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Ich stand letzte Woche im Supermarkt vor dem Gemüseregal und hielt einen Blumenkohl in der Hand, als mich dieser Geruch traf. Nicht der vom Blumenkohl selbst, sondern ein vager, nussiger Duft aus der Feinkostabteilung – und plötzlich war ich 25 Jahre jünger in der winzigen Küche meiner Tante Marlene.
Sie war keine großartige Köchin, ehrlich gesagt. Aber sie hatte diese eine Sache, die sie perfekt konnte: Gemüse so zubereiten, dass es sich wie ein Festmahl anfühlte. Ich erinnere mich an einen Nachmittag im Spätsommer, als sie mir eine dicke Scheibe Blumenkohl auf den Teller legte, übergossen mit einer hellen, cremigen Sauce. „Das ist kein langweiliges Gemüse mehr”, sagte sie, „das ist ein Steak.” Ich war vielleicht zwölf und dachte, sie wäre verrückt. Aber der Biss – außen goldbraun und leicht knusprig, innen zart – und diese Sauce, die irgendwie gleichzeitig erdig und frisch schmeckte, das vergaß ich nie.
Jahre später, in meiner eigenen Küche, versuche ich immer wieder, diesen Moment einzufangen. Nicht das exakte Rezept (Tante Marlene hat nie etwas aufgeschrieben), sondern das Gefühl. Dass etwas Einfaches, fast Bescheidenes, sich plötzlich besonders anfühlt. Diese leichten Blumenkohlsteaks mit cremiger Tahini-Sauce sind mein Versuch, genau das zu erschaffen. Ein Gericht, das nach mehr schmeckt, als es ist – und das man mit geschlossenen Augen isst. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein Rezept einfach mehr ist als die Summe seiner Zutaten.
Warum Sie diese Blumenkohlsteaks lieben werden
Diese Blumenkohlsteaks sind nicht nur ein weiteres Gemüsegericht. Sie sind das Ergebnis vieler Testdurchläufe – und ein paar verbrannten Blechen, das muss ich zugeben. Ich habe sie für Freunde gekocht, die „eigentlich kein Gemüse mögen”, und sie haben nach Nachschlag gefragt. Das sagt doch alles.
- Schnell & einfach: In unter 35 Minuten auf dem Tisch. Perfekt für einen stressigen Wochentag, wenn das Abendessen schnell gehen muss, aber trotzdem besonders sein soll.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen ausgefallenen Supermarkt-Besuch. Ein schöner Blumenkohl, ein paar Gewürze und Tahini – das haben Sie vielleicht schon daheim.
- Perfekt für jeden Anlass: Ob als leichtes Abendessen, als Beilage zu gegrilltem Fisch oder als Hauptgericht, wenn Sie sich etwas Gutes tun wollen.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Fleischfans lieben die herzhafte Textur und den nussigen Geschmack.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus karamellisierten, goldbraunen Rändern und der seidigen, leicht säuerlichen Tahini-Sauce ist einfach unwiderstehlich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die kleine, aber feine Technik: Die Blumenkohlsteaks werden erst kurz in kochendem Salzwasser vorgegart, bevor sie in die heiße Pfanne kommen. Das sorgt dafür, dass sie innen butterweich sind, während außen eine perfekte Kruste entsteht. Kein halbgarter, matschiger Blumenkohl mehr. Und die Sauce? Die ist eine Offenbarung. Tahini, Zitrone, ein Hauch Ahornsirup – das ist die cremigste, süchtigmachendste Sauce, die Sie je zu Gemüse gegessen haben.
Dieses Rezept ist für die Abende, an denen Sie sich etwas Gutes tun wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Es ist gesund, ja, aber es schmeckt nicht nach Verzicht. Es schmeckt nach genau dem richtigen Bissen.
Was Sie an Zutaten brauchen
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Die Kombination ist einfach, aber die Aromen sind alles andere als das. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was genau in den Einkaufskorb kommt.
Für die Blumenkohlsteaks:
- 1 großer Kopf Blumenkohl (ca. 800 g – 1 kg) – Achten Sie auf einen festen, weißen Kopf ohne braune Flecken. Die Blätter sollten frisch und knackig sein. Für die schönsten Steaks wählen Sie einen möglichst gleichmäßig geformten Blumenkohl.
- 3 EL Olivenöl (gutes, natives Olivenöl extra für den besten Geschmack) – Ich verwende am liebsten ein mildes Olivenöl, das nicht zu stark im Geschmack ist.
