Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Wohliger Ofenblech-Lachs mit Süßkartoffeln – Bestes Rezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 3 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Ein Geständnis, das mir schwerfiel

Ich habe Lachs jahrelang gemieden. Nicht, weil ich ihn nicht mochte – sondern weil ich dachte, ich könnte ihn nicht gut zubereiten. Irgendwie trocken, irgendwie fade, irgendwie enttäuschend. Letzten Winter dann, an einem dieser eisigen Dienstagabende, an denen man einfach nur Ruhe braucht, stand ich in der Küche und hatte eine Süßkartoffel, einen Brokkoli und ein Stück Lachs im Kühlschrank. Kein Plan, keine Inspiration – nur der Gedanke: „Irgendwas muss heute auf den Tisch.“

Ich habe den Lachs einfach auf ein Blech gelegt, die Süßkartoffeln danebengeworfen und den Brokkoli dazu. Ein bisschen Öl, Salz, Pfeffer – und ab in den Ofen. Ehrlich? Ich habe nicht viel erwartet. Vielleicht ein weiteres „ganz okay“-Gericht, das man isst, weil man muss. Aber dann passierte etwas. Der Duft, der sich in der Küche ausbreitete, war so wohlig, so einladend – ich blieb einfach stehen und atmete tief ein. Und als ich das Blech aus dem Ofen holte, wusste ich: Das hier ist anders.

Der Lachs war butterzart, die Süßkartoffeln karamellisiert und der Brokkoli hatte genau die richtige Bissfestigkeit. Seit diesem Abend ist dieses Ofenblech-Lachs-Rezept mein absoluter Seelenwärmer. Es ist das Gericht, das ich mache, wenn der Tag lang war, wenn draußen der Wind heult, oder wenn ich einfach nur etwas Gutes für mich tun will. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – manchmal braucht es nur ein Blech, ein bisschen Geduld und die richtige Kombination, um etwas wirklich Besonderes zu zaubern.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Dieses Ofenblech-Lachs-Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Abendessen. Es ist die Art von Mahlzeit, die dich nach dem ersten Bissen kurz innehalten lässt. Und das aus guten Gründen:

  • Wenig Aufwand, großer Genuss: Alles kommt auf ein Blech – kein stundenlanges Rühren, kein Abwasch-Berg. Perfekt für genau die Abende, an denen du keine Lust auf komplizierte Rezepte hast.
  • Zutaten, die du immer da hast: Lachs, Süßkartoffeln, Brokkoli – das sind keine exotischen Zutaten, für die du extra in drei verschiedene Läden rennen musst. Die meisten hast du wahrscheinlich sogar jetzt im Haus.
  • Der ultimative Comfort-Food-Faktor: Die Süße der karamellisierten Süßkartoffeln trifft auf den zarten, fast buttrigen Lachs und den leicht nussigen Brokkoli. Jede Gabel ist eine kleine Umarmung für deine Geschmacksknospen.
  • Immer ein Erfolgserlebnis: Ich habe dieses Rezept schon für Freunde gekocht, die eigentlich „keine Fisch-Fans“ sind. Rate mal, wer nach der zweiten Portion gefragt hat? Genau. Es ist einfach ein Gericht, das begeistert.
  • Gesundheit, die sich nicht wie Verzicht anfühlt: Vollgepackt mit Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Ballaststoffen – aber du wirst keinen Moment das Gefühl haben, auf etwas zu verzichten. Es schmeckt einfach nach purem Wohlgefühl.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Nicht zu trocken, nicht zu fettig, nicht zu würzig – einfach genau richtig. Ich habe unzählige Versionen ausprobiert, aber diese Kombination aus Ofenhitze, der richtigen Marinade und dem Timing macht den Unterschied. Es ist nicht nur ein Rezept – es ist mein persönlicher Rettungsanker für Tage, die ein bisschen Wärme brauchen.

