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Ich hatte jahrelang behauptet, Kürbis in süßen Backwaren sei komplett überbewertet. Kürbissuppe, klar. Kürbisrisotto, gerne. Aber Kürbis im Kuchen? Oder, Gott bewahre, im Donut? Das kam mir immer vor wie ein Marketing-Gag der Kaffeehaus-Ketten, um uns im Herbst das Geld aus der Tasche zu ziehen. Letzten Oktober dann, an einem verregneten Dienstag, stand meine Schwester in meiner Küche und zerrte eine Dose Kürbispüree aus ihrer Tasche. „Mach was draus“, sagte sie nur. Ich seufzte, holte den Airfryer raus – und fand mich eine Viertelstunde später dabei wieder, wie ich heimlich den zweiten Donut aus der Dose naschte, während sie telefonierte. Die Textur war so fluffig, die Kruste so knusprig, der Zimtzucker so… perfekt. Ich musste mir eingestehen: Ich hatte mich komplett geirrt. Und jetzt, wo ich dieses Rezept mit dir teile, bin ich fast ein bisschen stolz darauf, wie ich mich selbst eines Besseren belehrt habe. Vielleicht kennst du das ja auch – dieses Gefühl, wenn man etwas jahrelang ablehnt und dann den einen Moment hat, der alles verändert. Genau das sind diese herbstlichen Kürbis-Donuts für mich.
Warum du diese Kürbis-Donuts lieben wirst
Diese Donuts sind nicht nur unglaublich lecker, sie sind auch überraschend einfach und schnell zubereitet. Perfekt für den hektischen Alltag oder wenn dich spontan die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Schnell & einfach: In nur 15 Minuten hast du warme, frische Donuts auf dem Tisch. Kein stundenlanges Warten auf Hefeteig, kein lästiges Frittieren.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Zutaten. Die meisten hast du bestimmt schon zu Hause – Mehl, Zucker, Eier und natürlich das Kürbispüree aus der Dose.
- Gesünder als frittierte Donuts: Der Airfryer macht sie wunderbar knusprig, ohne dass sie in Öl schwimmen. Ein kleiner Genuss ohne schlechtes Gewissen.
- Perfekt für den Herbst: Der Duft von Zimt und Kürbis, der beim Backen durch die Küche zieht, ist pure Herbstmagie. Ideal für gemütliche Nachmittage oder wenn du Gäste beeindrucken willst.
- Pures Comfort Food: Die Kombination aus saftigem Kürbisteig und knuspriger Zimtzucker-Kruste ist einfach himmlisch. Einer dieser Momente, bei denen du nach dem ersten Bissen die Augen schließt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance aus fluffiger Textur und intensivem Kürbisgeschmack, ohne dass es zu schwer wird. Ich habe unzählige Versionen getestet – und diese hier ist einfach die beste. Sie schmeckt nach genau dem Herbsttag, den du dir wünschst.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese herbstlichen Kürbis-Donuts verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten, die zusammen ein echtes Geschmackserlebnis ergeben. Die meisten davon hast du bestimmt im Vorratsschrank.
- Für den Teig:
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550) – für die perfekte, lockere Krume. Ich empfehle das Mehl von Ruf oder Aurora für gleichbleibende Qualität.
- 1 TL Backpulver – sorgt für die nötige Lockerheit.
- 1/2 TL Natron – reagiert mit dem Kürbispüree und macht den Teig besonders fluffig.
- 1 TL Zimt – das absolute Herzstück des herbstlichen Aromas. Verwende am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner und süßer.
- 1/2 TL gemahlener Ingwer – für eine leichte Schärfe, die den Kürbis perfekt ergänzt.
- 1/4 TL Muskatnuss – ein klassischer Partner für Kürbis, verleiht Tiefe.
- 1 Prise Salz – hebt alle Aromen hervor.
- 1 Ei (Größe M) – bindet den Teig.
- 80 g brauner Zucker – verleiht dem Teig eine karamellige Note und sorgt für Feuchtigkeit.
- 60 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl) – macht den Teig schön saftig.
- 120 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht) – das ist der Star des Rezepts. Achte darauf, dass es kein Kürbiskompott ist, sondern reines Püree. Die Marke Libby’s ist hier der Klassiker, aber auch Eigenmarken funktionieren gut.
- 60 ml Milch (oder pflanzliche Alternative) – für die richtige Konsistenz des Teigs.
- 1 TL Vanilleextrakt – rundet das Aroma ab.
