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Meine Nachbarin Frau Schmidt machte gar kein Aufheben darum. Ich war nur schnell rübergelaufen, um mir eine Tasse Zucker zu leihen – meine Vorräte waren mal wieder erschöpft, an einem dieser regnerischen Dienstagabende. Und dann traf mich dieser Duft. Es roch nicht nach etwas Besonderem, verstehen Sie mich nicht falsch. Es roch nach zu Hause. Nach Gemütlichkeit. Nach einem Abend, an dem man sich einfach zurücklehnt und den Alltag vergisst. Frau Schmidt stand in ihrer kleinen Küche, rührte in einem großen Topf und lächelte nur müde. „Ach, das ist nur ein schneller Eintopf“, winkte sie ab, als ich fragte. „Den Rest Wirsing aus dem Kühlschrank und ein paar Kartoffeln.“ Nur ein Eintopf. Ich stand da, den Zucker in der Hand, und konnte den Blick nicht von diesem dampfenden Topf lösen. Sie hatte nicht versucht, mich zu beeindrucken, und genau das machte es so besonders. Ehrlich, ich musste sie förmlich bitten, mir das Rezept zu verraten. Sie zuckte nur mit den Schultern: „Da ist kein Geheimnis dabei, Kind.“ Aber genau diese Schlichtheit, diese Unaufgeregtheit – das war das Geheimnis. Seitdem koche ich diesen Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln und Wurst mindestens einmal im Monat. Vielleicht kennen Sie das ja – wenn ein Gericht so unkompliziert ist, dass man es fast übersehen würde, und es sich dann als der wahre Held der Woche entpuppt. Genau so ist dieser Eintopf. Er ist mein kleiner Rettungsanker für genau solche Abende.
Warum Sie diesen Wirsing-Eintopf lieben werden
Dieser Eintopf ist nicht nur ein weiteres Rezept. Es ist eine echte Bereicherung für den Familienalltag. Ich habe ihn in den letzten Jahren unzählige Male gekocht, für meine eigene kleine Familie, für Gäste, die spontan vorbeikamen, und sogar für meine Schwester, die normalerweise kein Fan von Kohlgerichten ist. Er hat jeden überzeugt. Und hier ist, warum er auch Ihr neuer Liebling wird.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde haben Sie ein fertiges, wärmendes Abendessen auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein kompliziertes Schnippeln. Perfekt für diese hektischen Wochentage, an denen die Zeit knapp ist.
- Günstige Zutaten: Wir sprechen hier von Kartoffeln, Wirsing und einer guten Wurst – das sind Dinge, die wahrscheinlich schon in Ihrer Küche oder zumindest für wenig Geld im Supermarkt zu finden sind. Kein exotisches Gemüse, keine teuren Fleischstücke. Das schont den Geldbeutel, ohne dass der Geschmack leidet.
- Der ultimative Reste-Verwerter: Dieses Rezept ist wie gemacht für den Kühlschrank. Ein halber Wirsing, der noch übrig ist? Ein paar alte Kartoffeln? Die Wurst von gestern? Alles wandert in den Topf. Es ist fast schon magisch, wie aus scheinbar zusammengewürfelten Resten ein so harmonisches Gericht entsteht.
- Ein echtes Familienessen: Meine Kinder lieben es. Mein Mann liebt es. Meine Mutter liebt es. Es ist dieses wohlige Gefühl, wenn alle am Tisch sitzen und zufrieden ihren Teller leer löffeln. Der Eintopf ist mild, sättigend und schmeckt einfach nach Geborgenheit.
- Unschlagbarer Geschmack: Lassen Sie sich nicht von der Einfachheit täuschen. Die Kombination aus leicht süßlichem Wirsing, mehligen Kartoffeln und herzhafter Wurst ergibt einen Tiefe und Fülle, die Sie überraschen wird. Es ist Comfort Food pur, ohne Schnickschnack.
Was diesen Eintopf von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie die Aromen miteinander verschmelzen. Der Wirsing wird nicht matschig, sondern bleibt angenehm bissfest. Die Kartoffeln zerfallen leicht und binden die Brühe zu einer samtigen, sämigen Suppe. Und die Wurst gibt dem Ganzen eine rauchige, würzige Note, die einfach perfekt ist. Es ist kein Rezept, das Sie im Restaurant bestellen würden – es ist viel besser. Es ist ein Rezept, das nach zu Hause schmeckt.
