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Es sollte eigentlich ein ganz normaler Schokoladenkuchen werden. Mein Sohn hatte Geburtstag gefeiert, und ich wollte einen schnellen, einfachen Rührkuchen backen – nichts Besonderes, einfach der Klassiker, den jedes Kind mag. Ich hatte schon die Butter cremig gerührt, den Zucker eingestreut, die Eier untergehoben. Dann griff ich ins Regal, um das Mehl zu holen, und – na klar – meine Tochter hatte in ihrer Backbegeisterung am Vortag die Packung fast leer gemacht. Kein Mehl mehr. Kein Plan B. Der Kuchen war futsch, und ich stand da mit einer Schüssel Buttermasse und einem Kind, das schon die Schüssel ablecken wollte.
Ich habe ehrlich gesagt einen Moment lang überlegt, einfach alles wegzuschütten. Aber dann fiel mir ein altes Rezept für Ausstechkekse ein, das ich mal in einer Zeitschrift gesehen hatte. Mit dem restlichen Mehl, das ich noch in einer kleinen Tüte im Schrank fand, und der cremigen Buttermasse – die plötzlich wie Keksteig aussah – habe ich kurzerhand den Teig zusammengeknetet. Er war klebriger als geplant, und ich fluchte leise vor mich hin. Aber meine Tochter, die inzwischen neben mir stand und mit großen Augen zusah, sagte: “Mama, das sieht aus wie Matsch. Können wir daraus Monster machen?” Und so war die Idee geboren.
Aus dem gescheiterten Kuchen wurden Fledermaus-Kekse – grob ausgestochen, mit einem kleinen Messer in Form gebracht, und dann mit einer dicken Schicht Schokolade überzogen. Sie waren nicht perfekt, aber sie waren genau das, was wir brauchten: ein gemeinsames Backprojekt, das aus einem Missgeschick eine süße Erinnerung machte. Vielleicht kennst du das ja – wenn der Plan schiefgeht und das Ergebnis trotzdem (oder gerade deshalb) besser ist als alles, was du dir ausgedacht hattest. Diese Kekse sind seitdem jedes Jahr zu Halloween auf unserem Tisch, und ich mache sie inzwischen sogar absichtlich.
Warum du diese Fledermaus-Kekse lieben wirst
Diese Kekse sind nicht nur unglaublich einfach, sondern auch ein echter Gewinn für den Geldbeutel. Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten, keine teuren Fledermaus-Ausstecher und kein stundenlanges Dekorieren. Sie sind perfekt für alle, die mit Kindern backen wollen, ohne in Stress zu geraten.
- Günstige Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank – Mehl, Butter, Zucker, Eier und Schokolade. Keine speziellen Einkäufe nötig.
- Schnell gemacht: Der Teig ist in 10 Minuten fertig, die Kekse backen in 12 Minuten, und die Glasur braucht nur 5 Minuten. Perfekt für einen spontanen Backnachmittag.
- Kindgerecht: Kleine Hände können den Teig leicht formen, und das Verzieren mit Schokolade ist ein Riesenspaß. Keine komplizierten Techniken, die frustrieren.
- Ideal für Halloween: Diese Kekse sind der Hit auf jeder Halloween-Party, beim Grusel-Buffet oder einfach als süße Überraschung in der Lunchbox.
- Immer ein Erfolg: Sie schmecken nicht nur fantastisch, sondern sehen auch noch richtig gruselig aus. Die Kinder sind stolz auf ihre Kreationen, und die Erwachsenen naschen heimlich mit.
Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus einem buttrigen, zarten Mürbeteig und einer dicken, knackigen Schokoladenschicht. Keine trockenen Kekse, kein billiger Schokoladenersatz – hier bekommst du echte Qualität, die nach mehr schmeckt. Und das Beste: Du kannst sie nach Herzenslust variieren, ohne dass das Rezept leidet.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du ganz einfache, alltägliche Zutaten, die zusammen einen überraschend leckeren Keksteig ergeben. Die Schokoladenglasur ist der Star, aber der Teig ist das stille Fundament, das alles zusammenhält.