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver – Das gibt den Steaks eine wunderbar rauchige Note und eine schöne Farbe. Normales Paprikapulver geht auch, aber geräuchert ist der Gamechanger.
- 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen – Für eine leichte, erdige Wärme, die perfekt zum Blumenkohl passt.
- 1/2 TL Knoblauchpulver – Nicht zu aufdringlich, aber es rundet das Aroma ab.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – nach Geschmack. Ich empfehle grobes Meersalz.
Für die cremige Tahini-Sauce:

- 4 EL Tahini (gut durchgerührt!) – Das ist die Seele der Sauce. Achten Sie auf eine hochwertige Marke, bei der das Tahini schön cremig und nicht bitter ist. Ich mag die von [Marke X] oder [Marke Y] sehr gerne.
- Saft von 1 großen Zitrone (ca. 3 EL) – Frisch gepresst, auf keinen Fall aus der Flasche. Die Säure ist entscheidend für die Balance.
- 2 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft) – Ein Hauch Süße, der die Bitterkeit des Tahinis ausgleicht und die Sauce perfekt abrundet.
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben oder gepresst – Für eine dezente Schärfe.
- 4-6 EL kaltes Wasser – Je nachdem, wie dickflüssig Sie die Sauce mögen. Geben Sie das Wasser nach und nach dazu.
- Eine Prise Salz
Zum Garnieren (optional, aber sehr zu empfehlen):
- 2 EL frische Petersilie, gehackt – Für Farbe und Frische.
- 1 EL geröstete Sesamsamen – Für einen zusätzlichen Crunch und ein nussiges Aroma.
- Eine Prise Chiliflocken – Für diejenigen, die es gerne etwas schärfer mögen.
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie Tahini lange nicht benutzt haben, setzt sich das Öl gerne ab. Rühren Sie es vor dem Abmessen wirklich gut durch, sonst wird die Sauce entweder zu ölig oder zu pastös. Ich habe das schon einmal vergessen und es war eine klebrige Katastrophe. Aus Fehlern lernt man, oder?
Für eine besonders cremige Variante können Sie auch einen Esslöffel griechischen Joghurt unter die Tahini-Sauce mischen. Das macht sie noch milder und etwas vollmundiger.
Benötigte Küchengeräte
Die gute Nachricht: Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Ein großes, scharfes Kochmesser – Das ist wirklich wichtig. Ein stumpfes Messer wird den Blumenkohl eher zerquetschen, anstatt saubere, dicke Scheiben zu schneiden. Investieren Sie in ein gutes Messer, es lohnt sich.
- Ein großes Schneidebrett
- Eine große Pfanne (am besten beschichtet oder gusseisern) – Sie sollte groß genug sein, dass die Steaks nebeneinander Platz haben, ohne sich zu überlappen. Sonst dämpfen sie eher, als dass sie braten.
- Einen mittleren Topf zum Vorkochen des Blumenkohls.
- Eine kleine Schüssel für die Tahini-Sauce.
- Eine Zitruspresse – Nicht zwingend nötig, aber es erleichtert das Auspressen der Zitrone ungemein.
- Eine Küchenwaage – Für genaue Mengenangaben, vor allem beim Blumenkohl. Aber Augenmaß geht natürlich auch.
Falls Sie keine gusseiserne Pfanne haben, machen Sie sich keine Sorgen. Eine gute beschichtete Pfanne funktioniert genauso gut. Ich habe meine ersten Blumenkohlsteaks in einer alten, verbeulten Edelstahlpfanne gemacht – die sind auch super geworden, auch wenn sie vielleicht nicht ganz so gleichmäßig gebräunt waren.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Okay, jetzt wird es ernst. Lassen Sie uns diese Blumenkohlsteaks zubereiten. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich zeige Ihnen jeden Schritt genau.
- Den Blumenkohl vorbereiten: Entfernen Sie die grünen Blätter vom Blumenkohl, aber lassen Sie den Strunk dran – der hält die Steaks später zusammen. Schneiden Sie den Blumenkohl mit einem großen, scharfen Messer in ca. 2-3 cm dicke Scheiben, direkt von der Oberseite bis zum Strunk hinunter. Aus einem großen Kopf bekommen Sie in der Regel 3-4 schöne Steaks. Die restlichen Röschen, die auseinanderfallen, können Sie einfach mitbraten oder für einen anderen Zweck aufheben. (Ich werfe sie oft in den Ofen oder in eine Suppe.)
