Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Herbstliche Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen mit Ahornglasur – Perfektes Rezept

Fertig in 90 Minuten
Portionen 20 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich stand letzte Woche an der Kasse im Supermarkt, als mich dieser Duft traf – nicht der von Parfüm oder Reinigungsmitteln, sondern etwas viel Spezifischeres. Jemand vor mir hatte eine Tüte Walnüsse und eine Flasche Ahornsirup aufs Band gelegt, und plötzlich war ich acht Jahre alt in Oma Hildes Küche, wo der Herbstgeruch immer aus einer Mischung aus frisch geknackten Nüssen und süßem, holzigem Sirup bestand. Sie war schon lange nicht mehr da, aber dieser eine Moment am Samstagmorgen brachte alles zurück – ihre Hände, die die Plätzchen formten, das leise Knacken der Walnüsse unter dem Nussknacker, den sie immer aus der Schublade holte. Ich hab mich dann einfach umgedreht und die gleichen Zutaten gekauft, ohne groß nachzudenken. Irgendwie musste ich das Gefühl wieder einfangen, dieses warme, sichere Gefühl, wenn der erste Bissen dieser herbstlichen Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen auf der Zunge zergeht. Vielleicht kennst du das ja – wenn ein Geruch dich packt und du ihn einfach nachkochen musst, um ihn festzuhalten? Genau das ist mir passiert. Und ehrlich, dieser erste Bissen hat mich direkt zurückgebracht.

Warum du diese Plätzchen lieben wirst

Diese herbstlichen Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept – sie sind der Inbegriff von gemütlichen Herbsttagen. Ich habe sie über Jahre hinweg perfektioniert, immer wieder getestet, bis sie genau so waren, wie ich sie in Erinnerung hatte. Und ich kann dir sagen: Sie sind es wert.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du den Teig fertig, und die Plätzchen sind nach 12–15 Minuten im Ofen goldbraun und perfekt. Perfekt für spontane Herbstnachmittage.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Zutaten – Walnüsse, Ahornsirup, Mehl, Butter – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Keine Stress-Einkäufe nötig.
  • Perfekt für den Herbst: Ob für ein gemütliches Kaffeekränzchen, einen Spaziergang im Laub oder einfach als kleiner Genuss bei Kerzenschein – diese Plätzchen passen einfach zu jeder herbstlichen Situation.
  • Ein absoluter Publikumsliebling: Ich hab sie schon auf so vielen Familienfeiern mitgebracht, und jedes Mal sind sie im Nu weg. Kinder lieben die süße Glasur, Erwachsene den nussigen, erwachsenen Geschmack.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus knackigen Walnüssen und süßem, leicht holzigem Ahornsirup ist einfach himmlisch. Und die Glasur? Die macht sie perfekt.

Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie der Ahornsirup nicht nur als Süße, sondern als vollwertiger Geschmacksträger fungiert. Ich verwende echten, reinen Ahornsirup – keine künstlichen Aromen. Und die Walnüsse röste ich vorher kurz an, damit sie ihr volles Aroma entfalten. Das macht den Unterschied, glaub mir. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Plätzchen, bei der du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Komfortessen neu interpretiert: wärmend, sättigend und mit genau der richtigen Portion Nostalgie.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese herbstlichen Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um den perfekten Geschmack und die ideale Textur zu erzielen. Hier ist, was du bereitstellen solltest:

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – für eine zarte, krümelige Textur. Du kannst auch Dinkelmehl verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack.
  • 125 g kalte Butter, in Würfeln – die Butter muss wirklich kalt sein, das macht die Plätzchen mürbe. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter von Weihenstephan, aber jede gute Marke tut es.
  • 80 g gemahlene Walnüsse – die geben den typischen, erdigen Geschmack. Mahle sie frisch, das Aroma ist intensiver. Achte darauf, dass sie nicht zu fein werden – ein paar kleine Stückchen sind okay.
  • 60 g Zucker – ich verwende feinen Backzucker, aber brauner Zucker geht auch und gibt eine leichte Karamellnote.
  • 1 Prise Salz – das hebt die Süße und den Nussgeschmack hervor. Verwende am besten Meersalz.
  • 1 TL Vanilleextrakt – oder das Mark einer halben Vanilleschote. Das rundet den Geschmack ab.
  • 3–4 EL Ahornsirup – nimm unbedingt echten Ahornsirup (Grade A oder B). Die künstlichen Sirupe schmecken einfach nicht. Ich schwöre auf Ahornsirup aus Kanada, aber auch heimische Produkte sind oft gut.

