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Einleitung
Meine Kollegin Frau Berger sah mich eines Dienstags über meinen Schreibtisch gebeugt, wie ich frustriert drei übrig gebliebene Eiweiße in einem Becher ansah. Sie sagte nichts, stand einfach auf und kam fünf Minuten später mit einem zerknitterten Zettel zurück. Darauf stand in ihrer ordentlichen Handschrift: „Nuss-Busserl – 20 Minuten, fertig.” Sie lächelte nur und meinte: „Die retten jeden Eiweiß-Rest. Versprochen.”
Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Ich hatte schon so viele Rezepte für übriges Eiweiß ausprobiert – Baiser, Makronen, Omeletts – aber nichts davon war wirklich schnell oder einfach. Frau Bergers Nuss-Busserl jedoch? Die waren anders. Knusprig, nussig, genau richtig süß und in der Zeit fertig, die ich sonst nur brauche, um die Küche aufzuräumen.
Seitdem mache ich diese kleinen Köstlichkeiten jedes Mal, wenn ich wieder mit einem übrigen Eiweiß dasitze – und das passiert öfter, als ich zugeben will. Vielleicht kennen Sie das ja auch: Sie haben Eier getrennt, zum Beispiel für eine Sauce oder einen Kuchen, und plötzlich stehen da zwei, drei Eiweiße im Kühlschrank und warten darauf, verwertet zu werden. Dieses Rezept ist meine Rettung dafür geworden. Es ist nicht nur einfach, sondern auch so wandelbar, dass ich es kaum satt werde. Die Nuss-Busserl sind der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus der Not heraus entstehen – und von Menschen kommen, die einfach teilen, was sie wissen.
Warum Sie Diese Nuss-Busserl Lieben Werden
Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt dreißig Mal gemacht – für mich allein, für Gäste, für spontane Kaffeebesuche. Und jedes Mal bin ich wieder überrascht, wie einfach es ist und wie gut es ankommt. Hier ist, warum diese Nuss-Busserl für mich unverzichtbar geworden sind:
- Schnell & Einfach: In genau 20 Minuten sind sie fertig – inklusive Backzeit. Perfekt, wenn der Kaffee schon duftet und Sie noch etwas Süßes dazu brauchen.
- Resteverwertung vom Feinsten: Übriges Eiweiß ist der Star hier. Kein Wegschmeißen mehr, sondern clever verwandeln in etwas Köstliches.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine ausgefallenen Zutaten. Nüsse, Zucker, Eiweiß – das haben Sie wahrscheinlich schon zu Hause.
- Crowd-Pleaser: Knackig, nussig, nicht zu süß – sie schmecken Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Bei uns sind sie immer als erstes vom Teller weg.
- Wunderbar wandelbar: Sie können jede Nusssorte verwenden, die Sie gerade da haben. Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse – alles funktioniert.
Was diese Nuss-Busserl von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick liegt in der Konsistenz. Die Busserl werden außen herrlich knusprig, bleiben innen aber weich und fast etwas klebrig – genau richtig. Ich habe es mit verschiedenen Verhältnissen von Eiweiß zu Nüssen ausprobiert, und dieses Rezept ist einfach der perfekte Kompromiss. Es ist kein Baiser, keine Makrone, sondern etwas Eigenes. Und genau das macht es so besonders.
Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Gebäck, bei dem man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist ein kleiner Moment des Glücks, der in 20 Minuten entsteht. Und ganz ehrlich: Wer hat schon Zeit für stundenlange Backprojekte? An einem Dienstagabend? Niemand. Aber für 20 Minuten? Immer.
Welche Zutaten Sie Brauchen
Für diese Nuss-Busserl brauchen Sie nur wenige, einfache Zutaten. Die meisten davon haben Sie bestimmt schon im Vorratsschrank. Das ist der ganze Zauber dieses Rezepts – es kommt mit dem aus, was da ist.