- Den Blumenkohl vorblanchieren: Bringen Sie einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die Blumenkohlsteaks vorsichtig hinein und lassen Sie sie genau 3 Minuten kochen. Das ist der entscheidende Schritt für die perfekte Textur: innen zart, aber noch nicht durch. Heben Sie die Steaks danach vorsichtig mit einem Schaumlöffel heraus und lassen Sie sie auf einem Küchentuch oder einem Teller kurz abtropfen und etwas abkühlen.
- Die Gewürzmischung zubereiten: Während der Blumenkohl kocht, können Sie die Gewürze vorbereiten. Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel das Olivenöl, das geräucherte Paprikapulver, den Kreuzkümmel, das Knoblauchpulver, eine gute Prise Salz und Pfeffer. Verrühren Sie alles zu einer homogenen Paste.
- Die Steaks würzen: Bestreichen Sie die noch warmen (aber nicht mehr heißen) Blumenkohlsteaks von beiden Seiten großzügig mit der Gewürzpaste. Am besten geht das mit den Händen oder einem Silikonpinsel. Reiben Sie die Paste richtig ein, damit der Geschmack überall hinkommt.
- Die Steaks braten: Erhitzen Sie einen Esslöffel Öl in Ihrer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Legen Sie die Blumenkohlsteaks vorsichtig hinein. Wichtig: Nicht zu viele auf einmal! Sie sollten genug Platz haben, damit sie schön bräunen können. Braten Sie die Steaks 4-5 Minuten pro Seite, bis sie eine tiefgoldbraune und leicht knusprige Kruste haben. Drehen Sie sie nur einmal um, sonst werden sie nicht knusprig. Die restlichen Röschen können Sie für die letzten 2-3 Minuten auch in die Pfanne geben und mitbraten.
- Die Tahini-Sauce zubereiten (während die Steaks braten): Geben Sie das Tahini, den Zitronensaft, den Ahornsirup und den geriebenen Knoblauch in eine kleine Schüssel. Verrühren Sie alles mit einem Schneebesen. Es wird anfangs etwas dick und klumpig aussehen – das ist normal! Geben Sie nun nach und nach das kalte Wasser hinzu und rühren Sie kräftig weiter, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht. Die Konsistenz sollte an dickflüssige Sahne erinnern. Schmecken Sie mit einer Prise Salz ab.
- Anrichten und servieren: Verteilen Sie einen großzügigen Klecks der Tahini-Sauce auf einem Teller. Legen Sie die heißen Blumenkohlsteaks darauf. Beträufeln Sie sie mit etwas mehr Sauce und garnieren Sie sie mit gehackter Petersilie, gerösteten Sesamsamen und nach Belieben mit einer Prise Chiliflocken. Fertig!
Ein kleiner Hinweis aus meiner Erfahrung: Seien Sie beim Wenden der Steaks vorsichtig. Sie sind zwar durch das Vorkochen stabiler, können aber trotzdem brechen, wenn Sie zu grob sind. Ein breiter Pfannenwender ist hier Ihr bester Freund.
Tipps & Tricks für perfekte Blumenkohlsteaks
Nachdem ich dieses Rezept bestimmt ein Dutzend Mal gemacht habe, habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne vorher gewusst hätte. Hier sind meine besten Tipps:
- Das richtige Schneiden ist die halbe Miete: Wie gesagt, ein scharfes Messer ist unerlässlich. Wenn der Blumenkohl beim Schneiden zerdrückt wird, verlieren die Steaks ihre Form und werden eher zu Blumenkohl-Röschen-Haufen. Kein schönes Bild.
- Nicht zu lange blanchieren: Drei Minuten sind die magische Grenze. Wenn Sie sie länger kochen, werden die Steaks zu weich und fallen beim Braten auseinander. Sie sollen innen zart, aber noch bissfest sein.
- Die Pfanne muss heiß sein: Geben Sie die Steaks erst in die Pfanne, wenn das Öl richtig heiß ist und leicht zu rauchen beginnt. Nur so bekommen Sie diese wunderbare, knusprige Kruste. Wenn die Pfanne nicht heiß genug ist, saugen sich die Steaks mit Öl voll und werden matschig. Das ist mir einmal passiert – eine echte Enttäuschung.
- Nicht zu viel in der Pfanne: Überladen Sie die Pfanne nicht. Wenn die Steaks zu eng liegen, sinkt die Temperatur und sie dämpfen, anstatt zu braten. Braten Sie sie lieber in zwei Durchgängen.