- Für die Zimtzucker-Mischung:
- 50 g Zucker – am besten feiner Kristallzucker, der haftet besser.
- 2 TL Zimt – hier kannst du ruhig großzügig sein, das ist die Seele des Donuts.
- 2 EL geschmolzene Butter – zum Bestreichen der noch warmen Donuts, damit der Zimtzucker perfekt haftet.
Tipp zur Zutatenauswahl: Wenn du das Kürbispüree selbst machst, backe einen Hokkaido-Kürbis im Ofen weich und püriere das Fruchtfleisch. Das gibt ein noch intensiveres Aroma. Für das Mehl gilt: Verwende kein Vollkornmehl, das macht die Donuts zu schwer. Greife lieber zur hellen Variante.
Substitutionshinweise: Du kannst den braunen Zucker durch Kokosblütenzucker ersetzen – das gibt eine noch karamelligere Note. Für eine vegane Version tauschst du das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (quellen lassen) aus und verwendest pflanzliche Milch und Margarine.
Welche Küchengeräte du benötigst
Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die Grundausstattung reicht völlig aus, um perfekte Donuts zu zaubern.
- Airfryer: Das Herzstück des Rezepts. Ich nutze seit Jahren das Modell Philips Airfryer XXL, aber jeder handelsübliche Heißluftfritteuse funktioniert. Achte nur darauf, dass der Korb groß genug ist, um die Donuts in einer Schicht zu backen.
- Donut-Backform für den Airfryer: Es gibt spezielle Silikonformen für Donuts, die perfekt in den Korb passen. Die von Güde oder Zenker sind günstig und hitzebeständig. Alternativ kannst du auch einen Muffinblech-Einsatz verwenden und die Löcher mit einem kleinen Glas ausstechen – das habe ich schon oft gemacht, wenn die Form mal in der Spülmaschine war.
- Rührschüsseln: Zwei mittelgroße Schüsseln – eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten.
- Schneebesen oder Handrührgerät: Ein einfacher Schneebesen reicht völlig, um den Teig glatt zu rühren. Ein Handrührgerät macht die Arbeit noch schneller, ist aber nicht zwingend nötig.
- Backpinsel: Zum Bestreichen der fertigen Donuts mit geschmolzener Butter. Ein Silikonpinsel ist hier perfekt, da er keine Fasern verliert.
- Küchenwaage und Messlöffel: Für präzise Mengenangaben. Gerade beim Mehl lohnt sich das Abwiegen, denn zu viel Mehl macht die Donuts trocken.
Tipp: Falls du keine Donut-Form hast, kannst du den Teig auch in Mini-Muffinförmchen backen. Sie sind zwar keine klassischen Donuts, schmecken aber genauso gut und sind perfekt zum Naschen.
So bereitest du die Kürbis-Donuts zu
Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht. Folge einfach diesen Schritten, und du hast im Handumdrehen herrlich duftende Donuts.
- Airfryer vorheizen: Heize deinen Airfryer auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Das dauert etwa 3-4 Minuten und sorgt dafür, dass die Donuts sofort die richtige Hitze bekommen und schön aufgehen.
- Trockene Zutaten vermischen: In einer mittelgroßen Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Salz mit einem Schneebesen gut vermischen. So verteilen sich die Triebmittel und Gewürze gleichmäßig – keine weißen Mehlnester später!
- Feuchte Zutaten verrühren: In einer zweiten Schüssel das Ei mit dem braunen Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Dann das Öl, das Kürbispüree, die Milch und den Vanilleextrakt unterrühren. Der Teig riecht jetzt schon himmlisch nach Herbst.
- Teig zusammenfügen: Die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel nur so lange verrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Donuts zäh! Ein paar kleine Klümpchen sind völlig in Ordnung.
- Donut-Form einfetten: Die Silikonform für den Airfryer leicht mit etwas Öl oder Butter einfetten. Das erleichtert später das Herauslösen der fertigen Donuts.
- Teig einfüllen: Den Teig mit einem Löffel oder einem Spritzbeutel (den kannst du auch aus einem Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke basteln) gleichmäßig in die Mulden der Form füllen. Fülle sie nur zu etwa 2/3, da der Teig noch aufgeht. Bei mir sind das etwa 1 ½ Esslöffel pro Mulde.
