Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Unwiderstehlicher Gästeliebling: Einfache Kürbis-Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur

Fertig in 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 12 Stück
Schwierigkeitsgrad Mittel

Love this? Save it for later!

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Ich war letzte Woche im Supermarkt, als mich dieser eine Duft traf. Es war nicht der von frischem Kürbis oder gar Zimt – nein, es war die seltsame Mischung aus einem dieser saisonalen Duftkerzen und dem feuchten Herbstlaub, das jemand auf dem Parkplatz hereingeschleppt hatte. Und plötzlich war ich elf, stand in Tante Margots Küche, die nach Butter, gebräuntem Zucker und einem Hauch von etwas roch, das ich damals nicht benennen konnte. Sie hatte dieses alte, verbeulte Blechbackblech, das an einer Ecke nie ganz sauber wurde, und daraus zauberte sie die weichsten, zimtigsten Schnecken der Welt. Ich habe sie nie nach dem Rezept gefragt – man denkt ja nicht, dass solche Momente enden.

Jetzt, Jahre später und mit ihrer Küche, die nur noch in meiner Erinnerung existiert, versuche ich, diesen Geschmack wieder einzufangen. Nicht nur den Kürbis und den Zimt, sondern dieses Gefühl von Ankommen, von etwas, das für einen gemacht wurde, ohne dass man fragen musste. Diese Kürbis-Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur sind mein Versuch, genau das zu schaffen – ein Gericht, das nach Zuhause schmeckt, nach Herbst und nach dem Luxus, Zeit für die Menschen zu haben, die man liebt.

Und wisst ihr was? Ich habe es beim ersten Mal fast vermasselt. Der Hefeteig war zu kalt, die Füllung ist ausgelaufen, und ich habe die Glasur in meiner Ungeduld auf die noch heißen Schnecken gekippt, wo sie zu einer einzigen, klebrigen Pfütze zerfloss. Aber beim zweiten Versuch – und beim dritten, denn ich bin stur – habe ich es hinbekommen. Der Duft, der sich dann in der Küche ausbreitete, war genau der, den ich suchte. Ein bisschen herb vom Kürbis, warm vom Zimt, süß und beruhigend. Genau wie damals.

Ich mache diese Schnecken jetzt immer, wenn ich zeigen will, dass mir jemand wichtig ist. Sie sind mein Gästeliebling, mein stilles Versprechen, dass ich mir Zeit genommen habe. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn man etwas mit den Händen macht, das dann auf dem Teller landet und Geschichten erzählt.

Warum ihr diese Kürbis-Zimtschnecken lieben werdet

Diese Schnecken sind nicht einfach nur ein weiteres Herbstgebäck. Sie sind das Resultat von etwa einem Dutzend Testdurchläufen, einem überforderten Küchenhelfer und dem unstillbaren Verlangen nach einem perfekten, fluffigen Hefeteig, der nicht trocken wird. Und genau das habe ich geschafft.

  • Perfekt für Gäste: Sie lassen sich am Vortag vorbereiten und werden am nächsten Morgen einfach im Ofen fertig gebacken. Kein Stress, kein frühes Aufstehen – nur der Duft von frischen Zimtschnecken, der eure Gäste aus den Betten lockt.
  • Einfache Zutaten, großer Auftritt: Keine ausgefallenen Gewürze oder teuren Importe. Kürbispüree, Mehl, Butter, Zimt und Frischkäse – das habt ihr vielleicht schon zuhause. Der Trick liegt in der Zubereitung, nicht in der Zutatenliste.
  • Die ultimative Frischkäse-Glasur: Sie ist nicht zu süß, schön säuerlich und wird schön dick. Perfekt, um auf den noch lauwarmen Schnecken zu verlaufen und diese kleine, cremige Krone zu bilden.
  • Unwiderstehlich für jede Feier: Ob zum Sonntagsbrunch, zum Kaffeeklatsch mit Freundinnen oder als süßes Highlight auf der Geburtstagsfeier – diese Schnecken sind ein garantierter Hingucker und schmecken einfach jedem. Sie sind der Gästeliebling, der immer geht.
  • Weicher, fluffiger Teig: Das Geheimnis ist die Kombination aus Kürbispüree und einer speziellen Knettechnik. Der Teig wird so geschmeidig, dass er sich fast von allein rollen lässt. Keine trockenen, bröseligen Schnecken mehr!

Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis es narrensicher war. Es ist das Ergebnis von Frustration (der erste Teig war eine klebrige Katastrophe), Erkenntnis (weniger Mehl, mehr Kneten) und purer Freude (der erste perfekte Biss). Es ist nicht nur ein Rezept – es ist meine Versicherung, dass ihr beim nächsten Familientreffen die Heldin des Tages sein könnt, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Was ihr für die Kürbis-Zimtschnecken braucht

Die Zutatenliste ist überraschend kurz, aber jeder Punkt hat seine Aufgabe. Ich verrate euch, worauf es ankommt und was ihr im Notfall ersetzen könnt.

Für den Hefeteig

  • 500 g Weizenmehl (Type 550) – Das ist mein Favorit für Hefeteig. Es hat genug Klebereiweiß für eine schöne Struktur, macht den Teig aber nicht zäh. (Wer es luftiger mag, kann 100 g durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen.)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) – Ich schwöre auf Trockenhefe. Sie ist zuverlässiger als frische und man muss sie nicht erst anfüttern. Einfach mit dem Mehl vermischen, fertig.
  • 80 g Zucker – Für die Süße und um der Hefe etwas zu fressen zu geben. Ich nehme feinen Backzucker, aber normaler Haushaltszucker geht auch.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz ist der Geschmackswächter. Es balanciert die Süße aus und verhindert, dass der Teig langweilig schmeckt.
  • 200 ml Milch (lauwarm) – Die Milch macht den Teig saftig. Ich erwärme sie auf etwa 37 Grad, damit die Hefe schön arbeiten kann. (Für eine vegane Variante funktioniert Hafermilch oder Mandelmilch auch gut.)
  • 100 g Kürbispüree – Das Herzstück! Ich nehme am liebsten selbstgemachtes aus Hokkaido-Kürbis (einfach den Kürbis halbieren, Kerne entfernen, weich dämpfen und pürieren). Aber gutes gekauftes Püree aus der Dose ist auch okay. Achtet darauf, dass es 100% Kürbis ist und kein Zucker oder Gewürze drin sind.
  • 60 g weiche Butter – Sie macht den Teig geschmeidig und sorgt für den typischen, buttrigen Geschmack. Ich nehme immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann.
  • 1 Ei (Größe M) – Für Bindung und Geschmeidigkeit. Das Ei sollte Zimmertemperatur haben, damit es sich gut mit den anderen Zutaten verbindet.

Für die Füllung

Kürbis-Zimtschnecken preparation steps

  • 100 g weiche Butter – Zum Bestreichen des Teigs. Sie muss wirklich weich sein, sonst reißt der Teig beim Aufrollen.
  • 150 g brauner Zucker – Ich liebe den tiefen, karamelligen Geschmack von braunem Zucker. Hell oder dunkel ist egal, nehmt, was ihr habt.
  • 2 EL Zimt – Das A und O. Ich mahle meinen Zimt frisch, weil er dann viel aromatischer ist. Aber gemahlener Zimt aus dem Supermarkt tut es auch.
  • 1 TL gemahlene Nelken (optional) – Ein kleiner Geheimtipp. Eine winzige Prise Nelkenpulver gibt der Füllung eine unglaubliche Tiefe. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr, sonst schmeckt es nach Weihnachten.

Für die Frischkäse-Glasur

  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) – Der muss Zimmertemperatur haben! Kalter Frischkäse wird klumpig und die Glasur wird nicht glatt. Ich nehme den von Philadelphia, aber jede Eigenmarke funktioniert auch.
  • 100 g Puderzucker – Für die Süße und die Konsistenz. Siebt ihn vorher, sonst gibt es Klümpchen.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Runde den Geschmack ab. Echte Vanille ist am besten, aber Vanillezucker geht im Notfall auch.
  • 2-3 EL Milch – Zum Verdünnen der Glasur. Fangt mit 2 EL an und gebt bei Bedarf mehr dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Das braucht ihr an Werkzeug

Ihr müsst nicht die ganze Küche ausräumen. Die meisten Dinge habt ihr bestimmt schon.

