Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Letzten Dienstag stand ich im Supermarkt vor dem Regal mit den Backzutaten, als mich dieser Duft traf – nicht aus dem Regal, sondern aus meiner Erinnerung. Es war der Geruch von Matcha, gemischt mit etwas Süßem, und plötzlich war ich wieder sieben Jahre alt, in der kleinen Küche meiner Tante Hanna. Sie hatte immer diese seltsamen japanischen Teesorten, die ich als Kind für gruselig hielt, aber wenn sie backte, verwandelte sich alles. Ich erinnere mich noch genau an das hellgrüne Puder, das sie über ihren Rührkuchen stäubte, und wie ich dachte: „Das sieht aus wie Gras.” Dann biss ich hinein – und verstand nichts mehr.
Der Kuchen war fluffig, leicht süß und hatte diese erdige Note, die ich nicht einordnen konnte. Tante Hanna ist vor drei Jahren nach Neuseeland gezogen, und seitdem versuche ich, diesen Moment zurückzuholen. Nicht den Kuchen an sich, sondern dieses Gefühl von Überraschung, wenn etwas völlig Unerwartetes plötzlich perfekt schmeckt. Dieser Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist mein Versuch, genau das einzufangen – diese erste Verwirrung, gefolgt von purer Freude.
Und wisst ihr was? Ich glaube, ich bin nah dran. Vielleicht habt ihr das auch schon erlebt – dieses Kribbeln, wenn ein Rezept plötzlich genau das trifft, was ihr gesucht habt, ohne es zu wissen. Genau das ist dieser Kuchen für mich. Er ist frühlingshaft, leicht und trotzdem so befriedigend, dass man gleich das zweite Stück nimmt. Ehrlich, ich habe drei Versionen gebacken, bis ich genau hier gelandet bin. Und jetzt teile ich ihn mit euch.
Warum ihr diesen Kuchen lieben werdet
Ich bin ehrlich – ich habe schon viele Matcha-Kuchen probiert. Die meisten waren entweder trocken wie Wüstensand oder schmeckten nach nichts außer Zucker. Dieser hier ist anders. Und zwar richtig.
- Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr einen fertigen Kuchen auf dem Tisch. Perfekt für spontane Frühlingsnachmittage oder wenn der Kaffee schon wartet.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarkt-Touren nötig. Matcha-Pulver bekommt ihr inzwischen fast überall, und der Rest ist wahrscheinlich schon in eurer Küche.
- Perfekt für den Frühling: Dieses zarte Grün, die frische Note – der Kuchen schreit geradezu nach Ostern, Gartenpartys oder einfach nach dem ersten warmen Sonnenstrahl auf der Terrasse.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe ihn auf einem Familienbrunch serviert, und selbst mein Schwager, der Matcha hasst („schmeckt nach Heu”), hat sich ein zweites Stück geholt. Nicht schlecht, oder?
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus erdigem Matcha und cremig-süßer weißer Schokolade ist einfach himmlisch. Der Kuchen bleibt saftig, fast ein bisschen wie ein Muffin, aber edler.
Was diesen Kuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Ich habe stundenlang getüftelt, bis die perfekte Balance stimmte. Zu viel Matcha schmeckt bitter, zu wenig sieht man nicht. Und die weiße Schokolade? Die habe ich nicht einfach untergehoben, sondern eingeschmolzen und in den Teig gegeben. Das macht den Unterschied – der Kuchen wird cremig, ohne schwer zu sein. Er ist der Frühlingsbesuch, der bleibt, weil er so verdammt sympathisch ist.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diesen Kuchen braucht ihr keine Wunder. Nur gute, ehrliche Zutaten, die zusammen etwas Besonderes ergeben. Ich habe ein paar Marken, die ich empfehlen kann, aber ihr könnt ruhig experimentieren.
Für den Teig
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für die perfekte Krume. Wer glutenfrei backen möchte, kann eine 1:1-Mehlmischung nehmen, aber der Kuchen wird dann etwas dichter.
