Love this? Save it for later!
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Sabine machte gar kein großes Aufheben darum. Ich war an einem verregneten Dienstag im Oktober kurz bei ihr vorbeigeschneit, um mir eine Springform auszuleihen, und der Duft traf mich, bevor ich überhaupt die Tür ganz auf hatte. Da lag es in der Luft – eine warme Mischung aus Butter, Zimt und etwas, das sich anfühlte wie die Kindheit selbst. „Ach, die Laternenkekse“, sagte sie nur achselzuckend, während sie ein Blech aus dem Ofen holte. „Die mach ich jedes Jahr für den Martinszug. Die sind nichts Besonderes.“
Und genau das war der Moment, in dem ich wusste: Das Rezept musste ich haben. Denn wenn jemand so tut, als wären goldbraune, buttrige Plätzchen in Form von kleinen Laternen, die auf der Zunge zergehen, „nichts Besonderes“ – dann ist das genau die Art von entspannter Selbstverständlichkeit, die die besten Rezepte ausmacht. Keine aufwendige Dekoration, kein stundenlanges Verzieren. Einfach Plätzchen, die schmecken, wie der Martinsumzug sich anfühlt: warm, ein bisschen nostalgisch und einfach richtig.
Ich hab sie dann natürlich sofort nachbacken müssen – und ehrlich? Seitdem sind sie jedes Jahr im November fester Bestandteil meiner Küche. Vielleicht haben Sie ja auch schon dieses Gefühl gekannt, wenn man ein Rezept zum ersten Mal riecht und sofort weiß: Das wird eine Tradition. Genau das sind diese Laternenkekse für mich. Knusprig, festlich und so unkompliziert, dass man sie sogar mit kleinen Bäckern zusammen machen kann – ohne dass die Küche hinterher aussieht wie ein Schlachtfeld.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Ich sag’s ganz ehrlich: Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele Plätzchenrezepte ausprobiert. Manche waren zu trocken, andere zu aufwendig, und wieder andere haben einfach nicht so geschmeckt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber diese Laternenkekse? Die sind anders.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig gemischt und muss nicht stundenlang kühlen. Perfekt für alle, die zwischen Kita-Abholung und Büro noch schnell was backen wollen.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts, was nicht sowieso in jedem gut sortierten Vorratsschrank steht. Keine exotischen Gewürze, keine teuren Spezialitäten.
- Perfekt für den Martinsumzug: Diese Kekse sind wie gemacht für die Laternenzeit. Sie schmecken nach Zimt und Geborgenheit und passen einfach zu keiner anderen Jahreszeit so gut.
- Kinderfreundlich: Die kleinen Bäcker können super mithelfen – den Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen, verzieren. Und sie schmecken Kindern genauso gut wie Erwachsenen.
- Unwiderstehlich knusprig: Der Teig wird genau richtig – außen ein bisschen fest, innen zart, aber nicht bröselig. So wie ein gutes Plätzchen eben sein muss.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen buttrigem Mürbeteig und einer dezenten Süße, die nicht erschlägt. Und die Form – kleine Laternen, die man mit etwas Zuckerguss oder Schokolade noch hübscher machen kann. Das ist kein Rezept, das Ihnen eine Sterneköchin beigebracht hat. Es ist ein Rezept, das eine Mutter für ihre Kinder backt, weil sie weiß, dass die Kleinen nach dem Umzug etwas Brauchbares in der Hand haben wollen. Und genau das macht es so besonders.
Was Sie an Zutaten brauchen
Für diese Laternenkekse verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten. Der Teig ist ein klassischer Mürbeteig, der durch die richtige Mischung aus Butter, Mehl und Zucker genau die richtige Konsistenz bekommt. Keine komplizierten Tricks, versprochen. Hier ist, was Sie einkaufen müssen:
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Das ist die Basis für unseren Teig. Ich nehme am liebsten Mehl von Ruf oder Aurora, weil es schön fein ist und den Teig geschmeidig macht. Wenn Sie Dinkelmehl nehmen möchten, dann Type 630 – das klappt auch, aber die Kekse werden etwas fester.
- 125 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein – am besten direkt aus dem Kühlschrank. Das ist der Trick für einen richtig guten Mürbeteig. Ich nehme am liebsten deutsche Markenbutter, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und die Plätzchen schön zart macht. Für eine vegane Variante können Sie Margarine verwenden, aber der Geschmack wird dann etwas anders.
