürbis ist zwar weicher als andere Sorten, aber ein stumpfes Messer ist trotzdem eine Gefahr. Ein großes, schweres Kochmesser erleichtert das Halbieren und Schneiden enorm.
- Ein Schneidebrett: Am besten ein großes, rutschfestes Brett. Kürbisse können beim Schneiden leicht wegrutschen.
- Eine kleine Schüssel: Zum Vermischen der Kräuterbutter.
- Ein Löffel oder eine kleine Kelle: Zum Verteilten der Kräuterbutter auf dem Kürbis.
- Backpapier: Erspart euch das lästige Einfetten des Blechs und die Reinigung hinterher. Ich schwöre auf die vorgeschnittenen Bögen, die perfekt auf mein Blech passen.
Ein Tipp von mir: Wenn ihr oft Kürbisse verarbeitet, lohnt sich ein stabiler Gemüsehobel. Damit könnt ihr den Kürbis in gleichmäßige Spalten schneiden, was die Garzeit noch gleichmäßiger macht. Aber für den Anfang tut es das Messer völlig.
Zubereitung – So gelingt der perfekte Blechkürbis
Jetzt wird es konkret! Folgt diesen Schritten, und ihr werdet mit einem perfekt gerösteten, aromatischen Kürbis belohnt. Ich habe hier alle kleinen Tricks und Kniffe eingebaut, die ich über die Jahre gelernt habe.
- Backofen vorheizen: Heizt den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (oder 180°C Umluft) vor. Das ist wichtig! Der Kürbis braucht die intensive Hitze von Anfang an, um schön zu bräunen. Legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- Kürbis vorbereiten: Wascht den Hokkaido-Kürbis gründlich, da die Schale mitgegessen wird. Halbiert ihn dann mit einem großen, scharfen Messer. Keine Sorge, das geht leichter als bei einem Butternut-Kürbis. Mit einem Löffel die Kerne und das faserige Innere entfernt. Ich hebe die Kerne immer auf – gewaschen, mit etwas Salz geröstet, sind sie ein toller Snack. Schneidet den Kürbis dann in etwa 2-3 cm dicke Spalten. Sie sollten nicht zu dünn sein, sonst werden sie matschig, und nicht zu dick, sonst bleiben sie innen roh.
- Kürbis würzen: Gebt die Kürbisspalten in eine große Schüssel. Träufelt das Olivenöl darüber und streut Salz, Pfeffer und die Prise Muskatnuss (falls verwendet) darüber. Vermischt alles gut mit den Händen, sodass jedes Stück gleichmäßig mit Öl bedeckt ist. Das ist der Moment, in dem ihr die Hände benutzen müsst – ein Löffel verteilt das Öl einfach nicht so gut.
- Kürbis auf dem Blech verteilen: Verteilt die gewürzten Kürbisspalten in einer einzigen Schicht auf dem vorbereiteten Backblech. Achtet darauf, dass sie sich nicht überlappen. Wenn sie zu eng liegen, dämpfen sie und werden nicht knusprig. Lasst ruhig ein bisschen Platz zwischen den Stücken.
- Kräuterbutter zubereiten: Während der Kürbis im Ofen ist, bereitet ihr die Kräuterbutter zu. Gebt die weiche Butter in eine kleine Schüssel. Fügt den fein gehackten Knoblauch und die gehackten frischen Kräuter hinzu. Vermischt alles gründlich mit einer Gabel, bis eine gleichmäßige, grün gesprenkelte Masse entsteht. Stellt sie beiseite.
- Kürbis rösten: Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen (mittlere Schiene) und röstet den Kürbis für 20 Minuten. Nach 20 Minuten nehmt ihr das Blech heraus und dreht die Kürbisspalten vorsichtig mit einer Zange um. So werden sie von beiden Seiten gleichmäßig goldbraun.
- Kräuterbutter und Parmesan hinzufügen: Nach weiteren 10 Minuten (also nach insgesamt 30 Minuten Garzeit) ist der Kürbis meist schon fast gar. Jetzt kommt der entscheidende Schritt: Nehmt das Blech aus dem Ofen. Setzt mit einem Teelöffel kleine Flöckchen der Kräuterbutter auf die heißen Kürbisspalten. Sie wird sofort zu schmelzen beginnen. Streut dann den frisch geriebenen Parmesan gleichmäßig darüber. Wenn ihr Walnüsse oder Pinienkerne verwendet, streut sie jetzt auch darüber.
- Finaler Röstrausch: Schiebt das Blech für weitere 5-8 Minuten zurück in den Ofen. Der Parmesan sollte schmelzen und goldbraun werden – aber passt auf, dass er nicht verbrennt! Die Kräuterbutter verteilt sich unter dem Käse und sorgt für eine unglaublich aromatische Kruste.
