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Ich hatte Kürbis jahrelang abgeschworen. „Zu süß, zu matschig, zu sehr Herbstklischee”, sagte ich jedes Mal, wenn jemand mit einer Kürbissuppe um die Ecke kam. Mein Freund lachte mich immer aus, wenn ich im September demonstrativ an den Kürbisregalen vorbeiging. Drei Jahre lang hielt ich an dieser Überzeugung fest – bis zu dem Dienstag, an dem ich ihn in meiner eigenen Küche erwischte. Er hatte heimlich einen Hokkaido gekauft und stand mit hochrotem Kopf da, die Schürze schon umgebunden. „Ich dachte nur… für das Risotto”, murmelte er. Und da stand ich nun, zwischen Salbeiblättern und Parmesan, und musste zugeben: Dieses cremige Kürbis-Risotto roch tatsächlich unglaublich. Ich meine, der Duft von Salbei, der in Butter brutzelt, gepaart mit dem süßlich-nussigen Aroma von geröstetem Kürbis – das ist schwer zu ignorieren. Vielleicht war ich ja voreingenommen gewesen. Vielleicht hatte ich Kürbis einfach nie richtig zubereitet. An diesem Abend aß ich zwei Portionen und bat um das Rezept. Seitdem ist dieses Gericht mein absoluter Herbstfavorit. Es ist leicht, cremig und schmeckt nach genau dem, was man an kühlen Tagen braucht. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – und du hast Kürbis bisher gemieden. Aber glaub mir, dieses Risotto wird dich bekehren.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses cremige Kürbis-Risotto ist nicht einfach nur ein weiteres Herbstgericht. Es ist das Gericht, das ich immer wieder koche, wenn ich etwas Wärmendes brauche, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Und weißt du was? Es funktioniert wirklich jedes Mal.
- Schnell & einfach: In etwa 40 Minuten ist alles fertig – perfekt für einen gemütlichen Abend unter der Woche.
- Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Zutaten. Kürbis, Risottoreis, Salbei, Zwiebel und Parmesan – das hast du bestimmt zu Hause oder bekommst es im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht fängt die ganze Gemütlichkeit der Jahreszeit ein. Ideal für ein Abendessen mit Freunden oder ein ruhiges Dinner zu zweit.
- Kommt bei jedem an: Selbst eingefleischte Kürbis-Skeptiker wie ich werden hier schwach. Es ist so cremig und aromatisch, dass jeder nach der zweiten Portion fragt.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus süßem Kürbis, nussigem Parmesan und würzigem Salbei ist einfach perfekt. Der erste Bissen wird dich umhauen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Statt den Kürbis einfach unterzumischen, röste ich ihn vorher im Ofen. Das karamellisiert die natürlichen Zucker und gibt ihm ein intensiveres Aroma. Und der Salbei? Der wird in Butter knusprig gebraten – das gibt dem ganzen Gericht diesen besonderen Crunch. Es ist nicht einfach nur Risotto. Es ist eine Umarmung in einer Schüssel.
Welche Zutaten du brauchst
Die Zutatenliste ist kurz, aber jede Komponente spielt eine wichtige Rolle. Ich zeige dir, worauf du achten solltest, damit dein Risotto perfekt gelingt.