- Die Sauce anpassen: Die ideale Konsistenz der Tahini-Sauce ist wirklich Geschmackssache. Mögen Sie sie dicker, nehmen Sie weniger Wasser. Soll sie flüssiger sein, geben Sie einfach mehr dazu. Auch der Säuregrad kann variieren – probieren Sie einfach, bis es für Sie perfekt ist.
- Warme Teller: Ein kleiner Profi-Tipp: Wenn Sie die Teller vor dem Servieren kurz im Ofen (bei 50°C) oder mit heißem Wasser anwärmen, bleiben die Blumenkohlsteaks länger schön warm. Das macht bei so einem Gericht wirklich einen Unterschied.
Und noch etwas: Haben Sie keine Angst vor Fehlern. Mein erster Versuch war eine Katastrophe – die Steaks sind zerfallen, die Sauce war zu bitter, und ich hatte überall Tahini-Kleckse. Aber beim zweiten Mal wurde es schon besser, und beim dritten Mal war ich richtig stolz. Kochen ist ein Prozess, und jeder Fehler bringt einen weiter.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Vielseitigkeit. Sie können es ganz leicht an Ihre Vorlieben oder das anpassen, was gerade im Kühlschrank liegt.
- Ofenvariante (für weniger Aufwand): Wenn Sie keine Lust auf das Braten in der Pfanne haben, können Sie die Blumenkohlsteaks auch im Ofen zubereiten. Heizen Sie den Ofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vor. Legen Sie die gewürzten Steaks auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backen Sie sie 20-25 Minuten, bis sie goldbraun und weich sind. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Das spart Zeit und ist etwas sauberer.
- Mediterrane Variante: Ersetzen Sie das geräucherte Paprikapulver durch getrockneten Oregano und Thymian. Geben Sie ein paar halbierte Kirschtomaten und schwarze Oliven in den letzten 5 Minuten der Garzeit mit in die Pfanne. Die Sauce können Sie mit etwas Feta-Käse verfeinern.
- Mit einer anderen Sauce: Die Tahini-Sauce ist der Star, aber Sie können sie auch durch eine andere Sauce ersetzen. Ein einfacher Joghurt-Dip mit Knoblauch und Minze passt hervorragend. Oder eine würzige Tomatensauce. Für eine asiatische Note können Sie eine Sauce aus Sojasauce, Ingwer und Sesamöl zubereiten.
- Für Veganer und Allergiker: Das Rezept ist bereits vegan und glutenfrei (achten Sie bei der Tahini-Marke darauf). Wenn Sie auf Sesam allergisch sind, ersetzen Sie das Tahini durch eine dicke Mandel- oder Cashewmus-Paste. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber es schmeckt auch fantastisch.
- Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe manchmal einen Teelöffel Harissa-Paste in die Gewürzmischung für die Steaks. Das gibt eine wunderbare, feurige Schärfe und eine noch schönere Farbe. Einfach unwiderstehlich.
Servier- und Aufbewahrungsvorschläge
Diese Blumenkohlsteaks sind ein Genuss, egal wie Sie sie servieren. Hier sind meine besten Tipps, damit sie perfekt auf dem Teller landen und auch am nächsten Tag noch schmecken.
Servieren: Die Blumenkohlsteaks schmecken am besten frisch aus der Pfanne, noch warm und mit einer großzügigen Menge der cremigen Tahini-Sauce. Servieren Sie sie als Hauptgericht mit einem frischen grünen Salat und etwas Fladenbrot oder Reis, um die köstliche Sauce aufzutunken. Als Beilage passen sie wunderbar zu gegrilltem Hähnchen, Lamm oder Fisch. Auch zu einem orientalischen Menü mit Hummus, Falafel und eingelegtem Gemüse sind sie eine Bereicherung.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Blumenkohlsteaks können Sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich dort 2-3 Tage. Die Tahini-Sauce sollten Sie separat aufbewahren, da die Steaks sonst aufweichen.
Wiederaufwärmen: Der beste Weg, die Steaks wieder aufzuwärmen, ist in der Pfanne oder im Ofen. Geben Sie sie bei mittlerer Hitze in eine Pfanne mit etwas Öl und braten Sie sie 2-3 Minuten pro Seite, bis sie wieder durchgewärmt sind. Im Ofen bei 180°C für etwa 10 Minuten funktioniert auch gut. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – die Steaks werden dann leider matschig und verlieren ihre schöne Kruste.
