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Ich war nicht gerade auf der Suche nach einem Rosenkohl-Rezept, als meine Nachbarin Frau Schmidt anfing, mir beim gemeinsamen Wäscheaufhängen im Hof davon zu erzählen. Es war ein verregneter Dienstag, und ich hatte eigentlich nur gehofft, schnell wieder reinzukommen, bevor der nächste Schauer losging. Aber da stand ich, mit einer nassen Socke in der Hand, und lauschte gebannt, wie sie beschrieb, dass man Rosenkohl auch einfach im Ofen rösten kann. Bis dahin kannte ich ihn nur blanchieren oder – Gott bewahre – aus dem Glas. Sie schwärmte von der Karamellisierung, von der Knusprigkeit, und ich dachte nur: „Das klingt zu gut, um wahr zu sein.” Ehrlich gesagt, ich habe ihr erst nicht ganz geglaubt. Mein Mann hat immer gesagt, Rosenkohl schmeckt nur erträglich, wenn man ihn mit Speck erschlägt. Aber Frau Schmidt – eine zierliche Frau von über 70, die immer noch jeden Tag Fahrrad fährt – ist eine Instanz, wenn es ums Kochen geht. Sie hat mir das Rezept auf einen Briefumschlag gekritzelt, den sie aus ihrer Jackentasche zog. Der war etwas zerknittert, aber die Anweisung war glasklar: „Einfach mit Öl und Salz in den Ofen, am Ende Parmesan drauf.” Ich war skeptisch, aber ich habe es am nächsten Abend ausprobiert. Und wisst ihr was? Seitdem mache ich diesen einfachen Ofen-Rosenkohl mit Parmesan mindestens einmal die Woche. Es ist das Rezept, das all meine Vorurteile über dieses unterschätzte Gemüse in Schall und Rauch aufgelöst hat. Vielleicht geht es euch ja genauso?
Warum ihr diesen einfachen Ofen-Rosenkohl mit Parmesan lieben werdet
Dieses Rezept ist nicht nur ein weiteres Gemüsegericht – es ist eine echte Verwandlung. Ich habe es unzählige Male getestet, für die Familie, für Gäste und sogar für meine eigene skeptische Zunge. Es hat jedes Mal funktioniert.
- Schnell & Einfach: In genau 25 Minuten habt ihr ein fertiges Gericht auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein ständiges Umrühren. Perfekt für hektische Wochentage, wenn die Zeit knapp ist und der Hunger groß.
- Einfache Zutaten: Ihr braucht keinen ausgefallenen Supermarkt-Besuch. Rosenkohl, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Parmesan – das habt ihr wahrscheinlich eh im Haus. Vielleicht noch eine Knoblauchzehe, aber die ist optional.
- Perfekt für den Alltag: Ob als schnelles Abendessen mit einem Stück Brot oder als Beilage zu einem Sonntagsbraten – dieser Ofen-Rosenkohl passt einfach immer. Er macht sich genauso gut auf dem Buffet wie auf dem eigenen Teller.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich schwöre euch, selbst eingefleischte Rosenkohl-Gegner wurden hier schwach. Mein Neffe, der sonst jedes grüne Gemüse mit Argwohn betrachtet, hat sich letzte Woche sogar Nachschlag geholt.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus karamellisierten, leicht nussigen Rösträndern und dem salzig-würzigen Parmesan ist einfach himmlisch. Das ist kein langweiliges Gemüse mehr – das ist Comfort Food vom Feinsten.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist die einfache Technik: Indem ihr den Rosenkohl halbiert und bei hoher Hitze röstet, bekommt ihr diese perfekte Knusprigkeit, ohne dass er innen matschig wird. Der Parmesan wird nicht nur darüber gestreut, sondern schmilzt leicht an und bildet eine fast krosse Kruste. Das ist der Trick, der alles verändert. Es ist nicht nur gut – es ist dieses Gericht, bei dem man nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Es ist Gemüse, das glücklich macht.
Welche Zutaten ihr für den einfachen Ofen-Rosenkohl mit Parmesan braucht
Dieses Rezept lebt von seinen wenigen, aber feinen Zutaten. Jede von ihnen hat eine wichtige Rolle, um den perfekten Geschmack und die ideale Textur zu erzielen. Ihr werdet sehen, es ist unglaublich simpel.
