Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Die besten knackigen Gurken-Avocado-Uramaki mit Chili-Sauce, 55 Zeichen

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Meine Nachbarin Frau Chen machte überhaupt keine große Sache daraus. Ich war an einem Dienstagabend kurz bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Springform auszuleihen – und dann traf mich dieser Duft. Irgendwo zwischen frischem Reisessig und geröstetem Sesam, mit einer leichten Schärfe, die in der Luft lag. Sie stand in ihrer winzigen Küche, die Hände geölt, und rollte eine Nori-Blatt-Rolle nach der anderen, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. “Ach, das ist nur ein schnelles Abendessen”, sagte sie achselzuckend, während ich wie angewurzelt in der Tür stand. Dabei sah dieses “schnelle Abendessen” aus, als käme es direkt aus einem japanischen Restaurant. Die Gurken-Avocado-Uramaki waren perfekt – knackig, cremig, mit genau dem richtigen Biss. Frau Chen wischte sich die Hände an der Schürze ab und schob mir ein Stückchen über die Theke. “Probier mal”, sagte sie, als würde sie mir einen Keks anbieten. Und dieser erste Biss – ich schwöre, ich habe kurz die Augen geschlossen. Die Kombination aus kühler Gurke, buttriger Avocado und dem leichten Knacken der Sesamkörner war einfach unglaublich. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dich ein Gericht sofort an einen bestimmten Ort versetzt? Genau das ist passiert. Seitdem mache ich diese Uramaki ständig – sie sind inzwischen mein absolutes Lieblingsgericht für entspannte Abende, wenn ich mir etwas Besonderes gönnen will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Und das Beste? Sie schmecken genauso gut wie damals bei Frau Chen.

Warum du diese Uramaki lieben wirst

Diese Gurken-Avocado-Uramaki sind nicht einfach nur Sushi – sie sind eine kleine Offenbarung. Nach unzähligen Versuchen in meiner eigenen Küche (und einigen ziemlich schiefen Rollen am Anfang) habe ich die perfekte Methode gefunden, die garantiert gelingt.

  • Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du ein Restaurant-würdiges Gericht auf dem Tisch. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn der Tag einfach zu kurz war.
  • Knackig & erfrischend: Die Gurke sorgt für diesen unglaublichen Crunch, während die Avocado alles schön cremig zusammenhält. Jeder Bissen ist ein kleines Geschmackserlebnis.
  • Gesund & leicht: Keine schweren Saucen, kein frittiertes – nur frische, hochwertige Zutaten. Ideal für eine leichte Mahlzeit, die trotzdem richtig satt macht.
  • Perfekt für Gäste: Diese Uramaki sehen so beeindruckend aus, dass deine Freunde denken werden, du hättest einen Sushi-Kurs gemacht. Und du kannst sie ganz entspannt vorbereiten.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus kühler Gurke, buttriger Avocado und der würzigen Chili-Sauce ist einfach süchtig machend. Ehrlich, ich könnte die ganze Rolle alleine essen.

Was diese Uramaki von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance – die richtige Menge an Reis, die ideale Reife der Avocado und die spezielle Technik beim Rollen, die dafür sorgt, dass alles schön zusammenhält, ohne matschig zu werden. Und die Chili-Sauce? Die machst du selbst, genau auf deinen Geschmack abgestimmt. Diese Uramaki sind nicht einfach nur gut – sie sind die Art von Gericht, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz innehalten musst. Versprochen.

Welche Zutaten du brauchst

Dieses Rezept kommt mit überschaubaren, aber entscheidenden Zutaten aus. Die Qualität macht hier den Unterschied – also greif ruhig zu den besten Produkten, die du findest.

