Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Es gibt diesen einen Kuchen, der bei uns zu Hause einfach immer ging – der Versunkene Apfelkuchen. Aber nicht irgendeiner. Meine Oma hatte ein winziges, vergilbtes Rezeptheft, aus dem sie jahrelang gebacken hat. Irgendwann, als sie ihre Küche ausmistete, war das Heft weg. Einfach so. Ich war am Boden zerstört. Ich meine, klar, man findet tausend Rezepte online, aber ihres? Dieses spezielle Verhältnis von saftigem Teig zu säuerlichen Äpfeln, diese ganz bestimmte Note von Zimt? Das war unwiederbringlich verloren. Nach etwa fünf gescheiterten Versuchen – einer war so trocken, dass ich ihn fast entsorgen musste – hatte ich den Dreh raus. Dieser Kuchen hier, mit seinen butterweichen Streuseln und der samtigen Vanillesauce, das ist er. Das ist der, nach dem ich so lange gesucht habe. Und jetzt backe ich ihn für jede Geburtstagsfeier, jeden gemütlichen Sonntagnachmittag – und manchmal auch einfach so, weil der Duft von Äpfeln und Zimt einfach nach Zuhause riecht. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein bestimmter Geruch Sie sofort in eine andere Zeit versetzt.
Warum Sie diesen Saftigen Versunkenen Apfelkuchen lieben werden
Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Apfelkuchenrezept. Er ist das Ergebnis von vielen, vielen Backstunden und einigen verbrannten Streuseln (ja, wirklich). Er vereint alles, was man sich von einem Herbstklassiker wünscht, und macht ihn dabei so unkompliziert, dass er auch Anfängern gelingt.
- Saftig & Fluffig: Der Teig ist so schön locker, dass die Äpfel fast von allein darin versinken. Jede Gabel schmilzt auf der Zunge.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle. Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause – Eier, Mehl, Butter und Äpfel.
- Perfekt für gemütliche Tage: Ob zum Kaffee am Nachmittag, als Dessert nach einem Sonntagsbraten oder einfach, weil das Wetter grau ist – dieser Kuchen ist immer eine gute Idee.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn noch nie erlebt, dass von diesem Kuchen etwas übrig geblieben ist. Selbst mein Neffe, der sonst nur Schokolade isst, hat sich nachgeholt.
- Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus säuerlichen Äpfeln, buttrigen Streuseln und der warmen Vanillesauce ist einfach himmlisch. Es ist dieses besondere Gefühl von Geborgenheit auf dem Teller.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet, ist die perfekte Balance. Der Teig ist nicht zu süß, die Streusel sind schön knusprig und die Äpfel behalten ihren Biss, während sie gleichzeitig butterweich werden. Es ist kein trockener Kuchen, sondern einer, der nach einem Tag sogar noch besser schmeckt – falls denn etwas übrig bleibt. Ehrlich, das ist der beste Versunkene Apfelkuchen, den ich je gegessen habe.
Was Sie für die Zutaten brauchen
Für diesen saftigen Versunkenen Apfelkuchen mit Zimtstreuseln und Vanillesauce brauchen Sie keine ausgefallenen Zutaten. Es sind alles einfache, ehrliche Lebensmittel, die zusammen ein großartiges Ergebnis liefern. Ich habe die Zutaten für Sie aufgeteilt, damit Sie den Überblick behalten.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – Am besten nehmt ihr ungesalzene Butter, dann könnt ihr die Salzmenge selbst bestimmen. Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig.
- 200 g Zucker – Ich verwende normalen Haushaltszucker. Wer es etwas weniger süß mag, kann auch 50 g durch braunen Zucker ersetzen – das gibt eine leichte Karamellnote.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser, aber aus der Tüte tut es auch.
- 4 Eier (Größe M) – Bitte nehmt die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben. Das macht den Teig luftiger.
- 300 g Mehl (Type 405) – Einfaches Weizenmehl reicht völlig aus. Wer mag, kann auch 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, das wird dann etwas nussiger im Geschmack.
- 1 Päckchen Backpulver – Frisches Backpulver ist wichtig, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
- 1 Prise Salz – Klingt komisch, aber Salz hebt den Geschmack von Süßspeisen ungemein.