- 3 Eiweiße (übrig oder frisch getrennt, Zimmertemperatur) – Die Eiweiße sollten nicht mehr kalt sein, da sie sich dann besser aufschlagen lassen. Wenn Sie sie direkt aus dem Kühlschrank nehmen, lassen Sie sie 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
- 200 g gemahlene Nüsse – Ich verwende am liebsten eine Mischung aus Haselnüssen und Mandeln. Aber auch Walnüsse oder Paranüsse funktionieren wunderbar. Achten Sie darauf, dass die Nüsse nicht zu fein gemahlen sind – ein bisschen Textur ist erwünscht.
- 150 g Zucker – Normaler Haushaltszucker ist perfekt. Sie können auch braunen Zucker verwenden, dann werden die Busserl etwas karamelliger im Geschmack. Für eine weniger süße Variante reduzieren Sie die Menge auf 120 g.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Nussgeschmack enorm hervor und balanciert die Süße aus.
- 1/2 TL Zimt (optional) – Zimt passt besonders gut zu Haselnüssen und Mandeln. Er gibt den Busserl eine warme, weihnachtliche Note. Im Sommer lasse ich ihn oft weg.
- Etwas Butter oder Backpapier für das Blech – Die Busserl kleben sonst fest. Backpapier ist die einfachste Lösung und spart Abwasch.
Ein persönlicher Tipp: Ich verwende für dieses Rezept am liebsten Bio-Eier, wenn ich sie trenne. Das Eiweiß von Bio-Eiern scheint mir etwas stabiler zu sein, aber das mag auch Einbildung sein. Hauptsache, die Eier sind frisch. Und wenn Sie einmal mehr Eiweiß übrig haben als angegeben – kein Problem. Verdoppeln Sie einfach die Mengen, die Busserl lassen sich hervorragend einfrieren.
Für die Nüsse empfehle ich, sie nicht zu lange zu lagern. Alte Nüsse können ranzig schmecken und ruinieren das ganze Gebäck. Ich kaufe meine Nüsse immer in kleinen Mengen und bewahre sie im Kühlschrank auf. So bleiben sie länger frisch. Wenn Sie nur ganze Nüsse zu Hause haben, mahlen Sie sie kurz im Mixer – aber passen Sie auf, dass Sie kein Nussmus daraus machen. Ein paar grobe Stücke sind sogar erwünscht, sie geben den Busserl eine schöne Textur.
Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchen Sie keine spezielle Ausrüstung. Die meisten Küchen haben alles, was Sie benötigen, bereits parat.
- Rührschüssel – Eine mittelgroße Schüssel aus Glas oder Edelstahl ist ideal. Plastikschüsseln können manchmal Fettreste haben, die das Eiweiß am Aufschlagen hindern.
- Handrührgerät oder Schneebesen – Ein Handrührgerät macht die Arbeit leichter und schneller. Mit einem Schneebesen geht es auch, aber Sie werden ordentlich Muskelkraft brauchen. Ich habe beides schon ausprobiert – das Rührgerät ist für 20 Minuten einfach praktischer.
- Backblech – Ein normales Backblech reicht völlig aus.
- Backpapier – Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Wenn Sie kein Backpapier haben, fetten Sie das Blech dünn mit Butter ein.
- Esslöffel oder kleiner Eisportionierer – Zum Formen der Busserl. Ein Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Größen, aber ein Esslöffel tut es auch.
- Küchenwaage – Für genaue Mengenangaben, besonders bei den Nüssen. Ich backe lieber nach Gewicht als nach Volumen, weil es zuverlässiger ist.
Ein Tipp für alle, die oft backen: Investieren Sie in ein gutes Backpapier. Die billigen Variaten verbrennen manchmal bei hohen Temperaturen oder kleben am Gebäck fest. Ich schwöre auf die Marke „Backpapier Profi” aus dem Drogeriemarkt – die hält wirklich, was sie verspricht.
