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Meine Kollegin Lena sah mich eines Dienstags an, als ich mittags wieder einmal lieblos einen trockenen Reiswaffel-Riegel aus der Schreibtischschublade zog. Sie sagte nichts, stand nur auf, holte aus der Gemeinschaftsküche eine dieser bunten Glasschalen und stellte sie vor mich hin. „Probier mal”, meinte sie achselzuckend, „ich hab zu viel gemacht.”
In der Schale lag, in perfekten Reihen angeordnet, saftiges Hähnchen, lockerer Reis, zartes Gemüse und ein cremiges Dressing – alles noch leicht warm. Ich nahm einen Bissen und, ehrlich, ich glaube, ich habe kurz die Augen geschlossen. Es schmeckte nicht nach „Diätessen” oder nach „mal eben schnell”. Es schmeckte nach einem echten, guten Mittagessen. Nach etwas, das man sich bewusst gönnt, nicht nur schnell runterschlingt.
Lena ist keine ausgebildete Köchin, aber sie hat diese Gabe, Essen so vorzubereiten, dass es die ganze Woche über frisch und lecker bleibt. Sie nennt es ihre „Sonntags-Stunde”, und ich nenne es inzwischen die Rettung meiner Arbeitswoche. Ich habe ein bisschen herumgefragt, einiges ausprobiert, und ja, auch mal ein Batch komplett in den Sand gesetzt – zu viel Öl, das Gemüse war matschig, das Hähnchen trocken. Aber irgendwann hatte ich meine eigene Version dieser Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse gefunden. Die, die nicht nur satt macht, sondern richtig glücklich.
Das Schöne ist: Du musst kein Profi sein, um das hinzubekommen. Es geht hier nicht um Perfektion, sondern um eine Routine, die dir unter der Woche Zeit und Nerven spart – und dich trotzdem fühlen lässt, als hättest du was Gutes für dich getan. Vielleicht kennst du das ja, dieses Gefühl, wenn der Kühlschrank morgens schon leer aussieht und der Tag einfach zu voll ist? Genau dafür sind diese Bowls gemacht.
Warum Du Diese Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls Lieben Wirst
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt zwanzigmal gemacht, und jedes Mal bestätigt es sich: Es ist die perfekte Balance aus einfach, gesund und richtig lecker. Es gibt nicht viele Rezepte, bei denen ich nach dem fünften Mal immer noch nicht genug habe. Aber diese Bowl? Die schafft das irgendwie.
- Fix und Fertig in 45 Minuten: Klingt nach viel, aber du bereitest alles auf einmal zu. Reis kocht, Hähnchen brät, Gemüse gart – und am Ende hast du Essen für 4 Tage. Das ist weniger Zeit, als du sonst für drei einzelne Abendessen brauchst.
- Keine exotischen Zutaten nötig: Alles, was du brauchst, bekommst du im normalen Supermarkt. Hähnchenbrust, Reis, Brokkoli, Paprika – das sind keine Zutaten, für die du extra in einen Spezialladen fahren musst. Das macht es so unglaublich unkompliziert.
- Perfekt für den Alltag: Ob fürs Büro, die Uni oder einfach für Tage, an denen du abends keine Lust mehr zum Kochen hast – diese Bowls sind dein Ticket zu einem entspannten Feierabend. Du schnappst sie aus dem Kühlschrank, wärmst sie auf und bist fertig.
- Ein Garant für gute Laune am Tisch: Ich habe sie schon Kollegen, Freunden und meiner Familie serviert. Jeder war begeistert. Es ist eines dieser Gerichte, die einfach jeder mag – kein komisches Gemüse, keine überwürzigen Soßen. Einfach solide, gute Hausmannskost, nur leichter.
- Unverschämt lecker: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus saftigem Hähnchen, dem leicht nussigen Reis und dem knackigen Gemüse. Und dann das Dressing! Es ist cremig, aber nicht schwer, und bringt alles wunderbar zusammen. Du wirst nicht glauben, dass das „nur” Meal Prep ist.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist nicht nur eine weitere Sammlung von Zutaten. Ich habe monatelang getüftelt, bis die Texturen perfekt waren: Das Hähnchen bleibt saftig, der Reis körnig, das Gemüse knackig. Es geht nicht darum, ein weiteres Rezept ins Internet zu stellen. Es geht darum, dir ein Werkzeug an die Hand zu geben, das deinen Alltag leichter und leckerer macht. Und das ist, finde ich, der beste Grund, es auszuprobieren.