Welche Zutaten du brauchst

Für dieses wohlige Ofenblech-Lachs-Rezept verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede von ihnen spielt eine wichtige Rolle, um den perfekten Geschmack und die richtige Textur zu erzielen. Keine Sorge – du musst keine komplizierten Dinge besorgen. Hier ist, was auf die Einkaufsliste kommt:

Für den Lachs und das Gemüse

Ofenblech-Lachs mit Süßkartoffeln preparation steps

  • Lachsfilet (ca. 400-500 g): Am besten nimmst du ein großes, mittiges Stück oder 2-3 gleichmäßige Filets. Achte darauf, dass die Haut noch dran ist – sie schützt den Fisch und wird im Ofen herrlich knusprig. Ich kaufe meinen Lachs meist beim Fischhändler meines Vertrauens, aber auch die Kühltheke im Supermarkt tut es, wenn er frisch aussieht und nicht fischig riecht.
  • Süßkartoffeln (2 mittelgroße, ca. 500 g): Sie sollten fest und ohne Druckstellen sein. Die orangefarbenen Sorten sind am süßesten und werden im Ofen wunderbar weich und karamellisiert. Schälen musst du sie nicht unbedingt – die Schale wird knusprig und enthält viele Ballaststoffe.
  • Brokkoli (1 großer Kopf, ca. 300-400 g): Frischer Brokkoli ist ideal, weil er im Ofen eine schöne Röstaromatik bekommt. Die Röschen sollten fest und dunkelgrün sein. Tiefgekühlter Brokkoli geht auch, aber dann wird er etwas weicher – was auch seinen Charme hat.
  • Olivenöl (3-4 EL): Verwende ein gutes, natives Olivenöl extra. Es verträgt die Ofenhitze gut und gibt dem Gemüse und dem Lachs eine feine Fruchtigkeit. Ich schwöre auf ein mildes Olivenöl aus Italien, aber jedes gute Öl funktioniert.
  • Knoblauch (2-3 Zehen): Frischer Knoblauch, fein gehackt oder gepresst, verleiht dem Gericht eine warme, würzige Note. Wenn du es eilig hast, geht auch Knoblauchpaste aus dem Glas – aber frisch ist einfach besser.
  • Zitrone (1 Stück): Saft und etwas abgeriebene Schale. Die Säure der Zitrone schneidet wunderbar durch die Fettigkeit des Lachses und bringt alles ins Gleichgewicht. Außerdem verhindert sie, dass der Fisch im Ofen austrocknet.
  • Honig oder Ahornsirup (1 EL): Ein kleiner Schuss Süße, der die Karamellisierung der Süßkartoffeln unterstützt und dem Lachs eine glänzende, fast glasierte Oberfläche verleiht. Ahornsirup ist mein Favorit, weil er eine dezentere Süße hat.
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß) und eine Prise Cayennepfeffer (optional). Die Gewürze sind simpel, aber sie heben den natürlichen Geschmack der Zutaten hervor, ohne sie zu überdecken. Ich gebe noch gerne etwas getrockneten Thymian oder Rosmarin dazu – das passt perfekt zu den Süßkartoffeln.

Tipps zur Zutatenauswahl

Wenn du Lachs kaufst, achte auf festes, glänzendes Fleisch, das nicht nach „Fisch“ riecht, sondern neutral oder leicht nach Meer. Bei Süßkartoffeln gilt: Je kleiner und fester, desto süßer und mehliger werden sie. Brokkoli sollte knackig sein – wenn die Röschen schon gelb werden, lass ihn lieber liegen. Und falls du keinen Honig magst, kannst du ihn auch weglassen oder durch eine Prise braunen Zucker ersetzen. Ehrlich, das Rezept ist sehr verzeihend.

Welche Ausrüstung du brauchst

Die gute Nachricht: Du brauchst keine ausgefallene Küchenmaschine oder teure Töpfe. Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Hier ist, was du bereitstellen solltest:

  • Ein Backblech oder eine große Auflaufform: Am besten mit hohem Rand, damit der Saft nicht ausläuft. Ich verwende ein Standard-Backblech von 40×30 cm – das reicht für die Menge perfekt. Wenn du kein Blech hast, tut es auch eine ofenfeste Pfanne.
  • Backpapier: Das ist mein Geheimtipp für eine einfache Reinigung. Einfach das Blech auslegen, alles drauflegen und nach dem Essen das Papier entsorgen. Kein Schrubben, kein Einweichen.
  • Ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Süßkartoffeln und des Brokkolis. Ein stumpfes Messer macht die Arbeit nur mühsam und gefährlich. Investiere in ein gutes Kochmesser – es lohnt sich.
  • Eine kleine Schüssel: Für die Marinade aus Olivenöl, Zitrone, Knoblauch und Gewürzen. Nichts Besonderes – eine einfache Rührschüssel reicht.
  • Eine Küchenbürste oder ein Pinsel: Zum Bestreichen des Lachses mit der Marinade. Wenn du keinen Pinsel hast, kannst du auch einen Löffel verwenden – einfach die Marinade vorsichtig über den Fisch träufeln und verteilen.