- 100 ml Milch – Auch hier: Zimmertemperatur, damit alles schön homogen wird.
Für die Äpfel und Streusel
- 3-4 mittelgroße Äpfel – Ich schwöre auf säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben eine tolle Säure ab, die perfekt mit dem süßen Teig harmoniert. (Tipp: Wenn ihr nur süße Äpfel habt, gebt einen Spritzer Zitronensaft dazu.)
- 1 TL Zimt – Gemahlener Ceylon-Zimt ist milder und feiner als Cassia-Zimt. Aber beide sind okay.
- 2 EL Zucker – Zum Vermengen mit den Apfelspalten.
- 150 g Mehl – Für die Streusel.
- 80 g Zucker – Für die Streusel.
- 80 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Dann werden die Streusel schön knusprig.
- 1 TL Zimt – Für die Streusel.
Für die Vanillesauce
- 400 ml Milch – Vollmilch macht die Sauce besonders cremig, aber fettreduzierte Milch geht auch.
- 2 Eigelb – Die geben der Sauce die schöne Bindung.
- 80 g Zucker – Je nachdem, wie süß ihr es mögt.
- 1 Vanilleschote – Das Mark einer echten Vanilleschote ist unschlagbar. Wer keine hat, nimmt 2 Päckchen Vanillezucker. (Aber ehrlich, der Unterschied ist riesig!)
- 1 EL Speisestärke – Damit die Sauce schön sämig wird.
Das Equipment, das Sie brauchen
Bevor wir loslegen, sammeln wir kurz alles, was wir brauchen. Sie brauchen keine Profi-Küchenmaschine, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- Eine Springform (26 cm Durchmesser) – Ich mag Springformen mit Antihaftbeschichtung, da der Kuchen sonst leicht kleben bleibt. Eine Keramikform tut es aber auch.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine – Für den Rührteig ist das fast ein Muss. Mit dem Schneebesen von Hand wird es echt anstrengend.
- Zwei Rührschüsseln – Eine für den Teig, eine für die Streusel.
- Ein scharfes Messer und ein Sparschäler – Zum Schälen und Schneiden der Äpfel.
- Ein kleiner Topf – Für die Vanillesauce. Ein beschichteter Topf ist ideal, damit nichts anbrennt.
- Ein Schneebesen – Für die Sauce, damit sie klümpchenfrei wird.
- Backpapier – Zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter lösen.
Tipp: Wenn Sie keine Springform haben, können Sie auch eine Auflaufform nehmen. Dann wird der Kuchen etwas flacher, aber genauso lecker.
So gelingt der Saftige Versunkene Apfelkuchen – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit einem himmlischen Duft in Ihrer Küche belohnt.
- Vorbereitung ist alles: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fetten Sie Ihre Springform ein und legen Sie den Boden mit Backpapier aus. Das spart später viel Ärger beim Herauslösen.
- Die Äpfel vorbereiten: Schälen Sie die Äpfel, vierteln Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Schneiden Sie die Viertel dann in dünne Spalten – etwa 0,5 cm dick. In einer kleinen Schüssel die Apfelspalten mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen. Stellen Sie sie beiseite, damit sie ein wenig Saft ziehen können.
- Der Rührteig: In einer großen Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Das dauert etwa 3-4 Minuten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe. Die Masse sollte hell und cremig sein. Geben Sie dann die Eier einzeln hinzu und schlagen Sie jedes etwa eine halbe Minute unter, bis alles gut verbunden ist.
- Mehlmischung unterheben: Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz in einer separaten Schüssel. Geben Sie die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zum Teig. Rühren Sie nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – sonst wird der Teig zäh. Ein Teig, der noch ein paar kleine Mehlflecken hat, ist perfekt.
- Der erste Teil des Kuchens: Füllen Sie den Teig in die vorbereitete Springform und streichen Sie ihn glatt. Jetzt kommen die vorbereiteten Äpfel darauf. Verteilen Sie sie gleichmäßig auf dem Teig. Sie müssen sie nicht tief hineindrücken, sie versinken beim Backen von selbst.
