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Ich stand letzten Dienstag auf dem überdachten Parkplatz eines Supermarkts, als mich ein Duft einholte – so plötzlich und intensiv, dass ich mitten im Schritt stehen blieb. Es war der Geruch von brauner Butter, vermischt mit Salbei und einem Hauch von Kürbis. Ich war sofort sieben Jahre alt, in der winzigen Küche meiner Tante Rosa, wo sie an einem regnerischen Oktobernachmittag genau dieses Gericht zubereitete. Ich hatte seit über zwanzig Jahren nicht mehr an diese Szene gedacht. Und doch stand ich da, umgeben von surrenden Einkaufswagen, und spürte die Wärme dieser Erinnerung so deutlich, als wäre sie gestern gewesen.
Meine Tante war keine große Rednerin, aber sie verstand es, mit Essen Geschichten zu erzählen. Sie schnitt den Kürbis immer in ungleichmäßige Stücke – das war ihr Markenzeichen. „Perfektion ist langweilig”, sagte sie dann und rührte die Butter, bis sie goldbraun schäumte. Ich habe nie ihr Rezept bekommen. Sie zog weg, und die Jahre vergingen. Aber dieser Geschmack – diese cremige, nussige, herbstliche Umarmung auf der Zunge – den habe ich nie vergessen.
Also beschloss ich, ihn zurückzuholen. Nicht nur das Rezept, sondern das Gefühl. Die Art, wie der Dampf die Fenster beschlagen ließ und die Küche nach etwas roch, das man nicht kaufen kann. Vielleicht kennen Sie das ja – diesen einen Geschmack, den man einfach wiederhaben muss. Ich habe die cremige Kürbis-Pasta mit brauner Butter und Salbei so oft nachgekocht, bis sie nicht nur wie ihre schmeckte, sondern wie meine eigene wurde. Und jetzt, ehrlich gesagt, mache ich sie jedes Jahr, sobald die Blätter fallen. Sie ist mein Herbst geworden.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Diese cremige Kürbis-Pasta ist nicht einfach nur ein weiteres Herbstgericht. Sie ist die Art von Mahlzeit, die Sie nach einem langen Tag umarmt, ohne dass Sie stundenlang in der Küche stehen müssen. Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet – für mich allein, für überraschte Gäste und sogar für meine skeptische Schwester, die eigentlich „keinen Kürbis mag”. Sie hat dreimal nachgelegt. Genug gesagt.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten auf dem Tisch – perfekt für hektische Wochentage oder wenn das Verlangen nach Komfort plötzlich zuschlägt.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche. Kürbis, Butter, Salbei und Nudeln – das haben Sie fast immer da oder bekommen es im nächsten Laden.
- Perfekt für den Herbst: Ob für ein gemütliches Abendessen zu zweit, eine herbstliche Dinnerparty oder einfach nur, um sich selbst zu verwöhnen – dieses Gericht passt immer.
- Publieksliebling: Ernsthaft, ich habe noch niemanden getroffen, der davon nicht begeistert war. Kinder lieben die Cremigkeit, Erwachsene die raffinierte Note der braunen Butter.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßem Kürbis, nussiger brauner Butter und erdigem Salbei ist einfach himmlisch. Es ist Komfortessen, das sich trotzdem besonders anfühlt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Die meisten Rezepte kochen den Kürbis nur, aber ich röste ihn vorher kurz an. Das karamellisiert den Zucker und verleiht eine Tiefe, die Sie sonst nicht bekommen. Und die braune Butter? Die mache ich nicht nebenbei, sondern widme ihr meine ganze Aufmerksamkeit. Sie ist der Star, nicht nur eine Beilage. Diese cremige Kürbis-Pasta ist nicht nur gut – sie ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Versprochen.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Die Kunst liegt darin, das Beste aus ihnen herauszuholen. Hier ist, was Sie einkaufen sollten – und ein paar Tipps, die ich über die Jahre gelernt habe.
Für die Kürbiscreme
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600-800 g): Ich schwöre auf Hokkaido, weil man die Schale mitessen kann – das spart Zeit und bringt schöne Farbe. Achten Sie auf einen festen, unbeschädigten Kürbis. Butternut geht auch, muss aber geschält werden.
