Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Perfekt weiche Schoko-Cookies: Herbstgenuss Rezept für Anfänger

Fertig in 30 Minuten
Portionen 12 Stück
Schwierigkeitsgrad Easy

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„Warum machst du die Schoko-Cookies nicht einfach mit weniger Mehl?“ Mein Nachbar Max stand in meiner Küche, die Hände in den Taschen, und sah zu, wie ich Mehl für ein Rezept abwog, das ich schon hunderte Male gemacht hatte. Ich lachte leise. „Weil sie dann nicht mehr richtig aufgehen“, erklärte ich mit der Geduld eines Menschen, der schon seit Jahren backt. Er zuckte nur mit den Schultern. „Probier’s doch mal.“ Ich startete eine dieser typischen Erklärungen über glutenhaltige Strukturen und Backtriebmittel – und dann hielt ich inne. Vielleicht hatte er ja recht.

Also, letzte Woche an diesem regnerischen Dienstag, als der Wind die ersten Blätter durch die Straßen wirbelte, wagte ich das Experiment. Ich reduzierte das Mehl, erhöhte den Fettanteil und wartete gespannt. Ehrlich? Ich war mir sicher, dass es schiefgehen würde. Die erste Portion aus dem Ofen sah … anders aus. Flacher. Weicher. Ich ließ sie abkühlen, biss hinein – und mein Kiefer sank förmlich ein. Diese perfekt weichen Schoko-Cookies waren genau das, was der Herbst braucht. Kein knuspriger Rand, kein trockener Biss. Nur pure, zartschmelzende Schokolade in einem weichen, fast dekadenten Teig. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man sich irrt und plötzlich froh darüber ist.

Seit diesem Tag mache ich meine Herbst-Cookies nur noch so. Der Schlüssel liegt in dieser einen kleinen Veränderung – und einem Hauch von Zimt, der nach gebackenen Äpfeln und kuscheligen Abenden schmeckt. Ich liebe es, wie der Duft von geschmolzener Schokolade und warmen Gewürzen meine Küche erfüllt, während draußen der Nebel aufzieht. Dieses Rezept ist für all die Momente geworden, in denen man sich einfach etwas Gutes tun will. Ohne viel Tamtam, aber mit jeder Menge Seelenwärme.

Warum du diese Schoko-Cookies lieben wirst

Diese perfekt weichen Schoko-Cookies sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Sie sind das Ergebnis eines glücklichen Zufalls – und einiger durchaus wertvoller Backstunden. Hier ist, warum sie dein neuer Herbstfavorit werden:

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du einen Teig, der keine Kühlzeit braucht. Perfekt für spontane Gelüste an einem kühlen Oktobernachmittag.
  • Einfache Zutaten: Alles, was du brauchst, hast du vermutlich schon im Vorratsschrank. Keine exotischen Mehle oder speziellen Schokoladensorten – nur gute, ehrliche Zutaten.
  • Perfekt für den Herbst: Mit einer Prise Zimt und einem Hauch von Vanille passen sie wunderbar zu einer Tasse heißen Tee oder einem dampfenden Kakao.
  • Absoluter Publikumsliebling: Egal ob Kinder oder Erwachsene – jeder liebt diese weiche, fast kuchenartige Textur. Sie sind der Star jeder Kaffeetafel.
  • Unglaublich lecker: Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Die Kombination aus süßer Schokolade und der herbstlichen Würze ist einfach himmlisch.

Was diese Cookies von anderen unterscheidet? Es ist der Verzicht auf zu viel Mehl und die Zugabe von etwas mehr Butter. Das klingt simpel, aber genau das macht den Unterschied zwischen einem trockenen Keks und einem Cookie, der dich nach dem ersten Bissen seufzen lässt. Ich habe es selbst getestet – und ich bin nicht mehr zurückgegangen.

Diese Cookies sind mehr als nur ein Gebäck. Sie sind eine Umarmung in Cookie-Form. An einem verregneten Sonntag oder wenn du einfach nur einen Moment der Ruhe brauchst, sind sie genau richtig. Sie sind der Beweis, dass manchmal die einfachsten Dinge die größte Freude bereiten.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese perfekt weichen Schoko-Cookies verwendest du ganz alltägliche Zutaten, die zusammen eine magische Wirkung entfalten. Die meisten davon hast du sicher zu Hause – ich wette, du musst nicht einmal einkaufen gehen.

