Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Einfache Gänsebraten-Sauce mit Portwein und Preiselbeeren

Fertig in 20 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Diese Gänsebraten-Sauce sollte eigentlich eine ganz andere Geschichte erzählen. Ehrlich, ich hatte mir vorgenommen, eine klassische, stundenlang köchelnde Bratensauce zu machen – so, wie Oma sie immer gemacht hat. Mit Wurzelgemüse, Rotwein und dieser einen geheimen Zutat, die sie nie verraten hat. Aber dann kam der Dienstagabend dazwischen. Der Wecker klingelte nicht, die Kinder hatten vergessen, Bescheid zu sagen, dass sie früher nach Hause kommen, und ich stand da mit einem Gänsebraten, der perfekt aus dem Ofen kam, aber null Vorbereitung für die Sauce. Ich hatte weder Wurzelgemüse da, noch die Zeit, stundenlang zu reduzieren. Also griff ich in den Schrank und zog eine Flasche Portwein hervor – ein Mitbringsel von einem Weihnachtsmarkt vor zwei Jahren. Und dann, fast aus Verzweiflung, ein Glas Preiselbeeren, das ich eigentlich fürs Frühstück reserviert hatte. Was dann passierte, war eine dieser Küchenüberraschungen, die einen sprachlos machen. Diese Sauce wurde nicht nur fertig, sie wurde besser als alles, was ich je stundenlang geköchelt hatte. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn man kurz davor ist, aufzugeben, und dann einfach das Beste aus dem macht, was da ist. Genau so fühlt sich diese Sauce an. Und sie ist so einfach, dass ich sie seitdem immer dann mache, wenn ich Gäste beeindrucken will – oder einfach nur einen gemütlichen Abend mit einem guten Stück Fleisch genießen möchte.

Warum Sie diese Sauce lieben werden

Diese Gänsebraten-Sauce ist nicht nur schnell, sie ist auch unglaublich vielseitig. Sie schmeckt nicht nur zu Gänsebraten, sondern auch zu Ente, Wildgerichten oder sogar zu einem saftigen Rinderbraten. Und das Beste? Sie brauchen keine stundenlange Vorbereitung.

  • Schnell & Einfach: In weniger als 20 Minuten haben Sie eine Sauce, die nach stundenlanger Arbeit schmeckt. Perfekt für den hektischen Alltag oder wenn Gäste überraschend kommen.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürze oder schwer zu findende Zutaten. Portwein und Preiselbeeren sind in fast jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich.
  • Perfekt für Feste: Ob Weihnachten, Thanksgiving oder ein sonntägliches Familienessen – diese Sauce macht jeden Braten zum Festmahl.
  • Immer ein Erfolg: Ich habe diese Sauce schon für Freunde gekocht, die eigentlich keine Preiselbeeren mögen, und sie waren begeistert. Sie ist einfach ein Publikumsliebling.
  • Unglaublich Lecker: Die Kombination aus süßem Portwein und fruchtigen Preiselbeeren mit der herzhaften Bratenfond ist einfach perfekt. Ein Genuss, der süchtig macht.

Was diese Sauce von anderen unterscheidet, ist ihre Tiefe, die sie in so kurzer Zeit entwickelt. Durch die Reduktion des Portweins entsteht eine natürliche Süße, die perfekt mit der Säure der Preiselbeeren harmoniert. Und durch die Zugabe von etwas kalter Butter am Ende bekommt sie eine seidige Textur, die einfach unglaublich ist. Es ist eine Sauce, die zeigt, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas Großartiges zu zaubern.