Zutaten, die Sie brauchen
Für diesen Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln und Wurst brauchen Sie keine ausgefallenen Zutaten. Alles, was Sie brauchen, bekommen Sie im normalen Supermarkt. Ich zeige Ihnen, worauf ich achte und was Sie ersetzen können.
Die Basis des Eintopfs
- 1 kleiner Kopf Wirsing (ca. 500-600 g): Der Star des Gerichts. Achten Sie auf einen frischen, festen Kopf mit saftigen, grünen Blättern. Je frischer, desto süßer und zarter der Geschmack. Wenn der Wirsing schon etwas älter ist, die äußeren Blätter großzügig entfernen.
- 4-5 mittelgroße Kartoffeln (ca. 500 g), vorwiegend festkochend: Ich nehme am liebsten Sorten wie Linda oder Cilena. Sie haben die perfekte Balance: Sie zerfallen beim Kochen leicht und machen die Suppe schön sämig, bleiben aber nicht zu matschig. Festkochende Sorten gehen auch, dann wird der Eintopf eher stückig.
- 1 große Zwiebel: Die Basis für jedes gute Gericht. Sie gibt dem Eintopf eine würzige Grundnote.
- 2 Knoblauchzehen: Für die feine, aromatische Tiefe. Nicht weglassen!
- 1-2 EL Pflanzenöl oder Butterschmalz: Zum Anbraten. Butterschmalz gibt ein besonders feines Aroma.
- 1 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe: Ich nehme oft selbstgemachte Gemüsebrühe, aber ein guter, klarer Brühwürfel tut es auch. Achten Sie auf eine gute Qualität, denn sie ist das Fundament des Geschmacks.
- 200 ml Sahne oder Schmand (optional): Macht den Eintopf besonders cremig und mild. Für eine leichtere Variante können Sie auch etwas Milch oder einen Schuss Creme fraiche nehmen.
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss: Das klassische Gewürztrio für Kohlgerichte. Die Muskatnuss ist ein Muss! Sie hebt den Geschmack des Wirsings perfekt hervor.
- 1-2 TL mittelscharfer Senf (optional): Ein kleiner Schuss Senf gibt dem Eintopf eine angenehme Schärfe und rundet das Aroma ab. Ich gebe ihn immer dazu.
Die Wurst – die herzhafte Note
- 300-400 g geräucherte Wurst Ihrer Wahl: Hier sind Sie flexibel. Ich persönlich liebe geräucherte Mettwürstchen oder Bauernbratwürste. Sie haben eine kräftige Rauchnote, die perfekt mit dem milden Wirsing harmoniert. Auch Wiener Würstchen oder Debreziner schmecken hervorragend. Wer es deftiger mag, kann auch ein Stück geräucherten Speck mit anbraten. Wichtig: Die Wurst sollte von guter Qualität sein, denn sie ist der Geschmacksträger.
Für die Garnitur (optional, aber schön)
- Frische Petersilie: Ein paar gehackte Blätter über den fertigen Eintopf gestreut, geben ihm eine frische, grüne Note und sehen hübsch aus.
- Etwas geräuchertes Paprikapulver: Eine Prise davon über den Teller gibt eine schöne Farbe und ein extra Raucharoma.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diesen Eintopf. Alles, was Sie brauchen, haben Sie garantiert zu Hause.
- Ein großer Suppentopf (ca. 4-5 Liter): Je größer, desto besser, damit der Eintopf nicht überkocht. Ein Schmortopf oder ein schwerer Edelstahltopf sind ideal.
- Ein scharfes Messer und ein robustes Schneidebrett: Zum Schneiden von Wirsing, Kartoffeln und Wurst. Ein gutes Messer macht die Arbeit gleich doppelt so schnell und sicher.
- Ein Holzlöffel oder eine hitzebeständige Silikonspatel: Zum Umrühren, Anbraten und Abschmecken.
- Ein Gemüseschäler: Für die Kartoffeln, falls Sie sie schälen möchten. Ich persönlich schäle sie meistens, aber wenn die Kartoffeln sehr dünn und bio sind, lasse ich die Schale dran – das gibt noch mehr Nährstoffe und eine rustikale Note.