Für den Keksteig
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550) – Das Mehl gibt dem Teig Struktur. Ich verwende am liebsten Weizenmehl, aber Dinkelmehl funktioniert auch gut, dann werden die Kekse etwas nussiger im Geschmack.
- 125 g kalte Butter (in kleinen Würfeln) – Die Butter muss kalt sein, damit der Teig später nicht zu weich wird und seine Form behält. Ich nehme immer ungesalzene Butter, dann kann ich die Salzmenge selbst bestimmen.
- 100 g Zucker (feiner Kristallzucker) – Der Zucker sorgt für die Süße und macht den Teig mürbe. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann werden die Kekse etwas karamelliger.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und macht ihn geschmeidig. Wenn du vegane Kekse machen willst, kannst du das Ei durch 2 Esslöffel kaltes Wasser ersetzen, aber dann wird der Teig etwas bröseliger.
- 1 Prise Salz – Das Salz hebt den Geschmack hervor und balanciert die Süße aus. Klingt unwichtig, ist aber entscheidend.
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker) – Vanille gibt den Keksen eine warme, einladende Note. Ich schwöre auf echte Vanille, aber Vanillezucker tut es auch.
- Optional: 1 Esslöffel Kakaopulver – Wenn du die Kekse schokoladiger machen willst, kannst du einen Teil des Mehls durch Kakaopulver ersetzen. Dann werden sie zu richtigen Schoko-Fledermäusen.
Für die Schokoglasur
- 200 g Vollmilchschokolade (oder Zartbitterschokolade) – Die Schokolade ist das Herzstück der Glasur. Ich empfehle eine Marke mit mindestens 30 % Kakaoanteil, damit die Glasur schön glänzt und nicht zu süß wird. Meine Favoriten sind Lindt oder Milka, aber jede gute Tafel funktioniert.
- 2 Esslöffel Kokosöl (oder neutrales Pflanzenöl) – Das Öl macht die Glasur geschmeidig und verhindert, dass sie zu hart wird. Kokosöl gibt einen feinen, exotischen Touch, aber Sonnenblumenöl ist auch in Ordnung.
- Optional: Bunte Zuckerstreusel, essbare Glitzeraugen oder gehackte Nüsse – Zum Verzieren nach dem Glasieren. Die Kinder lieben es, ihre Kekse individuell zu gestalten.
Zutaten-Tipps aus meiner Küche
Ich habe schon oft mit verschiedenen Mehlsorten experimentiert, und ich muss sagen: Für dieses Rezept ist Weizenmehl einfach am besten. Dinkelmehl macht den Teig etwas fester, und Vollkornmehl wird schnell zu trocken. Wenn du glutenfrei backen musst, nimm eine glutenfreie Mehlmischung, aber gib dann einen Teelöffel Xanthan dazu, damit der Teig nicht auseinanderfällt. Die Butter sollte wirklich kalt sein – wenn sie zu weich ist, wird der Teig klebrig und lässt sich schlecht ausrollen. Und die Schokolade? Nimm eine, die du auch pur essen würdest. Billige Schokolade schmeckt man in der Glasur einfach raus.
Welche Ausrüstung du brauchst
Du brauchst keine teuren Spezialgeräte für diese Kekse. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche.
- Rührschüssel und Handrührgerät (oder eine Küchenmaschine) – Zum Vermengen der Zutaten. Ein Schneebesen tut es auch, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld.
- Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Wenn du keins hast, nimm eine saubere Glasflasche.
- Fledermaus-Ausstecher (oder ein Messer) – Ich habe mir vor Jahren einen günstigen Ausstecher im Set gekauft, aber du kannst die Form auch einfach mit einem Messer ausschneiden. Eine Schablone aus Pappe hilft dabei.
