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„Könntest du nicht einfach die vorgekochten Gnocchi aus dem Kühlregal nehmen?”, fragte meine Nachbarin Lena, während sie über meine Schulter auf das Rezeptheft spähte. Ich wollte gerade ausholen, um zu erklären, warum selbstgemachte Gnocchi natürlich tausendmal besser sind — dann hielt ich inne. Sie hatte einen Punkt. An einem Dienstagabend, nach einem langen Arbeitstag, wer hat da wirklich Zeit, Kartoffeln zu kochen, zu schälen und zu stampfen? Also beschloss ich, ihren Vorschlag zu testen. Und ehrlich? Es hat funktioniert. Besser als erwartet. Die cremigen Kürbis-Gnocchi mit Salbei-Butter und Walnüssen wurden trotzdem zu einem dieser Gerichte, bei dem man nach dem ersten Bissen einfach kurz die Augen schließt. Ich habe an diesem Abend gelernt, dass Perfektionismus in der Küche manchmal überbewertet ist — es kommt auf die Kombination an, nicht auf den Arbeitsaufwand. Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn man zu verbissen an einer Idee festhält und dabei vergisst, dass Kochen vor allem eines sein sollte: genussvoll. Dieses Rezept ist seitdem mein Herbst-Favorit, und ich mache es immer noch mit den gekauften Gnocchi. Lena hat übrigens nie wieder gefragt, ob sie mir helfen kann — sie ist jetzt meistens schon zum Abendessen da.
Warum du diese cremigen Kürbis-Gnocchi lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten drei Herbstsaisons bestimmt zwanzig Mal gekocht. Nicht, weil ich es perfektionieren musste, sondern weil es einfach jedes Mal aufs Neue begeistert. Hier ist, warum es auch bei dir zur Lieblingsroutine werden wird:
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch. Perfekt für stressige Wochentage, an denen du trotzdem etwas Besonderes essen möchtest.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Zutaten, die du in speziellen Läden suchen musst. Die meisten hast du wahrscheinlich schon zu Hause — oder findest sie im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für den Herbst: Dieses Gericht fängt die Essenz der goldenen Jahreszeit ein. Kürbis, Salbei und Walnüsse — mehr Herbst geht nicht.
- Immer ein Erfolg: Ich habe es für Gäste gekocht, für meine Familie und sogar für Kollegen, die vorbeikamen. Jeder hat nach dem Rezept gefragt.
- Ein Traum von Cremigkeit: Die Kombination aus zarten Gnocchi, samtiger Sauce und dem nussigen Crunch der Walnüsse ist einfach unwiderstehlich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Art von Gericht, bei dem die Sauce genau richtig dickflüssig ist, die Salbei-Butter ihr volles Aroma entfaltet und die Walnüsse den perfekten Kontrast liefern. Ich habe lange nach dieser Balance gesucht — zu viel Sahne macht es schwer, zu wenig lässt es fade wirken. Hier stimmt einfach alles. Es ist Komfortessen, das trotzdem leicht bleibt. Du wirst es lieben, versprochen.
Was du für die Kürbis-Gnocchi brauchst
Dieses Rezept lebt von der Qualität weniger, aber entscheidender Zutaten. Keine Sorge, du musst keine exotischen Gewürze oder teure Spezialitäten kaufen. Es sind alles Dinge, die du entweder schon im Haus hast oder die einen festen Platz in deiner Herbstküche verdienen.
Für die Gnocchi und Sauce:
- 500 g frische Kürbis-Gnocchi (aus dem Kühlregal — ich nehme am liebsten die von „Giovanni’s”, weil sie eine schöne, leichte Konsistenz haben. Aber jede Marke funktioniert.)
- 200 ml Sahne (oder pflanzliche Alternative wie Hafer-Sahne für eine leichtere Variante)
- 100 ml Gemüsebrühe (selbstgemacht ist toll, aber aus dem Glas geht auch — ich schwöre auf die von „Alnatura”)
- 1 kleine Zwiebel (fein gewürfelt — sie gibt der Sauce Tiefe, ohne aufdringlich zu sein)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt oder gepresst)
- 30 g Parmesan (frisch gerieben, bitte nicht den aus der Tüte — das macht den Unterschied!)
