Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse: Das beste einfache Rezept für den perfekten Herbstgenuss

Fertig in 60 Minuten
Portionen 8 Stücke
Schwierigkeitsgrad Easy

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Ich war an einem verregneten Dienstag im September beim Metzger meines Vertrauens, um einfach nur ein halbes Hähnchen zu holen, als der Mann hinter der Theke – nennen wir ihn Herrn Schmidt, einen eher wortkargen Typen mit einer Vorliebe für karierte Hemden – plötzlich anfing, über Kürbis zu reden. „Wissen Sie”, sagte er, während er das Hähnchen einwickelte, „meine Frau macht immer so eine Kürbis-Quiche mit Ziegenkäse. Die ist so gut, die schmeckt sogar kalt.” Ich stand da, völlig überrumpelt, den Regen von der Jacke tropfend, und hörte zu. Herr Schmidt, der sonst nur über Wurstsorten und Bratzeiten spricht, schwärmte plötzlich von der Cremigkeit des Ziegenkäses und der süßlichen Note des Hokkaidos. Es war das letzte, womit ich gerechnet hätte, ehrlich gesagt. Aber genau in diesem Moment, zwischen Fleischtheke und Kassenbon, wurde mir klar: Dieses Rezept musste ich haben.

Ich bekam es natürlich nicht sofort. Erst nach einem freundlichen Lächeln und dem Versprechen, nächste Woche wiederzukommen, notierte Herr Schmidt die groben Zutaten auf einen Fleischpapierfetzen. Zu Hause habe ich dann experimentiert. Die erste Version war okay, die zweite besser, und die dritte – die dritte war perfekt. Diese herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für alle, die den Herbst auf dem Teller lieben. Sie vereint die erdige Süße des Kürbisses mit der würzigen Cremigkeit des Ziegenkäses – eine Kombination, die einfach funktioniert, ohne viel Tamtam. Sie ist herzhaft, sättigend und schmeckt nach genau dem, was man an einem kühlen Oktoberabend braucht.

Und das Beste? Sie ist einfacher, als man denkt. Kein stundenlanges Vorbereiten, keine komplizierten Techniken. Nur gute Zutaten, ein bisschen Geduld und die Freude am Kochen. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal so einen Moment erlebt, wo ein Rezept Sie völlig unerwartet findet? Bei mir war es an der Fleischtheke. Und ich bin so froh, dass ich zugehört habe. Denn diese Quiche ist nicht nur ein Gericht – sie ist ein Stück Herbst, das man einfach immer wieder machen möchte.

Warum Sie diese Kürbis-Quiche lieben werden

Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieses Rezept mehr ist als nur eine weitere Quiche. Ich habe es in den letzten Jahren unzählige Male gemacht – für Familienfeste, gemütliche Abende zu zweit und sogar für ein Picknick im Park, als der Herbst noch einmal alle Farben zeigte. Und jedes Mal war es ein voller Erfolg. Hier sind die Gründe, warum ich glaube, dass Sie es auch lieben werden:

  • Schnell & einfach: Die Quiche ist in unter einer Stunde zubereitet, inklusive Backzeit. Perfekt für einen stressigen Wochentag oder wenn spontan Besuch kommt.
  • Einfache Zutaten: Die meisten Dinge haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Ein Hokkaido-Kürbis, Ziegenkäse, Eier, Sahne und ein fertiger Mürbeteig – mehr braucht es nicht.
  • Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht ist wie eine warme Decke für den Gaumen. Es passt zu jeder herbstlichen Gelegenheit – Erntedank, Halloween oder einfach nur ein gemütlicher Sonntag.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe noch niemanden getroffen, der diese Quiche nicht mag. Selbst Kinder, die sonst eher skeptisch bei Kürbis sind, greifen hier zu. Der Ziegenkäse macht ihn mild und cremig.
  • Unglaublich lecker: Die Textur ist einfach himmlisch – der knusprige Boden, die weiche Kürbisfüllung und die leicht geschmolzenen Ziegenkäse-Stückchen. Ein echtes Comfort Food, aber irgendwie auch ein bisschen edel.