Für die Ahornglasur

Herbstliche Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen preparation steps

  • 100 g Puderzucker – gesiebt, damit die Glasur schön glatt wird.
  • 2–3 EL Ahornsirup – der gleiche Sirup wie oben, für die Geschmackskontinuität.
  • 1–2 EL Milch oder Sahne – für die richtige Konsistenz. Bei Sahne wird die Glasur etwas cremiger.
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse zum Bestreuen – optional, aber optisch ein Highlight.

Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Variante kannst du das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Die Plätzchen werden dann etwas bröseliger, schmecken aber immer noch fantastisch. Wenn du keine Walnüsse magst, probiere es mit Pekannüssen – die passen auch wunderbar. Und für eine vegane Version nimmst du pflanzliche Butter und ersetzt die Milch durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Ahornsirup ist ja bereits vegan.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine spezielle Ausrüstung für diese Plätzchen, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein. Hier ist, was ich empfehle:

  • Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – für den Teig. Du kannst ihn zwar auch von Hand kneten, aber mit der Maschine wird er gleichmäßiger und du sparst Zeit.
  • Eine Nussmühle oder ein scharfes Messer – zum Mahlen der Walnüsse. Ich mahle sie immer frisch, das Aroma ist einfach besser. Eine kleine Kaffeemühle tut es auch.
  • Ein Backblech mit Backpapier – das verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung.
  • Ein Teigschaber – um den Teig aus der Schüssel zu bekommen, ohne etwas zu verschwenden.
  • Ein Kuchengitter – zum Abkühlen der Plätzchen. Das ist wichtig, damit die Glasur nicht verläuft.
  • Ein kleiner Spritzbeutel oder ein Löffel – für die Glasur. Ein Spritzbeutel sieht professioneller aus, aber ein Löffel tut es auch.

Ich hab mal versucht, die Walnüsse mit einem Nudelholz zu zerkleinern – das war eine Sauerei und die Stücke waren viel zu ungleichmäßig. Seitdem nehme ich die Mühle. Und falls du keine Küchenmaschine hast: Keine Sorge, der Teig lässt sich auch gut mit den Händen kneten. Es dauert nur ein paar Minuten länger.

Zubereitungsmethode

  1. Walnüsse vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege die Walnüsse (für den Teig und die Dekoration) auf ein Backblech und röste sie 5–7 Minuten, bis sie duften. Achtung, sie verbrennen schnell! Lass sie dann abkühlen. Mahle 80 g der Nüsse fein, die restlichen hackst du grob für die Dekoration.
  2. Teig zubereiten: Gib das Mehl, die gemahlenen Walnüsse, den Zucker und das Salz in eine große Schüssel. Vermische alles kurz. Füge die kalten Butterwürfel hinzu und verarbeite alles mit der Küchenmaschine oder den Händen zu einer krümeligen Masse. Es sollte nach feuchtem Sand aussehen.
  3. Flüssigkeit zugeben: Gib den Ahornsirup und das Vanilleextrakt hinzu. Knete alles kurz, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, aber nicht kleben. Wenn er zu trocken ist, gib noch einen Esslöffel Ahornsirup oder etwas kaltes Wasser dazu.
  4. Teig kühlen: Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn fester und die Plätzchen verlaufen beim Backen nicht. Ich lass ihn oft eine Stunde ruhen – das Ergebnis ist noch besser.
  5. Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Plätzchen formen: Rolle den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick aus. Steche mit einem Plätzchenausstecher (rund oder in Herbstformen wie Blätter) die Plätzchen aus. Lege sie mit etwas Abstand auf die Backbleche. Sammle die Teigreste ein, knete sie kurz und rolle sie erneut aus.
  7. Backen: Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene für 12–15 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, in der Mitte aber noch hell. Sie härten beim Abkühlen noch nach. Lass sie 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setze sie auf ein Kuchengitter zum vollständigen Abkühlen.
  8. Glasur zubereiten: Während die Plätzchen abkühlen, rühre den Puderzucker mit dem Ahornsirup und der Milch oder Sahne zu einer glatten, dickflüssigen Glasur. Sie sollte vom Löffel fallen, aber nicht zu dünn sein. Wenn sie zu dick ist, gib etwas mehr Milch; wenn zu dünn, mehr Puderzucker.
  9. Plätzchen glasieren: Tauche die Oberseite der abgekühlten Plätzchen in die Glasur oder streiche sie mit einem Löffel darauf. Bestreue sie sofort mit den gehackten Walnüssen, bevor die Glasur fest wird. Lass die Glasur bei Raumtemperatur vollständig trocknen – das dauert etwa 1–2 Stunden.

