Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Einfache Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Walnüssen – Bestes Herbstgericht

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Medium

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Es war 22:47 Uhr an einem ganz gewöhnlichen Dienstag im Oktober, und ich hatte diesen wahnsinnigen Heißhunger auf etwas Warmes, Sättigendes und irgendwie Herbstartiges. Ihr kennt das sicher – dieser Moment, in dem der Magen knurrt und die Seele nach Trost schreit. Ich wollte eigentlich richtige Gnocchi machen, mit Kartoffeln und allem Drum und Dran. Aber ratet mal? Ich hatte keine Kartoffeln im Haus. Keine einzige. Was ich aber hatte, war ein kleiner Hokkaido-Kürbis, der seit Tagen sehnsüchtig in der Obstschale lag, und eine Tüte Walnüsse, die ich für einen Salat gekauft hatte. Die Idee traf mich wie ein Blitz: Einfache Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Walnüssen. Ich habe einfach improvisiert, den Kürbis im Ofen geröstet (während ich im Pyjama herumlief), und dann das Mehl untergeknetet. Es war nicht das perfekteste Dinner, das ich je gemacht habe – ein paar Gnocchi sind zerfallen – aber der Geschmack? Himmel. Die Kombination aus süßem Kürbis, nussiger brauner Butter und den knackigen Walnüssen war so unglaublich gut, dass ich diesen späten Moment der Küchen-Einsamkeit nie vergessen werde. Seitdem mache ich dieses Rezept immer wieder, und jedes Mal schmeckt es nach genau diesem einen, perfekten Herbstabend.

Warum ihr diese einfachen Kürbis-Gnocchi lieben werdet

Diese Kürbis-Gnocchi sind nicht nur ein weiteres Herbstgericht – sie sind eine echte Rettung für hektische Abende. Ich habe sie unzählige Male getestet, sowohl für mich allein als auch für Gäste, und sie haben jedes Mal überzeugt. Hier sind die Gründe, warum dieses Rezept in eure Küche gehört:

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten habt ihr ein warmes, hausgemachtes Gericht auf dem Tisch. Kein stundenlanges Kochen oder komplizierte Techniken.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarktbesuche nötig. Ein Kürbis, Mehl, Eier, Butter und Walnüsse – das habt ihr wahrscheinlich schon daheim.
  • Perfekt für gemütliche Abende: Ob ihr nach der Arbeit heimkommt oder einen regnerischen Sonntag plant – diese Gnocchi sind wie eine warme Umarmung auf dem Teller.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst meine skeptische Schwester, die normalerweise nichts mit Kürbis anfangen kann, hat sich die Schüssel nachgeholt.
  • Unglaublich lecker: Die süße Note des Kürbisses trifft auf die nussige, leicht karamellisierte braune Butter und die knackigen Walnüsse – eine Geschmacksexplosion, die süchtig macht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus Einfachheit und diesem besonderen Etwas. Ich habe lange nach der perfekten Balance gesucht – nicht zu süß, nicht zu mehlig. Die Lösung war, den Kürbis vor dem Verarbeiten kurz zu rösten. Das bringt eine natürliche Süße hervor, die ihr mit rohem Kürbis einfach nicht hinbekommt. Ehrlich, das ist der Trick, der alles verändert.

Was ihr für die Kürbis-Gnocchi braucht

Dieses Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein Gericht, das weit mehr ist als die Summe seiner Teile. Ich verrate euch, worauf ihr achten solltet.