  • Eine große Rührschüssel – Aus Edelstahl oder Glas, Hauptsache nicht zu klein, denn der Teig geht ja auf.
  • Ein Handrührgerät mit Knethaken oder eine Küchenmaschine – Mit der Hand kneten ist anstrengend und dauert ewig. Die Maschine macht die Arbeit in 10 Minuten.
  • Ein Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Ein kühles Nudelholz (kurz ins Gefrierfach legen) verhindert, dass der Teig klebt.
  • Ein scharfes Messer oder Zahnseide – Zum Schneiden der Rolle in Schnecken. Zahnseide (ungeschmackt!) ist mein Geheimtipp: Einfach unter die Rolle legen, die Enden über Kreuz ziehen und zack – perfekte, saubere Schnitte ohne Quetschen.
  • Eine Backform (ca. 30×20 cm) – Ich nehme eine eckige Auflaufform. Eine runde Springform geht aber auch, dann werden die Schnecken nur etwas höher.
  • Backpapier – Spart das Einfetten der Form und die Schnecken lassen sich leichter lösen.

So gelingen die perfekten Kürbis-Zimtschnecken

Jetzt wird es ernst. Ich führe euch Schritt für Schritt durch den Prozess, damit nichts schiefgeht. Versprochen, es ist einfacher, als ihr denkt.

  1. Den Teig vorbereiten (15 Minuten Arbeit, 1 Stunde Ruhezeit)

    Mischt das Mehl mit der Trockenhefe, dem Zucker und dem Salz in einer großen Schüssel. Gebt die lauwarme Milch, das Kürbispüree, die weiche Butter und das Ei dazu. Knetet alles mit dem Knethaken eurer Küchenmaschine oder eures Handrührgeräts für etwa 8-10 Minuten auf mittlerer Stufe. Der Teig ist fertig, wenn er sich vom Schüsselrand löst, glatt und elastisch ist und nicht mehr klebt. (Wenn er noch klebt, gebt einen Esslöffel Mehl dazu und knetet noch eine Minute.) Formt den Teig zu einer Kugel, legt ihn zurück in die Schüssel, deckt ihn mit einem sauberen Küchentuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort (z.B. auf der Heizung oder im ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Backlampe) für 60 Minuten gehen, bis er sich verdoppelt hat.

  2. Die Füllung zubereiten (5 Minuten)

    Während der Teig geht, könnt ihr die Füllung machen. Vermischt einfach den braunen Zucker mit dem Zimt und den gemahlenen Nelken in einer kleinen Schüssel. Die Butter lasst ihr in einer anderen Schüssel weich werden – sie muss streichfähig sein, aber nicht flüssig.

  3. Den Teig ausrollen und füllen (10 Minuten)

    Bestäubt eure Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollt den aufgegangenen Teig mit einem Nudelholz zu einem großen Rechteck von etwa 40×30 cm aus. Es sollte gleichmäßig dick sein. Bestreicht die gesamte Teigfläche mit der weichen Butter. Achtet darauf, dass ihr bis an die Ränder kommt, aber nicht zu viel Butter verwendest, sonst läuft die Füllung später aus. Streut dann die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber. Verteilt sie mit den Händen oder einem Löffel, damit sie überall hinkommt.

  4. Die Rolle formen und schneiden (5 Minuten)

    Rollt den Teig von der langen Seite her fest auf. Macht die Rolle nicht zu locker, sonst gibt es später große Löcher zwischen den Schichten. Drückt die Nahtstelle leicht an. Jetzt kommt der Trick: Schneidet die Rolle mit einem scharfen Messer in 12 gleich große Stücke (etwa 3-4 cm dick). Oder nehmt, wie gesagt, Zahnseide – das ist noch einfacher.

  5. Die Schnecken in die Form setzen und nochmal gehen lassen (30 Minuten)

    Legt eure Backform mit Backpapier aus. Setzt die Schnecken mit etwas Abstand hinein – sie gehen ja nochmal auf. Deckt die Form wieder mit dem Tuch ab und lasst sie für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. Sie sollten sich jetzt fast berühren und schön prall aussehen.

  6. Backen (25-30 Minuten)

    Heizt den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vor. Backt die Schnecken auf der mittleren Schiene für 25-30 Minuten, bis sie goldbraun sind und der Duft euch in den Wahnsinn treibt. Macht die Probe mit einem Holzstäbchen: Wenn es sauber rauskommt, sind sie fertig. Lasst sie für etwa 10 Minuten in der Form abkühlen – sie sind noch sehr heiß und zerfallen sonst.

  7. Die Frischkäse-Glasur zubereiten und auftragen (5 Minuten)

    Während die Schnecken abkühlen, macht ihr die Glasur. Verrührt den weichen Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt, bis eine glatte Creme entsteht. Gebt nach und nach die Milch dazu, bis die Glasur dickflüssig ist – sie soll vom Löffel fallen, aber nicht verlaufen. Verteilt die Glasur großzügig auf den noch lauwarmen Schnecken. Sie wird leicht verlaufen und in die Zwischenräume sickern. Herrlich!

