Geschrieben von

Riley Elliott

Veröffentlicht

Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl – einfaches Herbstrezept

Fertig in 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich wollte eigentlich Kürbissuppe machen. Klingt logisch, oder? Es war ein kühler Oktobernachmittag, der Regen trommelte gegen das Küchenfenster, und ich hatte mir fest vorgenommen, diesen Herbsttag mit einem dampfenden Teller Kürbissuppe zu beenden. Aber dann passierte, was mir in der Küche ständig passiert: Ich griff im Vorratsschrank zum falschen Glas. Statt Kürbispüree hatte ich ein Glas mit Maronenpüree in der Hand – ein Überbleibsel von einem Weihnachtsessen, das ich völlig vergessen hatte. Der Kürbis lag schon bereit, aber die Maronen schauten mich so vorwurfsvoll an. Der Herd war schon an, die Zwiebeln brutzelten, und ich stand da mit diesem Glas und dachte: „Na gut, dann wird es heute eben eine Maronensuppe.” Keine Ahnung, was ich da eigentlich anrichten würde.

Ich schüttete die Maronen einfach in den Topf, gab ein bisschen Brühe dazu, ließ alles köcheln, während ich nervös auf das Ergebnis wartete. Ehrlich? Ich war kurz davor, alles wegzukippen und doch noch den Kürbis auszugraben. Aber dann pürierte ich die Suppe, gab einen Schuss Sahne dazu, und probierte. Und da passierte es. Dieser erste Löffel war so cremig, so nussig, so genau das, was ich an diesem Regentag brauchte. Ich stand da, Löffel in der Hand, und lachte laut. Vielleicht haben Sie dieses Gefühl ja auch schon mal erlebt – wenn etwas schiefgeht und am Ende besser wird, als Sie es je geplant hätten. Genau so entstand meine Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl. Kein ausgeklügelter Plan, sondern ein glücklicher Zufall. Und seit diesem Tag mache ich sie jedes Jahr im Herbst. Weil sie einfach perfekt ist. Weil sie nach genau diesem Moment schmeckt: nach Regen, nach warmen Decken, nach dem ersten Feuer im Kamin. Ein bisschen erdig, ein bisschen dekadent, und einfach nur wohlig.

Warum Sie diese Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl lieben werden

Diese Suppe ist nicht nur ein weiteres Rezept in Ihrer Sammlung. Sie ist der Grund, warum Sie im Herbst vielleicht gar keine Kürbissuppe mehr wollen. Ich spreche aus Erfahrung. Nachdem ich sie das erste Mal gemacht hatte, habe ich sie für Freunde gekocht, für die Familie, für mich an einem stressigen Dienstagabend. Jedes Mal das gleiche Ergebnis: Stille am Tisch, dann ein tiefes Durchatmen und die Frage: „Kann ich das Rezept haben?”

  • Schnell & einfach: In nur 30 Minuten steht diese Suppe auf dem Tisch. Kein stundenlanges Kochen, kein kompliziertes Schnippeln. Perfekt für einen gemütlichen Abend nach der Arbeit.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen keinen Spezialmarkt. Die meisten Zutaten haben Sie zu Hause oder bekommen Sie im Supermarkt. Das Trüffelöl ist der einzige Luxus, aber eine Flasche hält ewig.
  • Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, ist diese Suppe genau das Richtige. Sie wärmt von innen und schmeckt nach genau dieser Jahreszeit.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ich habe sie schon für Gäste serviert, die skeptisch waren – „Maronen? Ist das nicht so süßes Zeug?” – und alle waren begeistert. Selbst Kinder mögen sie, weil sie so schön cremig ist.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus der erdigen Süße der Maronen und dem edlen, buttrigen Aroma des Trüffelöls ist einfach unschlagbar. Es schmeckt wie ein Restaurantgericht, ist aber so einfach zu machen.