- 500 g Rosenkohl (frisch): Die Hauptdarstellerin. Achtet darauf, dass die Röschen fest geschlossen sind und keine gelben oder welken Blätter haben. Frischer Rosenkohl schmeckt einfach viel nussiger und süßer als tiefgekühlter. Wenn ihr TK-Rosenkohl nehmt, taut ihn vorher auf und tupft ihn trocken, sonst wird er eher gedämpft als geröstet.
- 3 EL Olivenöl (natives Extra): Das Öl ist nicht nur zum Anbraten da, es hilft dem Rosenkohl, schön knusprig zu werden. Ein gutes Olivenöl gibt auch ein feines, fruchtiges Aroma ab. Ich nehme am liebsten ein mildes, damit es den Geschmack des Gemüses nicht überdeckt.
- 1 TL Salz & 1/2 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen): Die Basiswürze. Salz entzieht dem Rosenkohl etwas Wasser und hilft bei der Karamellisierung. Frisch gemahlener Pfeffer gibt eine leichte Schärfe, die perfekt mit dem Parmesan harmoniert.
- 50 g Parmesan (frisch gerieben): Das i-Tüpfelchen. Bitte, bitte nehmt keinen fertig geriebenen Parmesan aus der Tüte! Der schmilzt nicht richtig und hat oft Trennmittel. Reibt ihn selbst – es dauert nur eine Minute und der Unterschied ist enorm. Der Parmesan sorgt für die salzige, umami-reiche Kruste.
- 2 Zehen Knoblauch (optional, aber empfohlen): In feine Scheiben geschnitten oder gehackt, verleiht er dem Rosenkohl eine wunderbar aromatische Note. Er röstet mit und wird fast karamellisiert süß. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr ihn auch weglassen.
Meine persönliche Empfehlung: Ich verwende immer einen Parmesan aus dem Kühlregal, am liebsten von „Parmigiano Reggiano”. Der hat die richtige Körnung und schmilzt einfach perfekt. Für eine vegetarische Variante achtet darauf, dass der Parmesan mit pflanzlichem Lab hergestellt wurde – das steht meist auf der Verpackung.
Substitutions-Tipp: Wer keinen Parmesan mag oder auf Milchprodukte verzichten möchte, kann stattdessen geräucherte Paprikaflocken und etwas Hefeflocken nehmen. Das gibt eine rauchige, käsige Note ohne echten Käse. Auch Pecorino Romano ist eine tolle Alternative – der ist aber etwas salziger, also sparsamer verwenden.
Die benötigte Ausrüstung
Ihr braucht keine ausgefallene Küchenausstattung für dieses Rezept. Die meisten Sachen habt ihr bestimmt schon zuhause. Ich zeige euch, was ihr wirklich braucht und womit ihr notfalls improvisieren könnt.
- Backblech (ca. 30×40 cm): Ein normales Blech aus dem Ofen reicht völlig. Wichtig ist, dass es nicht zu klein ist, sonst liegt der Rosenkohl zu eng und dämpft, statt zu rösten. Wenn ihr kein großes Blech habt, nehmt einfach zwei kleinere oder backt in zwei Durchgängen.
- Backpapier: Das macht die Reinigung unglaublich einfach. Der Parmesan klebt manchmal an, und mit Backpapier müsst ihr nicht ewig schrubben. Ich benutze immer die wiederverwendbare Backmatte aus Silikon – die ist auch super und spart Müll.
- Schneidebrett und großes Messer: Zum Halbieren der Rosenkohlköpfe. Ein scharfes Messer ist hier Gold wert – damit zerdrückt ihr die Röschen nicht, sondern schneidet sie sauber durch.
- Große Schüssel: Zum Vermischen des Rosenkohls mit Öl und Gewürzen. Eine einfache Rührschüssel tut es völlig.
- Küchenreibe: Für den frischen Parmesan. Eine feine Reibe oder eine Microplane sind ideal. In der Not geht auch ein Sparschäler, dann werden die Späne größer und schmelzen nicht ganz so gleichmäßig.