- Die Streusel: Für die Streusel geben Sie Mehl, Zucker und Zimt in eine Schüssel. Die kalte Butter in kleinen Stückchen dazugeben. Jetzt mit den Fingerspitzen alles zu krümeligen Streuseln verreiben. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Achtung: Nicht zu lange kneten, sonst wird es ein Teig. Die Streusel sollten unterschiedlich groß sein – das macht sie so schön knusprig.
- Backen: Streuen Sie die Streusel gleichmäßig über die Äpfel. Backen Sie den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 45-55 Minuten. Machen Sie nach 40 Minuten die Stäbchenprobe: Wenn ein Holzstäbchen sauber herauskommt, ist er fertig. Die Streusel sollten goldbraun sein. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen etwa 15 Minuten in der Form abkühlen, bevor Sie ihn vorsichtig lösen.
- Die Vanillesauce: Während der Kuchen backt, können Sie die Sauce zubereiten. Schneiden Sie die Vanilleschote längs auf und kratzen Sie das Mark heraus. In einem Topf die Milch mit dem Vanillemark und der ausgekratzten Schote erhitzen – aber nicht kochen lassen! In einer Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und der Speisestärke verrühren. Wenn die Milch heiß ist, nehmen Sie die Schote heraus und gießen Sie die Milch langsam unter ständigem Rühren zur Eigelbmasse. Dann alles zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen erhitzen, bis die Sauce eindickt. Das dauert nur 2-3 Minuten. Nicht kochen lassen, sonst gerinnt das Eigelb! Die Sauce durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen und abkühlen lassen.
Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Nach vielen Versuchen – und einigen kleinen Katastrophen – habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne mit Ihnen teile.
- Die Butter muss weich sein! Das ist der häufigste Fehler. Kalte Butter macht den Teig klumpig und der Kuchen wird nicht so locker. Nehmen Sie die Butter mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
- Nicht zu viel rühren: Sobald das Mehl im Teig ist, nur noch kurz unterheben. Wenn Sie zu lange rühren, entwickelt sich das Gluten und der Kuchen wird zäh und schwer.
- Die Äpfel richtig wählen: Säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar sind ideal. Sie geben eine schöne Säure, die den süßen Teig perfekt ausgleicht. Wenn Sie nur süße Äpfel haben, geben Sie einen Schuss Zitronensaft über die Apfelspalten.
- Die Streusel nicht überarbeiten: Die Butter muss kalt sein, und Sie sollten die Streusel nur so lange kneten, bis sie krümelig sind. Wenn die Butter zu warm wird, werden die Streusel zu einem einzigen Teigklumpen.
- Multitasking beim Backen: Während der Kuchen im Ofen ist, haben Sie genau die richtige Zeit, um die Vanillesauce zuzubereiten. So ist alles gleichzeitig fertig.
- Mein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen war eine flache, harte Scheibe. Seitdem schreibe ich mir die Zutaten immer auf einen Zettel und hake sie ab. Klingt albern, aber es hilft!
Variationen & Anpassungen für Ihren Geschmack
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber ein bisschen Abwechslung schadet nie. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Mit Nüssen: Geben Sie eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Mandeln zu den Streuseln. Das gibt einen tollen Crunch und passt wunderbar zu Äpfeln und Zimt.
- Mit Rosinen: Weichen Sie 100 g Rosinen in etwas Rum oder Apfelsaft ein und geben Sie sie vor dem Backen über die Äpfel. Das macht den Kuchen noch saftiger und fruchtiger.
- Glutenfrei: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Achten Sie darauf, dass die Mischung auch Backpulver enthält, oder geben Sie etwas mehr hinzu. Der Teig wird dann etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut.
- Vegan: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine, die Eier durch Apfelmus (3 EL pro Ei) und die Milch durch Hafermilch aus. Für die Vanillesauce verwenden Sie vegane Sahne und etwas Kurkuma für die Farbe. Funktioniert überraschend gut!
- Saisonale Note: Im Herbst können Sie statt Äpfeln auch Birnen oder Quitten verwenden. Im Sommer passen frische Beeren oder Pfirsiche wunderbar. Dann lassen Sie den Zimt einfach weg oder reduzieren ihn.
Servieren und Aufbewahren – So bleibt der Kuchen frisch
Ein guter Kuchen will auch gut serviert werden. Und wenn mal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt), hier die besten Tipps.