Was diese Suppe von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Maronensuppen sind entweder zu süß oder zu schwer. Meine Version ist cremig, aber nicht schwer. Nussig, aber nicht aufdringlich. Und das Trüffelöl gibt ihr diesen letzten Schliff, der sie von „gut” zu „unvergesslich” macht. Sie schließen die Augen nach dem ersten Löffel. Versprochen.

Welche Zutaten Sie brauchen

Für diese Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Schöne daran: Sie sind alle leicht zu bekommen und ergeben zusammen ein Aroma, das viel größer ist als die Summe seiner Teile.

  • 500 g vorgegarte Maronen (aus dem Glas oder Vakuumbeutel) – Das ist der Star des Gerichts. Achten Sie darauf, dass es sich um ganze, geschälte Maronen handelt und nicht um Maronenpüree. Ich persönlich mag die Marke „Seeberger” oder die Eigenmarke von Denns Biomarkt. Sie sind weich, süß und haben eine tolle Konsistenz. (Tipp: Wenn Sie frische Maronen verwenden wollen, müssen Sie sie vorher einschneiden, im Ofen rösten und schälen – das ist lohnenswert, aber aufwändiger. Für einen schnellen Abend reichen die aus dem Glas.)
  • 1 mittelgroße Zwiebel – Sie gibt der Suppe eine herzhafte Basis. Ich nehme am liebsten eine gelbe Zwiebel, weil sie beim Anbraten eine schöne Süße entwickelt.
  • 1 Knoblauchzehe – Ein Muss. Sie unterstreicht das nussige Aroma der Maronen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.
  • 2 EL Butter (oder gutes Olivenöl für eine vegane Variante) – Zum Anbraten. Butter gibt natürlich den besten Geschmack, aber Olivenöl funktioniert auch prima.
  • 750 ml Gemüsebrühe (am besten selbst gemacht oder eine gute Bio-Variante) – Die Basis der Suppe. Ich verwende gerne die Brühe von „Alnatura” oder „Zwergenwiese”, weil sie nicht zu salzig ist und ein klares Aroma hat.
  • 200 ml Sahne (oder Hafersahne für eine vegane Version) – Für die Cremigkeit. Schlagsahne macht die Suppe besonders samtig. Hafersahne ist eine tolle Alternative, die kaum an Cremigkeit einbüßt.
  • 2 EL gutes Trüffelöl (weißes oder schwarzes Trüffelöl, je nach Vorliebe) – Das ist das Geheimnis. Ein paar Tropfen am Ende verwandeln die Suppe. Ich bevorzuge weißes Trüffelöl, weil es ein feineres, knoblauchartiges Aroma hat. Schwarzes Trüffelöl ist erdiger und intensiver. Achten Sie auf ein Öl, das echte Trüffel enthält und nicht nur Aroma.
  • Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer – Zum Abschmecken. Weißer Pfeffer ist dezenter als schwarzer und lässt die Farbe der Suppe schön hell.
  • Optional: 1 Zweig frischer Thymian – Er gibt eine leichte, krautige Note, die wunderbar zu den Maronen passt. Aber auch ohne schmeckt die Suppe fantastisch.
  • Optional: 1 Schuss Sherry oder Madeira – Für eine erwachsenere Note. Ein Esslöffel vollmundiger Sherry rundet das Aroma ab. Das mache ich nur, wenn ich Gäste habe.

Benötigte Küchenausrüstung

Sie brauchen keine ausgefallenen Geräte für diese Suppe. Ein paar Basics reichen völlig aus:

  • Einen großen Suppentopf (ca. 3-4 Liter Fassungsvermögen) – Ich schwöre auf meinen gusseisernen Topf von „Le Creuset”, aber jeder schwere Topf mit guter Wärmeverteilung tut es auch.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Zwiebeln und Knoblauch schneiden.
  • Einen Stabmixer (oder eine Küchenmaschine/Standmixer) – Der Stabmixer ist am praktischsten, weil Sie die Suppe direkt im Topf pürieren können. Wenn Sie einen Standmixer verwenden, arbeiten Sie in kleinen Portionen und seien Sie vorsichtig mit der heißen Flüssigkeit – füllen Sie den Mixer nie mehr als zur Hälfte und lassen Sie den Deckel etwas offen, damit der Dampf entweichen kann.
  • Eine feine Kelle oder einen Schöpflöffel – Zum Servieren.
  • Optional: Eine kleine Pfanne – Falls Sie Croutons oder Kürbiskerne als Topping rösten wollen.