- Salz und Pfeffer (nach Geschmack)
- Eine Prise Muskatnuss (frisch gerieben — sie harmoniert wunderbar mit dem Kürbis)
Für die Salbei-Butter und das Topping:
- 3 EL Butter (ich verwende ungesalzene, damit ich die Salzigkeit selbst bestimmen kann)
- 10-12 frische Salbeiblätter (großzügig, denn Salbei ist der Star dieses Gerichts)
- 50 g Walnüsse (grob gehackt — ich röste sie vorher kurz in der Pfanne, das bringt ihr Aroma richtig zur Geltung)
- Optional: Etwas frischer Thymian (zum Garnieren — gibt eine zusätzliche aromatische Note)
Ein Tipp zur Auswahl des Kürbis-Gnocchi: Achte darauf, dass sie nicht zu weich sind, wenn du sie aus der Verpackung nimmst. Sie sollten fest genug sein, um beim Kochen nicht zu zerfallen. Falls du keine Kürbis-Gnocchi findest, kannst du auch normale Kartoffel-Gnocchi nehmen — der Geschmack ist dann etwas neutraler, aber immer noch köstlich. Die Walnüsse kannst du übrigens durch Pekannüsse ersetzen, wenn du eine mildere Note bevorzugst. Ich habe es auch schon mit Pinienkernen probiert, aber die Walnüsse bleiben mein Favorit — sie haben einfach diesen erdigen Biss, der perfekt zum Kürbis passt.
Die richtige Ausrüstung
Für dieses Gericht brauchst du keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus:
- Eine große beschichtete Pfanne (ich habe eine von „Tefal” und bin seit Jahren zufrieden — sie verhindert, dass die Gnocchi ankleben)
- Einen Topf für Wasser (zum Kochen der Gnocchi, falls du sie nicht direkt in der Pfanne garen möchtest)
- Ein scharfes Messer (für Zwiebeln, Knoblauch und Salbei — ein stumpfes Messer macht nur Frust)
- Ein Schneidebrett (am besten aus Holz, das schont die Messer)
- Eine kleine Pfanne (zum Rösten der Walnüsse — geht aber auch im Backofen bei 180 Grad für 5 Minuten)
- Eine Reibe (für den Parmesan — ich liebe meine Microplane, sie reibt alles hauchdünn)
Falls du keine beschichtete Pfanne hast, kein Problem. Nimm einfach eine gute Edelstahlpfanne und gib etwas mehr Butter oder Öl hinein. Die Gnocchi werden dann vielleicht etwas knuspriger, was auch nicht schlecht ist! Für die Walnüsse reicht übrigens auch eine trockene Pfanne ohne Fett — einfach bei mittlerer Hitze unter Rühren rösten, bis sie duften. Das dauert nur 2-3 Minuten, also pass auf, dass sie nicht verbrennen.
So bereitest du die cremigen Kürbis-Gnocchi zu
Los geht’s! Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du dieses Gericht hinbekommst — garantiert ohne Stress.
- Walnüsse rösten: Gib die gehackten Walnüsse in eine kleine, trockene Pfanne und röste sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 2-3 Minuten, bis sie duften. Achtung, sie verbrennen schnell! Schütte sie dann auf einen Teller und stell sie beiseite.
- Gnocchi vorbereiten: Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Gib die Gnocchi hinein und koche sie nach Packungsanweisung — meistens nur 2-3 Minuten, bis sie an die Oberfläche steigen. Gieße sie ab und lass sie kurz abtropfen. (Ich gebe sie danach oft auf ein Küchentuch, damit sie nicht zu nass sind.)