Meine besten Tipps für perfekte Zimtschnecken

Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Hier sind meine Learnings, damit ihr nicht die gleichen Fehler macht.

  • Der Teig geht nicht auf? Das liegt meist an der Temperatur. Die Milch darf nicht heißer als 40 Grad sein, sonst stirbt die Hefe. Auch der Raum sollte nicht zu kalt sein. Stellt die Schüssel einfach in die Nähe der Heizung oder in den ausgeschalteten Ofen mit einer Schüssel heißem Wasser darunter.
  • Die Schnecken werden trocken? Das passiert, wenn der Teig zu lange gebacken wird oder zu wenig Fett enthält. Backt sie nicht zu braun, sondern nehmt sie raus, wenn sie goldgelb sind. Die Restwärme gart sie fertig. Wenn ihr sie am Vortag vorbereitet, backt sie am nächsten Morgen einfach 5 Minuten länger, da sie kalt aus dem Kühlschrank kommen.
  • Die Füllung läuft aus? Das passiert, wenn ihr zu viel Butter verwendet oder die Rolle nicht fest genug gerollt habt. Streicht die Butter dünn auf und rollt den Teig straff auf. Auch ein zu langes Gehen der Schnecken in der Form kann dazu führen – dann setzt sich die Butter unten ab.
  • Die Glasur wird klumpig? Der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben! Nehmt ihn eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Wenn es doch passiert, hilft ein kurzer Schuss Milch und kräftiges Rühren mit dem Schneebesen.
  • Multitasking ist alles: Während der Teig das erste Mal geht, könnt ihr die Füllung machen und die Form vorbereiten. Während die Schnecken das zweite Mal gehen, heizt ihr den Ofen vor und macht die Glasur. So spart ihr Zeit und habt weniger Chaos.

Variationen für jeden Geschmack

Das Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal will man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst getestet habe.

  • Vegane Kürbis-Zimtschnecken: Ersetzt die Butter durch vegane Margarine, die Milch durch Hafermilch und das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, die ihr mit 3 EL Wasser verrührt (Leinsamen-Ei). Für die Glasur nehmt ihr veganen Frischkäse auf Mandelbasis. Funktioniert einwandfrei!
  • Schoko-Kürbis-Zimtschnecken: Gebt zur Füllung 50 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen. Die Schokolade schmilzt beim Backen und ergibt kleine, schokoladige Überraschungen in den Schnecken. Ein absoluter Traum!
  • Apfel-Kürbis-Zimtschnecken: Dünstet einen Apfel in kleine Würfel geschnitten mit etwas Butter und Zucker, bis er weich ist. Lasst ihn abkühlen und verteilt ihn auf der Zimtfüllung, bevor ihr den Teig aufrollt. Das gibt eine fruchtige, saftige Note.
  • Weniger süß: Reduziert den Zucker im Teig auf 50 g und in der Füllung auf 100 g. Die Glasur könnt ihr auch mit weniger Puderzucker machen. Der Geschmack wird dann etwas herber und der Kürbis kommt mehr zur Geltung.
  • Glutenfrei: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung für Hefeteig (z.B. von Schär). Der Teig wird etwas bröseliger, aber mit etwas mehr Flüssigkeit (ein paar EL Milch mehr) wird er geschmeidig. Die Schnecken werden nicht ganz so fluffig, schmecken aber trotzdem fantastisch.

Servieren und Aufbewahren – damit sie am besten schmecken

Die Schnecken schmecken am allerbesten, wenn sie noch lauwarm sind und die Glasur gerade anfängt zu schmelzen. Serviert sie auf einer schönen Platte, vielleicht mit ein paar frischen Herbstblättern oder einer Prise Zimt dekoriert. Dazu passt ein großer Becher Kaffee, ein heißer Apfelpunsch oder ein Glas kalte Milch – je nachdem, ob ihr den Kontrast mögt.

Wenn ihr Gäste habt, könnt ihr die Schnecken wunderbar vorbereiten: Bereitet alles bis zum zweiten Gehen vor (Schritt 5), deckt die Form ab und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen nehmt ihr sie 30 Minuten vor dem Backen raus, lasst sie bei Zimmertemperatur nochmal etwas aufgehen und backt sie dann wie gewohnt. So riecht es am Morgen nach frischen Zimtschnecken, ohne dass ihr um 6 Uhr aufstehen müsst.