- Ofenhandschuhe: Sicherheit geht vor! Der Ofen wird heiß, und das Blech ist nach dem Rösten wirklich glühend.
Budget-Tipp: Ihr müsst kein teures Marken-Backblech kaufen. Ein einfaches, dunkles Blech aus dem Supermarkt für ein paar Euro leitet die Hitze sogar oft besser als ein teures mit Antihaftbeschichtung. Ich habe meins seit Jahren und es funktioniert einwandfrei.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt zum perfekten Ofen-Rosenkohl
Jetzt wird es praktisch! Ich führe euch durch jeden einzelnen Schritt, damit euer einfacher Ofen-Rosenkohl mit Parmesan garantiert gelingt. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht.
- Den Ofen vorheizen (5 Minuten): Heizt den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Wenn ihr eine Heißluftfunktion habt, reichen 200 °C. Der Ofen muss richtig heiß sein, damit der Rosenkohl schnell Farbe bekommt und nicht austrocknet. Das Vorheizen ist hier wirklich wichtig – steckt das Blech nicht schon früher rein.
- Rosenkohl vorbereiten (5 Minuten): Während der Ofen heiß wird, wascht ihr den Rosenkohl gründlich unter kaltem Wasser. Entfernt die äußeren, welken Blätter. Schneidet dann mit einem scharfen Messer das untere Ende (den Strunk) flach ab – etwa 2-3 Millimeter. Das entfernt die holzige Stelle. Halbiert dann jeden Rosenkohlkopf der Länge nach. Wenn einige Röschen sehr groß sind, könnt ihr sie auch vierteln. Die Größe sollte möglichst gleichmäßig sein, damit alles gleichzeitig gar wird.
- Würzen und Mischen (2 Minuten): Gebt die halbierten Rosenkohlröschen in eine große Schüssel. Fügt das Olivenöl, das Salz und den Pfeffer hinzu. Wenn ihr Knoblauch verwendet, mischt ihr die feinen Scheiben jetzt unter. Vermengt alles gut mit den Händen oder einem Löffel, bis jedes Röschen gleichmäßig mit Öl bedeckt ist. Das Öl ist der Schlüssel zur Knusprigkeit – also nicht sparen!
- Auf dem Blech verteilen (2 Minuten): Legt das Backblech mit Backpapier aus. Verteilt den gewürzten Rosenkohl darauf in einer einzigen Schicht. Achtet darauf, dass die Röschen mit der Schnittfläche nach unten liegen! Das ist der wichtigste Tipp: Die flache Schnittseite hat direkten Kontakt zum heißen Blech und wird so wunderbar karamellisiert und knusprig. Lasst etwas Platz zwischen den Röschen, damit der Dampf entweichen kann.
- Rösten im Ofen (15 Minuten): Schiebt das Blech auf die mittlere Schiene in den heißen Ofen. Backt den Rosenkohl für 15 Minuten. Nach 10 Minuten könnt ihr einmal kurz nachschauen: Wenn die unteren Blätter schon sehr dunkel werden, reduziert die Temperatur um 10 Grad. Jeder Ofen ist anders, also behaltet es im Auge. Der Geruch, der sich jetzt in der Küche ausbreitet, ist einfach unglaublich – leicht nussig und süßlich.
- Parmesan hinzufügen und überbacken (3 Minuten): Nach den 15 Minuten nehmt ihr das Blech aus dem Ofen (Vorsicht, heiß!). Streut den frisch geriebenen Parmesan gleichmäßig über die heißen Rosenkohlröschen. Schiebt das Blech zurück in den Ofen und backt weitere 3 Minuten. Der Parmesan soll schmelzen und leicht goldbraun werden, aber nicht verbrennen. Die letzten Minuten sind entscheidend – bleibt in der Nähe des Ofens.
- Servieren und Genießen (2 Minuten): Nach insgesamt 18 Minuten (15 + 3) ist euer einfacher Ofen-Rosenkohl mit Parmesan fertig. Die Röschen sollten außen knusprig und innen zart sein. Der Parmesan bildet eine köstliche, fast krosse Kruste. Lasst ihn eine Minute auf dem Blech abkühlen, dann löst er sich leichter. Serviert ihn sofort, solange er noch heiß und knusprig ist. Ein Spritzer Zitronensaft vor dem Servieren gibt noch eine frische Note, aber das ist optional.