- 2 TL Backpulver – Für die nötige Luftigkeit. Ich nehme immer das von Dr. Oetker, einfach aus Gewohnheit.
- 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber es hebt den Geschmack von Matcha und Schokolade enorm.
- 150 g Zucker – Ich verwende feinen Haushaltszucker. Brauner Zucker geht auch, dann wird der Kuchen etwas karamelliger und das Grün nicht ganz so strahlend.
- 80 ml neutrales Öl – Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind perfekt. Olivenöl würde zu dominant schmecken – habe ich ausprobiert, nicht empfehlenswert.
- 2 Eier (Größe M) – Raumtemperatur, damit der Teig geschmeidig wird. Holt sie einfach eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank.
- 200 ml Milch – Ihr könnt Vollmilch, Hafermilch oder Mandelmilch nehmen. Ich habe es mit Barista-Hafermilch probiert – wird etwas fluffiger, aber auch teurer.
- 2 EL Matcha-Pulver – Achtung, hier liegt der Hund begraben! Nehmt gutes Matcha-Pulver, am besten culinary grade oder premium. Das billige Zeug aus dem Asia-Laden schmeckt oft bitter und färbt braun statt grün. Ich schwöre auf das von „Grüner Stern” oder „Matcha & Co.” – ja, das kostet ein paar Euro mehr, aber es lohnt sich.
- 100 g weiße Schokolade – Ich nehme am liebsten Lindt oder Milka, weil sie beim Schmelzen schön cremig werden. Die günstigen Eigenmarken haben oft zu viel Zucker und flocken aus.
Für das Topping (optional, aber macht den Latte-Effekt perfekt)
- 100 ml Sahne – Oder vegane Schlagsahne, falls nötig.
- 1 TL Matcha-Pulver – Zum Bestäuben, für den Instagram-Moment.
- Weiße Schokoladenraspel – Einfach mit einem Sparschäler von einem Block Schokolade abziehen.
Substitutions-Tipp: Wer keinen Matcha mag (warum liest ihr dann das hier?), kann ihn durch gefriergetrocknetes Erdbeerpulver ersetzen – dann wird der Kuchen pink und schmeckt fruchtig. Für eine vegane Version nehmt ihr statt Eiern 2 EL Leinsamen mit 6 EL Wasser vermischt und statt Milch einfach Haferdrink. Die weiße Schokolade sollte dann auch vegan sein – die von iChoc ist mein Favorit.
Welche Küchenhelfer ihr braucht
Ehrlich gesagt, ihr braucht nicht viel. Ich habe den Kuchen schon in einer winzigen Studenten-WG-Küche gebacken, und es hat geklappt. Aber ein paar Dinge erleichtern das Leben ungemein.
- Eine Kastenform (25 cm) – Oder eine runde Springform, wenn ihr einen runderen Kuchen wollt. Ich habe eine alte, leicht verbeulte von meiner Oma – die backt einfach am besten.
- Zwei Rührschüsseln – Eine für die trockenen, eine für die feuchten Zutaten. Spart Zeit und Nerven.
- Handrührgerät oder Schneebesen – Ein Handrührgerät ist schneller, aber ein Schneebesen und etwas Muskelkraft tun es auch. Ich mache das manchmal bewusst, weil ich dann das Gefühl habe, mehr „drin” zu stecken.
- Backpapier – Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter rauslösen. Ich hasse es, wenn der Kuchen kleben bleibt.
- Ein feines Sieb – Für das Matcha-Pulver. Einfach durchsieben, dann gibt es keine Klümpchen. Ich habe das einmal vergessen und hatte grüne Batzen im Teig – nicht schön.
- Küchenwaage – Backen nach Augenmaß ist bei Kuchen riskant. Ich bin ein Fan von digitalen Waagen, die aufs Gramm genau sind.