- Ein Messbecher: Für die Brühe und die Sahne.
- Ein kleiner Topf oder eine Pfanne (optional): Falls Sie die Wurst separat anbraten möchten, bevor Sie sie in den Eintopf geben. Das gibt ein extra Röstaroma, ist aber nicht zwingend nötig.
Zubereitung – Schritt für Schritt zum perfekten Wirsing-Eintopf
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich führe Sie durch jeden Schritt, damit garantiert nichts schiefgeht. Kochen Sie einfach mit.
- Das Gemüse vorbereiten: Zuerst den Wirsing putzen. Die äußeren, welken Blätter entfernen. Den Kopf vierteln, den harten Strunk herausschneiden und die Viertel in feine Streifen schneiden. Je feiner, desto schneller gart er. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln schälen und in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden. So garen sie gleichmäßig und geben schön Stärke ab.
- Die Aromabasis schaffen: Das Öl oder Butterschmalz im großen Suppentopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig anschwitzen, aber nicht braun werden lassen. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Rühren Sie gelegentlich um.
- Den Wirsing andünsten: Die Wirsingstreifen dazugeben und unter Rühren für etwa 3-4 Minuten mitdünsten. Er fällt stark zusammen und wird leicht glasig. Das hilft, sein Aroma zu entfalten und ihn zarter zu machen. Ich gebe gerne eine Prise Salz dazu, damit er schneller Wasser zieht.
- Die Kartoffeln hinzufügen: Die Kartoffelwürfel zum Wirsing in den Topf geben und kurz mit anschwitzen, etwa 2 Minuten. Auch sie nehmen so das Aroma von Zwiebel und Knoblauch auf.
- Aufgießen und köcheln lassen: Die gesamte Brühe angießen. Die Flüssigkeit sollte das Gemüse gut bedecken. Alles einmal aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf bei geschlossenem Deckel etwa 15-20 Minuten sanft köcheln lassen. Die Kartoffeln sollten weich sein, aber noch nicht zerfallen. Zwischendurch einmal umrühren.
- Die Wurst vorbereiten: Während der Eintopf köchelt, die Wurst in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Sie können sie entweder direkt in den Eintopf geben oder – und das ist mein kleiner Trick – sie in einer separaten Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten, bis sie schön gebräunt ist. Das gibt ein unglaubliches Röstaroma, das den gesamten Eintopf veredelt. Wenn Sie sie direkt in den Eintopf geben, werden sie nur heiß, aber nicht knusprig.
- Verfeinern und abschmecken: Wenn die Kartoffeln gar sind, die angebratenen Wurstscheiben (oder die rohen) in den Eintopf geben. Die Sahne oder den Schmand einrühren. Jetzt mit Salz, Pfeffer und einer ordentlichen Prise frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Auch der Senf kommt jetzt dazu – verrühren Sie ihn gut. Lassen Sie den Eintopf noch einmal kurz aufkochen, dann ist er fertig.
- Servieren: Den fertigen Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln und Wurst in tiefe Teller füllen. Mit gehackter Petersilie und einer Prise Paprikapulver bestreuen. Dazu passt frisches Brot oder Baguette – perfekt zum Dippen! Guten Appetit!
Tipps & Tricks für den perfekten Eintopf
Aus meiner Küche in Ihre: Hier sind meine besten Tipps, die ich über die Jahre gesammelt habe. Manchmal ist es das kleine Detail, das den Unterschied macht.
- Nicht zu lange kochen: Wirsing wird schnell matschig, wenn er zu lange kocht. Er sollte noch leichten Biss haben. Die 15-20 Minuten sind in der Regel perfekt. Wenn Sie den Eintopf länger warm halten wollen, schalten Sie die Herdplatte aus und lassen Sie ihn nur ziehen.
- Die richtige Kartoffel wählen: Wie schon erwähnt, sind vorwiegend festkochende Kartoffeln der Geheimtipp. Sie geben genug Stärke ab, um die Suppe zu binden, ohne dass sie zu Brei wird. Wenn Sie nur festkochende haben, können Sie eine Kartoffel mehr nehmen oder einen Esslöffel Mehl in kaltem Wasser anrühren und unterrühren, falls die Suppe zu dünn ist.
