Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Die beste italienische Tomatensoße selbst einkochen

Fertig in 75 Minuten
Portionen 4-6 Portionen
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Das hier sollte eigentlich eine schnelle, einfache Tomatensoße für den Alltag werden. Nichts Besonderes, ehrlich gesagt – nur ein bisschen Dosentomaten, Knoblauch und getrocknete Kräuter, die ich noch im Schrank hatte. Es war ein Dienstagabend, ich kam spät von der Arbeit, und der Kühlschrank zeigte mir sein traurigstes Gesicht. Also griff ich zur Notlösung. Nur dass ich, völlig in Gedanken, statt der passierten Tomaten eine Dose ganze San-Marzano-Tomaten erwischte. Und statt sie nur kurz zu erhitzen, ließ ich sie aus Versehen eine ganze Stunde köcheln, weil ich vergaß, den Herd runterzudrehen, während ich die Spülmaschine ausräumte.

Ich stand da, die Küche roch intensiv, fast süßlich und tief – und ich war sauer. Die Soße war eingekocht, dickflüssig, fast schon eine Paste. Ich wollte sie eigentlich wegschütten. Aber dann probierte ich. Und, na ja, ihr könnt euch denken, was passierte. Dieser eine Löffel voller konzentrierter, sonnengereifter Tomaten mit einer Spur von Rauch vom Topfboden und einer buttrigen Süße, die ich nie für möglich gehalten hätte – das war kein Missgeschick. Das war eine Offenbarung.

Seit diesem Dienstagabend koche ich meine italienische Tomatensoße bewusst ein. Ich lasse sie nicht mehr einfach nur köcheln, ich gebe ihr Zeit, sich zu verwandeln. Und der frische Basilikum am Ende? Der ist nicht nur Deko – er ist der Schlussakkord. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal eine Soße gemacht, die einfach zu flüssig war und ihr wusstet nicht, wie ihr sie retten sollt? Dann seid ihr hier genau richtig. Denn genau diese vermeintliche Panne ist der Anfang der besten Tomatensoße, die ihr je machen werdet.

Warum ihr diese Soße lieben werdet

Diese eingekochte Tomatensoße ist nicht einfach nur eine weitere Soße. Sie ist ein Gamechanger in der Küche. Ich habe sie inzwischen bestimmt dreißig Mal gemacht, für mich allein, für Freunde und für die Vorratskammer. Und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie viel Aroma aus so wenigen Zutaten entsteht.

  • Unschlagbarer Geschmack: Durch das langsame Einkochen wird die Soße süß, fast karamellig, ohne dass ihr auch nur einen Teelöffel Zucker braucht. Das ist pure, konzentrierte Tomatenfrucht.
  • Perfekt zum Vorrat: Einmal gekocht, hält sie sich im Kühlschrank ewig und lässt sich wunderbar einfrieren. Ich habe immer ein paar Gläser im Vorrat – für die schnelle Pasta am Freitagabend oder für eine spontane Lasagne.
  • Nur drei Hauptzutaten: Tomaten, Zwiebeln, Basilikum. Das war’s. Keine exotischen Gewürze, keine langen Einkaufslisten. Das habt ihr wahrscheinlich schon alles daheim.
  • Ein echtes Multitalent: Sie ist nicht nur gut zu Pasta. Ich verwende sie als Basis für Pizza, für Shakshuka, für Suppen oder einfach als Dip für frisches Brot. Sie macht einfach alles besser.
  • Ein Stück Italien im Glas: Wenn ich diese Soße öffne, riecht es sofort nach Sommer, nach Sonne und nach gemütlichen Abenden. Das ist Comfort Food pur, aber ganz ohne schweres Gefühl.

Ich habe sie in meiner kleinen Küche getestet und immer wieder verfeinert. Sie ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch narrensicher. Und das Beste: Nach dem ersten Bissen werdet ihr verstehen, warum ich an diesem Dienstagabend so froh war, dass ich unaufmerksam war. Diese Soße ist nicht nur gut – sie ist die Art von Soße, bei der man nach dem ersten Löffel kurz die Augen schließt.

