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„Warum machst du den Bratapfel nicht einfach in der Mikrowelle?“, fragte meine Kollegin Lisa an einem verregneten Dienstagmittag in der Kaffeeküche. Ich war sprachlos. Bratapfel in der Mikrowelle? Das war doch ein Verbrechen an der Tradition! Ich begann, eine Erklärung darüber zu starten, warum das niemals funktionieren würde – die Röstaromen, die gleichmäßige Garung, die Seele des Gerichts. Dann hielt ich inne. Lisa sah mich mit diesem ruhigen, wissenden Blick an, den manche Menschen einfach haben. „Probier es einfach“, sagte sie. „Ich mache das seit Jahren so.“ Na gut, dachte ich. Was soll schon schiefgehen? An diesem Abend stand ich in meiner Küche, einen Apfel in der einen Hand, eine Tasse Marzipan in der anderen, und die Mikrowelle summte leise vor sich hin. Ich war bereit, mich zu irren. Und ehrlich gesagt, habe ich mich noch nie so gerne geirrt. Der Duft, der sich innerhalb von Minuten in der Küche ausbreitete, war so intensiv und weihnachtlich, dass ich sofort wusste: Dieser einfache Bratapfel mit Marzipanfüllung würde mein neuer bester Freund für hektische Abende werden. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man zu sehr an den alten Regeln festhält und dabei die einfachen, genialen Lösungen übersieht. Genau darum geht es heute. Dieser Bratapfel ist nicht nur unglaublich lecker, sondern auch in drei schnellen Schritten fertig. Kein stundenlanges Backen, kein Aufwand. Nur purer, warmer Genuss. Und das Beste? Du wirst nie wieder zurück wollen.
Warum du diesen einfachen Bratapfel mit Marzipanfüllung lieben wirst
Ich habe in den letzten Jahren unzählige Bratapfel-Rezepte getestet. Vom klassischen Ofen-Bratapfel mit Vanillesoße bis hin zu komplizierten Varianten mit Streuseln und Crème légère. Aber dieser einfache Bratapfel mit Marzipanfüllung hat sich als absoluter Favorit herausgestellt – und zwar aus guten Gründen, die ich dir nicht vorenthalten möchte.
- Schnell & einfach: In weniger als 10 Minuten ist dieser Bratapfel fertig. Perfekt für die hektische Adventszeit oder wenn dich am Abend einfach die Lust auf etwas Süßes überkommt.
- Minimale Zutaten: Du brauchst nur drei Hauptzutaten: Äpfel, Marzipan und etwas Butter. Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten, die du extra kaufen musst. Alles hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für den Alltag: Dieser Bratapfel ist ideal für stressige Wochentage, an denen du trotzdem nicht auf ein kleines Stück Geborgenheit verzichten willst. Er rettet auch spontane Gäste-Besuche.
- Ein echter Publikumsliebling: Ich habe ihn schon Kindern, skeptischen Kollegen und meiner Oma serviert – alle waren begeistert. Das Marzipan schmilzt so schön und harmoniert perfekt mit der säuerlichen Note des Apfels.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus warmem, weichem Apfel und süßem, nussigem Marzipan ist einfach himmlisch. Dazu ein Klecks Sahne oder Vanilleeis – und du hast ein Dessert, das nach viel mehr Aufwand aussieht, als es ist.
Was diesen Bratapfel von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Methode. Die Mikrowelle sorgt dafür, dass der Apfel innen schön weich wird, während das Marzipan sanft schmilzt und sich mit dem Fruchtsaft verbindet. Das Ergebnis ist ein Dessert, das nicht nur schnell geht, sondern auch geschmacklich absolut überzeugt. Es ist kein „Notfall-Rezept“, sondern ein echtes Wohlfühlessen, das dich mit jedem Löffel an gemütliche Abende erinnert. Und ehrlich? Es ist genau das, was man nach einem langen Tag braucht: etwas Warmes, Süßes und Tröstliches, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Welche Zutaten du für den einfachen Bratapfel brauchst
Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Die wenigen Zutaten sind aber entscheidend für den Geschmack und die Textur. Hier erkläre ich dir, worauf du achten solltest, damit dein Bratapfel perfekt gelingt.