Für das Risotto:
- 300 g Hokkaido-Kürbis (ca. 300 g netto, ungeschält – die Schale wird beim Rösten weich und ist essbar)
- 200 g Risottoreis (ich nehme am liebsten Arborio oder Carnaroli – sie haben die perfekte Stärke für die Cremigkeit)
- 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt)
- 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
- 750 ml heiße Gemüsebrühe (selbst gemacht oder von guter Qualität – ich mag die von [Marke] für den intensiven Geschmack)
- 100 ml trockener Weißwein (optional, aber er gibt eine schöne Säure – du kannst ihn auch durch mehr Brühe ersetzen)
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten)
- 30 g Butter (zum Verfeinern – am Ende)
- 50 g frisch geriebener Parmesan (bitte nicht den aus der Tüte – frisch gerieben schmilzt viel cremiger)
- Salz & Pfeffer (nach Geschmack)
- Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben – das gibt dem Risotto eine warme Note)
Für den Salbei-Topping:
- 10-12 frische Salbeiblätter (je größer, desto besser für den Crunch)
- 2 EL Butter (zum Braten)
Ein paar Tipps von mir: Wenn du keinen Hokkaido bekommst, nimm Butternut-Kürbis – schäle ihn dann aber vor dem Rösten. Für eine vegane Version ersetze den Parmesan durch Hefeflocken und die Butter durch Olivenöl. Und falls du keinen Weißwein zur Hand hast: Ein Schuss Apfelessig in der Brühe tut es auch. Aber honestly – der Wein lohnt sich.
Benötigte Küchenausrüstung
Du brauchst keine Spezialausrüstung für dieses Risotto. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Ein Backblech mit Backpapier (zum Rösten des Kürbisses)
- Einen großen Topf oder eine breite Pfanne (ich schwöre auf meinen Gusseisentopf – er hält die Hitze so gleichmäßig)
- Einen Holzlöffel (zum Rühren – kein Metall, das kratzt nur)
- Eine kleine Pfanne (für den Salbei – eine beschichtete reicht völlig)
- Eine Schöpfkelle (zum Dosieren der Brühe)
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett
Falls du keinen Gusseisentopf hast: Ein normaler Kochtopf mit dickem Boden tut es auch. Der ist sogar günstiger und leichter zu reinigen. Und für den Salbei – ja, du kannst ihn auch im Ofen knusprig backen, wenn du die Pfanne sparen willst. Aber ehrlich, in der Pfanne geht es schneller.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Keine Sorge, ich führe dich durch jeden Schritt. Und wenn etwas schiefgeht? Ist auch okay. Aus Fehlern lernt man – glaub mir, ich habe genug gemacht.
Schritt 1: Kürbis rösten (ca. 25 Minuten)
Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido gründlich – du musst ihn nicht schälen, die Schale wird butterweich. Halbiere ihn, entferne die Kerne mit einem Löffel und schneide ihn in ca. 2 cm große Würfel. Verteile die Würfel auf einem Backblech, beträufle sie mit 1 EL Olivenöl und würze mit Salz und Pfeffer. Röste sie für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun und weich sind. Ein kleiner Tipp: Wende die Würfel nach der Hälfte der Zeit – das gibt eine gleichmäßigere Bräune. Wenn sie anfangen zu duften, bist du auf dem richtigen Weg.
Schritt 2: Brühe vorbereiten
Während der Kürbis im Ofen ist, bringe die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf zum Kochen. Reduziere dann die Hitze, sodass sie nur noch leise köchelt. Eine heiße Brühe ist wichtig – kalte Brühe stoppt den Garprozess des Reises und macht dein Risotto matschig. Vertrau mir, das habe ich einmal vergessen und es war eine Katastrophe.
Schritt 3: Zwiebel und Knoblauch anschwitzen (ca. 3 Minuten)
Erhitze 2 EL Olivenöl in deinem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die fein gewürfelte Zwiebel hinein und brate sie für 2 Minuten glasig an. Sie sollte nicht braun werden – nur weich und duftend. Dann den Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitbraten. Rühre ständig um, sonst verbrennt der Knoblauch. Ich habe das schon gemacht – der Geruch hängt dann den ganzen Tag in der Küche.
Schritt 4: Reis anrösten (ca. 2 Minuten)
Gib den Risottoreis in den Topf und rühre ihn gut um, bis jedes Korn mit Öl bedeckt ist. Lass ihn für 1-2 Minuten mitbraten, bis er leicht glasig wird und anfängt, nussig zu duften. Das ist der Moment, in dem die Stärke freigesetzt wird – die Basis für die Cremigkeit. Achte darauf, dass der Reis nicht braun wird, sonst wird er bitter.