Die Zutaten, die ihr braucht

Für dieses Rezept braucht ihr wirklich nicht viel. Das Tolle ist: Je weniger Zutaten, desto mehr kommt der Geschmack der Tomaten zur Geltung. Ich setze auf Qualität statt Quantität, und das merkt man am Ende deutlich. Hier ist, was in den Topf kommt.

Die Hauptdarsteller

  • 1 kg reife Tomaten – am besten Fleischtomaten oder San-Marzano-Tomaten aus der Dose. Wenn ihr frische nehmt, sollten sie wirklich vollreif und aromatisch sein. Ich greife im Winter oft zu guten Dosentomaten, die sind oft konstanter im Geschmack. (Tipp: Achtet auf die Aufschrift “Pomodori Pelati” für die beste Qualität).
  • 2 große Zwiebeln – gelbe Zwiebeln oder rote, je nachdem, was ihr da habt. Ich nehme meistens eine von jeder. Die Zwiebeln sorgen für eine natürliche Süße und eine schöne Basis.
  • 4-5 Knoblauchzehen – frisch und leicht angedrückt, nicht gepresst. So geben sie ihr Aroma ab, ohne zu bitter zu werden.
  • Ein großer Bund frischer Basilikum – etwa 20-30 Blätter. Den Stiel könnt ihr mitkochen, die Blätter kommen erst ganz zum Schluss dazu. Das ist der unverwechselbare Duft Italiens.
  • 4 EL natives Olivenöl extra – nehmt ein gutes, fruchtiges Öl. Es ist die Basis und trägt den ganzen Geschmack. Ich schwöre auf ein Öl aus der Toskana, aber jedes gute Olivenöl tut es.
  • 1 TL Meersalz – am Ende abschmecken. Lieber etwas weniger und dann nachsalzen.
  • Eine Prise Zucker – nur, wenn die Tomaten sehr sauer sind. Oft braucht ihr ihn gar nicht, weil das Einkochen die Süße von selbst bringt.
  • Optional: 1 Lorbeerblatt – gibt eine feine, würzige Note, die ich sehr mag. Aber es ist kein Muss.

Für die Zubereitung und Haltbarkeit

italienische Tomatensoße selbst einkochen preparation steps

  • Ein paar Zweige Thymian oder Oregano – wenn ihr etwas mehr Tiefe wollt. Ich gebe sie manchmal dazu, wenn ich die Soße für eine Lasagne verwenden will.
  • Ein Spritzer Zitronensaft – ganz zum Schluss, wenn die Soße fertig ist. Er hebt die Aromen und sorgt für eine schöne Frische. Aber wirklich nur einen Spritzer.
  • Saubere Einmachgläser – zum Einkochen für den Vorrat. Die Gläser müssen absolut sauber und steril sein, sonst schimmelt die Soße.

Das ist die ganze Liste. Keine Zauberei, keine geheimen Zutaten. Nur gute, ehrliche Lebensmittel, die zusammen etwas Großartiges ergeben. Und genau das macht dieses Rezept so besonders.

Das richtige Werkzeug

Bevor wir loslegen, ein paar Worte zur Ausrüstung. Ihr braucht keine teure Profiküche, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.

  • Ein großer, schwerer Topf – am besten aus Edelstahl oder emailliertem Gusseisen. Der Boden sollte dick sein, damit nichts anbrennt. Ich benutze einen 5-Liter-Topf, das reicht locker für die Menge.
  • Ein scharfes Messer – für die Zwiebeln und den Knoblauch. Ein stumpfes Messer macht die Arbeit nur mühsam und gefährlich.
  • Ein Holzlöffel oder ein Pfannenwender aus Silikon – zum Umrühren. Holz kratzt nicht und fühlt sich einfach richtig an.
  • Ein Sparschäler – falls ihr frische Tomaten verwendet und sie häuten wollt. Das geht damit viel schneller als mit einem Messer.
  • Ein Sieb oder eine Passiermühle – wenn ihr eine ganz feine, seidige Soße ohne Stückchen haben wollt. Ich persönlich mag sie lieber ein bisschen rustikal, aber das ist Geschmackssache.
  • Einmachgläser mit Schraubdeckel – für die Haltbarkeit. Ich sammle das ganze Jahr über Gläser von gekauften Soßen oder kaufe welche im Discounter. Hauptsache, sie sind sauber und haben einen intakten Deckel.
  • Ein Trichter – für das saubere Abfüllen in die Gläser. Spart viel Sauerei.