Für die Uramaki

  • Sushi-Reis: 200 g (etwa 1 Tasse) – verwende unbedingt echten Sushi-Reis, der klebt schön und lässt sich perfekt rollen. Ich schwöre auf den von Nishiki oder Kokuho Rose.
  • Reisessig: 3 EL – für die typische Sushi-Würze. Keine Sorge, der schmeckt nicht zu sauer, sondern verleiht dem Reis das besondere Etwas.
  • Zucker: 1 EL – rundet die Säure des Essigs ab und gibt dem Reis eine leichte Süße.
  • Salz: 1/2 TL – am besten feines Meersalz.
  • Nori-Blätter: 4 Blätter – die getrockneten Algenblätter bekommst du in jedem gut sortierten Supermarkt oder Asialaden. Achte darauf, dass sie schön knusprig sind.
  • Gurke: 1 große Salatgurke – die sollte fest und knackig sein. Ich nehme am liebsten die langen, schmalen Gurken, die haben weniger Kerne.
  • Avocado: 2 reife, aber feste Avocados – sie sollten auf leichten Druck etwas nachgeben, aber nicht matschig sein. Die Sorte Hass ist ideal.
  • Sesam: 3 EL gemischter Sesam (weiß und schwarz) – für das typische Topping und den nussigen Geschmack. Röste ihn kurz in der Pfanne an, dann entfaltet er sein volles Aroma.

Für die Chili-Sauce

Gurken-Avocado-Uramaki preparation steps

  • Mayonnaise: 3 EL – japanische Mayo (wie Kewpie) ist am besten, aber normale funktioniert auch.
  • Sriracha: 1-2 EL – je nachdem, wie scharf du es magst. Ich nehme meist 1,5 EL für eine angenehme Schärfe.
  • Sojasauce: 1 EL – für die Umami-Note. Nimm eine gute, wie Kikkoman.
  • Sesamöl: 1 TL – das gibt der Sauce den letzten Pfiff. Ein kleines bisschen reicht schon.
  • Limettensaft: 1/2 Limette – frisch gepresst, für die frische Säure.

Zum Servieren

  • Sojasauce: zum Dippen – ich mische sie manchmal mit etwas eingelegtem Ingwer.
  • Eingelegter Ingwer (Gari): ein paar Scheiben – zum Reinbeißen zwischen den Rollen.
  • Wasabi: nach Geschmack – aber Vorsicht, der ist scharf!

Substitutions-Tipp: Für eine vegane Variante ersetzt du die Mayonnaise einfach durch vegane Alternativen. Und wenn du keinen Sushi-Reis hast? Rundkornreis geht auch, aber der wird nicht ganz so schön klebrig. Probier es einfach aus!

Welche Ausrüstung du benötigst

Du brauchst keine teure Sushi-Ausrüstung – ehrlich, ich hab meine ersten Rollen mit einem Geschirrtuch gemacht. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Bambusmatte (Makisu): Die kleine Helferin für perfekte Rollen. Gibt’s für ein paar Euro im Asialaden. Wickel sie in Frischhaltefolie, dann bleibt nichts kleben.
  • Scharfes Messer: Ein wirklich scharfes Messer ist Gold wert. Ich benutze ein Santoku – damit bekommst du saubere, glatte Schnitte ohne die Rolle zu quetschen.
  • Reiskocher oder Topf: Ein Reiskocher macht den Reis perfekt, aber ein einfacher Topf mit Deckel tut es auch. Wichtig: den Reis vorher gut waschen, bis das Wasser klar ist.
  • Holzlöffel oder Reisschaufel: Zum vorsichtigen Mischen des Reises mit dem Essig. Auf keinen Fall den Reis quetschen!
  • Schüssel mit kaltem Wasser: Zum Befeuchten der Hände – sonst klebt der Reis wie verrückt an den Fingern. Ein kleiner Trick, der wirklich hilft.
  • Schneidebrett: Am besten ein großes, stabiles. Und feuchte es leicht an, damit die Nori-Blätter nicht verrutschen.

Ich hab anfangs mit einer billigen Bambusmatte vom Discounter gearbeitet – die hat super funktioniert. Also keine Sorge, wenn du nicht das teuerste Equipment hast. Es kommt auf die Technik an, nicht auf das Werkzeug!