Für die Füllung:
- Marzipanrohmasse (80 g): Das ist das Herzstück. Ich verwende am liebsten Marzipanrohmasse von Niederegger oder Lübecker, weil sie einen besonders intensiven, feinen Mandelgeschmack hat. Achte darauf, dass es sich um Rohmasse handelt, nicht um fertiges Marzipan mit Zuckerzusatz. Die Rohmasse ist geschmeidiger und schmilzt besser. Du kannst sie auch durch eine vegane Variante auf Mandelbasis ersetzen, falls nötig.
- Butter (15 g, weich): Ein kleines Stück Butter auf dem Marzipan sorgt für eine wunderbare Cremigkeit und verhindert, dass die Füllung austrocknet. Verwende ungesalzene Butter, um den Geschmack nicht zu verfälschen. Für eine vegane Version nimmst du einfach Margarine oder Kokosöl.
- Optional: 1 EL gehackte Mandeln oder Walnüsse: Für etwas Crunch. Ich gebe sie gerne dazu, wenn ich etwas mehr Textur möchte. Lass sie weg, wenn du es lieber weich magst.
Für den Apfel:
- 2 große Äpfel (z. B. Elstar, Boskoop oder Jonagold): Die Wahl des Apfels ist entscheidend. Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop oder Elstar behalten beim Garen ihre Form und bieten einen schönen Kontrast zur süßen Marzipanfüllung. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji können zu matschig werden. Ich persönlich liebe Boskoop, weil er schön aromatisch ist und nicht zerfällt. Achte darauf, dass die Äpfel unbeschädigt sind und eine glatte Schale haben.
Für das Topping und die Sauce:
- 2 EL brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker): Der Zucker karamellisiert leicht und gibt eine schöne goldene Farbe. Brauner Zucker hat ein feines Aroma, das perfekt zu Marzipan passt. Du kannst aber auch normalen Haushaltszucker verwenden.
- 1 TL Zimt (gemahlen): Zimt und Apfel sind einfach ein Traumpaar. Er unterstreicht die Weihnachtsstimmung und wärmt von innen. Verwende Ceylon-Zimt, wenn du magst – er ist feiner im Geschmack.
- Optional: 50 ml Apfelsaft oder Weißwein: Das verhindert, dass der Apfel austrocknet, und sorgt für eine leckere Sauce. Ich nehme meistens Apfelsaft, weil ich ihn immer zu Hause habe. Wenn du Alkohol verwenden möchtest, nimm einen trockenen Weißwein.
- Zum Servieren: Sahne, Vanillesoße oder Vanilleeis: Ein Muss! Die kalte Sahne oder das Eis bilden einen himmlischen Kontrast zum warmen Bratapfel. Ich persönlich liebe Vanilleeis dazu – es schmilzt so schön.
Substitutionshinweise:
Falls du kein Marzipan magst oder eine Nussallergie hast, kannst du die Füllung durch eine Mischung aus weichen Datteln, gemahlenen Haferflocken und etwas Zimt ersetzen. Das ist auch super lecker! Für eine zuckerfreie Variante verwendest du Xylit oder Erythrit, aber bedenke, dass der Karamell-Effekt dann geringer ist.
Benötigte Küchenausstattung
Für diesen einfachen Bratapfel brauchst du nicht viel – das macht ihn ja so praktisch. Hier ist, was du bereitlegen solltest:
- Mikrowellengeeignete Schüssel oder Teller: Am besten eine mit etwas Rand, damit der austretende Saft nicht überläuft. Ich verwende eine kleine Auflaufform aus Glas.
- Apfelausstecher oder ein kleines Messer: Zum Aushöhlen des Apfels. Ein Apfelausstecher ist ideal, aber ein scharfes Gemüsemesser tut es auch.
- Schneidebrett: Zum Vorbereiten der Äpfel.
- Kleine Schüssel: Zum Mischen von Marzipan und Butter.
- Löffel oder Teelöffel: Zum Füllen der Äpfel.
- Optional: Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben, aber du kannst auch gut schätzen.
Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Wenn du keinen Apfelausstecher hast, schneide den Apfel einfach quer durch die Mitte und höhle beide Hälften mit einem Löffel aus. Das geht super schnell und du hast gleich zwei kleine Portionen – perfekt zum Teilen!
Zubereitung des einfachen Bratapfels mit Marzipanfüllung

Hier kommt der wichtigste Teil. Folge diesen Schritten, und in weniger als 10 Minuten hast du ein himmlisches Dessert auf dem Tisch. Die Zeiten sind für eine Mikrowelle mit 800 Watt ausgelegt – passe sie bei Bedarf an.