  • 125 g weiche Butter – Sie sollte Raumtemperatur haben, damit sie sich gut cremig schlagen lässt. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter von Marken wie Kerrygold oder Meggle, weil der Fettgehalt so schön gleichmäßig ist.
  • 100 g brauner Zucker – Der gibt den Cookies eine leichte Karamellnote und macht sie schön weich. Du kannst auch hellen oder dunklen braunen Zucker nehmen, je nachdem, wie intensiv du den Geschmack magst.
  • 50 g weißer Zucker – Für die nötige Süße und eine leichte Knusprigkeit am Rand. Ja, auch weiche Cookies brauchen einen Hauch von Textur.
  • 1 großes Ei – Am besten auch Zimmertemperatur. Wenn du es kalt aus dem Kühlschrank nimmst, kann der Teig klumpig werden. Einfach kurz in warmes Wasser legen, dann geht es schneller.
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt – Selbst gemachter oder gekaufter – beides funktioniert. Vanille rundet den Schokoladengeschmack wunderbar ab.
  • 180 g Mehl – Ja, das ist weniger als in vielen anderen Rezepten. Genau das macht die Cookies so weich. Ich verwende normales Weizenmehl Type 405.
  • 1/2 Teelöffel Backpulver – Für die richtige Lockerheit. Nicht zu viel, sonst werden sie zu kuchenartig.
  • 1/2 Teelöffel Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm. Ich nehme feines Meersalz.
  • 1 Teelöffel Zimt – Das ist mein kleiner Herbsttrick. Der Zimt passt perfekt zur Schokolade und erinnert an gebackene Äpfel und gemütliche Abende. Wenn du es lieber pur magst, kannst du ihn auch weglassen.
  • 200 g Zartbitterschokolade – In grobe Stücke gehackt. Ich empfehle eine Schokolade mit 60-70% Kakao, weil sie nicht zu süß ist und schön schmilzt. Marken wie Lindt oder Vivani sind meine Favoriten.
  • Optional: 50 g gehackte Walnüsse – Für etwas Crunch. Die passen auch super in den Herbst. Du kannst sie aber auch durch Pekannüsse ersetzen oder ganz weglassen.

Ein Tipp zur Schokolade: Hacke sie nicht zu klein. Große Stücke sorgen für diese wunderbaren Schokoladenpfützen im Cookie. Und wenn du magst, kannst du auch eine Mischung aus Zartbitter- und Vollmilchschokolade verwenden – dann wird es noch süßer und cremiger.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für dieses Rezept. Ein paar Basics reichen völlig:

  • Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die kühlt nicht so schnell aus wie Keramik.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Für die cremige Butter-Zucker-Mischung. Mit einem Schneebesen von Hand geht es auch, aber dann brauchst du etwas mehr Geduld und Muskelkraft.
  • Ein Backblech – Am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich habe schon viele Bleche benutzt, aber die antihaftbeschichteten von Dr. Oetker sind wirklich gut – nichts klebt fest.
  • Ein Teigschaber – Unverzichtbar, um den Teig von den Schüsselrändern zu kratzen und die Schokolade unterzuheben.
  • Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer – Für gleichmäßige Cookie-Kugeln. Ich schwöre auf meinen Portionierer mit Durchmesser 4 cm – die Cookies werden so immer gleich groß und backen gleichmäßig.
  • Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen. Ein einfaches Holzbrett tut es aber auch, wenn du die Cookies nach ein paar Minuten umdrehst.

Falls du keinen Handrührer hast: Kein Problem. Du kannst die Butter und den Zucker auch mit einer Gabel und viel Elan verrühren. Es wird nur etwas länger dauern. Und für die Schokolade: Ein großes Messer und ein Schneidebrett reichen völlig – du musst sie nicht mit einer teuren Reibe zerkleinern.

Zubereitungsmethode

perfekt weiche Schoko-Cookies preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen perfekt weiche Schoko-Cookies zaubern, die nach Herbst schmecken.

