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Ich stand letzte Woche an der Kasse beim Discounter, als mich dieser Duft traf. Nicht der von Parfüm oder Weichspüler, sondern der von diesen billigen Kokosmakronen in der Plastikverpackung, die immer neben den Weihnachtssachen liegen. Und plötzlich war ich acht Jahre alt, stand in der Küche meiner Tante Lisbeth, und sie schob mir ein Blech mit ihren selbstgemachten Kokosmakronen unter die Nase. Sie waren nicht diese trockenen, bröseligen Dinger aus dem Supermarkt. Nein, ihre waren saftig, fast ein bisschen klebrig, und sie hatte immer einen dünnen Boden aus dunkler Schokolade drunter. Ich habe sie damals geliebt, aber ich war zu jung, um zu fragen, wie sie das gemacht hat.
Meine Tante Lisbeth lebt heute in einem Pflegeheim und erinnert sich nicht mehr an die Rezepte. Ich habe lange versucht, diesen Geschmack wiederzufinden. Ich meine, ich habe Rezepte mit Eiweiß übrig, mit gezuckerter Kondensmilch, mit extra Butter – aber irgendwie war nie das Richtige dabei. Bis ich vor ein paar Wochen, ganz zufällig, beim Aufräumen auf ein altes Notizbuch gestoßen bin. Da stand es, mit ihrer krakeligen Handschrift: „Kokosmakronen – nur 4 Zutaten, Boden aus Schokolade – nicht zu fest drücken!“ Ich habe es sofort ausprobiert, und ehrlich? Es hat funktioniert. Vielleicht nicht genau wie bei ihr, aber nah genug dran, dass ich beim ersten Bissen die Augen schließen musste. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Gefühl, wenn ein Geschmack eine ganze Kindheit zurückbringt. Dieses Rezept ist für alle, die auch so einen Moment suchen.
Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden
Diese Kokosmakronen sind nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Sie sind der Beweis, dass man mit minimalem Aufwand maximalen Genuss zaubern kann. Und das Beste? Sie schmecken nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über.
- Nur 4 Zutaten: Sie brauchen keine ausgefallenen Gewürze oder Spezialprodukte. Kokosraspel, gezuckerte Kondensmilch, etwas Butter und eine gute Tafel Zartbitterschokolade – das war es schon.
- Blitzschnell gemacht: Der Teig ist in unter 10 Minuten zusammengerührt. Die meiste Zeit verbringen die Makronen im Ofen, und Sie können in Ruhe die Küche aufräumen oder schon mal Kaffee kochen.
- Perfekt für die ganze Familie: Kinder lieben den milden Kokosgeschmack, und Erwachsene schätzen die feine Bitterkeit der Schokolade. Ein echter Familien-Liebling, der wirklich alle glücklich macht.
- Immer saftig, nie trocken: Das Geheimnis liegt in der gezuckerten Kondensmilch. Sie macht die Makronen innen wunderbar weich und saftig, während sie außen eine leichte, goldene Kruste bekommen.
- Ideale Resteverwertung: Haben Sie nach einem anderen Rezept noch eine halbe Dose Kondensmilch übrig? Perfekt! Oder Sie haben eine angebrochene Tüte Kokosraspel – hier wird sie aufgebraucht.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus der fast puddingartigen Weiche der Makrone und dem knackigen Schokoladenboden. Die meisten Rezepte tauchen die Makronen nur in Schokolade oder beträufeln sie. Hier wird die Schokolade direkt auf den Boden gestrichen, sodass sie beim Abkühlen eine feste, aber nicht zu harte Schicht bildet. Das ist einfach die beste Art, Kokosmakronen zu essen. Versprochen.
Welche Zutaten Sie Brauchen
Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Jede Zutat hat eine wichtige Aufgabe, und es lohnt sich, bei der Qualität nicht zu sparen. Ich habe es mit verschiedenen Marken ausprobiert und verrate Ihnen meine Erfahrungen.