Zubereitung Schritt für Schritt
Die Zubereitung dieser Nuss-Busserl ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Versprochen!
- Backofen vorheizen – Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig, damit die Busserl sofort die richtige Temperatur bekommen und schön knusprig werden.
- Eiweiß steif schlagen – Geben Sie die drei Eiweiße in eine saubere, fettfreie Rührschüssel. Schlagen Sie sie mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe, bis sie schaumig werden. Dann die Prise Salz hinzufügen und weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist. Er sollte so fest sein, dass Sie die Schüssel umdrehen können, ohne dass etwas herausfällt – aber machen Sie das sicherheitshalber nicht direkt über dem Teig! Das dauert etwa 3-4 Minuten mit einem Rührgerät. Mit dem Schneebesen kann es 8-10 Minuten dauern – eine gute Armübung!
- Zucker einrieseln lassen – Während das Rührgerät läuft, lassen Sie den Zucker langsam in den Eischnee rieseln. Nicht alles auf einmal, sondern in einem dünnen Strahl. Schlagen Sie weiter, bis der Eischnee glänzt und sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Das erkennen Sie daran, dass die Masse wieder fest und glatt ist. Wenn Sie ein kleines bisschen zwischen den Fingern verreiben und keine Körner mehr spüren, ist es perfekt.
- Nüsse und Zimt unterheben – Geben Sie die gemahlenen Nüsse und den Zimt (falls verwendet) auf den Eischnee. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt: Heben Sie die Nüsse vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Nicht rühren, sondern hebeln – von unten nach oben. Die Masse wird jetzt etwas kompakter, aber das ist in Ordnung. Arbeiten Sie zügig, damit der Eischnee nicht zusammenfällt. Es dürfen ruhig noch ein paar weiße Schlieren zu sehen sein.
- Busserl formen – Nehmen Sie mit zwei Esslöffeln oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen der Masse ab und setzen Sie sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Die Busserl laufen beim Backen nicht auseinander, aber sie sollten nicht direkt nebeneinander liegen. Ich bekomme aus dieser Menge etwa 20-25 Stück. Formen Sie sie nicht zu glatt – die kleinen Risse und Unebenheiten geben ihnen später eine schöne, rustikale Optik.
- Backen – Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie die Nuss-Busserl für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich fest anfühlen. Die Unterseite sollte ebenfalls goldbraun sein – schauen Sie vorsichtig mit einem Pfannenwender nach. Jeder Ofen ist anders, also behalten Sie sie im Auge. Bei mir sind sie nach genau 13 Minuten perfekt.
- Abkühlen lassen – Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Busserl 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann lösen Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender und lassen sie auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester. Widerstehen Sie der Versuchung, sie sofort zu essen – sie sind innen noch sehr heiß und weich!
Ein persönlicher Hinweis: Vergessen Sie nicht, die Busserl nach dem Backen sofort vom Blech zu nehmen, wenn sie etwas abgekühlt sind. Wenn sie ganz kalt sind, kleben sie manchmal am Papier fest. Das ist mir einmal passiert, und seitdem nehme ich sie lieber etwas früher herunter. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich!
Kochtipps & Techniken
Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Tricks gelernt, die diese Nuss-Busserl noch besser machen. Hier sind meine besten Tipps:
Der perfekte Eischnee: Der wichtigste Schritt ist das Eischnee schlagen. Die Schüssel muss absolut fettfrei sein – selbst ein kleiner Fettfilm kann verhindern, dass das Eiweiß steif wird. Ich wische meine Schüssel immer mit einem Tropfen Zitronensaft oder Essig aus, bevor ich anfange. Das entfernt letzte Fettreste. Und trennen Sie die Eier sorgfältig – schon ein kleiner Tropfen Eigelb im Eiweiß kann das Aufschlagen erschweren.