- Backen: Die Form vorsichtig in den vorgeheizten Airfryer-Korb setzen und die Donuts bei 180 °C für 6-8 Minuten backen. Nach 6 Minuten die erste Probe machen: Ein Zahnstocher in die Mitte gestochen, sollte sauber herauskommen. Wenn nicht, noch eine Minute dranhängen. Die Donuts sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich leicht vom Rand der Form lösen.
- Abkühlen lassen: Die Form aus dem Airfryer nehmen und die Donuts etwa 2 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Sei hier geduldig – wenn du sie zu früh aus der Form holst, können sie zerbrechen.
- Mit Butter bestreichen: Die noch warmen Donuts mit einem Backpinsel rundherum mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Das ist der Moment, in dem die Butter in die Poren zieht und die Donuts unwiderstehlich saftig macht.
- In Zimtzucker wälzen: Den Zucker mit dem Zimt in einem tiefen Teller vermischen. Die gebutterten Donuts einzeln darin wälzen, bis sie rundherum bedeckt sind. Klopfe überschüssigen Zucker ab – aber nicht zu viel, der Zimtzucker ist ja das Beste!
- Servieren: Die Donuts am besten noch lauwarm genießen. Sie sind himmlisch fluffig, die Kruste knusprig und der Zimtzucker – einfach perfekt.
Sensorische Hinweise: Der Teig sollte nach dem Mischen eine dickflüssige, aber noch gut fließende Konsistenz haben – ähnlich wie ein Pfannkuchenteig, nur etwas dicker. Wenn er zu fest ist, noch einen Schuss Milch dazugeben. Beim Backen duftet es in der Küche nach Kürbis und Gewürzen – ein echtes Herbstparfum!
Kochtipps & Techniken für perfekte Donuts
Aus meiner eigenen Erfahrung – und einigen Fehlschlägen – habe ich ein paar Tipps gesammelt, die dir helfen, jedes Mal perfekte Donuts zu backen.
- Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler. Wenn du den Teig zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl zu stark, und die Donuts werden zäh und kompakt. Rühre nur so lange, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Ein paar kleine Klümpchen sind okay – sie verschwinden beim Backen.
- Die richtige Temperatur: Jeder Airfryer ist anders. Mein erster Versuch war ein Reinfall, weil mein altes Modell viel heißer wurde als angegeben. Backe die Donuts daher beim ersten Mal bei 180 °C und kontrolliere sie nach 6 Minuten. Wenn sie zu blass sind, erhöhe die Temperatur beim nächsten Mal um 10 Grad. Wenn sie zu dunkel werden, reduziere sie.
- Nicht überladen: Lege die Donuts immer in einer einzigen Schicht in den Airfryer-Korb. Wenn sie sich berühren, backen sie ungleichmäßig. Backe lieber in zwei Durchgängen, wenn deine Form nicht alle Donuts auf einmal fasst.
- Die Butter-Methode: Ich habe früher versucht, die Donuts direkt im Zimtzucker zu wälzen, aber der Zucker ist einfach abgefallen. Erst durch das Bestreichen mit geschmolzener Butter haftet die Zimtzucker-Kruste perfekt und wird beim Abkühlen schön knusprig. Ein kleiner Trick, der einen großen Unterschied macht.
- Multitasking: Während die ersten Donuts backen, bereite ich schon den Zimtzucker vor und lasse die Butter schmelzen. So geht alles schnell hintereinander weg, und die Donuts kommen noch warm auf den Tisch.
- Konsistenz ist alles: Wenn du die Donuts für eine Party vorbereitest, backe sie am selben Tag frisch. Sie schmecken am besten am Tag der Zubereitung. Am nächsten Tag sind sie immer noch lecker, aber die Kruste verliert etwas von ihrer Knusprigkeit.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept lässt sich wunderbar an deine Vorlieben anpassen. Ich habe schon einige Varianten ausprobiert, und hier sind meine Favoriten.
- Schokoladen-Kürbis-Donuts: Füge dem Teig 2 EL Kakaopulver hinzu und reduziere das Mehl um 2 EL. Der Schokoladengeschmack harmoniert überraschend gut mit dem Kürbis. Bestreue sie nach dem Wälzen im Zimtzucker noch mit etwas geraspelter Zartbitterschokolade – ein Traum!
- Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetze das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl mit drei Esslöffeln Wasser (5 Minuten quellen lassen). Verwende pflanzliche Milch und Margarine anstelle von Butter. Die Donuts werden etwas fester, aber immer noch sehr lecker.
- Glutenfreie Option: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus (z. B. von Schaer oder Bauckhof). Gib einen Teelöffel Xanthan-Gummi hinzu, um die Bindung zu verbessern. Die Textur wird etwas krümeliger, aber der Geschmack bleibt fantastisch.