- Ruhen lassen und servieren: Nehmt das Blech aus dem Ofen und lasst den Kürbis 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen. Das ist wichtig, damit sich die Kruste setzt und nicht abfällt, wenn ihr die Stücke anrichtet. Dann auf eine Platte geben und sofort servieren. Warm schmeckt er am besten!
Ein kleiner Warnhinweis: Der Kürbis ist extrem heiß, wenn er aus dem Ofen kommt. Besonders der geschmolzene Käse kann richtig heiße Stellen haben. Also kurz warten, bevor ihr euch den ersten Bissen gönnt! Ich bin da schon ein paarmal ungeduldig gewesen und habe mir den Mund verbrannt. Glaubt mir, das ist die 3 Minuten Wartezeit nicht wert.
Kochtipps & Techniken für den perfekten Rösterfolg
Ich habe in meiner Küche schon so manchen Kürbis in den Ofen geschoben und dabei auch einige Fehler gemacht. Damit euch das nicht passiert, hier meine besten Tipps.
- Nicht zu voll packen: Das ist der häufigste Fehler. Wenn das Blech überfüllt ist, sinkt die Temperatur im Ofen zu stark ab, und der Kürbis gibt mehr Wasser ab, als er verdampfen kann. Das Ergebnis: matschiger, gedämpfter Kürbis statt knusprig gerösteter Stücke. Lieber zwei Bleche benutzen, wenn ihr eine größere Menge machen wollt, und sie nacheinander backen.
- Die richtige Temperatur: 200°C ist der Sweet Spot. Bei 180°C wird der Kürbis nicht braun genug, bei 220°C verbrennt der Käse, bevor der Kürbis gar ist. Wenn ihr Umluft verwendet, reduziert die Temperatur um 20°C und kontrolliert nach 15 Minuten.
- Die Kürbisspalten gleichmäßig schneiden: Das ist der Schlüssel zu einem gleichmäßigen Garergebnis. Wenn ein Stück doppelt so dick ist wie das andere, ist es entweder noch roh oder schon verbrannt. Nehmt euch Zeit beim Schneiden – es lohnt sich!
- Käse nicht zu früh draufgeben: Ich habe es selbst erlebt: Parmesan zu früh auf den Kürbis gegeben, und er wurde bitter und verbrannt, bevor der Kürbis gar war. Deshalb kommt der Käse erst in den letzten 5-8 Minuten drauf. So wird er goldbraun und knusprig, aber nicht schwarz.
- Multitasking im Ofen: Dieses Gericht ist perfekt, um es parallel zu etwas anderem zu machen. Während der Kürbis im Ofen ist, könnt ihr zum Beispiel ein schnelles Dressing für einen Salat anrühren oder ein Stück Fleisch in der Pfanne anbraten. Der Ofen arbeitet für euch!
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Blech-Rezept ist seine Vielseitigkeit. Ich habe schon unzählige Varianten ausprobiert, und hier sind meine liebsten.
- Vegetarisch & Vegan: Für eine vegane Version ersetzt ihr die Butter einfach durch eine hochwertige vegane Margarine oder Kokosöl. Den Parmesan lasst ihr weg oder verwendet einen veganen Streukäse auf Mandelbasis. Auch Hefeflocken geben eine schöne, käsige Note. Ich habe es mit Kokosöl gemacht – der Kürbis bekommt eine ganz leichte, exotische Note, die überraschend gut harmoniert.
- Schärfer: Wer es etwas feuriger mag, gibt eine halbe, fein gehackte rote Chilischote oder eine Prise Chiliflocken zusammen mit dem Knoblauch in die Kräuterbutter. Die Schärfe bricht die Süße des Kürbis wunderbar.
- Mit anderen Kürbissorten: Hokkaido ist ideal, weil man ihn nicht schälen muss. Aber auch Butternut-Kürbis oder Muskatkürbis funktionieren hervorragend. Achtet nur darauf, dass ihr sie vor dem Rösten schält, da die Schale nicht essbar ist. Die Garzeit kann dann etwas variieren.
- Käsevariationen: Statt Parmesan könnt ihr auch Pecorino (etwas salziger und kräftiger), Gouda (milder, schmilzt gut) oder Feta (würzig, wird weich) verwenden. Probiert mal eine Mischung aus Parmesan und Ziegenkäse – das ist der Wahnsinn!
- Kräutervariationen: Im Sommer liebe ich eine Mischung aus Basilikum und Minze. Das gibt eine frische, fast schon mediterrane Note. Im Winter sind Thymian, Rosmarin und Salbei perfekt. Einfach nach Saison und Laune gehen.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Dieser geröstete Kürbis ist ein echtes Multitalent. Hier sind meine besten Ideen, wie ihr ihn genießen und lagern könnt.
