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Letzte Woche Dienstag stand ich bei meiner Nachbarin Lea in der Küche – ich musste kurz ihre Heckenschere ausleihen, ehrlich gesagt. Und dann traf mich dieser Duft. Irgendwas zwischen frischem Meer und süßem Reis, und ich blieb einfach stehen. Lea, die sonst immer so ein bisschen hektisch ist, rührte ganz entspannt in einer Schüssel und grinste mich an. „Haste mal probiert?“, fragte sie und schob mir eine Schale rüber. „Ist nur Resteverwertung.“ Nur Resteverwertung! Das war eine Sushi-Bowl mit Thunfisch und Edamame, die so frisch und lecker war, dass ich fast vergaß, die Heckenschere überhaupt mitzunehmen. Vielleicht kennt ihr das ja – wenn einem etwas so gut schmeckt, dass man sofort wissen will, wie man das nachmachen kann. Genau so ging es mir. Und weil Lea so lässig war, als wäre das gar nichts Besonderes, wusste ich: Das Rezept muss einfach sein. Und das ist es auch. Diese Sushi-Bowl ist perfekt für Familien, die gerne was Leckeres essen, aber keine Lust auf stundenlange Vorbereitung haben. Ich mache sie jetzt ständig, und meine Kinder lieben sie – obwohl sie sonst nicht immer so begeistert von Fisch sind. Wenn ich ehrlich bin, war ich selbst überrascht, wie schnell so eine Bowl fertig ist. Und wie günstig sie ist, wenn man die richtigen Zutaten kauft. Leider hatte ich an dem Tag meine Heckenschere vergessen, aber das Rezept – das habe ich mir gemerkt.
Warum Sie Diese Sushi-Bowl Lieben Werden
Diese Sushi-Bowl ist nicht nur ein weiteres Rezept, das vielversprechend klingt, aber dann doch kompliziert ist. Sie ist wirklich anders. Ich habe sie in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gemacht, jedes Mal ein bisschen anders, und sie wird einfach besser. Was sie so besonders macht? Ich verrate es Ihnen.
- Blitzschnell auf dem Tisch: In unter 20 Minuten ist alles fertig. Kein stundenlanges Rollen von Sushi, kein kompliziertes Schneiden. Perfekt für diese Abende, an denen die Kinder schon wieder „Mama, ich hab Hunger“ rufen, während Sie noch die Jacke ausziehen.
- Zutaten aus dem Supermarkt: Sie brauchen keine speziellen Asia-Läden. Thunfisch aus der Dose, Edamame aus dem Tiefkühlregal, Reis, den Sie sowieso zu Hause haben. Das ist keine Hexerei, das ist kluges Kochen.
- Ein Gericht für die ganze Familie: Meine Kinder sind wählerisch. Ehrlich. Aber bei dieser Bowl stellen sie sich ihre eigene Schale zusammen – und plötzlich essen sie sogar Edamame, die sie sonst verschmähen. Ein kleiner Trick, der Wunder wirkt.
- Resteverwertung vom Feinsten: Haben Sie noch etwas Gemüse im Kühlschrank? Ein Restchen Reis vom Vortag? Kein Problem. Diese Bowl ist wie eine Leinwand, auf der Sie alles unterbringen können, was weg muss.
- Gesund und sättigend: Thunfisch liefert wertvolles Eiweiß, Edamame sind voller Ballaststoffe, und der Reis macht richtig satt. Kein schlechtes Gewissen nach dem Essen – nur ein zufriedenes Lächeln.
Diese Sushi-Bowl ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Nicht, weil es so extravagant ist, sondern weil es sich anfühlt wie eine kleine Auszeit vom Alltag. Und das Beste: Sie können sie genau an den Geschmack Ihrer Familie anpassen. Kein Stress, kein Druck – einfach gutes Essen.