- Servieren: Der Kuchen schmeckt lauwarm am besten. Lassen Sie ihn nach dem Backen etwa 15 Minuten abkühlen, dann schneiden Sie ihn an. Die Vanillesauce sollte auch noch warm sein – gießen Sie sie großzügig über das Stück. Ein Klecks Sahne passt auch hervorragend dazu.
- Dazu passt: Ein starker Kaffee oder ein Glas Milch sind die Klassiker. Für Erwachsene ist ein Glas Calvados oder ein süßer Apfelwein eine tolle Begleitung. Wer es etwas edler mag, serviert einen Vanilleeis dazu – der Kontrast von warmem Kuchen und kaltem Eis ist einfach göttlich.
- Im Kühlschrank: Wickeln Sie den Kuchen in Frischhaltefolie oder bewahren Sie ihn in einer gut schließenden Kuchenbox auf. So hält er sich im Kühlschrank 3-4 Tage. Aber Vorsicht: Er wird mit der Zeit immer saftiger, was ihn aber noch leckerer macht.
- Einfrieren: Der Kuchen lässt sich hervorragend einfrieren. Schneiden Sie ihn in Portionen, wickeln Sie jede Scheibe in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
- Aufwärmen: Für das perfekte Geschmackserlebnis erwärmen Sie ein Stück Kuchen für etwa 15-20 Sekunden in der Mikrowelle oder für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.
- Mein Geheimtipp: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser! Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden. Also backen Sie ruhig einen Tag vorher – das ist mein Trick für entspannte Kaffeetafeln.
Nährwerte & Gesundheitsaspekte
Ja, es ist ein Kuchen und kein Diätgericht. Aber ein Stück mit gutem Gewissen zu genießen, ist doch das Schönste, oder? Hier die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken, ohne Vanillesauce).
- Kalorien: ca. 350-400 kcal
- Fett: ca. 18 g
- Kohlenhydrate: ca. 45 g
- Eiweiß: ca. 5 g
- Ballaststoffe: ca. 2 g
Die Äpfel liefern wertvolle Vitamine und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Zimt hat antioxidative Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen. Die Eier und die Milch in der Sauce liefern hochwertiges Eiweiß und Calcium. Also, ein Stück ist nicht nur ein Genuss, sondern hat auch einen kleinen gesundheitlichen Mehrwert. Lächeln Allerdings: Wer auf seine Figur achtet, sollte bei der Portionsgröße bleiben. Ich empfehle, den Kuchen in 12 Stücke zu teilen – dann hat man ein schönes, sättigendes Dessert, ohne zu übertreiben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne Vanillesauce servieren?
Ja, absolut! Der Kuchen schmeckt auch pur hervorragend. Oder Sie servieren ihn mit einem Klecks Schlagsahne, etwas Puderzucker oder einer Kugel Vanilleeis. Die Vanillesauce ist aber das i-Tüpfelchen, das den Kuchen noch saftiger macht.
Warum sind meine Streusel nicht knusprig geworden?
Das passiert, wenn die Butter zu warm war oder Sie die Streusel zu lange geknetet haben. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich kalt ist, und arbeiten Sie schnell mit den Fingerspitzen. Auch ein zu langes Backen kann die Streusel weich machen – backen Sie den Kuchen nur so lange, bis die Streusel goldbraun sind.
Kann ich den Kuchen auch in einer anderen Form backen?
Ja, Sie können eine Auflaufform (ca. 25×30 cm) oder eine Kastenform verwenden. Beachten Sie, dass die Backzeit dann variieren kann. In einer flacheren Form wird der Kuchen schneller fertig, in einer Kastenform braucht er etwa 10 Minuten länger. Die Stäbchenprobe ist hier Ihr bester Freund.
Kann ich den Kuchen einfrieren?
Ja, sehr gut! Am besten frieren Sie einzelne Stücke ein. Wickeln Sie sie in Frischhaltefolie und legen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Vor dem Servieren einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen.
Welche Äpfel sind am besten für diesen Kuchen geeignet?
Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Elstar, Jonagold oder Braeburn sind ideal. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben eine schöne Säure ab, die perfekt mit dem süßen Teig harmoniert. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji können Sie auch verwenden, dann wird der Kuchen aber insgesamt süßer. Geben Sie in dem Fall einen Spritzer Zitronensaft über die Apfelspalten.