Budget-Tipp: Wenn ihr keine Kastenform habt, nehmt eine Auflaufform oder sogar Muffinförmchen. Dann backt ihr einfach 20 Minuten statt 40. Geht auch!
Zubereitung – Schritt für Schritt
Okay, jetzt wird es ernst. Ich habe den Kuchen schon oft gemacht, und diese Anleitung ist narrensicher. Versprochen. Aber lest erst alles durch – das erspart böse Überraschungen.
- Den Ofen vorheizen und die Form vorbereiten. Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (160°C Umluft). Fettet die Kastenform ein und legt sie mit Backpapier aus. Ich mache das immer so, dass das Papier an den Seiten übersteht – dann kann ich den Kuchen später wie aus einem Paket rausheben.
- Die weiße Schokolade schmelzen. Hackt die 100 g weiße Schokolade in kleine Stücke und schmelzt sie über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (30-Sekunden-Intervalle, zwischendurch umrühren). Achtung: Weiße Schokolade brennt schnell an! Lasst sie etwas abkühlen, während ihr den Teig vorbereitet.
- Die trockenen Zutaten mischen. In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen. Ich siebe das Mehl immer, weil der Kuchen dann luftiger wird – aber wenn ihr keine Zeit habt, geht es auch ohne.
- Das Matcha-Pulver vorbereiten. Gebt die 2 EL Matcha-Pulver in eine kleine Schüssel und rührt es mit 2-3 EL der Milch (von den 200 ml) glatt. Das verhindert, dass sich später Klümpchen bilden. Ich habe einmal versucht, das Pulver direkt unterzurühren – nie wieder! Es war eine grüne Katastrophe.
- Die feuchten Zutaten verrühren. In einer zweiten Schüssel das Öl, die Eier und die restliche Milch verquirlen. Dann die abgekühlte, geschmolzene weiße Schokolade und die Matcha-Milch-Mischung unterrühren. Der Teig wird jetzt schon leicht grün – ein gutes Zeichen!
- Alles zusammenfügen. Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und mit einem Schneebesen oder Holzlöffel kurz verrühren. Nicht zu lange rühren! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, aufhören. Sonst wird der Kuchen zäh. Kleine Klümpchen sind okay – die verschwinden beim Backen.
- Den Teig in die Form füllen. Den Teig in die vorbereitete Kastenform geben und glatt streichen. Klopft die Form einmal kurz auf die Arbeitsfläche – das lässt Luftblasen entweichen und der Kuchen wird gleichmäßiger.
- Backen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene 35-45 Minuten backen. Macht nach 30 Minuten die Stäbchenprobe: Steckt ein Holzstäbchen in die Mitte – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Mein Ofen braucht meist 38 Minuten, aber jeder Ofen tickt anders. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckt sie nach 25 Minuten mit Alufolie ab.
- Abkühlen lassen. Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann stürzt ihr ihn auf ein Kuchengitter. Lasst ihn vollständig auskühlen, bevor ihr ihn anschneidet oder toppt. Ich weiß, das ist schwer – aber warmer Kuchen zerbröselt einfach.
- Topping (optional, aber empfehlenswert). Schlagt die Sahne steif und streicht sie auf den abgekühlten Kuchen. Bestäubt ihn mit Matcha-Pulver (durch ein feines Sieb) und dekoriert mit weißen Schokoladenraspeln. Fertig!
Mein persönlicher Tipp: Wenn ihr den Kuchen am Vortag backt, schmeckt er noch besser. Die Aromen verbinden sich über Nacht, und der Matcha wird milder. Ich backe ihn oft samstags für den Sonntagsbrunch – das entspannt ungemein.
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe bei diesem Rezept viel gelernt – meistens durch Fehler. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit ihr nicht dieselben Patzer macht.
- Matcha-Qualität ist alles. Ich habe einmal günstiges Matcha-Pulver aus dem Discounter genommen. Der Kuchen schmeckte bitter und sah aus wie ein Sumpf. Investiert lieber ein paar Euro mehr – es macht den Unterschied zwischen „ganz okay” und „Wow”.