Schritt 5: Mit Wein ablöschen
Gieße den Weißwein dazu und rühre kräftig. Der Wein wird sofort anfangen zu blubbern – das ist gut. Lass ihn fast vollständig einziehen, bis der Topfboden fast trocken ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Wenn du keinen Wein verwendest, überspringe diesen Schritt einfach und geh direkt zur Brühe.
Schritt 6: Brühe nach und nach zugeben (ca. 18-20 Minuten)
Jetzt kommt der wichtigste Teil. Gib eine Schöpfkelle heiße Brühe (ca. 100 ml) zum Reis und rühre um. Warte, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist, bevor du die nächste Kelle hinzugibst. Rühre dabei immer wieder – nicht ständig, aber regelmäßig. Der Reis sollte sanft köcheln, nicht kochen. Nach etwa 15 Minuten probiere einen Korn: Er sollte außen weich sein, aber innen noch einen leichten Biss haben (al dente). Insgesamt brauchst du etwa 18-20 Minuten. Falls die Brühe ausgeht, bevor der Reis gar ist, nimm einfach heißes Wasser.
Schritt 7: Kürbis untermischen
Wenn der Reis fast gar ist, nimm den gerösteten Kürbis aus dem Ofen. Hebe etwa zwei Drittel davon unter das Risotto – der Rest bleibt für das Topping. Rühre vorsichtig, damit der Kürbis nicht zerdrückt wird. Er sollte sich gleichmäßig verteilen und dem Risotto eine schöne orange Farbe geben.
Schritt 8: Butter und Parmesan einrühren
Nimm den Topf vom Herd. Gib die Butter und den frisch geriebenen Parmesan dazu und rühre kräftig, bis alles geschmolzen und cremig ist. Das nennt man „Mantecatura” – der italienische Trick für die ultimative Cremigkeit. Schmecke mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss ab. Jetzt sollte dein Risotto so cremig sein, dass es langsam vom Löffel fließt.
Schritt 9: Salbei knusprig braten (ca. 2 Minuten)
Während das Risotto ruht, erhitze 2 EL Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze. Sobald sie schäumt, gib die Salbeiblätter hinein. Brate sie für 30-60 Sekunden pro Seite, bis sie knusprig und dunkelgrün sind. Sie werden anfangen zu knistern – das ist das Geräusch des Erfolgs. Nimm sie schnell heraus und lass sie auf Küchenpapier abtropfen. Achtung: Salbei verbrennt schnell, also bleib dran.
Schritt 10: Anrichten und genießen
Verteile das Risotto auf tiefen Tellern. Gib die restlichen Kürbiswürfel darauf und streue die knusprigen Salbeiblätter darüber. Ein letzter Hauch frisch geriebener Parmesan – und fertig. Setz dich hin, nimm einen Löffel und genieße den Moment. Du hast es dir verdient.
Kochtipps & Techniken
Ich habe dieses Risotto bestimmt zwanzig Mal gekocht, bevor ich es perfekt hinbekam. Hier sind die Dinge, die ich auf dem Weg gelernt habe – damit du nicht dieselben Fehler machst.
Der Reis will nicht hetzen. Risotto ist kein Schnellgericht. Die Brühe muss nach und nach zugegeben werden – das ist nicht verhandelbar. Wenn du alles auf einmal reinhaust, wird es zu Brei. Ich habe das einmal gemacht, als ich es eilig hatte. Nie wieder. Nimm dir die 20 Minuten, es lohnt sich.
Die Hitze richtig einschätzen. Der Reis sollte sanft köcheln – nicht kochen. Wenn es zu heiß ist, wird er außen matschig und innen hart. Wenn es zu kalt ist, wird er nie gar. Ich stelle die Hitze auf mittlere Stufe und passe sie an, wenn es nötig ist. Ein kleiner Tipp: Wenn die Brühe in der Kelle blubbert, sobald sie den Reis trifft, ist die Temperatur perfekt.