- Kokosraspel (200 g): Achten Sie auf feine Kokosraspel, nicht auf grobe Kokoschips. Die feinen Raspeln binden die Flüssigkeit besser und sorgen für eine gleichmäßige, saftige Textur. Ich persönlich mag die von der Marke „Rapunzel“ oder dem Discounter-Hausbrand – beide funktionieren gleich gut. Lagern Sie die Raspeln nach dem Öffnen luftdicht, sonst werden sie schnell ranzig.
- Gezuckerte Kondensmilch (200 ml, ca. 1 Dose): Das ist der heimliche Star. Die gezuckerte Kondensmilch ist nicht nur süß, sondern enthält auch viel Milchzucker, der die Makronen beim Backen karamellisiert und ihnen diese unwiderstehliche Saftigkeit verleiht. Verwenden Sie auf keinen Fall normale Milch oder Sahne, das funktioniert nicht. Die Marke ist hier fast egal, aber ich finde, die von „Nestlé“ oder „Bärenmarke“ ergibt die cremigste Konsistenz.
- Butter (30 g): Die Butter macht den Teig geschmeidiger und sorgt dafür, dass die Makronen nicht zu sehr am Papier kleben. Sie können auch Margarine verwenden, aber Butter gibt einfach den besseren Geschmack. Lassen Sie sie vor der Verarbeitung kurz weich werden, dann lässt sie sich leichter unterrühren.
- Zartbitterschokolade (150 g, ca. 1 Tafel): Für den Boden. Ich empfehle eine Schokolade mit mindestens 60% Kakaoanteil. Die Bitterkeit ist der perfekte Kontrast zur Süße der Makronen. Eine Vollmilchschokolade wäre zu süß und würde den Kokosgeschmack erschlagen. Meine Favoriten sind „Lindt Excellence 70%“ oder die günstigere „J.D. Gross“ von Aldi – beide schmelzen wunderbar gleichmäßig.
Substitutions-Hinweise: Für eine laktosefreie Variante können Sie laktosefreie Butter und laktosefreie Zartbitterschokolade verwenden. Die Kondensmilch ist allerdings immer laktosehaltig, da gibt es leider keine gute Alternative. Wer es vegan versuchen möchte, kann auf Kokosmilch-Kondensmilch aus dem Reformhaus zurückgreifen, aber ich muss zugeben, dass das Ergebnis dann etwas anders schmeckt – weniger buttrig, aber immer noch lecker.
Welche Ausrüstung Sie Brauchen
Sie brauchen keine ausgefallene Backausstattung, um diese Kokosmakronen zu zaubern. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Backblech und Backpapier: Unverzichtbar. Das Backpapier verhindert, dass die Makronen ankleben, und erleichtert die Reinigung enorm.
- Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel reicht. Ich benutze eine aus Glas, weil ich da sehen kann, ob sich alles gut vermischt hat.
- Handrührgerät oder Kochlöffel: Ein Handrührgerät macht die Arbeit leichter, aber ein stabiler Kochlöffel tut es auch. Der Teig ist nicht schwer, er lässt sich gut per Hand verrühren.
- Kleiner Topf oder Schüssel fürs Wasserbad: Zum Schmelzen der Schokolade. Ein Wasserbad ist sicherer als die Mikrowelle, weil die Schokolade nicht so leicht anbrennt. Wenn Sie die Mikrowelle bevorzugen, nehmen Sie eine mikrowellengeeignete Schüssel und schmelzen Sie die Schokolade in 30-Sekunden-Intervallen.
- Teelöffel oder kleiner Eisportionierer: Zum Formen der Makronen. Ein Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Größen, aber ein gehäufter Teelöffel funktioniert genauso gut.
- Kuchengitter: Zum Abkühlen der Makronen und zum Aushärten des Schokoladenbodens. Wenn Sie kein Gitter haben, reicht auch ein Brett oder ein großer Teller.
Ein Tipp aus meiner Küche: Investieren Sie in ein gutes Backpapier. Die billigen Sorten kleben manchmal trotz Fettgehalt. Ich schwöre auf „Back-Trend“ oder „Dr. Oetker“ – da lösen sich die Makronen nach dem Backen wie von selbst.