Mein Tipp: Wenn ihr keinen großen Topf habt, könnt ihr die Soße auch in einer breiten Pfanne einkochen. Die größere Oberfläche lässt die Flüssigkeit sogar schneller verdampfen. Ich habe das schon oft gemacht, wenn es mal schnell gehen musste.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt wird es konkret. Ich zeige euch genau, wie ich die Soße mache, mit allen Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe. Keine Sorge, es ist einfacher, als ihr denkt.

Schritt 1: Die Tomaten vorbereiten

Wenn ihr frische Tomaten nehmt, kreuzt ihr sie an der Unterseite ein und übergießt sie mit kochendem Wasser. Nach einer Minute könnt ihr die Haut ganz leicht abziehen. Das ist der eine Extra-Schritt, der die Soße wirklich samtig macht. Bei Dosentomaten drückt ihr sie einfach mit der Hand oder einer Gabel etwas an – sie sind meist schon gehäutet.

Schritt 2: Die Zwiebel-Knoblauch-Basis

Erhitzt das Olivenöl im Topf bei mittlerer Hitze. Die Zwiebeln schneidet ihr in feine Würfel – nicht zu klein, sie dürfen später fast in der Soße verschwinden. Gebt sie ins Öl und lasst sie glasig dünsten. Das dauert etwa 5-7 Minuten. Dann kommen die leicht angedrückten Knoblauchzehen dazu. Achtung: Knoblauch darf nicht braun werden, sonst wird er bitter. Rührt einmal kurz um, bis es duftet.

Schritt 3: Die Tomaten einkochen

Jetzt kommen die Tomaten dazu. Ob frisch oder aus der Dose – sie werden mit dem gesamten Saft in den Topf gegeben. Erhöht die Hitze kurz, bis alles blubbert, und dreht dann auf niedrige Stufe zurück. Jetzt beginnt die Geduldsarbeit. Die Soße soll mindestens 45 Minuten bis zu einer Stunde leise vor sich hin köcheln. Ohne Deckel! So kann die Flüssigkeit verdampfen und die Aromen konzentrieren sich. Rührt alle 10 Minuten um, besonders am Rand, wo die Soße am dicksten wird.

Ihr werdet sehen, wie die Soße nach und nach eindickt und eine tiefrote, fast braune Farbe annimmt. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert. Wenn ihr ein Lorbeerblatt oder Thymian verwendet, gebt es jetzt dazu.

Schritt 4: Das Basilikum-Ritual

Nach etwa 45 Minuten nehmt ihr den Topf vom Herd. Die Soße sollte jetzt so dick sein, dass ein Löffel darin stehen bleibt. Jetzt kommt der Basilikum. Zupft die Blätter ab und reißt sie mit den Fingern in grobe Stücke – ein Messer würde die Blätter quetschen und sie würden schwarz werden. Rührt die Basilikumstücke unter. Der Duft, der jetzt aufsteigt, ist einfach unbeschreiblich. Lasst die Soße noch 5 Minuten zugedeckt ruhen, damit sich die Aromen verbinden.

Schritt 5: Abschmecken und verfeinern

Jetzt wird abgeschmeckt. Salz, Pfeffer, vielleicht eine Prise Zucker. Und der Spritzer Zitronensaft – wirklich nur ein Spritzer, er soll nicht nach Zitrone schmecken, sondern die Tomaten frischer wirken lassen. Probiert und entscheidet selbst. Ich mag es, wenn die Soße noch ein ganz kleines bisschen süßlich ist.

Schritt 6: Abfüllen für den Vorrat

Wenn ihr die Soße einkochen wollt, füllt sie noch heiß in die sterilisierten Gläser. Verschließt sie sofort und stellt sie für 10 Minuten auf den Kopf. Das erzeugt ein Vakuum und die Soße hält sich monatelang. Wenn ihr sie gleich esst, lasst sie einfach abkühlen und bewahrt sie im Kühlschrank auf.

Ich mache immer eine doppelte Portion. Eine wird sofort gegessen, die andere wandert ins Glas. Das ist mein kleines Sonntagsritual.