- 80 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig feiner. Sie können auch feinen Haushaltszucker nehmen, aber dann wird der Teig nicht ganz so zart. Wer es weniger süß mag, kann auch nur 60 g nehmen.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Am besten nehmen Sie ein Ei aus Freilandhaltung – das merkt man tatsächlich am Geschmack. Wenn Sie kein Ei verwenden wollen, können Sie es durch 2 EL kaltes Wasser ersetzen, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Für die feine Vanillenote. Ich nehme am liebsten echten Vanillezucker mit Vanillemark, nicht diesen künstlichen Kram. Den bekommen Sie in gut sortierten Supermärkten oder online.
- 1 TL Zimt: Das ist das Gewürz, das die Laternenkekse so wunderbar weihnachtlich macht. Ich empfehle Ceylon-Zimt – der ist milder und feiner als Cassia-Zimt. Aber ehrlich? Für diese Kekse tut es auch der normale Zimt aus dem Supermarkt.
- 1 Prise Salz: Klingt vielleicht komisch, aber Salz hebt den Geschmack von Süßem enorm. Nicht weglassen!
- Für die Dekoration: 100 g Puderzucker, 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser, bunte Zuckerstreusel, Schokoladenglasur oder Lebensmittelfarbe. Hier können Sie kreativ werden. Ich persönlich liebe die Variante mit weißem Zuckerguss und gelben oder orangefarbenen Streuseln – das sieht aus wie kleine Laternenlichter.
Ein Tipp zur Zutatenauswahl: Achten Sie bei der Butter darauf, dass sie wirklich kalt ist. Wenn die Butter zu weich wird, wird der Teig klebrig und die Plätzchen verlieren ihre Form beim Backen. Und beim Zimt: Wenn Sie Kinder haben, die vielleicht etwas empfindlich sind, nehmen Sie lieber etwas weniger – 1/2 TL reicht dann auch.
Was Sie an Küchengeräten brauchen
Sie brauchen keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diese Laternenkekse. Die meisten Sachen haben Sie bestimmt schon zu Hause. Hier ist, was wirklich nützlich ist:
- Eine große Rührschüssel: Nichts Besonderes, einfach eine Schüssel, in der Sie gut mit den Händen kneten können.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ich mach den Teig am liebsten mit der Hand, weil ich dann ein besseres Gefühl für die Konsistenz habe. Aber ein Handrührer mit Knethaken tut es auch – und ist schneller.
- Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Wenn Sie keins haben, tut es auch eine saubere Glasflasche. Hab ich selbst schon gemacht.
- Laternen-Ausstecher: Den bekommen Sie online oder in gut sortierten Haushaltswarengeschäften. Wenn Sie keinen haben, können Sie auch runde Ausstecher nehmen und die Kekse später mit einem Zuckerguss-Laternenmuster verzieren.
- Backblech mit Backpapier: Einfach und unkompliziert. Ich hab mal versucht, die Kekse ohne Backpapier zu backen – keine gute Idee. Die kleben dann fest.
- Kuchengitter: Zum Abkühlen der Kekse. Wenn Sie keins haben, legen Sie die Kekse auf ein sauberes Geschirrtuch.
- Spritzbeutel oder kleiner Gefrierbeutel: Für die Zuckerguss-Dekoration. Einfach den Zuckerguss in den Beutel füllen und eine winzige Ecke abschneiden – fertig.
Mein persönlicher Tipp: Investieren Sie in einen guten Laternen-Ausstecher aus Metall. Die Plastikdinger verbiegen sich schnell und dann werden die Laternen nicht mehr richtig scharf. Ich hab meinen vor zwei Jahren bei Amazon gekauft – so ein Set mit verschiedenen Motiven – und der ist jeden Cent wert gewesen.
So werden die Laternenkekse gemacht

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Ich zeig Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die perfekten Laternenkekse backen. Keine Sorge – das kriegen auch absolute Backanfänger hin.
- Mehl und Gewürze vermischen: Geben Sie 250 g Mehl, 1 TL Zimt und 1 Prise Salz in eine Schüssel. Vermischen Sie alles gut mit einem Löffel. Das sorgt dafür, dass sich der Zimt gleichmäßig verteilt und nicht später an einer Stelle klumpt.
- Butter und Zucker verkneten: Schneiden Sie 125 g kalte Butter in kleine Würfel. Geben Sie die Butterwürfel zusammen mit 80 g Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker in die Schüssel. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Kneten Sie alles mit den Händen oder dem Handrührgerät, bis eine krümelige Masse entsteht. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Die Masse sollte aussehen wie feuchter Sand.