Welche Zutaten Sie Brauchen
Für diese Sushi-Bowl brauchen Sie keine exotischen Zutaten, die Sie extra bestellen müssen. Alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im normalen Supermarkt. Hier kommt die Liste – ich habe ein paar persönliche Tipps eingebaut, die mir die Arbeit erleichtern.
Für den Reis:
- 300 g Sushireis (oder Rundkornreis – ich nehme oft den von Milchreis, das klappt auch super)
- 400 ml Wasser
- 4 EL Reisessig (wenn Sie keinen haben, geht auch heller Balsamico oder Zitronensaft – ehrlich, das funktioniert)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
Für den Belag:
- 2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft (ich nehme am liebsten die von Followfish, weil der nachhaltig gefangen ist und richtig gut schmeckt)
- 200 g Edamame (aus dem Tiefkühlregal – die sind meist schon geschält, was die Arbeit enorm erleichtert)
- 1 Avocado (nicht zu weich, sonst wird es Matsch – sie sollte leicht nachgeben, wenn Sie draufdrücken)
- 1 Gurke
- 2 Karotten
- 4 Frühlingszwiebeln
- etwas eingelegter Ingwer (optional, aber gibt den typischen Sushi-Geschmack)
- etwas Nori-Algen (in Streifen geschnitten – gibt’s in der Asia-Ecke im Supermarkt)
Für das Dressing:
- 4 EL Sojasoße (ich mag die helle, die ist nicht so salzig)
- 2 EL Sesamöl
- 1 EL Limettensaft
- 1 TL Honig oder Ahornsirup (für die Kinder – das mildert die Schärfe der Sojasoße)
- 1 TL geriebener Ingwer (frisch ist am besten, aber aus dem Glas geht auch)
Zum Bestreuen:
- 2 EL gerösteter Sesam
- etwas Furikake (das ist eine japanische Gewürzmischung – gibt’s im Asia-Laden oder online, aber Sie können auch nur Sesam nehmen)
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn Sie die Edamame kaufen, achten Sie darauf, dass sie schon geschält sind. Das spart Nerven. Und beim Thunfisch: Nehmen Sie die Dose im eigenen Saft, nicht in Öl. Sonst wird die Bowl zu fettig. Ich habe das einmal ausprobiert – nie wieder. Der Geschmack war okay, aber die Konsistenz war einfach zu schwer.
Benötigte Küchenutensilien
Sie brauchen nicht viel für diese Sushi-Bowl. Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett sind das Wichtigste. Ich benutze mein altes Santoku-Messer von Zwilling, das habe ich schon seit Jahren und es schneidet immer noch wie am ersten Tag. Ein Gemüsehobel ist praktisch, wenn Sie die Karotten in feine Streifen schneiden wollen – aber ehrlich, mit einem guten Messer geht das genauso gut.
Für den Reis brauchen Sie einen Topf mit Deckel. Ich habe einen einfachen Edelstahltopf, der tut seinen Dienst. Wenn Sie einen Reiskocher haben, können Sie den natürlich auch nehmen – das macht die Sache noch einfacher. Eine große Schüssel zum Mischen des Dressings und eine kleine Pfanne zum Rösten des Sesams sind auch hilfreich. Und dann brauchen Sie noch vier schöne Schalen zum Anrichten. Das war’s schon. Kein Spezialequipment, kein Schnickschnack. Genau so mag ich das.
Zubereitung

Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich habe die Schritte so aufgeschrieben, wie ich sie selbst mache – mit allen kleinen Tricks, die ich gelernt habe.
- Reis kochen (15 Minuten): Spülen Sie den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar ist. Das dauert etwa eine Minute, aber es lohnt sich – sonst wird der Reis klebrig. Geben Sie den Reis mit 400 ml Wasser in einen Topf, bringen Sie ihn zum Kochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 12 Minuten köcheln lassen. Schalten Sie den Herd aus und lassen Sie den Reis noch 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit mischen Sie Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich alles aufgelöst hat. Heben Sie die Mischung unter den fertigen Reis. Der Reis sollte jetzt leicht glänzen und angenehm säuerlich riechen.