Mein persönlicher Tipp: Wenn ich Zeit habe, röste ich den Rosenkohl die ersten 10 Minuten ohne Knoblauch und gebe den Knoblauch erst in den letzten 5 Minuten dazu. So verbrennt er nicht und wird schön aromatisch. Aber in der Hektik eines Wochentags gebe ich ihn einfach gleich mit – das funktioniert auch bestens.
Tipps und Techniken für den perfekten Ofen-Rosenkohl
Ich habe bei diesem Rezept auch schon einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit euer einfacher Ofen-Rosenkohl mit Parmesan jedes Mal perfekt wird.
- Das Geheimnis der Knusprigkeit: Der häufigste Fehler ist, dass der Rosenkohl matschig wird. Das passiert, wenn die Röschen zu eng auf dem Blech liegen oder wenn sie nicht trocken genug sind. Tupft die gewaschenen Röschen unbedingt mit einem Küchentuch trocken, bevor ihr sie würzt. Und verteilt sie immer in einer einzigen Schicht mit etwas Abstand. Dampf ist der Feind der Knusprigkeit!
- Die Schnittfläche ist entscheidend: Ich kann es nicht oft genug sagen: Legt die Rosenkohlhälften mit der Schnittfläche nach unten auf das Blech. Diese flache Seite bekommt die meiste Hitze ab und wird wunderbar karamellisiert. Wenn ihr sie mit der runden Seite nach unten legt, gart der Rosenkohl zwar auch, aber die schöne Bräunung bleibt aus.
- Der Parmesan-Trick: Reibt den Parmesan immer frisch. Fertig geriebener Käse aus der Tüte enthält oft Stärke oder Trennmittel, die das Schmelzen verhindern. Er wird eher trocken und bröselig, statt eine schöne Kruste zu bilden. Nehmt euch die zwei Minuten Zeit und reibt selbst – es lohnt sich.
- Timing ist alles: Einmal habe ich den Parmesan zu früh drauf gegeben – nach 5 Minuten. Er war dann nach 15 Minuten total verbrannt und bitter. Wartet wirklich bis zum Schluss, erst in den letzten 3 Minuten. Und bleibt in dieser Zeit in der Küche, um den Ofen im Auge zu behalten. Jeder Ofen hat seine eigenen Temperaturschwankungen.
- Multitasking leicht gemacht: Während der Rosenkohl im Ofen röstet, könnt ihr super eine schnelle Sauce oder eine Beilage zubereiten. Ich mache oft eine schnelle Joghurt-Dip-Sauce mit Zitrone und Kräutern dazu. Oder ich koche parallel ein paar Kartoffeln oder bereite einen Salat vor. So ist das ganze Abendessen in unter 30 Minuten fertig.
Variationen und Anpassungen
Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon viele Varianten ausprobiert, und hier sind meine liebsten Anpassungen für den einfachen Ofen-Rosenkohl mit Parmesan.
- Mit Balsamico-Glasur: Träufelt nach dem Rösten einen Esslöffel Balsamico-Creme über den fertigen Rosenkohl. Die süß-säuerliche Note passt fantastisch zum salzigen Parmesan. Einfach ein Gedicht!
- Mit geräuchertem Paprika: Für eine rauchige Note mischt ihr einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver unter das Öl, bevor ihr den Rosenkohl würzt. Das gibt ihm eine fast speckige Note – perfekt für Vegetarier, die diesen Geschmack vermissen.
- Mit Nüssen und Cranberries: Streut in den letzten 5 Minuten eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pinienkerne mit aufs Blech. Nach dem Backen gebt ihr noch getrocknete Cranberries dazu. Das ist eine wunderbare Kombination für ein festliches Essen oder einen besonderen Salat.
- Mit Chili und Honig: Wer es etwas schärfer mag, gibt eine Prise Chiliflocken mit in die Schüssel. Nach dem Rösten beträufelt ihr alles mit einem Teelöffel Honig. Die Süße des Honigs und die Schärfe der Chili – ein echtes Geschmackserlebnis!