Was diese Quiche von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus dem süßlichen, fast nussigen Aroma des gerösteten Kürbisses und der würzig-cremigen Note des Ziegenkäses. Ich habe viele Quiche-Rezepte ausprobiert, aber dieses hier hat einfach die perfekte Balance. Kein Zuviel, kein Zuwenig. Es ist, als hätten sich die Aromen darauf geeinigt, ein perfektes Team zu bilden. Und ehrlich? Es ist die Art von Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Einfach, weil es so gut ist. Sie werden es lieben, es zu machen, und noch mehr, es zu essen.

Was Sie an Zutaten brauchen

Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Der Trick ist, dass jede Komponente ihren Teil zum großen Ganzen beiträgt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Hier ist, was Sie einkaufen müssen:

Für den Boden

  • 1 Rolle fertiger Mürbeteig (ca. 270 g): Ja, ich gebe es zu – ich nehme oft den aus dem Kühlregal. Er spart Zeit und ist erstaunlich gut. Wenn Sie Zeit haben, können Sie natürlich auch einen selbst machen. Aber für den Alltag? Der gekaufte tut es völlig. Achten Sie auf gute Qualität, am besten mit Butter.
  • Etwas Mehl: Zum Ausrollen, falls nötig. Aber meistens ist der Teig schon perfekt.

Für die Kürbisfüllung

Herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse preparation steps

  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500-600 g): Mein absoluter Liebling für dieses Rezept. Sie müssen ihn nicht schälen! Die Schale wird beim Rösten schön weich und ist voller Vitamine. Das spart Zeit und gibt der Quiche eine schöne Farbe. Achten Sie auf einen festen, unbeschädigten Kürbis.
  • 2 EL Olivenöl: Zum Rösten des Kürbisses. Ein gutes, mildes Olivenöl entfaltet das Aroma am besten.
  • 1 mittelgroße Zwiebel: Sie gibt eine leichte Süße und eine herzhafte Basis. Ich nehme am liebsten eine rote Zwiebel, aber eine gelbe tut es auch.
  • 1 Knoblauchzehe: Ein Muss für die Tiefe. Fein gehackt oder gepresst.
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss: Die klassische Gewürzkombination für Kürbis. Frisch geriebene Muskatnuss ist hier ein Game-Changer, glauben Sie mir.

Für den Guss

  • 3 große Eier (Raumtemperatur): Sie binden die Füllung und machen sie schön cremig. Wenn die Eier kalt sind, kann der Guss klumpig werden – also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
  • 200 ml Sahne (oder Crème fraîche): Für die ultimative Cremigkeit. Sie können auch eine Mischung aus Milch und Sahne nehmen, aber reine Sahne ist einfach unschlagbar.
  • 100 ml Milch: Macht den Guss etwas leichter und sorgt für eine glatte Textur.
  • 1 Prise Salz und Pfeffer: Für die Würze des Gusses.

Für den Belag

  • 150 g cremiger Ziegenkäse (z.B. Sainte-Maure oder ein mildes Ziegenfrischkäse-Röllchen): Das Herzstück! Der Ziegenkäse sollte guter Qualität sein und schön cremig. Ich kaufe ihn am liebsten in der Rolle, damit ich ihn in Scheiben schneiden kann. Er wird beim Backen wunderbar weich und verteilt sich leicht.
  • Optional: Ein paar Zweige frischer Thymian oder Rosmarin: Für das gewisse Etwas. Die Kräuter passen perfekt zu Kürbis und Ziegenkäse.
  • Eine Handvoll Kürbiskerne: Für den Crunch. Geröstet über die Quiche gestreut – ein toller Kontrast zur weichen Füllung.

Das war’s schon! Sie sehen, die Liste ist überschaubar. Wenn Sie keinen Hokkaido bekommen, können Sie auch Butternut-Kürbis nehmen, den müssen Sie dann aber schälen. Und wer keinen Ziegenkäse mag? Dann nehmen Sie einfach einen milden Feta oder etwas geriebenen Gouda. Aber probieren Sie es erstmal mit Ziegenkäse – ich bin mir sicher, Sie werden ihn lieben.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchen Sie kein Profi-Equipment. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:

  • Eine Quiche- oder Tarteform (ca. 28 cm Durchmesser): Ideal ist eine mit herausnehmbarem Boden. Das macht das Herauslösen der Quiche so viel einfacher. Ich habe meine für 15 Euro im Supermarkt gekauft und sie funktioniert perfekt.
  • Ein Backblech: Zum Vorrösten des Kürbisses.
  • Ein scharfes Messer: Zum Schneiden des Kürbisses. Hokkaido ist weicher als andere Kürbisse, aber ein gutes Messer erleichtert die Arbeit.
  • Eine große Schüssel: Zum Vermischen der Eier, Sahne und Gewürze.
  • Ein Schneebesen oder eine Gabel: Zum Verquirlen des Gusses.
  • Backpapier: Für das Blech und zum Vorbacken des Teigs.
  • Hülsenfrüchte oder Blindbackkugeln: Zum Beschweren des Teigs beim Vorbacken. Wenn Sie keine haben, tut es auch ungekochter Reis oder einfach eine zweite, kleinere Form, die Sie hineinstellen.