- Wurst mit Bedacht wählen: Die Qualität der Wurst ist entscheidend. Billige Würstchen schmecken oft wässrig oder fad. Investieren Sie ein paar Cent mehr in eine gute, geräucherte Wurst vom Metzger oder aus der Feinkosttheke. Sie werden den Unterschied schmecken.
- Resteverwertung leicht gemacht: Dieses Rezept ist perfekt für den Kühlschrank-Putztag. Statt Wirsing können Sie auch Grünkohl oder Spitzkohl nehmen. Statt Kartoffeln passen auch Süßkartoffeln oder Pastinaken. Und die Wurst? Jede Art von geräucherter Wurst oder auch ein Stück Kassler funktioniert.
- Der Senf-Trick: Vergessen Sie den Senf nicht! Er hebt die Aromen von Wirsing und Wurst auf ein neues Level. Ein Teelöffel mittelscharfer Senf ist mein Standard, aber ein Löffel grober Senf gibt auch eine tolle Textur.
Variationen & Abwandlungen
Dieser Eintopf ist ein echtes Chamäleon. Sie können ihn nach Lust und Laune anpassen. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ich schon ausprobiert habe.
- Vegetarische Variante: Lassen Sie die Wurst einfach weg und ersetzen Sie sie durch geräucherten Tofu oder geräucherte Räuchertofu-Würstchen. Oder Sie geben eine Dose weiße Bohnen (abgespült) mit in den Eintopf – die sorgen für eine schöne Sättigung und eine cremige Konsistenz. Mit etwas geräuchertem Paprikapulver können Sie das Raucharoma imitieren.
- Schärfer und würziger: Für alle, die es etwas pikant mögen: Geben Sie eine fein gehackte rote Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken mit den Zwiebeln an. Oder verwenden Sie eine scharfe Sucuk-Wurst oder Chorizo statt der milden geräucherten Wurst. Das gibt eine tolle, würzige Schärfe.
- Mit Möhren und Sellerie: Für noch mehr Gemüse und eine süßliche Note schälen Sie eine große Möhre und ein Stück Sellerie (ca. 100 g) und schneiden beides in feine Würfel. Geben Sie sie zusammen mit den Kartoffeln in den Topf. Das Gemüse macht den Eintopf noch farbenfroher und nährstoffreicher.
- Low-Carb & kohlenhydratarm: Ersetzen Sie die Kartoffeln durch Blumenkohlröschen oder eine Mischung aus Blumenkohl und Kohlrabi. Die Garzeit verkürzt sich dann etwas. Der Eintopf wird etwas weniger sämig, aber genauso lecker. Ein Schuss Sahne hilft, die Cremigkeit zu erhalten.
- Eintopf aus dem Slow Cooker: Für einen besonders bequemen Tag: Alle Zutaten (außer Sahne und Wurst) in den Slow Cooker geben und auf niedriger Stufe 6-8 Stunden oder auf hoher Stufe 3-4 Stunden garen. Die Wurst erst in den letzten 30 Minuten dazugeben, dann die Sahne einrühren und abschmecken. Perfekt für einen stressfreien Sonntag!
Servieren & Aufbewahren
Ein guter Eintopf lebt nicht nur vom Geschmack, sondern auch von der Art, wie er serviert wird. Und wie er sich am nächsten Tag anfühlt. Hier meine Erfahrungen.
Servieren: Der Eintopf schmeckt am besten richtig heiß. Füllen Sie ihn in tiefe Teller oder Schüsseln. Ein Klecks Schmand oder Creme fraiche oben drauf gibt eine extra Portion Cremigkeit. Dazu passt hervorragend ein Stück knuspriges Baguette, ein Bauernbrot oder auch einfach eine Scheibe Toast. Für eine besondere Note können Sie den Eintopf mit etwas gerösteten Zwiebeln oder Speckwürfeln bestreuen.
Aufbewahren: Das ist das Schöne an diesem Eintopf: Er schmeckt am nächsten Tag oft noch besser! Die Aromen haben Zeit, sich richtig zu verbinden. Bewahren Sie den Eintopf in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. So hält er sich problemlos 3-4 Tage.