Wichtiger Tipp: Die Plätzchen müssen wirklich komplett abgekühlt sein, bevor du sie glasierst. Sonst schmilzt die Glasur und läuft runter. Ich hab das einmal gemacht, und es war eine klebrige Katastrophe. Also: Geduld!

Kochtipps & Techniken

Hier sind ein paar Dinge, die ich über die Jahre gelernt habe – manchmal durch Versuch und Irrtum, aber hey, das gehört dazu.

  • Die Butter muss kalt sein: Das ist der Schlüssel zu mürben Plätzchen. Wenn die Butter zu warm wird, wird der Teig klebrig und die Plätzchen werden hart. Also Butter erst kurz vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Nicht zu viel kneten: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig schön glatt zu kneten, aber das aktiviert das Gluten und macht die Plätzchen zäh. Hör auf, sobald der Teig zusammenhält.
  • Den Teig gut kühlen: Das ist nicht nur zum Ausrollen wichtig. Der gekühlte Teig behält seine Form im Ofen besser und die Plätzchen werden gleichmäßiger. Ich kühle ihn sogar über Nacht, wenn ich Zeit habe.
  • Die Walnüsse anrösten: Das ist ein kleiner Schritt, der einen riesigen Unterschied macht. Die Nüsse werden aromatischer und die Plätzchen schmecken viel nussiger. Aber pass auf, dass sie nicht verbrennen – sie werden schnell bitter.
  • Glasur richtig dosieren: Die Glasur sollte nicht zu dünn sein, sonst läuft sie von den Plätzchen. Ich teste die Konsistenz immer mit einem Löffel: Sie sollte langsam herunterfließen, aber nicht wie Wasser.

Einmal hab ich vergessen, den Teig zu kühlen, und die Plätzchen sind im Ofen zu flachen, unansehnlichen Klecksen zerflossen. Sie haben immer noch gut geschmeckt, aber aussahen? Nicht so toll. Seitdem ist das Kühlen ein Muss für mich.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist super anpassbar – probier dich ruhig aus! Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe:

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und die Milch in der Glasur durch Hafermilch. Der Teig wird etwas weicher, also kühle ihn länger. Die Plätzchen schmecken trotzdem fantastisch.
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär) und ersetze das Weizenmehl 1:1. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut. Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst zerfallen sie.
  • Schokoladen-Variante: Füge 50 g gehackte Zartbitterschokolade (70% Kakao) zum Teig hinzu. Die Kombination aus Walnuss, Ahornsirup und Schokolade ist einfach göttlich. Ich hab das mal für eine Weihnachtsfeier gemacht und alle waren begeistert.
  • Gewürz-Variante: Gib 1 TL Zimt, 1/2 TL gemahlene Nelken und eine Prise Muskatnuss zum Mehl. Das macht die Plätzchen noch herbstlicher und perfekt für kalte Tage. Mein persönlicher Favorit für den Advent.
  • Füllung-Variante: Backe die Plätzchen ohne Glasur und bestreiche die Hälfte von ihnen mit einer dünnen Schicht Marmelade (z.B. Preiselbeere oder Hagebutte). Lege dann ein zweites Plätzchen darauf – fertig sind gefüllte Kekse. Die Kombination aus süßem Sirup und fruchtiger Marmelade ist überraschend lecker.