Tipps und Tricks aus meiner Küche

Nach vielen, vielen Töpfen voller Tomatensoße habe ich ein paar Dinge gelernt, die ich gerne mit euch teile. Die meisten davon habe ich durch Fehler herausgefunden – und genau deshalb sind sie so wertvoll.

  • Nicht zu viel rühren: Ich weiß, es ist verlockend, ständig umzurühren. Aber die Soße muss sich setzen können. Rührt nur, wenn ihr seht, dass etwas am Boden klebt. Sonst lasst sie in Ruhe.
  • Die richtige Hitze: Die Soße soll leise köcheln, nicht sprudelnd kochen. Ein sanftes Blubbern reicht völlig. Bei zu hoher Hitze wird sie bitter und die Aromen verbrennen.
  • Geduld ist alles: Ich habe einmal versucht, die Soße in 20 Minuten zu kochen – das war ein Reinfall. Sie war wässrig und fade. Die Stunde Kochzeit ist nicht verhandelbar. Glaubt mir, die Belohnung ist riesig.
  • Der Salz-Fehler: Salzt erst ganz zum Schluss. Wenn ihr zu früh salzt, wird die Soße durch das Einkochen extrem salzig. Lieber nach dem Kochen abschmecken.
  • Die Farbe als Indikator: Die Soße ist fertig, wenn sie eine sattrote, fast braune Farbe hat und nicht mehr hellrot ist. Das ist der Moment, in dem die Magie passiert.
  • Basilikum gehört nicht in den Kochtopf: Gebt das frische Basilikum wirklich erst nach dem Kochen dazu. Wenn es mitkocht, verliert es sein Aroma und wird schwarz. Das wäre schade um die schönen Blätter.

Einmal habe ich die Soße komplett vergessen und sie war fast zu einer Paste eingekocht. Ich habe sie mit etwas Wasser und einem Schuss Olivenöl gerettet – und sie war trotzdem fantastisch. Manchmal sind die größten Pannen die besten Lehrer.

Variationen und Abwandlungen

Das Schöne an dieser Soße ist, dass sie sich unglaublich leicht anpassen lässt. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.

Die würzige Variante

Für alle, die es etwas feuriger mögen: Gebt eine halbe, entkernte und fein gehackte Chilischote zusammen mit dem Knoblauch in den Topf. Das gibt der Soße einen herrlichen Kick, der perfekt zu einer scharfen Arrabiata-Pasta passt. Ich mache das oft, wenn ich Gäste habe, die es gerne etwas wilder mögen.

Die cremige Version

Wenn ihr eine besonders samtige Soße haben wollt, püriert sie nach dem Kochen mit einem Stabmixer. Dann gebt ihr noch einen Schuss Sahne oder eine pflanzliche Alternative dazu. Das ergibt eine wunderbar cremige Soße, die fast an eine Vodka-Soße erinnert. Perfekt für eine schnelle Pasta am Abend.

Die vegane Variante

Das Rezept ist sowieso schon vegan, wenn ihr auf den optionalen Zucker und die Sahne verzichtet. Aber ich gebe gerne noch ein paar geröstete Pinienkerne oder gehackte Walnüsse darüber, wenn ich die Soße serviere. Das gibt einen schönen Crunch und macht sie noch sättigender.

Die Kräutervielfalt

Basilikum ist klasse, aber probiert doch mal eine Mischung aus Basilikum, Oregano und einem Hauch Rosmarin. Oder gebt ein paar frische Minzblätter dazu – das klingt ungewöhnlich, aber Minze und Tomaten sind ein fantastisches Paar. Ich habe das einmal in einem italienischen Restaurant gegessen und war sofort begeistert.

Für den Vorrat: Einkochen im Glas

Wenn ihr die Soße richtig einkochen wollt, füllt sie heiß in die sterilisierten Gläser und kocht sie im Einkochtopf oder Backofen noch einmal für 30 Minuten bei 100 Grad ein. So ist sie ohne Kühlung monatelang haltbar. Ich mache das jeden Sommer, wenn die Tomaten Saison haben, und habe dann den ganzen Winter über Urlaubsfeeling im Glas.

Servieren und Aufbewahren

Die Soße ist ein echter Allrounder, aber ein paar Dinge solltet ihr beachten, damit sie ihr volles Potenzial entfaltet.