- Apfel vorbereiten (2 Minuten): Wasche die Äpfel gründlich. Trockne sie ab. Nun schneidest du mit einem Messer oder Apfelausstecher vorsichtig das Kerngehäuse aus. Achte darauf, den Apfel nicht zu durchbohren – der Boden sollte geschlossen bleiben, damit die Füllung nicht ausläuft. Ich steche immer von der Oberseite her ein und drehe den Ausstecher leicht. Wenn du ein Messer benutzt, schneide einen Kegel um das Kerngehäuse herum. Keine Sorge, wenn es nicht perfekt aussieht – der Geschmack ist entscheidend!
- Marzipanfüllung zubereiten (2 Minuten): Gib die Marzipanrohmasse in eine kleine Schüssel. Zerbrösele sie mit den Fingern oder einer Gabel. Füge die weiche Butter hinzu und verknete alles zu einer gleichmäßigen, geschmeidigen Masse. Wenn du möchtest, hebe jetzt die gehackten Nüsse unter. Die Mischung sollte nicht zu trocken sein – wenn sie bröselt, gib noch einen Hauch Butter dazu. Ich mache das immer mit den Händen, weil ich so besser fühlen kann, ob die Konsistenz stimmt.
- Äpfel füllen (1 Minute): Nimm einen Teelöffel und fülle die Marzipanmasse fest in die Aushöhlung des Apfels. Drücke sie gut hinein, aber lass oben etwas Platz, denn das Marzipan wird beim Erhitzen noch etwas flüssig. Die Menge sollte etwa einen gehäuften Teelöffel pro Apfel betragen. Verteile den restlichen Marzipan auf dem Apfelrand.
- Würzen und Flüssigkeit hinzufügen (1 Minute): Streue den braunen Zucker und den Zimt gleichmäßig über die gefüllten Äpfel. Wenn du möchtest, gib jetzt den Apfelsaft oder Weißwein in die Schüssel – etwa 2-3 EL pro Apfel. Die Flüssigkeit sorgt für Dampf und eine leckere Sauce. Setze ein kleines Stückchen Butter (etwa 5 g) oben auf die Marzipanfüllung – das gibt extra Cremigkeit.
- Garen in der Mikrowelle (3-4 Minuten): Stelle die Schüssel mit den Äpfeln in die Mikrowelle. Gare sie bei 800 Watt für 3 Minuten. Danach prüfst du mit einer Gabel, ob der Apfel weich ist. Er sollte sich leicht einstechen lassen, aber nicht zerfallen. Wenn du festere Äpfel wie Boskoop verwendest, kann es 4 Minuten dauern. Mein Tipp: Fang lieber mit 3 Minuten an und gib bei Bedarf 30 Sekunden dazu. Jede Mikrowelle ist anders, und überkochte Äpfel sind einfach nur traurig.
- Ruhen lassen (1 Minute): Lass den Bratapfel nach dem Garen noch 1 Minute in der Mikrowelle stehen. So kann sich der Saft setzen und die Aromen verbinden sich. Das ist ein kleiner, aber feiner Schritt, den ich nicht mehr weglasse.
- Servieren (1 Minute): Nimm die Schüssel vorsichtig heraus (sie ist heiß!). Gib den Bratapfel auf einen Teller oder in eine kleine Schale. Löffle die entstandene Sauce aus der Schüssel darüber. Dazu kommt jetzt der krönende Abschluss: ein Klecks Sahne, ein Löffel Vanillesoße oder eine Kugel Vanilleeis. Ich liebe es, wenn das Eis langsam schmilzt und sich mit der warmen Sauce vermischt – einfach perfekt!
Warnung: Die Füllung wird sehr heiß! Lass sie kurz abkühlen, bevor du den ersten Löffel nimmst. Ich habe mir schon einmal die Zunge verbrannt, weil ich zu ungeduldig war – glaub mir, das ist keine gute Idee.
Tipps & Tricks für den perfekten Bratapfel
Nach vielen Testläufen habe ich ein paar Kniffe gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem unvergesslichen Bratapfel ausmachen. Hier teile ich sie mit dir.