Ein Tipp von mir: Investieren Sie in eine gute Quicheform. Die Billigen aus Aluminium verbiegen sich schnell und der Boden backt dann ungleichmäßig. Meine Emaille-Beschichtete habe ich seit fünf Jahren und sie ist immer noch wie neu.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden eine perfekte Quiche bekommen. Ich habe alle kleinen Tricks und Fallstricke eingebaut, die ich selbst erlebt habe.

  1. Den Ofen vorheizen und den Kürbis vorbereiten (ca. 10 Minuten): Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne mit einem Löffel. Schneide ihn dann in ca. 1-2 cm große Würfel. Die Schale bleibt dran! Verteile die Würfel auf einem mit Backpapier belegten Blech, beträufle sie mit Olivenöl, salze und pfeffere sie. Röste sie für ca. 20 Minuten, bis sie weich sind und leichte Bräunung zeigen. In der Zwischenzeit kannst du die Zwiebel und den Knoblauch vorbereiten.
  2. Den Teig vorbacken (ca. 15 Minuten): Während der Kürbis röstet, den Mürbeteig ausrollen (falls nötig) und die Quicheform damit auslegen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen, damit er keine Blasen wirft. Lege ein Stück Backpapier auf den Teig und fülle die Hülsenfrüchte oder Blindbackkugeln hinein. Backe den Teig für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen. Dann nimmst du das Backpapier mit den Kugeln heraus und backst den Boden weitere 5 Minuten, bis er leicht goldbraun ist. Das verhindert, dass der Boden später durchweicht. Ich habe den Fehler einmal gemacht, den Teig nicht vorzubacken – das Ergebnis war eine matschige Unterlage. Nie wieder!
  3. Die Füllung zubereiten (ca. 5 Minuten): Die Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden. Den Knoblauch hacken. In einer großen Schüssel die Eier mit der Sahne und der Milch verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Jetzt die Hälfte des gerösteten Kürbisses und die Zwiebel-Knoblauch-Mischung unter den Guss heben. Die andere Hälfte des Kürbisses hebst du dir für den Belag auf.
  4. Die Quiche schichten (ca. 5 Minuten): Den vorgebackenen Teigboden aus dem Ofen nehmen. Die Kürbis-Ei-Mischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Dann die restlichen Kürbiswürfel darauf verteilen. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden oder zerbröseln und gleichmäßig über die Quiche geben. Drücke die Käsestücke leicht in die Füllung, damit sie nicht an der Oberfläche verbrennen.
  5. Backen (ca. 30-35 Minuten): Die Quiche in den Ofen schieben (mittlere Schiene) und bei 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Die Quiche ist fertig, wenn die Oberfläche goldbraun ist und die Füllung in der Mitte noch leicht wackelt, aber nicht mehr flüssig ist. Ein Messer, das in die Mitte gestochen wird, sollte sauber herauskommen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, kannst du sie nach 20 Minuten mit Alufolie abdecken.
  6. Ruhen lassen und servieren (ca. 10 Minuten): Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Das ist wichtig, damit sie sich beim Anschneiden nicht verformt. Erst dann in Stücke schneiden und servieren. Die Quiche schmeckt warm genauso gut wie bei Raumtemperatur. Ich persönlich mag sie am liebsten lauwarm, dann ist der Ziegenkäse noch schön cremig.

Kochtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Tricks gelernt, die diese Quiche noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Kürbis richtig rösten: Der Schlüssel zu einem intensiven Kürbisgeschmack ist das Rösten. Verteile die Würfel unbedingt in einer einzigen Schicht auf dem Blech, sonst dämpfen sie und werden matschig. Eine Prise Zucker auf den Kürbis vor dem Rösten karamellisiert die Oberfläche und bringt die Süße noch mehr zur Geltung. Einmal habe ich den Kürbis zu früh aus dem Ofen genommen – er war noch zu hart und die Quiche wurde wässrig. Also: weich garen!
  • Der perfekte Guss: Eier und Sahne sollten wirklich Raumtemperatur haben. Kalte Zutaten können den Guss stockig machen. Verquirle die Eier nicht zu schaumig, sondern nur, bis sie sich mit der Sahne verbunden haben. Zu viel Luft im Guss führt zu Blasen auf der Oberfläche.
  • Blindbacken nicht überspringen: Ich weiß, es ist ein extra Schritt, aber er ist Gold wert. Der vorgebackene Boden bleibt knusprig und saugt sich nicht mit der feuchten Füllung voll. Wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie den Teig auch nur 10 Minuten vorbacken, ohne die Kugeln zu entfernen – das ist besser als gar nicht.
  • Multitasking: Während der Kürbis röstet, bereite ich den Teig vor und backe ihn an. So ist alles in einer halben Stunde erledigt. Planen Sie die Schritte einfach parallel.
  • Einheitliche Größe: Schneiden Sie den Kürbis in möglichst gleich große Würfel. Dann garen sie gleichmäßig. Das klingt banal, aber ich habe schon oft ungleichmäßige Stücke gehabt – die kleinen waren verbrannt, die großen noch roh.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist ein toller Ausgangspunkt für eigene Kreationen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegetarisch mit Spinat: Geben Sie eine Handvoll frischen Spinat oder gefrorenen, aufgetauten Blattspinat unter die Kürbisfüllung. Der Spinat passt hervorragend zum Ziegenkäse und bringt eine schöne grüne Farbe in die Quiche. Einfach den Spinat kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen, bevor Sie ihn untermischen.
  • Mit Speck oder Schinken: Für alle, die es herzhafter mögen: Braten Sie 100 g gewürfelten Speck oder Schinken knusprig an und geben Sie ihn vor dem Backen über die Füllung. Der salzige Geschmack ist ein toller Kontrast zur Süße des Kürbisses.
  • Vegane Variante: Das ist etwas kniffliger, aber machbar. Ersetzen Sie die Eier durch eine Mischung aus Kichererbsenmehl und Wasser (ca. 3 EL Mehl + 6 EL Wasser pro Ei) und die Sahne durch eine pflanzliche Sahnealternative auf Hafer- oder Sojabasis. Den Ziegenkäse können Sie durch eine vegane Käsealternative oder eingelegte Artischockenherzen ersetzen. Der Geschmack ist anders, aber auch lecker.
  • Andere Kürbissorten: Wenn Hokkaido nicht verfügbar ist, nehmen Sie Butternut-Kürbis, Muskatkürbis oder sogar eine Süßkartoffel. Denken Sie daran, Butternut und Muskat müssen geschält werden. Süßkartoffeln müssen Sie vorher kochen oder rösten, bis sie weich sind.
  • Gewürzvariationen: Statt Muskatnuss können Sie auch eine Prise Zimt, Ingwerpulver oder Currypulver in den Guss geben. Besonders Curry harmoniert überraschend gut mit Kürbis und Ziegenkäse. Ich habe einmal eine „Marokkanische Variante” mit Kreuzkümmel, Koriander und einer Prise Zimt gemacht – die war der Hit auf einer Dinnerparty.

Servier- und Aufbewahrungsvorschläge

Die Quiche ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren geht. Hier sind meine besten Tipps:

  • Serviertemperatur: Am besten schmeckt die Quiche lauwarm, etwa 15 Minuten nach dem Backen. Aber auch bei Raumtemperatur ist sie fantastisch – perfekt für ein Buffet oder ein Picknick. Kalt aus dem Kühlschrank ist sie etwas fester, aber immer noch lecker. Ich esse sie manchmal am nächsten Tag zum Frühstück.
  • Dazu passen: Ein grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing ist der ideale Begleiter. Die Säure des Dressings schneidet wunderbar durch die Cremigkeit der Quiche. Auch ein Feldsalat mit Walnüssen und Apfelspalten passt perfekt zum Herbstthema. Dazu ein Glas trockener Weißwein (z.B. ein Sauvignon Blanc) oder ein spritziger Apfelsaft – fertig ist ein vollwertiges Abendessen.
  • Aufbewahrung: Übrig gebliebene Quiche können Sie im Kühlschrank aufbewahren, abgedeckt mit Frischhaltefolie oder in einer luftdichten Dose. Sie hält sich so bis zu 3 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver – am zweiten Tag schmeckt sie oft noch besser!
  • Einfrieren: Ja, das geht! Die gebackene Quiche lässt sich problemlos einfrieren. Wickeln Sie sie dafür gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann bei 150 °C im Ofen für ca. 15 Minuten aufwärmen. Die Mikrowelle ist nicht ideal, weil der Boden dann weich wird.
  • Aufwärmen: Der Ofen ist die beste Methode, um die Quiche wieder knusprig zu machen. Bei 150 °C für 10-15 Minuten aufbacken. Wenn Sie es eilig haben, geht auch die Mikrowelle, aber dann leidet die Textur des Bodens. Ein Tipp: Legen Sie ein Stück Küchenpapier unter die Quiche in der Mikrowelle, das zieht die Feuchtigkeit etwas heraus.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Natürlich ist eine Quiche mit Sahne und Käse kein Diätgericht, aber sie hat durchaus ihre gesunden Seiten. Hier eine grobe Einschätzung pro Stück (bei 8 Stücken):

  • Kalorien: Ca. 350-400 kcal pro Stück
  • Fett: Ca. 25 g (davon gesättigte Fettsäuren ca. 12 g)
  • Kohlenhydrate: Ca. 20 g
  • Eiweiß: Ca. 12 g
  • Ballaststoffe: Ca. 3 g

Die gesundheitlichen Vorteile kommen vor allem vom Kürbis. Hokkaido ist reich an Beta-Carotin, einer Vorstufe von Vitamin A, das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Außerdem enthält er Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Ziegenkäse ist oft besser verdaulich als Kuhmilchkäse und liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium. Die Eier sind eine tolle Proteinquelle. Natürlich sollten Sie die Quiche in Maßen genießen, aber als Teil einer ausgewogenen Ernährung ist sie ein wunderbares Herbstgericht. Und mal ehrlich: Ein Stück selbstgemachte Quiche ist immer noch besser als jedes Fertigprodukt, oder?

Fazit

Diese herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse ist mehr als nur ein Rezept – sie ist ein Erlebnis. Sie erinnert mich jedes Mal daran, dass die besten Dinge im Leben oft aus den einfachsten Zutaten entstehen. Herr Schmidt vom Metzger hatte ja recht: Sie schmeckt wirklich fantastisch, sogar kalt. Aber warm, mit einem Klecks Crème fraîche und einem Glas Wein? Das ist purer Herbstgenuss.

Ich lade Sie ein, dieses Rezept zu Ihrer eigenen zu machen. Experimentieren Sie mit den Gewürzen, probieren Sie verschiedene Kürbissorten oder geben Sie Ihre Lieblingskräuter hinein. Das Schöne an der Quiche ist, dass sie Fehler verzeiht und fast immer gelingt. Und wenn Sie einmal eine besonders gelungene Version haben – oder eine lustige Panne – dann erzählen Sie mir davon! Hinterlassen Sie einen Kommentar unter dem Beitrag oder teilen Sie Ihr Foto auf Pinterest. Ich bin schon gespannt auf Ihre Kreationen.

In diesem Sinne: Ran an den Kürbis und viel Spaß beim Backen! Glauben Sie mir, Ihre Küche wird nach Herbst duften, und Ihre Lieben werden Sie lieben dafür. Versprochen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Quiche auch ohne Ziegenkäse machen?

Absolut! Wenn Ziegenkäse nicht Ihr Fall ist, ersetzen Sie ihn einfach durch Feta, geriebenen Gouda, Emmentaler oder sogar eine vegane Käsealternative. Der Geschmack wird sich ändern, aber das Grundrezept bleibt gleich.

Muss ich den Kürbis vorher kochen?

Ja, das ist wichtig. Der Kürbis wird im Ofen vorgebacken, damit er weich wird und sein Aroma entfaltet. Wenn Sie ihn roh in die Quiche geben, bleibt er hart und gibt zu viel Wasser ab, was die Quiche wässrig macht.

Kann ich die Quiche einen Tag vorher zubereiten?

Ja, auf jeden Fall! Die Quiche schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Bereiten Sie sie komplett zu, lassen Sie sie abkühlen und stellen Sie sie abgedeckt in den Kühlschrank. Am nächsten Tag einfach bei 150 °C für 10-15 Minuten aufwärmen.