Übrig gebliebene Schnecken (falls es die gibt!) haltet ihr in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur für 2-3 Tage. Im Kühlschrank werden sie hart. Zum Aufwärmen einfach für 5-10 Minuten bei 150 Grad in den Ofen – dann werden sie wieder fast so gut wie frisch. Einfrieren könnt ihr sie auch: Einfach die gebackenen, abgekühlten Schnecken ohne Glasur einfrieren. Vor dem Servieren auftauen, kurz im Ofen erwärmen und dann die frische Glasur draufgeben. So habt ihr immer einen Gästeliebling auf Vorrat!

Nährwerte und warum sie nicht nur lecker sind

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich finde es trotzdem gut zu wissen, was in meinem Essen steckt. Pro Schnecke (bei 12 Stück) kommt ihr auf etwa 380-420 Kalorien, 15 g Fett, 55 g Kohlenhydrate und 6 g Eiweiß. Ja, es ist ein Genussmittel, aber der Kürbis bringt auch etwas Gutes mit: Er ist reich an Vitamin A (gut für die Augen und die Haut) und Beta-Carotin, einem starken Antioxidans. Zimt wiederum soll den Blutzuckerspiegel stabilisieren – das ist zumindest das, was ich gehört habe. Aber mal ehrlich: Ihr esst diese Schnecken nicht, weil sie gesund sind, sondern weil sie glücklich machen. Und das ist doch auch etwas wert, oder?

Für Allergiker: Das Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, Milch, Frischkäse) und Ei. Die veganen und glutenfreien Varianten oben bieten gute Alternativen.

Fazit: Warum ihr dieses Rezept sofort ausprobieren solltet

Diese Kürbis-Zimtschnecken sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Versprechen an euch selbst und eure Gäste, dass ihr euch Zeit nehmt. Dass ihr etwas mit Liebe macht, das nach mehr schmeckt als nach den Zutaten auf der Packung. Sie sind der Duft von Herbst in der Küche, das Lachen am Frühstückstisch und das Gefühl, etwas ganz Besonderes gezaubert zu haben.

Ich liebe dieses Rezept, weil es mich daran erinnert, dass Perfektion nicht von Anfang an da sein muss. Mein erster Versuch war eine Katastrophe, der zweite war okay, und der dritte – der dritte war einfach perfekt. Und genau das wünsche ich euch: Den Mut, es auszuprobieren, auch wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Denn wenn es klappt, werdet ihr belohnt mit den weichsten, zimtigsten, köstlichsten Schnecken, die ihr je gegessen habt.

Probiert es aus! Und wenn ihr es macht, schreibt mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist. Habt ihr die Schoko-Variante getestet? Oder die vegane? Ich bin gespannt auf eure Kreationen! Teilt das Rezept mit euren Freunden – denn ein Gästeliebling gehört schließlich geteilt.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich anstelle von Kürbispüree auch Kürbismus aus dem Glas verwenden?

Ja, das geht! Achtet nur darauf, dass es sich um ungesüßtes Kürbismus handelt. Viele Gläser enthalten bereits Zucker oder Gewürze, was das Rezept verändern würde. Selbstgemachtes Püree aus Hokkaido-Kürbis ist aber immer die beste Wahl, weil es schön dick und aromatisch ist.

Meine Schnecken sind nach dem Backen auseinandergefallen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert meistens, wenn die Rolle nicht fest genug gerollt wurde. Achtet darauf, den Teig straff aufzuwickeln und die Nahtstelle gut zu verschließen. Auch ein zu langes Gehen der Schnecken in der Form kann dazu führen, dass sie instabil werden. Schneidet sie nicht zu dick, dann halten sie besser.

Kann ich die Schnecken auch ohne Frischkäse-Glasur machen?

Klar! Die Glasur ist das i-Tüpfelchen, aber die Schnecken schmecken auch pur oder mit einer einfachen Puderzucker-Milch-Glasur hervorragend. Oder bestreut sie einfach mit etwas Puderzucker – das sieht auch hübsch aus und spart Kalorien.

Wie lagere ich die Schnecken am besten, damit sie weich bleiben?