- Backblech mit Backpapier – Zum Backen der Kekse. Das Backpapier verhindert das Ankleben und erleichtert die Reinigung.
- Kuchengitter – Zum Abkühlen der Kekse. Ohne Gitter werden sie unten feucht.
- Kleiner Topf oder Schüssel für das Wasserbad – Zum Schmelzen der Schokolade. Du kannst die Schokolade auch in der Mikrowelle schmelzen, aber das Wasserbad ist schonender.
- Backpinsel oder kleiner Löffel – Zum Auftragen der Glasur. Ein Pinsel gibt ein gleichmäßigeres Ergebnis, aber ein Löffel tut es auch.
Zubereitung – Schritt für Schritt
Schritt 1: Den Teig zubereiten (10 Minuten)
Gib das Mehl, die kalten Butterwürfel, den Zucker, das Ei, das Salz und den Vanilleextrakt in eine große Rührschüssel. Vermenge alles mit dem Handrührgerät (oder mit den Händen) zu einem glatten Teig. Wenn der Teig zu bröselig ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Wenn er zu klebrig ist, streue etwas mehr Mehl ein. Der Teig sollte sich zu einer Kugel formen lassen, ohne zu kleben. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist wichtig, damit der Teig fest wird und sich später leichter ausrollen lässt.
Schritt 2: Den Teig ausrollen und ausstechen (15 Minuten)
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Bestäube deine Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rolle den gekühlten Teig gleichmäßig etwa 5 mm dick aus. Wenn der Teig beim Ausrollen reißt, lass ihn kurz wieder kalt werden. Steche mit dem Fledermaus-Ausstecher die Kekse aus und setze sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Aus den Teigresten kannst du erneut eine Kugel formen, ausrollen und weitere Kekse ausstechen. Aus dieser Menge bekommst du etwa 20–25 Kekse, je nach Größe deines Ausstechers.
Schritt 3: Die Kekse backen (12 Minuten)
Schiebe das Backblech in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backe die Kekse für 10–12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Nimm sie dann aus dem Ofen. Lass sie für 2 Minuten auf dem Blech ruhen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Lass sie vollständig auskühlen – das dauert etwa 20 Minuten. Wenn du sie zu früh glasierst, schmilzt die Schokolade.
Schritt 4: Die Schokoglasur zubereiten (5 Minuten)
Brich die Schokolade in kleine Stücke und gib sie zusammen mit dem Kokosöl in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle die Schüssel auf einen Topf mit leicht köchelndem Wasser (das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren). Rühre die Schokolade vorsichtig um, bis sie vollständig geschmolzen und glatt ist. Nimm die Schüssel vom Wasserbad und lass die Glasur für 1–2 Minuten etwas abkühlen. Wenn sie zu dick wird, stelle sie kurz zurück auf das warme Wasser.
Schritt 5: Die Kekse glasieren und verzieren (15 Minuten)
Tauche die Oberseite jedes ausgekühlten Kekses in die geschmolzene Schokolade oder bestreiche sie mit einem Backpinsel. Lass die überschüssige Schokolade über dem Topf abtropfen. Setze die Kekse dann zurück auf das Kuchengitter. Bevor die Glasur aushärtet, kannst du die Kekse nach Belieben verzieren – mit Zuckerstreuseln, essbaren Augen oder gehackten Nüssen. Drücke die Dekoration vorsichtig an. Lass die Kekse bei Raumtemperatur trocknen, bis die Glasur fest ist. Das dauert etwa 30–60 Minuten. Wenn es schnell gehen muss, stelle sie für 15 Minuten in den Kühlschrank.
Tipps & Tricks für perfekte Fledermaus-Kekse
Ich habe bei diesem Rezept schon so einiges falsch gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir die Kekse garantiert gelingen.
- Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, ist er zu weich. Dann hilft nur: zurück in den Kühlschrank für 10 Minuten. Ich habe einmal versucht, den Teig mit mehr Mehl zu retten, und die Kekse wurden hart wie Stein.
- Nicht zu dünn ausrollen: 5 mm ist die ideale Dicke. Dünnere Kekse werden schnell zu knusprig und brechen leichter, dickere Kekse bleiben innen zu weich. Einmal habe ich sie 3 mm dick ausgerollt, und sie waren nach dem Backen wie Cracker – nicht schlecht, aber nicht das, was ich wollte.
- Die Kekse nicht zu lange backen: Sie sollten nur ganz leicht gebräunt sein. Wenn sie zu dunkel werden, schmecken sie bitter. Ich stelle immer einen Timer auf 10 Minuten und kontrolliere dann. Jeder Ofen ist anders, also behalte sie im Auge.
- Die Glasur richtig temperieren: Wenn die Schokolade zu heiß ist, läuft sie vom Keks runter. Wenn sie zu kalt ist, wird sie klumpig. Ich lasse sie nach dem Schmelzen immer kurz abkühlen, bis sie noch flüssig, aber nicht mehr heiß ist. Ein Tropfen auf dem Handrücken sollte sich warm, aber nicht brennend anfühlen.
- Multitasking beim Verzieren: Bereite alle Dekorationen vor, bevor du mit dem Glasieren beginnst. Die Schokolade härtet schnell aus, und dann hast du keine Zeit mehr, die Streusel zu suchen. Ich habe schon hektisch nach den Augen gesucht, während die Glasur fest wurde – Stress pur!
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.
- Vegane Fledermaus-Kekse: Ersetze die Butter durch Margarine (am besten eine feste Backmargarine) und das Ei durch 2 Esslöffel kaltes Wasser oder Apfelmus. Die Glasur machst du mit veganer Schokolade und Kokosöl. Ich habe das schon ausprobiert, und die Kekse werden etwas bröseliger, aber genauso lecker.
- Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung und gib 1 Teelöffel Xanthan dazu. Der Teig wird etwas empfindlicher, also rolle ihn vorsichtig aus. Meine Schwester, die Zöliakie hat, liebt diese Version.
- Schoko-Fledermäuse: Ersetze 30 g des Mehls durch Kakaopulver. Dann werden die Kekse selbst schon schokoladig, und du kannst die Glasur weglassen oder nur einen Klecks darauf setzen. Das ist perfekt für kleine Schokoholics.
- Gewürz-Fledermäuse: Gib 1 Teelöffel Zimt, eine Prise Nelkenpulver und etwas Ingwer in den Teig. Das gibt den Keksen eine herbstliche Note und passt wunderbar zu Halloween. Ich habe das letztes Jahr ausprobiert, und die Kekse rochen beim Backen wie Lebkuchen – ein Traum!
- Andere Formen: Du musst dich nicht auf Fledermäuse beschränken. Mit dem gleichen Teig kannst du Kürbisse, Geister, Monde oder Sterne ausstechen. Einfach die Ausstecher wechseln, und schon hast du ein ganz neues Motiv.
Servieren & Aufbewahren
Servier-Tipps
Die Fledermaus-Kekse schmecken am besten bei Raumtemperatur, direkt nachdem die Glasur ausgehärtet ist. Sie sind der Star auf jeder Halloween-Party – stelle sie auf eine Platte, dekoriere sie mit ein paar Spinnweben aus Watte, und die Kinder werden verrückt sein. Du kannst sie auch in kleine Tüten verpacken und als Mitgebsel für die Gäste verteilen. Dazu passen ein Glas Milch, eine Tasse heißer Kakao oder ein Pumpkin Spice Latte für die Erwachsenen.