- Salbei-Butter zubereiten: In einer großen Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Sobald sie schäumt, die Salbeiblätter dazugeben. Lass sie für etwa 1 Minute brutzeln, bis sie knusprig werden und die Butter anfängt, leicht nussig zu duften. Nimm die Salbeiblätter dann mit einer Zange heraus und leg sie auf einen Teller.
- Basis für die Sauce: In derselben Pfanne (mit der restlichen Butter) die gewürfelte Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten — das dauert etwa 3-4 Minuten. Dann den Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten, sonst wird er bitter.
- Sauce zubereiten: Gieße die Sahne und die Gemüsebrühe in die Pfanne. Rühre alles gut um und lass es bei niedriger Hitze leicht köcheln. Würze mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss. Lass die Sauce für 3-4 Minuten einköcheln, bis sie etwas dicker wird.
- Gnocchi und Parmesan einrühren: Gib die gekochten Gnocchi in die Sauce. Streue den frisch geriebenen Parmesan darüber und rühre alles vorsichtig unter, bis der Parmesan geschmolzen ist und die Sauce schön cremig wird. Das dauert nur 1-2 Minuten.
- Anrichten: Verteile die Gnocchi auf Tellern. Brösele die gerösteten Walnüsse darüber, lege ein paar knusprige Salbeiblätter oben drauf und garniere optional mit etwas frischem Thymian. Ein letzter Hauch von frisch gemahlenem Pfeffer — fertig!
Ein Tipp von mir: Wenn die Sauce zu dick wird, einfach einen Schuss mehr Gemüsebrühe oder Sahne dazugeben. Wenn sie zu dünn ist, lass sie noch ein paar Minuten köcheln. Die Konsistenz sollte so sein, dass sie die Gnocchi umhüllt, aber nicht schwer auf dem Teller liegt. Du wirst sehen, nach dem ersten Mal hast du ein Gefühl dafür.
Meine besten Tipps für perfekte Kürbis-Gnocchi
In den vielen Durchgängen dieses Rezepts habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich gerne mit dir teile. Manche davon kamen aus Versehen — ja, auch ich habe schon Gnocchi verkocht oder die Salbeiblätter verbrennen lassen.
- Gnocchi nicht zu lange kochen: Sobald sie an die Oberfläche steigen, sind sie fertig. Wenn du sie zu lange kochst, werden sie matschig und zerfallen in der Sauce. Lieber eine Minute zu kurz als eine Minute zu lang!
- Salbei richtig behandeln: Salbei ist aromatisch, aber empfindlich. Wenn du die Blätter zu lange in der Butter lässt, werden sie bitter und schwarz. Nimm sie raus, sobald sie knusprig sind und die Butter anfängt, nussig zu riechen. Das ist ein Moment, den du nicht verpassen solltest.
- Walnüsse nicht verbrennen lassen: Ich habe es einmal geschafft, die Walnüsse schwarz zu rösten — der ganze Raum roch verbrannt, und ich musste von vorne anfangen. Seitdem bleibe ich am Herd stehen und rühre ständig um. Es lohnt sich, versprochen.
- Parmesan erst am Ende: Gib den Parmesan nicht zu früh in die Sauce, sonst wird sie klumpig. Er sollte erst ganz am Ende eingerührt werden, wenn die Hitze niedrig ist. So schmilzt er gleichmäßig und macht die Sauce schön cremig.
- Multitasking ist alles: Während die Gnocchi kochen, kannst du schon die Zwiebel schneiden und die Walnüsse rösten. So bist du in 20 Minuten fertig, statt in 30. Ich stelle mir immer eine kleine Mise-en-Place bereit — das spart Zeit und Nerven.
Ein kleiner Fehler, der mir passiert ist: Ich habe einmal die Sahne durch Milch ersetzt, weil ich dachte, das sei gesünder. Die Sauce wurde viel zu dünn und hat nicht die Gnocchi umhüllt. Seitdem bleibe ich bei Sahne oder nehme eine pflanzliche Alternative, die dickflüssig genug ist. Manchmal muss man einfach aus Fehlern lernen!