Was Sie an Zutaten brauchen

Diese Sauce lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Die meisten davon haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause, oder Sie können sie schnell besorgen. Hier ist, was Sie brauchen:

  • Bratenfond (500 ml): Der Bratenfond ist die Basis. Verwenden Sie am besten einen guten, selbstgemachten Fond, aber ein hochwertiger aus dem Glas tut es auch. Ich bevorzuge den von Morga oder Bio-Zentrale, weil sie nicht zu salzig sind und eine schöne Farbe haben. Wenn Sie keinen Gänsefond bekommen, können Sie auch Hühner- oder Gemüsefond nehmen – das gibt eine etwas mildere, aber immer noch leckere Sauce.
  • Portwein (150 ml): Ein guter, nicht zu trockener Portwein ist das Herz dieser Sauce. Ein Tawny Port oder ein Ruby Port eignen sich perfekt. Sie müssen keinen teuren Portwein kaufen, aber er sollte trinkbar sein. Ein günstiger Kochportwein ist oft zu süß und kann die Sauce klebrig machen. Ich habe schon einen guten mittelpreisigen Tawny Port von Sandeman verwendet – das Ergebnis war fantastisch.
  • Preiselbeeren (200 g): Verwenden Sie am besten ganze, gezuckerte Preiselbeeren aus dem Glas. Die kleinen Früchte geben der Sauce nicht nur Geschmack, sondern auch eine schöne Textur. Achten Sie darauf, dass es sich um Preiselbeeren und nicht um Cranberries handelt – die haben einen anderen, etwas bitteren Geschmack. Wenn Sie frische Preiselbeeren haben, können Sie diese natürlich auch nehmen, aber dann müssen Sie etwas mehr Zucker hinzufügen.
  • Schalotten (2 Stück): Schalotten sind milder als Zwiebeln und geben eine feine, süßliche Note. Wenn Sie keine Schalotten haben, können Sie auch eine kleine Zwiebel nehmen, aber dann würde ich sie vorher kurz in etwas Butter anschwitzen, um die Schärfe zu nehmen.
  • Butter (30 g): Die Butter am Ende macht die Sauce schön sämig und glänzend. Verwenden Sie kalte Butter und schlagen Sie sie mit einem Schneebesen unter – das nennt man “Montieren” und gibt der Sauce eine professionelle Note. Ich habe schon Margarine probiert, aber die Butter ist wirklich besser.
  • Speisestärke (1 EL): Zum Binden der Sauce. Sie können auch Mehl verwenden, aber Speisestärke macht die Sauce klarer und glänzender. Lösen Sie die Stärke in etwas kaltem Wasser auf, bevor Sie sie in die Sauce geben – das verhindert Klümpchen.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Verwenden Sie frisch gemahlenen Pfeffer, das gibt mehr Aroma. Ich mag auch eine Prise Zucker, wenn die Sauce zu sauer ist – aber das ist Geschmackssache.
  • Optional: Thymian oder Rosmarin: Ein Zweig Thymian oder Rosmarin, der in der Sauce mitköchelt, gibt eine wunderbare würzige Note. Aber seien Sie vorsichtig – die Kräuter sollten nicht zu dominant sein. Ich nehme gerne einen kleinen Zweig Thymian und entferne ihn vor dem Servieren.

Welche Ausrüstung Sie brauchen

Für diese Sauce brauchen Sie nicht viel – das ist das Schöne daran. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:

  • Ein Topf oder eine Pfanne: Am besten ein mittelgroßer Topf oder eine breite Pfanne, in der die Sauce gut reduzieren kann. Ich verwende gerne eine beschichtete Pfanne, weil sie die Hitze gut verteilt und nichts anbrennt.
  • Ein Schneebesen: Unverzichtbar zum Einrühren der Stärke und der Butter. Ein Silikonschneebesen ist ideal, weil er den Topf nicht zerkratzt.
  • Ein Messbecher: Zum Abmessen der Flüssigkeiten. Ein Messbecher mit Ausguss ist praktisch, um nichts zu verschütten.
  • Ein Schneidebrett und ein scharfes Messer: Zum Schneiden der Schalotten. Ein scharfes Messer ist hier wichtig, damit die Schalotten nicht quetschen.
  • Ein Sieb: Optional, wenn Sie eine besonders feine Sauce möchten. Ich persönlich mag die Stücke von den Preiselbeeren und den Schalotten, also siebe ich die Sauce nicht.