- Vegane Variante: Ersetzt den Parmesan durch eine Mischung aus Hefeflocken, gemahlenen Cashewkernen und einer Prise Knoblauchpulver. Das gibt eine ähnlich käsige, herzhafte Note. Ich habe das für meine vegane Freundin gemacht, und sie war begeistert.
Serviervorschläge und Aufbewahrung
Dieser einfache Ofen-Rosenkohl mit Parmesan ist ein echtes Multitalent. Er schmeckt pur, als Beilage oder sogar kalt im Salat. Hier sind meine besten Tipps zum Servieren und Aufbewahren.
Servieren: Serviert den Rosenkohl am besten sofort nach dem Backen, solange er noch heiß und der Parmesan schön geschmolzen ist. Er passt perfekt zu gegrilltem Hähnchen oder Fisch, zu einem saftigen Steak oder zu einem vegetarischen Hauptgericht wie Linsenbraten. Ich liebe ihn auch einfach als schnelles Abendessen mit einem Stück knusprigem Brot und einem Klecks Crème fraîche. Ein Spritzer Zitronensaft oder etwas frische Petersilie darüber geben ihm eine frische Note.
Aufbewahrung: Wenn doch mal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt!), könnt ihr den Rosenkohl im Kühlschrank aufbewahren. Lasst ihn erst komplett abkühlen, dann gebt ihr ihn in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält er sich 2-3 Tage. Die Knusprigkeit geht leider etwas verloren, aber der Geschmack bleibt wunderbar.
Wiederaufwärmen: Der beste Weg, ihn wieder knusprig zu bekommen, ist der Ofen. Heizt den Ofen auf 180 °C vor und backt die Reste für 5-7 Minuten auf einem Blech. Die Mikrowelle ist hier keine gute Idee – der Rosenkohl wird dabei matschig und verliert seinen ganzen Charme. Ich habe es einmal ausprobiert und es war eine einzige Enttäuschung.
Einfrieren: Ihr könnt den gebackenen Rosenkohl auch einfrieren, aber ich empfehle es nicht. Die Textur leidet stark darunter, und er wird beim Auftauen wässrig. Frisch schmeckt er einfach am besten. Macht lieber genau die Menge, die ihr braucht – das Rezept ist ja schnell gemacht.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Dieser einfache Ofen-Rosenkohl mit Parmesan ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Hier ein kurzer Überblick über die Nährwerte und warum ihr ihn ruhig öfter essen solltet.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (ca. 250 g fertiger Rosenkohl):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Protein: ca. 12 g
- Fett: ca. 15 g (davon gesättigt: 4 g)
- Kohlenhydrate: ca. 12 g (davon Zucker: 4 g)
- Ballaststoffe: ca. 6 g
Gesundheitliche Vorteile: Rosenkohl ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin C, Vitamin K und Folsäure. Die enthaltenen Antioxidantien unterstützen das Immunsystem und wirken entzündungshemmend. Die Ballaststoffe sind gut für die Verdauung und halten lange satt. Parmesan liefert wertvolles Kalzium für starke Knochen. Zusammen ist das eine Mahlzeit, die richtig gut tut – ohne dass man auf Genuss verzichten muss.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und low-carb. Pro Portion hat es nur etwa 12 g Kohlenhydrate, was es ideal für eine kohlenhydratarme Ernährung macht. Wer laktoseintolerant ist, sollte den Parmesan weglassen oder durch eine vegane Alternative ersetzen. Achtet bei gekauftem Parmesan auf die Zutatenliste – manche Sorten enthalten Lab, was für strenge Vegetarier nicht geeignet ist.
Fazit
Dieser einfache Ofen-Rosenkohl mit Parmesan hat wirklich alles, was ein gutes Rezept braucht: Er ist schnell, unkompliziert und schmeckt einfach fantastisch. Ich liebe es, wie aus einem oft verschmähten Gemüse ein knuspriges, karamellisiertes Highlight wird, das sogar Kindern schmeckt. Es ist das Rezept, das ich immer wieder mache, wenn ich wenig Zeit habe, aber etwas Gutes auf dem Tisch haben will. Und es beweist, dass man mit wenigen Zutaten und einer cleveren Technik Großartiges zaubern kann.