Der Kürbis ist der Star. Vergiss nicht, den Kürbis vor dem Rösten gut zu würzen. Ich gebe manchmal eine Prise Chili oder Rosmarin dazu – das gibt eine extra Geschmacksebene. Und röste ihn wirklich goldbraun, nicht nur blass. Die karamellisierten Stellen sind das Aroma-Highlight.
Multitasking ist alles. Während der Reis kocht, kannst du den Salbei vorbereiten und den Tisch decken. Aber lass den Reis nie unbeaufsichtigt – er brennt schnell an, wenn du dich abwendest. Ich habe das einmal gemacht, um kurz ans Telefon zu gehen. Der Topfboden war schwarz. Seitdem nehme ich das Telefon nicht mehr mit in die Küche.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber du kannst es nach Lust und Laune verändern. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegan: Ersetze die Butter durch Olivenöl und den Parmesan durch 2 EL Hefeflocken. Das gibt eine ähnlich nussige Note. Ich mache das oft für meine vegane Freundin – sie liebt es.
- Mit Pilzen: Brate 200 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge) in Butter an und gib sie kurz vor dem Ende unter das Risotto. Das erdet den süßen Kürbis und macht es noch herbstlicher. Ein echtes Umami-Bombardement.
- Mit Speck: Für eine herzhafte Variante brate 100 g gewürfelten Speck knusprig und streue ihn über das fertige Risotto. Der salzige Kontrast zum süßen Kürbis ist der Wahnsinn. Aber ehrlich – das ist dann eher Sonntagsessen.
- Glutenfrei: Risotto ist von Natur aus glutenfrei, solange du auf die Brühe achtest. Nimm eine zertifizierte glutenfreie Brühe, dann ist alles in Ordnung.
- Mit anderem Kürbis: Butternut, Muskatkürbis oder sogar Süßkartoffel funktionieren genauso gut. Schäle sie nur vorher, wenn die Schale zu dick ist.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Ein Schuss Kokosmilch am Ende statt der Butter – das gibt eine exotische Note, die überraschend gut passt. Aber das ist vielleicht nicht jedermanns Sache.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Risotto ist am besten, wenn es frisch zubereitet wird. Aber mit den richtigen Tricks kannst du auch Reste genießen.
Servieren: Ich serviere das Risotto am liebsten in tiefen Tellern, damit die cremige Konsistenz zur Geltung kommt. Ein Glas trockener Weißwein oder ein leichter Rotwein passt wunderbar dazu. Dazu ein grüner Salat mit einem einfachen Zitronendressing – das balanciert die Reichhaltigkeit aus. Wenn du Gäste hast, kannst du das Risotto auch in einer großen Schüssel anrichten und mit den Salbeiblättern dekorieren. Es sieht immer beeindruckend aus.
Aufbewahrung: Übrig gebliebenes Risotto hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Aber Achtung: Es wird fester, weil die Stärke nachquillt. Das ist normal. Zum Aufwärmen gibst du einfach einen Schuss Brühe oder Wasser dazu und erwärmst es langsam in einem Topf bei niedriger Hitze. Rühre dabei ständig, damit es wieder cremig wird. Die Mikrowelle geht auch, aber das Ergebnis ist nicht so schön – der Reis wird etwas gummiartig.
Einfrieren: Risotto lässt sich einfrieren, aber ich mache das selten. Die Textur leidet ein bisschen. Wenn du es trotzdem einfrieren willst, packe es in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Im Kühlschrank auftauen und dann wie oben erwärmen. Es wird nicht mehr ganz so cremig sein, aber der Geschmack ist immer noch gut.