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Diese herbstlichen Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur, direkt nachdem die Glasur getrocknet ist. Serviere sie auf einer schönen Platte mit ein paar frischen Walnüssen und einem kleinen Zweig Thymian oder Rosmarin – das sieht herbstlich aus und duftet wunderbar. Dazu passt ein heißer Apfelpunsch, ein Gewürztee oder ein Milchkaffee mit Zimt. Für ein besonderes Dessert kannst du sie auch mit einer Kugel Vanilleeis und etwas warmem Ahornsirup servieren – einfach himmlisch!

Aufbewahrung: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. Sie halten sich so bis zu 2 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden. Lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, das hält sie weich. Aber wechsle es alle 2–3 Tage aus, sonst schimmelt es.

Einfrieren: Du kannst die unglasierten Plätzchen einfrieren. Lege sie in einer Schicht auf ein Blech und friere sie vor. Dann packe sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose. So halten sie sich 3 Monate. Zum Servieren einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen und dann glasieren. Die Glasur selbst einfrieren? Lieber nicht, sie wird dann wässrig. Bereite sie lieber frisch zu.

Reheating: Wenn du die Plätzchen etwas wärmer magst, lege sie für 5 Minuten in den auf 150 °C vorgeheizten Ofen. Aber Vorsicht: Die Glasur kann dann schmelzen. Also nur für unglasierte Plätzchen oder wenn dir das nichts ausmacht.

Die Plätzchen schmecken übrigens am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil die Aromen von Walnuss und Ahornsirup richtig durchziehen. Ich finde, sie werden mit der Zeit sogar noch aromatischer. Also keine Sorge, wenn sie nicht alle am ersten Tag gegessen werden – sie bleiben ein Genuss.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 20 Stück):

  • Kalorien: 145 kcal
  • Fett: 8 g
  • davon gesättigte Fettsäuren: 3,5 g
  • Kohlenhydrate: 16 g
  • davon Zucker: 8 g
  • Ballaststoffe: 1 g
  • Eiweiß: 2,5 g

Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sondern haben auch ein paar gesundheitliche Vorteile. Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Sie enthalten auch Antioxidantien, die Entzündungen bekämpfen können. Ahornsirup ist eine natürliche Süße mit einem niedrigeren glykämischen Index als Haushaltszucker, was bedeutet, dass er den Blutzucker nicht so stark ansteigen lässt. Außerdem enthält er Mineralstoffe wie Mangan, Zink und Kalzium.

Natürlich sind Plätzchen immer noch ein Genussmittel, aber ich finde es beruhigend zu wissen, dass sie nicht nur leere Kalorien sind. Sie sind ein kleiner, bewusster Genuss für den Herbst. Und wenn du sie in Maßen isst, passen sie perfekt in eine ausgewogene Ernährung.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Nüsse (Walnüsse). Für eine allergenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.

Fazit

Diese herbstlichen Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Der Duft von gerösteten Walnüssen und süßem Ahornsirup in der Küche, das Gefühl, wenn der Teig unter den Händen weich wird, und der erste Bissen in ein perfekt gebackenes Plätzchen – das ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so wandelbar ist. Du kannst es an deine Vorlieben anpassen, ob vegan, glutenfrei oder mit einer Extraportion Schokolade. Es ist ein Rezept, das mit dir wächst und das du immer wieder neu entdecken kannst.

Probier es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Welche Variation hast du gewählt? Hast du vielleicht eine eigene Idee, die ich noch nicht kenne? Schreib es in die Kommentare – ich bin schon gespannt. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gute Plätzchen sind dazu da, geteilt zu werden.

Also, ran an die Walnüsse und den Ahornsirup – der Herbst wartet schon!

Häufig gestellte Fragen

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ahornsirup backen?

Ja, du kannst den Ahornsirup durch Honig oder Agavendicksaft ersetzen. Der Geschmack ändert sich dann leicht, aber die Plätzchen werden trotzdem lecker. Honig gibt eine blumige Note, Agavendicksaft ist neutraler.

Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen hart geworden?

Das kann passieren, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder wenn die Backzeit zu lang war. Achte darauf, den Teig nur kurz zu kneten und die Plätzchen nicht zu braun zu backen. Sie sollten an den Rändern goldbraun, in der Mitte aber noch hell sein.

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Technisch ja, aber die Plätzchen werden dann im Ofen verlaufen und ihre Form verlieren. Das Kühlen ist wirklich wichtig für die Form und die Textur. Ich empfehle mindestens 30 Minuten, besser eine Stunde.