  1. Backofen vorheizen: Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Ein vorgeheizter Ofen ist entscheidend – sonst verlaufen die Cookies zu sehr. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das spare ich mir nie, auch wenn es umständlich klingt. Es erspart dir später viel Geschirr.
  2. Butter und Zucker cremig schlagen: Gib die weiche Butter, den braunen Zucker und den weißen Zucker in eine große Schüssel. Schlage alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und fluffig ist. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. Wenn sie noch klumpig ist, schlage einfach weiter – Geduld lohnt sich.
  3. Ei und Vanille einrühren: Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu. Rühre alles auf mittlerer Stufe unter, bis es gut vermischt ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger – das ist normal. Achte darauf, dass das Ei wirklich gut eingearbeitet ist, sonst gibt es später gelbe Flecken im Teig.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl, das Backpulver, das Salz und den Zimt. Ich gebe die trockenen Zutaten immer durch ein feines Sieb, damit keine Klümpchen entstehen. Das ist ein kleiner Extra-Schritt, der sich aber lohnt – der Teig wird so viel gleichmäßiger.
  5. Trockene Zutaten unterheben: Gib die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Zucker-Masse. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Übermäßiges Rühren macht die Cookies zäh – und das wollen wir ja nicht. Ein paar Mehlstreifen sind in Ordnung.
  6. Schokolade und Nüsse einarbeiten: Hebe die gehackte Schokolade und die Walnüsse (falls du sie verwendest) vorsichtig mit einem Teigschaber unter. Verteile sie gleichmäßig, aber drücke nicht zu fest. Der Teig ist jetzt weich und fast klebrig – perfekt.
  7. Cookie-Kugeln formen: Nimm mit einem Esslöffel oder Eisportionierer etwa walnussgroße Portionen des Teigs. Rolle sie zu Kugeln – sie müssen nicht perfekt rund sein. Setze sie mit genügend Abstand (etwa 5 cm) auf das Backblech. Ich drücke die Kugeln leicht flach, damit sie nicht zu dick werden.
  8. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe die Cookies für 9-10 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich und fast roh aussehen. Das ist der Trick! Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart. Nimm sie raus, wenn sie noch glänzen – sie garen auf dem heißen Blech nach.
  9. Abkühlen lassen: Lass die Cookies für 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich. Dann hebst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Wenn du sie zu früh anfasst, brechen sie auseinander – glaub mir, ich habe schon einige verloren. Nach weiteren 5 Minuten sind sie fest genug zum Genießen.

Ein persönlicher Tipp: Wenn du besonders weiche Cookies magst, nimm sie schon nach 8 Minuten aus dem Ofen. Die Mitte wird dann fast wie ein kleiner Schokokuchen – himmlisch!

Kochtipps & Techniken

Hier sind ein paar Dinge, die ich auf dem Weg zu den perfekten weichen Schoko-Cookies gelernt habe. Manche durch Erfolg, andere durch herbe Enttäuschungen.

Der größte Fehler: Zu langes Backen. Ich habe meine ersten Chargen gnadenlos verbrannt, weil ich dachte, sie müssten goldbraun sein wie normale Kekse. Falsch! Weiche Cookies sehen fast unterbacken aus, wenn sie aus dem Ofen kommen. Vertraue auf die Zeitangabe und nicht auf dein Auge. Die Restwärme erledigt den Rest.

Die Butter richtig temperieren: Nichts ist frustrierender als Butter, die noch kalt ist und sich nicht cremig schlagen lässt. Nimm sie mindestens 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, schneide sie in kleine Würfel – das geht schneller. Aber bitte nicht in der Mikrowelle schmelzen! Geschmolzene Butter macht die Cookies flach und fettig.

Multitasking leicht gemacht: Während der Ofen vorheizt, kannst du schon die trockenen Zutaten abwiegen und die Schokolade hacken. So bist du im Fluss und musst nicht hektisch suchen, wenn der Teig fertig ist. Ich lege mir immer alles zurecht, bevor ich anfange – das spart Zeit und Nerven.

Die richtige Konsistenz: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu sehr an den Fingern haftet, gib einfach einen Esslöffel Mehl mehr dazu. Aber nicht übertreiben – zu viel Mehl macht die Cookies trocken. Ich hatte einmal zu viel Mehl erwischt und die Cookies waren wie kleine Ziegelsteine. Nicht empfehlenswert.

Gleichmäßige Größe: Verwende einen Eisportionierer oder einen Esslöffel, um alle Cookies gleich groß zu machen. Das sorgt dafür, dass sie gleichmäßig backen. Ich habe früher einfach mit den Händen geformt – und dann waren die kleinen Cookies verbrannt, während die großen noch roh waren. Seit ich den Portionierer benutze, passiert das nicht mehr.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, um kreativ zu werden. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich gut funktionieren.

  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z. B. Alsan) und das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser. Die Cookies werden etwas fester, aber immer noch weich. Ich habe es für einen befreundeten Veganer getestet – er war begeistert.
  • Glutenfreie Version: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z. B. von Schär). Achte darauf, dass sie Backpulver enthält. Die Textur wird etwas krümeliger, aber der Geschmack bleibt fantastisch. Ich empfehle, die Cookies etwas kleiner zu machen, damit sie nicht auseinanderfallen.
  • Herbstliche Gewürzvariante: Gib zusätzlich zum Zimt noch eine Prise Muskatnuss, Nelkenpulver und Ingwer in den Teig. Das schmeckt wie Lebkuchen – nur in Cookie-Form. Perfekt für die Adventszeit.
  • Schoko-Erdnussbutter-Traum: Ersetze 50 g der Schokolade durch 3 Esslöffel cremige Erdnussbutter. Rühre sie einfach mit dem Ei unter. Die Kombination aus Schokolade und Erdnussbutter ist einfach unschlagbar. Ich habe das für einen Filmabend gemacht – alle waren süchtig.
  • Weiße Schokolade & Cranberries: Tausche die Zartbitterschokolade gegen weiße Schokolade und füge 50 g getrocknete Cranberries hinzu. Das gibt einen tollen süß-sauren Kontrast und sieht wunderschön aus. Ideal für Weihnachtsplätzchen.