Für die Gnocchi:

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-700 g): Der Hokkaido ist perfekt, weil ihr ihn nicht schälen müsst. Die Schale wird beim Kochen weich und gibt eine schöne Farbe. Achtet darauf, dass der Kürbis reif und fest ist – ein dumpfer Klang beim Klopfen ist ein gutes Zeichen.
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 00): Das Mehl bindet die Feuchtigkeit des Kürbisses. Ich verwende am liebsten Tipo 00 für extra zarte Gnocchi, aber normales Weizenmehl funktioniert genauso gut.
  • 1 Ei (Größe M): Das Ei sorgt für Bindung und eine geschmeidige Textur. Wenn das Ei zu groß ist, wird der Teig zu klebrig – dann einfach etwas mehr Mehl nehmen.
  • 50 g geriebener Parmesan (optional): Parmesan gibt den Gnocchi eine herzhafte Note. Lasst ihn weg, wenn ihr eine vegane Variante machen wollt, oder ersetzt ihn durch Hefeflocken.
  • 1/2 TL Salz: Salz hebt den Geschmack des Kürbisses hervor. Nicht sparen!
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben): Muskat und Kürbis sind ein Traumpaar. Eine winzige Menge reicht, um das Aroma zu unterstreichen.

Für die braune Butter und das Topping:

Einfache Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter preparation steps

  • 80 g Butter (ungesalzen): Die Butter wird langsam erhitzt, bis sie goldbraun wird und nussig riecht. Ich nehme deutsche Markenbutter, weil sie weniger Wasser enthält und besser bräunt.
  • 60 g Walnüsse (grob gehackt): Die Walnüsse röstet ihr kurz in der Butter mit an. Das bringt ihr volles Aroma zur Geltung. Kauft sie am Stück und hackt sie selbst – das schmeckt einfach frischer.
  • 2-3 Zweige frischer Salbei (optional): Salbeiblätter in der braunen Butter geben ein wunderbar würziges Aroma. Wenn ihr keinen Salbei habt, geht es auch ohne.
  • Meersalzflocken zum Bestreuen: Ein bisschen grobes Salz auf den fertigen Gnocchi ist der perfekte Kontrast zur Süße.

Substitutionstipp: Für eine glutenfreie Version könnt ihr das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Der Teig wird dann etwas brüchiger, aber es funktioniert. Statt Ei nehmt ihr einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser verrührt (10 Minuten quellen lassen).

Welche Küchengeräte ihr benötigt

Ihr braucht keine Profi-Ausstattung für diese einfachen Kürbis-Gnocchi. Die meisten Dinge habt ihr sicher schon in der Küche. Hier ist meine persönliche Liste:

  • Backblech mit Backpapier: Zum Rösten des Kürbisses. Ein normales Blech reicht völlig.
  • Gabel oder Kartoffelstampfer: Um den weichen Kürbis zu pürieren. Eine Gabel ist mein Favorit – sie hinterlässt eine leicht stückige Textur, die ich liebe.
  • Große Schüssel: Zum Mischen des Teigs. Nichts Besonderes, aber eine mit rutschfestem Boden ist praktisch.
  • Großer Topf: Zum Kochen der Gnocchi. Nehmt einen weiten Topf, damit die Gnocchi nicht aneinanderkleben.
  • Schaumlöffel: Zum Herausfischen der gekochten Gnocchi. Ein Muss!
  • Große Pfanne (am besten beschichtet): Zum Schwenken der Gnocchi in der braunen Butter. Eine beschichtete Pfanne verhindert, dass die zarten Teiglinge kleben bleiben.
  • Messer und Schneidebrett: Zum Hacken der Walnüsse und Schneiden des Kürbisses.

Ein Tipp von mir: Wenn ihr öfter Gnocchi macht, lohnt sich ein Gnocchi-Brett. Die Rillen helfen, die typische Form zu bekommen, und die Sauce haftet besser. Aber ehrlich, eine Gabel tut es auch. Ich habe meine ersten Gnocchi ohne spezielles Werkzeug gemacht – sie waren trotzdem köstlich.

So bereitet ihr die einfachen Kürbis-Gnocchi zu

Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich führe euch Schritt für Schritt durch den Prozess. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt. Versprochen!

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten und rösten

Heizt den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wascht den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiert ihn und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Ihr könnt die Kerne aufheben und später rösten – ein leckerer Snack! Schneidet den Kürbis in grobe Stücke (ca. 3-4 cm). Legt sie auf das Backblech, beträufelt sie mit einem Esslöffel Olivenöl und streut etwas Salz darüber. Röstet den Kürbis für 25-30 Minuten, bis er weich ist und die Ränder leicht bräunen. Lasst ihn kurz abkühlen.