Die richtige Apfelsorte wählen: Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Ich habe einmal süße Gala-Äpfel verwendet – das Ergebnis war eine matschige Pampe. Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold sind die besten Freunde deines Bratapfels. Sie behalten ihre Form und bieten den perfekten Kontrast zur Süße. Wenn du nur süße Äpfel da hast, reduziere den Zucker etwas.
Marzipan nicht zu stark erhitzen: Marzipan wird bei zu hoher Hitze schnell hart und zäh. Deshalb ist die Mikrowelle mit niedriger bis mittlerer Leistung ideal. Wenn du einen Ofen verwendest (bei 180 °C für 15-20 Minuten), decke die Äpfel mit Alufolie ab, damit das Marzipan nicht verbrennt.
Die Mikrowellen-Zeit anpassen: Jede Mikrowelle hat ihre Eigenheiten. Meine 800-Watt-Maschine braucht genau 3 Minuten. Wenn deine stärker ist, reduziere die Zeit auf 2:30 Minuten. Bei schwächeren Modellen (600 Watt) können es 4-5 Minuten sein. Der beste Test ist die Gabelprobe: Wenn der Apfel weich ist, ist er fertig. Lieber etwas weniger als zu viel – du kannst immer nachgaren.
Ein Missgeschick, das mir passiert ist: Einmal habe ich vergessen, den Apfelboden zu verschließen. Die gesamte Marzipanfüllung ist ausgelaufen und hat sich in der Schüssel verteilt. Der Apfel war leer und die Sauce klebrig-süß. Seitdem achte ich wirklich genau darauf, dass das Kerngehäuse komplett entfernt ist, aber der Boden intakt bleibt. Ein kleiner, aber entscheidender Schritt!
Multitasking-Tipp: Bereite die Marzipanfüllung vor, während der Apfel in der Mikrowelle ist. Oder noch besser: Mache die Füllung am Vorabend und bewahre sie im Kühlschrank auf. So sparst du am nächsten Tag wertvolle Minuten.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind einige meiner liebsten Variationen.
Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl. Das Marzipan ist in den meisten Fällen bereits vegan (es besteht aus Mandeln und Zucker). Achte nur darauf, dass keine Milchbestandteile enthalten sind. Für das Topping nimmst du vegane Sahne oder Kokosjoghurt. Ich habe es mit Kokosöl probiert und der leichte Kokosgeschmack passt überraschend gut zum Marzipan.
Glutenfreie Variante: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da weder Mehl noch andere Getreideprodukte verwendet werden. Achte nur darauf, dass dein Marzipan keine glutenhaltigen Zusätze hat – das ist aber sehr selten. Perfekt für Gäste mit Zöliakie!
Fruchtige Variante: Gib zusätzlich zur Marzipanfüllung ein paar frische oder gefrorene Beeren (Preiselbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren) in den Apfel. Die Säure der Beeren harmoniert wunderbar mit der Süße. Ich habe das an Weihnachten ausprobiert und es war ein voller Erfolg.
Nussige Variante: Ersetze die Hälfte des Marzipans durch gemahlene Haselnüsse oder Mandeln. Füge einen Esslöffel Honig oder Ahornsirup hinzu, um die Süße auszugleichen. Das gibt dem Bratapfel eine herrlich nussige Note.
Ofen-Variante: Wenn du Zeit hast und den klassischen Weg gehen möchtest, backe die gefüllten Äpfel im Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für 15-20 Minuten. Gib etwas Apfelsaft in die Form und decke sie mit Alufolie ab. Der Ofen gibt ein etwas gleichmäßigeres Ergebnis, aber die Mikrowelle ist unschlagbar schnell.
Gewürz-Variante: Füge zur Marzipanfüllung eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Ingwer hinzu. Das gibt dem Bratapfel eine orientalische Note und ist perfekt für die Winterzeit.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Der einfache Bratapfel schmeckt am besten frisch und warm. Aber hier sind ein paar Ideen, wie du ihn servieren und lagern kannst.
Servieren: Ich serviere den Bratapfel immer in einer kleinen Schale, damit die köstliche Sauce nicht verloren geht. Ein Klecks Sahne oder eine Kugel Vanilleeis sind ein Muss. Du kannst auch etwas gehackte Pistazien oder Mandelblättchen darüber streuen – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch Crunch. Für eine besondere Note träufle etwas flüssigen Honig oder Ahornsirup darüber. Wenn du Gäste hast, kannst du die Äpfel auf einem Bett aus Vanillesoße anrichten – das sieht elegant aus und schmeckt himmlisch.
