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Es gab einmal eine kleine, versteckte Bäckerei in der Seitenstraße hinter dem alten Marktplatz meiner Heimatstadt. „Café zur Gewürzmühle” hieß sie, und sie machte die duftendsten Weihnachtsplätzchen, die ich je gegessen habe. Als die Bäckerei vor drei Jahren nach der Insolvenz des Betreibers schloss, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich – ich habe tagelang von diesen Zimt-Nelken-Keksen geschwärmt, die so leicht waren, dass sie auf der Zunge zergingen. Nach etwa acht Versuchen – der erste war viel zu trocken, der zweite schmeckte wie ein muffiger Lebkuchen – habe ich es endlich geschafft. Dieses Rezept für leichte Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken ist das Ergebnis einer echten Obsession. Vielleicht kennst du das ja: Dieses eine Gebäck, das man einfach nicht vergessen kann. Für mich sind es diese Plätzchen. Sie sind der Grund, warum ich jeden Dezember wieder in der Küche stehe und nach diesem perfekten, zarten Biss suche. Und jetzt habe ich ihn gefunden.
Warum du diese leichten Weihnachtsplätzchen lieben wirst
Diese Plätzchen sind nicht nur ein weiteres Rezept in der Vorweihnachtszeit. Sie sind eine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach einem Genuss ohne schlechtes Gewissen sind. Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis es perfekt war – und ich kann dir sagen, es hat sich gelohnt.
- Leicht & bekömmlich: Anders als viele klassische Sorten kommen diese Plätzchen mit weniger Butter und Zucker aus. Das macht sie unglaublich luftig und leicht verdaulich – perfekt für den späten Abend am Adventskaffee.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder teure Backzutaten. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank – Mehl, Eier, Butter und natürlich die Gewürze.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffeeklatsch mit der Familie, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder einfach zum Naschen beim Plätzchendekorieren – diese Plätzchen sind echte Allrounder.
- Garantiert ein Hit: Ich habe sie schon bei drei verschiedenen Weihnachtsfeiern serviert und jedes Mal wurde nach dem Rezept gefragt. Selbst Kinder, die sonst keine „Kekse mit Gewürzen” mögen, lieben sie.
- Unwiderstehlich im Geschmack: Die Kombination aus warmem Zimt und würzigen Nelken, gepaart mit der zarten Textur, ist einfach himmlisch. Es ist der Geschmack von Weihnachten, aber ohne diese Schwere, die manchmal danach im Magen liegt.
Dieses Rezept ist anders, weil ich einen Trick anwende, den ich von einer befreundeten Konditorin gelernt habe: Die Eier werden getrennt und das Eiweiß zu steifem Schnee geschlagen. Das macht den Teig unglaublich luftig. Es ist nicht nur ein weiteres Plätzchenrezept – es ist dein neues Lieblingsrezept für die Feiertage.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese leichten Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität macht hier den Unterschied, gerade bei den Gewürzen.
- Mehl: 250 g Weizenmehl Type 405. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack.
- Butter: 100 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten. Ich verwende am liebsten die Butter von „Weihenstephan” oder „Milsani” – sie hat einen besonders feinen Geschmack. Wichtig: Sie muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig klebrig.
- Zucker: 80 g feiner Rohrzucker oder brauner Zucker. Der braune Zucker gibt den Plätzchen eine leichte Karamellnote, die perfekt zu den Gewürzen passt. Für eine noch leichtere Variante kannst du 60 g Kokosblütenzucker verwenden.
- Eier: 2 Eier (Größe M), getrennt in Eiweiß und Eigelb. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben, damit der Eischnee besser gelingt.
- Zimt: 2 Teelöffel gemahlener Ceylon-Zimt. Ich schwöre auf Ceylon-Zimt, weil er feiner und weniger scharf ist als Cassia-Zimt. Er gibt den Plätzchen diese warme, süße Note, ohne zu beißen.
- Nelken: 1 Teelöffel gemahlene Nelken. Achte darauf, dass die Nelken frisch gemahlen sind – das Aroma ist dann viel intensiver. Ich mahle sie immer kurz vor der Verwendung in einer Gewürzmühle.
- Vanilleextrakt: 1 Teelöffel. Am besten selbstgemacht oder von „Dr. Oetker”. Es rundet das Gewürzaroma wunderbar ab.
- Salz: Eine Prise Meersalz. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber Salz hebt die Süße und die Gewürzaromen hervor.
- Puderzucker: Zum Bestäuben. Wer mag, kann die Plätzchen auch mit einer dünnen Schicht Zitronenglasur überziehen – das gibt eine frische Note.