Schritt 2: Den Kürbis pürieren

Zerdrückt den noch warmen Kürbis mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einem groben Püree. Achtung: Der Kürbis sollte nicht zu fein sein – ein paar Stückchen geben den Gnocchi eine schöne Textur. Wiegt nun 400 g des Pürees ab (der Rest ist zum Naschen oder für einen anderen Zweck). Lasst das Püree vollständig abkühlen, sonst wird der Teig klebrig.

Schritt 3: Den Gnocchi-Teig herstellen

Gebt das abgekühlte Kürbispüree in eine große Schüssel. Fügt das Ei, den geriebenen Parmesan (falls verwendet), Salz und die Prise Muskat hinzu. Vermischt alles gut. Siebt das Mehl darüber und knetet alles mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig. Nicht zu lange kneten – sonst werden die Gnocchi zäh. Der Teig sollte leicht klebrig sein, aber nicht an den Fingern haften bleiben. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch einen Esslöffel Mehl dazu.

Schritt 4: Die Gnocchi formen

Bestäubt eure Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teilt den Teig in vier gleich große Stücke. Rollt jedes Stück zu einer langen Rolle (ca. 2 cm Durchmesser). Schneidet mit einem Messer oder Teigschaber etwa 2 cm breite Stücke ab. Jetzt kommt der schöne Teil: Rollt jedes Stück über die Zinken einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett, um die typischen Rillen zu bekommen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern hilft auch, dass die Sauce besser haftet. Legt die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Backpapier – sie sollten sich nicht berühren.

Schritt 5: Die Gnocchi kochen

Bringt einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Reduziert die Hitze auf mittlere Stufe (das Wasser sollte nur noch leicht simmern, nicht sprudelnd kochen). Gebt die Gnocchi portionsweise ins Wasser – nicht alle auf einmal, sonst sinkt die Temperatur zu stark. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen (nach etwa 2-3 Minuten), sind sie gar. Lasst sie noch 30 Sekunden im Wasser, dann fischt ihr sie mit einem Schaumlöffel heraus. Legt sie auf einen Teller oder ein Backblech – nicht übereinander, sonst kleben sie fest.

Schritt 6: Die braune Butter zubereiten

Während die Gnocchi kochen, macht ihr die braune Butter. Gebt die Butter in eine große Pfanne und erhitzt sie bei mittlerer Hitze. Lasst sie schmelzen und dann leicht bräunen – ihr hört ein leises Zischen und riecht einen nussigen Duft. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Achtung: Die Butter darf nicht schwarz werden, sonst wird sie bitter. Sobald sie goldbraun ist, gebt ihr die gehackten Walnüsse und die Salbeiblätter (falls verwendet) dazu. Schwenkt die Pfanne, bis die Walnüsse duften (ca. 1 Minute).

Schritt 7: Die Gnocchi in der Butter schwenken

Hebt die gekochten Gnocchi vorsichtig in die Pfanne mit der braunen Butter. Schwenkt alles gut durch, sodass die Gnocchi rundherum mit der Butter überzogen sind. Lasst sie bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten mitbraten, bis sie an den Rändern leicht knusprig sind. Das gibt ihnen eine tolle Textur.

Schritt 8: Servieren

Verteilt die Kürbis-Gnocchi auf Tellern. Streut etwas Meersalzflocken darüber und, wenn ihr mögt, noch ein paar frische Salbeiblätter oder gehackte Walnüsse als Deko. Am besten schmecken sie sofort, solange sie noch warm und die Butter flüssig ist.