Kann ich den Mürbeteig selbst machen?

Klar, wenn Sie Zeit und Lust haben. Ein einfacher Mürbeteig aus 250 g Mehl, 125 g kalter Butter, 1 Ei, einer Prise Salz und 2-3 EL kaltem Wasser ist schnell gemacht. Lassen Sie ihn dann 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, bevor Sie ihn ausrollen. Der Aufwand lohnt sich, aber der gekaufte Teig ist eine super Alternative für den Alltag.

Warum ist meine Quiche nach dem Backen matschig geworden?

Das passiert meistens, wenn der Kürbis zu viel Wasser enthält oder der Teig nicht richtig vorgebacken wurde. Achten Sie darauf, den Kürbis gut zu rösten, bis er weich ist und die Feuchtigkeit verdampft ist. Außerdem ist das Blindbacken des Teigs entscheidend, um einen knusprigen Boden zu bekommen. Wenn die Quiche trotzdem matschig ist, können Sie sie beim nächsten Mal etwas länger backen oder die Temperatur leicht erhöhen.

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Herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse recipe

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Herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse

Diese herbstliche Kürbis-Quiche mit cremigem Ziegenkäse vereint die erdige Süße des Kürbisses mit der würzigen Cremigkeit des Ziegenkäses – eine perfekte Kombination für den Herbst. Sie ist schnell zubereitet, einfach und ein echter Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 55 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 15 Minuten
  • Yield: 8 Stücke 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 Rolle fertiger Mürbeteig (ca. 270 g)
  • Etwas Mehl zum Ausrollen
  • 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 500600 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
  • 3 große Eier (Raumtemperatur)
  • 200 ml Sahne (oder Crème fraîche)
  • 100 ml Milch
  • 1 Prise Salz und Pfeffer für den Guss
  • 150 g cremiger Ziegenkäse (z.B. Sainte-Maure oder mildes Ziegenfrischkäse-Röllchen)
  • Optional: Ein paar Zweige frischer Thymian oder Rosmarin
  • Eine Handvoll Kürbiskerne

Instructions

  1. Den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vorheizen. Den Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in ca. 1-2 cm große Würfel schneiden. Die Schale bleibt dran.
  2. Die Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier belegten Blech verteilen, mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Für ca. 20 Minuten rösten, bis sie weich sind und leichte Bräunung zeigen.
  3. Während der Kürbis röstet, den Mürbeteig ausrollen und eine Quicheform (ca. 28 cm Durchmesser) damit auslegen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  4. Ein Stück Backpapier auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten oder Blindbackkugeln beschweren. Den Teig für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
  5. Das Backpapier mit den Kugeln entfernen und den Boden weitere 5 Minuten backen, bis er leicht goldbraun ist.
  6. Die Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden, den Knoblauch hacken.
  7. In einer großen Schüssel die Eier mit der Sahne und der Milch verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen.
  8. Die Hälfte des gerösteten Kürbisses und die Zwiebel-Knoblauch-Mischung unter den Guss heben.
  9. Den vorgebackenen Teigboden aus dem Ofen nehmen. Die Kürbis-Ei-Mischung gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  10. Die restlichen Kürbiswürfel darauf verteilen. Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden oder zerbröseln und gleichmäßig über die Quiche geben. Die Käsestücke leicht in die Füllung drücken.
  11. Die Quiche bei 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) auf der mittleren Schiene backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und die Füllung in der Mitte noch leicht wackelt, aber nicht mehr flüssig ist (ca. 30-35 Minuten).
  12. Die fertige Quiche aus dem Ofen nehmen und mindestens 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen, bevor sie in Stücke geschnitten und serviert wird.

Notes

Der Kürbis muss vor dem Backen geröstet werden, damit er weich wird und nicht zu viel Wasser abgibt. Das Blindbacken des Teigs ist entscheidend für einen knusprigen Boden. Die Quiche schmeckt warm, lauwarm und kalt. Sie kann bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt und eingefroren werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 375
  • Sugar: 5
  • Sodium: 0.5
  • Fat: 25
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 20
  • Fiber: 3
  • Protein: 12

Keywords: Kürbis-Quiche, Ziegenkäse, herbstlich, einfach, Quiche, Hokkaido, vegetarisch

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