- 2 EL Olivenöl: Ein gutes, mildes Olivenöl zum Rösten. Es muss nicht das teuerste sein, aber eines, das Sie gerne essen.
- 1 kleine Zwiebel: Für die aromatische Basis. Eine Schalotte tut es auch.
- 2 Knoblauchzehen: Frisch gepresst oder fein gehackt. In der Dose? Bitte nicht. Der frische macht den Unterschied.
- 200 ml Gemüsebrühe: Ich nehme meist selbstgemachte, aber eine gute gekörnte Brühe funktioniert auch. Achten Sie auf den Salzgehalt.
- 100 ml Sahne: Für die Cremigkeit. Sie können auch Hafersahne oder Kokosmilch nehmen – das wird dann etwas anders, aber auch lecker.
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss: Muskat ist der geheime Freund von Kürbis. Reiben Sie ihn frisch, das ist ein himmelweiter Unterschied.
Für die braune Butter und den Salbei
- 80 g Butter: Unbedingt echte Butter, keine Margarine. Die braune Butter ist der Held dieses Gerichts. Ich nehme am liebsten die von Kerrygold oder einer anderen Marke mit hohem Fettgehalt (82 %). Das gibt das beste Aroma.
- 10-12 frische Salbeiblätter: Frisch ist hier nicht verhandelbar. Getrockneter Salbei verbrennt zu schnell und schmeckt staubig. Waschen Sie die Blätter und tupfen Sie sie trocken – Feuchtigkeit lässt die Butter spritzen.
Für die Pasta
- 400 g kurze Pasta: Meine Favoriten sind Farfalle, Fusilli oder Penne. Die Formen mit Rillen oder Taschen halten die Sauce besonders gut. Ich kaufe oft De Cecco oder Barilla – die haben einfach den besten Biss.
- Salz für das Nudelwasser: Großzügig! Das Nudelwasser sollte so salzig sein wie das Meer. Das ist der einzige Moment, um die Pasta von innen zu würzen.
- Etwas Nudelwasser zum Aufbewahren: Ein Geheimtipp, den Sie nicht unterschätzen sollten. Die Stärke im Wasser hilft, die Sauce zu binden und cremig zu machen.
Substitutionshinweis: Für eine glutenfreie Variante nehmen Sie einfach glutenfreie Pasta. Für eine vegane Version ersetzen Sie die Sahne durch Hafer- oder Cashewsahne und die Butter durch eine hochwertige vegane Butter. Der Kürbis selbst ist ja schon vegan – und mit der richtigen Butteralternative wird die braune Butter trotzdem aromatisch.
Benötigte Ausrüstung
Sie brauchen keine ausgefallene Profiküche für dieses Gericht. Ein paar gute Basics reichen völlig aus. Hier ist, was ich verwende und was ich Ihnen empfehren würde.
- Ein großes Schneidebrett und ein scharfes Messer: Ein Kochmesser (20 cm Klinge) ist ideal. Hokkaido-Kürbis ist weicher als andere Sorten, aber ein stumpfes Messer ist trotzdem gefährlich. Ich habe mir mal fast in den Finger geschnitten, als mein altes Messer abrutschte – seitdem schwöre ich auf regelmäßiges Schärfen.
- Ein Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses. Nichts Kompliziertes.
- Einen großen Topf für die Pasta: Mindestens 4-5 Liter Fassungsvermögen. Die Pasta braucht Platz zum Kochen.
- Eine große Pfanne oder einen Schmortopf: Zum Anbraten der Zwiebeln und später zum Vermengen der Sauce. Eine beschichtete Pfanne ist am unkompliziertesten.
- Einen kleinen Topf oder eine kleine Pfanne für die braune Butter: Ich nehme einen hellen Edelstahltopf, damit ich die Farbe der Butter gut sehen kann. In einer dunklen Pfanne übersieht man leicht den richtigen Moment.
- Einen Pürierstab oder eine Küchenmaschine: Um den Kürbis zu einer glatten Creme zu pürieren. Ein Pürierstab ist einfacher zu reinigen. Wenn Sie keinen haben, geht es auch mit einer Gabel – aber dann wird es stückig, was auch seinen Charme hat.
