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Meine Nachbarin Frau Weber hat sich nie etwas dabei gedacht. Ich war an einem ganz normalen Dienstagvormittag bei ihr, um ihre Katze zu füttern, während sie kurz zum Arzt musste. „Komm ruhig rein, der Kaffee läuft noch“, rief sie von der Tür. Und dann traf mich dieser Duft. Süß, warm, nach Herbst und Geborgenheit. Da stand ein Topf auf dem Herd, und sie rührte ganz beiläufig mit einem Holzlöffel darin herum. „Ach, nur ein bisschen Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen“, winkte sie ab, als ich fragte. „Das Zeug aus dem Glas kann doch keiner essen.“
Sie hat es in genau dem Moment gesagt, in dem ich dachte: Das ist das Beste, was ich je gerochen habe. Ich meine, kennen Sie das? Wenn jemand etwas ganz Alltägliches tut und es dabei so unglaublich gut macht, dass man sich fast ein bisschen dumm vorkommt, weil man es selbst nie so hinbekommt? Genau so war das. Frau Weber hat mir dann ein leeres Marmeladenglas in die Hand gedrückt und gesagt: „Probier mal. Ist nichts Besonderes.“ Aber es war etwas ganz Besonderes. Es war samtig, nicht zu süß, mit dieser leichten Vanillenote, die alles zusammenhielt. Und es hatte genau die richtige Konsistenz – nicht zu stückig, nicht zu flüssig. Perfekt cremig.
Seitdem mache ich Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen jedes Jahr im Herbst zur Pflicht. Es ist nicht nur einfach, es ist fast meditativ. Die Äpfel werden geschält, geschnitten, gekocht – und dann passiert die Magie. Ich habe seitdem unzählige Varianten ausprobiert, aber Frau Webers einfache Methode ist immer noch die beste. Und das Beste daran? Sie müssen kein Profi sein. Wenn ich es schaffe, schaffen Sie es auch. Versprochen.
Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden
Dieses Rezept für Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen ist nicht nur ein weiteres Apfelmus-Rezept. Es ist das Rezept, das Sie nie wieder zu gekauftem Apfelmus greifen lässt. Ehrlich. Ich habe es unzählige Male getestet, für mich allein, für große Familienfeiern und sogar für meine skeptische Schwester, die immer alles aus dem Glas kauft. Jetzt macht sie es selbst.
- Schnell & Einfach: In unter 30 Minuten haben Sie die Basis fertig. Das Einkochen dauert etwas länger, aber die aktive Arbeitszeit ist minimal. Perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nur Äpfel, etwas Zucker, Zitrone und Vanille. Das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause. Keine ausgefallenen Supermarkt-Gänge nötig.
- Perfekt zum Vorrat: Eingekocht hält sich das Apfelmus monatelang. Ein Glas im Schrank ist wie eine kleine Versicherung gegen schlechte Laune an einem verregneten Dienstag.
- Familienliebling: Meine Nichte isst es pur, mein Bruder liebt es zu Pfannkuchen und ich? Ich esse es manchmal direkt aus dem Glas. Kein Urteil.
- Unwiderstehlich Lecker: Die Cremigkeit ist einfach anders als alles, was Sie kennen. Keine künstlichen Verdickungsmittel, nur pure Frucht und ein Hauch Vanille. Es schmeckt nach Kindheit, nach Oma, nach Zuhause.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Die meisten Rezepte kochen die Äpfel einfach weich und pürieren sie. Aber hier passiert etwas anderes. Durch das richtige Verhältnis von Äpfeln und Flüssigkeit und die Zugabe von Vanille entsteht eine samtige Textur, die man kaum für möglich hält. Es ist kein großer Aufwand, aber der Unterschied ist riesig. Und ich sage Ihnen: Nach dem ersten Bissen werden Sie verstehen, warum ich jedes Jahr einen ganzen Korb Äpfel dafür opfere.