- Füllung: Du kannst die Donuts nach dem Backen mit einer Marmeladen- oder Schokocreme füllen. Dafür mit einem Spritzbeutel eine kleine Öffnung in die Seite stechen und die Füllung hineinspritzen. Das macht sie noch luxuriöser – perfekt für besondere Anlässe.
- Gewürzvariation: Statt der klassischen Zimt-Mischung kannst du auch Lebkuchengewürz oder Pumpkin-Spiece-Gewürz verwenden. Das gibt eine andere, aber ebenso herbstliche Note. Ich habe letztes Jahr eine Charge mit Kardamom und Nelken gemacht – die war der Hit auf der Weihnachtsfeier.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Die Donuts schmecken am allerbesten, wenn sie noch lauwarm sind – direkt aus dem Airfryer, mit dem knusprigen Zimtzucker, der leicht an den Fingern klebt. Aber auch kalt sind sie ein Genuss.
- Serviertemperatur: Am besten lauwarm oder bei Raumtemperatur servieren. Wenn du sie aufwärmen möchtest, gib sie für 2 Minuten bei 160 °C zurück in den Airfryer. Das bringt die Knusprigkeit zurück.
- Präsentation: Lege die Donuts auf eine schöne Platte und bestäube sie mit etwas Puderzucker oder einer Prise Zimt. Dazu passt ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis – ein Dessert, das jeden beeindruckt.
- Passende Getränke: Ein warmer Apfelpunsch, eine Tasse Chai-Latte oder ein klassischer Kaffee sind die perfekten Begleiter. Für die Erwachsenen: ein Glas Eierlikör oder ein dunkles Bier mit Karamellnoten – probier es mal aus!
- Aufbewahrung: Bewahre die Donuts in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur auf. So halten sie sich 1-2 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das die Feuchtigkeit aufnimmt und die Donuts nicht zu weich werden lässt.
- Einfrieren: Du kannst die unbestrichenen und ungezuckerten Donuts einfrieren. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen, dann mit Butter bestreichen und im Zimtzucker wälzen. Das klappt super, wenn du spontan Besuch bekommst.
- Geschmacksentwicklung: Die Donuts schmecken am ersten Tag am besten. Am zweiten Tag sind sie noch saftig, aber die Zimtzucker-Kruste wird etwas weicher. Das ist nicht schlimm, aber wenn du den Knusper-Effekt liebst, serviere sie lieber frisch.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Donuts sind ein Genussmittel, aber sie haben durch den Kürbis auch einige positive Aspekte. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Donut (bei 8 Stück):
- Kalorien: ca. 180-200 kcal
- Fett: ca. 8-10 g
- Kohlenhydrate: ca. 25-28 g
- Eiweiß: ca. 3-4 g
- Ballaststoffe: ca. 1-2 g
Gesundheitliche Vorteile: Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Die enthaltenen Gewürze wie Zimt und Ingwer haben entzündungshemmende Eigenschaften und können den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Im Vergleich zu frittierten Donuts aus der Bäckerei sind diese Airfryer-Donuts deutlich fettärmer und leichter verdaulich.
Diätetische Hinweise: Das Rezept ist vegetarisch. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben. Achtung: Enthält Gluten (außer bei glutenfreier Mehlmischung) und Milchprodukte (außer bei veganer Variante).
Ich persönlich sehe diese Donuts als einen kleinen, bewussten Genuss im Herbst. Sie sind nicht als Diätfood gedacht, sondern als etwas, das man sich gönnt, wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden. Ein Stück Gemütlichkeit, das glücklich macht.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch ohne Airfryer zubereiten?
Ja, du kannst die Donuts auch im Backofen backen. Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor und backe die Donuts in einer gefetteten Donut-Form für 10-12 Minuten. Der Airfryer macht sie aber knuspriger und braucht weniger Zeit.
Kann ich selbstgemachtes Kürbispüree verwenden?
Unbedingt! Selbstgemachtes Püree aus Hokkaido-Kürbis ist sogar aromatischer als das aus der Dose. Achte nur darauf, dass es nicht zu wässrig ist. Lass es vor der Verwendung in einem Sieb abtropfen, falls es sehr flüssig ist.
Warum sind meine Donuts innen noch roh?