Zubereitung: So Gelingen Die Saftigsten Kokosmakronen
Jetzt wird es konkret. Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden mit perfekten Kokosmakronen belohnt. Versprochen, es ist einfacher, als Sie denken.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vor. Ein Umluftbetrieb ist nicht ideal, weil die Makronen dann zu schnell trocknen. Wenn Sie nur Umluft haben, stellen Sie die Temperatur auf 140°C und beobachten Sie die Makronen genau.
- Teig zubereiten: Geben Sie die Kokosraspel (200 g) in eine große Rührschüssel. Fügen Sie die gezuckerte Kondensmilch (200 ml) und die weiche Butter (30 g) hinzu. Vermischen Sie alles mit einem Kochlöffel oder dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe, bis ein gleichmäßiger, etwas klebriger Teig entsteht. Der Teig sollte nicht zu fest sein, aber auch nicht flüssig. Er lässt sich gut mit zwei Teelöffeln formen. Lassen Sie ihn 5 Minuten ruhen – die Kokosraspel quellen dann noch etwas auf.
- Makronen formen: Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Nehmen Sie mit einem Teelöffel etwas Teig ab und formen Sie mit einem zweiten Löffel oder den Fingern kleine Häufchen. Drücken Sie sie nicht zu fest, sonst werden sie zu kompakt. Die Häufchen sollten etwa walnussgroß sein und etwas Abstand zueinander haben, da sie beim Backen nicht mehr stark aufgehen. Aus dieser Menge werden etwa 20-25 Makronen.
- Backen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Makronen für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie an den Rändern leicht goldbraun werden, aber in der Mitte noch hell und weich aussehen. Ein häufiger Fehler ist, sie zu lange zu backen – dann werden sie trocken. Lieber eine Minute früher rausnehmen! Die Makronen sind nach dem Backen noch sehr weich, das ist normal.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Makronen 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Messer oder Pfannenwender vom Papier und legen sie auf ein Kuchengitter. Lassen Sie sie vollständig auskühlen. Das dauert etwa 30 Minuten.
- Schokoladenboden vorbereiten: Während die Makronen abkühlen, bereiten Sie die Schokolade vor. Brechen Sie die Zartbitterschokolade (150 g) in kleine Stücke und schmelzen Sie sie im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Rühren Sie die Schokolade glatt und lassen Sie sie etwas abkühlen, aber nicht fest werden.
- Makronen mit Schokolade bestreichen: Sobald die Makronen vollständig ausgekühlt sind, drehen Sie sie mit der flachen Unterseite nach oben. Tauchen Sie die Unterseite jeder Makrone in die geschmolzene Schokolade oder streichen Sie die Schokolade mit einem kleinen Löffel oder Pinsel auf. Achten Sie darauf, dass der Boden gleichmäßig bedeckt ist, aber die Schokolade nicht über den Rand läuft. Legen Sie die Makronen mit dem Schokoladenboden nach oben auf das Kuchengitter oder ein neues Stück Backpapier.
- Schokolade aushärten lassen: Lassen Sie die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 1-2 Stunden, je nach Temperatur in Ihrer Küche. Wenn Sie es eilig haben, können Sie die Makronen für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Aber Vorsicht: Die Schokolade kann dann etwas glanzlos werden. Am besten schmecken sie, wenn die Schokolade langsam ausgehärtet ist.
Ein letzter Tipp: Wenn der Teig beim Formen zu klebrig ist, befeuchten Sie Ihre Finger leicht mit kaltem Wasser. Das erleichtert das Formen ungemein.
Tipps & Tricks Für Perfekte Kokosmakronen
Ich habe bei diesem Rezept so einiges ausprobiert und auch ein paar Fehler gemacht. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert.
- Nicht zu fest drücken: Das ist der häufigste Fehler. Wenn Sie die Makronen zu fest formen, werden sie innen hart und trocken. Lockere Häufchen, die fast auseinanderfallen, ergeben die besten, saftigsten Makronen. Denken Sie daran: Lieber zu locker als zu fest.