Probiert es einfach aus! Passt das Rezept ruhig an euren Geschmack an – ob mit Chili, Balsamico oder Nüssen. Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt. Schreibt mir doch einen Kommentar unter diesem Beitrag, wie ihr euren Rosenkohl am liebsten mögt. Oder teilt eure eigenen Variationen mit mir – ich bin immer offen für neue Ideen! In diesem Sinne: Ran an den Ofen und lasst es euch schmecken. Glaubt mir, dieser Rosenkohl wird euch überraschen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch tiefgekühlten Rosenkohl verwenden?
Ja, das geht, aber die Textur wird nicht ganz so knusprig. Taut den TK-Rosenkohl vorher vollständig auf und tupft ihn gründlich trocken. Dann verfahrt ihr genau wie mit frischem. Die Röstaromen sind etwas weniger intensiv, aber es schmeckt trotzdem gut.
Warum wird mein Rosenkohl im Ofen matschig?
Das passiert meist aus zwei Gründen: Entweder waren die Röschen nicht trocken genug, oder sie lagen zu eng auf dem Blech. Stellt sicher, dass ihr sie nach dem Waschen gut abtrocknet und mit genügend Abstand in einer einzigen Schicht verteilt. Dampf ist der Feind der Knusprigkeit.
Kann ich den Parmesan durch einen anderen Käse ersetzen?
Unbedingt! Pecorino Romano ist eine tolle Alternative – er ist etwas salziger und würziger. Auch Grana Padano oder ein gereifter Gouda (in feinen Spänen) funktionieren gut. Experimentiert einfach, was euch am besten schmeckt.
Wie bekomme ich den Rosenkohl besonders knusprig?
Der wichtigste Tipp: Die Schnittfläche muss nach unten zeigen! Dadurch bekommt sie direkte Hitze und karamellisiert perfekt. Außerdem hilft es, den Rosenkohl vor dem Würzen gut trocken zu tupfen und ihn bei hoher Temperatur (220 °C) zu rösten.
Kann ich dieses Rezept vorbereiten?
Ja, ihr könnt den Rosenkohl waschen, putzen und halbieren und dann in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Das Würzen und Rösten macht ihr dann erst kurz vor dem Servieren. So spart ihr am Abend wertvolle Zeit. Fertig gebacken schmeckt er frisch am besten.
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Einfacher Ofen-Rosenkohl mit Parmesan – Bestes Rezept in 25 Minuten
Dieses Rezept verwandelt Rosenkohl in ein knuspriges, karamellisiertes Highlight mit salzig-würzigem Parmesan. In nur 25 Minuten ist es fertig und begeistert selbst Skeptiker.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 18 Minuten
- Total Time: 28 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Beilage
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Rosenkohl (frisch)
- 3 EL Olivenöl (natives Extra)
- 1 TL Salz
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
- 50 g Parmesan (frisch gerieben)
- 2 Zehen Knoblauch (optional, in feinen Scheiben)
Instructions
- Den Ofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Heißluft) vorheizen.
- Rosenkohl waschen, äußere Blätter entfernen, Strunk flach abschneiden und der Länge nach halbieren.
- Rosenkohl in einer großen Schüssel mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und optional Knoblauch vermengen.
- Backblech mit Backpapier auslegen und Rosenkohl mit der Schnittfläche nach unten in einer einzigen Schicht verteilen.
- Im Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten rösten.
- Nach 15 Minuten Blech herausnehmen, Parmesan gleichmäßig über den Rosenkohl streuen und weitere 3 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und goldbraun ist.
- Eine Minute abkühlen lassen, dann sofort servieren.
Notes
Die Schnittfläche des Rosenkohls muss nach unten zeigen für optimale Karamellisierung. Parmesan immer frisch reiben. Bei Bedarf Knoblauch erst in den letzten 5 Minuten zugeben, um Verbrennen zu vermeiden.
Nutrition
- Serving Size: ca. 250 g fertiger R
- Calories: 220
- Sugar: 4
- Sodium: 600
- Fat: 15
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 6
- Protein: 12
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