Tipps und Tricks für perfekte Kürbis-Gnocchi

Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Gnocchi jedes Mal gelingen:

  • Der Kürbis muss trocken sein: Wenn das Kürbispüree zu feucht ist, braucht ihr mehr Mehl, und die Gnocchi werden schwer. Nach dem Rösten lasse ich den Kürbis auf einem Küchentuch abtropfen, bevor ich ihn püriere. Das macht einen riesigen Unterschied.
  • Nicht zu viel kneten: Ich weiß, es ist verlockend, den Teig schön glatt zu kneten. Aber je mehr ihr knetet, desto mehr Gluten entwickelt sich, und die Gnocchi werden zäh. Hört auf, sobald der Teig zusammenhält.
  • Das Wasser nur simmern lassen: Kochendes Wasser zerstört die zarten Gnocchi. Sie sollten sanft im Wasser schwimmen, nicht wild herumgewirbelt werden. Ich habe am Anfang immer zu stark gekocht – das Ergebnis war eine Kürbissuppe im Topf.
  • Gnocchi einfrieren: Ihr könnt die rohen Gnocchi auf einem mit Mehl bestäubten Blech einfrieren. Sobald sie fest sind, kommen sie in einen Gefrierbeutel. So habt ihr immer einen Vorrat für schnelle Abende. Die Kochzeit verlängert sich dann um etwa eine Minute.
  • Multitasking ist alles: Während die Gnocchi kochen, könnt ihr die braune Butter in der Pfanne vorbereiten. Das spart Zeit und die Gnocchi kommen direkt vom Wasser in die Butter – so bleiben sie schön warm.

Ein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, den Kürbis abkühlen zu lassen, bevor ich den Teig gemacht habe. Das Ei ist sofort gestockt, und der Teig wurde eine klebrige Pampe. Seitdem warte ich geduldig – oder stelle das Püree kurz in den Kühlschrank.

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

Vegane Variante

Ersetzt das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (10 Minuten quellen lassen). Lasst den Parmesan weg oder nehmt Hefeflocken für den Käsegeschmack. Die braune Butter könnt ihr durch vegane Margarine ersetzen – sie bräunt auch schön, wenn ihr aufpasst.

Würzige Variante

Fügt dem Teig einen halben Teelöffel Chiliflocken oder etwas geräuchertes Paprikapulver hinzu. Das gibt den Gnocchi eine angenehme Schärfe, die perfekt zur Süße des Kürbisses passt. Dazu passt ein Schuss Zitronensaft in der braunen Butter.

Mit anderen Nüssen

Statt Walnüssen könnt ihr auch Pekannüsse, Haselnüsse oder Pinienkerne verwenden. Jede Nusssorte bringt ihren eigenen Charakter mit. Haselnüsse röste ich vorher kurz in der Pfanne, damit sie ihr Aroma entfalten.

Als Auflauf

Wenn ihr die Gnocchi nicht sofort esst, könnt ihr sie in eine Auflaufform geben, mit der braunen Butter und Walnüssen übergießen, etwas Käse (z.B. Gouda oder Mozzarella) darüberstreuen und bei 180 °C für 15 Minuten überbacken. Das ist ein tolles Gericht für Gäste, weil ihr es vorbereiten könnt.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Die Kürbis-Gnocchi schmecken am besten frisch zubereitet, aber sie sind auch am nächsten Tag noch lecker. Hier meine Erfahrungen:

Servieren: Ich serviere die Gnocchi sofort nach dem Schwenken in der braunen Butter. Sie sollten heiß sein und die Butter schön flüssig. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing – der erfrischende Kontrast tut gut. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc, rundet das Ganze ab. Aber ehrlich, ein kühles Bier geht auch.

Aufbewahrung: Gekochte Gnocchi haltet ihr im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Sie werden etwas weicher, aber der Geschmack bleibt. Zum Aufwärmen gebt ihr sie am besten in eine Pfanne mit etwas Butter oder Olivenöl und bratet sie bei mittlerer Hitze an, bis sie wieder heiß sind. Die Mikrowelle ist nicht ideal – sie werden dann matschig.

Einfrieren: Rohe Gnocchi lassen sich hervorragend einfrieren. Wie schon erwähnt: Auf einem Blech vorgefroren, dann in einen Gefrierbeutel umgefüllt. Sie halten sich 3 Monate. Zum Kochen gebt ihr sie direkt aus dem Gefrierfach ins simmernde Wasser – die Kochzeit verlängert sich um 1-2 Minuten.