Aufbewahrung: Falls du einen Bratapfel übrig hast (was selten vorkommt), bewahre ihn in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Er hält sich 1-2 Tage. Die Textur wird aber etwas weicher. Zum Aufwärmen gibst du ihn für 30-60 Sekunden in die Mikrowelle. Füge einen Schuss Apfelsaft hinzu, damit er nicht austrocknet. Du kannst ihn auch kalt essen – wie ein Apfelkompott mit Marzipan. Ehrlich gesagt finde ich ihn kalt fast genauso lecker.
Einfrieren: Du kannst die ungefüllten, ausgehöhlten Äpfel einfrieren. Fülle sie dann direkt aus dem Gefrierschrank mit der Marzipanmasse und gare sie in der Mikrowelle. Die Garzeit verlängert sich um etwa 1-2 Minuten. Die fertigen Bratäpfel lassen sich auch einfrieren, aber die Konsistenz leidet etwas. Ich empfehle, sie lieber frisch zuzubereiten.
Wie die Aromen sich entwickeln: Der Bratapfel schmeckt sofort nach der Zubereitung am besten, weil das Marzipan noch schön warm und flüssig ist. Nach dem Abkühlen wird die Füllung fester. Wenn du ihn aufbewahrst, ziehen die Aromen von Zimt und Marzipan noch intensiver in den Apfel ein – das ist auch sehr lecker, aber anders.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieser einfache Bratapfel ist nicht nur ein Genuss, sondern hat auch einige positive Eigenschaften. Hier eine grobe Nährwertangabe pro Portion (1 Apfel mit Füllung, ohne Topping):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Fett: 14 g (davon 5 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 36 g (davon 28 g Zucker)
- Ballaststoffe: 5 g
- Eiweiß: 4 g
Gesundheitliche Vorteile: Äpfel sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem. Marzipan besteht hauptsächlich aus Mandeln, die gesunde ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium liefern. Mandeln können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel regulieren.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei und kann durch einfache Anpassungen vegan zubereitet werden. Es enthält Nüsse (Marzipan) und Milchprodukte (Butter), wenn du die Standardversion machst. Für eine zuckerreduzierte Variante ersetze den braunen Zucker durch Erythrit oder Xylit. Der Apfel selbst liefert schon genug Süße.
Ich persönlich sehe diesen Bratapfel als ein kleines, bewusstes Genussmittel. Er ist reich an natürlichen Zutaten und macht einfach glücklich. Und manchmal ist das ja das Gesündeste, was wir tun können – uns etwas Gutes zu tun.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Bratapfel auch im Ofen zubereiten?
Ja, absolut! Backe die gefüllten Äpfel bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) für 15-20 Minuten. Gib etwas Apfelsaft in die Form und decke sie mit Alufolie ab. Der Ofen braucht länger, aber das Ergebnis ist genauso lecker.
Welche Apfelsorte ist am besten geeignet?
Säuerliche, feste Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold sind ideal. Sie behalten ihre Form und bieten einen schönen Kontrast zur süßen Marzipanfüllung. Meide süße, mehlige Äpfel wie Gala oder Fuji.
Kann ich den Bratapfel vorbereiten?
Ja, du kannst die Äpfel bis zu einem Tag vorher aushöhlen und die Marzipanfüllung zubereiten. Bewahre beides getrennt im Kühlschrank auf. Fülle die Äpfel erst kurz vor dem Garen. So sparst du am Abend wertvolle Zeit.
Was mache ich, wenn die Marzipanfüllung ausläuft?
Das passiert, wenn der Apfelboden nicht dicht ist oder du zu viel Füllung verwendest. Achte darauf, dass das Kerngehäuse komplett entfernt ist, aber der Boden intakt bleibt. Drücke die Füllung nicht zu fest hinein und lass oben etwas Platz.
Kann ich den Zucker weglassen?
Ja, du kannst den braunen Zucker reduzieren oder ganz weglassen, besonders wenn du süße Äpfel verwendest. Das Marzipan ist bereits süß genug. Für eine zuckerfreie Variante verwende Erythrit oder Xylit, aber der Karamell-Effekt bleibt dann aus.