So bereitest du die Uramaki zu

Lass uns loslegen – ich zeig dir Schritt für Schritt, wie die perfekten Gurken-Avocado-Uramaki gelingen. Keine Sorge, der erste Versuch wird nicht perfekt sein, aber mit jeder Rolle wirst du besser. Versprochen!

Schritt 1: Den Reis vorbereiten (15 Minuten + Kochzeit)

Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Das ist wichtig, sonst wird der Reis matschig. Gib den gewaschenen Reis mit 250 ml Wasser in einen Topf, bringe ihn zum Kochen, decke ihn ab und lass ihn bei niedrigster Hitze 15 Minuten köcheln. Dann nimm den Topf vom Herd und lass den Reis weitere 10 Minuten ruhen – nicht den Deckel öffnen! Während der Reis kocht, vermischst du den Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich alles aufgelöst hat. Hebe diese Mischung vorsichtig unter den fertigen Reis – am besten mit einem Holzlöffel und einer schneidenden Bewegung, damit der Reis schön locker bleibt. Lass den Reis dann auf Raumtemperatur abkühlen. Tipp: Fächere mit einem Fächer oder einem Stück Pappe Luft darüber – das kühlt den Reis schneller und macht ihn schön glänzend.

Schritt 2: Die Füllung vorbereiten (5 Minuten)

Wasche die Gurke gründlich und schneide sie der Länge nach in dünne Streifen – etwa so dick wie dein kleiner Finger. Die Kerne kannst du mit einem Löffel entfernen, wenn du magst, das macht die Rollen knackiger. Halbiere die Avocados, entferne den Kern und schneide das Fruchtfleisch ebenfalls in längliche Streifen. Beträufele die Avocado-Streifen mit etwas Limettensaft, damit sie nicht braun werden. Aus eigener Erfahrung: Ich hab mal vergessen, die Avocado mit Limette zu beträufeln – nach 20 Minuten sah sie aus wie ein alter Turnschuh. Also lieber dran denken!

Schritt 3: Die Chili-Sauce zubereiten (2 Minuten)

Vermische in einer kleinen Schüssel die Mayonnaise, Sriracha, Sojasauce, Sesamöl und den Limettensaft. Rühre alles gut um, bis eine cremige, gleichmäßige Sauce entsteht. Schmecke ab – wenn du es schärfer magst, gib noch etwas Sriracha dazu. Die Sauce sollte schön würzig sein, aber nicht so scharf, dass sie alles andere überdeckt. Stell sie beiseite, bis du sie brauchst.

Schritt 4: Die Uramaki rollen (10 Minuten)

Lege ein Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte. Befeuchte deine Hände mit kaltem Wasser – das ist der wichtigste Trick, glaub mir! Nimm etwa eine halbe Tasse des vorbereiteten Reises und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lass oben und unten etwa 1 cm Rand frei. Jetzt kommt der Clou bei Uramaki: Drehe das Nori-Blatt vorsichtig um, sodass der Reis jetzt unten auf der Matte liegt und die Algenoberseite oben ist. Lege in die Mitte des Nori-Blattes ein paar Gurken- und Avocado-Streifen. Ziehe die Bambusmatte jetzt vorsichtig hoch und rolle das Nori-Blatt von dir weg – wie eine kleine Teigrolle. Drücke die Rolle dabei leicht an, damit sie schön fest wird. Wichtig: Nicht zu fest drücken, sonst quillt der Reis an den Seiten raus. Das ist ein bisschen wie Fahrradfahren – am Anfang wackelig, aber nach der dritten Rolle hast du den Dreh raus.

Schritt 5: Die Rollen mit Sesam bestreuen (2 Minuten)

Rolle die fertige Uramaki-Rolle vorsichtig in den gemischten Sesamkörnern, sodass die Außenseite komplett bedeckt ist. Der Sesam gibt nicht nur Geschmack, sondern sorgt auch für diese schöne Optik. Drücke den Sesam leicht an, damit er hält. Tipp: Ich röste den Sesam vorher kurz in einer trockenen Pfanne an – das intensiviert den nussigen Geschmack enorm!