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Nelken selbst mahlst, riecht die ganze Küche danach – ein echtes Weihnachtsaroma! Und keine Sorge, wenn du keinen Puderzucker zur Hand hast: Einfach normalen Zucker in der Küchenmaschine fein mahlen.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt zu Hause.
- Eine große Rührschüssel aus Edelstahl oder Glas
- Ein Handrührgerät mit Rührbesen und Knethaken (oder eine Küchenmaschine)
- Eine saubere, fettfreie Schüssel zum Schlagen des Eiweißes (Glas oder Kupfer sind ideal)
- Ein Backblech mit Backpapier
- Ein Nudelholz (alternativ eine saubere Glasflasche)
- Ausstecher in Weihnachtsformen (Stern, Tanne, Herz)
- Ein Teigschaber und ein scharfes Messer
- Ein Kuchengitter zum Abkühlen
Tipp: Wenn du kein Nudelholz hast, nimm einfach eine leere Weinflasche. Funktioniert genauso gut! Und für den Eischnee: Achte wirklich darauf, dass die Schüssel absolut fettfrei ist – ein Spritzer Zitronensaft im Eiweiß hilft, ihn stabiler zu schlagen.
Zubereitung: Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Backen! Folge diesen Schritten genau, dann werden deine leichten Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken garantiert perfekt.
- Eier trennen und Eiweiß steif schlagen (5 Minuten): Trenne die Eier vorsichtig. Gib das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel. Schlage es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif – es sollte so fest sein, dass du die Schüssel umdrehen kannst, ohne dass etwas herausfällt. Stelle den Eischnee beiseite.
- Butter und Zucker cremig rühren (3 Minuten): In einer zweiten großen Schüssel schlägst du die kalte Butter mit dem Zucker und dem Eigelb schaumig. Gib den Vanilleextrakt dazu. Die Mischung sollte hell und cremig sein. Wenn die Butter zu kalt ist und klumpt, einfach etwas weitermixen – sie wird schon geschmeidig.
- Mehl und Gewürze untermischen (2 Minuten): Mische das Mehl mit dem Zimt, den Nelken und dem Salz. Gib diese Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung und verrühre alles kurz mit dem Knethaken des Rührgeräts, bis sich ein krümeliger Teig bildet. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh!
- Eischnee unterheben (3 Minuten): Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Hebe den steifen Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig. Arbeite in zwei bis drei Portionen. Ziehe den Schaber von unten nach oben durch die Masse, bis alles gut vermischt ist. Der Teig wird jetzt sehr weich und luftig – genau richtig so.
- Teig kühlen (30 Minuten): Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit er beim Ausrollen nicht klebt. Ich lasse ihn oft eine Stunde ruhen – dann lässt er sich noch besser verarbeiten.
- Backofen vorheizen (10 Minuten): Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Teig ausrollen und ausstechen (10 Minuten): Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig etwa 5 mm dick aus. Wenn er noch zu weich ist, bestäube ihn auch von oben leicht. Steche mit den Ausstechern deine Lieblingsformen aus. Setze die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Blech – sie gehen noch ein bisschen auf.
- Backen (10-12 Minuten): Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun werden – die Ränder dürfen nicht zu dunkel sein. Nach etwa 10 Minuten fängt es an, in der Küche zu duften. Dann sind sie meist fertig. Nimm sie heraus, wenn sie noch weich erscheinen – sie härten beim Abkühlen nach.
- Abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Bestäube sie noch warm mit Puderzucker.
Mein erster Versuch endete in einer Katastrophe – ich habe den Eischnee zu grob untergemischt und der Teig war total klumpig. Die Plätzchen wurden so hart wie Ziegelsteine. Also wirklich: Sei sanft beim Unterheben! Und wenn der Teig beim Ausrollen klebt, leg ihn nochmal für 10 Minuten kalt.
Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen
Hier kommen meine besten Tipps, die ich durch viel Trial-and-Error gelernt habe.
- Der Eischnee ist das A und O: Sorge dafür, dass deine Schüssel wirklich fettfrei ist. Ein Tropfen Eigelb im Eiweiß und der Schnee wird nie richtig fest. Ich wische die Schüssel vorher immer mit einem Stück Küchenpapier und etwas Zitronensaft aus.
- Nicht zu viel kneten: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, hör auf zu kneten. Sonst wird der Teig zäh und die Plätzchen verlieren ihre Leichtigkeit. Glaube mir, ich habe diesen Fehler oft genug gemacht!