Was Sie an Zutaten Brauchen
Dieses Rezept für Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen kommt mit einer überschaubaren Liste an Zutaten aus. Das ist das Schöne daran. Sie brauchen keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Nur gute, ehrliche Zutaten, die zusammen ein Geschmackserlebnis erschaffen.
Die Hauptzutaten
- 2 kg Äpfel, gemischt (z.B. Boskoop, Elstar, Jonagold): Die Mischung macht’s. Boskoop gibt eine schöne Säure und zerfällt schnell, während Elstar und Jonagold Süße und eine festere Textur beisteuern. (Ich persönlich nehme gerne eine Mischung aus 1 kg Boskoop und 1 kg Elstar.) Achten Sie darauf, dass die Äpfel reif, aber nicht mehlig sind.
- 100-150 g Zucker (je nach Süße der Äpfel): Starten Sie mit 100 g. Wenn die Äpfel sehr süß sind, reicht das völlig. Bei säuerlichen Sorten können Sie nach Geschmack mehr hinzufügen. (Ich empfehle feinen Backzucker, er löst sich schneller auf.)
- Saft einer halben Zitrone (ca. 2 EL): Die Zitrone verhindert, dass das Apfelmus braun wird, und gibt eine frische Note, die die Süße ausbalanciert. Unverzichtbar!
- 1 Vanilleschote (oder 2 TL Vanilleextrakt): Das ist mein Geheimtipp. Die Vanille macht das Apfelmus erst richtig cremig und rund. Eine echte Vanilleschote ist am besten, aber gute Qualität aus Extrakt tut es auch. (Ich schwöre auf Vanilleschoten aus Madagaskar.)
- 100 ml Wasser oder Apfelsaft: Das verhindert das Anbrennen zu Beginn. Apfelsaft gibt noch mehr Geschmack, Wasser ist neutral. Beides funktioniert.
Für das Einkochen (optional)
- Sterilisierte Einmachgläser (ca. 5-6 Stück à 400 ml): Achten Sie auf saubere, heiße Gläser. Ich koche sie immer kurz in einem Topf mit Wasser aus oder spüle sie mit kochendem Wasser aus. Das ist wichtig für die Haltbarkeit.
- Gummiringe und Klammern (bei Weckgläsern): Oder einfach Schraubdeckelgläser. Beide Methoden funktionieren. Ich persönlich mag Weckgläser, weil man hört, wenn sie richtig verschlossen sind – dieses leise „Plopp“ beim Abkühlen.
Substitutionen & Tipps
Sie haben keine Vanilleschote? Kein Problem. Einfach 2 Teelöffel guten Vanilleextrakt oder Vanillezucker nehmen. Für eine zuckerfreie Variante können Sie den Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen. Das Apfelmus wird dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Und wenn Sie keine Zitrone haben? Ein Spritzer Weißwein oder etwas Ascorbinsäure (in Pulverform erhältlich) tun es auch. Aber ehrlich, die Zitrone ist am besten.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen. Das meiste haben Sie wahrscheinlich schon in Ihrer Küche.
- Großer Topf (mindestens 5 Liter Volumen): Die Äpfel brauchen Platz. Ein zu kleiner Topf führt dazu, dass der Brei überkocht. (Mir ist das einmal passiert – die Herdplatte sah aus wie ein Schlachtfeld.)
- Gemüsemesser oder Sparschäler: Zum Schälen der Äpfel. Ein guter Sparschäler ist Gold wert. Ich habe meinen seit Jahren und er schält wie am ersten Tag.
- Pürierstab oder Standmixer: Für die perfekte Cremigkeit. Ein Pürierstab ist einfacher zu reinigen. Ein Standmixer macht das Apfelmus noch feiner. Beide sind okay.
- Einmachgläser mit Deckel: Wie oben erwähnt. Weckgläser, Schraubgläser oder sogar alte Marmeladengläser – alles, was sauber und hitzebeständig ist.
- Küchenwaage und Messbecher: Für genaue Mengen. Ich weiß, ich bin pingelig, aber beim Einkochen ist Genauigkeit wichtig.
