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Einleitung: Die skeptische Verwandlung
Mein bester Freund Markus hatte Kartoffel-Rösti jahrelang verweigert. Fast ein Jahrzehnt. “Zu fettig”, “zu labbrig”, “schmeckt nach nichts” – seine Liste an Ausreden war lang und kreativ. Dann, an einem verregneten Dienstag im Januar, stand ich in meiner winzigen Küche und röstete mir eine Portion “nur für mich”. Die Butter brutzelte, die Kartoffelfäden zischten, und dieses Geruch – dieser goldene, erdige Duft von knusprigen Kartoffeln – breitete sich aus wie eine warme Decke.
Ich hatte die Rösti gerade gewendet, als ich ihn in der Tür stehen sah. “Riecht gut”, murmelte er, so beiläufig, wie man etwas sagt, das man eigentlich nicht zugeben will. Ich drehte mich um und da stand er – mit einem Teller in der Hand, den er sich selbst aus dem Schrank genommen hatte. Kein Wort der Erklärung. Er setzte sich einfach an den Tisch und wartete. Ich meine, was macht man in so einem Moment? Man teilt. Die erste Gabel zögerlich, die zweite neugierig, die dritte – na ja, sagen wir so: die dritte war schon fast verschlungen. “Okay”, sagte er mit vollem Mund, “die sind anders. Die sind gut.” Genau darum geht es bei diesem Rezept. Es ist die Art von Kartoffel-Rösti, die selbst eingefleischte Skeptiker an den Tisch lockt – knusprig, goldbraun und mit einem cremigen Kräuterquark, der das Ganze zu einem einzigen wohlig-warmen Genuss macht. Vielleicht haben Sie ja auch jemanden im Kopf, den Sie mit diesem Gericht überzeugen könnten.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Dieses Rezept für Kartoffel-Rösti mit Kräuterquark ist nicht einfach nur ein weiteres Abendessen. Es ist eine Umarmung auf dem Teller. Es ist das Gericht, das Sie nach einem langen Tag wieder aufrichtet, ohne dass Sie dafür stundenlang in der Küche stehen müssen. Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum es bei mir und allen, die es probiert haben, zur absoluten Nummer eins geworden ist:
- Knackig & Köstlich: Die Rösti werden außen perfekt goldbraun und knusprig, während sie innen weich und zart bleiben. Keine labbrigen Kartoffelpuffer mehr – versprochen!
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten. Kartoffeln, Quark, Kräuter – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Oder können es beim nächsten Einkauf schnell besorgen.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob nach einem Spaziergang im Herbst, an einem verregneten Sonntag oder wenn Sie einfach nur eine Pause vom Alltag brauchen – dieses Gericht ist wie geschaffen für Ruhe und Genuss.
- Immer ein Erfolg: Ob für die Familie, für Gäste oder nur für sich selbst – die Kombination aus der herzhaften Rösti und dem frischen Kräuterquark kommt immer gut an. Ehrlich, ich habe noch nie erlebt, dass jemand nicht nach dem Rezept gefragt hat.
- Meine besondere Note: Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung der Kartoffeln. Ich schwöre auf das Auspressen der geriebenen Kartoffeln mit einem sauberen Küchentuch. Das klingt nach Arbeit, ist aber der entscheidende Schritt für die perfekte Knusprigkeit. Keine überschüssige Feuchtigkeit, die die Rösti matschig macht. Nur pure, goldene Knusprigkeit. Und der Kräuterquark? Der wird mit einer Prise Muskatnuss verfeinert – ein kleiner Trick, der den Geschmack unglaublich abrundet.
- Ein Seelentröster: Dieses Gericht ist nicht nur lecker. Es ist das Gefühl von Geborgenheit. Es erinnert an gemütliche Stunden, an das Gefühl, etwas Gutes für sich zu tun. Es ist Trostessen in seiner schönsten Form – ehrlich, wärmend und einfach richtig.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für dieses Rezept zur Kartoffel-Rösti mit Kräuterquark verwenden wir bewusst einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Kombination ist simpel, aber genau das macht den Zauber aus. Keine komplizierten Saucen, keine versteckten Aromen – nur ehrliche, gute Lebensmittel, die zusammen ein perfektes Ganzes ergeben.