Zutaten, Die Du Für Die Bowls Brauchst
Bevor wir loslegen, lass uns über die Zutaten sprechen. Das Schöne an diesen Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse ist, dass sie mit einfachen, ehrlichen Zutaten auskommen. Du brauchst keine ausgefallenen Superfoods oder teuren Gewürzmischungen. Alles, was hier drin ist, hat einen Zweck – nämlich, dir ein Gericht zu zaubern, das satt macht und richtig gut schmeckt.
Für das Hähnchen:
- 500 g Hähnchenbrustfilet (oder Hähnchenunterkeulen, wenn du saftigeres Fleisch magst)
- 2 EL Olivenöl (zum Anbraten; ein gutes, natives Öl gibt mehr Geschmack)
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß (für die Farbe und eine leichte Rauchnote)
- 1/2 TL Knoblauchpulver (nicht zu aufdringlich, aber es rundet ab)
- 1/2 TL Salz (ich verwende gerne Meersalz, aber normales geht auch)
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen, wenn möglich)
- 1 Prise Cayennepfeffer (optional, für eine ganz leichte Schärfe – lass es weg, wenn du es lieber mild magst)
Für den Reis:

- 200 g Basmatireis (oder Langkornreis; er bleibt schön körnig und klebt nicht)
- 400 ml Wasser (die doppelte Menge Wasser wie Reis – eine Faustregel, die fast immer funktioniert)
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise Kurkuma (optional, für eine schöne goldene Farbe – macht optisch echt was her)
Für das Gemüse:
- 1 mittelgroßer Brokkoli (ca. 300 g; in kleine Röschen geschnitten)
- 1 rote Paprika (in Würfel geschnitten; sie wird beim Garen schön süß)
- 1 gelbe Paprika (für die Farbvielfalt – du kannst auch nur eine Farbe nehmen)
- 1 Karotte (in dünne Scheiben oder Stifte geschnitten; gibt eine leichte Süße)
- 1 EL Olivenöl (zum Rösten des Gemüses)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Für das Dressing:
- 4 EL griechischer Joghurt (10% Fett; er ist schön cremig und nicht zu sauer)
- 2 EL Zitronensaft (frisch gepresst, wenn möglich – der Geschmack ist einfach besser)
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Honig (oder Ahornsirup, für die vegane Variante)
- 1/2 TL getrockneter Oregano (oder Thymian; beides passt super)
- 1 kleine Knoblauchzehe (gepresst oder fein gehackt)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Zum Anrichten (optional):
- Ein paar Blätter frischer Petersilie oder Koriander (für die Farbe)
- Ein Spritzer Limettensaft (gibt nochmal einen frischen Kick)
- Ein paar geröstete Sesamsamen (für den Crunch – ich liebe das!)
Ein kleiner Tipp von mir: Achte beim Hähnchenkauf auf die Herkunft. Ich nehme am liebsten Fleisch aus Freilandhaltung, es schmeckt einfach intensiver und ist saftiger. Und bei den Paprikas – nimm ruhig verschiedene Farben. Das Auge isst schließlich mit, und eine bunte Bowl macht gleich viel mehr Laune.
Was Du An Küchengeräten Brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diese Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon zuhause. Aber ein paar Dinge machen das Leben leichter.
- Eine große Pfanne oder ein Wok: Zum Anbraten des Hähnchens und des Gemüses. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, weil nichts anbrennt und du weniger Fett brauchst.
- Ein mittlerer Topf mit Deckel: Für den Reis. Wenn du einen Reiskocher hast, kannst du den natürlich auch nehmen – das ist sogar noch einfacher.
- Ein Backblech: Falls du das Gemüse lieber im Ofen rösten willst. Das gibt ein noch intensiveres Aroma, dauert aber etwas länger.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Zerkleinern von Hähnchen und Gemüse. Ein gutes Messer ist die halbe Miete.
- Ein paar Schüsseln: Zum Anrichten der Zutaten und für das Dressing.
- Ein kleiner Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verrühren des Dressings.
- 4 luftdichte Behälter: Am besten aus Glas, damit sich keine Gerüche festsetzen. Die Bowls halten sich darin am längsten frisch.
Ich habe anfangs immer das Gemüse in der Pfanne gemacht, aber seit ich es im Ofen röste, ist es nochmal eine Stufe knuspriger. Probier einfach aus, was dir besser gefällt. Und falls du keinen Backofen hast – kein Problem, die Pfanne tut es genauso gut.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung Für Deine Meal-Prep-Bowls
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit am Ende perfekte Bowls rauskommen. Nimm dir etwa 45 Minuten Zeit, schalte vielleicht ein Hörbuch an, und leg los.