- Holzlöffel oder hitzebeständiger Spatel: Zum Rühren. Kein Metall, das könnte den Topf zerkratzen.
Ein Tipp von mir: Investieren Sie in einen guten Pürierstab. Die billigen Modelle werden schnell heiß und halten nicht lange. Ich habe einen von Krups und der läuft seit fünf Jahren wie am ersten Tag. Budget-Freundliche Alternative: Ein einfaches Kartoffelstampfer. Das Apfelmus wird dann etwas stückiger, aber das ist auch lecker!
Zubereitung: Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Ich zeige Ihnen genau, wie Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen gelingt. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken.
Schritt 1: Äpfel vorbereiten (ca. 15 Minuten)
Waschen Sie die Äpfel gründlich. Schälen Sie sie dann mit einem Sparschäler. Entfernen Sie das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher oder schneiden Sie die Äpfel in Viertel und schneiden Sie die Kerngehäuse heraus. Schneiden Sie die Äpfel in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. (Ich habe einmal faule Äpfel verwendet – das merkt man am Geschmack. Lieber frische, feste Äpfel nehmen.)
Schritt 2: Kochen (ca. 15-20 Minuten)
Geben Sie die Apfelwürfel in den großen Topf. Fügen Sie das Wasser (oder den Apfelsaft) und den Zitronensaft hinzu. Schneiden Sie die Vanilleschote der Länge nach auf und kratzen Sie das Mark heraus. Geben Sie das Mark und die leere Schote mit in den Topf. (Die Schote gibt noch mehr Aroma ab, Sie fischen sie später wieder raus.)
Decken Sie den Topf ab und erhitzen Sie ihn bei mittlerer Hitze. Die Äpfel geben schnell Flüssigkeit ab, also keine Sorge, dass sie anbrennen. Lassen Sie sie etwa 15 Minuten köcheln, bis sie weich sind und auseinanderfallen. Rühren Sie gelegentlich um. Die Äpfel sollten so weich sein, dass man sie mit einer Gabel zerdrücken kann.
Schritt 3: Pürieren (ca. 2 Minuten)
Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie die Vanilleschote. (Spülen Sie sie ab und trocknen Sie sie – sie kann für Vanillezucker wiederverwendet werden!) Jetzt kommt der Pürierstab zum Einsatz. Pürieren Sie die Äpfel, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Für ein richtig cremiges Apfelmus pürieren Sie länger. Wenn Sie lieber stückiges Apfelmus mögen, lassen Sie ein paar Stücke ganz. (Ich persönlich mag es total glatt und cremig. Das erinnert mich an Frau Webers Version.)
Schmecken Sie das Apfelmus jetzt ab. Geben Sie den Zucker hinzu und rühren Sie gut um. Probieren Sie! Ist es süß genug? Fehlt etwas Säure? Passen Sie nach Geschmack an. Denken Sie daran: Das Apfelmus schmeckt warm anders als kalt. Es sollte etwas süßer sein, als Sie es später erwarten, weil die Kälte die Süße dämpft.
Schritt 4: Einkochen (ca. 30 Minuten, optional)
Wenn Sie das Apfelmus einkochen möchten, füllen Sie es sofort in die sterilisierten, heißen Gläser. Lassen Sie etwa 1-2 cm Platz zum Rand. Verschließen Sie die Gläser sofort. Stellen Sie die Gläser in einen großen Topf mit Wasser. Das Wasser sollte bis etwa 2/3 der Gläserhöhe reichen. Bringen Sie das Wasser auf 80-90°C (nicht kochen!) und lassen Sie die Gläser 30 Minuten bei dieser Temperatur ziehen. Dann die Gläser herausnehmen und auf einem Küchentuch abkühlen lassen. Sie hören ein „Plopp“ – das ist das Zeichen, dass der Deckel richtig verschlossen ist.
Ein Tipp von mir: Beschriften Sie die Gläser mit Datum und Apfelsorte. Sonst vergessen Sie, was drin ist. (Mir ist das passiert – ich hatte drei Gläser ohne Etikett und wusste nicht mehr, welches von welchem Jahr war.)