Ein Tipp aus meiner Küche: Die braune Butter sollte immer frisch gemacht werden. Sie schmeckt einfach am besten, wenn sie noch warm ist. Wenn ihr Reste habt, bewahrt sie im Kühlschrank auf und verwendet sie zum Verfeinern von Gemüse oder Pasta – ein echter Geheimtipp!

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Diese Kürbis-Gnocchi sind nicht nur ein Fest für den Gaumen, sondern auch für den Körper. Ich habe die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei vier Portionen) berechnet:

  • Kalorien: ca. 480 kcal
  • Fett: 28 g (davon 12 g gesättigte Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: 45 g
  • Ballaststoffe: 6 g
  • Eiweiß: 12 g

Der Kürbis ist reich an Vitamin A (Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Walnüsse liefern Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und das Herz schützen. Ich mag das Gefühl, ein Gericht zu essen, das sowohl lecker als auch nahrhaft ist – ein echtes Wohlfühlgericht.

Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, optional Parmesan) und Nüsse (Walnüsse). Für eine allergenfreie Variante siehe die veganen und glutenfreien Anpassungen oben.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?

Ja, ihr könnt Butternuss-Kürbis oder Muskat-Kürbis nehmen. Diese müsst ihr aber vor dem Rösten schälen. Der Hokkaido ist am praktischsten, weil die Schale mitgegessen wird.

Warum werden meine Gnocchi matschig?

Das passiert oft, wenn der Kürbis zu feucht ist oder ihr zu viel Wasser im Topf habt. Lasst das Kürbispüree gut abtropfen und kocht die Gnocchi in nur leicht simmerndem Wasser.

Kann ich die Gnocchi ohne Ei machen?

Ja, wie in der veganen Variante beschrieben. Leinsamenmehl oder Chiasamen (1 EL Samen mit 3 EL Wasser) funktionieren als Bindemittel. Der Teig wird etwas brüchiger, also vorsichtig formen.

Wie bekomme ich die braune Butter richtig hin?

Lasst die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und dann leicht bräunen. Rührt gelegentlich um. Sobald sie goldbraun ist und nussig riecht, vom Herd nehmen. Sie darf nicht schwarz werden – das passiert schnell!

Kann ich die Gnocchi auch mit Süßkartoffeln machen?

Absolut! Süßkartoffeln haben eine ähnliche Konsistenz wie Kürbis. Ersetzt den Kürbis einfach durch die gleiche Menge gebackene, pürierte Süßkartoffel. Der Geschmack wird etwas süßer, aber genauso lecker.

Fazit – Warum ihr diese Kürbis-Gnocchi unbedingt probieren solltet

Diese einfachen Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Walnüssen sind für mich der Inbegriff von Herbstkomfort. Sie sind schnell gemacht, verwenden einfache Zutaten und schmecken so unglaublich gut, dass ihr sie immer wieder kochen werdet. Ich liebe es, wie der süße Kürbis mit der nussigen Butter und den knackigen Walnüssen harmoniert – jedes Mal ein kleines Geschmackserlebnis.

Ich ermutige euch, das Rezept nach euren eigenen Vorlieben anzupassen. Vielleicht mit mehr Salbei, einer Prise Chili oder einem extra Schuss Parmesan. Das Schöne an diesem Gericht ist, dass es eure Kreativität zulässt. Probiert es aus, und ich bin sicher, es wird eines eurer neuen Lieblingsrezepte.

Habt ihr die Gnocchi gemacht? Dann lasst mir einen Kommentar da – ich bin gespannt, wie sie bei euch gelungen sind! Teilt das Rezept auch gerne mit Freunden, die den Herbst lieben. Bis zum nächsten Mal, und denkt dran: In der Küche darf es auch mal chaotisch zugehen – das macht den besten Geschmack.