Nicht zu viel rühren: Wenn Sie die Nüsse unterheben, arbeiten Sie schnell und vorsichtig. Je mehr Sie rühren, desto mehr Luft entweicht aus dem Eischnee. Die Busserl werden dann flacher und weniger luftig. Lieber ein paar weiße Schlieren im Teig lassen, als zu lange zu arbeiten.
Gleichmäßige Größe: Verwenden Sie einen kleinen Eisportionierer für gleichmäßige Busserl. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern sorgt auch dafür, dass alle gleichmäßig backen. Wenn Sie mit Löffeln arbeiten, versuchen Sie, jede Portion gleich groß zu nehmen.
Backzeit anpassen: Jeder Ofen backt anders. Meine Busserl sind nach 13 Minuten perfekt, aber bei Ihnen kann es 12 oder 15 Minuten dauern. Machen Sie nach 12 Minuten die Stäbchenprobe: Stechen Sie vorsichtig in ein Busserl – wenn der Zahnstocher sauber herauskommt, sind sie fertig. Die Oberseite sollte goldbraun sein, aber nicht zu dunkel.
Ein Fail, den ich erlebt habe: Beim ersten Mal habe ich vergessen, den Zucker langsam einzurieseln. Ich habe ihn einfach auf einmal in den Eischnee gekippt. Das Ergebnis? Der Eischnee wurde nie richtig fest, und die Busserl waren flach und zäh. Lernen Sie aus meinem Fehler und nehmen Sie sich die 30 Sekunden Zeit, den Zucker langsam einrieseln zu lassen. Es macht den Unterschied!
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte ich etwas Abwechslung. Hier sind meine liebsten Variationen:
Schokoladen-Nuss-Busserl: Ersetzen Sie 50 g der gemahlenen Nüsse durch 50 g Kakaopulver. Das gibt den Busserl eine schokoladige Note, die besonders gut zu Haselnüssen passt. Ich mache diese Variante gerne, wenn ich etwas Besonderes für Gäste brauche.
Vegane Variante: Ja, das geht! Verwenden Sie Aquafaba (das Kochwasser von Kichererbsen) anstelle von Eiweiß. 3 Esslöffel Aquafaba ersetzen ein Eiweiß. Schlagen Sie es genau wie Eiweiß auf – es wird genauso fest. Die Busserl werden etwas weicher, aber genauso lecker. Ich habe es selbst ausprobiert, und meine veganen Freunde waren begeistert.
Zitronen-Nuss-Busserl: Geben Sie den Abrieb einer halben Bio-Zitrone zusammen mit den Nüssen unter den Teig. Die frische Zitronennote passt wunderbar zu Mandeln und macht die Busserl sommerlich leicht. Perfekt für ein Nachmittagskaffee im Garten.
Gewürzvariante: Statt Zimt können Sie auch eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Muskatnuss verwenden. Besonders in der Weihnachtszeit mag ich eine Mischung aus Zimt, Kardamom und einer Prise Ingwer. Das duftet dann beim Backen ganz wunderbar.
Glutenfrei: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da es kein Mehl enthält. Achten Sie nur darauf, dass die Nüsse nicht in einer Anlage verarbeitet wurden, die auch glutenhaltige Produkte verarbeitet, wenn Sie streng glutenfrei leben müssen.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die Nuss-Busserl schmecken am besten frisch, aber sie lassen sich auch wunderbar aufbewahren. Hier ist, was ich empfehle:
Servieren: Servieren Sie die Busserl bei Zimmertemperatur. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für einen besonderen Anlass können Sie sie mit etwas Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene Schokolade tauchen. Das macht optisch etwas her, ist aber nicht nötig – sie sind auch pur schon köstlich.
Kombinationen: Diese Busserl sind ein toller Begleiter zu einer Tasse heißer Schokolade im Winter oder zu einem erfrischenden Eiskaffee im Sommer. Ich serviere sie gerne auf einem Plätzchenteller zusammen mit anderen Kleinigkeiten – sie sind immer die ersten, die weg sind.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Nuss-Busserl in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. So halten sie sich etwa eine Woche. Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt und die Busserl knusprig hält. Nach etwa 3-4 Tagen werden sie etwas weicher, aber das ist kein Fehler – sie schmecken dann fast wie weiche Makronen.