Variationen, die du ausprobieren solltest
Dieses Rezept ist unglaublich anpassbar. Ich habe es schon in vielen Varianten gekocht, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
- Vegan: Ersetze die Sahne durch Hafer-Sahne und den Parmesan durch eine vegane Alternative oder Hefeflocken. Die Butter kannst du durch vegane Margarine ersetzen. Ich habe es mit Kokosöl probiert, aber das gibt einen leichten Kokosgeschmack, der nicht jedem gefällt.
- Mit Spinat: Gib eine Handvoll frischen Spinat in die Sauce, kurz bevor du die Gnocchi dazugibst. Er fällt zusammen und gibt dem Gericht eine schöne grüne Farbe und extra Nährstoffe. Perfekt, wenn du etwas mehr Gemüse essen möchtest.
- Mit geröstetem Kürbis: Wenn du etwas mehr Kürbisgeschmack möchtest, würfle 200 g Hokkaido-Kürbis (mit Schale!), röste ihn mit etwas Olivenöl und Salz bei 200 Grad für 20 Minuten und gib ihn dann mit in die Sauce. Das macht das Gericht noch herbstlicher.
- Schärfer: Für alle, die es etwas pikant mögen: Gib eine Prise Chiliflocken oder etwas frische Chili in die Butter, bevor du die Salbeiblätter dazugibst. Die Schärfe harmoniert überraschend gut mit der Cremigkeit der Sauce.
- Mit Hühnchen: Für eine proteinreichere Variante brate ich manchmal 200 g Hähnchenbrust in Streifen in der Pfanne an, bevor ich die Zwiebel dünste. Das macht das Gericht sättigender und ist perfekt, wenn Männer mit großem Appetit am Tisch sitzen.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die mit geröstetem Kürbis. Ich habe sie an einem verregneten Sonntag im Oktober ausprobiert, als ich einfach nicht genug vom Herbst bekommen konnte. Der zusätzliche Kürbis macht das Gericht noch sämiger und süßer. Seitdem ist es meine Standardversion, wenn ich Zeit habe.
Servieren und Aufbewahren
Dieses Gericht schmeckt am besten frisch zubereitet, aber ich habe auch ein paar Tricks, wie du es später genießen kannst.
Servieren: Die Kürbis-Gnocchi direkt nach der Zubereitung servieren, solange sie noch heiß sind und die Sauce schön cremig ist. Ich gebe sie in tiefe Teller und streue die Walnüsse und Salbeiblätter erst kurz vor dem Servieren darüber, damit sie knusprig bleiben. Dazu passt ein einfacher grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing — die Säure balanciert die Cremigkeit der Gnocchi perfekt aus. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc, rundet das Ganze ab. Aber ehrlich, ein kaltes Bier geht auch!
Im Kühlschrank aufbewahren: Falls du Reste hast (was selten vorkommt, aber möglich ist), lass die Gnocchi vollständig abkühlen und gib sie in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank halten sie sich 2-3 Tage. Die Sauce wird beim Abkühlen etwas fester, aber das ist normal.
Aufwärmen: Gib die Gnocchi in eine Pfanne mit einem Schuss Sahne oder Milch und erwärme sie bei niedriger Hitze unter gelegentlichem Rühren. Die Mikrowelle geht auch, aber die Gnocchi werden dann etwas weicher. Ich bevorzuge die Pfanne, weil die Gnocchi dabei leicht knusprig werden. Die Walnüsse und Salbeiblätter solltest du frisch zubereiten, da sie ihre Knusprigkeit verlieren.
Einfrieren: Du kannst die Gnocchi auch einfrieren, aber die Sauce wird beim Auftauen etwas wässrig. Ich rate eher davon ab — besser die Gnocchi ohne Sauce einfrieren und dann frisch zubereiten. Aber wenn es sein muss: In einem gefriergeeigneten Behälter halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann in der Pfanne erwärmen.