Schritt 1: Den Reis kochen (ca. 15 Minuten)
Spüle den Reis zuerst unter kaltem Wasser ab, bis das Wasser klar bleibt. Das entfernt überschüssige Stärke und sorgt dafür, dass der Reis schön körnig wird und nicht klebt. Gib den Reis dann mit der doppelten Menge Wasser (400 ml) und einer Prise Salz in einen Topf. Bring das Wasser zum Kochen, decke den Topf ab und lass den Reis bei niedriger Hitze etwa 12-15 Minuten köcheln, bis das Wasser aufgesogen ist. Nimm den Topf vom Herd und lass den Reis zugedeckt noch 5 Minuten ruhen. Danach lockerst du ihn mit einer Gabel auf.
Schritt 2: Das Hähnchen vorbereiten und anbraten (ca. 15 Minuten)
Während der Reis kocht, kümmerst du dich um das Hähnchen. Tupfe die Hähnchenbrust trocken – das ist wichtig, damit sie beim Anbraten eine schöne Kruste bekommt. Würze sie mit Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer und einer Prise Cayenne. Reibe die Gewürze gut ein. Erhitze 2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Lege die Hähnchenbrust hinein und brate sie von jeder Seite 5-6 Minuten, bis sie goldbraun und durchgegart ist. Nimm sie aus der Pfanne und lass sie kurz ruhen, bevor du sie in mundgerechte Stücke schneidest. Mein Tipp: Wenn du dir unsicher bist, ob das Hähnchen gar ist, stich mit einem Messer hinein – der Saft sollte klar sein.
Schritt 3: Das Gemüse zubereiten (ca. 10 Minuten)
Jetzt ist das Gemüse dran. Schneide den Brokkoli in kleine Röschen, die Paprika in Würfel und die Karotte in dünne Scheiben. Du kannst das Gemüse entweder in derselben Pfanne anbraten, in der du das Hähnchen gemacht hast (dann nimmst du noch den Geschmack mit), oder du röstest es im Ofen. Für die Ofenmethode: Heize den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor, verteile das Gemüse auf einem Backblech, beträufle es mit 1 EL Olivenöl, salze und pfeffere es und röste es 15-20 Minuten. Für die Pfanne: Brate das Gemüse bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten an, bis es weich, aber noch bissfest ist.
Schritt 4: Das Dressing zubereiten (ca. 5 Minuten)
In einer kleinen Schüssel verrührst du den griechischen Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl, Honig, Oregano und die gepresste Knoblauchzehe. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Das Dressing sollte cremig und leicht säuerlich sein. Wenn es dir zu dick ist, kannst du einen Esslöffel Wasser unterrühren. Ich mache das Dressing immer etwas großzügiger, weil es den Bowls so eine schöne Saftigkeit verleiht.
Schritt 5: Die Bowls zusammenstellen (ca. 5 Minuten)
Jetzt kommt der schönste Teil: das Anrichten. Verteile den Reis gleichmäßig auf die vier Behälter. Lege die Hähnchenstücke darauf und verteile das Gemüse daneben. Gib einen großzügigen Klecks Dressing darüber oder hebe es separat auf – ich finde, es zieht besser ein, wenn du es direkt drauf gibst. Zum Schluss kannst du mit frischer Petersilie, einem Spritzer Limette und Sesamsamen garnieren.
Schritt 6: Abkühlen lassen und lagern
Lass die Bowls vollständig abkühlen, bevor du die Deckel drauf machst. Sonst bildet sich Kondenswasser, und das Gemüse wird matschig. Im Kühlschrank halten sie sich 3-4 Tage. Du kannst sie auch einfrieren, aber dann wird das Gemüse nicht mehr so knackig sein. Für unterwegs sind sie perfekt: einfach morgens einpacken und im Büro aufwärmen.
Meine Besten Tipps Für Perfekte Bowls
Ich habe in den letzten Monaten so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse für die perfekten Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse.
- Das Hähnchen nicht zu lange braten: Das ist der häufigste Fehler. Hähnchenbrust wird schnell trocken, wenn sie zu lange in der Pfanne liegt. Nimm sie raus, sobald sie durch ist, und lass sie ruhen. Der Saft verteilt sich dann besser im Fleisch.