Für die Kartoffel-Rösti:
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln: Das ist das A und O. Mehligkochende Sorten wie Linda oder Agria haben weniger Feuchtigkeit und mehr Stärke. Das sorgt für die ideale Bindung und eine herrlich knusprige Kruste. Festkochende Kartoffeln werden eher zäh und gummiartig. Glaubt mir, ich habe den Fehler gemacht – es war keine schöne Erfahrung.
- 1 große Zwiebel (ca. 100 g): Fein gerieben oder in sehr kleine Würfel geschnitten. Die Zwiebel gibt den Rösti eine leichte Süße und eine herzhafte Tiefe, die einfach perfekt ist.
- 2 Eier (Größe M): Sie helfen, die Kartoffelmasse zu binden, damit die Rösti beim Braten nicht auseinanderfallen. Falls Sie die Eier weglassen möchten, können Sie sie durch 2-3 Esslöffel Kichererbsenmehl ersetzen – das funktioniert auch super.
- 3-4 Esslöffel Weizenmehl (Type 405): Auch das Mehl dient als Bindemittel. Es saugt die restliche Feuchtigkeit auf und gibt den Rösti Stabilität. Sie können hier auch glutenfreies Mehl verwenden.
- 1 Teelöffel Salz: Am besten feines Meersalz. Es verteilt sich gleichmäßiger und zieht das Wasser aus den Kartoffeln, was die Knusprigkeit fördert.
- ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer: Frisch gemahlen, wenn möglich. Das Aroma ist einfach intensiver und wertet die Rösti auf.
- ¼ Teelöffel Muskatnuss (frisch gerieben): Das ist mein Geheimtipp! Muskatnuss und Kartoffeln sind ein Traumpaar. Eine kleine Prise reicht, um den Geschmack zu veredeln, ohne ihn zu dominieren.
- Butter und Öl zum Braten: Ich nehme eine Mischung aus Butterschmalz oder Ghee für den Geschmack und etwas neutralem Pflanzenöl (wie Raps- oder Sonnenblumenöl), damit die Butter nicht verbrennt. Das Butterschmalz gibt den Rösti diese wunderbar nussige Note.
Für den cremigen Kräuterquark:
- 500 g Speisequark (20% Fett): Der Klassiker. Er ist cremig, aber nicht zu schwer. Wer es leichter mag, kann Magerquark nehmen und mit etwas Milch oder Sahne verrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- 200 g saure Sahne oder Schmand: Das macht den Quark noch cremiger und gibt ihm eine angenehme Säure, die perfekt zur herzhaften Rösti passt.
- 1 Bund Schnittlauch: In feine Röllchen geschnitten. Schnittlauch ist mild und passt einfach immer.
- ½ Bund Petersilie: Fein gehackt. Petersilie bringt Frische und eine leicht pfeffrige Note.
- ½ Bund Dill: Auch fein gehackt. Dill und Kartoffeln sind ein klassisches Team. Wer keinen Dill mag, kann auch Kerbel oder etwas Estragon nehmen.
- 1 Knoblauchzehe: Durchgepresst oder fein gehackt. Der Knoblauch gibt dem Quark eine leichte Schärfe und Tiefe.
- 1 Esslöffel Zitronensaft: Frisch gepresst. Die Säure des Zitronensafts belebt den Geschmack des Quarks und macht ihn noch frischer.
- Salz und Pfeffer nach Geschmack: Zum Abschmecken.
Benötigte Küchengeräte
Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich koche selbst mit einfachen Mitteln – Hauptsache, es funktioniert und macht Spaß.
- Eine große Schüssel: Zum Mischen der Kartoffelmasse und des Quarks.
- Eine Gemüsereibe oder Küchenmaschine mit Reibscheibe: Eine einfache Handreibe tut es völlig. Aber wenn Sie eine Küchenmaschine haben, geht es natürlich schneller und die Kartoffelfäden sind gleichmäßiger. Achtung: Reiben Sie die Kartoffeln nicht zu fein, sonst werden sie matschig. Die Konsistenz sollte an dünne Streichhölzer erinnern.
- Ein sauberes Küchentuch oder ein Mulltuch: Das ist mein absolutes Must-have! Zum Auspressen der geriebenen Kartoffeln. Ein Trick, den ich von meiner Oma gelernt habe. Wenn Sie kein Tuch haben, können Sie die Kartoffeln auch in einem feinen Sieb ausdrücken und dann mit den Händen so viel Flüssigkeit wie möglich herausdrücken. Das Tuch ist aber effektiver.