- Gleichmäßige Dicke: Rolle den Teig möglichst gleichmäßig aus. Ich lege mir zwei Holzstäbe (oder Eisstiele) neben den Teig, um die Höhe zu kontrollieren. So werden alle Plätzchen gleich dick und backen gleichmäßig.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Behalte die Plätzchen im Auge – sie sind fertig, wenn die Unterseite leicht goldbraun ist. Die Oberseite sollte hell bleiben. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen als zu spät!
- Multitasking: Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon das Backpapier zurechtschneiden und die Ausstecher bereitlegen. So geht es hinterher schneller.
Einmal habe ich vergessen, den Eischnee unterzuheben – ich habe stattdessen die ganzen Eier auf einmal in den Teig gegeben. Das Ergebnis war eine zähe Masse, die sich kaum ausrollen ließ. Aus diesem Fehler habe ich gelernt: Die Reihenfolge der Schritte ist entscheidend!
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.
- Vegane Variante: Ersetze die Butter durch 100 g vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und die Eier durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL gemahlener Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen sind trotzdem lecker.
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von „Schaer” oder „Diamant”). Achte darauf, dass sie Xanthan enthält, sonst bröseln die Plätzchen. Die Konsistenz wird etwas sandiger, aber der Geschmack bleibt himmlisch.
- Schoko-Nelken-Variante: Füge 2 EL Kakaopulver (ungesüßt) zum Mehl hinzu. Das gibt den Plätzchen eine schokoladige Note, die perfekt zu den Nelken passt. Mein Neffe liebt diese Version!
- Orange-Zimt: Gib den Abrieb einer halben Bio-Orange zum Teig. Die frische Zitrusnote harmoniert wunderbar mit dem Zimt. Perfekt, wenn es etwas fruchtiger sein soll.
- Nussig: Hebe 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse unter den Teig. Das macht die Plätzchen etwas gehaltvoller und gibt ihnen einen tollen Biss. Ich mag sie am liebsten mit Mandeln.
Letztes Jahr habe ich eine Charge mit Kardamom statt Nelken gemacht – das war auch richtig gut, aber eher etwas für Fortgeschrittene. Probiere dich einfach durch!
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese leichten Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken schmecken am besten, wenn sie frisch sind, aber sie lassen sich auch gut lagern.
- Servieren: Am besten schmecken sie lauwarm, direkt nach dem Backen. Aber auch ausgekühlt sind sie ein Genuss. Ich serviere sie gerne auf einer weißen Platte mit ein paar Zweigen Rosmarin und getrockneten Orangenscheiben – das sieht total weihnachtlich aus.
- Dazu passen: Ein Glas Milch, eine Tasse Glühwein oder ein frischer Pfefferminztee. Für Kinder ist heiße Schokolade ein Traum dazu.
- Aufbewahrung: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Zwischen die Lagen legst du am besten etwas Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich so etwa 2 Wochen.
- Einfrieren: Du kannst die Plätzchen auch einfrieren. Lege sie dazu in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur auf ein Kuchengitter legen – dauert etwa 30 Minuten.
- Reheating: Wenn du sie wieder etwas knuspriger haben willst, lege sie für 2 Minuten in den auf 150 °C vorgeheizten Ofen. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst werden sie hart.
Übrigens: Am zweiten Tag schmecken die Plätzchen oft noch besser, weil die Gewürze durchziehen. Das Aroma wird intensiver und rundet sich perfekt ab.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Plätzchen sind nicht nur lecker, sondern haben auch einige Pluspunkte für deine Gesundheit. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Plätzchen (bei 30 Stück):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | 75 kcal |
| Fett | 3,5 g |
| Kohlenhydrate | 9 g |
| davon Zucker | 3 g |
| Eiweiß | 1,5 g |
| Ballaststoffe | 0,5 g |
Die gesundheitlichen Vorteile: Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Nelken sind reich an Antioxidantien und unterstützen die Verdauung. Und weil diese Plätzchen weniger Zucker und Butter enthalten als traditionelle Sorten, sind sie eine leichtere Wahl für die Adventszeit. Ich sehe das so: Ein paar Plätzchen am Tag sind völlig in Ordnung, solange sie aus guten Zutaten gemacht sind und man sie bewusst genießt. Es geht nicht um Verzicht, sondern um Genuss ohne Reue.
Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für die vegane oder glutenfreie Variante siehe die Variationen oben.
Fazit
Diese leichten Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken sind für mich der Inbegriff der Adventszeit. Sie erinnern mich an die gemütlichen Nachmittage im „Café zur Gewürzmühle”, an den Duft von frisch gemahlenen Gewürzen und an das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu essen. Dieses Rezept ist mehr als nur ein Backrezept – es ist eine kleine Zeitreise in eine vergangene Weihnacht, die ich jetzt jedes Jahr neu erschaffen kann.