Einfrieren: Die Busserl lassen sich hervorragend einfrieren. Legen Sie sie dafür in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Sie halten sich im Tiefkühler bis zu drei Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 30 Minuten stehen lassen. Sie schmecken dann fast wie frisch gebacken. Ich friere immer eine Portion ein, damit ich für spontanen Besuch gewappnet bin.
Reheating: Wenn Sie die Busserl wieder knusprig haben möchten, legen Sie sie für 3-4 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 150 °C. Aber Vorsicht: Sie verbrennen schnell! Ich lasse sie meist einfach bei Zimmertemperatur, weil sie auch weich noch lecker sind.
Nährwertinformationen & Vorteile
Diese Nuss-Busserl sind nicht nur lecker, sondern haben auch einige gesundheitliche Vorteile – natürlich in Maßen genossen.
Nährwerte pro Stück (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 85 kcal
- Fett: 6 g (davon gesättigte Fettsäuren: 0,5 g)
- Kohlenhydrate: 7 g (davon Zucker: 7 g)
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 1 g
Gesundheitliche Vorteile: Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können entzündungshemmend wirken. Das Eiweiß liefert hochwertiges Protein, das wichtig für den Muskelaufbau ist. Zucker ist natürlich in Maßen zu genießen – aber ein kleines Busserl am Nachmittag schadet nicht.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und laktosefrei (wenn Sie keine Butter verwenden). Für eine zuckerreduzierte Variante können Sie den Zucker auf 120 g reduzieren oder einen Teil durch Erythrit ersetzen. Die Busserl werden dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Ich persönlich finde, dass die Süße gut ausbalanciert ist – aber das ist Geschmackssache.
Allergene: Enthält Nüsse und Eier. Kann Spuren von anderen Schalenfrüchten enthalten, wenn Sie Nussmischungen verwenden. Für Menschen mit Nussallergien ist dieses Rezept leider nicht geeignet. Aber vielleicht gibt es eine Alternative mit Kernen wie Sonnenblumenkernen?
Meine persönliche Perspektive: Ich sehe diese Busserl nicht als „ungesundes” Gebäck, sondern als kleinen Genussmoment, der mit hochwertigen Zutaten gemacht ist. Ein Stück selbstgebackenes Gebäck ist immer besser als industriell gefertigte Snacks – allein schon, weil Sie wissen, was drin ist. Und die Resteverwertung ist ein zusätzlicher Pluspunkt für die Umwelt.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch andere Nusssorten verwenden?
Ja, absolut! Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Pekannüsse oder Paranüsse – alles funktioniert. Ich persönlich mag eine Mischung aus Haselnüssen und Mandeln am liebsten, aber experimentieren Sie ruhig. Cashewkerne werden etwas weicher, also probieren Sie es einfach aus.
Warum wird mein Eischnee nicht fest?
Das kann mehrere Ursachen haben. Die häufigste ist, dass die Schüssel oder der Schneebesen fettig ist. Wischen Sie alles mit einem Tropfen Zitronensaft aus. Auch ein kleiner Tropfen Eigelb im Eiweiß verhindert das Festwerden. Und die Eier sollten Zimmertemperatur haben – kalte Eier lassen sich schwerer aufschlagen.
Kann ich die Busserl ohne Zucker machen?
Zucker ist nicht nur für die Süße da, sondern auch für die Struktur. Er stabilisiert den Eischnee und sorgt für die knusprige Kruste. Sie können einen Teil durch Erythrit oder Xylit ersetzen, aber die Konsistenz wird sich verändern. Ich würde empfehlen, den Zucker nicht komplett wegzulassen.
Wie lange halten sich die Nuss-Busserl?
In einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur etwa eine Woche. Nach 3-4 Tagen werden sie etwas weicher, schmecken aber immer noch gut. Sie können sie auch einfrieren – dann halten sie sich bis zu drei Monate.
Kann ich den Teig auch für andere Formen verwenden?
Klar! Sie können den Teig auch zu kleinen Häufchen formen oder in Silikonförmchen geben. Für Plätzchenausstecher ist der Teig zu klebrig, aber Sie können ihn zu kleinen Kugeln rollen und flach drücken. Probieren Sie es aus!
Fazit
Diese schnellen Nuss-Busserl sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie retten übriges Eiweiß vor dem Wegwerfen, brauchen nur 20 Minuten und schmecken dabei so gut, dass man gar nicht glauben kann, wie wenig Aufwand dahinter steckt. Frau Berger hatte recht – diese Busserl sind eine echte Rettung für alle, die wie ich immer wieder mit Eiweißresten dasitzen.
Ich liebe es, wie wandelbar dieses Rezept ist. Mal mit Haselnüssen, mal mit Mandeln, mal mit einem Schuss Zimt oder Zitrone – es wird nie langweilig. Und an einem hektischen Dienstagabend, wenn der Kaffee schon wartet und der Magen knurrt, sind sie einfach perfekt. Probieren Sie es aus und machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Vielleicht entdecken Sie ja Ihre Lieblingsvariante – ich bin gespannt, welche das sein wird!
Haben Sie das Rezept ausprobiert? Dann schreiben Sie mir doch einen Kommentar! Ich freue mich immer zu hören, wie es anderen schmeckt und welche Variationen Sie ausprobiert haben. Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Freunden, die auch immer übriges Eiweiß haben – vielleicht wird es ja auch ihre neue Lieblings-Resteverwertung. Bis zum nächsten Mal und gutes Gelingen in Ihrer Küche!
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20-Minuten Nuss-Busserl aus übrigem Eiweiß – einfaches Resteverwertungs-Rezept
Diese knusprigen, nussigen Nuss-Busserl sind die perfekte Resteverwertung für übriges Eiweiß. In nur 20 Minuten zaubern Sie aus wenigen Zutaten kleine Köstlichkeiten, die außen knusprig und innen weich sind.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 20-25 Stück 1x
- Category: Kekse / Gebäck
- Cuisine: Deutsch / Österreichisch
Ingredients
- 3 Eiweiße (Zimmertemperatur)
- 200 g gemahlene Nüsse (z. B. Haselnüsse und Mandeln)
- 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse)
- 1 Prise Salz
- 1/2 TL Zimt (optional)
- Etwas Butter oder Backpapier für das Blech
Instructions
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Eiweiße in eine saubere, fettfreie Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen. Salz hinzufügen und weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist (ca. 3-4 Minuten).
- Zucker langsam in einem dünnen Strahl in den Eischnee rieseln lassen, während das Rührgerät läuft. Weiterschlagen, bis die Masse glänzt und der Zucker vollständig aufgelöst ist.
- Gemahlene Nüsse und Zimt (falls verwendet) vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Eischnee heben. Nicht rühren, sondern hebeln, bis alles gerade so vermischt ist.
- Mit zwei Esslöffeln oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen der Masse abnehmen und mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen.
- Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Busserl goldbraun sind und sich fest anfühlen.
- Busserl 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig mit einem Pfannenwender lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Busserl nach dem Backen nicht zu lange auf dem Blech lassen, sonst kleben sie fest. Für eine vegane Variante 3 EL Aquafaba pro Eiweiß verwenden. Die Busserl lassen sich gut einfrieren (bis zu 3 Monate).
Nutrition
- Serving Size: 1 Busserl
- Calories: 85
- Sugar: 7
- Sodium: 20
- Fat: 6
- Saturated Fat: 0.5
- Carbohydrates: 7
- Fiber: 1
- Protein: 2
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