- Gemüse vorbereiten (5 Minuten): Während der Reis kocht, schneiden Sie die Gurke in dünne Stifte, die Karotten in feine Streifen (oder hobeln Sie sie) und die Frühlingszwiebeln in Ringe. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in Scheiben schneiden. Die Edamame in einer kleinen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 2 Minuten ziehen lassen, dann abgießen. Das ist der Moment, in dem die Küche anfängt, richtig gut zu riechen.
- Thunfisch anmachen (2 Minuten): Den Thunfisch abgießen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel zerdrücken, bis er schön flockig ist. 2 EL Sojasoße und 1 EL Sesamöl dazugeben und gut vermischen. Das gibt dem Thunfisch eine richtig schöne Würze. Ich lasse ihn manchmal ein paar Minuten ziehen, wenn ich Zeit habe – dann zieht der Geschmack noch besser ein.
- Dressing anrühren (1 Minute): Die restliche Sojasoße, das restliche Sesamöl, Limettensaft, Honig und geriebenen Ingwer in einer kleinen Schüssel verrühren. Probieren Sie das Dressing – es sollte süß-säuerlich-salzig schmecken. Wenn es Ihnen zu salzig ist, geben Sie noch etwas Honig dazu. Wenn es zu süß ist, mehr Limettensaft. Passen Sie es einfach an Ihren Geschmack an.
- Sesam rösten (1 Minute): Den Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis er duftet. Das dauert nur etwa eine Minute – passen Sie auf, dass er nicht verbrennt. Ich habe das schon einmal geschafft, und der Geruch ist wirklich nicht schön. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd, sobald der Sesam anfängt zu duften.
- Bowl zusammenstellen (3 Minuten): Verteilen Sie den Reis auf vier Schalen. Ordnen Sie den Thunfisch, die Edamame, die Avocado, die Gurke, die Karotten und die Frühlingszwiebeln dekorativ darauf an. Streuen Sie die Nori-Streifen und den gerösteten Sesam darüber. Träufeln Sie das Dressing über die Bowl oder servieren Sie es extra – so kann jeder selbst entscheiden, wie viel er möchte. Fertig!
Ein kleiner Hinweis: Wenn Sie die Bowl für Kinder zubereiten, können Sie den Thunfisch auch weglassen und durch Hähnchenbruststreifen ersetzen. Oder Sie servieren alles getrennt und lassen die Kinder ihre eigene Bowl zusammenstellen. Das macht ihnen riesigen Spaß, und plötzlich essen sie Sachen, die sie sonst nicht anrühren würden.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei dieser Sushi-Bowl ein paar Fehler gemacht, damit Sie sie nicht wiederholen müssen. Der erste Fehler: Ich habe den Reis nicht gewaschen. Das Ergebnis war eine klebrige, matschige Masse, die eher an Pudding erinnerte als an Sushi-Reis. Also: Reis waschen, das ist der wichtigste Schritt.
Der zweite Fehler: Ich habe den Thunfisch nicht gut genug abgetropft. Die Bowl wurde dann zu wässrig, und das Dressing hat sich mit dem Thunfischsaft vermischt – nicht lecker. Also: Den Thunfisch wirklich gut abtropfen lassen, am besten in einem Sieb.
Und der dritte Fehler: Ich habe zu viel Dressing verwendet. Die Bowl schwamm in Soße, und der Geschmack war viel zu salzig. Weniger ist hier mehr. Fangen Sie mit der Hälfte des Dressings an und probieren Sie. Sie können immer noch mehr dazugeben.