Wenn Sie keinen Schneebesen haben, können Sie auch eine Gabel verwenden – aber das ist mühsamer. Ein guter Tipp: Investieren Sie in einen Schneebesen, er kostet nicht viel und ist ein echter Helfer in der Küche.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Einfache Gänsebraten-Sauce mit Portwein und Preiselbeeren preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden eine Sauce haben, die Ihre Gäste umhauen wird.

  1. Schalotten vorbereiten: Schälen Sie die Schalotten und schneiden Sie sie in feine Würfel. Je feiner, desto besser – sie sollen in der Sauce fast zerfallen. Wenn Sie weinen müssen, legen Sie die Schalotten vor dem Schneiden für 10 Minuten ins Gefrierfach – das hilft gegen die Tränen.
  2. Schalotten anschwitzen: Geben Sie einen Esslöffel Butter (von den 30 g) in den Topf und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Schalottenwürfel hinein und lassen Sie sie für etwa 2-3 Minuten glasig dünsten. Sie sollten keine Farbe nehmen – nur weich werden. Das gibt eine milde, süße Basis.
  3. Portwein zugeben: Gießen Sie den Portwein zu den Schalotten. Lassen Sie ihn bei mittlerer bis hoher Hitze aufkochen und dann für etwa 3-4 Minuten reduzieren, bis er sirupartig wird. Der Alkohol verdampft dabei, und es bleibt ein intensives Aroma. Rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt.
  4. Bratenfond angießen: Geben Sie den Bratenfond hinzu. Rühren Sie alles gut um und lassen Sie die Sauce für etwa 5-7 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Sie sollte um etwa ein Drittel reduzieren. Wenn Sie Thymian oder Rosmarin verwenden, geben Sie den Zweig jetzt dazu.
  5. Preiselbeeren einrühren: Geben Sie die Preiselbeeren samt ihrem Saft in die Sauce. Rühren Sie um und lassen Sie alles für weitere 2 Minuten köcheln. Die Preiselbeeren geben nicht nur Geschmack, sondern auch eine schöne Farbe.
  6. Andicken: Mischen Sie die Speisestärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel, bis sie sich aufgelöst hat. Gießen Sie die Stärkemischung langsam in die kochende Sauce, während Sie ständig mit dem Schneebesen rühren. Die Sauce wird sofort etwas dicker. Lassen Sie sie für eine Minute köcheln, damit die Stärke ihre volle Bindungskraft entfaltet.
  7. Abschmecken: Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie den Kräuterzweig, falls verwendet. Schmecken Sie die Sauce mit Salz und Pfeffer ab. Wenn sie zu sauer ist, geben Sie eine Prise Zucker dazu. Wenn sie zu süß ist, ein Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Fond.
  8. Butter montieren: Geben Sie die restliche kalte Butter (ca. 20 g) in die Sauce. Rühren Sie mit dem Schneebesen, bis die Butter vollständig geschmolzen und eingearbeitet ist. Die Sauce wird jetzt schön glänzend und sämig. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert.
  9. Servieren: Gießen Sie die Sauce durch ein Sieb, wenn Sie eine feine Konsistenz bevorzugen. Ich mag sie lieber mit den Stücken, also lasse ich das Sieb weg. Servieren Sie die Sauce sofort zum Gänsebraten, oder halten Sie sie warm, bis Sie sie brauchen.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn die Sauce zu dünn ist, lassen Sie sie einfach etwas länger köcheln. Wenn sie zu dick ist, geben Sie einen Schuss Fond oder Wasser dazu. Keine Panik – das passiert den Besten.

Tipps und Tricks für die perfekte Sauce

Hier sind ein paar Dinge, die ich auf dem Weg gelernt habe – manchmal durch Versuch und Irrtum. Vielleicht helfen sie Ihnen auch.