- Eine große beschichtete Pfanne: Mit einem Durchmesser von mindestens 28 cm. Die Beschichtung verhindert, dass die Rösti kleben bleiben, und Sie brauchen weniger Fett. Eine gusseiserne Pfanne wäre natürlich die Königsklasse, aber eine gute beschichtete Pfanne tut es auch.
- Ein Pfannenwender: Am besten aus Metall oder hitzebeständigem Kunststoff. Er sollte stabil sein, um die Rösti wenden zu können, ohne dass sie zerbrechen.
- Ein Küchenpapier: Zum Abtropfen der fertigen Rösti. So werden sie noch knuspriger, weil überschüssiges Fett aufgesaugt wird.
Zubereitung: Schritt für Schritt zur perfekten Kartoffel-Rösti
Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit einer wunderbar knusprigen Kartoffel-Rösti und einem cremigen Kräuterquark belohnt.
- Vorbereitung der Kartoffeln (ca. 15 Minuten): Schälen Sie die Kartoffeln und reiben Sie sie grob mit der Gemüsereibe in eine große Schüssel. Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein reiben oder in winzige Würfel schneiden. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Nehmen Sie das saubere Küchentuch, geben Sie die geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln hinein und drehen Sie das Tuch zu einem Beutel. Drücken Sie über der Spüle kräftig die gesamte Flüssigkeit aus. Sie werden überrascht sein, wie viel Wasser da rauskommt! Das ist das Geheimnis der Knusprigkeit. Lassen Sie die ausgedrückte Masse dann in der trockenen Schüssel ruhen. Die Stärke, die sich am Boden der Schüssel absetzt, können Sie später noch unterheben – sie hilft beim Binden.
- Den Teig zubereiten (ca. 10 Minuten): Geben Sie die ausgedrückten Kartoffeln und Zwiebeln zurück in die große Schüssel. Fügen Sie die Eier, das Mehl, das Salz, den Pfeffer und die geriebene Muskatnuss hinzu. Vermischen Sie alles gründlich mit den Händen oder einem Löffel. Der Teig sollte eine gleichmäßige, etwas feuchte, aber nicht nasse Konsistenz haben. Wenn er zu nass ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu. Wenn er zu trocken ist, einen Spritzer Milch. Aber normalerweise ist die Konsistenz perfekt.
- Die Rösti formen (ca. 5 Minuten): Teilen Sie den Teig in 6-8 gleich große Portionen. Formen Sie daraus mit den Händen flache, runde Laibchen. Drücken Sie sie fest zusammen, damit sie beim Braten nicht auseinanderfallen. Die Rösti sollten etwa 1,5 bis 2 cm dick sein. Zu dick werden sie innen nicht gar, zu dünn werden sie zu knusprig und trocken.
- Die Rösti braten (ca. 20-25 Minuten): Erhitzen Sie eine großzügige Menge Butterschmalz und Öl in Ihrer beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze. Die Pfanne ist heiß genug, wenn ein Holzstäbchen hineingehalten wird und Blasen aufsteigen. Legen Sie die Rösti vorsichtig in die Pfanne – nicht zu viele auf einmal, sie brauchen Platz. Braten Sie sie auf jeder Seite 4-5 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Drehen Sie die Hitze gegebenenfalls etwas herunter, wenn sie zu schnell braun werden. Wichtig: Die Rösti erst wenden, wenn die Unterseite wirklich goldbraun und fest ist. Sonst fallen sie auseinander. Nehmen Sie die fertigen Rösti aus der Pfanne und legen Sie sie auf Küchenpapier, um überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. Halten Sie sie im Ofen bei 100°C warm, während Sie die restlichen Portionen braten.
- Den Kräuterquark zubereiten (ca. 10 Minuten): Während die Rösti braten, können Sie den Quark zubereiten. Geben Sie den Quark und die saure Sahne in eine Schüssel und verrühren Sie alles glatt. Waschen Sie die Kräuter, trocknen Sie sie gut und hacken Sie sie fein. Geben Sie die Kräuter, den Knoblauch und den Zitronensaft zum Quark. Mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken. Der Quark sollte kräftig gewürzt sein, denn er ist der perfekte Kontrast zur milden, knusprigen Rösti. Stellen Sie ihn bis zum Servieren kalt.