- Das Gemüse nicht zu weich garen: Meal Prep bedeutet, dass das Essen später nochmal aufgewärmt wird. Wenn das Gemüse jetzt schon total weich ist, wird es beim Aufwärmen matschig. Besser, es ist noch ein bisschen bissfest.
- Den Reis richtig würzen: Reis kann schnell langweilig sein. Gib ruhig etwas Kurkuma, eine Prise Kreuzkümmel oder ein Lorbeerblatt ins Kochwasser. Das gibt ihm eine subtile Würze, die den Unterschied macht.
- Das Dressing getrennt aufbewahren: Wenn du die Bowls für mehrere Tage vorbereitest, bewahre das Dressing lieber extra auf und gib es erst kurz vor dem Essen dazu. So bleibt alles schön knackig und der Reis wird nicht durchweicht.
- Die Bowls nicht überladen: Weniger ist manchmal mehr. Wenn du zu viel in eine Bowl packst, wird alles durcheinander gemischt und sieht nicht mehr so appetitlich aus. Ordne die Zutaten in getrennten Sektionen an – das sieht nicht nur schöner aus, sondern schmeckt auch besser, weil die Aromen nicht vermischt werden.
Einmal habe ich vergessen, das Hähnchen vor dem Anbraten trocken zu tupfen. Es hat in der Pfanne nur gesimmert, statt zu brutzeln, und die Kruste war hinüber. Seitdem bin ich da penibel. Es sind diese kleinen Details, die den Unterschied machen.
Variationen Und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Flexibilität. Du kannst es nach Herzenslust anpassen, ohne dass das Grundprinzip verloren geht. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Vegane Variante
Ersetze das Hähnchen durch gebratenen Tofu oder Kichererbsen. Tofu solltest du vorher gut ausdrücken und in Sojasauce und etwas Stärke marinieren – dann wird er schön knusprig. Für das Dressing nimmst du einen pflanzlichen Joghurt auf Soja- oder Kokosbasis.
Low-Carb Variante
Lass den Reis weg und ersetze ihn durch Blumenkohlreis oder eine Extraportion Gemüse. Zucchini-Nudeln sind auch eine tolle Alternative. Das Hähnchen und das Dressing bleiben gleich – so hast du ein eiweißreiches, kohlenhydratarmes Gericht.
Mediterrane Version
Würze das Hähnchen mit Rosmarin und Thymian, ersetze den Reis durch Couscous oder Quinoa, und füge getrocknete Tomaten, Oliven und Feta-Käse hinzu. Das Dressing bekommt einen Schuss Rotweinessig. Schmeckt wie Urlaub auf dem Teller!
Asiatisch angehauchte Bowl
Mariniere das Hähnchen in Sojasauce, Ingwer und Knoblauch. Nimm Jasminreis statt Basmati, und brate Pak Choi oder Zuckerschoten mit an. Für das Dressing mischst du Erdnussbutter, Sojasauce, Limettensaft und etwas Sriracha – einfach genial.
Saisonale Anpassungen
Im Sommer nehme ich gerne Zucchini, Aubergine und Mais. Im Herbst sind Kürbis und Rosenkohl perfekt. Du kannst das Gemüse immer an das anpassen, was gerade Saison hat – das spart Geld und schmeckt intensiver.
Ich habe letzte Woche eine Bowl mit Süßkartoffeln und Feta gemacht – die war so gut, dass ich sie gleich zweimal hintereinander gegessen habe. Trau dich ruhig, zu experimentieren!
Servieren Und Aufbewahren
Wie du deine Bowls servierst, hängt ganz von deiner Stimmung ab. Hier sind meine Empfehlungen, damit sie immer perfekt sind.
Servieren: Die Bowls schmecken sowohl warm als auch lauwarm. Wenn du sie direkt isst, kannst du das Dressing schon draufgeben. Für unterwegs oder im Büro: Wärme sie in der Mikrowelle (2-3 Minuten bei 600 Watt) oder im Ofen (10 Minuten bei 180°C) auf. Gib das Dressing erst nach dem Aufwärmen dazu, damit es schön cremig bleibt.
Dazu passen: Ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronendressing oder ein paar Scheiben Vollkornbrot. Wenn du magst, kannst du auch ein weichgekochtes Ei dazu servieren – das gibt extra Protein und macht die Bowl noch sättigender.