Die perfekte Pasta

Kocht die Pasta al dente und hebt sie direkt in die heiße Soße. Gebt einen Schuss Nudelwasser dazu – die Stärke bindet die Soße und macht sie cremig. Dann noch etwas frischen Basilikum und einen Hauch Parmesan (oder Hefeflocken für die vegane Variante) darüber. Fertig ist ein Gericht, das nach Sommer schmeckt.

Andere Verwendungen

Die Soße ist nicht nur für Pasta da. Sie ist eine fantastische Basis für Pizza, für eine Gemüse-Lasagne, für Shakshuka (Eier in Tomatensoße) oder einfach als Dip für knuspriges Brot. Ich habe sie sogar schon als Basis für eine Tomatensuppe verwendet – einfach mit etwas Gemüsebrühe verdünnen und mit einem Klecks Sahne verfeinern.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank hält sich die Soße in einem verschlossenen Glas etwa eine Woche. Im Gefrierschrank sogar mehrere Monate. Ich friere sie portionsweise in kleinen Gläsern oder Eiswürfelbehältern ein – so habe ich immer eine kleine Menge für eine schnelle Mahlzeit parat. Die Haltbarkeit im Glas (eingekocht) beträgt mindestens ein Jahr, wenn die Gläser steril und das Vakuum intakt sind.

Reheating

Einfach im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Wenn sie zu dick geworden ist, gebt einen Schuss Wasser oder Olivenöl dazu. In der Mikrowelle geht es auch, aber der Geschmack ist im Topf einfach besser.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Diese Soße ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Tomaten sind reich an Lycopin, einem starken Antioxidans, das durch das Kochen sogar noch besser verfügbar wird. Das ist einer der wenigen Fälle, wo Kochen die Nährstoffe tatsächlich verbessert.

  • Kalorienarm: Eine Portion (ca. 100 ml) hat etwa 40-60 Kalorien, je nach Olivenölmenge.
  • Reich an Vitamin C und Kalium: Tomaten sind echte Nährstoffpakete.
  • Gesunde Fette: Das Olivenöl liefert einfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für Herz und Kreislauf sind.
  • Ballaststoffe: Durch die Tomaten und Zwiebeln enthält die Soße eine ordentliche Portion Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
  • Allergenfrei: Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei, laktosefrei und vegan. Perfekt für viele Ernährungsweisen.

Ich esse diese Soße oft, wenn ich mich gesund ernähren möchte, ohne auf Genuss zu verzichten. Sie ist einfach ein tolles Beispiel dafür, dass einfaches Essen das Beste ist.

Häufige Fragen

Kann ich die Soße auch mit Dosentomaten machen?

Ja, unbedingt! Dosentomaten sind oft sogar besser als frische Tomaten, besonders im Winter. Achtet auf gute Qualität, am besten San-Marzano-Tomaten aus Italien. Sie sind reifer und aromatischer.

Wie bekomme ich die Soße besonders süß?

Das Geheimnis ist das lange Einkochen. Je länger die Soße köchelt, desto mehr karamellisiert der natürliche Zucker. Eine Prise Zucker oder eine geraspelte Karotte können zusätzlich helfen, wenn die Tomaten sehr sauer sind.

Kann ich die Soße auch ohne Basilikum machen?

Klar, Basilikum ist nicht zwingend. Ihr könnt sie mit Oregano, Thymian, Rosmarin oder einfach pur genießen. Aber der frische Basilikum am Ende ist schon etwas ganz Besonderes.

Wie lange muss ich die Soße mindestens kochen?

Mindestens 45 Minuten bis eine Stunde. Alles darunter wird wässrig und fade. Die Geduld lohnt sich wirklich – die Aromen brauchen Zeit, um sich zu entwickeln.

Kann ich die Soße einfrieren?

Ja, sehr gut. Füllt sie in gefriergeeignete Behälter oder Eiswürfelformen. So habt ihr immer eine kleine Portion zur Hand. Im Gefrierschrank hält sie sich mindestens 3 Monate.