Ein Tipp zur Pflege: Wenn Sie einen Stabmixer benutzen, tauchen Sie ihn immer komplett in die Flüssigkeit ein, bevor Sie ihn einschalten. So vermeiden Sie Spritzer. Und reinigen Sie ihn gleich nach dem Gebrauch – eingetrocknete Suppe lässt sich nur schwer entfernen.

Zubereitungsmethode

Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl preparation steps

Los geht’s! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige Ihnen jeden Schritt, damit Ihre Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl perfekt gelingt.

  1. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten (5 Minuten): Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Würfel. Je feiner, desto besser – sie soll ja in der Suppe fast zerfallen. Den Knoblauch hacken Sie ebenfalls fein. Ich lege immer eine Hand auf das Messer und wiege die Klinge vorsichtig hin und her, dann wird es gleichmäßig.
  2. Maronen vorbereiten (2 Minuten): Lassen Sie die Maronen in einem Sieb abtropfen. Wenn Sie ganze Maronen aus dem Glas haben, können Sie sie halbieren – das erleichtert später das Pürieren. Aber es ist nicht zwingend nötig.
  3. Die Basis anbraten (5 Minuten): Geben Sie die Butter in den Topf und lassen Sie sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, geben Sie die Zwiebelwürfel dazu. Schwitzen Sie sie glasig an – das dauert etwa 3 Minuten. Sie sollen Farbe nehmen, aber nicht braun werden. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute mitbraten, bis er duftet. (Achtung: Knoblauch verbrennt schnell, also die Hitze etwas reduzieren.)
  4. Maronen und Brühe hinzufügen (2 Minuten): Geben Sie die abgetropften Maronen in den Topf und rühren Sie alles gut um. Lassen Sie die Maronen eine Minute mitbraten, damit sie das Aroma der Zwiebeln aufnehmen. Dann gießen Sie die Gemüsebrühe dazu. Wenn Sie Thymian verwenden, geben Sie den Zweig jetzt dazu.
  5. Köcheln lassen (15 Minuten): Bringen Sie die Suppe zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie sie bei schwacher bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten köcheln. Die Maronen sollten ganz weich sein. Sie können sie mit einer Gabel testen – wenn sie sich leicht zerdrücken lassen, ist es perfekt. (In dieser Zeit können Sie schon mal das Topping vorbereiten, wenn Sie möchten.)
  6. Pürieren (3 Minuten): Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie den Thymianzweig. Jetzt kommt der Stabmixer zum Einsatz. Pürieren Sie die Suppe gründlich, bis sie vollkommen glatt und cremig ist. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Wenn Sie einen Standmixer verwenden, arbeiten Sie in zwei Portionen. Die Suppe sollte seidig sein, ohne Stückchen.
  7. Sahne einrühren und abschmecken (2 Minuten): Geben Sie die Sahne zur pürierten Suppe und rühren Sie alles gut durch. Erhitzen Sie die Suppe noch einmal kurz, aber lassen Sie sie nicht mehr kochen. Schmecken Sie sie dann mit Salz und weißem Pfeffer ab. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt – die Maronen sind schon süß, also nicht zu viel Salz auf einmal. Lieber nachwürzen.
  8. Das Trüffelöl – der letzte Schliff (1 Minute): Das Trüffelöl kommt erst ganz zum Schluss dazu. Geben Sie es nicht in den heißen Topf, sondern träufeln Sie es erst auf dem Teller über die Suppe. So bleibt das Aroma am intensivsten. Ich gebe pro Portion etwa einen halben bis einen Teelöffel Öl darüber – das reicht völlig.
  9. Anrichten und servieren (2 Minuten): Füllen Sie die Suppe in vorgewärmte Teller oder Schüsseln. Ein Klecks Sahne, ein paar Croutons oder geröstete Kürbiskerne machen sich wunderbar als Topping. Und dann: Genießen!