Aufbewahren: Die Bowls halten sich im Kühlschrank 3-4 Tage. Achte darauf, dass die Behälter luftdicht verschlossen sind, damit nichts austrocknet oder fremde Gerüche annimmt. Du kannst sie auch einfrieren, aber dann wird das Gemüse nach dem Auftauen nicht mehr so knackig sein. Am besten isst du sie innerhalb der ersten 3 Tage.
Reheating-Tipps: Wenn du die Bowls in der Mikrowelle aufwärmst, decke sie mit einem feuchten Papiertuch ab. Das verhindert, dass der Reis austrocknet. Im Ofen kannst du sie abgedeckt mit Alufolie aufwärmen – das hält sie schön saftig.
Geschmacksentwicklung: Das Schöne an Meal Prep ist, dass die Aromen über Nacht oft noch besser durchziehen. Am zweiten Tag schmecken die Bowls manchmal sogar noch besser als am ersten. Also keine Sorge, wenn du sie nicht sofort isst – sie werden nur besser!
Nährwerte Und Gesundheitliche Vorteile
Diese Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier ein Überblick über die ungefähren Nährwerte pro Bowl (ohne optionale Toppings):
| Nährwert | Pro Bowl |
|---|---|
| Kalorien | ca. 450 kcal |
| Eiweiß | ca. 35 g |
| Kohlenhydrate | ca. 45 g |
| Fett | ca. 12 g |
| Ballaststoffe | ca. 8 g |
Das Hähnchen liefert hochwertiges Eiweiß für die Muskeln, der Reis gibt langanhaltende Energie, und das Gemüse steckt voller Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Brokkoli ist reich an Vitamin C und K, Paprika enthält viel Vitamin A, und Karotten sind gut für die Augen. Das Joghurt-Dressing liefert probiotische Kulturen, die deine Verdauung unterstützen.
Für mich ist diese Bowl der perfekte Allrounder: Sie macht satt, gibt Energie für den Tag und schmeckt so gut, dass ich sie wirklich gerne esse. Kein Verzicht, kein schlechtes Gewissen – einfach gutes, ehrliches Essen.
Allergenhinweis: Enthält Milchprodukte (Joghurt). Für eine laktosefreie Variante nimmst du laktosefreien Joghurt. Glutenfrei ist das Rezept von Natur aus, solange du keine glutenhaltigen Zutaten hinzufügst.
Fazit: Deine Neue Lieblings-Mahlzeit Für Die Woche
Ich hoffe, ich konnte dir zeigen, dass Meal Prep nicht langweilig oder kompliziert sein muss. Diese Leichten Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse sind der Beweis, dass gesundes Essen richtig Spaß machen kann. Sie sind schnell zubereitet, bestehen aus einfachen Zutaten und schmecken einfach fantastisch – egal, ob du sie direkt isst oder erst drei Tage später.
Das Beste daran? Du kannst sie immer wieder neu erfinden. Tausche das Gemüse aus, probiere andere Gewürze, oder mach eine komplett andere Version daraus. Dieses Rezept ist eine Einladung, deine eigene Lieblingskombination zu finden. Ich bin gespannt, was dir einfällt!
Also, ran an den Herd! Ich verspreche dir, es lohnt sich. Und wenn du deine Bowls zeigst – ich würde mich riesig freuen, sie zu sehen. Markiere mich doch auf Instagram oder hinterlasse einen Kommentar. Deine Kreationen sind meine größte Inspiration.
Hab einen wunderbaren Kochtag und genieß deine Bowls!
Häufig Gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch Hähnchenschenkel statt Brust verwenden?
Ja, absolut! Hähnchenschenkel sind sogar saftiger und verzeihen eher, wenn sie mal eine Minute länger in der Pfanne liegen. Du musst sie nur etwas länger garen – etwa 8-10 Minuten pro Seite.
Wie verhindere ich, dass der Reis beim Aufwärmen trocken wird?
Gib einen kleinen Spritzer Wasser über den Reis, bevor du die Bowl in der Mikrowelle oder im Ofen aufwärmst. Decke sie ab, damit der Dampf nicht entweicht. So bleibt der Reis schön fluffig.
Kann ich die Bowls auch kalt essen?
Klar! Sie schmecken auch kalt super, besonders an heißen Sommertagen. Das Dressing sollte dann aber nicht zu kalt sein – lass es vor dem Essen kurz bei Zimmertemperatur stehen.
Wie lange halten sich die Bowls im Kühlschrank?