- Eine Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengen. Ich koche nach Gefühl, aber beim ersten Mal lohnt sich das Abwiegen.
Budget-Tipp: Ein guter Pürierstab kostet ab 20 Euro und ist eine der besten Investitionen für Ihre Küche. Meiner hat vor zehn Jahren 25 Euro gekostet und läuft immer noch.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Okay, legen wir los. Ich zeige Ihnen genau, wie ich diese cremige Kürbis-Pasta mache, inklusive aller kleinen Tricks, die ich auf dem Weg gelernt habe. Nehmen Sie sich Zeit – das Gericht ist einfacher, als Sie denken.
Schritt 1: Kürbis rösten (15 Minuten)
Heizen Sie den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Waschen Sie den Hokkaido-Kürbis gründlich – die Schale bleibt dran. Halbieren Sie ihn, kratzen Sie die Kerne mit einem Löffel raus (die können Sie übrigens waschen, würzen und mitrösten – ein leckerer Snack). Schneiden Sie den Kürbis in etwa 2 cm große Würfel. Je gleichmäßiger, desto besser garen sie.
Vermengen Sie die Kürbiswürfel auf dem Backblech mit 2 EL Olivenöl, einer Prise Salz und Pfeffer. Verteilen Sie sie in einer einzigen Schicht – nicht überlappen, sonst dämpfen sie nur. Rösten Sie sie für 15-20 Minuten, bis sie weich sind und die Ecken leicht bräunen. Der Duft, der sich jetzt in der Küche ausbreitet, ist schon fast Betrug.
Schritt 2: Pasta kochen (nach Packungsanweisung, ca. 8-10 Minuten)
Während der Kürbis im Ofen ist, setzen Sie einen großen Topf mit reichlich Salzwasser auf. Ich gebe etwa 1,5 EL Salz auf 4 Liter Wasser. Wenn das Wasser kocht, geben Sie die Pasta hinein und kochen sie al dente. Das ist wichtig – die Pasta gart später in der Sauce noch ein wenig nach. Behalten Sie vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser zurück. Das ist Ihr Geheimnis für die perfekte Konsistenz.
Schritt 3: Das Aromafundament (5 Minuten)
In der großen Pfanne erhitzen Sie einen Schuss Olivenöl. Die fein gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten – etwa 3 Minuten. Dann den gepressten Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten, bis er duftet. Nicht länger, sonst wird er bitter. Vom Herd nehmen.
Schritt 4: Die Kürbiscreme (5 Minuten)
Die gerösteten Kürbiswürfel zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Die Gemüsebrühe angießen und die Sahne dazugeben. Alles mit einem Pürierstab fein pürieren – das dauert nur eine Minute. Wenn es zu dick ist, geben Sie etwas von dem zurückbehaltenen Nudelwasser dazu. Mit Salz, Pfeffer und einer frisch geriebenen Prise Muskatnuss abschmecken. Die Creme sollte seidig glatt sein und intensiv nach Kürbis schmecken.
Schritt 5: Die braune Butter – der magische Moment (3 Minuten)
Jetzt kommt der Teil, der dieses Gericht von gut zu unvergesslich macht. In einem kleinen hellen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Sie wird erst schäumen, dann ruhiger werden. Rühren Sie gelegentlich mit einem Holzlöffel um. Achten Sie auf die Farbe: Wenn die Butter anfängt, haselnussbraun zu werden und nussig zu duften, ist der Moment gekommen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Sobald Sie kleine braune Punkte am Boden sehen, nehmen Sie den Topf sofort vom Herd. Die Butter kocht nach – also nicht warten, bis sie zu dunkel ist! Geben Sie die Salbeiblätter hinein – sie werden im heißen Fett knusprig und geben ihr Aroma ab. Das zischt und duftet himmlisch.
Schritt 6: Alles zusammenfügen (2 Minuten)
Die abgegossene Pasta direkt in die Pfanne mit der Kürbiscreme geben. Vermengen Sie alles gut, sodass jede Nudel umhüllt ist. Wenn die Sauce zu dick erscheint, noch etwas Nudelwasser unterrühren. Die Pasta sollte sahnig sein, aber nicht schwimmen.