Fazit
Dieser einfache Bratapfel mit Marzipanfüllung ist der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Er ist schnell, unkompliziert und schmeckt trotzdem wie ein kleines Fest. Ich liebe es, wie das warme Marzipan mit dem saftigen Apfel verschmilzt und wie der Duft von Zimt die ganze Küche erfüllt. Es ist genau das, was man an einem kalten Abend braucht – ein bisschen Wärme, ein bisschen Süße und ganz viel Geborgenheit.
Ich lade dich ein, dieses Rezept nachzumachen und es nach deinem Geschmack zu verändern. Vielleicht magst du mehr Zimt oder ein paar Nüsse extra? Vielleicht entdeckst du eine neue Lieblingsvariante? Probiere es aus und lass mich wissen, wie es dir schmeckt. Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile deine Version auf Pinterest. Ich bin schon gespannt, was du daraus machst!
Also, worauf wartest du? Hol dir einen Apfel, etwas Marzipan und mach dich bereit für den besten Bratapfel deines Lebens. Glaub mir, dein Abend wird gleich viel schöner. Und wenn du noch mehr einfache und schnelle Rezepte für den Alltag suchst, schau dich gerne auf meinem Blog um. Es gibt noch so viel zu entdecken!
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Einfacher Bratapfel mit Marzipanfüllung: 3 schnelle Schritte
Dieser einfache Bratapfel mit Marzipanfüllung ist in weniger als 10 Minuten fertig und benötigt nur wenige Zutaten. Perfekt für die hektische Adventszeit oder als schnelles, wohliges Dessert an kalten Abenden.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 3-4 Minuten
- Total Time: 8-9 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 große Äpfel (z. B. Elstar, Boskoop oder Jonagold)
- 80 g Marzipanrohmasse
- 15 g weiche Butter (ungesalzen)
- 2 EL brauner Zucker (oder Kokosblütenzucker)
- 1 TL Zimt (gemahlen)
- 50 ml Apfelsaft oder Weißwein (optional)
- 1 EL gehackte Mandeln oder Walnüsse (optional)
- Zum Servieren: Sahne, Vanillesoße oder Vanilleeis
Instructions
- Apfel vorbereiten (2 Minuten): Wasche die Äpfel gründlich und trockne sie ab. Entferne vorsichtig das Kerngehäuse mit einem Apfelausstecher oder einem kleinen Messer, ohne den Boden zu durchbohren.
- Marzipanfüllung zubereiten (2 Minuten): Gib die Marzipanrohmasse in eine kleine Schüssel und zerbrösele sie. Füge die weiche Butter hinzu und verknete alles zu einer gleichmäßigen, geschmeidigen Masse. Hebe bei Bedarf die gehackten Nüsse unter.
- Äpfel füllen (1 Minute): Fülle die Marzipanmasse fest in die Aushöhlung der Äpfel, lass oben etwas Platz. Verteile eventuell restliches Marzipan auf dem Apfelrand.
- Würzen und Flüssigkeit hinzufügen (1 Minute): Streue braunen Zucker und Zimt gleichmäßig über die gefüllten Äpfel. Gib bei Bedarf Apfelsaft oder Weißwein in die Schüssel (ca. 2-3 EL pro Apfel). Setze ein kleines Stückchen Butter (ca. 5 g) auf die Marzipanfüllung.
- Garen in der Mikrowelle (3-4 Minuten): Stelle die Schüssel mit den Äpfeln in die Mikrowelle und gare sie bei 800 Watt für 3 Minuten. Prüfe mit einer Gabel, ob der Apfel weich ist; gib bei Bedarf 30 Sekunden bis 1 Minute dazu.
- Ruhen lassen (1 Minute): Lass den Bratapfel nach dem Garen noch 1 Minute in der Mikrowelle stehen, damit sich die Aromen verbinden.
- Servieren (1 Minute): Nimm die Schüssel vorsichtig heraus und gib den Bratapfel auf einen Teller oder in eine kleine Schale. Löffle die entstandene Sauce darüber und serviere mit Sahne, Vanillesoße oder Vanilleeis.
Notes
Die Füllung wird sehr heiß – kurz abkühlen lassen vor dem Verzehr. Für den Ofen: bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) 15-20 Minuten backen, mit Alufolie abdecken. Die Mikrowellenzeit je nach Leistung anpassen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Apfel mit Füllung
- Calories: 280
- Sugar: 28
- Sodium: 10
- Fat: 14
- Saturated Fat: 5
- Carbohydrates: 36
- Fiber: 5
- Protein: 4
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