Richtig aufbewahrt in luftdichten Behältern halten sie sich 3-4 Tage. Am besten isst du sie innerhalb der ersten 3 Tage, dann sind sie am frischesten. Am vierten Tag wird das Gemüse meist etwas weicher, aber es schmeckt immer noch gut.
Kann ich das Gemüse auch roh verwenden?
Ja, das geht! Besonders Paprika und Karotten schmecken roh richtig gut und bleiben dann auch beim Aufwärmen knackiger. Brokkoli würde ich aber kurz blanchieren oder dünsten, sonst ist er zu hart und schwer verdaulich.
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Leichte Meal-Prep-Hähnchen-Bowls mit Reis und Gemüse: Bestes Rezept
Diese Meal-Prep-Bowls sind die perfekte Lösung für stressige Arbeitstage: Saftiges Hähnchen, lockerer Reis und knackiges Gemüse, kombiniert mit einem cremigen Joghurt-Dressing – alles in 45 Minuten zubereitet und hält sich 3-4 Tage im Kühlschrank.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: International
Ingredients
- 500 g Hähnchenbrustfilet
- 2 EL Olivenöl
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 1/2 TL Knoblauchpulver
- 1/2 TL Salz
- 1/4 TL schwarzer Pfeffer
- 1 Prise Cayennepfeffer (optional)
- 200 g Basmatireis
- 400 ml Wasser
- 1/2 TL Salz
- 1 Prise Kurkuma (optional)
- 1 mittelgroßer Brokkoli (ca. 300 g)
- 1 rote Paprika
- 1 gelbe Paprika
- 1 Karotte
- 1 EL Olivenöl
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 4 EL griechischer Joghurt (10% Fett)
- 2 EL Zitronensaft
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Honig
- 1/2 TL getrockneter Oregano
- 1 kleine Knoblauchzehe
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Ein paar Blätter frische Petersilie oder Koriander (optional)
- Ein Spritzer Limettensaft (optional)
- Ein paar geröstete Sesamsamen (optional)
Instructions
- Den Reis unter kaltem Wasser abspülen, bis das Wasser klar bleibt. Mit der doppelten Menge Wasser (400 ml) und einer Prise Salz in einen Topf geben. Zum Kochen bringen, abdecken und bei niedriger Hitze 12-15 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser aufgesogen ist. Vom Herd nehmen und zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen. Mit einer Gabel auflockern.
- Während der Reis kocht, das Hähnchen vorbereiten. Hähnchenbrust trocken tupfen und mit Paprikapulver, Knoblauchpulver, Salz, Pfeffer und einer Prise Cayenne würzen. 2 EL Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Hähnchenbrust von jeder Seite 5-6 Minuten goldbraun braten, bis sie durchgegart ist. Aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.
- Das Gemüse zubereiten: Brokkoli in kleine Röschen schneiden, Paprika in Würfel, Karotte in dünne Scheiben. Entweder in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze 5-7 Minuten anbraten, bis es weich, aber noch bissfest ist, oder im Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze auf einem Backblech mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer 15-20 Minuten rösten.
- Das Dressing zubereiten: In einer kleinen Schüssel griechischen Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl, Honig, Oregano und gepresste Knoblauchzehe verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf einen Esslöffel Wasser unterrühren, falls es zu dick ist.
- Die Bowls zusammenstellen: Den Reis gleichmäßig auf vier Behälter verteilen. Hähnchenstücke darauflegen und das Gemüse daneben anrichten. Einen großzügigen Klecks Dressing darübergeben oder separat aufbewahren. Nach Belieben mit frischer Petersilie, Limettensaft und Sesamsamen garnieren.
- Die Bowls vollständig abkühlen lassen, bevor die Deckel aufgesetzt werden. Im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar. Vor dem Servieren in der Mikrowelle (2-3 Minuten bei 600 Watt) oder im Ofen (10 Minuten bei 180°C) aufwärmen. Dressing erst nach dem Aufwärmen dazugeben.
Notes
Das Hähnchen nicht zu lange braten, sonst wird es trocken. Gemüse bissfest garen, damit es beim Aufwärmen nicht matschig wird. Dressing getrennt aufbewahren, wenn die Bowls für mehrere Tage vorbereitet werden. Die Bowls nicht überladen – Zutaten in getrennten Sektionen anrichten. Für eine vegane Variante Hähnchen durch Tofu oder Kichererbsen ersetzen und pflanzlichen Joghurt verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Bowl
- Calories: 450
- Sugar: 8
- Sodium: 600
- Fat: 12
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 8
- Protein: 35
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