Ein Tipp zur Zeiteinteilung: Kochen Sie den Reis zuerst. Während er köchelt, bereiten Sie das Gemüse vor. Das spart Zeit und Sie haben alles fertig, wenn der Reis gar ist. Und wenn Sie die Bowl für den nächsten Tag vorbereiten wollen: Bewahren Sie Reis, Gemüse und Dressing getrennt auf. Sonst wird alles matschig. Der Reis hält sich im Kühlschrank zwei Tage, das Gemüse bleibt knackig, wenn Sie es erst kurz vor dem Essen schneiden.
Variationen & Anpassungen
Diese Sushi-Bowl ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie sie abwandeln können – ich habe sie alle selbst ausprobiert.
- Vegetarische Variante: Lassen Sie den Thunfisch einfach weg und nehmen Sie stattdessen gebratenen Tofu oder Tempeh. Den Tofu in Würfel schneiden, in Sojasoße und Sesamöl marinieren und in der Pfanne knusprig braten. Schmeckt fantastisch und ist genauso sättigend.
- Mit Lachs statt Thunfisch: Wenn Sie mal etwas Besonderes wollen, nehmen Sie Räucherlachs. Den in Streifen schneiden und auf die Bowl legen. Das gibt eine richtig edle Note, ohne dass Sie viel mehr arbeiten müssen. Meine Kinder lieben diese Variante – sie nennen sie „die feine Bowl“.
- Schärfere Version für Erwachsene: Geben Sie etwas Sriracha oder Chili-Flocken ins Dressing. Oder legen Sie eingelegte Jalapeños auf die Bowl. Das gibt einen schönen Kick. Aber Vorsicht – für Kinder ist das nichts. Ich mache dann immer zwei Dressings: eins mild, eins scharf.
- Saisonale Anpassungen: Im Sommer können Sie frische Mango oder Papaya dazugeben – das gibt eine fruchtige Süße, die super zum Thunfisch passt. Im Winter nehme ich gerne gerösteten Kürbis oder Süßkartoffeln. Die werden im Ofen schön karamellisiert und passen perfekt.
- Glutenfreie Option: Achten Sie darauf, dass die Sojasoße glutenfrei ist (Tamari oder Kokos-Sojasauce). Und nehmen Sie Reis, der von Natur aus glutenfrei ist. Das war’s schon – die Bowl ist dann ohne Probleme glutenfrei.
Ich habe einmal eine Bowl mit gebratenen Champignons gemacht, weil ich keinen Thunfisch mehr hatte. Ehrlich, das war so lecker, dass ich es jetzt öfter mache. Die Pilze haben eine schöne, erdige Note, die perfekt zum Reis passt. Probieren Sie es einfach aus – Sie werden überrascht sein, was alles funktioniert.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Servieren Sie die Sushi-Bowl am besten lauwarm oder bei Zimmertemperatur. Der Reis sollte nicht zu heiß sein, sonst wird das Gemüse welk. Ich richte die Bowl immer auf großen Tellern an, damit jeder sehen kann, was drin ist. Das macht die Kinder neugierig – und dann essen sie auch die Sachen, die sie sonst nicht mögen.
Dazu passt ein grüner Tee oder ein kaltes Bier. Für die Kinder nehme ich Apfelschorle oder Wasser mit Minze. Und wenn Sie Gäste haben, können Sie die Bowl als Buffet anrichten: Reis, Gemüse, Thunfisch und Dressing in separaten Schalen, und jeder stellt sich seine eigene Bowl zusammen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch ein schöner Hingucker auf dem Tisch.
Zum Aufbewahren: Die Bowl hält sich im Kühlschrank etwa einen Tag, wenn Sie alles getrennt lagern. Der Reis wird im Kühlschrank etwas fester – das ist normal. Geben Sie beim Aufwärmen einen Spritzer Wasser dazu, dann wird er wieder fluffig. Das Gemüse und der Thunfisch sollten kalt gegessen werden, sonst verlieren sie an Biss. Ich persönlich finde, die Bowl schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, weil die Aromen richtig durchziehen. Aber das ist Geschmackssache.