Die Sauce: Die Tahini-Sauce hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas bis zu einer Woche. Sie wird beim Kühlen etwas dicker, rühren Sie sie einfach vor dem Servieren mit einem Löffel Wasser wieder glatt. Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit sogar noch etwas, sie schmeckt am zweiten Tag oft noch besser.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für die Geschmacksnerven, sondern auch richtig gut für Sie. Hier eine kleine Aufschlüsselung, warum Sie sich ohne schlechtes Gewissen satt essen können.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (1 Steak mit Sauce):
- Kalorien: ca. 220-260 kcal
- Fett: ca. 15-18 g (davon gesunde, ungesättigte Fette)
- Kohlenhydrate: ca. 15-18 g (davon Ballaststoffe: ca. 6-8 g)
- Eiweiß: ca. 7-9 g
Warum das gut für Sie ist:
- Blumenkohl: Ist reich an Vitamin C, Vitamin K und Ballaststoffen. Er enthält Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken können. Außerdem ist er kalorienarm und macht trotzdem satt.
- Tahini (Sesammus): Ist eine hervorragende Quelle für gesunde Fette, pflanzliches Eiweiß, Calcium und Eisen. Die Kombination aus gesunden Fetten und Eiweiß sorgt für eine langanhaltende Sättigung.
- Olivenöl: Enthält einfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus vegan, glutenfrei, zuckerarm (der Ahornsirup ist optional) und Low-Carb-freundlich. Für eine noch kohlenhydratärmere Variante können Sie den Ahornsirup in der Sauce weglassen oder durch einen Tropfen Stevia ersetzen.
Ich persönlich liebe es, dieses Gericht zu essen, wenn ich mich nach etwas Leichtem, aber dennoch Befriedigendem sehne. Es fühlt sich nicht nach Diät an, sondern nach einem echten Genuss – und das ist für mich die beste Art, sich etwas Gutes zu tun.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
1. Kann ich auch einen ganzen Blumenkohl verwenden? Ja, absolut. Wenn Sie keine schönen Steaks schneiden können oder wollen, können Sie den Blumenkohl einfach in Röschen teilen und diese nach dem gleichen Prinzip zubereiten. Die Garzeit verkürzt sich dann etwas (ca. 3-4 Minuten pro Seite).
2. Meine Tahini-Sauce ist bitter geworden. Was habe ich falsch gemacht? Bitterkeit im Tahini kann zwei Ursachen haben: Entweder war das Tahini selbst schon alt oder von minderer Qualität, oder Sie haben zu viel Knoblauch verwendet. Ein Spritzer mehr Zitronensaft oder eine Prise mehr Ahornsirup können die Bitterkeit manchmal noch ausgleichen. Achten Sie beim nächsten Mal auf ein frisches, hochwertiges Tahini.
3. Kann ich die Blumenkohlsteaks vorbereiten? Ja, Sie können die Steaks bis zu einem Tag im Voraus vorbereiten. Blanchieren Sie sie, würzen Sie sie und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Braten Sie sie dann erst kurz vor dem Servieren. Die Sauce können Sie auch schon am Vortag zubereiten.
4. Passen die Steaks auch zu einer Low-Carb-Ernährung? Auf jeden Fall! Mit nur ca. 8-10 g Netto-Kohlenhydraten pro Portion (je nach Größe des Blumenkohls) sind sie eine fantastische, sättigende Mahlzeit für eine kohlenhydratarme Ernährung. Lassen Sie einfach den Ahornsirup in der Sauce weg oder ersetzen Sie ihn durch einen kalorienfreien Süßstoff.
5. Kann ich das Rezept auch im Airfryer zubereiten? Ja, das funktioniert hervorragend! Heizen Sie den Airfryer auf 200°C vor. Besprühen Sie die gewürzten Steaks mit etwas Öl und garen Sie sie 12-15 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Fazit: Probieren Sie es aus!
Diese leichten Blumenkohlsteaks mit cremiger Tahini-Sauce sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, Gemüse mal ganz anders zu erleben. Sie sind schnell gemacht, stecken voller gesunder Zutaten und schmecken so unglaublich gut, dass Sie sie immer wieder kochen werden.
Ich liebe dieses Gericht, weil es zeigt, dass gesunde Küche kein Verzicht sein muss. Es ist ehrliches, wohltuendes Essen, das Körper und Seele glücklich macht. Und jedes Mal, wenn ich diese goldbraunen Steaks auf dem Teller habe, denke ich kurz an Tante Marlenes kleine Küche – und muss lächeln.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Gewürze an, variieren Sie die Sauce, machen Sie es zu Ihrem eigenen Rezept. Und wenn Sie es nachgekocht haben, freue ich mich riesig über einen Kommentar unten. Erzählen Sie mir, wie es Ihnen geschmeckt hat oder ob Sie eine tolle Variante entdeckt haben. Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Ihren Freunden – denn gutes Essen verdient es, geteilt zu werden.
Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude beim Nachkochen und einen wunderbaren, genussvollen Moment am Tisch!
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Leichte Blumenkohlsteaks mit cremiger Tahini-Sauce
Diese leichten Blumenkohlsteaks mit cremiger Tahini-Sauce sind ein schnelles, gesundes und unglaublich leckeres Gericht. In unter 35 Minuten zaubern Sie goldbraune, knusprige Steaks mit einer seidigen, nussigen Sauce – perfekt für ein leichtes Abendessen oder als Beilage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Orientalisch
Ingredients
- 1 großer Kopf Blumenkohl (ca. 800 g – 1 kg)
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1/2 TL Knoblauchpulver
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 4 EL Tahini (gut durchgerührt)
- Saft von 1 großen Zitrone (ca. 3 EL)
- 2 EL Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
- 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben oder gepresst
- 4–6 EL kaltes Wasser
- Eine Prise Salz
- 2 EL frische Petersilie, gehackt (optional)
- 1 EL geröstete Sesamsamen (optional)
- Eine Prise Chiliflocken (optional)
Instructions
- Den Blumenkohl vorbereiten: Entfernen Sie die grünen Blätter, lassen Sie den Strunk dran. Schneiden Sie den Blumenkohl mit einem großen, scharfen Messer in ca. 2-3 cm dicke Scheiben (von der Oberseite bis zum Strunk). Aus einem großen Kopf erhalten Sie 3-4 Steaks. Die restlichen Röschen können Sie mitbraten oder anderweitig verwenden.
- Den Blumenkohl vorblanchieren: Bringen Sie einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Geben Sie die Blumenkohlsteaks vorsichtig hinein und lassen Sie sie genau 3 Minuten kochen. Heben Sie die Steaks mit einem Schaumlöffel heraus und lassen Sie sie auf einem Küchentuch oder Teller abtropfen und etwas abkühlen.
- Die Gewürzmischung zubereiten: Vermischen Sie in einer kleinen Schüssel das Olivenöl, das geräucherte Paprikapulver, den Kreuzkümmel, das Knoblauchpulver, eine gute Prise Salz und Pfeffer zu einer homogenen Paste.
- Die Steaks würzen: Bestreichen Sie die noch warmen Blumenkohlsteaks von beiden Seiten großzügig mit der Gewürzpaste. Reiben Sie die Paste mit den Händen oder einem Silikonpinsel ein.
- Die Steaks braten: Erhitzen Sie einen Esslöffel Öl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Legen Sie die Steaks hinein (nicht zu viele auf einmal) und braten Sie sie 4-5 Minuten pro Seite, bis sie tiefgoldbraun und leicht knusprig sind. Drehen Sie sie nur einmal um. Die restlichen Röschen können Sie für die letzten 2-3 Minuten mitbraten.
- Die Tahini-Sauce zubereiten: Geben Sie das Tahini, den Zitronensaft, den Ahornsirup und den geriebenen Knoblauch in eine kleine Schüssel. Verrühren Sie alles mit einem Schneebesen. Geben Sie nach und nach das kalte Wasser hinzu und rühren Sie kräftig weiter, bis eine glatte, cremige Sauce entsteht (Konsistenz wie dickflüssige Sahne). Mit einer Prise Salz abschmecken.
- Anrichten und servieren: Verteilen Sie einen großzügigen Klecks der Tahini-Sauce auf einem Teller. Legen Sie die heißen Blumenkohlsteaks darauf. Beträufeln Sie sie mit etwas mehr Sauce und garnieren Sie sie mit gehackter Petersilie, gerösteten Sesamsamen und nach Belieben mit einer Prise Chiliflocken.
Notes
Die Blumenkohlsteaks schmecken am besten frisch aus der Pfanne. Übrig gebliebene Steaks können im Kühlschrank 2-3 Tage aufbewahrt werden. Die Tahini-Sauce hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche. Zum Wiederaufwärmen die Steaks in der Pfanne oder im Ofen erhitzen, nicht in der Mikrowelle.
Nutrition
- Serving Size: 1 Steak mit Sauce
- Calories: 240
- Sugar: 8
- Sodium: 300
- Fat: 16
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 16
- Fiber: 7
- Protein: 8
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