- Die richtige Backzeit: Jeder Ofen ist anders. Meine Makronen sind nach 13 Minuten perfekt, bei meiner Schwiegermutter brauchen sie 15 Minuten. Beobachten Sie die Farbe: Sobald die Spitzen leicht bräunlich werden, sind sie fertig. Die Unterseite sollte hell bleiben – wenn sie zu dunkel wird, waren sie zu lange drin.
- Multitasking-Tipp: Während die Makronen backen, können Sie schon die Schokolade vorbereiten und das Backpapier für das zweite Blech zuschneiden. So sparen Sie Zeit und sind effizient.
- Konsistenz-Test: Wenn Sie unsicher sind, ob der Teig die richtige Konsistenz hat, formen Sie eine Testmakrone und backen Sie sie kurz. So sehen Sie, ob der Teig hält oder ob er zu trocken ist und Sie noch etwas Kondensmilch brauchen.
- Schokolade richtig temperieren: Wenn Sie die Schokolade zu heiß schmelzen, wird sie später grau und brüchig. Schmelzen Sie sie langsam und rühren Sie sie glatt, sobald die meisten Stücke geschmolzen sind. Die Restwärme tut den Rest.
Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Mal. Ich hatte die Makronen viel zu fest gedrückt, weil ich dachte, sie müssten schön rund sein. Das Ergebnis war eine Katastrophe – steinharte Kokosbällchen, die keiner essen wollte. Aus Fehlern wird man klug, oder?
Variationen & Abwandlungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass es sich wunderbar an Ihre Vorlieben anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Mit weißer Schokolade: Tauschen Sie die Zartbitterschokolade gegen weiße Schokolade. Das ergibt eine sehr süße, aber himmlische Kombination. Ich persönlich finde, dass die weiße Schokolade den Kokosgeschmack noch mehr betont. Einfach traumhaft.
- Mit Mandeln oder Nüssen: Ersetzen Sie 50 g der Kokosraspel durch gemahlene Mandeln oder gehackte Haselnüsse. Das gibt den Makronen einen nussigen Crunch und macht sie noch gehaltvoller. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht zu grob sind, sonst fallen die Makronen auseinander.
- Zitronen-Variante: Reiben Sie die Schale einer Bio-Zitrone ab und geben Sie sie zum Teig. Die frische Zitrusnote passt überraschend gut zum Kokos und macht die Makronen noch fruchtiger. Ein Hauch von Vanille im Teig rundet das Ganze ab.
- Veganer Versuch: Wie schon erwähnt, ist das mit der Kondensmilch schwierig. Aber ich habe eine Variante mit Kokosmilch-Kondensmilch und veganer Butter getestet. Die Makronen werden etwas weniger saftig, aber immer noch sehr lecker. Die vegane Schokolade ist ja leicht zu bekommen.
- Schokoladen-Kokos-Häufchen: Für echte Schokoladenfans können Sie auch ein paar gehackte Schokoladenstückchen in den Teig geben. Dann haben Sie nicht nur den Boden, sondern auch kleine Schokoladenstücke in der Makrone. Ein Traum für alle Naschkatzen!
Ich selbst liebe die Variante mit weißen Schokoladenboden am meisten. Sie erinnert mich an eine Bäckerei in meinem Heimatdorf, die genau solche Makronen verkauft hat. Einfach nostalgisch.
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Die Makronen sind am besten, wenn sie frisch sind, aber sie lassen sich auch gut aufbewahren. Hier meine Empfehlungen.
- Servieren: Servieren Sie die Kokosmakronen bei Zimmertemperatur. Sie schmecken pur, zu einer Tasse Kaffee oder Tee oder als süßer Abschluss eines Menüs. Besonders hübsch sehen sie aus, wenn Sie sie auf einer weißen Platte anrichten und mit etwas Puderzucker bestäuben. Aber Vorsicht: Der Puderzucker kann den Kokosgeschmack überdecken, also sparsam verwenden.
- Als Geschenk: Die Makronen eignen sich hervorragend als selbstgemachtes Geschenk. Füllen Sie sie in eine hübsche Dose oder ein Einmachglas und legen Sie ein Schleifchen drum. Das kommt immer gut an, besonders in der Weihnachtszeit.