- Nicht überbacken. Matcha-Kuchen trocknet schnell aus, wenn er zu lange im Ofen bleibt. Lieber eine Minute früher rausnehmen und testen, als zu spät. Ein leicht feuchter Kern ist besser als ein trockener Stein.
- Die richtige Temperatur. Alle Zutaten sollten Raumtemperatur haben. Kalte Eier oder Milch können den Teig klumpig machen. Holt alles eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank – das ist der einfachste Trick für einen perfekten Kuchen.
- Schokolade nicht überhitzen. Weiße Schokolade ist empfindlich. Wenn sie zu heiß wird, flockt sie aus und wird körnig. Schmelzt sie langsam und rührt ständig um. Wenn es passiert ist – keine Panik –, könnt ihr die Masse noch retten, indem ihr einen Löffel Sahne unterrührt.
- Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, der Duft ist verführerisch. Aber wenn ihr den Kuchen warm anschneidet, zerfällt er. Lasst ihn mindestens eine Stunde auskühlen. Ich stelle ihn manchmal auf den Balkon (im Frühling ist es da kühl) – das geht schneller.
Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, das Backpulver reinzutun. Der Kuchen war flach wie ein Pfannkuchen und so dicht, dass man ihn kaum schneiden konnte. Seitdem klebe ich mir einen Zettel an den Kühlschrank: „Backpulver nicht vergessen!” Klingt albern, aber es hilft.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept? Es ist wandelbar wie das Wetter im April. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Veganer Matcha-Kuchen: Ersetzt die Eier durch 2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser (quellen lassen) und die Milch durch Haferdrink. Die weiße Schokolade muss vegan sein – ich mag die von „Naturgut”. Der Kuchen wird etwas fester, aber genauso lecker.
- Matcha-Zitronen-Kuchen: Gebt den Abrieb einer Bio-Zitrone in den Teig. Die Zitrusnote passt super zum Matcha und macht den Kuchen noch frischer. Perfekt für warme Tage!
- Schoko-Matcha-Marmorierung: Hebt 2 EL Kakaopulver unter die Hälfte des Teigs und gebt beide Teige abwechselnd in die Form. Mit einem Messer leicht durchziehen – schon habt ihr einen Marmorkuchen mit Wow-Effekt.
- Glutenfreie Variante: Verwendet eine glutenfreie Mehlmischung (1:1). Ich habe es mit der von „Schaer” getestet – der Kuchen wird etwas krümeliger, aber nicht weniger lecker. Gebt einen EL mehr Milch dazu, damit der Teig nicht zu trocken wird.
- Fruchtiger Twist: Hebt 100 g frische Himbeeren unter den Teig. Die säuerlichen Beeren brechen die Süße der weißen Schokolade schön. Aber vorsichtig unterheben, sonst wird der Teig rosa – auch nicht hässlich, aber anders.
Meine Lieblingsvariante: Ich mache den Kuchen manchmal mit einer Schicht weißen Schokoladen-Ganache obendrauf. Dafür einfach 100 g weiße Schokolade mit 50 ml Sahne schmelzen, abkühlen lassen und auf den Kuchen streichen. Das ist dann kein Latte mehr, sondern ein Cappuccino – im Kuchenformat!
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen ist vielseitiger, als ihr denkt. Hier kommt, wie ich ihn am liebsten genieße und wie ihr ihn haltbar macht.
Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen bei Zimmertemperatur – dann entfaltet sich das Aroma am meisten. Ich serviere ihn gerne mit einer Tasse Matcha-Latte (logisch!) oder einem grünen Tee. Für besondere Anlässe gebe ich einen Klecks Schlagsahne dazu und ein paar essbare Blüten – das sieht aus wie ein Frühlingsgarten auf dem Teller. Wenn ihr ihn als Dessert nach einem leichten Abendessen wollt, passt ein Löffel Mascarpone oder Joghurt wunderbar dazu.