Schritt 6: Die Rollen schneiden und anrichten (5 Minuten)

Jetzt kommt der Moment der Wahrheit: das Schneiden! Nimm dein schärfstes Messer und befeuchte die Klinge mit kaltem Wasser. Schneide die Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte nochmal in zwei oder drei Stücke – je nachdem, wie groß du die Stücke haben willst. Wische die Klinge nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch ab, damit der Reis nicht klebt. Mein erster Versuch: Ich hab die Rolle mit einem stumpfen Messer geschnitten und sie hat sich komplett aufgelöst. Total frustrierend! Aber mit einem scharfen Messer klappt es wie von selbst. Richte die Uramaki-Stücke auf einem Teller an, beträufele sie mit der Chili-Sauce und streue noch ein paar Sesamkörner darüber. Fertig!

Tipps & Techniken für perfekte Uramaki

Nachdem ich unzählige Rollen gedreht habe (und einige davon wirklich schief waren), hab ich ein paar Tricks gelernt, die dir das Leben leichter machen.

  • Der Reis muss kalt sein: Warmer Reis macht die Rollen matschig und klebt an allem. Lass ihn wirklich vollständig abkühlen, bevor du anfängst zu rollen. Ich stell ihn manchmal für 10 Minuten in den Kühlschrank.
  • Nicht zu viel Füllung: Weniger ist mehr! Zu viel Gurke oder Avocado und die Rolle lässt sich nicht mehr schließen. Ich nehme pro Rolle etwa 3-4 Gurkenstreifen und 2-3 Avocadostreifen.
  • Das Nori-Blatt richtig behandeln: Nori-Blätter werden schnell weich, wenn sie Feuchtigkeit ziehen. Arbeite zügig und lass die Blätter nicht offen liegen. Einmal hatte ich eine Packung vergessen – die waren nach einer Stunde so zäh wie Kaugummi.
  • Die Bambusmatte einwickeln: Wickel deine Bambusmatte in Frischhaltefolie, bevor du anfängst. Das verhindert, dass Reis und Nori an der Matte kleben – und die Reinigung ist ein Kinderspiel.
  • Mit dem Schneiden nicht zögern: Schneide die Rollen mit einem schnellen, sauberen Schnitt durch – nicht sägen! Das zerstört die Struktur. Ein beherzter Schnitt, und alles bleibt schön zusammen.
  • Die Avocado richtig wählen: Eine zu weiche Avocado wird in der Rolle zu Matsch. Drücke vorsichtig auf die Schale – sie sollte leicht nachgeben, aber nicht eindrücken. Die perfekte Avocado ist der Schlüssel zu cremigen, aber festen Rollen.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man einfach etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe und die wirklich funktionieren.

  • Mit Lachs oder Thunfisch: Wenn du Fisch magst, leg einfach ein paar dünne Scheiben Räucherlachs oder rohen Thunfisch (Sashimi-Qualität!) mit in die Rolle. Das gibt eine extra Portion Umami und macht die Uramaki noch edler.
  • Vegane Variante mit Tofu: Statt Avocado (wenn du keine magst) nimmst du geräucherten Tofu, in dünne Streifen geschnitten. Der gibt eine schöne, feste Textur und passt perfekt zur Gurke.
  • Mit Mango für eine süße Note: Ja, wirklich! Ein paar dünne Mangostreifen zusammen mit der Avocado – die Süße der Mango harmoniert unglaublich gut mit der Schärfe der Chili-Sauce. Klingt verrückt, schmeckt fantastisch.
  • Low-Carb Variante: Ersetze den Sushi-Reis durch Blumenkohl-Reis. Dafür den Blumenkohl fein reiben, kurz dünsten und mit Reisessig würzen. Funktioniert überraschend gut und ist deutlich leichter.
  • Mit eingelegtem Rettich (Takuan): Für eine extra knackige Komponente legst du ein paar Streifen eingelegten gelben Rettich mit in die Rolle. Das gibt eine schöne säuerliche Note, die perfekt zur Avocado passt.