Budget-Tipp: Du musst kein Vermögen für Ausrüstung ausgeben. Ein gutes Backblech aus dem Discounter tut es genauso wie ein teures. Hauptsache, es ist stabil und ofenfest. Und falls du kein Backpapier hast – kein Problem. Fette das Blech einfach mit etwas Öl ein. Funktioniert auch.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret. Ich zeige dir genau, wie du dieses Ofenblech-Lachs-Gericht zubereitest. Keine Angst – es ist einfacher, als du denkst. Folge einfach diesen Schritten, und du wirst mit einem perfekten Ergebnis belohnt.

Schritt 1: Den Ofen vorheizen (5 Minuten)

Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wenn du einen Umluftofen hast, nimm 180 °C. Das Vorheizen ist wichtig – das Gemüse soll sofort in die heiße Luft kommen, damit es schön brät und nicht nur vor sich hin köchelt. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.

Schritt 2: Das Gemüse vorbereiten (10 Minuten)

Wasche die Süßkartoffeln gründlich, aber schäle sie nicht. Schneide sie in gleichmäßige, etwa 2 cm dicke Würfel oder Spalten. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto besser garen sie. Den Brokkoli waschen, in mundgerechte Röschen teilen. Den Strunk schälen und in dünne Scheiben schneiden – der ist auch essbar und wird im Ofen fast wie Kohlrabi. Gib beides auf das Blech, träufle 2 EL Olivenöl darüber, würze mit Salz, Pfeffer und einer Prise Paprikapulver. Vermische alles gut mit den Händen, sodass jedes Stück leicht geölt ist. Schiebe das Blech für 10 Minuten in den Ofen – das Gemüse bekommt so einen Vorsprung, weil es länger braucht als der Lachs.

Schritt 3: Die Marinade für den Lachs (5 Minuten)

Während das Gemüse vorbackt, bereitest du die Marinade zu. In einer kleinen Schüssel verrührst du 1-2 EL Olivenöl, den Saft einer halben Zitrone, etwas abgeriebene Zitronenschale, 1 EL Honig (oder Ahornsirup), 2 gepresste Knoblauchzehen, eine Prise Salz, Pfeffer und eine Messerspitze Cayennepfeffer (wenn du es etwas schärfer magst). Rühre alles gut um, bis der Honig sich gelöst hat. Die Marinade sollte nicht zu dick sein – sie soll den Lachs umhüllen, aber nicht ersticken.

Schritt 4: Den Lachs vorbereiten (5 Minuten)

Nimm den Lachs aus dem Kühlschrank und tupfe ihn mit Küchenpapier trocken. Das ist wichtig, damit die Marinade besser haftet und der Fisch schön bräunt. Lege die Filets mit der Hautseite nach unten auf einen Teller. Bestreiche sie großzügig mit der Marinade – spare nichts, die ganze Menge darf drauf. Lass den Lachs kurz ziehen, während das Gemüse fertig wird. Wenn du Zeit hast, lass ihn 15 Minuten bei Raumtemperatur marinieren – aber ehrlich, in der Eile habe ich ihn auch schon direkt aufs Blech gelegt, und es hat trotzdem geschmeckt.

Schritt 5: Alles zusammen auf das Blech (5 Minuten)

Nach 10 Minuten holst du das Blech mit dem Gemüse aus dem Ofen. Schiebe das Gemüse etwas zur Seite, sodass in der Mitte Platz für den Lachs ist. Lege die Lachsfilets mit der Hautseite nach unten auf das Blech. Gieße die restliche Marinade aus der Schüssel über den Lachs und das Gemüse. Lege ein paar Zitronenscheiben auf den Lachs – das hält ihn saftig und gibt zusätzliches Aroma. Jetzt kommt alles für weitere 12–15 Minuten in den Ofen.

Schritt 6: Den perfekten Garpunkt erwischen (entscheidend!)