Einfrieren: Ja, Sie können diesen Eintopf auch hervorragend einfrieren! Lassen Sie ihn dafür vorher vollständig abkühlen. Füllen Sie ihn in gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel. So hält er sich mindestens 3 Monate. Beim Auftauen kann die Konsistenz der Kartoffeln etwas weicher werden, aber der Geschmack bleibt fantastisch. Einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und dann langsam auf dem Herd erwärmen.
Reheating: Erwärmen Sie den Eintopf am besten in einem Topf bei mittlerer Hitze. Rühren Sie gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Wenn er zu dick geworden ist, geben Sie einfach einen Schuss Brühe oder Wasser dazu.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Dieser Eintopf ist nicht nur ein Seelentröster, sondern auch richtig gesund! Hier ein kleiner Überblick, was in ihm steckt.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 450-550 kcal
- Eiweiß: ca. 20-25 g
- Fett: ca. 25-30 g
- Kohlenhydrate: ca. 35-40 g
- Ballaststoffe: ca. 8-10 g
Gesundheitliche Vorteile:
- Wirsing: Dieses unterschätzte Gemüse ist ein echtes Superfood! Es steckt voller Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Ballaststoffe. Die Ballaststoffe fördern die Verdauung und halten lange satt. Außerdem enthält Wirsing sekundäre Pflanzenstoffe, die entzündungshemmend wirken können.
- Kartoffeln: Sie sind nicht nur Kohlenhydratlieferanten, sondern enthalten auch viel Vitamin C, Kalium und Magnesium. In der Schale stecken die meisten Nährstoffe – also ruhig mal dran lassen!
- Wurst: In Maßen genossen, liefert Wurst wertvolles Eiweiß und Eisen. Wählen Sie eine Wurst mit hohem Fleischanteil und wenig Zusatzstoffen.
- Gesamt: Dieser Eintopf ist eine ausgewogene Mahlzeit mit einer guten Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett. Er ist sättigend, wärmend und tut der Seele gut. Ein perfektes Gericht für die kalte Jahreszeit.
Hinweis für Allergiker: Das Rezept enthält Milchprodukte (Sahne/Schmand) und Sellerie, falls Sie einen Brühwürfel verwenden. Wer auf Laktose oder Gluten achten muss, kann laktosefreie Sahne und eine glutenfreie Brühe verwenden. Die Wurst sollte ebenfalls auf Glutenfreiheit geprüft werden.
Fazit – Warum Sie diesen Eintopf unbedingt kochen sollten
Ganz ehrlich? Diesen Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln und Wurst zu kochen, ist eine der besten Entscheidungen, die Sie diese Woche treffen können. Er ist einfach, günstig, wärmend und schmeckt einfach nach Zuhause. Er ist dieses Gericht, das man immer wieder kocht, weil es einfach funktioniert. Weil es den Kühlschrank leert, den Geldbeutel schont und die ganze Familie glücklich macht. Ich liebe es, wie die Aromen miteinander verschmelzen, wie der Eintopf am nächsten Tag noch besser schmeckt und wie er mich jedes Mal an diesen verregneten Dienstag bei Frau Schmidt erinnert. Es ist kein Rezept für einen besonderen Anlass – es ist ein Rezept für das Leben. Für die Abende, an denen man einfach nur eine warme Mahlzeit braucht, die einen von innen heraus wärmt.
Probieren Sie es aus! Passen Sie das Rezept an Ihre Vorlieben an – ob mit mehr Gemüse, schärfer oder vegetarisch. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Und wenn Sie es gekocht haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie es Ihnen geschmeckt hat und welche Variationen Sie ausprobiert haben. Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Ihren Freunden und Ihrer Familie – denn gutes Essen sollte man teilen. Also, ran an den Topf! Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren, gemütlichen Abend.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Wirsing-Eintopf auch mit anderen Kohlsorten zubereiten?
Ja, absolut! Statt Wirsing können Sie auch Spitzkohl, Weißkohl oder Grünkohl verwenden. Spitzkohl ist besonders mild und zart, Grünkohl braucht etwas länger zum Garen. Passen Sie die Garzeit einfach etwas an.
Wie bekomme ich den Eintopf besonders cremig?