Kochtipps & Techniken
Hier kommen meine besten Tipps für Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen. Aus Fehlern wird man klug – und ich habe einige Fehler gemacht.
- Die richtige Apfelsorte: Verwenden Sie eine Mischung aus süßen und säuerlichen Äpfeln. Boskoop ist ideal wegen seiner Säure, aber er zerfällt schnell. Kombinieren Sie ihn mit Elstar oder Jonagold für die Textur. (Einmal habe ich nur Golden Delicious genommen – das Apfelmus war süß, aber langweilig. Die Säure fehlte einfach.)
- Nicht zu viel Wasser: Die Äpfel geben selbst viel Flüssigkeit ab. 100 ml Wasser reichen völlig. Zu viel Wasser macht das Apfelmus wässrig und Sie müssen es ewig einkochen. (Vertrauen Sie mir, ich habe diesen Fehler gemacht. Es war eine Suppe, kein Mus.)
- Vanille ist der Star: Lassen Sie die Vanille nicht weg. Sie macht den Unterschied zwischen gutem und großartigem Apfelmus. Die echte Schote ist am besten, aber Extrakt funktioniert auch. (Ich hatte einmal keine Vanille zu Hause und habe es mit Zimt versucht – auch lecker, aber eine ganz andere Richtung.)
- Geduld beim Einkochen: Wenn Sie einkochen, achten Sie auf die Temperatur. Das Wasser sollte nicht kochen, sonst platzen die Gläser. 80-90°C sind ideal. Ein Küchenthermometer hilft.
- Multitasking: Während die Äpfel kochen, können Sie die Gläser sterilisieren. Das spart Zeit. Ich mache das immer parallel – so ist alles fertig, wenn das Mus fertig ist.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber es lässt sich wunderbar anpassen. Hier sind meine liebsten Variationen für Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen.
- Mit Zimt: Geben Sie eine Zimtstange oder 1 TL gemahlenen Zimt zu den Äpfeln. Das gibt eine weihnachtliche Note. Perfekt zu Lebkuchen oder Bratäpfeln. (Mein Mann liebt diese Version – er sagt, es schmeckt wie flüssiger Weihnachten.)
- Mit Ingwer: Ein daumengroßes Stück frischen Ingwer schälen und fein reiben. Mit den Äpfeln kochen. Das gibt eine angenehme Schärfe und wärmt von innen. Ideal für den Winter.
- Mit Birnen: Ersetzen Sie die Hälfte der Äpfel durch reife Birnen. Das Apfelmus wird noch cremiger und süßer. (Ich habe das einmal gemacht, als ich zu viele Birnen hatte – es war ein voller Erfolg.)
- Zuckerfrei: Verwenden Sie Erythrit, Xylit oder Datteln als Süßungsmittel. Datteln geben eine karamellige Note. (Ich empfehle, die Datteln vorher in etwas Wasser einzuweichen und dann mitzupürieren.)
- Mit Calvados: Für die Erwachsenen-Version: Geben Sie 2-3 EL Calvados (Apfelbrand) nach dem Pürieren dazu. Das gibt eine edle Note und ist ein tolles Mitbringsel.
Ich habe alle diese Varianten ausprobiert. Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit Zimt und einem Schuss Calvados. Aber für Kinder ist natürlich die Vanille-Version am besten.
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen ist nicht nur für den Vorrat. Es ist ein Allrounder in der Küche. Hier sind meine besten Tipps zum Servieren und Aufbewahren.
Servieren
Das Apfelmus schmeckt warm und kalt hervorragend. Servieren Sie es zu:
- Pfannkuchen, Eierkuchen oder Crêpes: Ein Klassiker. Ich liebe es, wenn das warme Apfelmus auf den heißen Pfannkuchen trifft.
- Joghurt, Quark oder Porridge: Ein Löffel Apfelmus macht jedes Frühstück besonders. (Meine Nichte isst es jeden Morgen mit Naturjoghurt.)