Kochtipps & Techniken

Nachdem ich diese Suppe jetzt bestimmt zwanzig Mal gemacht habe, habe ich ein paar Tricks gelernt, die den Unterschied ausmachen.

Die richtige Konsistenz: Wenn Ihnen die Suppe zu dick ist, geben Sie einfach noch etwas Brühe oder Wasser dazu. Ist sie zu dünn, lassen Sie sie ohne Deckel noch ein paar Minuten einkochen. Die perfekte Konsistenz ist für mich, wenn sie den Löffel leicht umhüllt, aber nicht schwer auf der Zunge liegt.

Nicht zu viel Trüffelöl: Ich habe am Anfang den Fehler gemacht und zu viel Öl verwendet. Das Ergebnis war überwältigend und fast künstlich. Weniger ist hier definitiv mehr. Das Trüffelöl soll die Suppe begleiten, nicht dominieren.

Die Farbe bewahren: Wenn Sie eine besonders helle, cremige Farbe möchten, verwenden Sie weißen Pfeffer statt schwarzem. Klingt nach einem kleinen Detail, aber es macht optisch einen großen Unterschied.

Timing ist alles: Diese Suppe lässt sich wunderbar vorbereiten. Sie können sie einen Tag vorher kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Aromen haben dann sogar noch mehr Zeit, sich zu verbinden. Aber das Trüffelöl geben Sie wirklich erst beim Servieren dazu – sonst verfliegt das feine Aroma.

Mein größter Fehler: Einmal habe ich die Suppe nach dem Pürieren noch einmal richtig aufgekocht, weil ich sie heißer haben wollte. Die Sahne hat sich leicht getrennt, und die Suppe war nicht mehr so schön samtig. Also: Nach dem Sahne-Zugabe nur noch sanft erwärmen, nicht kochen.

Variationen & Anpassungen

Diese Suppe ist ein echtes Chamäleon. Sie können sie auf verschiedene Arten abwandeln, ohne dass sie ihren Charakter verliert.

  • Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch Olivenöl und die Sahne durch Hafersahne oder Kokosmilch (die leichte Variante aus der Dose). Kokosmilch gibt eine exotische Note, die überraschend gut zu den Maronen passt. Achten Sie auf eine vegane Gemüsebrühe.
  • Mit Kürbis: Ersetzen Sie die Hälfte der Maronen durch gewürfelten, gekochten Hokkaido-Kürbis. Das gibt eine schöne orange Farbe und eine leicht süßliche Note. Perfekt, wenn Sie noch Kürbis übrig haben.
  • Mit Apfel: Ein säuerlicher Apfel (wie Boskoop oder Granny Smith), fein gewürfelt und mit den Zwiebeln angeschwitzt, bringt eine fruchtige Frische in die Suppe. Das ist eine meiner liebsten Varianten für besondere Anlässe.
  • Mit Speck oder Räuchertofu: Für eine herzhafte Note können Sie gewürfelten, knusprig gebratenen Speck oder Räuchertofu als Topping verwenden. Der rauchige Geschmack ist ein toller Kontrast zur süßen Marone.
  • Schärfe: Wenn Sie es etwas pikant mögen, geben Sie eine kleine, entkernte Chilischote oder eine Prise Cayennepfeffer mit in den Topf. Das wärmt von innen!