Der Trick ist, einen Teil der Kartoffeln mit einer Gabel im Topf zu zerdrücken, bevor Sie die Sahne hinzugeben. Das gibt eine natürliche Bindung. Ein Schuss Sahne oder Schmand macht ihn zusätzlich samtig. Wer es ganz besonders cremig mag, kann auch einen Esslöffel Mehl in etwas kalter Milch anrühren und unterrühren.
Kann ich den Eintopf auch im Thermomix zubereiten?
Ja, das geht. Zwiebeln und Knoblauch im Mixtopf zerkleinern, Öl zugeben und 3 Minuten bei 100°C andünsten. Wirsing und Kartoffeln zugeben, Brühe angießen und 20 Minuten bei 100°C auf Stufe 1 garen. Wurst in Scheiben zugeben, Sahne einrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Nochmals 2 Minuten bei 90°C erhitzen.
Ist der Eintopf für Kinder geeignet?
Ja, sehr gut! Der Eintopf ist mild und nicht scharf. Die meisten Kinder mögen die Kombination aus Kartoffeln, Wurst und dem leicht süßlichen Wirsing. Wenn Ihre Kinder empfindlich auf Kohl reagieren, können Sie den Wirsing vorher kurz blanchieren, um ihn bekömmlicher zu machen. Meine Kinder lieben ihn!
Kann ich den Eintopf auch ohne Sahne zubereiten?
Ja, natürlich. Lassen Sie die Sahne einfach weg oder ersetzen Sie sie durch einen Schuss Milch oder etwas Creme fraiche. Der Eintopf wird dann etwas weniger cremig, aber genauso lecker. Sie können auch einen Esslöffel Tomatenmark mit anbraten, das gibt eine tolle Farbe und eine herzhafte Note.
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Bester Wirsing-Eintopf mit Kartoffeln und Wurst: einfach & günstig
Ein wärmender, herzhafter Eintopf aus Wirsing, Kartoffeln und geräucherter Wurst, der in unter einer Stunde zubereitet ist und nach Zuhause schmeckt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 kleiner Kopf Wirsing (ca. 500–600 g)
- 4–5 mittelgroße Kartoffeln (ca. 500 g), vorwiegend festkochend
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1–2 EL Pflanzenöl oder Butterschmalz
- 1 Liter Gemüse- oder Fleischbrühe
- 200 ml Sahne oder Schmand (optional)
- Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
- 1–2 TL mittelscharfer Senf (optional)
- 300–400 g geräucherte Wurst (z.B. Mettwürstchen, Bauernbratwürste, Wiener Würstchen oder Debreziner)
- Frische Petersilie (optional, zur Garnitur)
- Etwas geräuchertes Paprikapulver (optional, zur Garnitur)
Instructions
- Den Wirsich putzen, die äußeren welken Blätter entfernen, vierteln, den Strunk herausschneiden und in feine Streifen schneiden.
- Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln schälen und in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden.
- Das Öl oder Butterschmalz im großen Suppentopf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig anschwitzen (ca. 2-3 Minuten).
- Die Wirsingstreifen dazugeben und unter Rühren für etwa 3-4 Minuten mitdünsten, bis sie zusammenfallen.
- Die Kartoffelwürfel zum Wirsing geben und kurz mit anschwitzen (ca. 2 Minuten).
- Die gesamte Brühe angießen, aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und den Eintopf bei geschlossenem Deckel etwa 15-20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- Währenddessen die Wurst in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Optional in einer separaten Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten, bis sie gebräunt ist.
- Wenn die Kartoffeln gar sind, die Wurstscheiben (angebraten oder roh) in den Eintopf geben. Die Sahne oder den Schmand einrühren.
- Mit Salz, Pfeffer, einer ordentlichen Prise frisch geriebener Muskatnuss und dem Senf abschmecken. Noch einmal kurz aufkochen lassen.
- Den fertigen Eintopf in tiefe Teller füllen, mit gehackter Petersilie und einer Prise Paprikapulver bestreuen. Dazu passt frisches Brot oder Baguette.
Notes
Der Eintopf schmeckt am nächsten Tag oft noch besser. Er kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt oder eingefroren werden (mindestens 3 Monate haltbar). Beim Aufwärmen bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser zugeben. Für eine vegetarische Variante die Wurst durch geräucherten Tofu oder weiße Bohnen ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 450550
- Fat: 2530
- Carbohydrates: 3540
- Fiber: 810
- Protein: 2025
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