Ein Tipp von mir: Die Aromen entwickeln sich über Nacht. Am nächsten Tag schmeckt das Risotto oft noch intensiver – fast wie eine Umarmung am Morgen. Aber ehrlich, ich habe selten Reste. Es ist einfach zu gut.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Risotto ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend nahrhaft. Hier eine grobe Übersicht pro Portion (basierend auf 4 Portionen):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 420 kcal |
| Eiweiß | 12 g |
| Fett | 18 g |
| Kohlenhydrate | 52 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
Gesundheitliche Vorteile: Kürbis ist reich an Vitamin A und Antioxidantien – gut für die Augen und das Immunsystem. Der Parmesan liefert Kalzium, und das Olivenöl enthält gesunde Fette. Wenn du auf deine Kohlenhydrate achtest, kannst du die Portion kleiner halten oder den Reis durch Blumenkohlreis ersetzen – aber das ist dann ein ganz anderes Gericht. Ich persönlich finde, dass dieses Risotto in Maßen genossen völlig in Ordnung ist. Es ist ein Wohlfühlgericht, das dich satt und zufrieden macht, ohne dass du dich danach schwer fühlst.
Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Butter, Parmesan). Für eine laktosefreie Version verwende laktosefreie Butter und laktosefreien Parmesan oder lasse den Käse weg und nimm Hefeflocken.
Fazit
Dieses cremige Kürbis-Risotto mit Salbei ist für mich der Inbegriff des Herbstes. Es ist einfach, ehrlich und voller Geschmack – genau das, was man an kühlen Tagen braucht. Ich liebe es, wie der süße Kürbis mit dem würzigen Salbei harmoniert, wie die Butter und der Parmesan alles zu einer samtigen Masse verbinden. Es ist kein Gericht, das protzt. Es ist ein Gericht, das überzeugt – ohne viel Aufhebens.
Ich hoffe, du probierst es aus und machst es zu deinem eigenen. Vielleicht mit ein bisschen mehr Chili, vielleicht mit Pilzen, vielleicht genau so, wie ich es beschrieben habe. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht. Selbst wenn du einmal zu viel Brühe nimmst oder den Salbei anbrennen lässt – es wird trotzdem gut schmecken. Versprochen.
Wenn du es ausprobiert hast, lass es mich wissen! Schreib in die Kommentare, wie es dir gelungen ist oder ob du eine besondere Variante entdeckt hast. Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Und jetzt – ran an den Herd. Dein Kürbis wartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich das Risotto auch ohne Wein zubereiten?
Ja, absolut. Ersetze den Wein einfach durch die gleiche Menge heiße Gemüsebrühe. Der Wein gibt eine leichte Säure, aber das Risotto schmeckt auch ohne hervorragend.
Welcher Reis eignet sich am besten für Risotto?
Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano sind die Klassiker. Carnaroli hat die beste Konsistenz und wird besonders cremig. Ich empfehle, keinen normalen Rundkornreis zu nehmen – der wird zu matschig.
Kann ich das Risotto im Voraus zubereiten?
Du kannst den Kürbis bis zu 2 Tage vorher rösten und im Kühlschrank aufbewahren. Das Risotto selbst solltest du aber frisch kochen, da es beim Aufwärmen an Cremigkeit verliert. Wenn du es trotzdem vorbereiten musst, koche es kurz vor dem Servieren.
Wie bekomme ich das Risotto extra cremig?
Der Trick ist die „Mantecatura” – das Einrühren von Butter und Parmesan bei ausgeschalteter Hitze. Rühre kräftig, bis alles geschmolzen ist. Und vergiss nicht: Die Brühe muss heiß sein, wenn du sie zugibst, sonst wird der Reis nicht richtig gar.
Kann ich das Rezept vegan gestalten?
Ja, ersetze die Butter durch Olivenöl und den Parmesan durch 2-3 EL Hefeflocken. Der Geschmack ändert sich ein wenig, aber es wird trotzdem cremig und lecker. Ich habe es selbst ausprobiert und war überrascht, wie gut es funktioniert.