Ich habe einmal eine Version mit gerösteten Haselnüssen als Topping gemacht – das war auch fantastisch. Einfach eine Handvoll Haselnüsse in einer trockenen Pfanne rösten, grob hacken und über die Suppe streuen.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Servieren: Diese Suppe schmeckt am besten heiß, aber nicht kochend. Servieren Sie sie in tiefen Tellern oder Schüsseln. Ein Klecks Sahne oder ein Schuss Kokosmilch in der Mitte sieht nicht nur schön aus, sondern rundet den Geschmack ab. Dazu passt frisches Baguette, ein rustikales Sauerteigbrot oder, mein persönlicher Favorit, geröstete Croutons mit etwas Rosmarin. Wenn Sie ein Glas guten Weißwein dazu trinken möchten, empfehle ich einen trockenen Riesling oder einen Chardonnay – die Säure harmoniert wunderbar mit der Cremigkeit.

Aufbewahrung: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter etwa 3-4 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver! Sie können sie auch hervorragend einfrieren. Füllen Sie sie dafür in Gefrierbeutel oder -dosen. Sie hält sich im Tiefkühler bis zu 3 Monate. Wichtig: Lassen Sie die Suppe vor dem Einfrieren vollständig abkühlen.

Wiederaufwärmen: Tauen Sie die gefrorene Suppe am besten über Nacht im Kühlschrank auf. Erwärmen Sie sie dann langsam in einem Topf bei niedriger Hitze. Rühren Sie gelegentlich um. Wenn die Suppe nach dem Auftauen etwas dünn erscheint, können Sie sie mit einem Esslöffel Sahne oder Crème fraîche wieder cremiger machen. Das Trüffelöl geben Sie auch beim Wiederaufwärmen erst ganz zum Schluss dazu.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Diese Suppe ist nicht nur ein Genuss, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (basierend auf 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 28 g
  • Ballaststoffe: 4 g
  • Eiweiß: 5 g

Maronen sind wahre Nährstoffpakete. Sie enthalten viel Kalium, Magnesium und B-Vitamine. Sie sind reich an Ballaststoffen, was die Verdauung fördert und lange satt macht. Im Gegensatz zu vielen anderen Nüssen sind sie fettarm. Das Trüffelöl liefert wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei und kann, wie oben beschrieben, leicht vegan zubereitet werden. Ein wohliges Gefühl für Körper und Seele!

Fazit

Diese Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl ist für mich der Inbegriff des Herbstes. Sie ist einfach, ehrlich und trotzdem besonders. Sie erinnert mich daran, dass die besten Dinge im Leben oft aus einem Zufall entstehen – und dass man manchmal einfach loslassen und dem Moment vertrauen muss.

Ich liebe es, wie sie die Küche mit ihrem Duft erfüllt, wie sie auf der Zunge zergeht, und wie sie meine Gäste jedes Mal aufs Neue überrascht. Probieren Sie es aus! Passen Sie die Zutaten an, fügen Sie Ihr Lieblings-Topping hinzu, machen Sie sie zu Ihrer eigenen. Und wenn Sie sie gemacht haben, erzählen Sie mir davon. Schreiben Sie einen Kommentar unter diesen Beitrag, teilen Sie ein Foto auf Pinterest – ich bin gespannt auf Ihre Kreationen!

Denn das ist das Schöne am Kochen: Jeder Löffel ist eine kleine Geschichte. Und diese hier schmeckt nach genau dem richtigen Moment.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich die Suppe auch mit frischen Maronen zubereiten?

Ja, absolut! Frische Maronen haben ein noch intensiveres Aroma. Sie müssen sie vorher einritzen, im Ofen bei 200°C etwa 20 Minuten rösten, bis die Schale aufplatzt, und dann schälen. Das ist etwas aufwändiger, aber der Geschmack ist es wert. Rechnen Sie mit etwa 600 g frischen Maronen, da durch das Schälen Gewicht verloren geht.

Kann ich das Trüffelöl weglassen oder ersetzen?

Klar. Die Suppe schmeckt auch ohne Trüffelöl wunderbar – dann ist sie einfach eine klassische, cremige Maronensuppe. Als Alternative können Sie ein gutes, nussiges Olivenöl verwenden oder ein paar Tropfen geräuchertes Paprikaöl für eine rauchige Note.