Der Lachs ist fertig, wenn er sich leicht mit einer Gabel in Flocken teilen lässt und innen nicht mehr glasig ist. Die Süßkartoffeln sollten weich sein und an den Rändern leicht gebräunt, der Brokkoli bissfest und mit schönen Röstaromen. Wenn du unsicher bist: Stich mit einem Messer in die dickste Stelle des Lachses – der Saft, der austritt, sollte klar sein, nicht milchig. Ich persönlich mag den Lachs lieber etwas saftiger als zu trocken. Nimm ihn also lieber eine Minute früher raus, als eine Minute zu spät.

Schritt 7: Ruhen lassen und servieren (2 Minuten)

Nimm das Blech aus dem Ofen und lass es 2 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit sich die Säfte im Lachs setzen können. Bestreue alles mit etwas frischer Petersilie oder Dill – das gibt eine schöne Farbe und Frische. Jetzt kannst du das Gericht direkt vom Blech servieren. Ich liebe es, wenn die Tischmitte einfach das heiße Blech ist – das fühlt sich so gemütlich und ungezwungen an.

Tipps & Techniken für den perfekten Ofenblech-Lachs

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dein Lachs jedes Mal gelingt:

  • Nicht überladen: Das Blech sollte nicht zu voll sein. Wenn alles zu eng liegt, dünstet das Gemüse, statt zu braten, und der Lachs wird wässrig. Lieber zwei Bleche verwenden, wenn du mehr machen willst – oder einfach eine größere Portion Gemüse weglassen.
  • Die Haut ist dein Freund: Lass die Haut am Lachs. Sie schützt das empfindliche Fleisch vor der direkten Hitze und wird im Ofen knusprig. Wenn du die Haut nicht magst, kannst du sie nach dem Garen leicht abziehen – sie lässt sich dann fast wie eine Folie abheben.
  • Die richtige Temperatur: 200 °C sind ideal. Wenn der Ofen zu heiß ist, wird der Lachs außen trocken, bevor er innen gar ist. Zu kalt, und alles wird matschig. Vertraue auf 200 °C – das ist der Sweet Spot.
  • Der Fehler, den ich einmal gemacht habe: Ich habe einmal vergessen, das Gemüse vorzubacken, und alles zusammen aufs Blech gelegt. Das Ergebnis? Der Lachs war perfekt, aber die Süßkartoffeln waren noch roh und der Brokkoli matschig. Seitdem ist der 10-Minuten-Vorsprung fürs Gemüse heilig.
  • Multitasking-Tipp: Während das Gemüse im Ofen ist, bereitest du den Lachs vor und deckst den Tisch. So bist du entspannt, wenn alles fertig ist. Und wenn du Beilagen wie Reis oder Quinoa dazu servieren willst, setze sie gleichzeitig mit dem Gemüse auf – dann ist alles gleichzeitig fertig.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist wie eine Leinwand – du kannst es nach Lust und Laune verändern. Hier sind ein paar Ideen, die ich schon ausprobiert habe:

  • Mediterrane Variante: Ersetze den Honig durch Balsamico-Essig und füge getrocknete Tomaten und schwarze Oliven hinzu. Das gibt dem Gericht eine herrlich süß-säuerliche Note, die perfekt zu Lachs passt.
  • Asiatischer Twist: Marinade aus Sojasauce, Sesamöl, Ingwer und etwas Sriracha. Statt Süßkartoffeln nimmst du normale Kartoffeln oder Reis. Der Brokkoli bleibt, aber streue am Ende geröstete Sesamsamen darüber. Ein absoluter Gamechanger!
  • Low-Carb-Version: Ersetze die Süßkartoffeln durch Blumenkohl oder Zucchini. Die Garzeit verkürzt sich dann um etwa 5 Minuten, da das Gemüse schneller weich wird. Der Lachs bleibt gleich – perfekt für eine kohlenhydratarme Ernährung.
  • Saisonale Anpassung: Im Sommer gebe ich statt Brokkoli grüne Bohnen oder Zuckerschoten dazu – sie sind leichter und passen besser zu warmen Abenden. Im Herbst sind Kürbiswürfel eine tolle Alternative zu Süßkartoffeln.
  • Schärfe für Mutige: Wer es gern scharf mag, gibt eine gehackte rote Chili oder mehr Cayennepfeffer in die Marinade. Ich habe das einmal für einen Freund gemacht, der alles scharf isst – er war begeistert, ich habe nur Wasser getrunken.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieses Gericht schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, wenn alles noch heiß und aromatisch ist. Serviere es auf einem großen Teller oder direkt vom Blech – das ist so wohlig und unkompliziert. Dazu passen:

  • Ein frischer Salat: Ein einfacher Rucola-Salat mit Zitronen-Dressing balanciert die Wärme des Gerichts aus.
  • Reis oder Quinoa: Wenn du eine sättigende Beilage möchtest, nimm Basmati-Reis oder Quinoa – sie nehmen die restliche Marinade wunderbar auf.
  • Ein Glas Weißwein: Ein trockener Riesling oder ein Sauvignon Blanc sind perfekte Begleiter für den Lachs. Aber ehrlich, ein kaltes Bier tut es auch.

Aufbewahrung

Wenn doch etwas übrig bleibt (was selten vorkommt), kannst du den Lachs und das Gemüse in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich 2-3 Tage. Die Aromen ziehen sogar noch etwas durch – am nächsten Tag schmeckt es fast noch besser. Zum Aufwärmen: Gib alles in eine ofenfeste Form und backe es bei 150 °C für 10 Minuten. Die Mikrowelle geht auch, aber der Lachs wird dann schnell trocken. Ich persönlich esse die Reste auch gerne kalt – zerupft über einen Salat, das ist wie ein schnelles Mittagessen.

Tipp: Wenn du das Gericht einfrieren möchtest, lass den Lachs vorher abkühlen und friere ihn getrennt vom Gemüse ein. So bleibt die Textur besser erhalten. Hält sich bis zu 2 Monate.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieses Rezept ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 3 Portionen):

  • Kalorien: ca. 450-500 kcal
  • Eiweiß: 35 g
  • Fett: 20 g (davon gesunde Omega-3-Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: 35 g (davon 8 g Ballaststoffe)

Der Lachs ist eine der besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Süßkartoffeln stecken voller Vitamin A (gut für die Augen) und Ballaststoffe, die lange satt machen. Brokkoli liefert Vitamin C, K und jede Menge Antioxidantien. Kurz gesagt: Dieses Gericht ist ein Rundum-Sorglos-Paket für deine Gesundheit – ohne dass du auf Genuss verzichten musst. Es ist von Natur aus glutenfrei und kann leicht laktosefrei zubereitet werden. Wenn du auf Honig verzichten willst, nimm Ahornsirup oder lass die Süße ganz weg – der Lachs schmeckt auch so.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch gefrorenen Lachs verwenden?

Ja, das geht. Du solltest den Lachs vorher vollständig im Kühlschrank auftauen lassen (am besten über Nacht). Dann tupfst du ihn trocken und verfährst wie im Rezept. Gefrorener Lachs gibt oft etwas mehr Wasser ab, also backe ihn vielleicht 2 Minuten länger.

Kann ich das Rezept ohne Brokkoli machen?

Klar! Brokkoli lässt sich leicht durch grüne Bohnen, Spargel, Zucchini oder Paprika ersetzen. Achte nur darauf, dass die Garzeiten ähnlich sind – oder gib das Gemüse je nach Härte früher oder später aufs Blech.

Wie erkenne ich, ob der Lachs durch ist?

Der Lachs ist perfekt, wenn er sich leicht mit einer Gabel in Flocken teilen lässt. Die Innentemperatur sollte etwa 55-60 °C betragen, wenn du ein Fleischthermometer hast. Wenn der Saft klar ist und das Fleisch nicht mehr glasig, ist er fertig.

Kann ich das Gericht im Voraus zubereiten?

Du kannst das Gemüse schon am Vortag schneiden und im Kühlschrank aufbewahren. Die Marinade lässt sich auch gut vorbereiten. Das Zusammenstellen und Backen machst du dann frisch – das dauert ja nur 25 Minuten. So hast du an stressigen Tagen ein schnelles, gesundes Abendessen.

Ist dieses Rezept auch für Kinder geeignet?

Absolut! Die milden Aromen und die Süße der Süßkartoffeln kommen bei Kindern meist gut an. Lass den Cayennepfeffer weg und reduziere den Knoblauch, wenn deine Kinder empfindlich sind. Vielleicht magst du den Lachs auch in kleinere Stücke schneiden, bevor du ihn servierst.