Ein Tipp zur Entwicklung des Geschmacks: Am nächsten Tag schmecken die Gnocchi oft noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind. Die Sauce wird etwas dicker und die Gewürze intensiver. Also keine Sorge, wenn du Reste hast — sie sind ein zweites Frühstück oder Mittagessen wert!
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte darauf, was ich esse. Dieses Gericht ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge. Hier eine grobe Schätzung pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 550 kcal
- Fett: 32 g (davon 15 g gesättigt)
- Kohlenhydrate: 48 g
- Eiweiß: 14 g
- Ballaststoffe: 6 g
Die Kürbis-Gnocchi liefern dir dank des Kürbisses eine gute Portion Vitamin A, das wichtig für die Augen und das Immunsystem ist. Die Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken und gut fürs Herz sind. Salbei hat übrigens eine lange Tradition in der Naturheilkunde — er soll verdauungsfördernd wirken und bei Halsschmerzen helfen. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber ich esse ihn trotzdem gerne!
Falls du auf eine glutenfreie Ernährung achtest: Achte beim Kauf der Gnocchi darauf, dass sie glutenfrei sind. Viele Marken bieten inzwischen Mais- oder Reismehl-Varianten an. Die Sahne und der Parmesan sind von Natur aus glutenfrei, also kein Problem. Für eine laktosefreie Variante nimm laktosefreie Sahne und laktosefreien Parmesan oder eine pflanzliche Alternative.
Ich persönlich finde, dass dieses Gericht eine gute Balance zwischen Genuss und Nährstoffen bietet. Es ist kein Diätgericht, aber es ist auch kein schweres, fettiges Essen. Die Walnüsse und der Kürbis machen es zu einer Mahlzeit, die dich satt macht und gleichzeitig glücklich. Und das ist doch, worauf es ankommt, oder?
Häufig gestellte Fragen
Kann ich getrockneten Salbei statt frischem verwenden?
Ja, das geht. Nimm etwa 1-2 TL getrockneten Salbei und gib ihn mit in die Butter. Der Geschmack ist etwas weniger intensiv, aber immer noch gut. Frischer Salbei ist aber definitiv vorzuziehen, weil er ein feineres Aroma hat und knusprig wird.
Kann ich die Gnocchi auch direkt in der Pfanne garen?
Absolut! Wenn du die Gnocchi nach dem Kochen in der Pfanne mit der Sauce noch 2-3 Minuten mitbrätst, werden sie außen leicht knusprig. Das mag ich besonders gerne. Einfach die gekochten Gnocchi in die Sauce geben und bei mittlerer Hitze schwenken, bis sie leicht gebräunt sind.
Wie kann ich das Gericht proteinreicher machen?
Du kannst 200 g Hähnchenbrust oder Garnelen anbraten und unter die Gnocchi mischen. Oder du gibst eine Handvoll Kichererbsen dazu — sie passen überraschend gut zum Kürbis. Ich habe es auch schon mit gebratenem Tofu probiert, das war auch lecker.
Kann ich die Gnocchi im Voraus zubereiten?
Du kannst die Gnocchi kochen, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sauce aber besser frisch zubereiten. Wenn du alles zusammen aufbewahrst, werden die Gnocchi matschig. Also: Gnocchi vorkochen, Sauce frisch machen, dann zusammenführen.
Was mache ich, wenn die Sauce zu dünn ist?
Lass sie einfach ein paar Minuten länger köcheln, bis sie eindickt. Oder rühre einen Teelöffel Speisestärke mit etwas kaltem Wasser an und gib sie in die Sauce. Das bindet sie schnell. Aber Vorsicht: Nicht zu viel, sonst wird sie puddingartig!
Fazit: Warum du dieses Rezept heute noch ausprobieren solltest
Ich habe dieses Rezept jetzt so oft gekocht, dass ich es im Schlaf könnte. Und trotzdem freue ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn der Duft von Salbei-Butter durch die Küche zieht und die Walnüsse anfangen zu rösten. Es ist eines dieser Gerichte, die einfach immer funktionieren — egal, ob du einen stressigen Tag hattest oder Gäste beeindrucken willst. Die cremigen Kürbis-Gnocchi mit Salbei-Butter und Walnüssen sind der Beweis, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Sie sind herbstlich, wärmend und machen einfach glücklich.