Ist die Suppe für Kinder geeignet?

Ja, sehr gut! Kinder lieben die süßlich-nussige Note und die cremige Konsistenz. Lassen Sie das Trüffelöl weg oder geben Sie nur eine winzige Menge dazu, da der Geschmack für Kinder manchmal zu intensiv sein kann. Eine Variante mit einem Klecks Apfelmus als Topping kommt bei kleinen Gästen besonders gut an.

Kann ich die Suppe auch im Thermomix zubereiten?

Ja, das geht auch. Zwiebeln und Knoblauch im Mixtopf 5 Sekunden/Stufe 5 zerkleinern, Butter zugeben und 3 Minuten/100°C/Stufe 1 dünsten. Maronen und Brühe zugeben, 20 Minuten/100°C/Stufe 1 kochen. Dann 1 Minute/Stufe 5-10 pürieren. Sahne zugeben und 2 Minuten/80°C/Stufe 3 erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Trüffelöl erst beim Servieren darüber träufeln.

Wie bekomme ich die Suppe besonders fein und samtig?

Der Schlüssel ist gründliches Pürieren. Nehmen Sie sich Zeit und pürieren Sie die Suppe mindestens 2 Minuten lang mit dem Stabmixer. Wenn Sie einen Standmixer verwenden, pürieren Sie sie auf höchster Stufe. Für eine besonders feine Textur können Sie die Suppe anschließend durch ein feines Sieb passieren – das ist zwar etwas mehr Arbeit, aber das Ergebnis ist unglaublich seidig.

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Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl recipe

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Cremige Maronensuppe mit Trüffelöl

Eine cremige, nussige Maronensuppe mit edlem Trüffelöl, die an kühlen Herbsttagen wärmt und durch ihre einfache Zubereitung und den besonderen Geschmack überzeugt.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 500 g vorgegarte Maronen (aus dem Glas oder Vakuumbeutel)
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter (oder Olivenöl für vegane Variante)
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne (oder Hafersahne für vegane Variante)
  • 2 EL gutes Trüffelöl (weißes oder schwarzes)
  • Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • Optional: 1 Zweig frischer Thymian
  • Optional: 1 Schuss Sherry oder Madeira

Instructions

  1. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Zwiebel fein würfeln, Knoblauch fein hacken.
  2. Maronen vorbereiten: Maronen abtropfen lassen, bei Bedarf halbieren.
  3. Die Basis anbraten: Butter im Topf schmelzen, Zwiebel glasig dünsten (ca. 3 Minuten), Knoblauch kurz mitbraten (1 Minute).
  4. Maronen und Brühe hinzufügen: Maronen kurz mitbraten, dann Gemüsebrühe angießen. Thymianzweig dazugeben.
  5. Köcheln lassen: Suppe aufkochen, dann bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen, bis die Maronen weich sind.
  6. Pürieren: Topf vom Herd nehmen, Thymian entfernen, Suppe mit Stabmixer fein pürieren (1-2 Minuten).
  7. Sahne einrühren und abschmecken: Sahne unterrühren, Suppe kurz erhitzen (nicht kochen), mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken.
  8. Trüffelöl: Trüffelöl erst beim Servieren über die Suppe träufeln (ca. 1/2 bis 1 TL pro Portion).
  9. Anrichten: Suppe in vorgewärmte Teller füllen, nach Belieben mit Sahne, Croutons oder Kürbiskernen toppen.

Notes

Trüffelöl erst beim Servieren zugeben, damit das Aroma erhalten bleibt. Die Suppe kann 1 Tag vorher zubereitet werden. Nach Zugabe der Sahne nicht mehr kochen, damit sie nicht ausflockt.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 320
  • Sugar: 8
  • Sodium: 600
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 12
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 4
  • Protein: 5

Keywords: Maronensuppe, Trüffelöl, Herbstsuppe, cremige Suppe, einfaches Rezept, Maronen, Trüffel

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