- Das Anrichten (ca. 2 Minuten): Servieren Sie die heißen Kartoffel-Rösti auf einem Teller oder einer Platte. Geben Sie einen großzügigen Klecks des cremigen Kräuterquarks darauf oder daneben. Wer mag, kann noch etwas frischen Schnittlauch darüber streuen. Und dann: Genießen!
Tipps & Tricks für die perfekte Kartoffel-Rösti
Ich habe im Laufe der Jahre so einige Fehler gemacht, damit Sie es besser machen können. Hier sind meine besten Tipps für eine garantiert knusprige Rösti:
- Das Wasser ist der Feind: Ich kann es nicht oft genug sagen: Die Kartoffeln müssen richtig trocken sein. Wenn Sie das Tuch nicht haben, geben Sie die geriebenen Kartoffeln in ein Sieb, drücken Sie sie mit den Händen aus und lassen Sie sie dann noch 10 Minuten abtropfen. Dann nochmal mit Küchenpapier trocken tupfen. Jedes bisschen Feuchtigkeit, das Sie entfernen, ist ein Gewinn für die Knusprigkeit.
- Die richtige Hitze: Braten Sie die Rösti nicht bei zu hoher Hitze. Sonst werden sie außen schwarz, bevor sie innen gar sind. Mittel-hohe Hitze ist ideal. Die erste Seite braucht oft etwas länger als die zweite. Hören Sie auf das Zischen – ein gleichmäßiges, sanftes Brutzeln ist perfekt.
- Nicht zu viel in der Pfanne: Geben Sie nicht zu viele Rösti auf einmal in die Pfanne. Sie müssen Platz haben, sonst sinkt die Temperatur des Fetts zu stark und die Rösti werden nicht knusprig, sondern kochen im Fett. Lieber in zwei oder drei Durchgängen braten.
- Das Fett wechseln: Nach jeder Portion können Sie das Fett in der Pfanne erneuern oder zumindest durch ein feines Sieb gießen, um die gebräunten Reste zu entfernen. Diese Reste können sonst anbrennen und den Geschmack der nächsten Rösti beeinträchtigen.
- Geduld beim Wenden: Der häufigste Fehler? Die Rösti zu früh wenden. Warten Sie, bis die Unterseite wirklich goldbraun und fest ist. Wenn Sie unsicher sind, heben Sie vorsichtig eine Ecke an. Löst sie sich leicht, ist sie bereit. Wenn nicht, geben Sie ihr noch eine Minute.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept für Kartoffel-Rösti ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es nach Ihrem Geschmack oder der Jahreszeit anpassen können:
- Für mehr Biss: Fügen Sie dem Teig 100 g geriebenen, würzigen Käse wie Emmentaler oder Greyerzer hinzu. Das gibt den Rösti eine herrlich käsige Note und macht sie noch sättigender.
- Mediterrane Variante: Geben Sie dem Teig 2 Esslöffel gehackte, getrocknete Tomaten und 1 Teelöffel getrockneten Oregano oder Thymian hinzu. Zum Quark können Sie zusätzlich Feta-Käse bröseln und schwarze Oliven unterheben. Ein Hauch von Urlaub auf dem Teller!
- Mit Speck oder Schinken: Für eine herzhaftere Version braten Sie 100 g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig an und geben ihn unter den Kartoffelteig. Das Fett vom Speck können Sie dann auch zum Braten der Rösti verwenden – das gibt ein intensives Raucharoma.
- Vegetarisch mit Gemüse: Reiben Sie zusätzlich zu den Kartoffeln eine Karotte, eine Zucchini oder eine Pastinake. Das bringt Farbe, Vitamine und eine leicht süßliche Note. Drücken Sie das Gemüse vorher ebenfalls gut aus, da es viel Wasser enthält.
- Glutenfreie Version: Ersetzen Sie das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung oder durch feine Haferflocken. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber die Rösti werden trotzdem lecker.
Servier- und Aufbewahrungsvorschläge
Die Kartoffel-Rösti schmecken am besten frisch aus der Pfanne, aber es gibt auch ein paar tolle Möglichkeiten, sie zu servieren und aufzubewahren.