Du kannst auch die Schokoladensorte nach Lust und Laune wechseln. Vollmilchschokolade macht die Cookies süßer, während dunkle Schokolade mit 85% Kakao einen intensiven, fast bitteren Geschmack gibt. Experimentiere einfach – Backen ist ja schließlich auch ein Abenteuer.

Servier- & Aufbewahrungsvorschläge

Diese perfekt weichen Schoko-Cookies schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind. Die Schokolade ist dann noch geschmolzen und der Teig schmilzt auf der Zunge. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse heißen Kakao oder einem Gewürztee – im Herbst passt ein Chai Latte besonders gut.

Wenn du sie für eine Party oder ein Treffen vorbereitest, kannst du sie auf einer schönen Platte anrichten. Ein paar frische Minzblätter oder eine Prise Puderzucker machen optisch was her. Aber ehrlich: Sie sind auch so schon hübsch genug.

Aufbewahrung: Die Cookies halten sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur etwa 3-4 Tage. Lege ein Stück Brot mit in die Dose – das hält sie weich. Klingt verrückt, funktioniert aber wirklich. Das Brot gibt Feuchtigkeit ab, die die Cookies aufnehmen. Wechsle das Brot nach einem Tag, sonst schimmelt es.

Einfrieren: Du kannst die gebackenen Cookies problemlos einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur für 30 Minuten stehen lassen. Oder – mein Geheimtipp – für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.

Roher Teig einfrieren: Eine noch bessere Idee: Forme den Teig zu Kugeln und friere sie roh ein. Wenn du Lust auf frische Cookies hast, holst du einfach so viele Kugeln raus, wie du brauchst, und backst sie direkt aus dem Gefrierschrank. Die Backzeit verlängert sich dann um 2-3 Minuten. Das ist perfekt für spontane Besuche oder wenn du einfach nicht widerstehen kannst.

Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Am zweiten Tag schmecken die Cookies oft noch besser, weil die Gewürze und die Schokolade richtig durchgezogen sind. Also keine Sorge, wenn nicht alle am ersten Tag gegessen werden – sie sind am nächsten Morgen genauso lecker.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich kann dir ein paar ungefähre Werte nennen. Pro Cookie (bei 12 Stück) kommst du auf etwa 220 Kalorien, 12 g Fett, 28 g Kohlenhydrate und 3 g Eiweiß. Die genauen Zahlen hängen natürlich von deinen Zutaten ab.

Die Zartbitterschokolade enthält Antioxidantien, die gut fürs Herz sein können. Zimt hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren – nicht dass die Cookies jetzt ein Gesundheitsessen sind, aber es ist ein kleiner Bonus. Und die Walnüsse liefern Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Gehirn sind. Also kannst du sie ruhig mit gutem Gewissen genießen.

Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Ersetze die Butter durch laktosefreie Margarine. Und für alle, die auf Gluten verzichten müssen, funktioniert die glutenfreie Variante wunderbar. Achte nur darauf, dass die Schokolade auch glutenfrei ist – manche Sorten enthalten Spuren.

Ich persönlich sehe diese Cookies als kleinen Seelentröster für den Herbst. Sie sind nicht dazu da, deine Ernährung zu revolutionieren, sondern um dir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Und das tun sie mit Bravour.

Fazit

Diese perfekt weichen Schoko-Cookies sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Der Duft von Zimt und Schokolade, die Wärme des Ofens, der erste Bissen in einen weichen, schmelzenden Cookie – das ist pure Lebensfreude. Und das Beste: Du musst kein Profi sein, um sie hinzubekommen. Mit einfachen Zutaten und ein paar Tricks aus meiner Küche gelingen sie garantiert.

Ich liebe es, wie dieses Rezept aus einem spontanen Experiment entstanden ist. Es erinnert mich daran, dass man manchmal einfach loslassen und Neues ausprobieren muss. Vielleicht hast du ja auch eine Idee, wie du die Cookies noch verbessern könntest? Ich bin gespannt!