- Das Ei unterkneten: Schlagen Sie 1 Ei in eine kleine Tasse und geben Sie es zur Butter-Mehl-Mischung. Kneten Sie alles schnell zu einem glatten Teig. Achtung: Nicht zu lange kneten! Sobald der Teig zusammenhält, aufhören. Sonst wird er zäh. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch 1 EL Mehl dazu. Ist er zu trocken, 1 EL kaltes Wasser.
- Teig kühlen: Formen Sie den Teig zu einer flachen Scheibe (dann kühlt er schneller durch) und wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie. Legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Ja, ich weiß – das ist der langweiligste Schritt. Aber glauben Sie mir: Der Teig lässt sich danach viel besser ausrollen und die Kekse verlieren beim Backen nicht ihre Form.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Wenn Sie Umluft nehmen, dann 160 °C. Aber ich persönlich finde, dass Ober-/Unterhitze bei Mürbeteig die besseren Ergebnisse liefert – die Kekse werden gleichmäßiger braun.
- Teig ausrollen: Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus – etwa 4-5 mm dick. Nicht zu dünn, sonst brechen die Laternen beim Ausstechen. Und nicht zu dick, sonst sind sie innen noch weich, wenn sie außen schon zu dunkel sind.
- Laternen ausstechen: Drücken Sie den Laternen-Ausstecher fest in den Teig. Wenn der Teig an den Rändern klebt, tauchen Sie den Ausstecher kurz in Mehl. Heben Sie die ausgestochenen Kekse vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Messer an und legen Sie sie auf das mit Backpapier belegte Blech. Lassen Sie etwa 2 cm Abstand zwischen den Keksen – sie gehen ein bisschen auseinander.
- Backen: Schieben Sie das Blech in die Mitte des Backofens. Backen Sie die Laternenkekse 10-12 Minuten – je nach Ofen kann es auch mal 8 oder 14 Minuten dauern. Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun werden. Die Mitte sollte noch hell sein. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester.
- Abkühlen lassen: Lassen Sie die Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen – sie sind direkt nach dem Backen noch sehr weich und zerbrechen leicht. Dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lassen sie vollständig abkühlen. Das dauert etwa 20-30 Minuten.
- Dekorieren: Jetzt kommt der schönste Teil! Rühren Sie 100 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser zu einem glatten Guss an. Der Guss sollte dickflüssig sein – nicht zu dünn, sonst läuft er von den Keksen. Füllen Sie den Guss in einen Spritzbeutel oder einen kleinen Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke. Verzieren Sie die Laternen nach Herzenslust – mit Linien, Punkten oder kleinen Fenstern. Streuen Sie bunte Zuckerstreusel darüber, solange der Guss noch nass ist.
Ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie die Kekse mit Schokolade überziehen wollen, tauchen Sie sie nach dem Abkühlen in geschmolzene Kuvertüre. Lassen Sie die Schokolade dann auf Backpapier fest werden. Das sieht besonders schön aus, wenn Sie weiße und dunkle Schokolade kombinieren.
Tipps und Tricks für perfekte Laternenkekse
Ich hab bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit Sie das nicht auch durchmachen müssen, hier meine besten Tipps:
- Der Teig ist zu weich? Dann war die Butter nicht kalt genug. Einfach nochmal für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das rettet fast jede Teigpanne.
- Die Kekse sind zu bröselig? Dann haben Sie entweder zu wenig Flüssigkeit genommen oder zu lange geknetet. Beim nächsten Mal einfach etwas mehr Ei oder Wasser dazugeben und kürzer kneten.
- Die Laternen verlieren ihre Form? Das passiert, wenn der Teig zu warm ist. Oder wenn Sie ihn zu dünn ausgerollt haben. Beim nächsten Mal dicker ausrollen und den Teig zwischendurch immer wieder kühlen.
- Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, können Sie schon mal die Dekoration vorbereiten. Den Zuckerguss anrühren, die Streusel in Schälchen füllen, den Spritzbeutel bereitlegen. So geht’s hinterher schneller.
- Gleichmäßige Größe: Wenn Sie viele Kekse backen, wiegen Sie den Teig vor dem Ausrollen ab und teilen Sie ihn in gleich große Portionen. Dann werden alle Kekse ungefähr gleich groß und backen gleichmäßig.