Fazit: Ein Rezept fürs Leben

Diese eingekochte Tomatensoße ist für mich mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein kleiner Urlaub im Glas, eine Erinnerung an sonnige Tage und ein Beweis dafür, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Sie ist entstanden aus einem Fehler, aus einem vergessenen Topf und einer Prise Neugier – und genau das macht sie so besonders.

Ich lade euch ein, sie selbst auszuprobieren. Macht sie euch zu eigen, probiert verschiedene Kräuter, variiert die Schärfe, füllt sie in hübsche Gläser und verschenkt sie. Sie ist ein Geschenk, das von Herzen kommt. Und wenn ihr sie das erste Mal probiert, werdet ihr verstehen, warum ich an diesem Dienstagabend so froh war, dass ich unaufmerksam war.

Habt ihr schon einmal eine Tomatensoße eingekocht? Oder habt ihr eine ganz eigene Variante? Schreibt es mir in die Kommentare – ich bin gespannt auf eure Geschichten. Und jetzt: Ran an die Töpfe und lasst die Aromen tanzen!

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italienische Tomatensoße selbst einkochen recipe

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Die beste italienische Tomatensoße selbst einkochen

Diese eingekochte Tomatensoße ist ein Gamechanger in der Küche: Mit nur wenigen Zutaten entsteht durch langsames Einkochen ein intensiv süßes, fast karamelliges Aroma – perfekt zum Vorrat und vielseitig einsetzbar.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Italienisch

Ingredients

Scale
  • 1 kg reife Tomaten (am besten Fleischtomaten oder San-Marzano-Tomaten aus der Dose)
  • 2 große Zwiebeln (gelb oder rot)
  • 45 Knoblauchzehen
  • 1 großer Bund frischer Basilikum (ca. 2030 Blätter)
  • 4 EL natives Olivenöl extra
  • 1 TL Meersalz
  • 1 Prise Zucker (optional, falls Tomaten sehr sauer sind)
  • 1 Lorbeerblatt (optional)
  • Einige Zweige Thymian oder Oregano (optional)
  • 1 Spritzer Zitronensaft (optional)
  • Saubere Einmachgläser (für den Vorrat)

Instructions

  1. Tomaten vorbereiten: Bei frischen Tomaten die Unterseite einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, nach 1 Minute die Haut abziehen. Dosentomaten mit der Hand oder einer Gabel etwas zerdrücken.
  2. Zwiebel-Knoblauch-Basis: Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebeln fein würfeln und im Öl glasig dünsten (ca. 5-7 Minuten). Knoblauchzehen leicht andrücken, dazugeben und kurz mitdünsten, bis es duftet (Knoblauch darf nicht braun werden).
  3. Tomaten einkochen: Tomaten mit dem gesamten Saft in den Topf geben. Hitze kurz erhöhen, bis es blubbert, dann auf niedrige Stufe zurückdrehen. Ohne Deckel mindestens 45 Minuten bis 1 Stunde leise köcheln lassen, dabei alle 10 Minuten umrühren. Optional Lorbeerblatt oder Thymian zugeben.
  4. Basilikum-Ritual: Nach dem Kochen den Topf vom Herd nehmen. Basilikumblätter mit den Fingern in grobe Stücke reißen und unter die Soße rühren. Soße zugedeckt 5 Minuten ruhen lassen.
  5. Abschmecken und verfeinern: Mit Salz, Pfeffer, optional einer Prise Zucker und einem Spritzer Zitronensaft abschmecken.
  6. Abfüllen für den Vorrat: Heiße Soße in sterilisierte Einmachgläser füllen, sofort verschließen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen (Vakuum). Oder abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Notes

Nicht zu viel rühren – die Soße muss sich setzen können. Bei zu hoher Hitze wird sie bitter. Salz erst ganz zum Schluss zugeben. Basilikum erst nach dem Kochen unterheben, sonst verliert es sein Aroma. Die Soße ist fertig, wenn sie eine sattrote, fast braune Farbe hat.

Nutrition

  • Serving Size: 100 ml
  • Calories: 50
  • Sugar: 3
  • Sodium: 200
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 0.5
  • Carbohydrates: 4
  • Fiber: 1
  • Protein: 1

Keywords: Tomatensoße, einkochen, italienisch, selbstgemacht, vegan, glutenfrei, Vorrat, Basilikum

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