Wie bekomme ich die Glasur schön glatt?

Siebe den Puderzucker vor der Verwendung, um Klümpchen zu vermeiden. Rühre die Glasur langsam und gleichmäßig, bis sie glatt ist. Wenn sie zu dick ist, gib einen Tropfen Milch dazu; wenn zu dünn, etwas mehr Puderzucker.

Kann ich die Plätzchen auch mit anderen Nüssen zubereiten?

Ja, sehr gerne! Pekannüsse, Haselnüsse oder Mandeln passen auch wunderbar. Röste sie vorher an, um das Aroma zu intensivieren. Haselnüsse geben einen besonders erdigen Geschmack, der gut zum Herbst passt.

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Herbstliche Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen recipe

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Herbstliche Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen mit Ahornglasur

Diese herbstlichen Walnuss-Ahornsirup-Plätzchen sind der Inbegriff von gemütlichen Herbsttagen – schnell zubereitet, mit einfachen Zutaten und einem unwiderstehlichen Geschmack nach gerösteten Nüssen und süßem Ahornsirup.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12–15 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten (plus 30 Minuten Kühlzeit)
  • Yield: 20 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
  • 125 g kalte Butter, in Würfeln (ca. 1/2 Tasse)
  • 80 g gemahlene Walnüsse (ca. 3/4 Tasse)
  • 60 g Zucker (ca. 1/4 Tasse)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3–4 EL Ahornsirup (ca. 45–60 ml)
  • 100 g Puderzucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 2–3 EL Ahornsirup (für die Glasur, ca. 30–45 ml)
  • 1–2 EL Milch oder Sahne (ca. 15–30 ml)
  • Eine Handvoll gehackte Walnüsse zum Bestreuen (ca. 30 g)

Instructions

  1. Walnüsse vorbereiten: Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Walnüsse auf ein Backblech legen und 5–7 Minuten rösten, bis sie duften. Abkühlen lassen. 80 g fein mahlen, den Rest grob hacken.
  2. Teig zubereiten: Mehl, gemahlene Walnüsse, Zucker und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Kalte Butterwürfel hinzufügen und mit der Küchenmaschine oder den Händen zu einer krümeligen Masse verarbeiten (wie feuchter Sand).
  3. Flüssigkeit zugeben: Ahornsirup und Vanilleextrakt hinzufügen und kurz zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange kneten. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, aber nicht kleben. Bei Bedarf 1 EL Ahornsirup oder kaltes Wasser hinzufügen.
  4. Teig kühlen: Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) im Kühlschrank kühlen.
  5. Ofen vorheizen: Backofen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Plätzchen formen: Gekühlten Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Mit Plätzchenausstechern (rund oder herbstliche Formen) Plätzchen ausstechen und mit Abstand auf die Bleche legen. Teigreste erneut ausrollen.
  7. Backen: Plätzchen auf der mittleren Schiene 12–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind (Mitte noch hell). 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter zum vollständigen Abkühlen setzen.
  8. Glasur zubereiten: Puderzucker mit Ahornsirup und Milch/Sahne zu einer glatten, dickflüssigen Glasur verrühren. Sie sollte langsam vom Löffel fließen.
  9. Plätzchen glasieren: Abgekühlte Plätzchen mit der Oberseite in die Glasur tauchen oder mit einem Löffel bestreichen. Sofort mit gehackten Walnüssen bestreuen. Glasur bei Raumtemperatur 1–2 Stunden trocknen lassen.

Notes

Die Plätzchen müssen komplett abgekühlt sein, bevor sie glasiert werden, sonst schmilzt die Glasur. Für eine vegane Variante pflanzliche Butter und Hafermilch verwenden. Für glutenfrei glutenfreie Mehlmischung mit Xanthan nutzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 145
  • Sugar: 8
  • Fat: 8
  • Saturated Fat: 35
  • Carbohydrates: 16
  • Fiber: 1
  • Protein: 25

Keywords: Walnussplätzchen, Ahornsirup-Plätzchen, Herbstplätzchen, Ahornglasur, einfaches Plätzchenrezept, Weihnachtsplätzchen, Nussplätzchen

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