- Mein größter Fail: Ich hab einmal vergessen, den Zimt in den Teig zu geben. Die Kekse waren trotzdem lecker, aber halt nicht so richtig „martinsumzugsmäßig“. Also: Gewürze nicht vergessen!
Variationen und Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass Sie es ganz leicht an Ihre Vorlieben anpassen können. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:
- Vegane Laternenkekse: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 2 EL kaltes Wasser oder Apfelmark. Die Kekse werden etwas weniger buttrig, aber trotzdem lecker. Ich hab die vegane Variante letztes Jahr für eine Freundin gemacht – sie war begeistert.
- Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält – das bindet den Teig. Die Kekse werden etwas bröseliger, aber mit Zuckerguss halten sie gut zusammen.
- Schoko-Laternen: Geben Sie 2 EL Kakaopulver zum Mehl und ersetzen Sie 20 g Mehl durch gemahlene Mandeln. Das gibt den Keksen eine schokoladige Note, die besonders gut zu Weihnachten passt.
- Gewürzvariante: Statt nur Zimt können Sie auch Lebkuchengewürz, Kardamom oder eine Prise Nelkenpulver verwenden. Ich hab mal eine Variante mit Orangenabrieb gemacht – die war der absolute Hit auf dem Martinsumzug.
- Für Kinder: Lassen Sie die Kleinen die Kekse mit bunten Streuseln, Smarties oder kleinen Zuckerperlen verzieren. Das macht nicht nur Spaß, sondern die Kekse sehen auch fröhlich aus. Meine Nichte hat letztes Jahr lauter bunte Gesichter auf die Laternen gemalt – sah total süß aus.
Servieren und Aufbewahren
Die Laternenkekse schmecken am besten, wenn sie frisch sind – aber ehrlich? Am zweiten Tag sind sie oft noch besser, weil sich die Aromen richtig setzen können.
- Servieren: Servieren Sie die Kekse auf einer hübschen Platte oder in einer Blechdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kakao, Glühwein oder Kinderpunsch. Auf dem Martinsumzug selbst sind sie ideal, weil sie nicht krümeln und die Kinder sie gut in der Hand halten können.
- Aufbewahren: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig. Wichtig: Legen Sie die Kekse nicht zusammen mit feuchten Sachen wie Äpfeln – dann werden sie weich.
- Einfrieren: Sie können die ungebackenen Teiglinge einfrieren. Rollen Sie den Teig aus, stechen Sie die Laternen aus und legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Frieren Sie sie für 2 Stunden ein, dann packen Sie sie in einen Gefrierbeutel. So haben Sie immer frische Kekse parat – einfach bei 180 °C backen, ohne vorher aufzutauen. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 2-3 Minuten.
- Eingefrorene Kekse: Auch fertig gebackene und dekorierte Kekse lassen sich einfrieren. Legen Sie sie in einer Schicht in eine Dose – mit Backpapier zwischen den Schichten. Auftauen lassen bei Zimmertemperatur. Der Zuckerguss kann dabei etwas feucht werden, aber das macht nichts.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ja, ich weiß – Plätzchen sind nicht gerade das, was man als „gesund“ bezeichnet. Aber in Maßen genossen, haben auch diese Laternenkekse ihre Vorzüge.
- Nährwerte pro Keks (bei 30 Keksen): ca. 80 Kalorien, 4 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß. Das ist für ein Plätzchen durchaus im Rahmen.
- Zimt: Zimt ist nicht nur lecker, sondern auch entzündungshemmend und kann den Blutzuckerspiegel regulieren. Ein guter Grund, nicht zu sparsam damit umzugehen.
- Butter: Butter enthält fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D. In Maßen ist sie also durchaus wertvoll.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für Allergiker gibt es aber die oben genannten Alternativen.
- Mein persönlicher Gesundheits-Tipp: Genießen Sie die Kekse bewusst – am besten mit einer Tasse Tee oder Kakao, in guter Gesellschaft nach dem Martinsumzug. Das ist doch das, worum es geht: Gemeinsamkeit und Genuss. Und ein Keks mehr oder weniger macht den Unterschied nicht.
Fazit
Diese Laternenkekse sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein Stück Tradition, das Sie mit Ihren Kindern, Ihrer Familie oder Ihren Freunden teilen können. Sie schmecken nach Zimt und Geborgenheit, nach Laternenlicht und kalten Fingern, die sich um einen warmen Becher Punsch klammern. Und sie sind so einfach, dass wirklich jeder sie backen kann – auch wenn Sie sonst eher selten in der Küche stehen.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept ruhig an Ihre Vorlieben an – ob mit mehr Zimt, mit Schokolade oder mit bunten Streuseln. Das Schöne ist: Sie können nichts falsch machen. Und wenn doch? Dann backen Sie einfach nochmal. So hab ich das auch gelernt.
Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie Ihre Laternenkekse geworden sind. Haben Sie eine besondere Dekoration ausprobiert? Oder eine neue Gewürzkombination entdeckt? Lassen Sie es mich wissen! Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit anderen – vielleicht mit der Nachbarin, die auch immer so tolle Sachen backt. Sie wissen schon, so wie Sabine.
In diesem Sinne: Viel Spaß beim Backen und einen wunderschönen Martinsumzug!
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickeln Sie den Teig gut in Frischhaltefolie und lagern Sie ihn über Nacht im Kühlschrank. Lassen Sie ihn vor dem Ausrollen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen, damit er nicht zu hart ist.
Wie bekomme ich die Kekse besonders knusprig?
Der Trick ist, sie nicht zu lange zu backen – sie sollten nur ganz leicht goldbraun werden. Nach dem Abkühlen werden sie von selbst knusprig. Wenn Sie sie extra knusprig mögen, lassen Sie sie nach dem Backen noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen bei leicht geöffneter Tür.
Kann ich die Kekse auch ohne Ausstecher machen?
Klar! Rollen Sie den Teig aus und schneiden Sie mit einem Messer kleine Rechtecke oder Quadrate aus. Oder formen Sie kleine Kugeln und drücken Sie sie flach. Die Form ist nicht entscheidend – der Geschmack ist es.
Warum werden meine Kekse immer zu weich?
Das kann mehrere Gründe haben: Der Teig war zu dick ausgerollt, die Backzeit war zu kurz, oder die Butter war zu warm. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich kalt ist und backen Sie die Kekse nicht zu kurz. Manchmal hilft es auch, die Kekse nach dem Backen noch etwas länger auf dem Blech zu lassen.
Kann ich die Kekse auch mit Kindern backen?
Unbedingt! Das ist ein perfektes Rezept für kleine Bäcker. Lassen Sie sie den Teig kneten, die Laternen ausstechen und die Kekse verzieren. Nur beim Backen sollten Sie die Kinder nicht allein lassen – der Ofen wird heiß. Aber das ist ja klar.
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Bestes Rezept für knusprige Laternenkekse zum Martinsumzug
Diese buttrigen, zimtigen Laternenkekse sind perfekt für den Martinsumzug. Einfach zuzubereiten, unwiderstehlich knusprig und mit Zuckerguss oder Schokolade verziert ein echter Hingucker.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 57 Minuten
- Yield: 30 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 125 g kalte Butter
- 80 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- 100 g Puderzucker (für die Dekoration)
- 2–3 EL Zitronensaft oder Wasser (für die Dekoration)
- Bunte Zuckerstreusel, Schokoladenglasur oder Lebensmittelfarbe (optional)
Instructions
- Mehl und Gewürze vermischen: 250 g Mehl, 1 TL Zimt und 1 Prise Salz in einer Schüssel vermischen.
- Butter und Zucker verkneten: 125 g kalte Butter in kleine Würfel schneiden und mit 80 g Puderzucker und 1 Päckchen Vanillezucker zu einer krümeligen Masse verkneten (ca. 2-3 Minuten).
- Das Ei unterkneten: 1 Ei zur Butter-Mehl-Mischung geben und schnell zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen: Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
- Backofen vorheizen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
- Teig ausrollen: Arbeitsfläche und Nudelholz leicht bemehlen, Teig gleichmäßig 4-5 mm dick ausrollen.
- Laternen ausstechen: Mit einem Laternen-Ausstecher Kekse ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (ca. 2 cm Abstand).
- Backen: Kekse 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Kekse 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf ein Kuchengitter heben und vollständig abkühlen lassen.
- Dekorieren: 100 g Puderzucker mit 2-3 EL Zitronensaft oder Wasser zu einem dickflüssigen Guss anrühren. In einen Spritzbeutel füllen und die Kekse verzieren. Nach Belieben bunte Streusel darüber streuen.
Notes
Butter muss kalt sein. Teig nicht zu lange kneten. Kekse nicht zu lange backen – sie werden nach dem Abkühlen knusprig. Für vegane Variante Butter durch Margarine und Ei durch 2 EL kaltes Wasser ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 80
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 4
- Saturated Fat: 2.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.3
- Protein: 1
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