Servieren: Der Kürbis schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen, wenn der Käse noch schön knusprig ist. Ich serviere ihn gerne als:
- Hauptgericht: Dazu einen großen grünen Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing und etwas geröstetem Brot. Das macht eine vollwertige Mahlzeit.
- Beilage: Perfekt zu gegrilltem Hähnchen, einem saftigen Steak oder einem Fischfilet. Er ist eine tolle Alternative zu Kartoffeln oder Reis.
- Als Teil einer Bowl: Zusammen mit Quinoa, Avocado, Granatapfelkernen und einem Joghurt-Dip – das ist ein Farben- und Geschmacksfeuerwerk!
- Als Partysnack: Die Kürbisspalten auf einer Platte anrichten und mit einem Dip servieren. Ein Kräuterquark oder ein weißer Bohnendip passen hervorragend.
Aufbewahren: Übrig gebliebener Kürbis (falls es den gibt!) hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 3-4 Tage.
- Im Kühlschrank: Lasst den Kürbis vor dem Einlagern vollständig abkühlen, damit sich kein Kondenswasser bildet und er matschig wird.
- Im Gefrierschrank: Ihr könnt den gerösteten Kürbis auch einfrieren. Dazu die abgekühlten Stücke auf einem Blech vorgefrieren, bis sie fest sind, und dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So kleben sie nicht zusammen. Hält sich bis zu 3 Monate.
- Wieder aufwärmen: Der Kürbis wird im Ofen oder in der Heißluftfritteuse wieder am besten knusprig. Einfach bei 180°C für 5-8 Minuten aufbacken. In der Mikrowelle wird er leider weich und matschig – das würde ich nicht empfehlen.
Die Kräuterbutter- und Parmesan-Kruste wird beim Aufwärmen vielleicht nicht mehr ganz so knusprig wie am ersten Tag, aber der Geschmack bleibt fantastisch. Die Aromen haben sich im Kühlschrank sogar noch etwas besser verbunden.
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge. Hier eine kleine Aufschlüsselung pro Portion (ca. 200g Kürbis).
Geschätzte Nährwerte pro Portion:
- Kalorien: ca. 280-320 kcal
- Fett: ca. 20-25 g (davon gesättigte Fettsäuren: 10 g)
- Kohlenhydrate: ca. 18 g (davon Zucker: 9 g)
- Ballaststoffe: ca. 6 g
- Eiweiß: ca. 10 g
Gesundheitliche Vorteile der Zutaten:
- Hokkaido-Kürbis: Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – wichtig für die Augen und das Immunsystem. Außerdem liefert er viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und lange satt machen.
- Parmesan: Hochwertiger Parmesan ist eine gute Quelle für Calcium und Eiweiß. Er enthält auch wenig Laktose, daher wird er von vielen Menschen mit Laktoseintoleranz gut vertragen.
- Knoblauch: Enthält Allicin, eine schwefelhaltige Verbindung, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken kann.
- Olivenöl: Liefert einfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
Diätetische Überlegungen: Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei (achtet bei veganem Käseersatz auf die Zutatenliste). Es ist Low-Carb-freundlich (ca. 18g Kohlenhydrate pro Portion) und kann leicht vegetarisch oder vegan zubereitet werden.
Ich persönlich liebe es, dass man mit diesem Gericht ohne schlechtes Gewissen genießen kann. Es ist kein Diät-Essen, aber es ist eine vollwertige Mahlzeit, die satt macht und glücklich, ohne zu beschweren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
- Muss ich den Hokkaido-Kürbis wirklich nicht schälen? Nein, das ist das Schöne am Hokkaido! Die Schale ist dünn und wird beim Rösten wunderbar zart und essbar. Einfach gründlich waschen und die Stiel- und Blütenansätze entfernen. Das spart enorm viel Zeit und Arbeit.
- Kann ich den Kürbis auch im Voraus vorbereiten? Ja, absolut! Ihr könnt den Kürbis schon am Vortag putzen, entkernen und in Spalten schneiden. Bewahrt die Stücke dann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Die Kräuterbutter könnt ihr ebenfalls vorbereiten und im Kühlschrank lagern. Dann müsst ihr am Tag des Servierens nur noch alles zusammenfügen und in den Ofen schieben.
- Der Parmesan ist verbrannt, was habe ich falsch gemacht? Das passiert schnell, wenn der Käse zu früh auf den Kürbis kommt oder die Ofentemperatur zu hoch ist. Achtet darauf, den Parmesan erst in den letzten 5-8 Minuten der Garzeit hinzuzufügen. Stellt sicher, dass euer Ofen nicht heißer als 200°C ist. Wenn euer Ofen sehr heiß bäckt, reduziert die Temperatur auf 190°C.