Aufbewahrung
Die Kekse halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 7 Tage. Lege sie am besten zwischen Lagen von Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. Im Kühlschrank werden sie etwas härter, aber sie schmecken trotzdem gut. Wenn du sie länger aufbewahren willst, kannst du sie einfrieren: Lege die unglasierten Kekse in einen Gefrierbeutel und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen nimmst du sie einfach heraus und lässt sie bei Raumtemperatur auftauen. Die Glasur machst du dann frisch – das ist der beste Weg, um die Knackigkeit zu bewahren.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Kekse sind ein Genussmittel, aber sie haben auch ein paar positive Seiten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Keks (bei 20 Keksen):
| Nährwert | Pro Keks |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Kohlenhydrate | 22 g |
| davon Zucker | 14 g |
| Fett | 10 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 6 g |
| Eiweiß | 3 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Die Butter liefert Vitamin A und gesunde Fette, die Schokolade enthält Antioxidantien und Magnesium. Natürlich sind die Kekse nicht als Gesundheitskost gedacht, aber sie sind ein toller, selbstgemachter Snack ohne künstliche Zusatzstoffe. Wenn du den Zucker reduzieren willst, kannst du die Hälfte des Zuckers durch Erythrit ersetzen, aber dann werden die Kekse etwas weniger mürbe.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?
Ja, absolut! Wickle den Teig gut in Frischhaltefolie und lagere ihn über Nacht im Kühlschrank. Nimm ihn etwa 10 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird. Das ist sogar praktisch, wenn du Zeit sparen willst.
Meine Kekse sind nach dem Backen zu hart. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder zu viel Mehl bekommen hat. Achte darauf, den Teig nur so lange zu kneten, bis er sich verbindet, und rolle ihn nicht zu dünn aus. Auch zu langes Backen macht sie hart. Backe sie nur 10–12 Minuten und nimm sie heraus, wenn sie noch hell sind.
Kann ich statt Vollmilchschokolade auch weiße Schokolade verwenden?
Ja, weiße Schokolade ist eine tolle Alternative! Sie wird etwas süßer, aber du kannst sie mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe einfärben – zum Beispiel orange oder grün für Halloween. Achte darauf, dass du weiße Schokolade nicht überhitzt, sonst wird sie klumpig.
Wie bekomme ich die Glasur besonders glänzend?
Der Trick ist das Kokosöl. Es macht die Schokolade geschmeidig und gibt ihr einen schönen Glanz. Wenn du keine Kokosöl hast, nimm ein neutrales Pflanzenöl, aber kein Olivenöl, das schmeckt man raus. Und rühre die Schokolade nicht zu stark, sonst wird sie matt.
Können Kinder bei diesem Rezept mithelfen?
Unbedingt! Das ist ein perfektes Rezept für Kinder. Sie können den Teig kneten, die Kekse ausstechen (mit etwas Hilfe) und sie nach Herzenslust verzieren. Nur beim Schmelzen der Schokolade solltest du als Erwachsener dabei sein, weil es heiß wird. Meine Kinder lieben es, die Streusel aufzustreuen – das ist jedes Mal eine riesen Sauerei, aber der Spaß ist es wert.
Fazit – Warum du diese Kekse unbedingt backen solltest
Diese Fledermaus-Kekse sind mehr als nur ein einfaches Halloween-Rezept. Sie sind eine Erinnerung daran, dass aus einem kleinen Küchenchaos etwas Wunderbares entstehen kann. Sie sind günstig, schnell gemacht und bringen garantiert jedes Kind zum Strahlen. Ob für die Halloween-Party, als Mitgebsel in der Schule oder einfach für einen gemütlichen Backnachmittag – diese Kekse sind der Beweis, dass man nicht viel braucht, um eine große Freude zu bereiten.