- Aufbewahrung: Bewahren Sie die Makronen in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. Sie halten sich so etwa 7-10 Tage. Wichtig: Legen Sie ein Stück Backpapier zwischen die Lagen, damit sie nicht aneinanderkleben. Nicht in den Kühlschrank legen, da werden sie feucht und die Schokolade bekommt einen weißen Belag.
- Einfrieren: Sie können die Makronen auch einfrieren. Am besten ohne Schokoladenboden. Legen Sie sie auf ein Brett und frieren Sie sie vor. Dann in einen Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen bei Zimmertemperatur auf einem Gitter. Den Schokoladenboden machen Sie dann am besten frisch nach dem Auftauen.
- Geschmacksentwicklung: Die Makronen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen durchziehen. Die Schokolade wird fester, die Makrone innen noch weicher. Ein echtes Geduldsspiel, aber es lohnt sich!
Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile
Kokosmakronen sind natürlich keine Diätkost, aber in Maßen genossen durchaus ein Genuss mit einigen positiven Eigenschaften. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Makrone (bei 25 Stück).
- Kalorien: ca. 120 kcal pro Stück
- Fett: ca. 8 g (davon gesättigte Fettsäuren: 6 g)
- Kohlenhydrate: ca. 11 g (davon Zucker: 10 g)
- Eiweiß: ca. 1,5 g
Gesundheitliche Aspekte: Kokosraspel enthalten viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Sie sind auch reich an Mineralstoffen wie Mangan und Kupfer, die wichtig für den Stoffwechsel sind. Die Zartbitterschokolade liefert Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken können. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Der hohe Zuckergehalt kommt hauptsächlich von der Kondensmilch. Genießen Sie die Makronen also bewusst und nicht als Snack für zwischendurch.
Allergene: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Butter, Kondensmilch, Schokolade) und Spuren von Schalenfrüchten (Kokos ist botanisch eine Steinfrucht). Für Menschen mit einer Nussallergie sind Kokosraspel in der Regel unbedenklich, aber im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt.
Fazit: Warum Sie Diese Kokosmakronen Unbedingt Backen Sollten
Dieses Rezept für saftige Kokosmakronen mit Schokoladenboden ist mehr als nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist eine kleine Zeitreise, ein Stück Kindheit, das auf der Zunge zergeht. Mit nur 4 Zutaten und minimalem Aufwand zaubern Sie einen Familien-Liebling, der garantiert alle begeistert. Die Kombination aus der puddingartigen Weiche der Makrone und dem knackigen Schokoladenboden ist einfach unschlagbar.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so verzeihend ist. Selbst wenn die Makronen nicht perfekt rund sind oder die Schokolade etwas schief aussieht – sie schmecken einfach immer fantastisch. Und genau das ist es, was gutes Backen ausmacht: nicht Perfektion, sondern der Geschmack von Zufriedenheit und ein bisschen Liebe. Also, legen Sie los! Backen Sie diese Kokosmakronen und teilen Sie sie mit Ihrer Familie. Ich bin sicher, sie werden genauso begeistert sein wie ich.
Haben Sie das Rezept ausprobiert? Dann hinterlassen Sie mir doch einen Kommentar! Erzählen Sie mir, wie Ihre Makronen geworden sind und ob Sie eine der Variationen getestet haben. Ich freue mich riesig über Ihr Feedback und Ihre Geschichten. Und wenn Sie das Rezept auf Pinterest teilen, markieren Sie mich gerne – ich liebe es, Ihre Kreationen zu sehen. Bis zum nächsten Mal, und denken Sie daran: Gutes Essen muss nicht kompliziert sein!
Häufig Gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch ungezuckerte Kondensmilch verwenden?
Nein, das würde nicht funktionieren. Die gezuckerte Kondensmilch ist nicht nur für die Süße zuständig, sondern auch für die saftige Konsistenz. Ungezuckerte Kondensmilch hat eine andere Zusammensetzung und würde die Makronen trocken und bröselig machen. Bleiben Sie unbedingt bei der gezuckerten Variante.
Warum sind meine Makronen nach dem Backen so trocken?