Zum Servieren die Pasta auf Teller verteilen. Die braune Butter mit den knusprigen Salbeiblättern großzügig darüber löffeln. Ein letzter Hauch von frisch gemahlenem Pfeffer – und fertig. Genießen Sie diesen Moment. Sie haben ihn sich verdient.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – meist durch Versuch und Irrtum. Hier sind meine besten Tipps, damit es bei Ihnen gleich beim ersten Mal klappt.
Die braune Butter nicht aus den Augen lassen. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Ich habe sie schon zweimal verbrennen lassen, weil ich kurz ans Handy ging oder die Pasta abgießen musste. Braune Butter kann innerhalb von Sekunden von perfekt zu schwarz werden. Bleiben Sie davor stehen, beobachten Sie die Farbe und verlassen Sie sich auf Ihre Nase. Der nussige Duft ist Ihr bester Indikator.
Den Kürbis nicht zu klein schneiden. Ich habe anfangs immer versucht, die Würfel superklein zu machen, damit sie schneller garen. Das führte dazu, dass sie austrockneten oder verbrannten. 2 cm große Würfel sind ideal – sie werden innen butterweich und außen leicht karamellisiert.
Das Nudelwasser aufbewahren – wirklich. Ich weiß, es klingt nach einem Extra-Schritt, den man gerne vergisst. Aber dieses stärkehaltige Wasser ist der Schlüssel zu einer perfekt gebundenen Sauce. Ohne sie wird die Creme manchmal klumpig oder zu dünn. Einmal vergessen, und ich habe es sofort bereut. Merken Sie sich: Vor dem Abgießen eine Tasse abnehmen.
Multitasking ist alles. Dieses Gericht ist in 30 Minuten fertig, aber Sie müssen die Schritte gut timen. Mein Rhythmus: Ofen an, Kürbis vorbereiten und reinschieben. Während der Kürbis röstet, Wasser aufsetzen und Zwiebel schneiden. Pasta kochen, während der Kürbis aus dem Ofen kommt. So ist alles heiß und frisch, wenn Sie es zusammenfügen.
Frische Salbeiblätter sind nicht verhandelbar. Ich habe einmal getrockneten Salbei genommen, weil ich keinen frischen hatte. Das Ergebnis war enttäuschend – die Blätter verbrannten sofort und hinterließen einen bitteren, staubigen Geschmack. Investieren Sie die 1,50 Euro in einen kleinen Topf frischen Salbei. Er hält sich im Kühlschrank locker eine Woche.
Variationen & Anpassungen
Eines der schönsten Dinge an diesem Rezept ist, wie wandelbar es ist. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die jedes Mal gut ankamen.
Vegan & pflanzlich: Ersetzen Sie die Sahne durch 100 ml Hafer- oder Cashewsahne. Für die braune Butter nehmen Sie eine hochwertige vegane Butter auf Pflanzenfettbasis (nicht die leichten Sorten). Ich habe es mit der Marke „Alsan“ getestet – die braune Butter wird etwas weniger intensiv, aber immer noch lecker. Die Salbeiblätter braten Sie dann einfach im Öl an.
Protein-Boost: Für eine sättigendere Mahlzeit braten Sie 200 g Hähnchenbrust in Würfeln oder 150 g angebratenen Speck (Pancetta) und geben ihn am Ende unter die Pasta. Auch geröstete Kichererbsen aus der Dose passen überraschend gut – sie werden im Ofen schön knusprig.
Saisonaler Twist: Im Spätherbst, wenn es Pastinaken oder Süßkartoffeln gibt, können Sie die Hälfte des Kürbisses durch diese ersetzen. Süßkartoffeln geben eine noch cremigere Textur. Im Sommer? Dann nehmen Sie Zucchini und frische Erbsen – das ergibt eine leichtere, frischere Version.
Schärfe für Erwachsene: Ein Freund von mir schwört auf eine Prise Chiliflocken in der braunen Butter. Die Schärfe bricht die Süße des Kürbisses perfekt. Geben Sie die Flocken zusammen mit dem Salbei in die heiße Butter – aber vorsichtig, nicht zu viel!