Ich hab letztens eine Version mit gerösteten Cashewkernen gemacht – einfach grob gehackt über die fertigen Rollen gestreut. Der Crunch war der Hammer! Probier einfach aus, worauf du Lust hast. Dieses Rezept verzeiht viel und belohnt Kreativität.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Die Uramaki schmecken am besten frisch, aber mit den richtigen Tricks kannst du sie auch vorbereiten und später genießen.

  • Servieren: Richte die Uramaki auf einem flachen Teller an – am besten mit etwas Abstand zwischen den Stücken, damit sie nicht aneinander kleben. Die Chili-Sauce entweder darüber träufeln oder separat in einer kleinen Schale reichen. Dazu passt eingelegter Ingwer und etwas Wasabi – aber Vorsicht, der ist scharf!
  • Temperatur: Die Uramaki sollten Zimmertemperatur haben – nicht kalt aus dem Kühlschrank. Wenn du sie vorbereitet hast, lass sie vor dem Servieren 15-20 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Der Reis wird sonst hart und die Avocado verliert ihr Aroma.
  • Aufbewahren: Übrig gebliebene Rollen (falls es die gibt!) wickelst du einzeln in Frischhaltefolie und legst sie in den Kühlschrank. So halten sie sich etwa 24 Stunden. Aber ehrlich – am nächsten Tag sind sie nicht mehr so knackig. Die Gurke verliert etwas von ihrem Biss.
  • Nicht einfrieren: Sushi lässt sich nicht gut einfrieren. Der Reis wird beim Auftauen matschig und die Avocado bekommt eine unangenehme Textur. Lieber nur so viel machen, wie du essen willst.
  • Reisetipp: Für ein Picknick oder Büro: Wickel die fertigen Rollen in ein feuchtes (aber nicht nasses!) Tuch und dann in Frischhaltefolie. So bleiben sie bis zu 4 Stunden frisch. Und vergiss die Sojasauce nicht!

Die Aromen der Uramaki sind übrigens am besten, wenn sie frisch zubereitet sind – der Sesam ist dann noch schön knackig und die Gurke richtig kühl. Also lass dich nicht entmutigen, wenn du nicht alles auf einmal schaffst. Ein paar Rollen für den nächsten Tag sind auch okay – sie schmecken immer noch besser als jedes Fertigsushi aus dem Supermarkt.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Diese Uramaki sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich – eine Mahlzeit, die dich satt macht, ohne zu belasten.

  • Kalorien: Eine Portion (ca. 8 Stücke) hat etwa 350-400 Kalorien – perfekt für ein leichtes Mittag- oder Abendessen.
  • Proteine: Etwa 8-10 g pro Portion – der Sushi-Reis und die Nori-Blätter liefern eine ordentliche Portion pflanzliches Eiweiß.
  • Fette: Die Avocado liefert gesunde, ungesättigte Fettsäuren, die gut für dein Herz sind. Etwa 15-20 g Fett pro Portion – aber die guten!
  • Ballaststoffe: Die Gurke und die Avocado bringen Ballaststoffe mit, die deine Verdauung ankurbeln. Etwa 5-7 g pro Portion.
  • Vitamine: Avocado ist reich an Vitamin E, K und B-Vitaminen. Nori-Algen liefern Jod und Vitamin C. Ein echtes Superfood-Gericht!
  • Allergene: Dieses Rezept enthält Sesam und Soja (in der Sojasauce). Für eine sesamfreie Variante lässt du den Sesam einfach weg oder ersetzt ihn durch geröstete Kokosflocken. Und für eine sojafreie Version nimmst du Tamari oder Kokos-Aminos.

Ich liebe es, dass diese Uramaki so leicht und erfrischend sind – perfekt für heiße Sommertage oder wenn ich mir nach einem schweren Essen etwas Gutes tun will. Sie sind wie ein kleiner Urlaub für den Gaumen, ohne schlechtes Gewissen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch normalen Reis statt Sushi-Reis verwenden?