- Servieren: Die Rösti sollten richtig heiß sein, wenn sie auf den Tisch kommen. Der Kräuterquark hingegen sollte schön kühl sein – der Temperaturkontrast ist einfach himmlisch. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette. Das Säure-Dressing neutralisiert die Fülle der Rösti und des Quarks perfekt. Ein Glas Buttermilch oder ein kühles Bier wären auch tolle Begleiter.
- Aufbewahrung: Falls doch einmal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt), können Sie die Rösti im Kühlschrank aufbewahren. Lassen Sie sie dazu vollständig abkühlen und legen Sie sie dann in einen luftdichten Behälter. So halten sie sich 2-3 Tage. Der Kräuterquark sollte separat aufbewahrt werden, da er sonst die Knusprigkeit der Rösti zerstört.
- Wiederaufwärmen: Die Rösti werden am besten wieder knusprig, wenn Sie sie im Backofen oder in einer Pfanne aufwärmen. Legen Sie sie bei 180°C für etwa 8-10 Minuten auf ein Backblech. In der Mikrowelle werden sie leider weich und matschig. Das will ja keiner.
- Einfrieren: Sie können die ungebratenen Rösti auch einfrieren. Formen Sie die Laibchen, legen Sie sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und frieren Sie sie für etwa 2 Stunden ein. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Braten müssen Sie sie nicht auftauen – einfach direkt in die heiße Pfanne geben und die Bratzeit um 2-3 Minuten verlängern.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Gericht ist nicht nur ein Seelentröster, sondern hat auch einige gesundheitliche Aspekte zu bieten. Natürlich ist es kein Diätgericht, aber es ist ehrliches, sättigendes Essen.
Die Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen) sind ungefähr: Kalorien: 520 kcal, Eiweiß: 22 g, Fett: 24 g, Kohlenhydrate: 52 g. Die Werte können je nach verwendeten Zutaten und Fettmenge variieren.
Kartoffeln sind eine hervorragende Quelle für komplexe Kohlenhydrate, die langanhaltende Energie liefern. Sie enthalten viel Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe – vor allem, wenn man die Schale dran lässt (für die Rösti aber nicht geeignet). Der Quark ist reich an hochwertigem Eiweiß und Calcium, was gut für Muskeln und Knochen ist. Die frischen Kräuter liefern wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine.
Aus meiner Sicht ist dies ein Gericht, das man mit gutem Gewissen genießen kann. Es ist keine leere Kalorienbombe, sondern ein nahrhaftes, sättigendes Essen, das Körper und Seele wärmt. Gönnen Sie es sich ohne schlechtes Gewissen.
Fazit
Diese wohlig-warme Kartoffel-Rösti mit cremigem Kräuterquark ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, sich eine Auszeit zu nehmen, den Alltag hinter sich zu lassen und etwas richtig Gutes zu essen. Die Kombination aus der knusprigen, goldbraunen Kruste und dem frischen, cremigen Quark ist einfach unschlagbar. Es ist das Essen, das mich an gemütliche Abende erinnert, an Lachen mit Freunden und an die einfache Freude, etwas mit den eigenen Händen zubereitet zu haben.
Probieren Sie es aus! Passen Sie es an Ihren Geschmack an, experimentieren Sie mit den Variationen und machen Sie es zu Ihrem eigenen. Ich bin mir sicher, dass auch Sie – wie mein Freund Markus – nach dem ersten Bissen überzeugt sein werden. Und wenn Sie Ihre ganz persönliche Variante entdecken, dann erzählen Sie mir davon! Hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teilen Sie Ihre Kreation auf Pinterest. Ich bin schon gespannt, was Sie daraus machen. Bis dahin: Guten Appetit und bleiben Sie behaglich!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich statt mehligkochenden auch festkochende Kartoffeln verwenden?
Sie können, aber das Ergebnis wird anders. Festkochende Kartoffeln enthalten weniger Stärke und mehr Wasser. Die Rösti werden dadurch weniger knusprig und können innen eher gummiartig bleiben. Für das beste Ergebnis empfehle ich wirklich mehligkochende Kartoffeln.
Warum fallen meine Rösti beim Braten auseinander?