Fazit: Ein Kuchen, der Geschichten schreibt
Dieser saftige Versunkene Apfelkuchen mit Zimtstreuseln und Vanillesauce ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine kleine Zeitreise in die Küche meiner Oma, ein Stück Geborgenheit auf dem Teller und der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Er ist nicht kompliziert, er braucht keine ausgefallenen Zutaten – aber er braucht Liebe. Und genau die steckt in jedem Schritt, von der Auswahl der Äpfel bis zum letzten Streusel auf dem Kuchen.
Ich lade Sie herzlich ein, dieses Rezept auszuprobieren. Ändern Sie es, passen Sie es an, machen Sie es zu Ihrem eigenen. Vielleicht entdecken Sie ja Ihre eigene kleine Geschichte dabei. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er Ihnen gelungen ist – oder ob Sie eine besondere Variante ausprobiert haben. Teilen Sie das Rezept gerne mit Ihren Liebsten, denn gutes Essen will geteilt werden. Und jetzt: Ran an die Äpfel und viel Freude beim Backen! Es duftet schon in meiner Küche.
Pin This Recipe!

Saftiger Versunkener Apfelkuchen mit Zimtstreuseln
Ein saftiger Apfelkuchen mit butterweichen Streuseln und samtiger Vanillesauce – das perfekte Rezept für gemütliche Tage. Einfach zuzubereiten und unwiderstehlich im Geschmack.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 200 g Zucker (1 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 4 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
- 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
- 1 Prise Salz
- 100 ml Milch (ca. 1/2 Tasse)
- 3–4 mittelgroße Äpfel (z. B. Boskoop oder Elstar)
- 1 TL Zimt
- 2 EL Zucker
- 150 g Mehl (1 1/4 Tassen, für Streusel)
- 80 g Zucker (1/3 Tasse, für Streusel)
- 80 g kalte Butter (1/3 Tasse, für Streusel)
- 1 TL Zimt (für Streusel)
- 400 ml Milch (1 3/4 Tassen, für Vanillesauce)
- 2 Eigelb
- 80 g Zucker (1/3 Tasse, für Vanillesauce)
- 1 Vanilleschote (oder 2 Päckchen Vanillezucker)
- 1 EL Speisestärke
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten und Boden mit Backpapier auslegen.
- Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten (ca. 0,5 cm) schneiden. Mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen und beiseitestellen.
- Weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen (3-4 Minuten). Eier einzeln unterrühren (je 30 Sekunden).
- Mehl mit Backpulver und Salz mischen. Abwechselnd mit der Milch zum Teig geben und nur kurz verrühren, bis alles vermischt ist.
- Teig in die Form füllen und glatt streichen. Apfelspalten gleichmäßig darauf verteilen (nicht eindrücken).
- Für die Streusel Mehl, Zucker und Zimt mischen. Kalte Butter in Stückchen dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben (nicht zu lange kneten).
- Streusel gleichmäßig über die Äpfel streuen. Kuchen auf mittlerer Schiene 45-55 Minuten backen. Stäbchenprobe nach 40 Minuten machen. Nach dem Backen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen.
- Für die Vanillesauce: Vanilleschote längs aufschneiden und Mark herauskratzen. Milch mit Vanillemark und Schote erhitzen (nicht kochen). Eigelb mit Zucker und Speisestärke verrühren. Heiße Milch langsam unter Rühren zur Eigelbmasse gießen. Alles zurück in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren eindicken lassen (2-3 Minuten). Nicht kochen! Durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.
Notes
Butter muss weich sein für den Teig, aber kalt für die Streusel. Nicht zu lange rühren nach Zugabe des Mehls. Säuerliche Äpfel wie Boskoop oder Elstar sind ideal. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ohne Vanill
- Calories: 375
- Sugar: 28
- Sodium: 0.2
- Fat: 18
- Saturated Fat: 11
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 5
Keywords: Apfelkuchen, versunkener Apfelkuchen, Zimtstreusel, Vanillesauce, saftig, einfach, Herbst, Kuchen, Omas Rezept