Einen Tipp noch: Wenn Sie die Bowl mitnehmen wollen (fürs Büro oder für ein Picknick), packen Sie alles in getrennte Behälter und mischen Sie erst kurz vor dem Essen. So bleibt alles schön knackig. Und vergessen Sie nicht die Stäbchen – das macht gleich viel mehr Spaß!
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Diese Sushi-Bowl ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ohne Dressing):
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 380 kcal |
| Eiweiß | 22 g |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 45 g |
| Ballaststoffe | 8 g |
Der Thunfisch liefert hochwertiges Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Die Edamame sind voller Ballaststoffe und pflanzlichem Eiweiß – sie halten lange satt und unterstützen die Verdauung. Die Avocado gibt gesunde Fette, die wichtig für die Aufnahme von Vitaminen sind. Und der Reis liefert Energie für den Tag. Alles in allem eine ausgewogene Mahlzeit, die Sie ohne schlechtes Gewissen genießen können.
Für Menschen mit Allergien: Die Bowl enthält Soja (Sojasoße, Edamame) und Sesam. Wenn Sie darauf allergisch sind, lassen Sie die entsprechenden Zutaten einfach weg oder ersetzen Sie sie. Die Bowl ist von Natur aus laktosefrei und kann glutenfrei zubereitet werden (siehe Variationen).
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Sushi-Bowl auch mit anderem Fisch machen?
Ja, absolut! Statt Thunfisch können Sie Räucherlachs, Garnelen oder sogar gebratenes Hähnchen nehmen. Der Geschmack ändert sich natürlich, aber die Grundstruktur bleibt gleich. Probieren Sie einfach aus, was Ihnen schmeckt.
Muss der Reis unbedingt Sushireis sein?
Nein, Sie können auch normalen Rundkornreis oder sogar Basmatireis nehmen. Der Sushireis klebt etwas besser, aber es funktioniert auch mit anderen Sorten. Nur Langkornreis würde ich nicht empfehlen – der wird zu trocken.
Kann ich die Bowl auch kalt essen?
Ja, und viele finden sie kalt sogar besser. Der Reis sollte dann aber nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen – lassen Sie ihn ein paar Minuten bei Zimmertemperatur stehen. Das Gemüse bleibt so schön knackig.
Wie lange kann ich die Bowl aufbewahren?
Im Kühlschrank hält sie sich etwa einen Tag, wenn Sie alles getrennt lagern. Der Reis wird etwas fester, aber das ist normal. Das Dressing sollten Sie erst kurz vor dem Servieren dazugeben, sonst wird alles matschig.
Kann ich die Bowl auch für Kinder anpassen?
Ja, auf jeden Fall! Lassen Sie scharfe Zutaten weg und servieren Sie alles getrennt. Kinder lieben es, ihre eigene Bowl zusammenzustellen. Und wenn sie den Thunfisch nicht mögen, nehmen Sie Hähnchen oder einfach nur Gemüse.
Fazit
Diese Sushi-Bowl mit Thunfisch und Edamame ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine Einladung, einfach mal was Neues auszuprobieren, ohne sich zu verausgaben. Sie ist schnell, günstig und macht die ganze Familie glücklich. Ich liebe es, wie sie den Alltag ein bisschen aufpeppt, ohne dass ich stundenlang in der Küche stehen muss. Und jedes Mal, wenn ich sie mache, denke ich an Leas Küche und diesen Duft, der mich einfach nicht losgelassen hat.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Bowl an den Geschmack Ihrer Familie an, experimentieren Sie mit den Zutaten und machen Sie sie zu Ihrem eigenen Gericht. Ich bin sicher, Sie werden sie lieben. Und wenn Sie eine besondere Variante ausprobieren, schreiben Sie mir doch in den Kommentaren davon. Ich bin immer neugierig auf neue Ideen. Bis dahin: Guten Appetit und viel Spaß beim Bowlen!