- Eiscreme oder Vanillepudding: Eine warme Sauce über kaltem Eis – himmlisch.
- Braten oder Wildgerichten: Ja, Apfelmus passt auch zu herzhaften Gerichten. Es neutralisiert die Fülle von Wild oder Schweinebraten.
- Käseplatte: Ein Klecks Apfelmus zu altem Gouda oder Blauschimmelkäse ist eine Offenbarung.
Aufbewahrung
Eingekocht hält sich das Apfelmus an einem kühlen, dunklen Ort bis zu 12 Monate. Einmal geöffnet, im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Wochen verbrauchen. Wenn Sie nicht einkochen, können Sie das Apfelmus auch einfrieren. Füllen Sie es in Gefrierbeutel oder -dosen und frieren Sie es bis zu 6 Monate ein. (Ich friere es immer in Portionsgrößen ein – so habe ich immer etwas da, wenn ich es brauche.)
Ein Tipp: Die Aromen entwickeln sich nach ein paar Tagen im Kühlschrank noch weiter. Das Apfelmus schmeckt am zweiten Tag oft noch besser als am ersten. (Ich esse es trotzdem schon am ersten Tag. Ich kann einfach nicht widerstehen.)
Reheating
Erwärmen Sie das Apfelmus einfach in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze oder in der Mikrowelle. Rühren Sie es gut um. Wenn es zu dick ist, geben Sie einen Schuss Wasser oder Apfelsaft dazu. Wenn es zu dünn ist, lassen Sie es etwas länger köcheln.
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen ist nicht nur lecker, sondern auch gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (100 g, mit Zucker):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 85 kcal |
| Kohlenhydrate | 20 g |
| davon Zucker | 17 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
| Eiweiß | 0,3 g |
| Fett | 0,2 g |
| Vitamin C | 4 mg |
Äpfel sind reich an Ballaststoffen, insbesondere Pektin, das die Verdauung fördert und den Cholesterinspiegel senken kann. Sie enthalten auch viele Antioxidantien, die das Immunsystem stärken. Wenn Sie den Zucker reduzieren oder ersetzen, wird das Apfelmus noch gesünder. (Ich mache manchmal eine zuckerfreie Version für mich – sie schmeckt fast genauso gut.)
Achtung: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan. Perfekt für viele Ernährungsweisen. Allergiker sollten jedoch beachten, dass Äpfel zu den allergensten Obstsorten gehören können (Birkenpollen-Kreuzallergie). Wenn Sie empfindlich sind, probieren Sie gekochte Äpfel – das Kochen reduziert oft die allergenen Proteine.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Früchte mit den Äpfeln mischen?
Ja, absolut! Birnen, Quitten, oder sogar Beeren passen wunderbar. Achten Sie nur darauf, dass die Früchte ähnliche Garzeiten haben. Birnen sind perfekt, Beeren sollten Sie erst kurz vor Ende der Kochzeit zugeben.
Warum wird mein Apfelmus braun?
Das passiert, wenn die Äpfel zu lange an der Luft sind oder nicht genug Zitronensaft verwendet wurde. Die Zitronensäure verhindert die Oxidation. Geben Sie also immer genug Zitronensaft dazu und arbeiten Sie zügig.
Kann ich das Apfelmus ohne Zucker machen?
Ja, das geht. Verwenden Sie sehr süße Apfelsorten wie Gala oder Fuji. Oder süßen Sie mit Datteln, Erythrit oder Xylit. Bedenken Sie, dass das Apfelmus dann weniger lange hält, wenn Sie es nicht einkochen.
Wie erkenne ich, ob die Gläser richtig verschlossen sind?
Nach dem Abkühlen sollten die Deckel nach innen gewölbt sein und sich nicht mehr nach oben drücken lassen. Bei Weckgläsern hören Sie ein deutliches „Plopp“ beim Abkühlen. Wenn ein Glas nicht verschlossen ist, lagern Sie es im Kühlschrank und verbrauchen Sie es innerhalb weniger Tage.
Kann ich das Apfelmus auch im Backofen einkochen?