Ich lade dich ein, dieses Rezept zu deinem eigenen zu machen. Ändere die Zutaten nach deinem Geschmack, probiere neue Variationen aus und finde heraus, was dir am besten schmeckt. Vielleicht entdeckst du ja eine Kombination, die ich noch nicht ausprobiert habe! Und wenn du es kochst, lass es mich wissen — ich freue mich über Kommentare, Fotos und Geschichten aus deiner Küche. Denn am Ende geht es beim Kochen nicht um Perfektion, sondern um die Momente, die wir am Tisch teilen. Also, ran an den Herd! Ich wette, du wirst dieses Rezept genauso lieben wie ich.
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Cremige Kürbis-Gnocchi mit Salbei-Butter: Bestes Herbstrezept
Schnelle und einfache Kürbis-Gnocchi in cremiger Sauce mit knuspriger Salbei-Butter und gerösteten Walnüssen – perfekt für stressige Wochentage und herbstliche Genussmomente.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 500 g frische Kürbis-Gnocchi (aus dem Kühlregal)
- 200 ml Sahne (oder pflanzliche Alternative wie Hafer-Sahne)
- 100 ml Gemüsebrühe
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
- 30 g Parmesan, frisch gerieben
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- Eine Prise Muskatnuss, frisch gerieben
- 3 EL Butter (ungesalzen)
- 10–12 frische Salbeiblätter
- 50 g Walnüsse, grob gehackt
- Optional: etwas frischer Thymian zum Garnieren
Instructions
- Walnüsse rösten: Die gehackten Walnüsse in einer kleinen, trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. Auf einen Teller schütten und beiseitestellen.
- Gnocchi vorbereiten: Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi hineingeben und nach Packungsanweisung kochen (meist 2-3 Minuten, bis sie an die Oberfläche steigen). Abgießen und kurz abtropfen lassen.
- Salbei-Butter zubereiten: In einer großen Pfanne die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Sobald sie schäumt, die Salbeiblätter dazugeben und etwa 1 Minute brutzeln, bis sie knusprig sind und die Butter nussig duftet. Die Salbeiblätter mit einer Zange herausnehmen und auf einen Teller legen.
- Basis für die Sauce: In derselben Pfanne (mit der restlichen Butter) die gewürfelte Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten (ca. 3-4 Minuten). Dann den Knoblauch dazugeben und nur 30 Sekunden mitbraten.
- Sauce zubereiten: Sahne und Gemüsebrühe in die Pfanne gießen. Alles gut umrühren und bei niedriger Hitze leicht köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss würzen. Die Sauce 3-4 Minuten einköcheln lassen, bis sie etwas dicker wird.
- Gnocchi und Parmesan einrühren: Die gekochten Gnocchi in die Sauce geben. Den frisch geriebenen Parmesan darüberstreuen und vorsichtig unterrühren, bis der Parmesan geschmolzen ist und die Sauce cremig wird (ca. 1-2 Minuten).
- Anrichten: Die Gnocchi auf Tellern verteilen. Mit den gerösteten Walnüssen bestreuen, ein paar knusprige Salbeiblätter darauflegen und optional mit frischem Thymian garnieren. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschließen.
Notes
Gnocchi nicht zu lange kochen, sonst werden sie matschig. Salbei nur kurz braten, damit er nicht bitter wird. Walnüsse beim Rösten ständig umrühren, um Verbrennen zu vermeiden. Parmesan erst am Ende bei niedriger Hitze einrühren, um Klumpen zu vermeiden. Falls die Sauce zu dick wird, etwas mehr Gemüsebrühe oder Sahne hinzufügen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 550
- Sugar: 6
- Sodium: 600
- Fat: 32
- Saturated Fat: 15
- Carbohydrates: 48
- Fiber: 6
- Protein: 14
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