  • Die richtige Hitze: Lassen Sie die Sauce nicht zu stark kochen, sonst wird sie bitter. Ein sanftes Köcheln ist ideal. Ich habe einmal die Hitze zu hoch gedreht, und der Portwein hat angefangen zu karamellisieren – das Ergebnis war eine klebrige, fast schwarze Sauce. Nicht empfehlenswert.
  • Die Butter nicht ersetzen: Ich habe versucht, die Butter durch Margarine zu ersetzen, um Kalorien zu sparen. Das Ergebnis war eine Sauce, die nicht glänzte und einen faden Nachgeschmack hatte. Die Butter ist wirklich wichtig für die Textur und den Geschmack. Wenn Sie vegan kochen möchten, verwenden Sie eine pflanzliche Butter, die einen hohen Fettgehalt hat.
  • Multitasking: Während die Sauce köchelt, können Sie den Braten tranchieren oder die Beilagen vorbereiten. So sparen Sie Zeit. Ich mache die Sauce oft direkt nach dem Braten, während das Fleisch ruht – das passt perfekt.
  • Vorbereitung: Sie können die Sauce bis zu zwei Tage im Voraus zubereiten. Kühlen Sie sie ab und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Beim Aufwärmen geben Sie einfach einen Schuss Fond oder Wasser dazu, um die Konsistenz zu lockern. Der Geschmack wird sogar noch besser, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden.
  • Ein häufiger Fehler: Viele vergessen, die Sauce abzuschmecken, bevor sie die Butter hinzufügen. Aber die Butter verändert den Geschmack – sie macht ihn milder. Schmecken Sie also vor und nach der Butter ab, und passen Sie die Gewürze entsprechend an.

Variationen und Anpassungen

Diese Sauce ist ein echtes Chamäleon. Sie können sie ganz einfach an Ihren Geschmack oder an das anpassen, was Sie im Haus haben. Hier sind ein paar Ideen:

  • Für eine vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch eine hochwertige vegane Butter oder durch Kokosöl. Verwenden Sie Gemüsefond anstelle von Bratenfond. Der Geschmack wird etwas anders sein, aber immer noch lecker.
  • Mit Rotwein statt Portwein: Wenn Sie keinen Portwein haben, können Sie auch einen kräftigen Rotwein nehmen. Geben Sie dann einen Esslöffel Zucker oder Honig dazu, um die Süße des Portweins nachzuahmen. Ein Spritzer Balsamico-Essig kann auch helfen.
  • Mit Orangenschale: Für eine frische Note können Sie die Schale einer unbehandelten Orange in die Sauce reiben. Das passt besonders gut zu Ente oder Gans. Ich habe das einmal zu Weihnachten gemacht, und alle waren begeistert.
  • Schärfe: Wenn Sie es etwas pikanter mögen, geben Sie eine kleine, fein gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken mit den Schalotten in den Topf. Das gibt einen schönen Kontrast zur Süße.
  • Mit Pilzen: Braten Sie 100 g fein geschnittene Champignons oder Pfifferlinge an, bevor Sie die Schalotten dünsten. Das gibt eine erdige Note, die besonders gut zu Wildgerichten passt.

Servieren und Aufbewahren

Diese Sauce ist ein echter Allrounder. Hier sind ein paar Tipps, wie Sie sie am besten servieren und aufbewahren.

Servieren: Die Sauce schmeckt am besten warm, direkt nach der Zubereitung. Sie passt perfekt zu Gänsebraten, Entenbraten, Wildgerichten, aber auch zu einem saftigen Rinderbraten oder sogar zu Kartoffelklößen. Ich liebe es, die Sauce über den Braten zu geben und dann mit einem Klecks Preiselbeeren zu garnieren. Dazu passen Rotkohl und Knödel – ein klassisches Festmahl.

Aufbewahren: Lassen Sie die Sauce vollständig abkühlen, bevor Sie sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich dort für 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch intensiver, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden.

Einfrieren: Sie können die Sauce auch einfrieren. Füllen Sie sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lassen Sie etwas Platz zum Ausdehnen. Im Gefrierschrank hält sie sich für bis zu 3 Monate. Zum Auftauen stellen Sie sie einfach über Nacht in den Kühlschrank oder erwärmen sie langsam in einem Topf.