Das kann passieren, wenn der Teig zu dick in die Form gefüllt wurde oder der Airfryer nicht heiß genug war. Fülle die Mulden nur zu 2/3 und kontrolliere die Temperatur mit einem Backofenthermometer. Backe sie bei Bedarf 1-2 Minuten länger.
Kann ich die Donuts auch ohne Zimtzucker machen?
Klar! Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft überziehen. Oder du lässt sie ganz pur – der Kürbisgeschmack kommt dann noch besser zur Geltung.
Wie bekomme ich die Donuts am besten aus der Form?
Lass sie zuerst 2 Minuten in der Form abkühlen, dann löse den Rand vorsichtig mit einem kleinen Messer oder einem Spatel. Die Silikonform lässt sich leichter lösen, wenn du sie vor dem Befüllen gut einfettest. Falls nötig, klopfe die Form leicht auf die Arbeitsfläche.
Fazit
Diese herbstlichen Kürbis-Donuts mit Zimtzucker aus dem Airfryer sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Offenbarung. Sie beweisen, dass man seine Meinung ändern darf und dass die besten Dinge oft aus den überraschendsten Momenten entstehen. Sie sind schnell, einfach, unglaublich lecker und fangen die ganze Magie des Herbstes in einem Bissen ein.
Ich lade dich ein, dieses Rezept nachzubacken und es zu deinem eigenen zu machen. Vielleicht fügst du eine Prise mehr Zimt hinzu, vielleicht probierst du die Schokoladenvariante – scheue dich nicht zu experimentieren. Das Schöne am Kochen ist ja, dass es nie perfekt sein muss, sondern dass es Freude machen soll.
Wenn du dieses Rezept ausprobierst, lass es mich wissen! Hinterlasse einen Kommentar, teile ein Foto auf Pinterest oder erzähl mir, wie du die Donuts abgewandelt hast. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen. Bis dahin: Genieße den Herbst, lass es dir gut gehen und gönn dir ab und zu einen warmen Donut – du hast es dir verdient!
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Herbstliche Kürbis-Donuts mit Zimtzucker aus dem Airfryer – Einfaches 15-Minuten-Rezept
Diese fluffigen Kürbis-Donuts werden im Airfryer in nur 15 Minuten zubereitet und mit einer knusprigen Zimtzucker-Kruste verfeinert. Ein einfaches und schnelles Herbstrezept, das nach Gemütlichkeit schmeckt.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 8 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 8 Donuts 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 200 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 1 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 TL Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
- 1/2 TL gemahlener Ingwer
- 1/4 TL Muskatnuss
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M)
- 80 g brauner Zucker
- 60 ml neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
- 120 g Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht)
- 60 ml Milch (oder pflanzliche Alternative)
- 1 TL Vanilleextrakt
- 50 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 2 TL Zimt
- 2 EL geschmolzene Butter
Instructions
- Heize den Airfryer auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor.
- In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Salz mit einem Schneebesen gut vermischen.
- In einer zweiten Schüssel das Ei mit dem braunen Zucker schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist. Dann Öl, Kürbispüree, Milch und Vanilleextrakt unterrühren.
- Die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange verrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu viel rühren.
- Die Silikonform für den Airfryer leicht mit etwas Öl oder Butter einfetten.
- Den Teig mit einem Löffel oder Spritzbeutel gleichmäßig in die Mulden der Form füllen, nur zu etwa 2/3 voll.
- Die Form in den vorgeheizten Airfryer-Korb setzen und die Donuts bei 180 °C für 6-8 Minuten backen. Nach 6 Minuten die erste Probe machen: Ein Zahnstocher in die Mitte gestochen, sollte sauber herauskommen.
- Die Form aus dem Airfryer nehmen und die Donuts etwa 2 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen.
- Die noch warmen Donuts mit einem Backpinsel rundherum mit der geschmolzenen Butter bestreichen.
- Zucker mit Zimt in einem tiefen Teller vermischen. Die gebutterten Donuts einzeln darin wälzen, bis sie rundherum bedeckt sind.
- Die Donuts am besten noch lauwarm genießen.
Notes
Nicht zu viel rühren, sonst werden die Donuts zäh. Die Donuts schmecken am besten am Tag der Zubereitung. Für eine vegane Version das Ei durch 1 EL Leinsamenmehl mit 3 EL Wasser (5 Minuten quellen lassen) ersetzen und pflanzliche Milch und Margarine verwenden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Donut
- Calories: 190
- Sugar: 14
- Sodium: 180
- Fat: 9
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 27
- Fiber: 1
- Protein: 3
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