Ja, aber es wird nicht dasselbe. Sushi-Reis hat eine besondere Klebrigkeit, die normaler Rundkornreis nicht hat. Wenn du keinen Sushi-Reis hast, nimm Rundkornreis und koche ihn etwas länger, damit er weicher wird. Aber ehrlich – für das beste Ergebnis lohnt sich der kleine Aufwand, Sushi-Reis zu kaufen.

Wie verhindere ich, dass die Rollen auseinanderfallen?

Das passiert meistens, wenn der Reis zu trocken ist oder die Rolle nicht fest genug gerollt wurde. Achte darauf, dass der Reis schön klebrig ist (genug Reisessig hilft) und drücke die Rolle beim Rollen sanft, aber fest an. Und befeuchte das Ende des Nori-Blattes mit etwas Wasser, damit es gut verschließt.

Kann ich die Uramaki auch ohne Bambusmatte rollen?

Klar! Ich hab meine ersten Rollen mit einem sauberen Geschirrtuch gemacht. Leg einfach das Nori-Blatt auf das Tuch und rolle es wie mit einer Matte. Es ist etwas kniffliger, aber es funktioniert. Oder du benutzt Frischhaltefolie – auch eine gute Notlösung.

Wie bekomme ich die Avocado perfekt reif?

Die Avocado sollte auf leichten Druck nachgeben, aber nicht matschig sein. Wenn sie noch hart ist, leg sie in eine Papiertüte zusammen mit einem Apfel – das beschleunigt den Reifeprozess. Und wenn sie schon reif ist, aber du sie erst morgen brauchst? Ab in den Kühlschrank damit, dann hält sie sich länger.

Kann ich die Chili-Sauce durch eine andere Sauce ersetzen?

Unbedingt! Wenn du keine scharfe Sauce magst, nimm einfach Sojasauce mit etwas Limettensaft und geriebenem Ingwer. Oder eine süße Chili-Sauce für eine mildere Schärfe. Ich hab auch schon eine Erdnuss-Sauce ausprobiert – die war der Hammer! Einfach Erdnussbutter, Sojasauce, Limettensaft und etwas Honig verrühren.

Fazit: Deine neuen Lieblings-Uramaki warten auf dich

Diese knackigen Gurken-Avocado-Uramaki mit Sesam und Chili-Sauce sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, dich in der Küche auszuprobieren und etwas wirklich Besonderes zu zaubern. Sie sind einfach genug für einen entspannten Abend unter der Woche, aber elegant genug, um Gäste zu beeindrucken. Die Kombination aus kühler Gurke, cremiger Avocado und würziger Sauce ist einfach unschlagbar – und mit den Tipps aus diesem Beitrag wirst du garantiert perfekte Rollen hinbekommen, auch beim ersten Mal.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so vielseitig ist. Du kannst es immer wieder neu erfinden, je nachdem, was du gerade im Kühlschrank hast oder worauf du Lust hast. Und jedes Mal, wenn ich diese Uramaki mache, denke ich an Frau Chens kleine Küche und daran, wie sie mir mit einem Achselzucken gezeigt hat, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Probier es aus – ich bin mir sicher, dass auch du deine eigene kleine Geschichte mit diesen Rollen schreiben wirst. Und wenn du eine besondere Variante entdeckst oder einen tollen Tipp hast, lass es mich in den Kommentaren wissen! Ich bin schon gespannt, was dir einfällt. Viel Spaß beim Rollen und vor allem: guten Appetit!