Fazit – Warum du dieses Rezept heute noch ausprobieren solltest

Dieses wohlige Ofenblech-Lachs-Rezept ist mehr als nur ein Abendessen – es ist eine Einladung, dir selbst etwas Gutes zu tun. Es ist der Beweis, dass gesundes Essen nicht kompliziert sein muss und dass ein einfaches Blech manchmal die größte Wärme spenden kann. Seit jenem kalten Winterabend ist es mein treuer Begleiter, wenn ich Trost, Genuss oder einfach eine Pause vom Alltag brauche.

Ich lade dich ein, dieses Rezept zu deinem eigenen zu machen. Ändere die Gewürze, probiere neues Gemüse aus, oder lass den Lachs einfach so, wie er ist. Es gibt kein Richtig oder Falsch – nur das, was dir guttut. Und wenn du es ausprobierst, schreib mir doch in den Kommentaren, wie es dir geschmeckt hat. Hast du eine eigene Variante entdeckt? Ich bin gespannt!

Mach es dir gemütlich, heize den Ofen vor und gönn dir dieses Stück Wohlgefühl. Du hast es verdient.

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Ofenblech-Lachs mit Süßkartoffeln recipe

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Wohliger Ofenblech-Lachs mit Süßkartoffeln – Bestes Rezept

Ein einfaches, aber unglaublich wohliges Ofengericht mit butterzartem Lachs, karamellisierten Süßkartoffeln und bissfestem Brokkoli. Perfekt für gemütliche Abende, wenn du wenig Aufwand, aber großen Genuss möchtest.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 25 Minuten
  • Total Time: 40 Minuten
  • Yield: 3 Portionen
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: International

Ingredients

  • Lachsfilet (ca. 400-500 g)
  • Süßkartoffeln (2 mittelgroße, ca. 500 g)
  • Brokkoli (1 großer Kopf, ca. 300-400 g)
  • Olivenöl (3-4 EL)
  • Knoblauch (2-3 Zehen)
  • Zitrone (1 Stück)
  • Honig oder Ahornsirup (1 EL)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver (edelsüß)
  • Cayennepfeffer (optional, eine Prise)
  • Getrockneter Thymian oder Rosmarin (optional)

Instructions

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Süßkartoffeln gründlich waschen, ungeschält in ca. 2 cm große Würfel oder Spalten schneiden. Brokkoli waschen, in mundgerechte Röschen teilen, den Strunk schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Das Gemüse auf das Blech geben, mit 2 EL Olivenöl beträufeln, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen und gut vermischen. Das Blech für 10 Minuten in den Ofen schieben.
  4. In einer kleinen Schüssel 1-2 EL Olivenöl, Saft einer halben Zitrone, etwas abgeriebene Zitronenschale, 1 EL Honig oder Ahornsirup, 2 gepresste Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer und eine Prise Cayennepfeffer verrühren.
  5. Den Lachs aus dem Kühlschrank nehmen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit der Marinade bestreichen. Kurz ziehen lassen.
  6. Das Blech mit dem Gemüse aus dem Ofen holen, das Gemüse zur Seite schieben und die Lachsfilets mit der Hautseite nach unten in die Mitte legen. Restliche Marinade darüber geben und ein paar Zitronenscheiben auf den Lachs legen.
  7. Alles für weitere 12-15 Minuten backen, bis der Lachs sich leicht in Flocken teilen lässt und die Süßkartoffeln weich sind.
  8. Das Blech aus dem Ofen nehmen, 2 Minuten ruhen lassen, mit frischer Petersilie oder Dill bestreuen und servieren.

Notes

Das Gemüse sollte einen 10-minütigen Vorsprung bekommen, da es länger gart als der Lachs. Die Haut am Lachs schützt das Fleisch und wird knusprig – nach dem Garen leicht abziehbar. Für eine asiatische Variante die Marinade durch Sojasauce, Sesamöl, Ingwer und Sriracha ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 475
  • Sugar: 12
  • Sodium: 400
  • Fat: 20
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 35
  • Fiber: 8
  • Protein: 35

Keywords: Lachs, Ofenblech, Süßkartoffeln, Brokkoli, einfaches Rezept, gesund, Omega-3, Comfort Food

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