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Cremiges Kürbis-Risotto: Einfaches Herbstrezept mit Salbei
Dieses cremige Kürbis-Risotto mit knusprigem Salbei ist der Inbegriff des Herbstes. Einfach, ehrlich und voller Geschmack – perfekt für kühle Tage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 300 g Hokkaido-Kürbis (ca. 300 g netto, ungeschält)
- 200 g Risottoreis (Arborio oder Carnaroli)
- 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt)
- 1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
- 750 ml heiße Gemüsebrühe
- 100 ml trockener Weißwein (optional)
- 2 EL Olivenöl
- 30 g Butter
- 50 g frisch geriebener Parmesan
- Salz & Pfeffer nach Geschmack
- Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
- 10–12 frische Salbeiblätter
- 2 EL Butter (für den Salbei-Topping)
Instructions
- Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido gründlich, halbiere ihn, entferne die Kerne und schneide ihn in ca. 2 cm große Würfel. Verteile die Würfel auf einem Backblech, beträufle sie mit 1 EL Olivenöl und würze mit Salz und Pfeffer. Röste sie für 20-25 Minuten, bis sie goldbraun und weich sind.
- Während der Kürbis im Ofen ist, bringe die Gemüsebrühe in einem kleinen Topf zum Kochen. Reduziere dann die Hitze, sodass sie nur noch leise köchelt.
- Erhitze 2 EL Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die fein gewürfelte Zwiebel hinein und brate sie für 2 Minuten glasig an. Dann den Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitbraten.
- Gib den Risottoreis in den Topf und rühre ihn gut um, bis jedes Korn mit Öl bedeckt ist. Lass ihn für 1-2 Minuten mitbraten, bis er leicht glasig wird und nussig duftet.
- Gieße den Weißwein dazu und rühre kräftig. Lass ihn fast vollständig einziehen, bis der Topfboden fast trocken ist (ca. 1-2 Minuten).
- Gib eine Schöpfkelle heiße Brühe (ca. 100 ml) zum Reis und rühre um. Warte, bis die Flüssigkeit fast vollständig aufgesogen ist, bevor du die nächste Kelle hinzugibst. Rühre dabei immer wieder. Nach etwa 15 Minuten probiere einen Korn: Er sollte außen weich sein, aber innen noch einen leichten Biss haben. Insgesamt brauchst du etwa 18-20 Minuten.
- Wenn der Reis fast gar ist, nimm den gerösteten Kürbis aus dem Ofen. Hebe etwa zwei Drittel davon unter das Risotto – der Rest bleibt für das Topping.
- Nimm den Topf vom Herd. Gib die Butter und den frisch geriebenen Parmesan dazu und rühre kräftig, bis alles geschmolzen und cremig ist. Schmecke mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss ab.
- Erhitze 2 EL Butter in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze. Sobald sie schäumt, gib die Salbeiblätter hinein. Brate sie für 30-60 Sekunden pro Seite, bis sie knusprig und dunkelgrün sind. Nimm sie schnell heraus und lass sie auf Küchenpapier abtropfen.
- Verteile das Risotto auf tiefen Tellern. Gib die restlichen Kürbiswürfel darauf und streue die knusprigen Salbeiblätter darüber. Ein letzter Hauch frisch geriebener Parmesan – und fertig.
Notes
Der Kürbis wird vor dem Rösten nicht geschält – die Schale wird butterweich. Für eine vegane Version ersetze den Parmesan durch Hefeflocken und die Butter durch Olivenöl. Falls du keinen Weißwein zur Hand hast, ersetze ihn durch mehr Brühe oder einen Schuss Apfelessig.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 300 g
- Calories: 420
- Sugar: 6
- Sodium: 800
- Fat: 18
- Saturated Fat: 8
- Carbohydrates: 52
- Fiber: 4
- Protein: 12
Keywords: Kürbis-Risotto, Herbstrezept, Risotto mit Salbei, cremiges Risotto, Hokkaido-Kürbis, einfaches Risotto