In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur. Nicht in den Kühlschrank legen, da werden sie hart. Wenn sie nach einem Tag etwas trocken sind, einfach für 5 Minuten bei 150 Grad im Ofen aufwärmen – das macht sie wieder fast so weich wie frisch gebacken.

Kann ich den Teig auch mit frischer Hefe machen?

Ja, das funktioniert auch. Nehmt dann 20 g frische Hefe und löst sie in der lauwarmen Milch mit einem Teelöffel Zucker auf. Lasst sie 5 Minuten stehen, bis sie schäumt, und gebt sie dann zu den anderen Zutaten. Die Gehzeit bleibt gleich, die Hefe arbeitet nur etwas anders.

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Kürbis-Zimtschnecken recipe

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Unwiderstehlicher Gästeliebling: Einfache Kürbis-Zimtschnecken mit Frischkäse-Glasur

Diese weichen, fluffigen Kürbis-Zimtschnecken mit einer cremigen Frischkäse-Glasur sind der perfekte Gästeliebling für den Herbst. Sie lassen sich am Vortag vorbereiten und werden am nächsten Morgen einfach im Ofen fertig gebacken.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 25-30 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 15 Minuten (inkl. Gehzeiten)
  • Yield: 12 Schnecken 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Weizenmehl (Type 550) (ca. 4 Tassen)
  • 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) (ca. 2 1/4 TL)
  • 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse)
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml Milch, lauwarm (ca. 3/4 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Kürbispüree (ca. 1/2 Tasse)
  • 60 g weiche Butter (ca. 1/4 Tasse)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 100 g weiche Butter (für die Füllung) (ca. 1/2 Tasse)
  • 150 g brauner Zucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 2 EL Zimt
  • 1 TL gemahlene Nelken (optional)
  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe) (ca. 7 oz)
  • 100 g Puderzucker (ca. 3/4 Tasse)
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2–3 EL Milch (für die Glasur)

Instructions

  1. Den Teig vorbereiten: Mehl mit Trockenhefe, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Lauwarme Milch, Kürbispüree, weiche Butter und Ei dazugeben. Mit dem Knethaken 8-10 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis der Teig glatt und elastisch ist und sich vom Schüsselrand löst. Zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
  2. Die Füllung zubereiten: Braunen Zucker mit Zimt und gemahlenen Nelken in einer kleinen Schüssel vermischen. Die Butter in einer anderen Schüssel weich werden lassen.
  3. Den Teig ausrollen und füllen: Arbeitsfläche leicht bemehlen. Den aufgegangenen Teig zu einem Rechteck von etwa 40×30 cm ausrollen. Die weiche Butter gleichmäßig auf der Teigfläche verstreichen. Die Zimt-Zucker-Mischung gleichmäßig darüber streuen.
  4. Die Rolle formen und schneiden: Den Teig von der langen Seite her fest aufrollen. Die Nahtstelle leicht andrücken. Mit einem scharfen Messer oder Zahnseide in 12 gleich große Stücke (ca. 3-4 cm dick) schneiden.
  5. Die Schnecken in die Form setzen und nochmal gehen lassen: Backform (ca. 30×20 cm) mit Backpapier auslegen. Die Schnecken mit etwas Abstand hineinsetzen. Mit einem Tuch abdecken und weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sie sich fast berühren.
  6. Backen: Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Schnecken auf der mittleren Schiene 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. In der Form 10 Minuten abkühlen lassen.
  7. Die Frischkäse-Glasur zubereiten und auftragen: Weichen Frischkäse mit Puderzucker und Vanilleextrakt glatt rühren. Nach und nach Milch dazugeben, bis die Glasur dickflüssig ist. Auf den noch lauwarmen Schnecken verteilen.

Notes

Die Schnecken lassen sich am Vortag vorbereiten: Bis zum zweiten Gehen (Schritt 5) vorbereiten, abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen 30 Minuten vor dem Backen rausnehmen, bei Zimmertemperatur nochmal gehen lassen und dann backen. Übrige Schnecken in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 2-3 Tage haltbar. Zum Aufwärmen 5-10 Minuten bei 150°C im Ofen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Schnecke
  • Calories: 400
  • Sugar: 30
  • Sodium: 200
  • Fat: 15
  • Saturated Fat: 9
  • Carbohydrates: 55
  • Fiber: 2
  • Protein: 6

Keywords: Kürbis-Zimtschnecken, Zimtschnecken, Kürbis, Herbstgebäck, Frischkäse-Glasur, Gästeliebling, Hefeteig

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