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Einfache Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter recipe

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Einfache Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Walnüssen – Bestes Herbstgericht

Diese einfachen Kürbis-Gnocchi mit brauner Butter und Walnüssen sind ein perfektes Herbstgericht. In unter 45 Minuten zaubern Sie ein warmes, hausgemachtes Gericht mit süßem Kürbis, nussiger Butter und knackigen Walnüssen.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 600-700 g)
  • 250 g Mehl (Type 405 oder 00)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 50 g geriebener Parmesan (optional)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben)
  • 80 g Butter (ungesalzen)
  • 60 g Walnüsse (grob gehackt)
  • 2–3 Zweige frischer Salbei (optional)
  • Meersalzflocken zum Bestreuen

Instructions

  1. Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Waschen Sie den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbieren Sie ihn und entfernen Sie die Kerne. Schneiden Sie den Kürbis in grobe Stücke (ca. 3-4 cm). Legen Sie sie auf ein Backblech, beträufeln Sie sie mit einem Esslöffel Olivenöl und streuen Sie etwas Salz darüber. Rösten Sie den Kürbis für 25-30 Minuten, bis er weich ist und die Ränder leicht bräunen. Lassen Sie ihn kurz abkühlen.
  2. Zerdrücken Sie den noch warmen Kürbis mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zu einem groben Püree. Wiegen Sie 400 g des Pürees ab und lassen Sie es vollständig abkühlen.
  3. Geben Sie das abgekühlte Kürbispüree in eine große Schüssel. Fügen Sie das Ei, den geriebenen Parmesan (falls verwendet), Salz und die Prise Muskat hinzu. Vermischen Sie alles gut. Sieben Sie das Mehl darüber und kneten Sie alles mit den Händen zu einem glatten, weichen Teig. Nicht zu lange kneten.
  4. Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche großzügig mit Mehl. Teilen Sie den Teig in vier gleich große Stücke. Rollen Sie jedes Stück zu einer langen Rolle (ca. 2 cm Durchmesser). Schneiden Sie etwa 2 cm breite Stücke ab. Rollen Sie jedes Stück über die Zinken einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett, um die typischen Rillen zu bekommen. Legen Sie die geformten Gnocchi auf ein mit Mehl bestäubtes Brett oder Backpapier.
  5. Bringen Sie einen großen Topf mit reichlich Salzwasser zum Kochen. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe (das Wasser sollte nur noch leicht simmern). Geben Sie die Gnocchi portionsweise ins Wasser. Sobald die Gnocchi an die Oberfläche steigen (nach etwa 2-3 Minuten), sind sie gar. Lassen Sie sie noch 30 Sekunden im Wasser, dann fischen Sie sie mit einem Schaumlöffel heraus.
  6. Während die Gnocchi kochen, geben Sie die Butter in eine große Pfanne und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Lassen Sie sie schmelzen und dann leicht bräunen, bis sie goldbraun ist und nussig riecht (ca. 3-4 Minuten). Geben Sie die gehackten Walnüsse und die Salbeiblätter (falls verwendet) dazu. Schwenken Sie die Pfanne, bis die Walnüsse duften (ca. 1 Minute).
  7. Heben Sie die gekochten Gnocchi vorsichtig in die Pfanne mit der braunen Butter. Schwenken Sie alles gut durch, sodass die Gnocchi rundherum mit der Butter überzogen sind. Lassen Sie sie bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten mitbraten, bis sie an den Rändern leicht knusprig sind.
  8. Verteilen Sie die Kürbis-Gnocchi auf Tellern. Streuen Sie etwas Meersalzflocken darüber und, wenn Sie mögen, noch ein paar frische Salbeiblätter oder gehackte Walnüsse als Deko. Servieren Sie sofort.

Notes

Der Kürbis muss trocken sein, um zu vermeiden, dass die Gnocchi matschig werden. Nicht zu viel kneten, sonst werden die Gnocchi zäh. Das Wasser sollte nur simmern, nicht kochen. Rohe Gnocchi können eingefroren werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 480
  • Fat: 28
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 6
  • Protein: 12

Keywords: Kürbis-Gnocchi, braune Butter, Walnüsse, Herbstgericht, einfaches Rezept, vegetarisch

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