Probier sie aus – am besten an einem regnerischen Sonntag mit einer Tasse Tee in der Hand. Und wenn du sie gemacht hast, erzähl mir davon. Schreib in die Kommentare, wie sie dir gelungen sind, ob du eine Variante ausprobiert hast oder was dein Lieblingsmoment beim Backen war. Ich freue mich auf deine Geschichten! Teilen erlaubt – teile das Rezept gerne mit Freunden, die auch eine Portion Herbstglück brauchen.

Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum werden meine Cookies zu hart?

Das liegt meistens an zu langer Backzeit. Nimm die Cookies aus dem Ofen, wenn sie an den Rändern goldbraun sind, aber in der Mitte noch weich aussehen. Sie garen auf dem heißen Blech nach. Auch zu viel Mehl kann sie hart machen – achte auf die genauen Mengen.

Kann ich den Teig über Nacht im Kühlschrank lassen?

Ja, absolut! Der Teig wird sogar noch besser, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Wickele ihn in Frischhaltefolie und lass ihn bis zu 24 Stunden im Kühlschrank. Vor dem Backen kurz auf Raumtemperatur kommen lassen, dann formen und backen.

Kann ich statt Zartbitterschokolade auch Vollmilchschokolade nehmen?

Klar, das geht. Die Cookies werden dann süßer und milder. Ich würde aber empfehlen, die Zuckermenge ein wenig zu reduzieren, sonst werden sie zu süß. Probiere es einfach aus – vielleicht schmeckt es dir ja noch besser.

Wie bekomme ich die Cookies noch weicher?

Ein Trick: Ersetze einen Esslöffel Mehl durch einen Esslöffel Speisestärke. Das macht den Teig zarter. Oder füge einen zusätzlichen Eigelb hinzu – das Fett vom Eigelb sorgt für mehr Weichheit. Aber nicht übertreiben, sonst werden sie zu schwer.

Kann ich die Cookies auch ohne Zimt backen?

Ja, natürlich. Der Zimt ist nur meine persönliche Herbstnote. Wenn du es pur magst, lass ihn einfach weg. Die Cookies schmecken auch ohne Gewürze wunderbar – die Schokolade steht dann noch mehr im Vordergrund.

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perfekt weiche Schoko-Cookies recipe

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Perfekt weiche Schoko-Cookies: Herbstgenuss Rezept für Anfänger

Diese perfekt weichen Schoko-Cookies sind das Ergebnis eines glücklichen Zufalls – mit weniger Mehl und mehr Butter werden sie zart und schmelzend. Ein Hauch von Zimt verleiht ihnen eine herbstliche Note, die perfekt zu einer Tasse Tee oder Kakao passt.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 25 Minuten
  • Yield: 12 Cookies 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Amerikanisch

Ingredients

Scale
  • 125 g weiche Butter (1/2 Tasse / 1 Stück)
  • 100 g brauner Zucker (1/2 Tasse, fest gepackt)
  • 50 g weißer Zucker (1/4 Tasse)
  • 1 großes Ei
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 180 g Mehl (1 1/2 Tassen, Type 405)
  • 1/2 Teelöffel Backpulver
  • 1/2 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 200 g Zartbitterschokolade (60-70% Kakao), grob gehackt (ca. 1 1/4 Tassen)
  • 50 g gehackte Walnüsse (optional, 1/3 Tasse)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. In einer großen Schüssel die weiche Butter, den braunen Zucker und den weißen Zucker mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten cremig schlagen, bis die Masse hell und fluffig ist.
  3. Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zimt vermischen. Die trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben und nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
  5. Die gehackte Schokolade und die Walnüsse (falls verwendet) vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben.
  6. Mit einem Esslöffel oder Eisportionierer walnussgroße Portionen des Teigs entnehmen, zu Kugeln formen und mit etwa 5 cm Abstand auf das Backblech setzen. Die Kugeln leicht flach drücken.
  7. Im vorgeheizten Ofen 9-10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind, die Mitte aber noch weich und glänzend aussieht.
  8. Die Cookies 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig abkühlen lassen.

Notes

Für besonders weiche Cookies nach 8 Minuten aus dem Ofen nehmen. Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gekühlt werden. Rohe Teigkugeln lassen sich einfrieren und direkt aus dem Gefrierschrank backen (Backzeit +2-3 Minuten).

Nutrition

  • Serving Size: 1 Cookie
  • Calories: 220
  • Sugar: 18
  • Sodium: 120
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 2
  • Protein: 3

Keywords: Schoko-Cookies, weiche Cookies, Herbst-Cookies, Schokoladenkekse, einfaches Rezept, Anfänger, Zimt-Cookies

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