Ja, das ist eine gute Alternative. Stellen Sie die Gläser auf ein Backblech, gießen Sie 2 cm Wasser hinein und erhitzen Sie den Ofen auf 150°C. Lassen Sie die Gläser 40 Minuten im Ofen. Dann den Ofen ausschalten und die Gläser im Ofen abkühlen lassen. Das ist besonders praktisch, wenn Sie viele Gläser auf einmal machen.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte Ihnen zeigen, wie einfach und lohnend es ist, Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen. Es ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Das Schälen der Äpfel, das Rühren im Topf, der Duft, der sich in der ganzen Wohnung verteilt – das ist für mich der Herbst in seiner schönsten Form.
Probieren Sie es aus. Nehmen Sie sich die Zeit. Und vor allem: Passen Sie das Rezept an Ihren Geschmack an. Mehr Zimt, weniger Zucker, ein Schuss Calvados – machen Sie es zu Ihrem Rezept. Ich bin gespannt, welche Variationen Ihnen einfallen.
Hinterlassen Sie mir gerne einen Kommentar, wie es gelungen ist. Oder teilen Sie Ihre eigene Version mit mir. Ich lese jede Nachricht und freue mich über Ihre Erfahrungen. Denn das ist das Schöne am Kochen: Man lernt nie aus. Und Frau Weber würde sagen: „Hauptsache, es schmeckt.“ Und da hat sie recht.
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Einfaches Cremiges Apfelmus selber machen und einkochen – bestes Rezept
Dieses Rezept für cremiges Apfelmus ist schnell zubereitet, benötigt nur wenige Zutaten und schmeckt unvergleichlich besser als gekauftes. Perfekt zum Einkochen für den Vorrat oder als vielseitige Beilage zu Pfannkuchen, Joghurt oder Eis.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 35 Minuten (ohne Einkochen) / 65 Minuten (mit Einkochen)
- Yield: 6 Portionen (ca. 5-6 Gläser à 400 ml) 1x
- Category: Beilage, Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 kg Äpfel, gemischt (z.B. Boskoop, Elstar, Jonagold)
- 100–150 g Zucker (je nach Süße der Äpfel)
- Saft einer halben Zitrone (ca. 2 EL)
- 1 Vanilleschote (oder 2 TL Vanilleextrakt)
- 100 ml Wasser oder Apfelsaft
- Sterilisierte Einmachgläser (ca. 5-6 Stück à 400 ml) (optional)
- Gummiringe und Klammern (bei Weckgläsern) (optional)
Instructions
- Äpfel vorbereiten: Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel (ca. 2-3 cm) schneiden.
- Kochen: Apfelwürfel, Wasser (oder Apfelsaft), Zitronensaft, Vanillemark und die leere Vanilleschote in einen großen Topf geben. Abdecken und bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten köcheln, bis die Äpfel weich sind und auseinanderfallen.
- Pürieren: Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote entfernen. Mit einem Pürierstab oder Standmixer die Äpfel zur gewünschten Konsistenz pürieren. Zucker hinzufügen, umrühren und abschmecken.
- Einkochen (optional): Das heiße Apfelmus sofort in sterilisierte, heiße Gläser füllen (1-2 cm Rand lassen). Gläser verschließen und in einen großen Topf mit Wasser stellen (Wasserstand ca. 2/3 der Gläserhöhe). Wasser auf 80-90°C erhitzen und die Gläser 30 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen und auf einem Küchentuch abkühlen lassen.
Notes
Die Aromen entwickeln sich nach ein paar Tagen im Kühlschrank noch weiter. Das Apfelmus schmeckt am zweiten Tag oft noch besser. Für eine zuckerfreie Variante Erythrit, Xylit oder Datteln verwenden. Die Vanilleschote nach dem Kochen abspülen und trocknen – sie kann für Vanillezucker wiederverwendet werden.
Nutrition
- Serving Size: 100 g
- Calories: 85
- Sugar: 17
- Sodium: 2
- Fat: 0.2
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 2
- Protein: 0.3
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