Das kann mehrere Gründe haben. Entweder waren die Kartoffeln noch zu feucht, der Teig war nicht fest genug, oder Sie haben die Rösti zu früh gewendet. Achten Sie darauf, die Kartoffeln gut auszudrücken und den Teig fest zu formen. Und dann: Geduld beim Braten!
Kann ich den Kräuterquark durch etwas anderes ersetzen?
Ja, absolut! Sie können die Rösti mit Apfelmus (eine süß-herzhafte Kombination), mit einem Klecks saurer Sahne oder Schmand, mit geräuchertem Lachs oder einfach nur mit einem grünen Salat servieren. Auch ein würziger Kräuterbutter oder eine Pilzrahmsauce passen hervorragend.
Wie bekomme ich die Rösti besonders knusprig?
Der wichtigste Schritt ist das gründliche Auspressen der Kartoffeln. Außerdem sollten Sie die Rösti nicht zu dick formen und in ausreichend heißem Fett braten. Das Abtropfen auf Küchenpapier nach dem Braten hilft ebenfalls, die Knusprigkeit zu erhalten.
Kann ich die Kartoffel-Rösti auch im Ofen zubereiten?
Ja, das ist möglich, aber sie werden nicht ganz so knusprig wie aus der Pfanne. Formen Sie die Rösti, legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech, beträufeln Sie sie mit Öl und backen Sie sie bei 200°C Umluft für etwa 20-25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Wenden Sie sie nach der Hälfte der Zeit.
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Beste Kartoffel-Rösti mit cremigem Kräuterquark – einfaches Rezept
Knusprige, goldbraune Kartoffel-Rösti mit einem cremigen Kräuterquark – ein wohlig-warmes Gericht, das selbst Skeptiker überzeugt. Perfekt für gemütliche Abende und einfach zuzubereiten.
- Prep Time: 25 Minuten
- Cook Time: 25 Minuten
- Total Time: 50 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Schweizerisch
Ingredients
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln (z. B. Linda oder Agria)
- 1 große Zwiebel (ca. 100 g)
- 2 Eier (Größe M)
- 3–4 Esslöffel Weizenmehl (Type 405)
- 1 Teelöffel Salz
- ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- ¼ Teelöffel Muskatnuss, frisch gerieben
- Butter und Öl zum Braten (z. B. Butterschmalz und Rapsöl)
- 500 g Speisequark (20 % Fett)
- 200 g saure Sahne oder Schmand
- 1 Bund Schnittlauch
- ½ Bund Petersilie
- ½ Bund Dill
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Esslöffel Zitronensaft, frisch gepresst
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Instructions
- Kartoffeln schälen und grob reiben. Zwiebel schälen und fein reiben oder in winzige Würfel schneiden. Die geriebenen Kartoffeln und Zwiebeln in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig die Flüssigkeit ausdrücken. Die ausgedrückte Masse in eine große Schüssel geben.
- Eier, Mehl, Salz, Pfeffer und Muskatnuss zu den Kartoffeln geben und alles gründlich vermischen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
- Den Teig in 6-8 gleich große Portionen teilen und mit den Händen flache, runde Laibchen (ca. 1,5-2 cm dick) formen.
- Eine großzügige Menge Butterschmalz und Öl in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die Rösti vorsichtig hineinlegen und auf jeder Seite 4-5 Minuten goldbraun und knusprig braten. Die fertigen Rösti auf Küchenpapier abtropfen lassen und im Ofen bei 100 °C warm halten.
- Für den Kräuterquark: Quark und saure Sahne in einer Schüssel glatt rühren. Kräuter waschen, trocknen und fein hacken. Knoblauch durchpressen oder fein hacken. Kräuter, Knoblauch und Zitronensaft zum Quark geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die heißen Rösti auf Tellern anrichten, einen Klecks Kräuterquark darauf oder daneben geben und nach Belieben mit frischem Schnittlauch bestreuen. Sofort servieren.
Notes
Die Kartoffeln müssen gründlich ausgedrückt werden, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen – das ist der Schlüssel zur Knusprigkeit. Die Rösti erst wenden, wenn die Unterseite goldbraun und fest ist. Den Kräuterquark kräftig würzen, da er ein guter Kontrast zur milden Rösti ist.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 520
- Sugar: 6
- Sodium: 800
- Fat: 24
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 52
- Fiber: 5
- Protein: 22
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