Aufbewahren: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3-4 Tage frisch. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber dann wird er etwas fester – holt ihn einfach eine Stunde vor dem Essen raus. Ihr könnt ihn auch einfrieren! Wickelt ihn dafür fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder bei Zimmertemperatur für ein paar Stunden.
Reheating-Tipp: Wenn ihr den Kuchen warm mögt (ich liebe ihn so!), gebt ein Stück für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Aber Vorsicht – nicht zu lange, sonst wird er matschig. Besser: Im Ofen bei 150°C für 5 Minuten aufwärmen. Dann bleibt die Kruste knusprig.
Mein Geheimnis: Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser. Die Aromen von Matcha und weißer Schokolade verbinden sich über Nacht zu einer harmonischen Einheit. Ich backe ihn oft am Vorabend und decke ihn einfach mit einem Küchentuch ab – am nächsten Morgen ist er perfekt.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich habe mir die Mühe gemacht, die ungefähren Werte auszurechnen. Hier sind sie, pro Stück (bei 12 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Fett: 14 g
- Kohlenhydrate: 34 g
- Eiweiß: 5 g
- Zucker: 18 g
Jetzt zu den guten Dingen: Matcha ist nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch richtig gesund. Er steckt voller Antioxidantien (vor allem EGCG), die helfen, freie Radikale zu bekämpfen. Außerdem enthält er L-Theanin, eine Aminosäure, die für einen wachen, aber entspannten Geist sorgt – perfekt für den Nachmittagskaffee. Die weiße Schokolade ist zwar nicht das Gesundeste, aber in Maßen genossen, tut sie der Seele gut. Und hey, dieser Kuchen ist immer noch besser als der gekaufte Kuchen aus dem Supermarkt, oder?
Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane Version siehe die Variationen oben. Wer auf Nüsse allergisch ist, sollte die Milch ersetzen (Mandelmilch geht nicht) und auf Nussöl verzichten – Rapsöl ist sicher.
Ich persönlich sehe diesen Kuchen als „Feel-Good-Food”. Er ist nicht zum Abnehmen da, sondern zum Genießen. Und manchmal ist genau das die beste Medizin.
Fazit
Ich habe euch jetzt ganz schön vollgelabert mit Geschichten und Tipps, aber wisst ihr was? Dieser Kuchen ist es wert. Er ist der Beweis, dass man mit ein paar einfachen Zutaten und etwas Geduld etwas wirklich Besonderes zaubern kann. Dieser Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade ist für mich der Frühling auf einem Teller – zart, grün und voller Überraschungen.
Ich lade euch ein, ihn nachzubacken und euren eigenen Twist hinzuzufügen. Vielleicht mit mehr Schokolade, vielleicht mit Beeren, vielleicht genau so, wie ich es beschrieben habe. Das Schöne am Backen ist ja, dass es keine Regeln gibt – nur Empfehlungen. Und meine Empfehlung ist: Backt diesen Kuchen. Jetzt. Im Frühling. Oder wann immer ihr ein bisschen Grün und Süße braucht.
Habt ihr den Kuchen ausprobiert? Dann schreibt mir in die Kommentare, wie es gelaufen ist! Ich bin gespannt auf eure Kreationen, eure Fehler (ja, die auch!) und eure Ideen. Und wenn ihr ein Foto macht – taggt mich! Ich liebe es, eure Backwerke zu sehen. Bis zum nächsten Rezept, bleibt kreativ und genießt den Frühling!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch ohne weiße Schokolade machen?
Klar, aber dann wird er weniger süß und nicht so cremig. Ihr könnt die Schokolade durch 50 g geschmolzene Butter ersetzen, aber der Geschmack verändert sich. Probiert es einfach aus!
Warum ist mein Matcha-Kuchen braun geworden?
Das passiert, wenn das Matcha-Pulver von schlechter Qualität ist oder zu lange bei zu hoher Hitze gebacken wird. Matcha oxidiert schnell. Achtet auf gute Qualität und backt nicht zu heiß – 180°C sind genug.