Wiederaufwärmen: Erwärmen Sie die Sauce langsam bei niedriger Hitze in einem Topf. Rühren Sie gelegentlich um, damit sie nicht anbrennt. Wenn sie zu dick ist, geben Sie einen Schuss Fond oder Wasser dazu. Wenn sie zu dünn ist, lassen Sie sie etwas länger köcheln. Vermeiden Sie die Mikrowelle, weil die Sauce dort ungleichmäßig heiß wird und die Butter ausflocken kann.

Nährwertinformationen und gesundheitliche Vorteile

Diese Sauce ist ein Genuss, aber sie ist auch überraschend ausgewogen. Hier sind ein paar Details:

Geschätzte Nährwerte pro Portion (ca. 100 ml):

  • Kalorien: 120 kcal
  • Fett: 6 g (davon gesättigt: 4 g)
  • Kohlenhydrate: 10 g (davon Zucker: 8 g)
  • Eiweiß: 2 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Gesundheitliche Vorteile: Preiselbeeren sind bekannt für ihren hohen Gehalt an Vitamin C und Antioxidantien. Sie können helfen, das Immunsystem zu stärken und Entzündungen zu reduzieren. Portwein in Maßen genossen, kann ebenfalls positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben – aber das ist kein Grund, die Flasche zu leeren. Die Schalotten enthalten Schwefelverbindungen, die die Verdauung fördern können.

Diätetische Überlegungen: Diese Sauce ist glutenfrei, wenn Sie darauf achten, dass die Speisestärke und der Fond glutenfrei sind. Sie ist nicht laktosefrei wegen der Butter, aber Sie können sie mit einer veganen Butter ersetzen. Für eine Low-Carb-Diät ist sie mit 10 g Kohlenhydraten pro Portion in Maßen akzeptabel.

Allergene: Enthält Milchprodukte (Butter). Kann Spuren von Gluten enthalten, wenn der Fond nicht als glutenfrei gekennzeichnet ist.

Ich persönlich sehe diese Sauce als ein Stück Wohlfühlküche – sie ist nicht dazu da, Kalorien zu zählen, sondern um den Moment zu genießen. Und wenn man sie mit Bedacht genießt, ist sie ein echtes Highlight.

Fazit – Warum Sie diese Sauce unbedingt probieren sollten

Diese Gänsebraten-Sauce mit Portwein und Preiselbeeren ist mehr als nur ein Rezept – sie ist eine kleine Geschichte über Improvisation und den Mut, Neues auszuprobieren. Sie beweist, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas wirklich Besonderes zu zaubern. Egal, ob Sie ein erfahrener Koch sind oder gerade erst anfangen – diese Sauce gelingt immer. Sie ist schnell, einfach und unglaublich lecker. Und sie macht jeden Braten zu einem Festmahl.

Ich liebe diese Sauce, weil sie mich daran erinnert, dass Perfektion oft im Unperfekten liegt. Dass man manchmal einfach loslassen und dem Zufall vertrauen muss. Und dass die besten Dinge im Leben oft aus kleinen Missgeschicken entstehen. Probieren Sie es aus – ich bin sicher, Sie werden sie lieben. Und wenn Sie Ihre eigene Version davon machen, teilen Sie sie doch in den Kommentaren. Ich bin schon gespannt, was Ihnen einfällt!

Also, ran an den Topf und viel Spaß beim Kochen! Sie werden sehen, es lohnt sich.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Sauce auch ohne Alkohol zubereiten?

Ja, auf jeden Fall. Ersetzen Sie den Portwein einfach durch einen alkoholfreien Rotwein oder durch eine Mischung aus Traubensaft und einem Schuss Essig. Der Geschmack wird etwas anders sein, aber immer noch lecker. Lassen Sie den Traubensaft etwas länger reduzieren, damit er sirupartig wird.

Kann ich die Sauce auch mit anderen Beeren machen?