Käseliebhaber-Variante: Streuen Sie am Ende 50 g frisch geriebenen Parmesan oder Pecorino über die Pasta. Der salzige, nussige Käse harmoniert wunderbar mit der braunen Butter. Aber ehrlich, das Gericht ist auch ohne Käse schon ein Gedicht.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Dieses Gericht schmeckt am besten frisch zubereitet, aber mit den richtigen Tricks können Sie es auch später genießen.
Servieren: Die Pasta direkt nach der Zubereitung servieren, solange sie heiß und die braune Butter noch flüssig ist. Ich liebe es, die Teller vorher kurz im Ofen zu wärmen – das hält die Pasta länger heiß. Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing, der die Cremigkeit ausgleicht. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein leichter Chardonnay, rundet das Ganze ab. Für einen alkoholfreien Genuss empfehle ich einen sprudelnden Apfelsekt.
Aufbewahren: Reste halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Die Pasta wird durch die Sauce etwas weicher, aber der Geschmack bleibt fantastisch – manchmal wird er sogar intensiver, weil die Aromen durchziehen. Ich esse die Reste gerne kalt als Pastasalat oder erwärme sie.
Einfrieren: Die Kürbiscreme lässt sich hervorragend einfrieren (ohne Pasta). Füllen Sie sie in Gefrierbeutel oder -dosen und frieren Sie sie bis zu 3 Monate ein. Zum Verwenden einfach auftauen, kurz aufkochen und mit frisch gekochter Pasta vermengen. Die braune Butter sollten Sie aber immer frisch zubereiten – eingefroren verliert sie ihr Aroma.
Wiederaufwärmen: Am besten in einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit einem Schuss Wasser oder Milch. So wird die Sauce wieder cremig, ohne zu verbrennen. Die Mikrowelle geht auch, aber die Pasta wird dann oft gummiartig. Ich nehme die Pfanne – es dauert nur 3 Minuten und schmeckt gleich viel besser.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern hat auch einiges an Nährwerten zu bieten. Hier eine ungefähre Angabe pro Portion (basierend auf 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 520 kcal
- Fett: 22 g
- Kohlenhydrate: 65 g
- Eiweiß: 12 g
- Ballaststoffe: 8 g
Der Hokkaido-Kürbis ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Die vielen Ballaststoffe halten lange satt und unterstützen die Verdauung. Die braune Butter liefert zwar Fett, aber in Maßen genossen, ist sie eine Quelle für fettlösliche Vitamine. Und der Salbei? Er gilt als entzündungshemmend und beruhigend – perfekt für die kühle Jahreszeit.
Für eine leichtere Version können Sie die Sahne durch fettarme Milch oder pflanzliche Alternativen ersetzen. Dann sinkt der Kaloriengehalt auf etwa 400 kcal pro Portion. Aber ehrlich? Einmal im Jahr darf es auch die reichhaltige Version sein. Der Herbst ist schließlich die Zeit des Genießens.
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Laktose (Butter, Sahne) und Gluten (Pasta). Für laktosefreie Alternativen siehe die Variationsvorschläge oben.
Fazit: Warum Sie dieses Rezept sofort kochen sollten
Diese cremige Kürbis-Pasta mit brauner Butter und Salbei ist mehr als nur ein Rezept. Sie ist eine Umarmung an einem kühlen Abend, eine Erinnerung an vergangene Herbste und ein Versprechen an die kommenden. Sie ist einfach genug für einen entspannten Dienstag, aber elegant genug, um Gäste zu beeindrucken – ohne dass Sie den ganzen Tag in der Küche stehen müssen.
Ich liebe dieses Gericht, weil es zeigt, dass großartiges Essen nicht kompliziert sein muss. Es braucht nur ein paar gute Zutaten, ein wenig Geduld und die Bereitschaft, sich auf den Moment einzulassen. Die braune Butter ist der Star, ja, aber der Kürbis ist die Seele. Und der Salbei? Der ist die kleine Erinnerung daran, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind.
Probieren Sie es aus. Passen Sie es an Ihren Geschmack an – mehr Salbei, weniger Butter, mit Chili oder ohne. Machen Sie es zu Ihrem Rezept. Und wenn Sie es gekocht haben, schreiben Sie mir einen Kommentar. Ich bin gespannt, wie es Ihnen gelungen ist und ob Ihre Familie genauso begeistert war wie meine. Teilen Sie das Rezept mit Freunden – der Herbst ist viel zu kurz, um ihn nicht mit den Menschen zu teilen, die wir lieben.