Kann ich den Kuchen auch in einer runden Form backen?
Ja, unbedingt! Eine Springform mit 20 cm Durchmesser funktioniert perfekt. Die Backzeit bleibt etwa gleich – testet einfach nach 35 Minuten mit der Stäbchenprobe.
Wie bekomme ich das Matcha-Pulver klümpchenfrei in den Teig?
Löst es zuerst in etwas warmer Milch auf, bevor ihr es unter den Teig mischt. Das ist der einfachste Trick. Oder siebt es direkt über die feuchten Zutaten – beides funktioniert gut.
Kann ich den Kuchen auch ohne Ei backen?
Ja, ersetzt jedes Ei durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (quellen lassen). Der Kuchen wird etwas fester, aber bleibt saftig. Oder nehmt Apfelmus – 1/4 Tasse pro Ei – dann wird er fruchtiger.
Pin This Recipe!

Saftiger Matcha-Latte-Kuchen mit weißer Schokolade – Einfaches Frühlingsrezept
Ein fluffiger, saftiger Kuchen mit erdigem Matcha und cremig-süßer weißer Schokolade, perfekt für den Frühling. In unter einer Stunde zubereitet und ein garantierter Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 40 Minuten
- Total Time: 55 Minuten
- Yield: 12 Stücke 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Japanisch-inspiriert
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 150 g Zucker (ca. 3/4 Tasse)
- 80 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl) (ca. 1/3 Tasse)
- 2 Eier (Größe M), Raumtemperatur
- 200 ml Milch (z. B. Vollmilch, Hafermilch oder Mandelmilch) (ca. 3/4 Tasse + 2 EL)
- 2 EL Matcha-Pulver (am besten culinary grade oder premium)
- 100 g weiße Schokolade (ca. 3,5 oz)
- 100 ml Sahne (optional, für das Topping) (ca. 1/2 Tasse minus 1 EL)
- 1 TL Matcha-Pulver (optional, zum Bestäuben)
- Weiße Schokoladenraspel (optional, zum Dekorieren)
Instructions
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (25 cm) einfetten und mit Backpapier auslegen.
- Die weiße Schokolade hacken und über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (30-Sekunden-Intervalle, umrühren) schmelzen. Leicht abkühlen lassen.
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen.
- In einer kleinen Schüssel das Matcha-Pulver mit 2-3 EL der Milch glatt rühren.
- In einer zweiten Schüssel Öl, Eier und restliche Milch verquirlen. Die abgekühlte geschmolzene weiße Schokolade und die Matcha-Milch-Mischung unterrühren.
- Die feuchten Zutaten zu den trockenen geben und kurz verrühren, bis kein Mehl mehr sichtbar ist. Nicht überrühren.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Die Form einmal kurz auf die Arbeitsfläche klopfen.
- Auf der mittleren Schiene 35-45 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken – wenn kein feuchter Teig kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Bei zu dunkler Oberfläche nach 25 Minuten mit Alufolie abdecken.
- Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
- Für das Topping (optional): Die Sahne steif schlagen und auf den abgekühlten Kuchen streichen. Mit Matcha-Pulver bestäuben und mit weißen Schokoladenraspeln dekorieren.
Notes
Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser, da sich die Aromen verbinden. Für eine vegane Version Eier durch 2 EL Leinsamen + 6 EL Wasser ersetzen und Milch durch Haferdrink. Die weiße Schokolade sollte vegan sein. Matcha-Qualität ist entscheidend – gutes Matcha-Pulver verwenden, um Bitterkeit zu vermeiden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 18
- Sodium: 150
- Fat: 14
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 34
- Fiber: 1
- Protein: 5
Keywords: Matcha-Kuchen, weißer Schokoladenkuchen, Frühlingsrezept, einfacher Kuchen, Matcha-Latte-Kuchen, Rührkuchen, Kastenform