Absolut. Himbeeren, Brombeeren oder sogar Kirschen passen wunderbar. Achten Sie darauf, dass die Beeren nicht zu sauer sind – wenn nötig, geben Sie etwas mehr Zucker dazu. Ich habe einmal eine Variante mit gefrorenen Himbeeren gemacht, und sie war fantastisch.

Wie bekomme ich die Sauce besonders glänzend?

Der Trick ist die kalte Butter am Ende. Schlagen Sie sie mit einem Schneebesen unter, bis sie vollständig eingearbeitet ist. Das nennt man “Montieren” und gibt der Sauce einen professionellen Glanz. Ein weiterer Tipp: Verwenden Sie eine gute, frische Butter mit einem hohen Fettgehalt.

Kann ich die Sauce auch für andere Gerichte verwenden?

Ja, diese Sauce passt zu vielen Gerichten. Sie schmeckt hervorragend zu Wildgerichten wie Hirsch oder Reh, aber auch zu einem saftigen Rinderbraten oder sogar zu Kartoffelklößen. Ich habe sie schon zu einem einfachen Ofenhähnchen serviert, und es war ein Hit.

Wie verhindere ich, dass die Sauce klumpt?

Der wichtigste Schritt ist, die Speisestärke in kaltem Wasser aufzulösen, bevor Sie sie in die kochende Sauce geben. Rühren Sie die Stärkemischung dann langsam ein und schlagen Sie mit dem Schneebesen kräftig. Wenn doch Klümpchen entstehen, können Sie die Sauce durch ein Sieb passieren – das rettet fast immer die Situation.

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Einfache Gänsebraten-Sauce mit Portwein und Preiselbeeren recipe

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Einfache Gänsebraten-Sauce mit Portwein und Preiselbeeren

Diese schnelle und einfache Gänsebraten-Sauce mit Portwein und Preiselbeeren ist in weniger als 20 Minuten zubereitet und schmeckt, als hätte sie stundenlang geköchelt. Perfekt für Gänsebraten, Ente oder Wildgerichte.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 5 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Beilage
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 ml Bratenfond (ca. 2 Tassen)
  • 150 ml Portwein (ca. 2/3 Tasse)
  • 200 g Preiselbeeren (aus dem Glas, ca. 1 Tasse)
  • 2 Schalotten
  • 30 g Butter (ca. 2 Esslöffel)
  • 1 Esslöffel Speisestärke
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Zweig Thymian oder Rosmarin

Instructions

  1. Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden.
  2. 1 Esslöffel Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Schalotten darin 2-3 Minuten glasig dünsten, ohne Farbe nehmen zu lassen.
  3. Portwein zu den Schalotten geben und bei mittlerer bis hoher Hitze 3-4 Minuten reduzieren, bis er sirupartig wird.
  4. Bratenfond angießen, umrühren und 5-7 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce um etwa ein Drittel reduziert ist. Optional Kräuterzweig hinzufügen.
  5. Preiselbeeren samt Saft einrühren und weitere 2 Minuten köcheln lassen.
  6. Speisestärke mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser verrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Langsam in die kochende Sauce gießen und ständig mit dem Schneebesen rühren. 1 Minute köcheln lassen.
  7. Topf vom Herd nehmen. Kräuterzweig entfernen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf eine Prise Zucker hinzufügen.
  8. Restliche kalte Butter (ca. 20 g) in die Sauce geben und mit dem Schneebesen unterrühren, bis sie geschmolzen und eingearbeitet ist.
  9. Sauce nach Wunsch durch ein Sieb gießen oder mit den Stücken servieren. Sofort zum Braten servieren.

Notes

Die Sauce kann bis zu 2 Tage im Voraus zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Beim Aufwärmen etwas Fond oder Wasser hinzufügen, um die Konsistenz zu lockern. Zum Einfrieren geeignet (bis zu 3 Monate).

Nutrition

  • Serving Size: ca. 100 ml
  • Calories: 120
  • Sugar: 8
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Gänsebraten-Sauce, Portwein, Preiselbeeren, Bratensauce, schnell, einfach, Weihnachten, Festtagssauce

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