Ich liebe es, wie der buttrige Teig auf der Zunge zergeht und die knackige Schokolade das Ganze perfekt abrundet. Und ich liebe es noch mehr, wenn meine Kinder stolz ihre selbst verzierten Fledermäuse präsentieren. Also, worauf wartest du? Schnapp dir deine Kinder, krempel die Ärmel hoch und backe diese kleinen gruseligen Leckerbissen. Ich bin gespannt, wie sie bei dir aussehen – teile doch ein Foto in den Kommentaren oder markiere mich auf Instagram. Viel Spaß beim Backen und eine schaurig-schöne Halloween-Zeit!
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Beste Fledermaus-Kekse mit Schokoglasur – einfaches Halloween-Rezept
Diese buttrigen Fledermaus-Kekse mit knackiger Schokoladenglasur sind das perfekte Halloween-Projekt für die ganze Familie. Einfach, günstig und garantiert ein Erfolg – aus einem Küchenchaos entsteht eine süße Erinnerung.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 22 Minuten (inkl. Kühl- und Abkühlzeit)
- Yield: 20–25 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 g kalte Butter (in kleinen Würfeln)
- 100 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
- Optional: 1 Esslöffel Kakaopulver
- 200 g Vollmilchschokolade (oder Zartbitterschokolade)
- 2 Esslöffel Kokosöl (oder neutrales Pflanzenöl)
- Optional: Bunte Zuckerstreusel, essbare Glitzeraugen oder gehackte Nüsse
Instructions
- Den Teig zubereiten: Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker, Ei, Salz und Vanilleextrakt in eine große Rührschüssel geben. Mit dem Handrührgerät oder den Händen zu einem glatten Teig vermengen. Bei Bedarf 1 Esslöffel kaltes Wasser hinzufügen, wenn der Teig zu bröselig ist, oder etwas mehr Mehl, wenn er zu klebrig ist. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Teig ausrollen und ausstechen: Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Arbeitsfläche und Nudelholz leicht mit Mehl bestäuben. Den gekühlten Teig gleichmäßig etwa 5 mm dick ausrollen. Mit einem Fledermaus-Ausstecher Kekse ausstechen und mit etwas Abstand auf das Backblech setzen. Aus den Teigresten erneut eine Kugel formen, ausrollen und weitere Kekse ausstechen. Ergibt etwa 20–25 Kekse.
- Die Kekse backen: Das Backblech in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und die Kekse 10–12 Minuten backen, bis sie an den Rändern leicht goldbraun sind, in der Mitte aber noch hell. Aus dem Ofen nehmen, 2 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
- Die Schokoglasur zubereiten: Schokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit dem Kokosöl in eine hitzebeständige Schüssel geben. Die Schüssel auf einen Topf mit leicht köchelndem Wasser stellen (das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren). Die Schokolade vorsichtig umrühren, bis sie vollständig geschmolzen und glatt ist. Vom Wasserbad nehmen und 1–2 Minuten abkühlen lassen.
- Die Kekse glasieren und verzieren: Die Oberseite jedes ausgekühlten Kekses in die geschmolzene Schokolade tauchen oder mit einem Backpinsel bestreichen. Überschüssige Schokolade über dem Topf abtropfen lassen. Die Kekse zurück auf das Kuchengitter setzen. Vor dem Aushärten der Glasur nach Belieben mit Zuckerstreuseln, essbaren Augen oder gehackten Nüssen verzieren. Die Dekoration vorsichtig andrücken. Die Kekse bei Raumtemperatur trocknen lassen, bis die Glasur fest ist (ca. 30–60 Minuten). Für …
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden – bei Klebrigkeit zurück in den Kühlschrank. Die Kekse nicht zu dünn ausrollen (5 mm ideal) und nicht zu lange backen (nur leicht gebräunt). Die Glasur richtig temperieren: nach dem Schmelzen kurz abkühlen lassen, bis sie noch flüssig, aber nicht mehr heiß ist. Alle Dekorationen vor dem Glasieren bereitlegen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 180
- Sugar: 14
- Sodium: 0.1
- Fat: 10
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 1
- Protein: 3
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