- Kann ich auch TK-Kürbis verwenden? Grundsätzlich ja, aber ich rate davon ab. TK-Kürbis enthält viel Wasser und wird beim Auftauen matschig. Er wird im Ofen eher gedämpft als geröstet und bekommt nicht diese schöne, knusprige Kruste. Frischer Kürbis ist hier wirklich die bessere Wahl.
- Wie bekomme ich den Kürbis besonders knusprig? Der wichtigste Tipp: Nicht zu viele Stücke auf das Blech packen! Sie müssen Platz haben, damit die heiße Luft gut zirkulieren kann. Außerdem hilft es, den Kürbis nach der Hälfte der Garzeit zu wenden. Und natürlich: Die Kräuterbutter und der Parmesan in den letzten Minuten sorgen für die ultimative Knusprigkeit.
Unser Fazit – Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet
Dieses einfache Blech-Rezept für gerösteten Hokkaido-Kürbis mit Kräuterbutter und Parmesan ist mehr als nur ein weiteres Kürbisgericht. Es ist eine Einladung, den Herbst in all seiner Farbenpracht und seinem Aroma zu feiern – ohne viel Aufwand und mit maximalem Geschmack. Die Kombination aus süßem, karamellisiertem Kürbis, würziger Kräuterbutter und salzigem, knusprigem Parmesan ist einfach unwiderstehlich. Es ist das Gericht, das ich mache, wenn ich nach einem langen Tag etwas Wohltuendes brauche, und es ist das Gericht, das ich serviere, wenn ich Gäste beeindrucken will – und es gelingt jedes Mal.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so verzeihend ist. Es verzeiht es, wenn die Kürbisstücke nicht perfekt gleichmäßig sind. Es verzeiht es, wenn die Kräuterbutter ein bisschen mehr Knoblauch enthält als geplant. Es ist einfach immer gut. Und ich hoffe, es wird auch zu eurem neuen Lieblingsrezept für den Herbst.
Probiert es aus und sagt mir, wie es euch geschmeckt hat! Habt ihr eine eigene Variante gefunden? Welche Kräuter habt ihr verwendet? Ich freue mich riesig über eure Kommentare und Erfahrungen. Teilt das Rezept gerne mit euren Freunden und Familie – denn gutes Essen soll man teilen. Bis zum nächsten Mal, und lasst es euch schmecken!
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Einfaches Blech-Rezept: Gerösteter Hokkaido-Kürbis mit Kräuterbutter und Parmesan
Ein einfaches und schnelles Blech-Rezept für gerösteten Hokkaido-Kürbis mit würziger Kräuterbutter und knusprigem Parmesan. Perfekt für herbstliche Abende und in unter 40 Minuten zubereitet.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 35 Minuten
- Total Time: 50 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg)
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Salz
- ½ TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss (optional)
- 50 g weiche Butter
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 EL frische Kräuter, gehackt (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Thymian oder Rosmarin)
- 50 g frisch geriebener Parmesan
- 2 EL gehackte Walnüsse oder Pinienkerne (optional)
Instructions
- Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, Kerne und faseriges Inneres mit einem Löffel entfernen. Kürbis in etwa 2-3 cm dicke Spalten schneiden.
- Kürbisspalten in eine große Schüssel geben. Olivenöl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss (falls verwendet) darüber träufeln und alles gut mit den Händen vermischen, sodass jedes Stück gleichmäßig mit Öl bedeckt ist.
- Kürbisspalten in einer einzigen Schicht auf dem vorbereiteten Backblech verteilen, darauf achten, dass sie sich nicht überlappen.
- Kräuterbutter zubereiten: Weiche Butter in eine kleine Schüssel geben. Fein gehackten Knoblauch und gehackte frische Kräuter hinzufügen und mit einer Gabel gründlich vermischen.
- Kürbis für 20 Minuten im Ofen rösten. Nach 20 Minuten das Blech herausnehmen und die Kürbisspalten vorsichtig mit einer Zange wenden.
- Nach insgesamt 30 Minuten Garzeit das Blech aus dem Ofen nehmen. Kleine Flöckchen der Kräuterbutter auf die heißen Kürbisspalten setzen. Frisch geriebenen Parmesan gleichmäßig darüber streuen. Optional Walnüsse oder Pinienkerne darüber streuen.
- Blech für weitere 5-8 Minuten in den Ofen schieben, bis der Parmesan geschmolzen und goldbraun ist.
- Blech aus dem Ofen nehmen und den Kürbis 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen. Dann auf eine Platte geben und sofort servieren.
Notes
Der Kürbis ist extrem heiß, wenn er aus dem Ofen kommt. Besonders der geschmolzene Käse kann heiße Stellen haben. Kurz warten, bevor man den ersten Bissen nimmt. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl ersetzen und Parmesan weglassen oder veganen Streukäse verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 200g
- Calories: 300
- Sugar: 9
- Sodium: 600
- Fat: 22
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 6
- Protein: 10
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