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Gurken-Avocado-Uramaki recipe

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Die besten knackigen Gurken-Avocado-Uramaki mit Chili-Sauce

Diese Gurken-Avocado-Uramaki sind eine kleine Offenbarung: knackig, cremig und mit genau dem richtigen Biss. In weniger als 30 Minuten hast du ein Restaurant-würdiges Gericht auf dem Tisch, das gesund, leicht und unwiderstehlich lecker ist.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen (ca. 8 Stücke pro Portion) 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Japanisch

Ingredients

Scale
  • 200 g Sushi-Reis (etwa 1 Tasse)
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Nori-Blätter
  • 1 große Salatgurke
  • 2 reife, aber feste Avocados (z. B. Hass)
  • 3 EL gemischter Sesam (weiß und schwarz)
  • 3 EL Mayonnaise (japanische Kewpie oder normale)
  • 12 EL Sriracha
  • 1 EL Sojasauce
  • 1 TL Sesamöl
  • 1/2 Limette (Saft)
  • Sojasauce zum Dippen
  • Eingelegter Ingwer (Gari) zum Servieren
  • Wasabi nach Geschmack

Instructions

  1. Den Reis vorbereiten: Spüle den Sushi-Reis in einem feinen Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar abläuft. Gib den gewaschenen Reis mit 250 ml Wasser in einen Topf, bringe ihn zum Kochen, decke ihn ab und lass ihn bei niedrigster Hitze 15 Minuten köcheln. Nimm den Topf vom Herd und lass den Reis weitere 10 Minuten ruhen – nicht den Deckel öffnen! Vermische in einer kleinen Schüssel Reisessig, Zucker und Salz, bis sich alles aufgelöst hat. Hebe diese Mischung vorsichtig unter den fertigen …
  2. Die Füllung vorbereiten: Wasche die Gurke gründlich und schneide sie der Länge nach in dünne Streifen – etwa so dick wie dein kleiner Finger. Entferne die Kerne mit einem Löffel, wenn du magst. Halbiere die Avocados, entferne den Kern und schneide das Fruchtfleisch ebenfalls in längliche Streifen. Beträufele die Avocado-Streifen mit etwas Limettensaft, damit sie nicht braun werden.
  3. Die Chili-Sauce zubereiten: Vermische in einer kleinen Schüssel Mayonnaise, Sriracha, Sojasauce, Sesamöl und Limettensaft. Rühre alles gut um, bis eine cremige, gleichmäßige Sauce entsteht. Schmecke ab und stelle sie beiseite.
  4. Die Uramaki rollen: Lege ein Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte. Befeuchte deine Hände mit kaltem Wasser. Nimm etwa eine halbe Tasse des vorbereiteten Reises und verteile ihn gleichmäßig auf dem Nori-Blatt. Lass oben und unten etwa 1 cm Rand frei. Drehe das Nori-Blatt vorsichtig um, sodass der Reis jetzt unten auf der Matte liegt und die Algenoberseite oben ist. Lege in die Mitte des Nori-Blattes ein paar Gurken- und Avocado-Streifen. Ziehe die Bambusmatte vorsich…
  5. Die Rollen mit Sesam bestreuen: Rolle die fertige Uramaki-Rolle vorsichtig in den gemischten Sesamkörnern, sodass die Außenseite komplett bedeckt ist. Drücke den Sesam leicht an, damit er hält.
  6. Die Rollen schneiden und anrichten: Nimm dein schärfstes Messer und befeuchte die Klinge mit kaltem Wasser. Schneide die Rolle in der Mitte durch, dann jede Hälfte nochmal in zwei oder drei Stücke. Wische die Klinge nach jedem Schnitt mit einem feuchten Tuch ab. Richte die Uramaki-Stücke auf einem Teller an, beträufele sie mit der Chili-Sauce und streue noch ein paar Sesamkörner darüber.

Notes

Der Reis muss vollständig abkühlen, bevor du rollst. Weniger Füllung ist mehr – pro Rolle etwa 3-4 Gurkenstreifen und 2-3 Avocadostreifen. Wickle die Bambusmatte in Frischhaltefolie, damit nichts klebt. Schneide die Rollen mit einem schnellen, sauberen Schnitt – nicht sägen!

Nutrition

  • Serving Size: 8 Stücke
  • Calories: 375
  • Sugar: 5
  • Sodium: 600
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 6
  • Protein: 9

Keywords: Uramaki, Gurke, Avocado, Sushi, Chili-Sauce, vegetarisch, einfach, schnell, gesund

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