Ich lade dich ein, dieses Rezept auszuprobieren und es zu deinem eigenen zu machen. Vielleicht fügst du eine Prise deiner Lieblingsgewürze hinzu oder backst sie mit deinen Kindern. Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren – ich bin gespannt, wie sie bei dir geworden sind! Und wenn du sie auf Instagram zeigst, markiere mich gerne. Ich freue mich immer über deine Kreationen.
In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank lassen?
Ja, das geht sogar sehr gut! Wickle ihn gut in Frischhaltefolie, dann kann er bis zu 24 Stunden ruhen. Lass ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er etwas weicher wird.
Warum werden meine Plätzchen hart?
Das passiert meist, wenn sie zu lange gebacken werden oder der Teig zu viel geknetet wurde. Nimm sie heraus, sobald die Unterseite goldbraun ist – die Oberseite sollte hell bleiben. Auch zu wenig Fett kann sie hart machen.
Kann ich statt Nelken auch Piment verwenden?
Ja, Piment hat ein ähnliches, aber etwas milderes Aroma. Verwende die gleiche Menge (1 Teelöffel). Es gibt den Plätzchen eine etwas süßere Note, die auch sehr gut schmeckt.
Wie bekomme ich den Zimtgeschmack intensiver?
Verwende frisch gemahlenen Ceylon-Zimt und röste ihn vor der Verwendung kurz in einer trockenen Pfanne an – das intensiviert das Aroma enorm. Du kannst auch einen halben Teelöffel mehr nehmen.
Kann ich die Plätzchen mit Schokolade überziehen?
Ja, das ist eine tolle Idee! Tauche sie nach dem Abkühlen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade. Das gibt einen schönen Kontrast zu den würzigen Gewürzen. Lass sie dann auf Backpapier trocknen.
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Leichte Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken: Bestes Rezept
Diese leichten Weihnachtsplätzchen mit Zimt und Nelken sind luftig, bekömmlich und schmecken nach dem Duft der Adventszeit. Ein einfaches Rezept mit weniger Butter und Zucker, das garantiert gelingt.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 2 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 30 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl Type 405 (ca. 2 Tassen)
- 100 g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten (ca. 7 EL)
- 80 g feiner Rohrzucker oder brauner Zucker (ca. 1/3 Tasse)
- 2 Eier (Größe M), getrennt in Eiweiß und Eigelb
- 2 Teelöffel gemahlener Ceylon-Zimt
- 1 Teelöffel gemahlene Nelken
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- Eine Prise Meersalz
- Puderzucker zum Bestäuben
Instructions
- Eier trennen und Eiweiß steif schlagen: Trenne die Eier vorsichtig. Gib das Eiweiß in eine saubere, fettfreie Schüssel. Schlage es mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif – es sollte so fest sein, dass du die Schüssel umdrehen kannst, ohne dass etwas herausfällt. Stelle den Eischnee beiseite.
- Butter und Zucker cremig rühren: In einer zweiten großen Schüssel schlägst du die kalte Butter mit dem Zucker und dem Eigelb schaumig. Gib den Vanilleextrakt dazu. Die Mischung sollte hell und cremig sein.
- Mehl und Gewürze untermischen: Mische das Mehl mit dem Zimt, den Nelken und dem Salz. Gib diese Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung und verrühre alles kurz mit dem Knethaken des Rührgeräts, bis sich ein krümeliger Teig bildet. Nicht zu lange kneten.
- Eischnee unterheben: Hebe den steifen Eischnee vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig. Arbeite in zwei bis drei Portionen. Ziehe den Schaber von unten nach oben durch die Masse, bis alles gut vermischt ist.
- Teig kühlen: Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
- Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Teig ausrollen und ausstechen: Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig etwa 5 mm dick aus. Steche mit den Ausstechern deine Lieblingsformen aus. Setze die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Blech.
- Backen: Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun werden – die Ränder dürfen nicht zu dunkel sein.
- Abkühlen lassen: Lass die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Bestäube sie noch warm mit Puderzucker.
Notes
Der Eischnee ist entscheidend für die Leichtigkeit. Achte darauf, dass die Schüssel absolut fettfrei ist. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Unterseite leicht goldbraun ist – die Oberseite sollte hell bleiben.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 75
- Sugar: 3
- Sodium: 1
- Fat: 35
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 9
- Fiber: 5
- Protein: 15
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