Das kann mehrere Ursachen haben. Möglicherweise haben Sie sie zu lange gebacken – die Makronen sollten nur hellbraun werden, nicht dunkel. Oder Sie haben den Teig zu fest gedrückt. Ein weiterer Grund könnte sein, dass die Kokosraspel zu alt waren und nicht mehr genug Feuchtigkeit aufnehmen konnten. Versuchen Sie es beim nächsten Mal mit kürzerer Backzeit und lockereren Häufchen.
Kann ich die Makronen auch ohne Schokoladenboden machen?
Ja, absolut! Die Makronen schmecken auch pur hervorragend. Lassen Sie dann einfach den Schritt mit der Schokolade weg. Sie können sie auch mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene weiße Schokolade tauchen. Aber der Schokoladenboden ist schon etwas ganz Besonderes und macht sie zu einem echten Hingucker.
Wie bekomme ich die Makronen gleichmäßig groß?
Der beste Trick ist ein kleiner Eisportionierer. Damit können Sie Portionen von gleicher Größe abstechen. Wenn Sie keinen haben, nehmen Sie zwei Teelöffel: Mit dem einen nehmen Sie den Teig auf, mit dem anderen streichen Sie ihn ab. So haben Sie immer die gleiche Menge. Ein gehäufter Teelöffel pro Makrone ist ein guter Richtwert.
Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja, das ist möglich. Der Teig hält sich im Kühlschrank etwa 2-3 Tage in einer abgedeckten Schüssel. Er wird dann etwas fester, was das Formen sogar erleichtert. Lassen Sie ihn vor dem Backen kurz auf Zimmertemperatur kommen, damit er sich besser verarbeiten lässt. Die Backzeit bleibt gleich.
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Saftige Kokosmakronen mit Schokoladenboden: Einfaches 4-Zutaten-Rezept
Diese saftigen Kokosmakronen mit knackigem Schokoladenboden sind ein einfaches 4-Zutaten-Rezept, das an die Kindheit erinnert. Sie sind innen weich und puddingartig, außen leicht goldbraun und mit einem Boden aus Zartbitterschokolade verfeinert.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 25 Minuten (plus 1-2 Stunden Aushärtezeit)
- Yield: 20-25 Makronen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Kokosraspel (fein)
- 200 ml gezuckerte Kondensmilch (ca. 1 Dose)
- 30 g Butter (weich)
- 150 g Zartbitterschokolade (mindestens 60% Kakaoanteil)
Instructions
- Backofen auf 160°C Ober- und Unterhitze vorheizen (Umluft 140°C).
- Kokosraspel, gezuckerte Kondensmilch und weiche Butter in einer Rührschüssel mit einem Kochlöffel oder Handrührgerät auf niedrigster Stufe zu einem gleichmäßigen, leicht klebrigen Teig vermischen. 5 Minuten ruhen lassen.
- Backblech mit Backpapier auslegen. Mit zwei Teelöffeln walnussgroße Häufchen formen und auf das Blech setzen. Nicht zu fest drücken. Aus der Menge werden etwa 20-25 Makronen.
- Makronen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch hell und weich ist.
- Makronen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 30 Minuten).
- Schokolade in kleine Stücke brechen und im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Glatt rühren und etwas abkühlen lassen.
- Ausgekühlte Makronen mit der flachen Unterseite nach oben drehen. Die Unterseite in die geschmolzene Schokolade tauchen oder mit einem Löffel oder Pinsel bestreichen. Auf das Kuchengitter oder Backpapier legen.
- Schokolade bei Raumtemperatur 1-2 Stunden aushärten lassen (oder 15 Minuten im Kühlschrank).
Notes
Die Makronen nicht zu fest formen, sonst werden sie trocken. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren; die Makronen sind fertig, wenn die Spitzen leicht bräunlich werden. Für eine laktosefreie Variante laktosefreie Butter und Schokolade verwenden. Die Makronen schmecken am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Makrone
- Calories: 120
- Sugar: 10
- Sodium: 20
- Fat: 8
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 11
- Fiber: 1
- Protein: 1.5
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