Also, ran an den Kürbis! Ihre Küche wartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch Butternut-Kürbis verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist sogar etwas süßer und cremiger als Hokkaido. Sie müssen ihn aber vor der Verarbeitung schälen, da die Schale zu hart ist. Das Rösten funktioniert genauso gut.
Die braune Butter ist mir verbrannt. Kann ich sie retten?
Leider nein. Wenn die Butter schwarz riecht und bitter schmeckt, ist sie nicht mehr zu gebrauchen. Werfen Sie sie weg und beginnen Sie neu. Beim zweiten Mal wissen Sie genau, worauf Sie achten müssen – versprochen.
Kann ich das Gericht im Voraus zubereiten?
Sie können die Kürbiscreme einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Die braune Butter und die Pasta sollten aber frisch sein. Kochen Sie die Pasta am besten erst kurz vor dem Servieren.
Ich habe keinen Pürierstab. Was tun?
Kein Problem! Sie können den Kürbis mit einer Gabel zerdrücken – das ergibt eine rustikalere, stückige Sauce. Oder Sie geben die Kürbismischung in einen Standmixer und pürieren sie dort. Achten Sie darauf, dass der Deckel fest ist, damit nichts spritzt.
Ist das Rezept auch für Kinder geeignet?
Ja, sehr! Kinder lieben die süßliche Cremigkeit der Sauce. Lassen Sie einfach die Chiliflocken weg und reduzieren Sie den Salbei etwas, falls Ihre Kinder kräftige Kräuter nicht mögen. Meine Nichte isst es am liebsten mit Fusilli – die kleinen „Spiralen” machen einfach mehr Spaß.
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Cremige Kürbis-Pasta mit brauner Butter: Das beste Herbstrezept
Diese cremige Kürbis-Pasta mit brauner Butter und Salbei ist ein einfaches, aber elegantes Herbstgericht, das in unter 30 Minuten zubereitet ist. Die Kombination aus süßem Kürbis, nussiger brauner Butter und erdigem Salbei ist unwiderstehlich.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 600–800 g)
- 2 EL Olivenöl
- 1 kleine Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 200 ml Gemüsebrühe
- 100 ml Sahne
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
- 80 g Butter
- 10–12 frische Salbeiblätter
- 400 g kurze Pasta (z.B. Farfalle, Fusilli oder Penne)
- Salz für das Nudelwasser
- Etwas Nudelwasser zum Aufbewahren
Instructions
- Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in 2 cm große Würfel schneiden.
- Kürbiswürfel mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen und auf einem Backblech in einer einzigen Schicht verteilen. 15-20 Minuten rösten, bis sie weich sind und leicht bräunen.
- Während der Kürbis röstet, einen großen Topf mit reichlich Salzwasser aufsetzen und die Pasta al dente kochen. Vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser zurückbehalten.
- In einer großen Pfanne einen Schuss Olivenöl erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 3 Minuten). Knoblauch dazugeben und 30 Sekunden mitbraten. Vom Herd nehmen.
- Die gerösteten Kürbiswürfel zu den Zwiebeln geben. Gemüsebrühe und Sahne angießen. Mit einem Pürierstab fein pürieren. Bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- In einem kleinen hellen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Rühren, bis sie haselnussbraun wird und nussig duftet (ca. 2-3 Minuten). Sofort vom Herd nehmen und die Salbeiblätter hineingeben.
- Die abgegossene Pasta in die Pfanne mit der Kürbiscreme geben und gut vermengen. Bei Bedarf noch etwas Nudelwasser unterrühren.
- Die Pasta auf Teller verteilen, die braune Butter mit den Salbeiblättern darüber löffeln und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Sofort servieren.
Notes
Die braune Butter nicht aus den Augen lassen – sie kann schnell verbrennen. Das Nudelwasser aufbewahren, um die Sauce zu binden. Frische Salbeiblätter sind wichtig; getrockneter Salbei verbrennt leicht.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 520
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 22
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 65
- Fiber: 8
- Protein: 12
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