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Sushi-Bowl mit Thunfisch und Edamame: Einfaches Rezept für Familien
Diese Sushi-Bowl ist blitzschnell zubereitet, voller frischer Aromen und perfekt für die ganze Familie. Mit Thunfisch aus der Dose, Edamame und einem selbstgemachten Dressing wird sie zum Lieblingsgericht für jeden Tag.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Japanisch
Ingredients
- 300 g Sushireis (oder Rundkornreis)
- 400 ml Wasser
- 4 EL Reisessig (oder heller Balsamico oder Zitronensaft)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Salz
- 2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft (z. B. Followfish)
- 200 g Edamame (geschält, tiefgekühlt)
- 1 Avocado (nicht zu weich)
- 1 Gurke
- 2 Karotten
- 4 Frühlingszwiebeln
- etwas eingelegter Ingwer (optional)
- etwas Nori-Algen (in Streifen geschnitten)
- 4 EL Sojasoße (helle, weniger salzig)
- 2 EL Sesamöl
- 1 EL Limettensaft
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- 1 TL geriebener Ingwer (frisch oder aus dem Glas)
- 2 EL gerösteter Sesam
- etwas Furikake (optional)
Instructions
- Reis kochen (15 Minuten): Spülen Sie den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser, bis das Wasser klar ist. Geben Sie den Reis mit 400 ml Wasser in einen Topf, bringen Sie ihn zum Kochen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt 12 Minuten köcheln lassen. Schalten Sie den Herd aus und lassen Sie den Reis noch 5 Minuten ziehen. In der Zwischenzeit mischen Sie Reisessig, Zucker und Salz in einer kleinen Schüssel, bis sich alles aufgelöst hat. Heben Sie die Mischung unter den fertigen Reis.
- Gemüse vorbereiten (5 Minuten): Während der Reis kocht, schneiden Sie die Gurke in dünne Stifte, die Karotten in feine Streifen (oder hobeln Sie sie) und die Frühlingszwiebeln in Ringe. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und in Scheiben schneiden. Die Edamame in einer kleinen Schüssel mit kochendem Wasser übergießen und 2 Minuten ziehen lassen, dann abgießen.
- Thunfisch anmachen (2 Minuten): Den Thunfisch abgießen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel zerdrücken, bis er schön flockig ist. 2 EL Sojasoße und 1 EL Sesamöl dazugeben und gut vermischen.
- Dressing anrühren (1 Minute): Die restliche Sojasoße, das restliche Sesamöl, Limettensaft, Honig und geriebenen Ingwer in einer kleinen Schüssel verrühren. Probieren Sie das Dressing – es sollte süß-säuerlich-salzig schmecken. Passen Sie es an Ihren Geschmack an.
- Sesam rösten (1 Minute): Den Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis er duftet. Das dauert nur etwa eine Minute – passen Sie auf, dass er nicht verbrennt.
- Bowl zusammenstellen (3 Minuten): Verteilen Sie den Reis auf vier Schalen. Ordnen Sie den Thunfisch, die Edamame, die Avocado, die Gurke, die Karotten und die Frühlingszwiebeln dekorativ darauf an. Streuen Sie die Nori-Streifen und den gerösteten Sesam darüber. Träufeln Sie das Dressing über die Bowl oder servieren Sie es extra.
Notes
Reis unbedingt waschen, sonst wird er klebrig. Thunfisch gut abtropfen lassen, damit die Bowl nicht wässrig wird. Dressing sparsam verwenden – weniger ist mehr. Für Kinder kann der Thunfisch durch Hähnchenbruststreifen ersetzt werden. Die Bowl hält sich im Kühlschrank etwa einen Tag, wenn alles getrennt gelagert wird.
Nutrition
- Serving Size: 1 Schale
- Calories: 380
- Sugar: 6
- Sodium: 800
- Fat: 12
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 8
- Protein: 22
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